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Aggressiver (unkastrierter) Rüde

Dabei
1 Okt 2012
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#1
Huhu, wir haben jetzt einen neuen Hund in der Hundeschule.
Das Tierheim hat ihn wohl als einfachen , unproblematischen Hund vermittelt. (weil er im Auslauf ALLEINE gespielt hat :confused:)
So hat es mir die Besitzerin zumindest erzählt.
Es wird vermutet, dass er ein Border/Husky(1 blaues Auge :rolleyes:)/Dalmi -Mix ist. Sein Kopf sieht aber ziemlich nach Am. Staff aus.

Nun zum eigentlichem Problem..
Als er Simba das 1. Mal gesehen hat, hat er gleich die Nackenhaare aufgestellt und hat angefangen aggressiv zu bellen und die Zähne zu fletschen. Simba hat sich kurz mit dem bellen anstecken lassen, war aber ansprechbar (schau + Sitz und dann war Ruhe). Das macht der Rüde jedes Mal, wenn er Simba sieht und die Besitzerin hat erzählt, dass er es jetzt auch bei anderen Hunden schon macht.
Sie "versteckt" sich jetzt mit ihrem Hund auf dem Hundeplatz immer, bis sie mit dem Training dran ist.
Ich hatte die Idee mal einen Kastrationschip auszuprobieren , um zu sehen ob es an den Hormonen liegt. Das ist ihr allerdings etwas zu teuer..
Habt ihr da eine Idee was man machen könnte?
Davor war es in der Hundeschule immer entspannt und ruhig und jetzt muss ich halt immer aufpassen, dass sich Simba nicht anstecken lässt und mitmacht. Das klappt allerdings schon recht gut.

Habt ihr ein paar Ideen zum Training, dass es auf dem Hundeplatz wieder entspannter zugeht?
Vielen Dank schon mal!
 

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Dabei
12 Dez 2012
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#2
Ich steh glaub gerade ein bisschen auf dem Schlauch: Geht es dir darum, wie du lockerer werden kannst und wie du mit Simba umgehen sollst? Oder geht es dir darum, wie man an dem Verhalten des anderen Hundes arbeiten kann? Was sagen denn der (oder die) Trainer auf dem Hundeplatz dazu?
 
Dabei
1 Okt 2012
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#4
Es geht mir um das Arbeiten mit dem anderem Hund.
Simba ist mittlerweile ganz gut "unter Kontrolle zu bekommen" - sprich ich sage Schau und dann kommt er auch nicht auf die Idee zu bellen.
Die Besitzerin ist eine bekannte von mir und sie hat mich gefragt, wie man daran arbeiten kann. Aber so wirklich habe ich da keine Ahnung von. Deshalb hatte ich die Idee hier mal nachzufragen.
Evtl. hat ja jemand das Problem selbst gehabt oder kennt jemanden, bei dem es so war. Natürlich sind auch die Leute gefragt, die eine Idee zum Training haben. :D

Die Trainer haben uns geraten sich mit den beiden Hunden zu verabreden. Simba soll in Sichtweite Sitz oder Platz machen und Sie soll mit Ihrem Hund an der durchhängenden Leine herum"spazieren". Dabei soll sie entspannt sein und auf die Körpersprache ihres Hundes achten. Wenn er sich steif macht , mit verkürzten Schritten geht usw. soll sie ein strenges "Nein!" sagen und in eine andere Richtung gehen. Ihr Hund darf sich nicht nach meinem umsehen, sondern soll auf Sie achten. Jedes Interesse an Simba soll mit einem "Nein!" korrigiert werden.

Leider klappt das in der Theorie nicht wirklich, da er sofort anfängt zu bellen etc. sobald er Simba sieht.
 
Dabei
19 Aug 2011
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#5
Also ich hatte am Samstag auch wen getroffen, der biko sofort angekläfft hatte.
Die Besitzerin und die anderen 3 bh Prüflinge meinten "das hat er noch nie gemacht" mir eigentlich egal, da ja nicht meine bh daran scheitern kann, wenn der hund beim anbinden kläfft (meiner ist ruhig).
Sie meinte aber, ihr hund müsse sich an meinen gewöhnen egal wie, er habe da absolut keine Wahl :)

Ich hatte auch gleich die Methode im kopf, wie es der Trainer empfahl.
Bei der Methode brauch man aber unglaublich viel geduld und nerven, so ein verhalten kann man selten innerhalb von wenigen trainingseinheiten entfernen (nun weiß ich aber nicht, wie lange ihr daran übt).

@Mitch: was soll einzeltraining bewirken? In dem Fall ist ein anderer hund unumgänglich, wenn der 'problemhund' alleine total unauffällig ist.
Denn einzeltraining bedeutet für mich, das auf dem trainingsplatz nur der Halter, dessen hund und der Trainer drauf stehen ggf noch ein zweiter Trainer, aber das war es.
 
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Dabei
21 Feb 2011
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#6
Für mich macht das mit dem Einzeltraining schon Sinn. Klar braucht man andere Hundehalter und deren Hunde, sonst funktioniert es nicht. Aber die sind während des Trainings ja eher Statisten.....das Training bekommt ja nur die Frau mit dem Mixrüden. Das ist für mich auch ein Einzeltraining.
 
Dabei
9 Feb 2011
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#7
Man kann ja auch außerhalb des Platzes trainieren.
Ich meine damit nur, in einem Umfeld, in dem andere, die auch trainieren wollen, nicht gestört werden und der Trainer sich voll und ganz auf die beiden konzentrieren kann
 
Dabei
27 Jun 2012
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#8
wir handhaben es in der HuSchu so, dass wenn ein Hund (an der Leine) einen anderen anbellt/anknurrt die Situation "eingefroren" wird (die beteiligten Personen bleiben stehen). Der ruhige Hund wird mit Leckerchen/Wort belohnt und der bellende Hund muss solange in der Situation bleiben, bis er ruhig ist. Wenn er ruhig ist, wird die Situation aufgelöst und der Besitzer geht mit dem Hund vom anderen Hund weg.
Dadurch lernt der bellende Hund das er durch das Bellen keinen Erfolg hat und die Belohnung (das Weggehen) kommt erst wenn er ruhig ist.
 
Dabei
28 Feb 2013
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#9
Aggressiv ist für mich ein Hund nicht der Bellt und Zähne zeigt ..... der Tierschutz wird mit Sicherheit keinen Aggressiven Hund vermittelt haben .
JoDi .... dürfen eure Hunde auf´n Hundeplatz auch mal frei laufen ? Den meistens reagieren Hunde an der Leine bissel merkwürdig ( zumindes kenne ich welche bei uns auf Platz und ohne Leine ist nix los )

Und zum Chip kann ich auch wirklich empfehlen .... weiß die Dame überhaupt was eine Kastration kostet und übrigens bei uns sind alle Hunde im Tierheim Kastriert ( hab gedacht es wäre überall so ) naja auch egal aber das Tier aus dem Tierschutz hat ja sicherlich auch was gekostet dann sind ca. 50 € für so ein Chip doch nix :)
 
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Dabei
22 Mrz 2013
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#10
wir handhaben es in der HuSchu so, dass wenn ein Hund (an der Leine) einen anderen anbellt/anknurrt die Situation "eingefroren" wird (die beteiligten Personen bleiben stehen). Der ruhige Hund wird mit Leckerchen/Wort belohnt und der bellende Hund muss solange in der Situation bleiben, bis er ruhig ist. Wenn er ruhig ist, wird die Situation aufgelöst und der Besitzer geht mit dem Hund vom anderen Hund weg.
Dadurch lernt der bellende Hund das er durch das Bellen keinen Erfolg hat und die Belohnung (das Weggehen) kommt erst wenn er ruhig ist.
Die Idee ist super! Aber wie macht ihr es, wenn beide Hunde Alarm machen?
 
Dabei
22 Mrz 2013
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#12
@Steffi: ja okay, wenn dann der andere aufhört, passt es. Aber wenn er weiter randaliert, kann der ruhige Hund rausgeführt werden, aber der andere hat ja nichts gelernt. Oder hast du da auch eine Lösung für? :)
 

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