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Australian Shepherd

* New: Australian Shepherd Pedigree Database *

Herzlich Willkommen auf Aussie.de,

die Internetseite rund um die faszinierende und anspruchsvolle Rasse Australian Shepherd!

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Obwohl die Rasse AUSTRALIAN SHEPHERD erst seit 2006 von der FCI anerkannt wird, gab es bereits in den 1950er Jahren erste Zuchtbücher über diesen wunderschönen Hund.  Mit dem Australian Shepherd Club of America (ASCA) wurde 1957 der erste Verein zur Förderung der Zucht und zur Registrierung der Hunde gegründet. (Mehr zu Vereinen)

EINZELHEITEN ZUR RASSE

Vom Zuchtstandard her gehört der liebevoll “Aussie” genannte Hund in der FCI-Gruppe 1 zu den Hüte- und Treibhunden, in der Sektion 1 zu den Schäferhunden .

Der Aussie ist ein mittelgrosser Hund. Rüden sollte eine Widerristhöhe von 51 bis 58 cm haben, Hündinnen von 46 bis 53 cm.

GESCHICHTE

Heute ist klar, dass sich diese Rasse in den USA entwickelt hat.
Den Namen AUSTRALIAN SHEPHERD hat der Hund daher, weil man vermutet, dass um 1800 baskische Seeleute diese Rasse auf dem Seeweg nach den USA brachten.

Da der AUSSIE sehr gelehrig ist und enorme Lern- und Arbeitsbereitschaft besitzt, wurde er als zuverlässiger Bestandteil auf Ranches und Farmen gewählt. Die Farmer selbst haben diese Rasse dann sorgfältig weiterentwickelt und gezüchtet. (Mehr zur Geschichte)

ERSCHEINUNG

Der AUSTRALIAN SHEPHERD ist von mittlerer Grösse und Knochenstärke. Er ist geschmeidig und sehr beweglich, schaut immer aufmerksam, hat eine gute Muskulatur, ohne jedoch schwer zu sein. Als Arbeitshund muss er sich frei und mühelos bewegen können, was sich auch in Anatomie und Gangwerk zeigt.
Manche AUSSIES besitzen eine natürliche angeborene Stummelrute (NBT – natural bobtail), die in verschiedenen Längen vorkommt. In den USA werden die Ruten kupiert. In Deutschland ist das kupieren seit 1998 verboten.

Er ist etwas länger, als hoch, was sich aus der Messung des Rumpfes (Brustbeinspitze bis Spitzbeinhöcker) erschließt. Die Läufe haben dann eine korrekte, zum Körper passende Länge, wenn sie (gemessen von Ellenbogen bis Boden) 50% der Höhe ausmachen und der Körper (gemessen vom Widerrist bis zu den Ellenbogen) die anderen 50% ausmacht.

KÖRPERBAU

Der AUSTRALIAN SHEPHERD hat einen robusten Körperbau, der geschlechtstypisch bei Rüden noch etwas kräftiger ist, wirkt aber keineswegs derb.
Die Hündin ist durchaus als weiblich anzusehen, jedoch ohne schwach zu wirken.

KOPF

Das Schädeldach des AUSSIES ist leicht gewölbt bis flach, die Schädellänge entspricht der Schädelbreite.
Der Hinterkopfstachel ist manchmal sichtbar.

Bei den dunkelfarbigen Hunden sind Nase und Lippen schwarz gefärbt, bei den rötlichen Tieren sind sie leberfarbig/braun.

Der Fang des AUSTRALIAN SHEPHERD soll gleichlang oder ein wenig kürzer als der Schädel sein.
Er wird vom Ansatz zum Nasenschwamm ein wenig dünner und hat ein abgerundetes Ende.

Der Hund hat ein kräftiges Scherengebiss, auf Ausstellungen werden Zangengebisse aber toleriert.

Die Augen des AUSSIES sind braun, blau oder bernsteinfarbig, können aber auch eine Mischung all dieser Farben haben. Sie sind mandelförmig und schauen wachsam, lebhaft und interessiert.

Die Ohren sind dreieckig, mäßig dick und weit hoch am Kopf angesetzt. Ist der AUSTRALIAN SHEPHERD sehr konzentriert, kippen diese zuweilen nach vorn, oder zur Seite.

FELL

Das Haarkleid des AUSSIE ist gerade oder gewellt, sehr wetterbeständig und die Unterwolle passt sich dem Klima an von der Dicke her.
Mähne und Halskrause sind bei Rüden etwas stärker ausgebildet als bei Hündinnen. Hündinnen haaren hormonbedingt ab, die Häufigkeit hängt vom Zyklus ab.

FARBEN

Der Australian Shepherd ist in seiner Farbgebung und Zeichnung sehr vielfältig. Grundsätzlich existieren zwei Grundfarben: schwarz und braun. Mit allen möglichen Abzeichen und deren Kombinationen existieren 16 mögliche Farbvarianten. (Mehr Informationen zu den Fellfarben)

CHARAKTER

Der AUSSIE ist ein hervorragender Arbeitshund, der durch seinen ausgeprägten Hüte- und Bewacherinstinkt hervor sticht. Er ist ein gutmütiger Hund, der selten Streit sucht.
Er kann sich Fremden gegenüber anfangs etwas reserviert verhalten, doch wenn er sorgfältig erzogen wird, kann solches Verhalten gut gehandhabt werden.