Allgemeiner Disskussionsthread zum Thema Züchter vs. Vermehrer

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23 Jun 2012
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#1
also ich muss sagen, ich versteh nicht komplett wieso, privatleute keine welpen anbieten dürfen, solange das ne einmalige sache ist und kein dauerbedecken lassen, des geldes wegen...
zumal viele ihre hündin auch einmal gedeckt haben wollen, damit die wahrscheinlichkeit für krebs oder scheinschwangerschaften geringer wird. man sagt doch, dass es für unkastrierte hündinnen gesund ist, mindestens einmal zu werfen, oder irre ich mich da? sollte man einer hündin das vergönnen, nur weil sie keine papiere hat?

ich finde man kann nicht alle über einen kamm scheren, es gibt bei züchtern, genau wie bei privatwürfen schwarze schafe und auch eben nicht.

und mal ehrlich.. züchter die 1200 euro für einen welpen nehmen sind mir zb echt zuwider^^
da kann mir keiner sagen, dass es denen nicht ums geld geht. reden alle von, suchen ein tolles zuhause und lehnen dann aber leute, die weniger bezahlen möchten, direkt ab...
SOWAS ist ne schweinerei^^
 
Dabei
23 Jun 2012
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#2
das beliebte argument bei züchtern..das fällt doch nicht wirklcih ins gewicht..dann haben sie vielleicht 100eur an reinen TA kosten pro welpen..bleiben immer noch 10000 eur...und bei 8 welpen...2 hünndinnen..jedes jahr ein wurf...kommt fix was zusammen. klar kosten ausstellungen auch geld aber mir kann keiner sagen das da nciht ein batzen übrig bleibt. ich selbst kenne 2 züchter..der eine meinte neulich: mit dem wurf finanziere ich mir die neue küche!! (wohlgemerkt prämierte VDH zucht, 3 hündinnen, max 1 wurf im jahr,
ich stimm dir voll und ganz zu... ich denke auch, dass so viel geld für einen welpen unangemessen ist. egal wie gut die verpaarung, etc war.

800 euro würden auch reichen^^
oder einfach mal einen welpen verschenken, weil die familie sooo toll ist, wo klein welpi hinkommt :)
aber näää sowas machen züchter nicht.
 

AnubisKIB

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19 Apr 2012
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#3
zumal viele ihre hündin auch einmal gedeckt haben wollen, damit die wahrscheinlichkeit für krebs oder scheinschwangerschaften geringer wird. man sagt doch, dass es für unkastrierte hündinnen gesund ist, mindestens einmal zu werfen, oder irre ich mich da?
Nee nee, da irrst du nicht.... Aso, die Welt ist übrigens ne Scheibe, nä....;)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#4
also ich muss sagen, ich versteh nicht komplett wieso, privatleute keine welpen anbieten dürfen, solange das ne einmalige sache ist und kein dauerbedecken lassen, des geldes wegen...
zumal viele ihre hündin auch einmal gedeckt haben wollen, damit die wahrscheinlichkeit für krebs oder scheinschwangerschaften geringer wird. man sagt doch, dass es für unkastrierte hündinnen gesund ist, mindestens einmal zu werfen, oder irre ich mich da? sollte man einer hündin das vergönnen, nur weil sie keine papiere hat?
Ganz einfach: weil züchten viel mehr ist, als mal eben einen hübschen Rüden auf eine nette Hündin zu lassen! Informier dich mal, was ein wirklich guter Züchter alles wissen muss und wieviel Zeit und Geld der investiert, bevor er überhaupt den ersten Wurf macht.

Und keine Hündin der Welt bleibt gesünder, wenn sie einmal Welpen hat. Das ist ein uraltes Ammenmärchen, von dem ich dachte, es sei schon längst ausgestorben. ;)
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
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31 Jan 2012
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#5
Klar muss man beim Züchter auch differenzieren, aber es gibt bestimmt auch viele die es nicht wegen dem Geld machen...Spicys Züchterin zb...was sie alles aufopfert nur für nen Wurf Welpen ist echt Wahnsinn! Schon die vorbereitungen, sie fährt durch die Gegend bis sie sich 100 % sicher ist den richtigen Deckrüden für ihre Hündinnen gefunden zu haben, die zwei müssen dann nicht nur gesundheitstechnisch top sein so der auch charakterlich harmonisieren...und dann verbringt sie die komplette Aufzucht mit dem Wurf, schläft sogar direkt neben der Wurfkiste, später haben die Welpen das gesamte Wohnzimmer für sich und sie schläft mittendrin auf ner Matratze...und als wir Spicy abgeholt haben sind ihr erstmal die Tränen geflossen...auch jetzt dürfen wir IMMER auch nachts bei ihr anrufen und sie gibt uns immer Super Tipps und versucht zu helfen! Ich würde es nie mehr anders machen!
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#6
Gundi,, blöde Ammenmärchen sterben leider nie aus, hier höre ich sowas auch oft, da kann man ja nur mit dem Kopf schütteln. Ganz bestimmt verringert eine Schwangerschaft nicht die Krebswahrscheinlichkeit... sowas wäre eh absolut kein Grund, ohne Sinn und Verstand Welpen in die Welt zu setzen

ich würde auch leute ablehnen, die nicht bereit sind, den vollen preis zu zahlen, ich würde mich immer fragen, warum sie das nicht sind. wenn jemand zu geizig ist für einen gesunden, liebevoll mit viel herzblut und investierter zeit aufgezogenen hund, die eigene nachzucht die man liebt und in den besten händen gut versorgt wissen will, etwas geld zu investieren, frage ich mich, ob er den hund wirklich wertschätzt. je günstiger der hund, desto eher entscheidet man sich "mal eben" dafür, einen zu sich zu holen, aber jemand, der 1000-1200 Euro für einen Hund bezahlt hat sich das ganz sicher gut überlegt, vielleicht sogar lange drauf gespart und zeigt viel eher wirkliche wertschätzung dafür. klar ist das nicht immer so, aber die chancen erhöhen sich ganz sicher und wenn jemand einfach zu geizig ist, dann hat der ganz bestimmt nicht die wertschätzung, die sich ein guter züchter für seine hunde wünscht. wenn sich das jemand wirklich nicht leisten kann ist das ne andere kiste, allerdings ist die haltung eines hundes auch teuer, wenn man davon ausgeht, dass ein züchter möchter, dass der welpe in eine gute hundeschule geht, gutes futter bekommt, jederzeit zum tierarzt kann und und und. AUßerdem, wer sich 800 Euro leisten kann, kann sich auch 1000 oder 1200 leisten.
und wie katja sagt, investiert ein guter züchter sehr sehr viel, oft auch nachdem die welpen aus dem haus sind. ich kann joeys züchterin auch jederzeit anrufen, sie ist mit ihm sogar für mich auf ne ausstellung gegangen, weil ich uni hatte, ihn aber vorstellen wollte, einen welpen aus ihrem wurf hat sie jetzt für 2 wochen aufgenommen, weil die besitzer im urlaub waren und und und. sie hat uns auch erzählt, dass sie an dem ersten wurf rein gar nichts verdient hat, schon alleine die untersuchungen der hündin kosten ein vermögen
 

AnubisKIB

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19 Apr 2012
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#7
Glöckchen, das ist aber auch Ansichtssache... Ich hatte das unverschämte Glück, zum zweiten Mal einen Hund geschenkt zu bekommen (die erste war sogar mit Papieren) und beide sind mir genauso viel Wert wie ein 1200€-Hund. Er ist kerngesund, er ist glücklich und sehr alltagstauglich - und das für wenig Geld. Sich nur über den Wert seines Hundes zu definieren ist für mich auch das falsche Extrem. Und dafür muss ich nicht geizig sein. Ein Hund ist nicht so anspruchsvoll, wie man es sich als Mensch vorstellt oder vielleicht sogar wünscht. Ein Hund braucht an sich nur wenig Geld - solange man ihn richtig behandelt. Meiner geht aller halben Jahre zur Vorsorgeuntersuchung (etwa 25€), bekommt jedes Jahr ordentlich seine Impfungen (45€), er bekommt ein günstiges Futter (etwa 35€ pro Monat) und er bekommt jeden Tag genug Abwechslung. Auch wenn das alles wenig kostet, so weiß ich trotzdem das es ihm gut geht und tut: Er hat nur ganz selten Mal Durchfall (plötzlicher Wetterumschwung), das Fell glänzt und fusselt kaum und er ist fit wie ein Turnschuh. Und ich denke nicht, dass ich ein schlechterer Hundehalter bin, weil ich eben nur "Zweite-Klasse-Hunde" hatte und habe...;):)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#8
Das meinte ich damit auch nicht Anubis, ich sehe das durchaus differenziert und meinte ja, das ist nicht immer so. Und natürlcih definiere ich mich nicht über den Wert meines Hundes. Ich sage ja nur, wenn ich Züchter wäre und jemand bei mir anrufen würde, weil er einfahc nicht bereit ist, das Geld zu investieren, zu geizig ist, um das GEld in einen Hund anzulegen (nicht, wenn er sich das partout nicht leisten kann), würde ich mir Sorgen darum machen, dass er den Hund nicht wertschätzt. Bei jemandem, der sich das einfach nicht leisten kann, sich aber sehnlichst einen Hund wünscht sieht die Sache ja wieder anders aus. Aber auch da würde ich darauf achten, dass der Hund hochwertig und gut versorgt werden kann. Das heißt nicht, dass es "Zweite-Klasse-Hunde" gibt oder so...
 

AnubisKIB

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#9
Glöckchen, das sollte auch kein Angriff sein. Es gibt halt das eine und das andere falsche Extrem. Das muss man den goldenen Mittelweg finden und ich denke, darüber sind wir uns alle einig. :) Für mich heißt das, ich habe wenig Geld und trotzdem hat mein Hund nen saugutes Leben, denn genau das zeigt er mir jeden Tag. :D:D
 
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#10
Aber ich denke du wärest auch nicht zu geizig, etwas Geld in deinen Hund zu investieren wenn du es hättest oder? Es geht ja um die Einstellung dahinter, dass man einfach alles für seinen geliebten Hund tun würde. Und wenn jemand 800 Euro aufbringen kann, dann kann er auch 1000 aufbringen, das meine ich einfach.
 

AnubisKIB

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#11
Auf keinen Fall geizig. Nur auch nicht unnötig, denn viele Dinge, die wir Menschen als unbedingt nötig erachten, braucht oder will Hund ja gar nicht. Er ist ja schon glücklich, wenn der Napf voll und die Hundedecke da ist. Wenn dann noch Herrchen und Frauchen zu Kraulen da sind, dann ist Hund ja schon voll zufrieden. Selbst wenn du nen todkranken weil Second-Hand-Hund hast, so wird der bestimmt nicht über sein ach so besch***enes Leben jammern, sondern dankbar für jede Sekunde sein, die er dich an seiner Seite weiß. So ein Hund wird glücklich sterben, weil er weiß, dass sich jemand für ihn interessiert hat. Er wird sich bestimmt keine Gedanken drum machen, wieviel er nun gerade gekostet hat oder wert war. Und davon können wir Menschen uns noch ne ganze Scheibe abschneiden... Wobei nicht jeder mal schnell 200€ locker hat. Für mich ist es zum Beispiel ne ganze Menge, trotzdem lebt mein Hund und existiert nicht nur...:)
 
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18 Mrz 2012
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#12
DAs mein ich auch nicht, klar braucht der Hund keinen Schnickschnack, das ist ja echt Quatsch, hat meiner auch nicht (außer 1000 HBs, aber das mehr wegen meiner Sucht :D ). Ich rede jetzt davon, dass man den Hund anständig versorgt und du wirkst ja auch wie jemand, der absolut alles für seinen Hund tut. Mir gings jetzt auch eher um den Anschaffungspreis. Und selbst Hunde aus dem Tierschutz werden nur gegen Schutzgebühr abgegeben und selbst da beschweren sich manche drüber... Außerdem finde ich solche Anschuldigungen wie "Die Züchter verschenken ja Welpen nicht einfach mal" ätzend... warum sollten denn Züchter ihre Welpen verschenken müssen, um gute Züchter zu sein, die nicht geldgeil sind??
Ich rede hier auch von der allgemeinen EInstellung mancher "Bloß kein Geld für nen Tier ausgeben" und "ich nehm lieber nen schlecht sozialisierten hund der billig ist" und so, aber davon bist du denk ich mal ja nicht betroffen
 
Dabei
15 Mai 2012
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#13
@bonnybobtail: hier im Dorf haben wir gerade auch zufällig jemand, die ihre Hündin nur einmal decken lassen will, ich denke sogar es ist schon geschehen. Die Hündin ist eine ridgebackmixhündin mit einem ganz tollen und lieben Wesen. Den rüden kenne ich nicht. Sie hat mir auch schon einen Welpen angeboten,ich habe dankend abgelehnt... Denn was ist denn mit den großeltern der Tiere, wie war deren Gesundheitszustand, wie der Charakter... Mein genetikwissen ist auch nur rudimentär vorhanden, sie hatte gleich keine Ahnung... Als ich nach der Prägung fragte, meinte sie nur, dass machen ihre Hunde schon, sie hat ja auch nicht viel zeit, muss ja auch noch arbeiten... Auch hier denke ich wieder, die hunde sind bestimmt niedlich. Aber warum geht man für ein lebewesen das einen hoffentlich lange begleitet nicht zu einem Menschen, der darüber wesentlich mehr wissen hat, der sich informiert, der plant und sorgfältig die welpen auf die Welt vorbereitet... Der Anschaffungspreis ist meiner Meinung nach völlig irrelevant, aber ich muss auch die Arbeit honorieren, die dahintersteckt...
Du würdest doch auch keinen Porsche für einen Apfel und ein Ei kaufen, weil du denken würdest, da stimmt doch was nicht...
Aber bei einem Hund scheint das völlig ok zu sein...

@anubis: reg dich ned so auf :):):) jeder hier weis wie sehr du deinen Hund liebst und wenn es nötig wäre würdest du sofort alles für ihn tun und vermutlich alles verkaufen! Aber manche die nur schnell billig einen Hund wollen, tun das eben nicht... (traurigerweise)
 

AnubisKIB

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19 Apr 2012
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#14
Um Gottes Willen, nein! Natürlich gebe ich was ich kann für meinen Hund (und offenbar ist es auch ausreichend...:D) Auch ne Schutzgebühr finde ich nicht verkehrt, denn Tierarzt und Futter müssen ja definiv bezahlt werden. Den Gedanken "einen Welpen verschenken" - naja, ist grenzwertig... Kosten hat auch dieser Hund verursacht und die sollten auf jeden Fall übernommen werden. Doch wenn ich als guter Züchter einen Welpen habe, der wegen was auch immer definitiv nie in die Zucht gehen wird, dann sollte ich den schon vergünstigt abgeben können, ohne das mir ein Zacken aus der Krone bricht. ;) So Leute wie ich nehmen den gern zu sich, weil er eben auch ein hundelebenswertes Leben verdient hat und kein Ausschuss ist.

Manu, keine Angst, ich reg mich nicht auf. Im Gegenteil, ich finde, dass ist ne schöne, sachliche Diskussion und für sowas bin ich immer zu haben...:D Ich rege mich eher über so Leute auf, wie den, auf den dieses Thema eigentlich zurück geht. So Leute, die bewusst Leben in die Welt setzen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass dieses Leben auch schnell mal 15 Jahre dauert und nicht mal eben wie ein Duracell-Hase abgestellt werden kann. Und das Schlimme ist, dass Leute wie ich quasi gezwungen sind, Leute wie den zu unterstützen, weil Leute wie ich eben um ein Lebewesen wissen, dem sie helfen wollen, sich regelrecht zu Hilfe verpflichtet fühlen anstatt wegzusehen und sich nicht dafür zu interessieren. So jemand wie ich muss dann den verdammten Arschdenk solcher Leute wieder ausbügeln, weil die einfach zu blöde und zu faul sind, ihr besch***enes Gehirn zu benutzen, was sie in dem hässlichen Pickel auf dem Hals tragen. Da könnte ich kotzen, das kann sich keiner vorstellen... (Jetzt habe ich mir wirklich aufgeregt...:D)
 
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18 Mrz 2012
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#15
Das stimmt schon, aber nicht für jemanden, der sich grundsätzlich darüber mockiert, dass Züchter "so viel" Geld für Welpen verlangen. Ich habe das Geld für Joe auch nicht mal eben so ohne mit der Wimper zu zucken auf den Tisch legen können, aber das war mir egal, denn mein Hund ist mir jeden einzelnen Cent wert. Und ein Welpe für z.B. 400 Euro oder so, sorry, aber mit solchen Schleuderpreisen lockt man eben leider auch viele an, die sich keine großen Gedanken machen, 1000 Euro tun nämlic deutlich mehr weh, da überlegt man eingehender, ob man das echt möchte denke ich
 
Dabei
29 Apr 2012
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#16
Also ich denke ein Züchter gibt ja nicht nur Geld für den Tierarzt der Welpen aus. Züchter müssen den Rüden aussuchen. Das geht nicht immer nur im Internet. Man fährt auch mal hin und schaut sich den Hund an. Dann die Untersuchungen für die Hündin, bevor sie in die Zucht geht. Ich weiß nicht, wie es bei Aussies ist, aber Border Collies müssen auf 2 Ausstellungen ein SG bekommen. Je nachdem wo man wohnt, muss man da auch noch weit fahren. Dann der "Welpenkindergarten": Je nachdem wie der ausgestattet ist, kostet das ja auch wieder. Ich weiß z. B. wie der Welpenkindergarten bei den Edoras-Aussies aussieht und das schüttelt man auch nicht mal so aus dem Handgelenk. Und sowas kommt auch dem Welpen und damit dem späteren Besitzer zugute. Es gibt Züchter, die machen Ausflüge mit den Welpen, wenn sie etwas älter sind und und und...

Das sollte einem schon was wert sein, oder? Außerdem, was ist, wenn die Welpen beim Züchter krank werden und noch zum Tierarzt müssen? Mein Justin hat als Welpe mit 6 oder 7 Wochen zusammen ein paar ganz miese Tage gehabt. Das war der extrem heiße Sommer 2003. Da mussten die Welpen ein paar Mal zum Tierarzt für Infusionen. Sind alles Sachen, die passieren können. Und ich glaube kaum, daß Züchter da draufzahlen wollen. Der Preis für die Welpen steht ja auch schon vor der Geburt fest. Meine Züchterin hat jetzt z. B. nur einen mit 2 Welpen gehabt. Es gibt auch mal Würfe mit nur einem Hund. Das sind alles Risiken, die die meisten Leute nicht sehen. Für die sind Züchter mit Papieren im allgemeinen nur Leute, die am Geld interessiert sind....

So, jetzt muss ich aufhören sonst reg ich mich echt noch auf..
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#17
Stimmt, das kommt noch hinzu, ein Welpe für 1200 Euro deckt ganz bestimmt nicht die Untersuchungskosten für die Hündin, da zahlt der Züchter ordentlich drauf...
 
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29 Apr 2012
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#18
Und wie gesagt, was ist, wenn die Welpen was haben in der ersten Zeit. Ich finde es ok, wenn der Züchter beim Welpenpreis immer einen kleinen finanzielle Puffer hat, falls was sein sollte
 
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15 Mai 2012
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#20
Du darüber kann man sich auch aufregen, geht mir genauso... Besonders weil ich diesen Menschen gerne unterstelle nicht genügend Respekt vor dem leben zu haben, da wird nur an das hier und jetzt gedacht, aber keine fünf Minuten weiter! So etwas möchte ich nicht unterstützen! Einfach mal einen netten rüden auf eine nette Hündin lassen, macht noch lange keine netten und gesunden Hunde... Was tut der Mensch mit einem eventuell blinden Welpen etc.? Das ließe sich endlos fortführen um nur wieder zu dem Punkt zu kommen, wo sich käufer entscheiden müssen, unterstütze ich das (mit wieviel Geld auch immer) oder lasse ich das sein...

Edit: ich schreib so langsam mit dem iPad... Möchte aber sandra hundertprozentig zustimmen!!
 
Dabei
29 Apr 2012
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#21
Ich hatte ja bei meinem Sammy als er noch jünger war, diverse Anfragen, ob ich ihn nicht zum Decken zur Verfügung stellen würde. Und es war den Leuten egal, daß es ein Mischling ist. Pfeif auf Gesundheit, hauptsache sie sehen süß aus.
*ironiean* Wenn ich es so bedenke. Sammy hätte sein Futter echt selbst verdienen können ;) *ironieaus*
 
Dabei
21 Feb 2011
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#22
Viel oder wenig Geld, glücklicher Hund oder nicht.....Leute, dass ist nicht das Thema. *malmiteinemganzenLattenzaunummichhaue*

@bonnybobtail: hier im Dorf haben wir gerade auch zufällig jemand, die ihre Hündin nur einmal decken lassen will, ich denke sogar es ist schon geschehen. Die Hündin ist eine ridgebackmixhündin mit einem ganz tollen und lieben Wesen. Den rüden kenne ich nicht. Sie hat mir auch schon einen Welpen angeboten,ich habe dankend abgelehnt... Denn was ist denn mit den großeltern der Tiere, wie war deren Gesundheitszustand, wie der Charakter... Mein genetikwissen ist auch nur rudimentär vorhanden, sie hatte gleich keine Ahnung... Als ich nach der Prägung fragte, meinte sie nur, dass machen ihre Hunde schon, sie hat ja auch nicht viel zeit, muss ja auch noch arbeiten... Auch hier denke ich wieder, die hunde sind bestimmt niedlich. Aber warum geht man für ein lebewesen das einen hoffentlich lange begleitet nicht zu einem Menschen, der darüber wesentlich mehr wissen hat, der sich informiert, der plant und sorgfältig die welpen auf die Welt vorbereitet... Der Anschaffungspreis ist meiner Meinung nach völlig irrelevant, aber ich muss auch die Arbeit honorieren, die dahintersteckt...
Du würdest doch auch keinen Porsche für einen Apfel und ein Ei kaufen, weil du denken würdest, da stimmt doch was nicht...
Aber bei einem Hund scheint das völlig ok zu sein...
Dem ist fast nichts mehr hinzuzufügen.
 
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29 Apr 2012
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#23
@ Gundi: ich wollte nur erklären, was ein guter Züchter alles für seine Welpen macht und das Züchten nicht zwangsläufig was mit "Geld produzieren" hat
 
Dabei
21 Feb 2011
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#24
@ Gundi: ich wollte nur erklären, was ein guter Züchter alles für seine Welpen macht und das Züchten nicht zwangsläufig was mit "Geld produzieren" hat
Sandra, damit warst du nicht gemeint....das hat sich alles überschnitten. :) Wir sind schon seit etlichen Beiträgen mal wieder voll am Thema vorbei.
 
Dabei
22 Aug 2012
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#26
Hi,
man kann Glück haben und der Welpe entwickelt sich toll, ist Gesund und wird alt. Die Entscheidung war OK! Bei unserer Kira war dass so. Als wir dann wieder einen Welpen suchten,waren wir bei einer Familie, wo die Aussies das Haus bewachten. Hündin und Rüde unter einem Dach. Auf die Frage wie das denn mit den Untersuchungen gewesen ist, kam die Antwort: Unsere Hund sind Gesund! Papiere, ne da muss soviel beachtet werden, das lohnt sich nicht!
Das die Welpen soooo niedlich waren, brauch ich wohl nicht zu beschreiben. Ach ja der Preis 450€.
Dann sind wir wieder weg und haben uns Züchter mit Wurfplanung August 2012 gesucht. Ganz in unserer Nähe gab es welche. In einem Waldhäuschen gelegen. Ganz tolle Leute, die aber nur die Arbeitslinie züchten! Deren Aussies sahen auch toll aus, waren schlank und Hochbeiniger.Total ausgeglichen. Aber irgendwie nicht das Jaaaagefühl.
Weiter gesucht ein Bundesland nach dem anderen. Dann eine Züchterin die uns am Telefon schon sagte dass sie die Hunde nicht jedem gibt, und schon 7 Bewerber weggeschickt hat. Wir nach Bad Breisig 270 km, ein kleines Zuctparadies. Mit tolle Welpen, eine ganz sanfte Hündin. Informationen über die Untersuchungen des Rüden und der Hündin gab sie auch unaufgefordert. Wir wurden auch ausgefragt was wir denn so mit dem Aussieht machen wollten. Wir mussten uns Quasi bewerben. Da kam bei uns später zu Hause das wohlige Gefühl hoch: Ok, der Züchter passt!! Und der Welpe, Hope hatte sich meine Frau ausgesucht.
Im Kaufvertrag wurde vereinbart das bei einer evtl. Zucht die Züchterin der Deckung zustimmen muss! Informationspflicht falls Krankheiten auftreten!
Sie möchte auch wissen was passiert mit dem Hund.
Es gibt bestimmt noch mehr was für oder gegen einen Züchter spricht. Wir haben ein gutes Gefühl gehabt!
 
Dabei
23 Jun 2012
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#27
DAs mein ich auch nicht, klar braucht der Hund keinen Schnickschnack, das ist ja echt Quatsch, hat meiner auch nicht (außer 1000 HBs, aber das mehr wegen meiner Sucht :D ). Ich rede jetzt davon, dass man den Hund anständig versorgt und du wirkst ja auch wie jemand, der absolut alles für seinen Hund tut. Mir gings jetzt auch eher um den Anschaffungspreis. Und selbst Hunde aus dem Tierschutz werden nur gegen Schutzgebühr abgegeben und selbst da beschweren sich manche drüber... Außerdem finde ich solche Anschuldigungen wie "Die Züchter verschenken ja Welpen nicht einfach mal" ätzend... warum sollten denn Züchter ihre Welpen verschenken müssen, um gute Züchter zu sein, die nicht geldgeil sind??
Ich rede hier auch von der allgemeinen EInstellung mancher "Bloß kein Geld für nen Tier ausgeben" und "ich nehm lieber nen schlecht sozialisierten hund der billig ist" und so, aber davon bist du denk ich mal ja nicht betroffen
du verstehst das falsch. ich habe nichts dagegen das züchter geld nehmen. aber 1200 euro finde ich ganz schön happig bei manchmal 10 welpen... ich bezweifel dass die für einen wurf über 12.000 euro ausgeben *gg* und bei vielen züchtern hatte ich beim suchen ein ungutes gefühl... weil das erste was man gelesen hat, der preis war. oder beim gespräch...
da sind mir züchter lieber, die den preis erst später erwähnen und komischerweise waren die hunde von solchen züchtern meist billiger... wobei ich selbst 800 oder 1000 nicht unbedingt billig bezeichnen würde.
mir missfällt einfach der gedanke an einem lebewesen geld zu verdienen, wenn ich es doch aus der passion heraus mache und tiere so sehr liebe.
verstehst du wie ich das meine?

und natürlich gibt man einen welpen auch nicht an menschen die sich nicht mal selbst ernähren können, weil dort hätte ich dann auch die bedenken, dass der hund nicht zum tierarzt gebracht wird, weil das geld nicht reicht. aaaber 1200 euro? -.-

für mich ist dieses extrem genauso zuwider, wie die ganzen billig hund, ausm kofferraum verticker... die geld mit lebewesen verdienen :(

das tierheime eine schutzgebühr nehmen ist völlig okay. aber schau dir mal den unterschied an. die haben auch in das tier investiert mit tierarzt kosten meisten sogar noch weit höhere tierarztbeträge, wenn der hund zb aus einem schlechten zuhause errettet wurde. ein tierheim nimmt meist nur 250 euro schutzgebühr und keine 1200 euro.

und ich war auch nicht einfach zu geizig um mir einen 1200 euro hund zu kaufen... ich sah für mich einfach keine notwendigkeit darin einen hund zu dem preis zu kaufen, nur weil er papiere hat und seine eltern irgendwelche schönheitschampions auf irgender ausstellung waren.

natürlich sind geusndheitszeugnisse wichtig und ich finde es gut, wenn züchter ihre tiere nach gesundheitsstand verpaaren.. das ist aber auch das einzig gute.
wenn ich aber höre, dass da nach charackter gegangen wird? lol... das ist für mich auch so ne geldmacherei masche.
jeder hund entwickelt sich ganz individuell... nur weil mama top an der leine gelaufen und auch sonst ein sonniges gemüt hatte, muss klein welpi nicht genauso werden.
da spielt ja auch die erziehung mit rein...
und selbst ein hund von charakterlich nicht perfekten elterntieren, da muss welpi nicht zwingend genauso werden...

und dass die welpen beim züchter gut sozialisiert werden, das setze ich vorraus, wenn jemand welpen im haus hat. egal ob zucht oder privat"zucht"^^

ich hoffe du hast mich jetzt verstanden? :)
 
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29 Apr 2012
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#28
Also ich denke ein Züchter gibt ja nicht nur Geld für den Tierarzt der Welpen aus. Züchter müssen den Rüden aussuchen. Das geht nicht immer nur im Internet. Man fährt auch mal hin und schaut sich den Hund an. Dann die Untersuchungen für die Hündin, bevor sie in die Zucht geht. Ich weiß nicht, wie es bei Aussies ist, aber Border Collies müssen auf 2 Ausstellungen ein SG bekommen. Je nachdem wo man wohnt, muss man da auch noch weit fahren. Dann der "Welpenkindergarten": Je nachdem wie der ausgestattet ist, kostet das ja auch wieder. Ich weiß z. B. wie der Welpenkindergarten bei den Edoras-Aussies aussieht und das schüttelt man auch nicht mal so aus dem Handgelenk. Und sowas kommt auch dem Welpen und damit dem späteren Besitzer zugute. Es gibt Züchter, die machen Ausflüge mit den Welpen, wenn sie etwas älter sind und und und...

Das sollte einem schon was wert sein, oder? Außerdem, was ist, wenn die Welpen beim Züchter krank werden und noch zum Tierarzt müssen? Mein Justin hat als Welpe mit 6 oder 7 Wochen zusammen ein paar ganz miese Tage gehabt. Das war der extrem heiße Sommer 2003. Da mussten die Welpen ein paar Mal zum Tierarzt für Infusionen. Sind alles Sachen, die passieren können. Und ich glaube kaum, daß Züchter da draufzahlen wollen. Der Preis für die Welpen steht ja auch schon vor der Geburt fest. Meine Züchterin hat jetzt z. B. nur einen mit 2 Welpen gehabt. Es gibt auch mal Würfe mit nur einem Hund. Das sind alles Risiken, die die meisten Leute nicht sehen. Für die sind Züchter mit Papieren im allgemeinen nur Leute, die am Geld interessiert sind....
@ sweetheart: lies dir das doch bitte mal nochmal durch und mach dir deine Gedanken drüber. Du scherst alle Züchter mit Papieren mit deiner Aussage über einen Kamm und das ist definitv nicht in Ordnung

Ach ja: Zucht sollte immer nur Hobby sein
und Charakter heißt nicht nur lieb an der Leine gehen. Warum ist das für dich Geldmacherei?
 
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Dabei
23 Jun 2012
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#29
@ sano1002

nein ich schere nicht alle über einen kamm.
ich wollte damit nur sagen, dass es bei züchter auch schwarze schafe gibt, die direkt das geld ansprechen und der rest ist egal...
und die sind mir zuwider...

nicht alle!!!!
trotzdem finde ich 1000 euro auch ausreichend.. da sollte die grenze liegen. alles andere klingt für mich nach geldmacherei...

und ich habe nicht gesagt, dass ich diese privatwürfe zuhause gut finde, nur damit die hündin mal gedeckt wird.
ich finde aber man sollte nicht alle gleich verteufeln...

gibt auch tolle gesunde mischlingshunde :)

http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/hundemutter-rettet-ihre-welpen-feuer-2456070.html
hmm... ob diese hündin wohl 1200 euro gekostet hat? ich glaube nicht :D
vielleicht stammt sie sogar aus ner privatzuhause "zucht"

*ironie off* :p


und ich hab mich für meinen hund nicht entschieden weil sie nur "600" kam...
ich hab ja auch mit bahnkosten und anschaffungskosten weit über 1000 ausgegeben.. mit tierarztkosten bin ich nach knapp 2 monaten fast bei 1500 lol...
mir gehts nicht darum, dass ich zu geizig für einen tollen hund bin...

sondern dass viele tolle familien abgelehnt werden einen welpen zu kriegen, weil sie zb. nur 800 euro aufbringen wollen oder können...
und sowas finde ich gaaaaaanz gaaaanz doof... dass viele züchter da kein auge zukneifen.
 
Dabei
29 Apr 2012
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#30
genau so liest es sich aber leider für mich. Züchter legen den Preis ja auch normalerweise schon vorher fest und ändern ihn im Laufe der Zeit nicht großartig. Und in dem Preis sollte nun auch mal die Investitionen für unvorhergesehene Tierarztbesuche, Spielzeug (was normalerweise nicht mehrere Würfe übersteht ;) ) usw. kalkuliert sein.

Ich find es witzig, daß du anbringst, es würde auch viele gesunde Mischlingshunde geben. Dem gegenüber stehen auch mehr als genug kranke Mischlingshunde. Aber das möchte niemand sehen. Lieber hält man den Züchtern, die mehr Geld nehmen als Vermehrer vor, wenn mal ein Hund krank wird. Ein Mischling hat ja schießlich nie so viel gekostet......
 
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