Besuche beim Züchter

Dabei
27 Nov 2013
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#1
Hallo:)

Mich würde mal interessieren wie oft, in welchen Abständen, oder wie auch immer, ihr eure Welpen beim Züchter besucht habt?
Wenn's nach mir ginge wäre ich ja am liebsten täglich dort...aber das geht ja nicht.

Bei uns läuft's dies auch 1x pro Woche raus.

Würde mich interessieren wie es bei euch so ablief in der aufregenden Kennenlernzeit
 
Dabei
19 Aug 2011
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#2
Also, bei mir kommt es auf die Entfernung an.
Wenn ich bei meiner 1. Wahl einen welpen bekomme, wird es wohl auf 2 besuche insgesamt hinauslaufen, die Züchterin ist aber auch 350 km (eine strecke) von mir entfernt, also nicht wirklich ums eck (zudem im Ausland).
Sollte kein passender welpe für mich fallen muss ich weiter schauen, entweder bei einer anderen Züchterin (in d, aber auch ca 350km eine strecke; dann wird es so sein wie bei der 1. Wahl) oder es kommt einer aus Übersee, dann werde ich meinen welpen am tag der Abholung das erste mal persönlich sehen.
 

*Loki*

Lokimotive
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16 Mai 2011
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#3
Wir haben Loki ab der 4. Woche jedes Wochenende stundenlang besucht. Einfache Fahrt war da 200km.
Bei unserem Neuzugang hoffen wir, dass wir in 2 Wochen nochmal hinkönnen und dann zur Abholung nochmal. Allerdings fahren wir da auch über 700km einfach hin. ;)
 
Dabei
30 Jul 2013
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#4
Da das mit Hazel ja eher ein glücklicher Zufall war, da es bei einem anderen Züchter dann doch nicht geklappt hat, war ich sie genau einmal besuchen bevor wir sie abgeholt haben. Mein Freund hat sie erst bei der Abholung gesehen. Da war der Kaufvertrag aber schon von mir unterschrieben worden. :D
 
Dabei
6 Jul 2014
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#5
Wir waren kurz nach dem Wurf da, dann noch einmal in der 5. Woche und dann zur Abholung. Alles andere empfanden wir als zu viel. Zumal wir auch den Züchter nicht auf die Nerven gehen wollten, auch wenn der wöchentliche Besuch diese nicht gestört hätte. Wenn der Wurf aus 8 Welpen oder mehr besteht und jeder neue Besitzer dies macht, wäre ich als Züchter sehr bald angefressen ... :p
 
Dabei
30 Dez 2011
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#6
Wir waren ab der 4. Woche immer einen Wochenendtag da. Ich denke aber, es kommt auf die Entfernung an, wobei ich optimalerweise den Züchter so aussuchen würde, dass ich tatsächlich jeses WE hin fahren könnte, weil ich es wichtig finde an der Entwicklung der Welpen teil zu nehmen und schon ein bischen Bindung aufzubauen.
 
Dabei
27 Nov 2013
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#7
Ja, bei uns wird's wohl auch auf einmal die Woche beschränkt sein...
Blöde Frage - baut man bei so wenigen besuchen schon eine leichte Bindung auf, so dass der Abschied dem kleinen etwas leichter fällt?
 
Dabei
13 Feb 2014
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#8
Ich musste jedes mal 1,5 Stunden einfach fahren, also nicht gerade der nächste Weg. Ich war insgesamt 3 Mal zum gucken dort. Als ich die Züchterin kennenlernte und Fynn abholte. Also alles in allem 5 Mal ;-) Aber wir wurden Gott sei Dank fleißig mit Foto versorgt :)
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#9
Weil's bei uns jetzt doch ganz spontan war, waren wir einmal zum schauen da und dann direkt zur Abholung ...
 
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5 Nov 2013
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#10
Blöde Frage - baut man bei so wenigen besuchen schon eine leichte Bindung auf, so dass der Abschied dem kleinen etwas leichter fällt?
Also ich hab Balou ab der 5. Woche fast täglich besucht. Auch wenn ichs mir gewünscht hätte, hatte ich trotzdem nicht das Gefühl dass da schon eine Bindung da war als wir ihn abgeholt haben. Er war zwar während der Autofahrt total relaxed und hat auf meinem Schoß geschlafen, dann aber die nächsten 2 Tage fast dauerhaft gefiept wenn er nicht grad geschlafen hat. Ich würd mir da also an deiner Stelle keine Gedanken machen. Meiner Meinung nach sind die Besuche vor der Abholung eher für den Besitzer wichtig und weniger für den Hund :). Und heute ist er einer der anhänglichsten Hunde die ich kenn :).
 
Dabei
27 Nov 2013
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#11
@ Lenah

Ja, das dachte ich mir schon fast.
Du sagst es so schön:rolleyes:, die Besuche sind eher für die Besitzer:D
Ja, ich wäre gerne täglich dort ^^
 
Dabei
30 Sep 2012
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#12
Ich war einmal mit ca 4 Wochen dort dann 5-6 Wochen einmal und dann mit 10, fast 11 Wochen zum abholen. Bindung gibt es her meiner Meinung nach keine (außer man ist täglich dort - würde ich einem Züchter aber nicht zumuten - der will ja auch noch ein Leben haben - außer man ist mit ihm befreundet)

Es gehen ständig Menschen ein und aus. Ich denke so ein kleiner Hund ist erstmal überfordert und da gibts nur eine Bindung zum Züchter
 
Dabei
14 Feb 2008
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#13
Es gehen ständig Menschen ein und aus. Ich denke so ein kleiner Hund ist erstmal überfordert und da gibts nur eine Bindung zum Züchter
Bei uns gehen, außer den zum Haushalt gehörenden, nicht ständig Menschen ein und aus. Bis zur Vollendung der 4. Lebenswoche haben sogar unsere Freunde "Hausverbot". Anschließend beschränken sich Besuche eher auf die Wochenenden, da kann es dann für die Welpen schon mal etwas aufregender werden. Eine Bindung im herkömmlichen Sinne gibt es nicht wirklich, die entsteht erst, wenn die Welpen älter und bei "ihren" Menschen sind.
 
Dabei
24 Jan 2008
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#14
Bei mir kommen die Leute ab der 4. Woche gestaffelt-sodas quasi fast jeden Tag nur eine Familie da ist ,die Wochenenden sind für die Leute von weiter weg reserviert .ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und durch den täglichen stundenweisen Besuch werden meine Welpen auch nicht so überfordert ,als wären zig Leute nur am Wochenende da .
es ist für mich angenehmer und für meine Hunde auch.
Einmal die Woche kommen die meisten ,aber ich hab auch schonmal Leute aus der Nähe ,die dann schonmal auch für ne kurze Tasse Kaffee öfter kommen.
 

*Loki*

Lokimotive
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16 Mai 2011
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#15
Ich denke, eine Bindung wird bei solchen wöchentlichen Besuchen nicht wirklich aufgebaut, sondern eher eine "Bekanntschaft".

Der Welpe kennt dann vielleicht schon den Geruch und ich denke, man kann durchaus schon "Vorarbeit" für eine spätere gute Bindung leisten. Wir hatten bei Loki schon das Gefühl, dass er sich ab der 7. Woche (also ab dem dritten Besuch) schon wesentlich wohler bei uns in der Nähe gefühlt hat, als die Welpen, mit denen wir uns gar nicht so beschäftigt hatten!
 
Dabei
10 Sep 2012
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#16
nun, unseren Rüden haben wir mit Ende der 3. Woche kennengelernt, abgeholt haben wir ihn mit 10 Wochen, bis dahin haben wir ihn einmal die Woche besucht. Das war für uns sehr schön, da man sich auch mal mit andren Welpenkäufern getroffen hat, beide Eltern bei der Züchterin wohnten und man auch mal die Vaterrolle im Rudel beobachten konnte.

Vier Jahre später gehörten wir schon zur Familie, meine Hündin habe ich sehr früh besucht und war 1-2 mal die Woche da. Die Kleine wusste schnell, dass es bei mir immer gute Sachen gibt, hörte mit 6 Wochen auf ihren Namen und ging ganz selbstverständlich mit mir nach Hause, als wäre es völlig normal, nicht ein Jammern, nicht ein Blick zurück. Ich war beim Augenarzt dabei, bei den Ausflügen in den Wald auch ganz oft. Ich habe zu beiden Hunden eine sehr gute Bindung, allerdings ist die Hündin wesentlich mehr auf mich fixiert, von Anfang an, seit nun 6 Jahren...
Ich habe es natürlich sehr genossen, die Kleinen so oft zu besuchen, und ich liebe es, seitdem alle Welpen erleben zu dürfen, die da so durchs Haus tapsen. Allerdings muss man sagen, dass ich wie schon gesgat zur Familie gehöre, die Hunde und wir uns ganz oft treffen. Ich fasse allerdings die ersten drei Wochen keinen Welpen an. Ich komm nur gucken.
Bis jetzt waren auch die Mädels immer schwer stolz ihre Babys zu präsentieren, ich hatte da noch nie Probleme...
und irgendwie bin ich immer voll integriert... es ist immer wieder schön.
 
Dabei
7 Jan 2013
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#17
Ich war bei Cooper auch voll dabei.... Bis zur vierten Woche nur mit Fotos danach so 2-3 mal die Woche.... Bin mit der Züchterin befreundet und sie wohnt nur 10 Minuten von mir da bietet es sich natürlich an....Ihr und mir war auch wichtig das meine fünfjährige Tochter die Welpen oft besucht... Sie selbst hat keine Kinder, auch keine in der Verwandtschaft und von daher waren wir gern gesehende Gäste ;-)
Waren auch bei Strandausflügen dabei und meine Sheltiedame durfte dann ab der sechsten Woche auch immer mitkommen und Cooper kennenlernen....
Fande das sehr schön eben weil man das Gefühl hat man nimmt schon vorher aktiv teil und ich liebte es die Welpen mit ihrem Rudel zubeobachten, denn es ist unglaublich was man da alles lernen kann....
 
Dabei
22 Jul 2014
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#18
Ich war ab der sechsten Woche zweimal die Woche da und hab mit Luna gespielt und gekuschelt. Wenn ich sie auf dem Arm hatte, habe ich immer wieder ihren Namen gesagt, damit sie ihn schon lernen konnte. Ich glaube schon, dass sie etwas Bindung aufgebaut hat. In der achten Woche hat sie schon auf ihren Namen gehört, sogar wenn sie gerade mit den anderen Welpis am Spielen war, ist sie sofort zu mir gelaufen wenn ich ihren Namen gerufen habe. Zu Hause hat sie wenig gefiebt. Denke schon, dass sie sich an uns schon vor dem Umzug zumindest ein bisschen gewöhnt hatte :)
 
Dabei
27 Feb 2011
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#19
Flash hab ich mit 2 Wochen das erste Mal besucht, danach bei der Abholung mit 8 Wochen. Zwischenzeitlich wurde ich mit Fotos versorgt u. hab die Züchterin genervt *gg*. Da ich zu der Zeit aber auch mitten in der Matura war, ist sich nochmal hinfahren nicht ausgegangen. Fahrtzeit war ca. 3 h.

Bei Praise war ich das erste Mal als die Welpen ca. 4 Wochen alt waren u. dann auch erst wieder zur Abholung mit 9 1/2 Wochen. Wobei ich bei ihr aber bis zur 7. Woche überhaupt nicht wusste ob ich einen Welpen aus dem Wurf bekomme (Meine Maus war zwar meine Favoritin, aber die Züchterin hat durch Charakterzüge, was wir vorhaben/machen wollen,etc. "entschieden" wer welchen Welpen bekommt was ich auch gut finde wenn auch seeeehr nervenauftreibend ;-) ). Praise kommt ja aus den NL, Fahrt war ca. 10 h (ca. 1.000 km) u. das is ja auch net grad ums Eck um öfter hinzufahren.
 
Dabei
12 Feb 2008
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#20
Chilli hab ich mit 3 Wochen das erste Mal gesehen und auch dann ausgesucht und ab da war ich fast wöchentlich da. War aber auch nur eine Fahrt von ca. 1 Std.
Mac hab ich im Internet entdeckt, mit der Züchterin geschrieben und in Kroatien abgeholt. Wir haben ihn also erst beim abholen kennengelernt.
Boots hab ich mit der 4. oder 5. Woche besucht und ausgesucht und dann mit 8 Wochen abgeholt. Da der Züchter am Wochenende meist auf Trials oder Seminaren unterwegs war und ich auf Agiturnieren, war das regelmäßige besuchen gar nicht wirklich möglich, auch wenn es nur 1,5 Std fahrt war. Fand ich aber auch nicht schlimm.
 
Dabei
21 Jul 2014
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#21
Mit Welpen ist das so eine Sache. Meine Großtante hat viel gezüchtet (allerdings DSH, Dackel, Rottweiler) und sie meinte immer, das der Welpe mitentscheiden soll. Die möglichen Käufer kamen das erste mal erst in der achten Woche, die Welpen wurden von ihr vorausgewählt und dann hatte der Welpe das letzte Wort und es war schon krass zu sehen, wie sich das dann fügt oder eben nicht. Es gab dann auch schonmal Leute, die kriegten keinen Hund von ihr und sie hat auch immer recht lange gewartet, also die Welpen waren dann 10-12 Wochen alt, weil sie eben auch der ansicht war, gerade DSH und Rottweiler sollten sich schon einigermaßen mit der Hundesprache auskennen und die lernten sie eben dann von ihren erwachsenen Hunden und untereinander. Damals gabs aber auch noch keine Welpenspielgruppen. Aber sie war eben überzeugt, ein Welpe sucht mit aus und hat das damit erklärt, dass in dem Alter auch die Mutter sich zurückzieht und das Rudel die Erziehung übernimmt und viele Welpen suchen sich dann einen Althund aus, an den sie sich nahe anschließen und von ihm lernen ...

Bei mir. Meine Border Hündin. Mein Mann wurde von eienr Borderhündin bezirct, die ihm auf einem Spaziergehweg einen Stock hingelegte, zurücktrat und mit den Augen herzzerreißend bat. Das erste mal, dass mein Mann einen Hund mochte! Die hatten gerade Welpen, also nuuur mal kucken gehen. Da konnte ich noch widerstehen, ein Border in der Stadt, als Studentin?
Aber dann kam ein größeres Plüschbündel an wie ich so an der Welpenkiste hockte und rollte sich auf meinem Schoß zusammen. Sie war da drei vier Monate alt und schon dreimal zurückgekommen. Die Bäuerin meinte, naja, die wird sie wohl nciht mehr los, alle wollten kleine Welpen und der Hund sei ja auch nicht so ganz in Ordnung, taugte auch nix hatte Angst vor den Schafen, aber im Kuhstall ja auch ganz glücklich. DAAAAA, war es nun um mich geschehen, besser als im Kuhstall würde sie es bei mir schon haben.
Nun leider bedeutetete das zusammenrollen bei mir nicht, dass sie mich ausgesucht hätte. Sie ging immer zu dem Menschen hin und schleimte sich ein, vor dem sie am meisten Angst hatte in geschlossenen Räumen, draußen haute sie ab. Sie pinkelte unter sich vor Angst, wenn ich sie auch nur ansah oder gar lobte und es war eine verdammt harte Zeit, die damit endete, dass ich in einem Park stand, wo sie seit 3 Stunden vor mir flüchtete zu allen anderen Hundebesitzern nur nicht zu mir und ich so am Ende war, das ich mir dachte, ja such dir hier draußen einen Menschen, den du wirklich liebst... Ich saß auf einer Bank und heulte und auf einmal hatte ich eine Pfote auf dem Bein. Mein Lassiemoment. Sie sah mich an, als wollte sie sagen, wusste ich nicht, dass du das so schwer nimmst, von da war das Thema weglaufen und Angst haben zwischen uns erledigt. sie hatte sich für mich entschieden.

Borderwahrscheinlich Tibetmix Indiana Jones für einen Sixpack von einem Angetrunkenen gekauft, der nur noch sie und ihre Mutter bei sich hatte und sie zunehmend brutaler wegschubbste. Ich fragte, was er haben wollte und hab sie bekommen. Da war sie vielleicht sieben Woche ... keine guten Voraussetzungen für Stubenreinheit im dritten Stock .... aber die kleine hat sich einfach hartnäckig ins Herz gestohlen, obwohl ich nicht verliebt in sie war, wie in meine erste. Bindung von ihr aus, von der ersten Sekunde. Keinen Jammerton, kein Fremdeln ... und nachdem ich verstanden hatte, nein das ist kein Border, auch wenn die Mutter so aussah, sondern ein Tibet war auch in der Erziehung alles paletti, sie wurde eben nicht trainiert, sondern lernte nebenher einfach alles durch zukucken.

Dann meine erste Aussie. Eiiiiigentlich nur mal kucken wie Aussies so sind, da mein Mann noch nie einen gesehen hatte und ich nur flüchtig eine ziemlich Kravallbande in einem Westernstall. Die Züchterin wollte selber eine Hündin behalten aus dem Wurf und da sie im Kindergarten mit Hund angestellt war, wollte sie eben einen Welpen aus ihrer Hündin, da nicht alle Aussies für so einen Job geeignet waren.
Also kamen wir eben als sie schon acht Wochen alt waren und die Entscheidung zwischen den beiden einzigen Hündinnen anstand. Die Kleine Blue Merle in die mein Mann sich auf dem Foto verkuckt hatte, war eine ganz schöne Rübe. War schon jagen gewesen allein ohne Geschwister und Mama, ein selbstständiger Mutbrocken vor dem Herrn und bellfreudig am Zaun. Nöööö als Erstaussie doch lieber nicht.
Und die zweite hatte leider eine ungute Erfahrung gemacht, wohl ein Unfall mit einem Dreirad und einem Kind, sie hatte also Angst vor den kleinen Kindern und sowieso vor allem. Wir bekamen sie gar nicht zu Gesicht erstmal während ihre Geschwister mit unseren Kindern und Hunden rumtobten.
Wir waren lange da, eben quatschen unter Hundeleuten, das Problem mit der ängstlichen, die sie gar nicht brauchen konnte und wem gibt man so einen Hund und eben ob wir nicht einen Rüden wollten .... Irgendwann schummelte sich Angstwelpchen zu uns und legte sich zu mir. Ich streichelte sie beinahe nebenher und auf einmal nicht mehr flüchten, wenn der Trecker kam, sie hat sich auch von meinen Jungs bekuscheln lassen und ging eben einfach nicht mehr weg. Ich war hingerissen! (Aber eben auch alarmiert. Bei Cass dachte ich ja auch, sie hätte mich ausgesucht) Ich redete der Züchterin noch zu, dass sie alles lernen könnte und das auch mit den Kindern lernen könnte (im Nachhinein. Ich Idiot!) Ich wolllte diesen Hund! Und die Züchterin fing noch an zu überlegen.
Schließlich rief sie mich nach ein paar Tagen an, wo ich schon gar nicht mehr damit rechnete. Ich solle sie abholen, sie hätte sich doch für die Mutige entschieden, aber schnell, denn ihre eine Tochter wollte sie und die andere Tochter den anderen und es wäre großes Geheule im Haus. Sie selbst völlig fertig.
Also nix vorbereitet, falsches Auto da, ohne Hundegitter, schnell einen Karton eingepackt und los.
Dann also Abschied, viele Tränen und ich packe den Welpen in den Karton, der im Fußraum vom Beifahrersitz stand. Jersey springt und jammert erbärmlich, ich heule ja eh schon, heule nochmehr und halte die nächste Seitenstraße an, will schon wieder umdrehen, der züchterin erklären, dass sie diesen Welpen oder eben beide behalten muss. Da schafft Jersey es endlich aus dem Karton zu klettern, setzt sich auf meinen Schoß so dass sie durch das Lenkrad kucken kann und strahlt mich dann so über ihre Schulter an, an mich gelehnt. JETZT können wir fahren Frauchen! und so sind wir sehr langsam und verdammt vorschriftswidrig nach Hause gefahren und der Hund klebt an mir wie von diesem einen Nachmittag an, nie Zweifel und alle Probleme gingen leicht zu trainieren, weil eben diese Bindung nie in Frage stand.

Meine Mayday haben wir mit so 5 Wochen ausgesucht. Meine BorderTibet Indiana war gestorben, neun Tage von der Diagnose bis zum Tod, schlimm ... alle im Schock und Trauer, meine Kinder konnten kaum zur Schule gehen, nur geweint. Sie war ihr ganzes Leben lang da gewesen, Babysitter, bester Freund ... und nach einem nie! wieder einen Hund, das tut so weh!!! Wollten meine Kinder unbedingt wieder einen kleinen Welpen und ein Spielkamerad für Jersey wäre ja auch nicht verkehrt, da Cassidy doch alt wurde ....
Aber ich war nicht soweit. Ich wollte eigentlich nicht. Ja, irgendwie hab ich wieder auf so einen magischen Moment gehofft wie mit Jersey, aber dann alles niedliche Welpen tolle Farben, alle gleich süß, die Eltern ein Traum, genau wie wir es wollten, genau wie bei Jersey. Hündin auch schon älter, wo Charakter und Gesundheit gut zu sehen sind, der Rüde sehr sanftmütig und kuschelig, also beide wenig Schutztrieb .... andere Hunde, Pferde, Kinder perfekt.
Ich konnte mich für keinen erwärmen und schließlich suchte mein Mann eine aus, die nicht so wenig Fell hatte und schlau kuckte .... Sie bakam ihren Namen Mayday unser Welpe in der Not und dann bei der Abholung mit neun Wochen war sie eben eine echte Mayday. Der einzige Welpe, der bellte beim Klingeln, meine Kinder umnietete, versuchte abzuhauen ohne die Geschwister, ein Kletterkünstler und als ich sie mal hochhob, damit sie mich mal beachtete hat sie mir maßredelnd und empört ins Gesicht gebissen. Runterlassen, aber Pronto! Während zwei ihrer Schwester kaum von mir wichen, mich bezircten und mir das Herz blutete .... ein Liebling war sogar noch frei, aber am selben Tag kam eine Familie für sie von sehr weit weg und Hundeanfänger, die hätten die Terrorkröte wohl auch nicht genommen oder nicht nehmen sollen ...
Auf der Rückfahrt gabs Gejammer, sie schlief erstmal irgendwo nur nicht beim Menschen, und wir hatten einen holprigen Start, wo ich lange gehadert habe. Obwohl sie objektiv der viel leichter zu erziehende Welpe war, lange nicht soviel Jagdtrieb, nicht so derbes fremdeln, keine Ängste, war alles irgendwie schwerer ... Aber nachdem wir das wilde um sich beißen nach dem aufwachen(sie wollte auch nie bei den anderen in der Kiste schlafen und ist immer ausgebrochen) im Griff hatten und der Alltag so lief und sie so gut zu Jersey und Cass passte, ist das ganz langsam passiert, dass auch sie mein Hund geworden ist mit Leib und Seele von beiden Seiten.

Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich es immer wieder so machen, dass ich den Welpen mit 7-8 Wochen das erste mal besuche, wenn er seinen Charakter schon zeigen kann und er sich auch mich aussuchen kann. Das macht vieles so viel leichter. Aber bei Aussies ist das nun gerade bei Hündinnen wohl die Ausnahme, dass ein Züchter so lange wartet. Und da ich nun so ziemlich alle Variationen durch habe, weiß ich nun auch, dass es letztlich egal ist, wie der Start ist, die Liebe kommt.:D
 
Dabei
7 Mrz 2014
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#22
Wir hatten Gismo das erste Mal mit 5 Wochen besucht und dann bis zur 10ten Wochen jedes Wochenende einmal.
Hatten den Vorteil dass unsere Züchterin nur eine halbe Stunde entfernt wohnt.
 
Dabei
11 Nov 2012
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#23
Hudson habe ich mit 4 Wochen das erste mal besucht und dann jede Woche einmal, bis wir ihn mit 9,5 Wochen abgeholt haben. June habe ich mit fast 4 Wochen das erste mal besucht und dann nicht mehr, weil die Fahrt zu weit für mehr Besuche war. Habe sie mit 8 Wochen dann abgeholt. Das kelpie welpie mareeba, habe ich mit fast 4 Wochen das erste mal gesehen und dann noch 4 mal besucht, bis ich sie mit 10,5 Wochen mit heim genommen habe. Bis zur 9. Woche wusste ich aber nicht, welche der drei Hündinnen meine sein würde, war mir aber auch egal.
Es kommt einfach drauf an wie weit der Züchter von mir weg wohnt! Hudsons Züchter wohnen 180 im von mir weg einfache Strecke, junes Züchter 360 km einfache Strecke und mareebas Züchter 160 km einfache Strecke.

Lg
 
Dabei
23 Jun 2014
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#24
also wir haben Nele am Anfang jede Woche einmal besucht. Im August sehen wir sie dann öfter. und ich glaube schon das einen Art Bindung also nicht richtig aber zumindest: hey die ist mir nicht vollkommen fremd die mich da hochhebt und mitnimmt. Versteht ihr?
 
Dabei
16 Sep 2013
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#25
Wir waren die Kleine einmal mit 6Wochen besuchen.
Danach nur noch bei der Abholung.
Fand es auch gut so. Die Welpen waren schon recht aktiv und wir haben sie da auch ausgesucht.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#26
Otis durften wir das erste Mal mit knapp über 3 Wochen besuchen. Dann waren wir noch einmal da, als er 4 und 6 Wochen alt war. Ansonsten reger E-Mail-Kontakt zur Züchterin.

Ich hatte schon den Eindruck, dass Otis uns/ unseren Geruch erkannt hat. Zumindest wirkte er schon sehr vertraut mit uns. Otis_4 Wochen-2.jpg Otis_4 Wochen-1.jpg
 
Dabei
20 Aug 2014
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#27
Wir waren das erste mal bei den Züchtern kurz vor der Geburt um uns vorzustellen. Wurden dann auch gefragt was so unser „Traumfarbe“ wäre. Mein Mann wollte was schwarzes. War dann auch ein Welpe in der Farbe dabei, die haben sie uns gleich reserviert.
Sind dann nochmal hin wo sie so, hmm, 6 Tage alt waren. Da haben wir uns dann auch für sie entschieden.
Dann mit 3 Wochen nochmal, also letzten Donnerstag. Wir gehen jetzt 1x die Woche hin. Sind 40 Minuten Fahrt einfach.

Ich muss sagen, ist etwas ganz anderes als Pferdekauf wo die Verkäufer viel nüchterner an die Sache rangehen ohne viel Gefühle damits nicht so schwer ist :D
 
Dabei
5 Sep 2014
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#28
Wir waren ab der 4. Woche einmal wöchentlich bei der Züchterin und blieben auch für einige Stunden. Wir haben mit allen Welpen viel gespielt und geknuddelt, aber bei den letzten Besuchen haben wir dann schon gezielt unsere Aufmerksamkeit unserer Betty geschenkt. Ich hatte auch das Gefühl, dass sie öfters den Kontakt zu uns gesucht hat als die anderen Geschwister (aber vielleicht bildet man sich das auch nur ein :) )

Unsere Züchterin war zum Glück nur 1 Stunde von uns entfernt, wir hätten aber auch längere Autofahrten in Kauf genommen.
 

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