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Anton Fichtlmeier

Dabei
4 Jan 2008
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#1
Hallo

ich war gestern auf einem Seminar von Anton Fichtlmeier. Wer kennt ihn und kann von seinen Erfahrungen berichten??

Ich kann nur sagen mein Devil ist gestern zum erstenmal an seine Grenzen gekommen (wer ihn kennt weiß was ich meine 8) )
 

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Dabei
14 Jan 2008
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#2
ich kenne ihn nicht, hatte damals nur sein Video und ihn im TV gesehen (mein Fall ist es nicht)

Aber erzähl doch mal, interessiert mich, mehr von euren Grenzen zu erfahren
 
Dabei
10 Feb 2008
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#3
Ich war in einer Welpengruppe die nach seinem Prinzip arbeitet - also ich hab mir die Sachen, die für mich in Frage kommen herausgepickt - alles war nicht nach meinem Geschmack. Aber das muss auch jeder selbst entscheiden.
Aber ich fand es gut, dass die Welpen schon von Anfang an etwas lernen und sich nicht nur zum Spielen getroffen haben. So konnte Henry z.B. schon ziemlich schnell Apportieren, auch mit Verstecken, und Bleiben etc. hat auch schon ziemlich schnell funltioniert.
 
Dabei
8 Jan 2008
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#4
das, was allgemein gesagt wird ist, dass er sehr schnell rumbrüllt und cholerisch reagiert.

ich bin kein "Wattebauschtyp", aber das, was ein Trainer tut muss souverän sein...

brüllen und hektisch werden ist nicht souverän.

Wie war das denn auf dem Seminar? War er ruhig und hat sachlich erklärt?

Ich kenne Devil nicht. Kannst du mir das mit den grenzen erklären? Vor allem WELCHE grenze muss ein hund erreichen?

keine Sorge.. das ist keine provokative Frage-Antwort-Geschichte... mich interessiert das wirklich
 
Dabei
4 Jan 2008
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#5
Wie war das denn auf dem Seminar? War er ruhig und hat sachlich erklärt?

Ich kenne Devil nicht. Kannst du mir das mit den grenzen erklären? Vor allem WELCHE grenze muss ein hund erreichen?
Also ich kann mich nicht beschweren, vllt liegt es auch Wattebauschtyp;) Erlärt wurde klasse auch am leben Objekt. Es gibt immer positv sowie negativ, wenn einer sich anstellt "wie Heinblöd" (krass gesagt, bedeutet er hört nicht zu und sieht nicht die ernsthaftigkeit) dann sagt man es eben deutlich (ok er vllt zu heftig).


Dann versuch es mal zubeschreiben:
Devil ist ein Hund der gelernt hat selbst zu handeln, bedeutet als beispiel; jemand möchte seinen Hund korregieren, doch Mensch ist zu langsam dann macht es Devil eben. Er hat gelernt selbst zuentscheiden und würde sich von nichts niemand maßregeln lassen (ok von mir) er ist Streßanfällig.
In meinen Augen möchte ein Herr Fichtlmeier nur lehren wie man ruhige,ausgelichene und folgsame Hunde erziehen kann ohne drauf zu hauen, ich habe es nicht erlebt obwohl Devil Zähneflätschend davor stand!

Folgende Situation:
Man wollte seine eigenen Hunde wieder zurück schicken auf die Decke und dies ging dem Devil zu langsam, also wollte er dies tun, da drehte er sich um, um dem Devil durch eindeutige Geste zu zeigen er solle dies lassen. Devil aber meint "du hast mir nichts zu unterbinden" und stand Zähne Fletschend vor ihm. Er stand und stand und stand bis Devil für einen Bruchteil einer Sek. aufhörte, diese wurde genutzt und belohnt.
Dies ist ein Weg ohne Gewalt dem Hund beizubringen (in meinen Augen) das er einlenken kann, also es gibt einen anderen Weg als.

Es war auch das erstemal das jemand ohne jetliche Gewalt (Rucken,zurück reißen,ablenken oder sontwas)dem Devil eine Möglichkeit zugeben selber auf die Lösung zu kommen.

Ich weiß das es bei ihm meine Fehler waren, aber bis jetzt konnte uns keiner einen Weg daraus zeigen ohne Gewalt. Wir haben vieles in Griff bekommen, aber eben nicht alles.



Dies war meine Erfahrung an WE und hoffe ich habe es ein wenig verständlich erklärt.
 
Dabei
1 Jan 2008
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#7
Mh... aber versuchen wir das nicht alle irgendwie?

Also den Hunden eine möglichkeit geben auf eine "bessere" einfachere lösung zu kommen?

Ich Klicker zum beispiel so.... ich möchte was, warte was mir der hund anbietet und belohne dann das verhalten, was dem, was ich haben will am nächsten ist. bis ich mein "ziel" erreicht habe.

oder hab ich deinenbeitrag flasch verstanden?
 
Dabei
4 Jan 2008
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#8
Denke nicht falsch verstanden, nur geclickert haben wir auch (tun wir noch, zum beispiel bei Tricks), nur ohne Erfolg. Wenigstens in diesem Bereich.

Es ist schwer zubeschreiben sein verhalten, andere würden ihn für aggressiv oder verhaltensgestört bezeichnen, zumindestens in manchen Bereichen.
 
Dabei
8 Jan 2008
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#9
Na Clickern um dem Hund etwas beizubringen und unerwünschtes Verhalten korrigieren sind ja zwei unterschiedliche Bereiche.

@Ally... genau so ein "der hat ja nen Schaden Hund" habe ich seit 8 jahren an meiner Seite.

Die ersten Jahre habe ich viel geweint und verdammt viel lernen müssen..

Menschen sind so schnell mit dem *Verhaltensgestörtstempel*
 
Dabei
1 Jan 2008
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#10
Narani hat gesagt.:
Na Clickern um dem Hund etwas beizubringen und unerwünschtes Verhalten korrigieren sind ja zwei unterschiedliche Bereiche.

@Ally... genau so ein "der hat ja nen Schaden Hund" habe ich seit 8 jahren an meiner Seite.

Die ersten Jahre habe ich viel geweint und verdammt viel lernen müssen..

Menschen sind so schnell mit dem *Verhaltensgestörtstempel*
Na ja..... unsere Nachbarhündin wird auch geklickert um unerwünschtes verhalten abzubauen/zu korrigieren.
 
Dabei
4 Jan 2008
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#11
@Jenny
möchte gar nicht gegen das clickern sprechen, aber bei ihm hat es in diesen Bereichen nicht funktioniert, da er sich in manche Sachen so reinsteigert das er auf nichts reagiert. Meine Hunde sind alle geclickert.


Welcher Satz mich zum nachdenken gebracht hat: gegen einen Ball (Spielzeug),Futter bist du als Mensch ersetzbar.
 
Dabei
30 Dez 2007
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#12
ich denke " viele Wege führen nach Rom".

Ich hab mit Lea auch einen Hund an meiner Seite, die früher viele Macken hatte. Ich denke in erster Linie ist Konsequenz und das bestätigen im richtigen Augenblick das Wichtigste.

Lea´s Macken habe ich durch liebevolle Konsequenz in den Griff bekommen, hab das unerwünschte ignoriert und das gewünschte geclickert bzw. bestätigt...einer langer Weg der sich aber in jeder Hinsicht gelohnt hat.

Und so wie Steffi das geschildert hat, hat dieser Anton Fichtelmeier beim Devil nix anderes gemacht wie im richtigen Augenblick das gewünschte Verhalten bestätigt, oder ?
 
Dabei
4 Jan 2008
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#13
Und so wie Steffi das geschildert hat, hat dieser Anton Fichtelmeier beim Devil nix anderes gemacht wie im richtigen Augenblick das gewünschte Verhalten bestätigt, oder ?
Genau so war es antja. Nur eben es gibt wenige (Bisher keine) Leute die es sich in dieser Form beim Devil trauen, da er sehr bedrohlich wirkt.

Aber eben keine schreien,kein rucken oder vom Problem ablenken. Sondern eine direkte Konfrontation mit dem "Problem".
 
Dabei
8 Jan 2008
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#14
naja.. so einfach finde ich "unerwünschtes Verhalten" ignorieren leider auch nicht immer. Viele Handlungen sind in ihrer Ausführung schon selbstbelohnend.

Wo man "ja" sagen darf, wenn der Hund sich gut benimmt, darf man meiner Meinung nach auch "nein" sagen, wenn der Hund etwas tut, was er nicht darf.

Ich denke nicht, dass Fichtlmeier einfach nur gewartet hat. Auch mit Blicken und entsprechender Körperhaltung kann man einen Hund stark beeindrucken.

Ohne Probleme kann man die meisten Hunde "aus"gucken... ohne Wort und ohne sie zu berühren.

Natürlich nicht direkt in allerhöchster Trieblage, aber ich denke schon, dass er da eher soetwas gemacht hat.

Sorgt ja auch für ein "AHAAA" ;)
 
Dabei
30 Dez 2007
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#15
Narani hat gesagt.:
Wo man "ja" sagen darf, wenn der Hund sich gut benimmt, darf man meiner Meinung nach auch "nein" sagen, wenn der Hund etwas tut, was er nicht darf.
ja, aber ist das "nein " nicht auch eine Bestätigung :?:
 
Dabei
8 Jan 2008
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#16
in der Lerntheorie steht: Was ich von meinem Hund möchte, mache ich ihm angenehm, das was ich nicht möchte, mache ich ihm unangenehm.

Also angenehm=Lob
unangenehm=Strafe

kommt als Zusatz aber dazu: Lob muß als Lob empfunden werden
Strafe muß als Strafe empfunden werden

Da ist ja eigentlich alles drin.

Empfindet ein Hund allein die Zuwendung bei dem Wort "nein" als angenehm, muß eine andere Strafe her.

Ja und Nein waren in dem Fall nicht als verbaler Ausspruch, sondern als Signal gemeint. Als Lob gibt man ja auch einem Hund, der gern frisst Leckerlie und einem Hund, der gern schmust eine Streicheleinheit, einem Hund, der gern spielt, ein kurzes Spiel.
So muß die Strafe, bzw , um das Wort zu entschärfen, der Spruch: "das darfst du nicht", auf den jeweiligen Hund abgestimmt sein.
 
Dabei
30 Dez 2007
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#17
ich werde es so weiter halten wie bisher und meine Hunde nicht "bestrafen" sondern positives Verhalten bestätigen, unerwünschtes Verhalten ignorieren.
Damit hatte ich bei allen 3 Hundis bis jetzt den größten und besten Erfolg.
Aber jeder muss für sich bzw. seine Hund selber entscheiden, allein der gewünschte Erfolg zählt

Das meine ich damit, " viele Wege führen nach Rom"
 
Dabei
8 Jan 2008
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#18
ja.. genau so ist es.. wer seinen Weg gefunden hat, sollte wohl auch dabei bleiben..

was ich nur sagen möchte ist, dass heute so oft geschrieben steht und gesagt wird, dass man AUF GAR KEINEN FALL seinen Hund reglementieren darf und dass er dann verhaltensgestört wird usw.

Wenn dann jemand, der sowas hört, mit seinem Hund nicht weiterkommt indem er Fehlverhalten ignoriert, verzweifelt daran. Und dem Hund wird der Weg auch nicht gerade leicht gemacht.

manchmal ist es eben auch für die Hunde einfacher, wenn man ihnen mal sagt (zeigt) was gemeint ist.

Was ja nicht heisst, dass das bei jedem Hund gleich ist und dass es immer sein muss.
 

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