11 Wochen alter Welpe ist unruhig und hat vor nichts Angst

Dabei
2 Aug 2017
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#1
Hallo,

seit drei Wochen haben wir einen 11 Wochen alten Aussie Welpen. Er ist sehr aktiv und kommt von selbst kaum zur Ruhe. Ich habe mir dazu schon die Tipps im Forum durchgelesen und versuche diese umzusetzen.
Ein Problem ist, dass er ein sehr unbeeindruckter Typ ist. Die Hundetrainerin meinte: "Der hat ja vor nichts Angst." Ihn auf den Rücken werfen oder den Schnauzengriff durchführen lassen ihn unbeeindruckt. Er macht dann einfach da weiter, wo er vorher aufgehört hat. Er lässt sich auch leicht durch Frauenstimmen oder etwas zu viel Aktivität (sind 15 Minuten draußen toben zu viel?) aufstacheln, sodass nur eine Auszeit in der Box hilft. Darin bellt und jault er dann 20 Minuten, bis er beruhigt einschläft.

Habt ihr noch Tipps, wie ich mit ihm umgehen soll? Zudem habe ich keine Ahnung ob ich ihn zu viel oder zu wenig beschäftige. In der Hundeschule ist er z.B. ja auch mindestens ne Stunde aktiv draußen. danach hat er das letzte mal den ganzen tag geschlafen. Ich vermute aber eher vor Erschöpfung, als vor positiver Auslastung...

Vielen Dank!
 
Dabei
7 Okt 2014
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#2
Warum willst du deinen Welpen bitte auf den Rücken werfen? :eek:

Ansonsten: Willkommen im Leben mit einem jungen Aussie ;)
Ihn in der Box runterbringen ist schon richtig, bitte verknüpfe die aber bitte positiv und stecke ihn nicht einfach nur rein .
Er soll die als Ruhezone empfinden, nicht als Strafe!
Wie sieht euer Tagesablauf außerhalb von Hundeschule und Toben denn aus?
 
Dabei
2 Aug 2017
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#3
Warum willst du deinen Welpen bitte auf den Rücken werfen? :eek:

Ansonsten: Willkommen im Leben mit einem jungen Aussie ;)
Ihn in der Box runterbringen ist schon richtig, bitte verknüpfe die aber bitte positiv und stecke ihn nicht einfach nur rein .
Er soll die als Ruhezone empfinden, nicht als Strafe!
Wie sieht euer Tagesablauf außerhalb von Hundeschule und Toben denn aus?

Weil die Hundtrainerin es so gezeigt hat.

Er bekommt in der Box immer Leckerli und sowas. Aber nur positiv verknüpfen? Wüsste nicht, wie das gehen soll. Er will toben, muss aber eben zur Ruhe gezwungen werden. Das wird er nicht als nur positiv empfinden. Wobei er ja sowieso keine Angst hat. Geht gern in die Box rein. Nur will dort eben nicht bleiben, bzw. nur dann, wenn er will.

Nach dem Aufstehen gehen wir raus zum lösen. Dann üben wir ca 5 Min. Kommandos. Dann frisst er und dann schläft er normal wieder etwas. So gegen 10 laufen wir vll so 15 Minuten draußen, mal mit mal ohne Leine. Danach verusch ich wieder ihn zur Ruhe zu bringen. Gegen Nachmittag nochmal ca 15 Minuten raus. Versuche auch etwas zu variieren. Ansonsten nur noch zum lösen raus, bzw. er beschäftigt sich dann unter Aufsicht im Garten oder drinnen.
 
Dabei
31 Jan 2015
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#4
Hört sich jetzt eigentlich nicht verkehrt an, nur das Kommandos Üben würde ich weglassen. Er ist noch sehr jung und da reicht der Alltagsgehorsam und die Regeln die bei euch gelten; er hat so schon genug am Tag zu verarbeiten. Extra tricksen oder so muss da noch nicht sein. Dafür habt ihr noch genug Zeit.
 
Dabei
31 Jan 2015
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#5
Wenn er nach dem Toben draußen oder nach euren Spaziergängen aufdreht, dann war es zu viel. Das ist aber bei jedem Welpen unterschiedlich; mit Yumo konnte ich damals ganz zu Beginn keine 5 Minuten raus und er drehte durch, mit Yari war das kein Problem.
 
Dabei
2 Aug 2017
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#6
Wenn er nach dem Toben draußen oder nach euren Spaziergängen aufdreht, dann war es zu viel. Das ist aber bei jedem Welpen unterschiedlich; mit Yumo konnte ich damals ganz zu Beginn keine 5 Minuten raus und er drehte durch, mit Yari war das kein Problem.
Er ist oft schon sofort bei 180. Z.B. auch wenn meine Schwester und mein Schwager reinkommen. Dann springt er die teilweise an und dreht unvermittelt durch. Da hilft wirklich nichts. Er ist völlig unbeeindruckt.
 
Dabei
2 Aug 2017
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#7
Das Problem hatten wir mit unserem auch. Wild und von nichts beeindruckt.
Schuld daran war aber u.a. die Aktivität in unserem Haus. Es passiert nahezu immer etwas und da kann ein Welpe nicht schlafen und ruhig werden. Versucht wirklich auch zur Ruhe zu kommen und euch leise und ruhig zu beschäftigen. Die Box haben wir auch genutzt, damit er zur Ruhe kommt, wenn er es übertrieben hat. Er hat aber schnell gelernt, dass er auch Pausen braucht und sie sich irgendwann selber genommen. Achte darauf ,dass er die Box nicht als etwas negatives empfindet.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#8
Kennen wir: Otis war auch nur schwer zu beeindrucken. Was bei uns geholfen hat: Auszeit im Flur (bei euch die Box) oder anbinden.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#9
Wieder einmal frage ich mich, was man sich denn unter einem Welpen "auf 180" u. unvermitteltem "Durchdrehen" vorstellen muss? Die Befindlichkeiten sind ja unterschiedlich... Wenn ich das hier lese, denke ich wieder mal, an einen völlig normalen und lebhaften jungen Hund. Ja, die freuen sich auch mal doller über Besuch u. das ist auch gut so und sollte gerade beim Aussie sicherlich Stück für Stück in ruhigere Bahnen gelenkt werden, aber vor allem sollte man sich die positive Einstellung des Welpen gegenüber Fremden unbedingt erhalten, denn wenn später der rassebedingte Schutz- u. Wachtrieb durchkommt, kann es bei dem einen oder anderen Exemplar ganz schnell vorbei sein, mit der Freude über den Besuch.
"Er läßt sich leicht durch Frauenstimmen aufstacheln"... Tja, Leute! Aber das ist doch auch ein völlig normales Verhalten. Mit einer hohen freundlichen und motivierenden Stimme soll ich ihn bestätigen und ja, der Hund reagiert genau darauf wie er sollte! Jeder Mensch und vor allem auch jedes Kind reagiert auf eine solche Stimmlage. Sie ist lustig, unbeschwert, positiv. Wenn er das nicht soll, würde ich mal ruhiger mit ihm reden u. diese aufstacheln durch euch unterlassen. Wahrscheinlich reagiert er darauf mit seinen vollkommen normalen dullen 5 Min. und hat seinen Spaß, weil ihn die Stimme dazu motiviert.

Ein unbeeindruckter Typ der vor nichts Angst hat? Ja, vor was soll denn ein 11 Wochen alter Welpe Angst haben müssen? Ich schüttel hier gerade ehrlich den Kopf... Vor nichts Angst haben, heißt vor allem erst einmal eines: der Kleine hat noch keine schlechten Erfahrungen gemacht! Und das ist erstmal vor allem eines: Super! Wenn er sich nicht leicht beeindrucken läßt u. mutig ist, dann hat er einen forschen Charakter. Super, wenn ihr den richtig formt, könnt ihr daraus einen tollen Begleiter entwickeln.

Von diesen Boxen halte ich ehrlich gesagt nach wie vor nicht viel. Ich selber setze sie nur für die Nacht ein u. das auch nur für einen befristeten Zeitraum. Vor allem sollte der Kleine die Box erst Mal in Ruhe kennenlernen u. nicht Hund rein, ggf. noch Lecker dazu u. Klappe zu.
Wenn der Welpe über Tag im Haus Ruhe finden soll, muss auch das Umfeld stimmen. Wenn hier ständig Aktion ist, wird auch ein Welpe Aktion mitmachen wollen.
Sie sind jetzt in dem Alter, wo sie ihre Umwelt entdecken wollen u. ihnen nichts entgeht. Unsere Aufgabe ist es, ihnen Reize zu geben ohne sie damit zu überfluten.
 
Dabei
2 Aug 2017
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#10
Danke schon mal für die Antworten!

Am besten dann auch nicht mehr beachten, wenn ich ihm ne Auszeit verpasse oder? Ich habe den Eindruck, dass jede Form von Interaktion ihn nämlich weiter anstachelt.

In dem Zusammenhang bin ich mir auch nicht ganz sicher, was die beste Maßnahme ist, wenn er bei Besuch durchdreht/ anspringt. Durchgreifen scheint ihn wie gesagt nicht zu beeindrucken und weiter anzustacheln. Besser mal alle den Raum verlassen und ignorieren?
 
Dabei
22 Aug 2016
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#11
Ja, wenn er zur Ruhe kommen soll dann ignorierst du ihn.
Wenn Besuch kommt ist es natürlich, dass der Hund sich wahnsinnig freut und Menschen anspringt. Das lernt er aber mit der Zeit. Der Besuch muss dann verhindern, dass er noch hochspringt. Ich denke am einfachsten wäre es, wenn der Besucher in die Hocke geht. Dann braucht der Hund nicht springen. Wenn du jetzt aber nicht willst, dass der Hund bei jedem Klingeln zur Tür rennt haben wir es irgendwann so gehandhabt, dass der Hund ins Wohnzimmer kam und den Besuch erst empfangen durfte, wenn er zur Ruhe kam und der Besucher den Hund überhaupt streicheln wollte.
 
Dabei
2 Aug 2017
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#12
Wieder einmal frage ich mich, was man sich denn unter einem Welpen "auf 180" u. unvermitteltem "Durchdrehen" vorstellen muss? Die Befindlichkeiten sind ja unterschiedlich... Wenn ich das hier lese, denke ich wieder mal, an einen völlig normalen und lebhaften jungen Hund. Ja, die freuen sich auch mal doller über Besuch u. das ist auch gut so und sollte gerade beim Aussie sicherlich Stück für Stück in ruhigere Bahnen gelenkt werden, aber vor allem sollte man sich die positive Einstellung des Welpen gegenüber Fremden unbedingt erhalten
Naja er springt nicht nur an, sondern zwickt immer wieder in Kleidung. Nicht bei mir, aber bei Besuch. Auch wenn sich jemand von meinem Besuch auf die Couch setzt, will er da hoch. Bei mir macht er das nicht- da hat er verstanden, dass er das nicht darf.
Ist das für dich noch freudig?
 
Dabei
2 Aug 2017
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#13
"Er läßt sich leicht durch Frauenstimmen aufstacheln"... Tja, Leute! Aber das ist doch auch ein völlig normales Verhalten. Mit einer hohen freundlichen und motivierenden Stimme soll ich ihn bestätigen und ja, der Hund reagiert genau darauf wie er sollte! Jeder Mensch und vor allem auch jedes Kind reagiert auf eine solche Stimmlage. Sie ist lustig, unbeschwert, positiv. Wenn er das nicht soll, würde ich mal ruhiger mit ihm reden u. diese aufstacheln durch euch unterlassen. Wahrscheinlich reagiert er darauf mit seinen vollkommen normalen dullen 5 Min. und hat seinen Spaß, weil ihn die Stimme dazu motiviert.

Ein unbeeindruckter Typ der vor nichts Angst hat? Ja, vor was soll denn ein 11 Wochen alter Welpe Angst haben müssen? Ich schüttel hier gerade ehrlich den Kopf...
Du scheinst etwas falsch zu verstehen. Ich beschwere mich doch nicht darüber, sondern will nur die Situation schildern und Anregungen bekommen....
 
Dabei
7 Sep 2012
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#14
Dieses "druchdrehen"... kannst Du das mal definieren? Wenn Du eine freudige Begrüssung schon als "durchdrehen" eines Welpen empfindest... dann wirst Du noch so einiges mit dieser lebhaften Rasse erleben.
 
Dabei
2 Aug 2017
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#15
Dieses "druchdrehen"... kannst Du das mal definieren? Wenn Du eine freudige Begrüssung schon als "durchdrehen" eines Welpen empfindest... dann wirst Du noch so einiges mit dieser lebhaften Rasse erleben.
Er ist dann so aufgedreht, dass er dauernd die Leute anspingt, nach allem schnappt, hin und her rennt, sich nicht anfassen lässt. Bzw wenn man versucht ihn ruhig zu streicheln schnappt er die ganze zeit nach der Hand. Und das ganze dauert nicht 5 Minuten, sondern bis der Besuch weg ist oder er vor Erschöpfung einschläft, wenn man nicht selbst durchgreift. Wenn ich dann mit ihm alleine bin und mich ruhig hinsetze legt er sich oft bald zu mir und schläft.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#16
Dann nimm den Kleinen an die Leine und bestätige ihn wenn er ruhig ist. Lass ihn erst und nur zum Besuch wenn er sich ruhig verhält. Verhalte Dich vor allem selber ruhig und entspannt! Unterlasse vorerst das Streicheln in dieser Situation. Lege ihm eine Decke binde ihn dort an oder packe ihn in seine Box in einer ruhigen Ecke u. gib ihm einen Kauknochen oder gefüllten Kong (kauen u. lecken baut Stress ab u. wirkt beruhigen), u. lass ihn dort, bis er ruhig genug ist, um den Besuch zu begrüßen. Sobald er wieder aufdreht, geht es zurück auf seinen Platz.
Am besten Du trainierst das gezielt mit extra bestellten Besuch, die den Kleinen dann auch bitte unbedingt ignorieren bis er sich ruhig verhält u. sich selber ruhig verhalten. Besucher die den süßen Welpen bespaßen u. knuddeln wollen, sind da kontraproduktiv.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#17
Sag deinem Besuch eventuell auch, er soll den Welpen nicht permanent angucken.
Meiner hat da extrem drauf reagiert (da er blaue Augen hat, wurde und wird ihm auch ständig ins Gesicht geschaut) und tut es heute als Junghund immer noch.
So lange Besuch oder auch Hinz und Kunz draußen ihn nicht gezielt anguckt, ist er mittlerweile die Ruhe selbst, sobald er aber fixiert wird, jemand sich womöglich zu ihm runter beugt, springt er voll drauf an.
Wenn dann noch eine hohe Stimme ins Spiel kommt, setzt das Hirn komplett aus.
Und dann zwickt er auch irgendwann wieder und springt hoch, obwohl das eigentlich schon länger kein Thema mehr ist.
Deshalb bekommt Besuch hier grundsätzlich die Ansage, den Hund erstmal zu ignorieren , sich hinzusetzen und ihn dann ggf. zu rufen, wenn er sich beruhigt hat, aber sofort mit der Beachtung aufzuhören, wenn er aufdreht.
Dann wird er von mir ins Platz geschickt.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#19
Soll ich ihn schon loben wenn er kurz mal ruhig ist oder wie lange soll ich warten, damit er das versteht? Bzw. habe ich eben wieder die Befürchtung, wenn ich- sei es auch ganz ruhig- auf ihn einwirke, ihn dadurch wieder hochzupushen.
Anfangs auch, wenn er nur ganz kurz ruhig ist. Am allerbesten ist es aber, Du läßt es Dir von Deiner Trainerin zeigen u. erklären, denn das richtige Timing ist das A und O dabei. Wenn es ihn schon hochpusht, dann bleibt vor allem auch selber ruhig u. wirf ihm z.B. kleinste Käsestücke auf den Boden das lenkt ihn ab oder er bekommt ein Lecker aus der Hundeleberwursttube, das er langsam abschlecken kann. Das wichtigste ist, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen u. auch dann unbedingt gelassen zu bleiben, wenn der Kleine aufdrehen sollte! Beißt er in die Hände, tja wieso kommt er an die Hände der Besucher heran? Sei es weil sie ihn doch anfassen? Weil sie sich hinhocken? Weil Du die Leine zu lang hälst?
Deine Aufgabe ist es die Situation zu kontrollieren, aber unbedingt so, das sie für den Welpen positiv und angenehm bleibt!
 
Dabei
2 Aug 2017
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#20
Danke euch schon mal!

Gestern ist er zweimal so krass abgedreht, dass er sogar mich angesprungen, angebellt und sogar leicht gebissen hat. Wie soll ich mich da verhalten? Ich hatte das Gefühl, er will mir auf der Nase herumtanzen. Auch in die Box bringen hat nichts geholfen. Als er sich in der Box beruhigt hatte (nach ca 20 Minuten), habe ich ihn gelobt und die Tür aufgemacht. Kurz darauf ist er sofort wieder so abgedreht, wie eben beschrieben. Solche Maßnahmen scheinen bei ihm keinen erzieherischen Effekt zu haben. Oder erwarte ich zu viel?
 
Dabei
2 Aug 2017
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#21
Neu ist jetzt auch: Er setzt sich z.B. hin und gibt Pfötchen von sich aus und wenn er dafür kein Leckerli, sondern nur Lob, bekommt bellt er mich einmal fordernd an und schappt- richtig frech!
 
Dabei
24 Aug 2016
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#22
Ich weiß nicht, das klingt für mich so als wäre der Kleine unter Dauerstrom und weiß nicht wie er damit umgehen soll. Emma war am Anfang auch so. Wie Julia auch schon sagte ist es wichtig, selber ruhiger zu werden. Ich hab erst mit der Zeit gemerkt dass es hauptsächlich an mir lag dass sie immer so hibbelig war. Ich wollte unbedingt alles richtig machen und hab deshalb vom Hund und mir zuviel verlangt. Bleib cool, dann atme tief durch und werde noch ein bisschen ruhiger. Das wird schon, gib euch Zeit. Er ist noch ein Baby ;)
 
Dabei
15 Mai 2012
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#23
Hallo :)

oohhh bitte!!!BIIIITTTEEE knutsch dein Welpie von mir <3

und als nächstes, bitte denk nochmal in Ruhe über alle Aussagen von dir nach! Der Wuffel ist 11 Wochen alt!! ELF WOCHEN!!! Der gibt nicht Pfote, der schmeißt seinen komischen Haxn, das eine Ende seines Körpers, einfach iiiirgendwo hin und vielleicht passiert was lustiges, vielleicht auch nicht :D. Der probiert gerade aus und testet was alles möglich ist in dieser seltsamen Welt der unhaarigen Zweibeiner :). Bitte komm mal wieder runter, dein Hundewutz hat keinen Plan von den Gedanken die du dir gerade machst. Und das ist das Gute daran!!! Deine Trainerin mag vielleicht gesagt haben, dass er in der Stunde mal etwas forscher war, in diesem Alter ist das aber völlig veränderbar und das nächste Mal kann er der Vorsichtige sein!!! Das sind Momentaufnahmen und kein Garant für eine spätere Entwicklung.

Bitte unterlasse unbedingt dieses auf den Rücken drehen oder den Schnauengriff, wenn Du nicht so die Ahnung davon hast. Erstens denke ich, dass wenn ich Ahnung von Hundeerziehung habe, dass ich das eigentlich nicht brauche, zweitens - wenn ich es schon mache - dann bitte gewusst wie und drittens, dein Hund weiß dass DU KEIN Hund bist, warum dann nicht die menschlichen Ausdrucksweisen verwenden, wie zb. schärfere Stimme, Hund wegschubsen etc. Hier möchte ich aber auch ein gutes Welpenbuch empfehlen, es ist keine Schande sich vernünftige Lektüre zu organisieren :). Wir alle hatten Welpen und damit kaputte Hände, zerstörte Häuser, vernichtete Autos :D...

Was das mit der Eingangstüre betrifft... Da habe ich mal so über mich selbst lachen müssen!! Ich wollte immer dass Rumo damals (noch ohne Wilma) schön ruhig im Betti liegt bis ich ihn rufe... und was hab ich selbst beim Klingeln gemacht? Bin schnell losgerannt, den letzten Meter vor der Haustüre noch dahingerutscht um ja niemanden warten zu lassen... aber von meinem klitzekleinen Hundewelpen hätte ich gerne gehabt dass er ruhig bleibt??? So ein Grampf :D Also immer auch schauen wie man selbst auf die Signale reagiert :)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#24
*Daumen hoch* Manu. Toll geschrieben. :)

Ich bin ja nur noch selten hier, oder wenn, lese ich meist nur. Meist setze ich mich auf die Finger, worüber einige sicher nicht ganz unglücklich sind ;)
Wenn ich das hier lese, weiß ich auch wieder, warum ich nur noch selten hier bin.

Von mir aus seid jetzt sauer, verwarnt mich oder schmeißt mich raus....ist mir egal.
Ich kann einfach nicht mehr still mitlesen.

Was erwartet man denn von einem 11 Wochen alten Welpen? Dass er immer brav in seinem Bettchen liegt, alles super funktioniert, der nix anstellt, am besten gleich stubenrein vom Züchter kommt usw.?
Wenn ich mit dem ganz normalen Verhalten eines Welpen dermaßen überfordert bin, sollte ich mir besser ein Stofftier kaufen, sorry.
Und leider tauchen diese Fragen ja immer häufiger auf.....was ich total erschreckend finde. Man hat absolut keinen Plan, was man wie machen soll, dabei aber die Vorstellung, dass alles perfekt sein muss.

Ja, ich habe auch mal angefangen, habe Fehler gemacht (mache sie auch heute noch), oder war in manchen Situationen überfordert. Gar kein Thema.
Dabei habe ich aber niemals vergessen, dass ich ein Baby vor mir hatte, dass solch ein Verhalten völlig normal ist, und dass so ein Baby ja erstmal lernen muss, wie es sich verhalten soll.
Dann habe ich gelernt, erstmal mein Verhalten zu reflektieren, zu gucken, was muss ich anders machen.......diese Fähigkeit ist wohl vielen verloren gegangen :(

Schnauzengriff und auf den Rücken drehen....der Trainer sollte sich sein Lehrgeld wiedergeben lassen. Das ist völlig veraltet und man weiß heute, dass es nicht funktioniert.

Such dir einen anderen Trainer, änder du dein Verhalten (je aufgeregter dein Hund ist, umso ruhiger musst du sein), denn nur dann kann auch dein Hund sein Verhalten ändern.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#26
" Problem ist, dass er ein sehr unbeeindruckter Typ ist. Die Hundetrainerin meinte: "Der hat ja vor nichts Angst." Ihn auf den Rücken werfen oder den Schnauzengriff durchführen lassen ihn unbeeindruckt. Er macht dann einfach da weiter, wo er vorher aufgehört hat. "

genauso so habe ich das auch erlebt, ich würde niiiie wieder derart fremde Finger an unsere Welpen lassen. Was lernt das Tier daraus? Ich war so blöde, kann's heute nur so sagen. Ich habe jeden Scheiss mitgemacht ....

Als ich all den Kram bleibenließ bekamen wir einen ( fast) braven Hund, heute würde ich sagen, man muss sich mit dem Hund " entwickeln" , klingt vlt blöd, aber für mich war es so. Zumindest mit den oberschlauen Vertretern dieser Rasse, mit meinem andern Hund, also wenn ich den alleine gehabt hätte....hätte ich diese Problematik nie verstanden. Wahrscheinlich hätte ich auch gedacht....da tickt jemand aber arg verkehrt wenn sich der Hund derart blöd aufspielt.

Liegeplatz ändern hat sich bei uns bewährt , der beste Liegeplatz für ihn war nicht gut einsehbar , nie hat ihn dort jemand aufgesucht, vollkommene Ruhe hatte er dort. Wenn's geklingelt hat, hat er sich dann dort von alleine hinbegeben...


 
Dabei
2 Aug 2017
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#27
*Daumen hoch* Manu. Toll geschrieben. :)

Ich bin ja nur noch selten hier, oder wenn, lese ich meist nur. Meist setze ich mich auf die Finger, worüber einige sicher nicht ganz unglücklich sind ;)
Wenn ich das hier lese, weiß ich auch wieder, warum ich nur noch selten hier bin.

Von mir aus seid jetzt sauer, verwarnt mich oder schmeißt mich raus....ist mir egal.
Ich kann einfach nicht mehr still mitlesen.

Was erwartet man denn von einem 11 Wochen alten Welpen? Dass er immer brav in seinem Bettchen liegt, alles super funktioniert, der nix anstellt, am besten gleich stubenrein vom Züchter kommt usw.?
Wenn ich mit dem ganz normalen Verhalten eines Welpen dermaßen überfordert bin, sollte ich mir besser ein Stofftier kaufen, sorry.
Und leider tauchen diese Fragen ja immer häufiger auf.....was ich total erschreckend finde. Man hat absolut keinen Plan, was man wie machen soll, dabei aber die Vorstellung, dass alles perfekt sein muss.

Ja, ich habe auch mal angefangen, habe Fehler gemacht (mache sie auch heute noch), oder war in manchen Situationen überfordert. Gar kein Thema.
Dabei habe ich aber niemals vergessen, dass ich ein Baby vor mir hatte, dass solch ein Verhalten völlig normal ist, und dass so ein Baby ja erstmal lernen muss, wie es sich verhalten soll.
Dann habe ich gelernt, erstmal mein Verhalten zu reflektieren, zu gucken, was muss ich anders machen.......diese Fähigkeit ist wohl vielen verloren gegangen :(

Schnauzengriff und auf den Rücken drehen....der Trainer sollte sich sein Lehrgeld wiedergeben lassen. Das ist völlig veraltet und man weiß heute, dass es nicht funktioniert.

Such dir einen anderen Trainer, änder du dein Verhalten (je aufgeregter dein Hund ist, umso ruhiger musst du sein), denn nur dann kann auch dein Hund sein Verhalten ändern.
Ich verstehe nicht, warum man hier gleich so emotional werden muss. Von Perfektion und Überforderung hat niemand gesprochen.
Und dass man "absolut keinen Plan" hat, was man wie machen soll liegt eben auch daran, dass einem nahezu jeder etwas anderes erzählt und jeder seine Methoden als die einzig richtigen darstellt. Das wird auch hier im Forum deutlich.

Trotzdem danke für eure Anregungen. Ich arbeite daran selbst ruhiger und gelassener zu werden. Das habe ich auch so beobachtet: wenn er aufdreht und ich mit mitreißen lasse, dreht er immer mehr auf.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#28
Hmm ich kann total nachvollziehen dass einem die verschiedenen Ansätze, Methoden und Ideen irgendwann kirre machen - ging mir auch so! Aber wenn du selber nicht weißt ob das gut oder schlecht ist, ein Ansatz, dann lass es doch einfach :). Ich will dir auch raten: genieß die welpenzeit!! Geh raus mit deinem Wuff, mach ein Picknick im wald/Wiese und entdecke gemeinsam die Welt und schau dir an wie dein Hund auf neues reagiert und wie er die Welt wahrnimmt. Das ist so eine schöne Zeit und gerade da lernt man einander kennen, baut eine Beziehung auf und das ist so wichtig!!!
 
Dabei
8 Jul 2017
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#29
Unterschiedliche Ansichten werden sich nicht vermeiden lassen, sind eben so unterschiedlich wie die Hunde selber. Ich verstehe die Verzeiflung der Einsteiger, aber auch die Profis die nicht verstehen können warum da jemand derart ein Brett vorm Kopf hat.

dass man "absolut keinen Plan" hat, was man wie machen soll liegt eben auch daran, dass einem nahezu jeder etwas anderes erzählt und jeder seine Methoden als die einzig richtigen darstellt. Das wird auch hier im Forum deutlich.
so ging's mir auch :) rückblickend wirst du irgendwann vieles besser erkennen ;)
ich habe die Weisheit nicht mit den Löffeln gefressen , würde mich nie als Aussierfahren bezeichnen ( hier gibt es sicher viele Leute die das von sich behaupten können) , aber ich kann dir aus meinem 13 jährigem Hundeleben berichten..

Das Thema ruhig angehen, ist doch schon mal eine sehr gute Idee. Mir hat's echt sehr viel gebracht, vieles einfach fest einzuplanen, nicht z.B. Besuch einfach zufällig zubekommen, zu den Ruhezeiten ( nicht lachen) auch die ganz bewusst, habe mich dann zum Teil vor ein Buch hingesetzt und da reingeschaut, mir gedacht du " kannst mich jetzt mal" .yogastimmung im Haus für alle :)) klappt ehrlich . Auch wenn's schwer viel, galt auch für alle andern Familienmitglieder, Kids die dann noch am liebsten den Freund vom Freund mitanschlepoen wollten. Aufpassen mit Welpen ist man plötzlich für Heinz und Kunz intressant, den Ärger hat man nacher Selber.

Es ist nicht einfach, als Anfänger rauszubekommen wer / wann jetzt recht hat. Jeder möchte dem Welpen gerecht werden...jeder Hund / Halter tickt anders . Gehen musste selber und nicht verzetteln.

ich wünsche dir alles Gute
 
Dabei
7 Sep 2012
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#30
Als Anfänger ist man schnell von den verschiedenen Meinungen überfordert und das wird eigentlich noch schlimmer, je mehr man die Leute nach ihrer Meinung fragt. Das ist dann immer schwierig...
Warum wir hier emotional wurden... Nun, ja, Dein Vokabular das die Probleme beschrieb, war halt schon ziemlich krass... da bekommt man Kopfkino... u. schon wird ganz schnell emotional.

Wie meine Vorschreiber schon schrieben: Geniesse Deinen Welpen! Es ist ein herrliche Zeit und ein wunderschönes Erlebnis und es geht soooo schnell vorbei! Anfang Februar zog hier mein 5. Aussiewelpe ein und jetzt ehe ich mich versah, habe ich einen Junghund neben mir liegen. Die Zeit verging rasend schnell...

Nimm Dir ein gutes Welpen u. Erziehungsbuch in die Hand (der Cadmos Verlag hat da eine gute Auswahl) und such Dir eine gute Hundeschule, auch wenn Du dafür evtl. eine längere Anfahrt in Kauf nehmen musst (ich fahre auch eine Strecke über 30 Min. und würde auch noch weiter fahren, denn es lohnt sich, gerade und insbesondere am Anfang).
Wir haben hier eine Liste von empfehlenswerten HS und wenn Du postest, aus welche Ecke Du kommst, dann hat jemand vielleicht einen guten Tipp für Dich. Eine HS die mit Alphawurf und Schnauzengriff arbeitet, ist es definitiv nicht.

Und jetzt viel Spaß mit dem kleinen Mann und denke dran, der Kleine will Spaß haben u. Vertrauen in Dich gewinnen, nicht aber die Weltherrschaft an sich reißen!
 

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