Alltag mit Welpen gestalten

Dabei
17 Dez 2020
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#1
Hallo ihr Lieben,

ich frage mich, wie ich den Alltag mit meiner jetzt 12 Wochen alten Hündin am besten gestalten kann. Ab nächster Woche werde ich wieder halbtags arbeiten und sie kommt zu meinen Eltern. Dort kann sie spielen, im Garten rumtollen und hoffentlich auch ein bisschen schlafen ;-).
Ich war jetzt einen Monat zu Hause und wir gehen 2-3 Mal täglich spazieren, machen die gängigen Sitz-, Platz- und Körbchenübungen und haben auch schon Erfahrung im Freilauf und Rückruftraining gesammelt. Das klappt bisher alles ganz gut.

Meine Hundetrainerin findet es zwar nicht gut, dass ich sie schon frei laufen lasse, da sie sagt, dass ist kontraproduktiv zur Leinenführung, aber da das gut klappt und sie sich gut an mir orientiert, möchte ich das ungern aufgeben. Was meint ihr dazu?

Wie gestaltet ihr den Alltag mit einem Aussie in dem Alter? Ich will ihr nicht zu viel zumuten, fände es aber natürlich schon schön, wenn wir bald zur Leinenführigkeit (Beifußtraining) kommen könnten. An der Leine geht sie nämlich verständlicherweise noch recht kreuz und quer und ungern. Ist das noch zu früh in dem Alter? Wie viel Ruhe sollte sie in der Anfangsphase bekommen?

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich sie vielleicht unter- oder überfordere. Gibt es da irgendetwas wie einen Richtwert oder Tagesplan? Habe durch die Suchfunktion hier so nichts gefunden. Heute war sie bspw. erst zwei Mal mit mir raus, liegt gern in ihrem Körbchen und zwischendurch trainieren wir ein wenig. Ist das ok so?

Sobald ich wieder arbeiten bin, werden die aktiveren Stunden dann einfach nach hinten verlegt. Passt aber ganz gut, da sie morgens früh gar nicht raus möchte. Sie löst sich kurz und das war's.

Würde mich freuen, eventuell einige Tipps oder Gleichgesinnte zu finden ...

Liebe Grüße
Johanan
 
Dabei
21 Feb 2011
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#2
Ganz ehrlich...du machst dir viel zu viele Gedanken.
Warum muss man einen Alltag gestalten?
Lass es einfach auf dich zukommen. Hunde sind sehr anpassungsfähig.
Das meiste ergibt sich von selbst.

Bei Fuß oder Fußlaufen und Leinenführigkeit - Orientierung an der Leine sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Ein Hund, der super Fuß läuft, kann an der Leine eine Katastrophe sein und umgekehrt.
Das eine ist eher ein Trick, eine Dressur, das andere Beziehung, Erziehung Orientierung am Menschen.
 
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Dabei
7 Sep 2012
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#3
Meine Hundetrainerin findet es zwar nicht gut, dass ich sie schon frei laufen lasse, da sie sagt, dass ist kontraproduktiv zur Leinenführung, aber da das gut klappt und sie sich gut an mir orientiert, möchte ich das ungern aufgeben. Was meint ihr dazu?
Hmm... kann der Argumentation der Trainerin nicht folgen. Was hat denn jetzt das eine mit dem anderen zu tun? Da ich hier sehr ländlich wohne und genug Möglichkeiten habe, meinen Welpen frei (mit meinen anderen beiden Hunden) laufen zu lassen, lernen meine Welpen die Leine meist er in der Welpengruppe kennen bzw. auf dem Weg vom Parkplatz zum Hundeplatz. Ich führe 3 Hunde an der Leine u. keiner zieht, obwohl sie als Welpe überwiegend frei umherliefen. Bei uns wird die Leinenführigkeit mit einer Folgeübung aufgebaut, anfangs rückwärts gehend u. dann später eindrehend u. vorwärts gehend. Habe nie Probleme gehabt, das die Hunde den Freilauf von der Leinenführigkeit unterschieden haben.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#4
Wie gestaltet ihr den Alltag mit einem Aussie in dem Alter? Ich will ihr nicht zu viel zumuten, fände es aber natürlich schon schön, wenn wir bald zur Leinenführigkeit (Beifußtraining) kommen könnten. An der Leine geht sie nämlich verständlicherweise noch recht kreuz und quer und ungern. Ist das noch zu früh in dem Alter? Wie viel Ruhe sollte sie in der Anfangsphase bekommen?
Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht, ehrlich gesagt. Wir haben halt unsere Abläufe und der Welpe macht diesen von Anfang an mit. Wenn wir spazieren gehen, nehme ich den Welpen anfangs mit raus u. lasse ihn toben u. spielen und dann kam der Kleine in die Hundebox im Auto und hat geschlafen, während ich mit den beiden Großen eine "Erwachsenenrunde" gedreht habe. In den ersten 2 Wochen hatte ich eine Kamera im Auto, auf der ich via Handy schauen konnte, ob der Welpe entspannt ist. Ab und an wurde in den ersten Tagen mal etwas gejammert, aber das hat sich nach einigen Tagen immer gegeben u. sie haben sich an den Ablauf gewöhnt u. schliefen. Daheim leben wir unseren gewohnten Alltag und der Welpe hat hier einfach mitgemacht, mit Rücksicht auf genügend Ruhepausen u. Auszeiten.
 
Dabei
17 Dez 2020
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#5
Hmm... kann der Argumentation der Trainerin nicht folgen. Was hat denn jetzt das eine mit dem anderen zu tun? Da ich hier sehr ländlich wohne und genug Möglichkeiten habe, meinen Welpen frei (mit meinen anderen beiden Hunden) laufen zu lassen, lernen meine Welpen die Leine meist er in der Welpengruppe kennen bzw. auf dem Weg vom Parkplatz zum Hundeplatz. Ich führe 3 Hunde an der Leine u. keiner zieht, obwohl sie als Welpe überwiegend frei umherliefen. Bei uns wird die Leinenführigkeit mit einer Folgeübung aufgebaut, anfangs rückwärts gehend u. dann später eindrehend u. vorwärts gehend. Habe nie Probleme gehabt, das die Hunde den Freilauf von der Leinenführigkeit unterschieden haben.
Vielen Dank für die Antwort. Ich verstehe ihre Argumentation auch nicht so ganz. Ich denke aber sie meint, dass wenn der Hund merkt, dass ich keine Kontrolle über ihn habe in der Distanz, es schwierig werden könnte, dass er überhaupt wiederkommt oder sich noch an mir orientiert. Mag es aber auch gar nicht, dass sie mir das ausreden will :). Frieda und ich mögen das nämlich sehr gern!
 
Dabei
17 Dez 2020
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#6
Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht, ehrlich gesagt. Wir haben halt unsere Abläufe und der Welpe macht diesen von Anfang an mit. Wenn wir spazieren gehen, nehme ich den Welpen anfangs mit raus u. lasse ihn toben u. spielen und dann kam der Kleine in die Hundebox im Auto und hat geschlafen, während ich mit den beiden Großen eine "Erwachsenenrunde" gedreht habe. In den ersten 2 Wochen hatte ich eine Kamera im Auto, auf der ich via Handy schauen konnte, ob der Welpe entspannt ist. Ab und an wurde in den ersten Tagen mal etwas gejammert, aber das hat sich nach einigen Tagen immer gegeben u. sie haben sich an den Ablauf gewöhnt u. schliefen. Daheim leben wir unseren gewohnten Alltag und der Welpe hat hier einfach mitgemacht, mit Rücksicht auf genügend Ruhepausen u. Auszeiten.
Wahrscheinlich mache ich mir da wirklich zu viele Gedanken. Möchte einfach, dass es der kleinen gutgeht und hab als Ersthundebesitzer wenig Erfahrung, wie viel Ruhe/ Beschäftigung denn jetzt wirklich richtig ist. Ein Gespür dafür ist aber da ... vielleicht sollte ich das ausbauen.

Beifußgehen üben wir schon manchmal im Haus nach dem Welpentrainer. Das klappt auch schon manchmal draußen.

Hat jemand vielleicht noch Ideen, Tipps oder gute Videos, wo so ein Aufbau der Leinenführigkeit vielleicht auch für Anfänger gut erklärt ist? Ich klicke mich zwar so durchs Netz, aber da gibt es soooo viele verschiedene Möglichkeiten. Ich suche dann immer so lange, bis mich eine anspricht ;).
Aber ich denke, sonst hilft auf jeden Fall, sobald sie wieder richtig startet, die Hundeschule.
Danke für eure Antworten! ‍♀️
Viele Grüße
Johanna
 

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