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Ängstlich, unsicher und aggressiv! Problem wird immer massiver...Hilfe!

Dabei
15 Mrz 2013
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#1
Hallo zusammen,

ich freue mich hierher gefunden zu haben wo mir hoffentlich jemand von euch helfen kann, ich bin am verzweifeln...
Meine Hündin Gianna, zwei Jahre alt, war schon immer etwas ängstlich und unsicher. Angst vor dem Staubsauger, der Dusche, Feuerwerk und lauten Geräuschen...aber es war alles noch im Rahmen und wir haben erfolgreich dran gearbeitet. Ich habe sie mit 13 Wochen bekommen, sie ist auf einem sehr ruhigen Hof aufgewachsen bevor sie zu mir kam. Ich habe schon sehr viele Probleme mit ihr gehabt und sehr sehr aktiv dran gearbeitet, teilweise sogar mit Erfolg. Ich habe seitdem sie 6 Monate alt ist mit ihr Agility gemacht, jedoch ist sie immer sehr schnell zu hoch gedreht, auch zuhause war es ihr nicht möglich mal zwei Stunden ruhig zu schlafen weil ich sie - wie ich jetzt weiß - zuviel beschäftigt habe. Ich habe sie schweren Herzen aus dem Agi genommen, weil es einfach nicht der richtige Sport für sie ist. Jetzt machen wir Obedience, das ist genau das richtige für sie und hält sie auf einen sehr ruhigen Niveau. Dadurch hat sich schon sehr viel gebessert in unseren Alltagsproblemen, allerdings verhält sie sich mehr und mehr ängstlich, unsicher und aggressiv. Sie lässt keinen Fremden in die Wohnung ohne ihn in tausend Stücke zu reißen, ich muss sie immer in ihre Stahlbox einsperren, dort bellt und knurrt sie solange bis sie niemand Fremden mehr in der Wohnung wittert. Draußen auf dem Hof, wird JEDER angebellt und angeknurrt, meine Nachbarn, mein Vermieter, vor allem aber unser Nachbarshund (ganz liebe Französische Bulldogge). Seit einiger Zeit stelle ich nun zunehmende Leinen-Aggression fest. Im Freilauf spielt und tobt sie mit allen Hunde ohne auch nur einmal zu zicken. Da ist sie der liebste Hund der Welt! Kaum ist sie an der Leine wird fast jeder Hund angepöbelt und sogar gezwickt (wenn nicht sogar gebissen, wenn ich nicht rechtzeitig eingreife). Wenn sie erstmal drin ist in ihrem Pöbelwahn kriege ich sie nicht mehr raus. Ich schicke sie ins Platz, nehme sie in die Unterordnung - sie macht es widerwillig und bellt und knurrt weiter. Da hilft nur noch Raum gewinnen und die Situation verlassen bis sie sich beruhigt hat. Schimpfen, meckern oder sonst irgendwas kommt bei ihr nicht an, da wird sie sogar noch lauter und steigert sich richtig rein. Ich versuche Ruhe zu bewahren und sie mit Aufgaben abzulenken - aber nichts wirkt... Einzig und allein eine Schütteldose oder ein Schlüsselbund zieht sie für kurze Zeit aus ihrem "Rausch" weil sie sich erschrickt, dann gehts aber gleich danach weiter... Weiß jemand von euch Rat? Ich kann mir nicht mehr helfen...Ich hatte schon eine sehr gute Hundetrainerin hier die mir helfen wollte, die mir auch in der Vergangenheit mit Staubersaugerängsten etc sehr geholfen hat. Nur leider kennt Gianna sie mittlerweile sehr gut und es tritt der sogenannte Vorführeffekt ein - wir haben versucht die Situationen nachzustellen, meinen Nachbarn verdonnert sich in meine Wohnung zu trauen - Gianna zeigt nicht das Standartverhalten sondern liegt still und leise in der Ecke weil sie genau weiß was wir vorhaben.
Ich würde mich über jede Antwort von euch freuen, ich bin wirklich so hilflos und hab Angst dass wirklich irgendwann mal was ernstes passiert wenn ich nicht langsam mal irgendwas ändere...
HILFE!!! :-(
Liebste Grüße!
Janina
 

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Dabei
7 Sep 2012
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#2
Puh, das kann man aus der Ferne wirklich nicht beurteilen, das muss man sich vor Ort anschauen. Vor allem wäre es immens wichtig zu erfahren, was die Körpersprache des Hundes in diesen Situationen sagt u. ob sie nach vorne geht oder zurückweicht etc.

Wenn sie immer ängstlicher u. agressiver wird, solltest Du aber auch kurzfristig mal einen TA-Check machen! Vielleicht hat sie irgendwelche Schmerzen oder aber z.B. die Schilddrüse macht Probleme! Ein Schilddrüsen Über- oder Unterfunktion wirkt häufig auch auf das Verhalten aus!

Zudem wäre die Frage, wie ist der Charakter/Verhalten der Eltern u. Geschwister? Denn es gibt durchaus auch eine genetische Disposition.
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#3
Gerade dein letzter Absatz macht mich ein wenig stutzig - wenn die Trainerin da ist, scheint sie sich plötzlich brav zu benehmen? Das hört sich jetzt spontan so an, als läge das dann an deiner Haltung, dass du in Anwesenheit der Trainerin selbst entspannter bist und Gianna das merkt.

Aber erstmal ganz generell: Ferndiagnosen sind einfach schwierig. Alles, was wir hier machen können, ist Ideen zu liefern, die Situation anhand deiner Beschreibungen zu interpretieren. Wir sehen weder dich, noch den Hund, und somit ist es unmöglich, da eine definitve Aussage zu machen - wie gesagt, alles nur Annahmen, was wir dir liefern können.

Ich an deiner Stelle würde zunächst versuchen rauszufinden, aus welchem Grund sie das macht. Ist es Angst? Ist es ein übersprühendes Selbstbewusstsein in "ihrem" Territorium (an der Leine weiß man ja, man hat Mama als Verstärkung ;)).
Gurndsätzlich sollte man versuchen, solches Verhalten im Keim zu ersticken. Bevor es zum Bellen kommt, kommen für gewöhnlich andere Signale - fixieren, Kamm stellen, starre Körperhaltung, etc., und bereits da sollte man die Verhaltenskette unterbrechen.
Naja, letztlich würde ich dir raten, dir lieber Hilfe von deiner Trainerin oder notfalls einem neuen Trainer suchen, den Gianna nicht kennt, und dass da nicht nur dein Hund, sondern auch du beobachtet wirst.
 
Dabei
15 Mrz 2013
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#4
Danke euch beiden schonmal!
Brav würde ich ihr Verhalten in Gegenwart der Trainerin nicht nennen - sie geht sehr ins Meiden und ist auch sehr ängstlich ihr gegenüber.
Klar weiß ich, dass Ferndiagnosen schwierig sind, das erwarte ich auch gar nicht...ich habe gehofft, dass hier jemand ähnliche Probleme kennt, und mir sagen kann, wie er das Problem in den Griff bekommen hat. Wie ich mich verhalten soll, was bei wem geholfen hat...
Wichtig zu wissen wäre vielleicht noch, dass ich vor einem Jahr in einem Hochhaus gewohnt habe und ich sehr oft mit betrunkenen Menschen konfrontiert wurde, oft stand einer vor meiner Tür und hat sie mit seiner Wohnung verwechselt, da habe ich selber große Angst gehabt und war "froh" Gianna bei mir zu haben, die ihn mit bellen und knurren verschreckt hat...aufgrunddessen bin ich umgezogen und wohne nun in einem netten Bauernhaus mit drei Familien. Ich habe gedacht, dass sich damit alles erledigt aber nun scheint sie hier alles beschützen und bewachen zu wollen...ich glaube schon dass es mitunter auch Angst und unsicherheit ist. Sie ist auf keinen Fall ein selbstbewusster Hund, das ist sie auch noch nie gewesen. Ihre Geschwister sind soweit ich weiß nicht auffällig was das angeht. Ihre Mutter ist genauso aufgedreht wie Gianna und sehr "verrückt", aber nicht aggressiv. Bevor sie "losschießt" sehe ich fast immer einen starren Blick und eine starre Körperhaltung, ganz kurz nur, dann geht es los.
Ich habe schonmal überlegt Videoaufnahmen zu machen und damit zu einem Hundetrainer zu gehen, da sie fast immer ins Meiden geht, wenn wir einen hier zuhause haben. Könnte das vielleicht ein Weg sein?
Und ist es wirklich möglich dass es auch an der körperlichen Gesundheit liegen kann? Soweit ich weiß ist sie topfit!
 
Dabei
7 Sep 2012
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#5
Ja, es kann auch an der Gesundheit liegen! Schilddrüsenprobleme machen sich oft erst durch Verhaltensprobleme bemerkbar. Aber z.B. auch Wirbelblockaden etc. pp. werden nicht unbedingt vom Halter erkannt, können aber extrem schmerzhaft sein! Und da sie ja viel zu früh Agi machen musste, könnte auch da schon eine Ursache sein.
Leider schreibst Du noch immer nicht, wie sich Dein Hund genau verhält! Fixieren? Vorheriges Drohe u. Knurren? Rutenhaltung hoch oder tief? Haare aufgestellt? Geht sie sofort nach vorne oder weicht sie erst zurück?

Allerdings hättest Du das mit den Betrunkenen an Deiner Tür sofort schreiben sollen. Denn u.U. erklärt das vieles!!!!
Der Aussie ist ein sensibler Hund der auf kleinste Körpersignale reagiert. Wenn sie schon immer ein eher ängstlicher Hund war u. Du selber vor den Betrunkenen Angst hattest u. dann ihre Reaktion wie knurren u. verbellen noch durch Deine Unsicherheit u. Passivität verstärkt hast, dann wird sie Dir jetzt wahrscheinlich eine Regelung der Situation in Zusammenhang mit Fremden/Hunden nicht mehr zutrauen u. meint nun, das sie trotz ihrer eigenen Unsicherheit, auf ihre Art die Situation regeln muss.
Ihre fehlte als Junghund ganz klar Deine Souveranität u. Sicherheit. Und Klapperdose u. Ketten sind da eher extrem kontraproduktiv u. verschlimmern ihre Unsicherheit nur! Agression ist erst einmal ein völlig natürlich Verhalten u. dient in fast allen Fällen dem Selbstschutz! Sprich, Dein Hund glaubt damit sich selber vor Schaden bewahren zu können!

Gianna muss jetzt lernen, das sie Dir vertrauen u. sich auf Dich verlassen kann. Und das wird ein sehr langwieriger Prozess, denn Du wirklich zusammen mit einem guten Hundetrainer vor Ort bewältigen musst.
 
Dabei
1 Jan 2013
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#6
Ich würde dir empfehlen einen Gesundheitscheck machen zu lassen, wie schon erwähnt auf jeden Fall ein Schilddrüsenprofil und ein großes BB. Hast du sie auf HD, ED röbtgen lassen? Wenn nicht würde ich auch das empfehlen - Schmerzen können sehr stark das Verhalten beeinflussen.

Du schreibst das du mit der Trainerin bereits die Staubsaugerangst bewältigt hast - wie habt ihr gearbeitet? Und wie hat sie darauf reagiert.
Ich würde dir auch den Gang zu einer wirklich guten THP/Homöopathin empfehlen und natürlich einen guten Trainer vor Ort. Ich hab jetzt nur gelesen das du aus dem Norden kommst, wo genau weiß ich nicht. Vielleicht schaust du mal auf dieser HP nach einem Trainer in deiner Nähe -> http://www.cumcane.de/ oder es gibt im Norden noch diesen den ich empfehlen kann -> http://www.blauerhund.de/
Hier über das Forum bzw. überhaupt das I-Net wirst du keine Lösung für deine Probleme finden denke ich, denn alle können dich, deinen Hund und die Situation nicht sehen, wir sind auf deine Beschreibungen angewiesen und diese sind nun mal sehr subjektiv...... ist nicht böse gemeint, aber oft sieht man sehr wichtige Details nicht wenn man selber in der Situation ist.
 
Dabei
15 Mrz 2013
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#7
Ok den Gesundheitscheck werd ich gleich als erstes mal machen lassen, da rufe ich gleich Montag beim Tierarzt an und mache ein Termin! Danke euch!
Es ist unterschiedlich wie sie sich verhält: Hier auf dem Hof und in der Wohnung ist sie immer sehr aufmerksam und bei dem kleinsten Geräusch bellt sie los ohne Vorwarnung. sogar wenn gar niemand zu sehen ist. Die Rute steht aufrecht und der ganze Hund samt Fell bäumt sich auf. Zurückweichen tut sie nicht, sie geht gleich nach vorn. Wenn sie Hunde anzickt sieht das anders aus, der Hund wird plötzlich ganz starr, der blick auch, es herrscht unertragbare Ruhe, quasi die Ruhe vor dem Sturm, dann weiß ich immer schon was gleich passiert, weiß aber nicht wie ich reagieren oder eingreifen soll. wenn ich sie in dem moment anspreche oder berühre wäre das der sofortige auslöser für den "kampf". das klingt dann wirklich als hätte ich einen "kampfhund", zähne zeigen, knurren, bellen gleichzeitig. wenn sie unseren nachbarshund sieht ist es noch etwas anders. dann knurrt sie erst, rute und fell steht aufrecht und dann bellt sie los.
Die staubsaugerangst haben wir mit ganz viel ausdauer und gedult beseitigt. ich hab quasi täglich eine dauerbeschallung machen müssen und der staubsauger ging erst aus, wenn sie sich hingelegt hat. es hat lange gedauert, jetzt hat sie keine angst mehr davor, aber gestresst ist sie dabei immer noch.
Ich werde mich sofort am wochenende mal nach einen guten hundetrainer in meiner umgebung umschauen, und eure hinweise beherzigen, aber am wichtigsten ist mir wirklich erstmal der Gesundheitscheck! Danke euch allen!
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#8
Ich würde auch unbedingt einen wirklich guten Trainer zu Rate ziehen
Eins nur: Sie beißt an der Leine?? Also allererste Maßnahme ist da: Niemals niemals an der Leinen zu anderen Hunden lassen, sollte man so oder so nicht, auch solche, die nicht rumpöbeln. An der Leine kommt es eben schneller mal zu solchen Problemen
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#9
Das klingt jetzt wirklich nach massiven Problemen und ich geh mal davon aus, dass du dadurch auch in einem dauerhaft gestressten Zustand bist (also ich wärs auf jeden Fall).
Wenn man jetzt den Fall vermenschlichen würde und der Hund wär ein Kind mit massiven Verhaltensproblemen, dann würde man heutzutage sagen, dass du und dein Kind eine gemeinsame Therapie macht. Weil mittlerweile ja beide Seiten völlig in Mitleidenschaft gezogen wurden und dementsprechend auch stark ritualisierte Verhaltensweisen haben. Du weißt ja was kommt, du beobachtest deinen Hund ja genau. Dementsprechend rufst du ja auch ein eingeprägtes Gefühl ab und vervollständigst damit die Situation. Deshalb glaub ich, dass ihr beide einen Weg finden müsst, gleichzeitig Hilfe zu bekommen.

Die anderen haben ja schon gesagt, dass das Meideverhalten vor dem Trainer eventuell durch deine Stimmung beeinflusst wird. Du müsstest jetzt also eine Variante finden, wo du erstmal Selbstsicherheit aufbaust und für dich wieder eine entspannte Mitte findest, damit du deinem Hund noch was entgegensetzen kannst. Außerdem glaub ich, dass du bestimmt viele Sachen bei eurem Teamwork auch übersiehst, ich würd behaupten, dass geht den meisten so. Nur haben halt die meisten nicht so einen komplizierten Hund wie du^^

Leider kann man nun seinen Hund nicht in die Reha schicken, aber vielleicht könnt ihr auf andere Weise ein wenig Urlaub voneinander nehmen? Glaubst du, dein Hund würde für ein paar Tage bei jemand anderem wirklich schwer leiden oder könntest du es überhaupt verantworten, den Hund kurz abzugeben? Es ginge ja wirklich nur darum, dass du selbst Abstand gewinnst und wieder zur Ruhe kommst. Außerdem kann es gut sein, dass es deinem Hund genauso gut tut, aus der gestressten Umgebung rauszukommen - wer weiß.
Ansonsten hätte ich noch die Idee, dass du vielleicht mit einem anderen Hund trainieren könntest, vielleicht einem, der schon einen gewissen Ausbildungsgrad hat, damit du stressfreier an dir selbst arbeiten kannst. Wenn du so einen Hund kennst, wären vielleicht regelmäßige Gassigänge eine Lösung, damit du auch positive Erfahrungen sammeln kannst.

Weiterhin würde ich empfehlen, dir Trainer und einen Trainingsplatz (!) zu suchen. Manchmal können Leinenprobleme besser bearbeitet werden, wenn man auf einem gesicherten Gelände ist und nicht Angst haben muss, dass der Hund abhauen kann. Abgesehen davon ist es nicht schlimm, wenn man seinen gewohnten Trainer mal auswechselt - andere Menschen, neue Ideen. Manchmal brauchts halt auch ein bisschen Glück.
 
Dabei
1 Jan 2013
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#10
Die staubsaugerangst haben wir mit ganz viel ausdauer und gedult beseitigt. ich hab quasi täglich eine dauerbeschallung machen müssen und der staubsauger ging erst aus, wenn sie sich hingelegt hat. es hat lange gedauert, jetzt hat sie keine angst mehr davor, aber gestresst ist sie dabei immer noch.
Dein letzter Satz in diesem Absatz hätte dir eigentlich schon zeigen müssen das dies nicht der richtige Weg gewesen ist. Also würde ich auf jeden Fall den Trainer wechseln - denn wenn sie immer noch gestreßt ist, ist das Problem nicht gelöst sondern nur unterdrückt. (meine Meinung)
Ich drück dir die Daumen für den Gesundheitscheck und die Trainersuche.
 
Dabei
15 Mrz 2013
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#11
Hallo nochmal und danke für eure weiteren Antworten! Ich habe erstmal eine kurze Frage zu dem Gesundheitscheck, ich hab mich mal ein wenig belesen und nun ernste Sorgen, dass es zum Teil wirklich auch an der Schilddrüse liegt. Sie hat auch andere Symptome auf der Verhaltensebene die ich in der Liste im Internet gefunden habe. Nun wollte ich heute einen Termin bei meinem Tierarzt machen doch bei meinem Glück ist der bis zum 2. April im Urlaub. Ich zweifle nun wirklich...kann ich es verantworten zwei Wochen zu warten? Ich tendiere eher dazu einen Termin bei der Vertretung zu machen. Oder bin ich da jetzt etwas überbesorgt?
Den Trainerwechsel den ihr mir ratet werde ich machen. Das klingt alles sehr logisch für mich und ich bin froh so gute Tipps von euch zu bekommen.

KON: Meinen Hund für ein paar Tage abgeben werde ich nicht. Ich muss sie schon jetzt lange allein lassen und tagsüber für ein paar Stunden abgeben, da sie gerade läufig ist und ich sie nicht mit zur Arbeit nehmen kann und wir leiden beide enorm drunter. Es würde uns beiden nicht gut tun und auch nicht weiter helfen. Deine anderen Tipps werde ich beherzigen und mal versuchen in die Tat umzusetzen. Vielen Dank!
 
Dabei
1 Jan 2013
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#12
Also es ist sicher nicht schlimm wenn du noch 2 Wochen wartest - aber um so eher du ein Ergebnis hast um so eher kannst du natürlich handeln.
Hat dein Hund Probleme beim TA? Oder Probleme wenn es ein Fremder ist? Wenn nicht..... es geht ja vor allem erst mal um ein Blutbild und dafür muß Blut abgenommen werden, das wird die Vertretung ja auch machen können, dann kann das schon mal ausgewertet werden und du kannst es dann wenn dein TA wieder da ist mit ihm besprechen. Wichtig ist das du ein Schilddrüsenprofil mit anforderst, das ist im "normalen" Blutbild nicht mit drin und hierbei ist wichtig nicht nur den T4 Wert bestimmen zu lassen, sondern auch die anderen Werte - nur zusammen ergibt es ein auswertbares Bild.
 
Dabei
15 Mrz 2013
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#13
Hallo zusammen!
Ich habe das Schilddrüsenprofil und das Blutbild machen lassen und nun die Ergebnisse hier. Der Tierarzt sagte mir nur am Telefon, dass so ziemlich alle Werte im unteren Bereich liegen, ich soll nun morgen nochmal vorbei kommen um die Werte zu besprechen. Ich werde mir gleich anhören, was er mir als weiteres Vorgehen empfehlen würde und dann gehts nach Ostern damit nochmal zu unserem Tierarzt. Was meint ihr denn dazu? :

T4 1.1
fT4 8.4
TSH 0.030

Ich habe mich mal ein bisschen eingelesen, aber noch nicht genug als dass ich alle Werte deuten kann.
 
Dabei
23 Dez 2007
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#14
Hallo zusammen!
Ich habe das Schilddrüsenprofil und das Blutbild machen lassen und nun die Ergebnisse hier. Der Tierarzt sagte mir nur am Telefon, dass so ziemlich alle Werte im unteren Bereich liegen, ich soll nun morgen nochmal vorbei kommen um die Werte zu besprechen. Ich werde mir gleich anhören, was er mir als weiteres Vorgehen empfehlen würde und dann gehts nach Ostern damit nochmal zu unserem Tierarzt. Was meint ihr denn dazu? :

T4 1.1
fT4 8.4
TSH 0.030

Ich habe mich mal ein bisschen eingelesen, aber noch nicht genug als dass ich alle Werte deuten kann.
Zur Beurteilung bräuchte man auf jeden Fall den Referenzbereich!
Kennst du das Yorkiforum? Da gibt es super Infos zum Thema:
http://www.yorkie-rg.net/forum1/viewforum.php?f=13
 
Dabei
15 Mrz 2013
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#15
Super danke dir, da schau ich nachher gleich mal rein!
T4 (Basalwert) 1.1 μg/dl - 1.3-4.5

fT4 (Basalwert) 8.4 pmol/l 7.7-47.6

TSH <0.030 ng/ml < 0.60

So stehen die Werte im Bericht
 

*Loki*

Lokimotive
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16 Mai 2011
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#16
Was ist mit fT3 und T3??? Wieso wurden die nicht auch getestet. Nur diese drei Werte sind kein Schilddrüsenprofil.

T4 sollte bei einem jungen Hund im oberen Referenzbereich liegen, d.h. deiner ist definitiv ZU niedrig!!! Ich würde auch noch die Jodwerte testen, da zu wenig Jod auch zu Schilddrüsenproblemen führen können. Lokis Jodwert ist nämlich ebenfalls niedrig, von daher schaue ich jetzt ERST, ob diese Unterversorgung mit Jod zu diesem niedrigen T4-Wert führt.
Schilddrüsenprobleme können auf vielerlei Weise hervorgerufen werden und ich würde vor dem Einsatz von Medikamenten erstmal an der Ernährung arbeiten. Wenn sich die Werte trotz angepasster Ernährung nicht bessern, kann man darüber nachdenken, Medikamente zu geben.
Ich weiß, dass es bei euch um das Verhalten geht, aber ich würde gerne wissen, was dein TA zu diesen Werten sagt und was er empfiehlt.




[OT]Lokis Werte zum Vergleich:
TSH: 0,06 (Normwert <0,6)
T4: 1,8
(Normwert 1,3-4,5)
T3: 40,9 (Normwert 20-206)
ft4: 14,3 (Normwert 7,7-47,6)
fT3: 3,6 (Normwert 3,7-9,2)

Das restliche Blutbild war bei Loki in Bezug zu NTI (Schilddrüsenunterfunktion) unauffällig.[/OT]
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
1 Mai 2012
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149
#17
Was kam jetzt raus mit der Schilddrüse? Gab es auffälllige Werte? Und wenn ja, hat sich das Verhalten verändert?
 

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