Bravecto Warnung!

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Dabei
27 Jul 2012
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#2
Wir hatten in der Praxis auch schlechte Erfahrungen, aber niemand wollte es mir glauben weil ja sonst alle sooooo begeistert waren... Wahrscheinlich ist es halt nicht an die Öffentlichkeit, wir haben immer vor Bravecto gewarnt und es nicht empfohlen, was der Tierbesitzer dann letztendlich macht ist ja seine Sache :)
Ich habe und werde es auch nie nutzen...
 
Dabei
14 Feb 2008
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#3
Ob Bravecto oder Spot on, alles sind Nervengifte. Und ähnliche Artikel findet man sicher auch über Spot ons.
Vor ein paar Jahren ging es um ein Spot on mit Todesfolge, leide habe ich das nicht mehr parat, welches Mittel es war.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#4
Von meinem Tierarzt wird es total empfohlen, aber z.B. kurioserweise massiv von Schwarzkümmelöl abgeraten, da es "dazu noch nicht genug Studien gibt bezüglich Langzeitfolgen" .
Zu Bravecto aber doch auch nicht!
Der gesunde Menschenverstand hat mich bisher von beidem abgehalten, ich gebe meinem Hund nichts, was noch nicht mehrere Jahre lang getestet wurde und ein Nervengift zum Schlucken schon mal gar nicht.
Zumal es nicht mal gegen Zecken vorbeugt.
So habe ich beim Tierarzt auch argumentiert .

Daraufhin wurde mir dann letztens Bravecto für Katzen angespriesen.
Irgendwie zerstört sowas zur Zeit etwas mein Vertrauen in diese Praxis :(
 
Dabei
7 Okt 2014
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#5
Georg
Klar gibt es auch schlimme Nebenwirkungen und sicher auch mit Todesfolge bei Spot ons.
Aber Bravecto wird oral verabreicht und hält drei Monate, dazu beißen die Zecken trotzdem.
Ich sehe da keinerlei Relation in der der Risiko/Nutzen Abwägung.
 
Dabei
31 Jan 2015
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#7
Ich habe das heute Morgen auch auf Facebook gelesen...
Wir geben zwar kein Bravecto, sondern Nexguard. Die hält einen Monat.
Wird aber wohl aufs selbe hinauslaufen?
Werde es demnach wohl nicht mehr geben.

Wir haben es übrigens nicht zum Schutz vor Zecken genutzt (dazu nehmen wir Kokosöl), sondern aus dem einfachen Grund, dass ich in Yumos dichtem Fell die Zecken nicht finde.
Wir kämmen nach jedem Spaziergang und er hat phasenweise trotzdem echt viele. So konnten sie immerhin absterben...
Weil meine Tierärztin auch keine Nebenwirkungen nannte, bin ich da ehrlich gesagt auch ganz schön blauäugig dran gegangen!
 
Dabei
18 Jun 2016
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#8
Klar beißen die trotzdem, aber sie sterben, bevor sie dem Hund Borrelien oder FSME oder sonstiges übertragen können.
Theoretisch reichts auch, wenn man seinen Hund (wie die Kinder auch!) jeden Tag nach den Viechern absucht, denn die brauchen ohnehin 24 Stunden, bis sie diese Krankheiten übertragen. Es wird natürlich viel Panik verbreitet, und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sich die Fälle so massiv häufen. Die Tierärzte und die böse böse Pharmaindustrie haben schließlich kein Interesse daran, ihren Kundenkreis zu eliminieren. Nur, weil ein son Panikbeitrag an zig Stellen mehrfach geteilt wird, werden die Fälle ja nicht mehr. Trotzdem würde ich nur aus Ekel vor den Zecken sowas nicht verabreichen. Und auch Schwarzkümmelöl nicht. Nur, weil das natürlich ist, ists ja nicht unschädlich, wenn mans zu sorglos gibt! Und das tun viele. Weil nämlich Nebenwirkungen von Medikamenten und die böse geldschneidende Pharmaindustrie viel mehr hinterfragt werden, als das oft nur abgeschriebene und viral weiterverbreitete Halbwissen über vermeintlich nebenwirkungsfreie Naturheilmittelchen.

Fakt ist, es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkung, und es wird in jedem Bereich immer jemand geben, der auf irgendwas mit extremer Unverträglichkeit reagiert. Mich würde mal interessieren, ob die Betroffenen sich eigentlich die Mühe machen, die aufgetretenen Nebenwirkungen dem Hersteller zu melden, das wäre bestimmt hilfreicher, als über Facebook Panik zu verbreiten.
Neulich hab ich einen Beitrag über ein Ungeziefer-Halsband gesehen. Da hab ich mich gefragt, was eigentlich die Tierhalter sich denken, wenn sie so ein Halsband nicht direkt bei den ersten Anzeichen von Unverträglichkeit abnehmen, und es stattdessen dran lassen, bis der Hals eine einzige offen klaffende Wunde ist.

Meine Katzen suche ich auch immer nach Zecken ab, sie bekommen von mir die Frontline-Spot ons, allerdings sind die für die Coons eigentlich zu niedrig dosiert, und ich mach das auch nicht wirklich regelmäßig, und auch nur, um Flohbefall und Milben vorzubeugen. Dass das nicht ideal ist, kann man beobachten, aber das kurzfristige, extreme Speicheln nehm ich lieber in Kauf, als einen Flohbefall in sämtlichen Betten, da gehts letztendlich auch um die Gesundheit der Familie.
Vor einiger Zeit habe ich ein Kombi-Spot on gegen Flöhe und Würmer empfohlen bekommen, das hab ich nur einmal gegeben, weil zwei von meinen Dreien an der Auftragungsumgebung eine wunde Stelle mit fetter Krustenbildung bekommen. Da nehm ich lieber meine zeitversetzte und sporadische Mehrfach-Behandlung in Kauf.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#9
Klar beißen die trotzdem, aber sie sterben, bevor sie dem Hund Borrelien oder FSME oder sonstiges übertragen können.
Theoretisch reichts auch, wenn man seinen Hund (wie die Kinder auch!) jeden Tag nach den Viechern absucht, denn die brauchen ohnehin 24 Stunden, bis sie diese Krankheiten übertragen. Es wird natürlich viel Panik verbreitet, und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sich die Fälle so massiv häufen. Die Tierärzte und die böse böse Pharmaindustrie haben schließlich kein Interesse daran, ihren Kundenkreis zu eliminieren.
Das stimmt so nicht. Die FSME-Viren befinden sich im Speichel der Zecke und können sofort nach dem Biss übertragen werden:
https://www.zecken.de/de/fsme/krankheit-fsme
Zaro hat sich letztes Jahr Anaplasmose eingefangen. Beine TA meint, dass 2-4% der Holzböcke infiziert sind.
http://www.parasitenfrei.de/de/erkrankungen/erkrankungen-des-hundes/zecken/
Ich kenne alleine schon 4 Hunde, die Anaplasmose haben/hatten.
Die Erreger sitzen zwar normalerweise im Hinterteil der Zecke, meine TA meint allerdings, dass sie, wenn sie vorher schon mal gebissen haben, auch gleich die Erreger übertragen können (sie hat ebenfalls einen Hund mit Anaplasmose). Ich habe auch schon gehört, dass das ebenfalls passieren kann wenn die Zecke Stress bekommt oder stirbt (Hund beißt sie ab, kratzt sich,..).
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#10
Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe wird auch von Spot ons gewarnt.

Der vergleich mit Kindern hinkt. Wir haben im Kindergarten gerade eine Mückenplage hoch 10 und was da alles gesprüht wird ist sicherlich nicht mehr gesund. Trotzdem bleibt uns nichts anderes übrig, 30 Stiche im Haus, über 30 Grad weil nicht gelüftet werden kann....

Im Gegensatz zu Hunden sieht man Zecken beim Menschen besser, außerdem haben wir 4 Personen noch keine einzige gehabt, aber Lassie ziemlich viele, heuer bevorzugt am Aug. Bei den Spot ons habe ich das Problem das es sowohl die Katze schädigt als auch beim kuscheln die Giftstoffe auf mich und die Kinder übergehen. Durch das viele Baden sind sie auch bald unwirksam, und vergiften gleichzeitig die Seen und Bäche, Flüsse.

Ich denke das jeder für sich entscheiden muss was er verantworten kann.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#11
Ich habe auch schon zweimal die komplette Fogger Keule hier angewendet, als meine Katzen Flöhe hatten, bin bei Chemie also auch nicht unbedingt sparsam, wenn es nicht anders geht.
Aber oral...?
Das Tier ist doch innerlich enorm angegriffen dadurch, wie wirkt sich das langfristig aufs Immunsystem aus?
Oder, nur mal angenommen, ein mit Bravecto behandelter Hund nimmt zusätzlich irgendwie noch eine kleine Menge Gift auf (Gott bewahre, aber es kommt vor), die er sonst vielleicht hätte wegstecken können....Weiß man, ob die Dosis durch das vorherige Nervengift nicht tödlich wirkt?
Nein danke!

Ich hatte im Leben übrigens bisher erst zwei Zecken , die gebissen haben.
Ich merke SOFORT, wenn es irgendwo krabbelt und pflücke die Viecher dann ab.
Das kann mein Hund nicht.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#12
Ich habe mich jetzt Interessehalber im Internet ebenfalls nochmal über Spot ons informiert.

Rausgekommen ist, das die Mittel in die Blutbahn übergehen, innerhalb 2 Tagen, der Hund trotzdem nicht baden soll (auch nach 2 Tagen nicht) weil das Mittel auch Fische tötet, und die meisten Mittel nicht geeignet ist, wenn eine Katze im Haus lebt. Das bei den meisten Mittel die Zecke auch erst stechen kann, selbst bei den Mitteln die eigentlich durch den Geruch abschrecken sollen ist es nicht ausgeschlossen.
Die Mittel wirken somit auch hauptsächlich wenn die Zecken schon gebissen haben. Wo ist da der entscheidende Unterschied zu Bravecto?

Versteht mich nicht falsch, jeder Hund der starb, ist einer Zuviel.

Aber was mir an diesem Artikel fehlt sind Daten wie: wie viele Hunde vertragen das Medikament, wieviel wurde verabreicht und wie oft traten dann diese Nebenwirkungen auf.. Wieviel Gift ist in der Blutbahn im vergleich zu Spot ons.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#13
Das mit den Katzen liegt am Organismus der Katze denn alles was repellierend ist verträgt die Katze nicht. Deswegen gibt es für Katzen nichts und deswegen kann man bei großen Katzen auch das Frontline für Hunde nehmen, da nicht repellierend und identische Inhaltsstoffe.
Wir hatten mit Advantix, welches ich selber nutze, einmal Probleme und das war ein Hautausschlag. Natürlich kann jedes Tier auf etwas allergisch reagieren, keine Frage, wie krass diese Symptome sind hängt natürlich vom Tier ab.
ich würde auch nicht auf die Idee kommen meinem Hund sowas oral zu geben, da mögen sich die Meinungen Spalten aber das ist einfach meine Meinung dazu :)
mit Advantix hat Diaz 0 zecken, keine angebissenen, keine krabbelnde nichts. Ohne hat er teilweise um die 10 täglich.
Mein einer Kater bringt in der Hochsaison 15-20 zecken täglich(!) mit und trotzdem hatte ich bisher genau 1 am Bein nach dem Wald. Alle Tiere pennen im Bett etc.
und mit dem Baden geht es nur um Baden mit shampoo, nur 4 Stunden nach Aufträgen soll der Hund nicht ins Wasser da es einziehen muss, was ja logisch ist, wir tragen es meist nachts auf und gehen oft am nächsten Tag schwimmen und es ist trotzdem alles gut und er hat sogar 6-8 Wochen keine zecken.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#14
Was MIR unter Anderem fehlt sind Studien über Wechselwirkungen .
In fast jedem Beipackzettel steht "Nicht zusammen mit Medikament xy und Alkohol zusammen einnehmen", bei Bravecto findet man - genau wie beim Spot on - darüber so gut wie nichts.
Beim Spot on für mich noch irgendwie nachvollziehbar , aber Bravecto schluckt der Hund.
Eine Wurmkur obenauf, die eh schon nicht sonderlich gut vertragen wird und dann...?
Gibt's da Studien drüber?
Sollte man nicht zumindest alle drei Monate ein Blutbild machen müssen bei Gabe von einem solchen Mittel bzw sollte da nicht zumindest drauf hingewiesen werden?
Ich finde halt, das liest sich alles viel zu "läpsch" für ein GIFT.

Da hinkt auch ein wenig der Vergleich mit den Spot on, denn die halten weder drei Monate (wenn das dabei möglich wäre, ohne den giftigen Faktor enorm zu erhöhen, warum wird es dann nicht gemacht sondern Bravecto auf den Markt gebracht?), noch gehen sie _derart_ ins Blut.
Ich finde Chemie auf dem Hund auch nicht gut, aber ich gehe auch kein größeres Risiko ein, als unbedingt nötig und Bravecto halte ich für ein solches.
Innerliche Anwendungen finde ich immer um einiges bedenklicher als äußerlich.
Nur weil ich mich mit Antimückenzeug einreibe, würde ich es trotzdem noch lange nicht trinken, falls die Pharmaindustrie es als Saft heraus brächte :eek:
 
Dabei
18 Jun 2016
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#15
Auf jeden Fall bringt einen das Verrücktmachen nicht weiter. Stimmt, FSME hab ich grade nochmal nachgelesen, das überträgt sich quasi sofoert. Kennt von euch jemand einen Hund, der FSME bekommen hat?
Ich hab neulich einen Befund geschrieben über eine Patientin, die deshalb in der Neurologie stationär ist. In meiner Laufbahn bisher der erste, was aber sicher auch mit der Impfung zu tun hat.

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19231

Ich schau immer gern hier in den Blog rein, dieser Tierarzt profitiert nicht davon, seine Artikel gratis zur Verfügung zu stellen, und für mich persönlich haben die Hand und Fuß. Nach meinem Giardien-Alptraum, der in weiten Strecken auch auf die Panikmache über diverse Quellen im Internet verursacht wurde, hab ich mir das abgewöhnt, tausend Sachen zu lesen, wo jeder was anderes Schlimmes beizutragen hat.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#16
Das Zeug kommt mir nicht in den Hund. Schon ganz einfach deswegen, weil es keine repellierende Wirkung hat.
Wieso soll ich so eine Hammerchemie in den Hund füttern, wenn die Zecke erst beißen muss?
Wenn ich schon solche Gifte nutze (nutzen muss), dann bitte doch etwas, dass auf Zecke und Co auch abschreckend wirkt.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#17
Auf jeden Fall bringt einen das Verrücktmachen nicht weiter. Stimmt, FSME hab ich grade nochmal nachgelesen, das überträgt sich quasi sofoert. Kennt von euch jemand einen Hund, der FSME bekommen hat?
Nur, weil wir keinen betroffenen Hund kennen, Hunde da auch nicht so anfällig sind wie Menschen, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.
Und wenn ein Hund daran erkrankt, ist es genauso schwerwiegend wie bei einem Menschen. Siehe Laboklin: http://www.laboklin.de/pdf/de/news/fsme_2004.pdf
 
Dabei
8 Okt 2011
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#18
Nie im Leben würde ich meinem Hund ein Nervengift geben, dass er aufnehmen muss - es also verdaut wird, in die Blutbahn gelangt - somit in sämtliche Organe! Durch Leber und Niere gefiltert wird und vielleicht wer weiss was noch verändert/zerstört. Mag ja sein, dass man nach ein- oder zweimaliger Gabe noch nichts negatives feststellen kann, aber das Zeug wirklich alle 3-monate geben? Das kann niemals gesund sein. Irgendwann mit 7-8 Jahren leidet der Hund plötzlich an Anämie, Nieren- oder Leberversagen und fragt man den Tierarzt dann nach der Ursache, "tja, der hat einfach Pech gehabt", "muss genetisch vorbelastet sein", aber niemand wird das auf Bravecto zurückführen und das wird ganz sicher auch kein TA, denn damit würde er sich selbst ja lächerlich machen wenn er Bravecto zuvor empfohlen hat.

Erstaunlich finde ich das Marketing. Klappt wohl sehr gut, denn wenn man mal in den Facebook Gruppen liest wird das Zeug in fast jedem Land sehr viel verkauft und jedem wurde vorher erzählt wie wunderbar es wirkt und das es sicher sei. Dort werden gesundheitliche Probleme aus allen Ländern gemeldet. Sicher sind dort auch nicht alle Fälle nur auf das Mittel zurückzuführen, aber bestimmt viele davon-

Ich meine, findet das denn niemand gruselig der das Zeug gibt? Ich gebe dem Hund eine Tablette und von da an stirbt sämtliches Getier ab, wann vom Hund lebt. Der ganze Hund ist giftig, irgendwie eine unschöne Vorstellung.

Ach und noch was, im Beipackzettel steht auch nichts von Nebenwirkungen: sind denn die Hunde jetzt alle Versuchskaninchen? Besonders unmenschlich finde ich den Hinweis, dass Bravecto auch tragenden Hündinnen gegeben werden kann :mad: Wer bitte kommt denn auf diese Idee?? Einfach nur krank...
 
Dabei
22 Sep 2014
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#19
Nur so am Rande: sowohl bei meinem vorherigen Hund als auch jetzt gibt es alle 3 Monate ein Spot-On. Ansonsten habe ich zig Zechen an dem Hund dran. Ansonsten so gut wie keine (dieses Jahr noch keine einzige Zecke).
Mein erster Hund ist 14 Jahre alt geworden, trotz der Gabe vom Spot -Ons. Es gibt etliche Studien,je nachdem wer die Studie in Auftrag gibt.
Zumindest gilt für mich: lieber Spot -On als Erkrankung durch einen Zeckenbiss (wenn der Hund saß Präparat verträgt...).
 
Dabei
22 Sep 2014
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#20
Nur so am Rande: sowohl bei meinem vorherigen Hund als auch jetzt gibt es alle 3 Monate ein Spot-On. Ansonsten habe ich zig Zecken an dem Hund dran. Ansonsten so gut wie keine (dieses Jahr noch keine einzige Zecke).
Mein erster Hund ist 14 Jahre alt geworden, trotz der Gabe vom Spot -Ons. Es gibt etliche Studien,je nachdem wer die Studie in Auftrag gibt.
Zumindest gilt für mich: lieber Spot -On als Erkrankung durch einen Zeckenbiss (wenn der Hund saß Präparat verträgt...).
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#22
ICh habe mir gerade den Beipackzettel aufgerufen und da stehen Nebenwirkungen durchaus drin, allerdings keine Todesfälle.

Interessant finde ich das es auch bei MDR1 -/- Collies getestet wurden und vertragen wurden.

Ich will hier keine Lanze für Bravecto brechen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das der Hund nach der Gabe gar nicht mehr interessant für Zecken war. Also auch keine krabbelnden, geschwiege den angesaugte hatte.
Außerdem haben wir es letztes Jahr im August gegeben und heuer wieder im Juni. Ich glaube bis Mitte Mai hatten wir keine Zecke.

Der Spot on den wir früher hatten wirkte bei Lassie gar nicht, bei einem anderen Hund dafür super.
 

TanteEmma

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20 Jan 2016
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#25
Auf so einen Facebook Kram gebe ich mal grade gar nix... Die Entscheidung wie und was man in oder auf sein Tier tut muss wohl jeder für sich selbst entscheiden und ebenso auch die Folgen tragen, auch welche Quellen er dafür zu rate zieht (Facebook gehört da bei mir weniger dazu). Ich kenne einige Hundehalter die Bravecto geben und bisher keine Nebenwirkungen hatten. Das ist zwar nicht repräsentativ, aber immerhin.

Im Übrigen sind die Ausführungen da was die Übertragbarkeit innerhalb dieser 12h betrifft nicht ganz korrekt. Auch da ist jeder selbst in der Pflicht sich ordentlich zu informieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
18 Jun 2016
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#26
Nur, weil wir keinen betroffenen Hund kennen, Hunde da auch nicht so anfällig sind wie Menschen, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.
Und wenn ein Hund daran erkrankt, ist es genauso schwerwiegend wie bei einem Menschen. Siehe Laboklin: http://www.laboklin.de/pdf/de/news/fsme_2004.pdf
Gundi, das war jetzt rein interessehalber, ob jemand das schonmal mitbekommen hat. Ich bezweifle das nicht, dass es vorkommt! Bei Menschen ist das nur seltener, weil mans ja dagegen impfen kann, denke ich.
 

TanteEmma

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20 Jan 2016
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#27
Wir wohnen unmittelbar angrenzend an ein FSME Hochrisikogebiet, hier sind die Fälle bei Mensch und Tier zwar auch sehr selten aber es gibt sie. Aber das ist auch einer der Gründe warum ich einen *wirksamen* Schutz bei Mensch und Tier bevorzuge. Hokus Pokus wie unwirksame EM Bändchen und anderen faulen Zauber kommt mir nicht in die Tüte. Da liegt mir das evidente doch um ein vielfaches mehr. Man sollte sich halt auch immer im Klaren darüber sein, dass alles was wirkt eben auch unerwünschte Wirkungen haben kann.

Zum Schwarzkümmelöl: ordentliche Studien gibt es da noch keine, aber man weiß wohl das es dermaßen über die Leber verstoffwechselt wird, bzw die Leber diese Stoffe gar nicht abbauen kann, dass es für den Hund gefährlichen werden kann.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#28
Wechselwirkungen , Michaela, nicht Nebenwirkungen.
Die würden mich interessieren.

Ich saß eben beim Tierarzt und da wurde fleißig Bravecto verkauft und ich musste mir echt auf die Zunge beißen.

Ich brauchte kein Facebook , um mir eine Meinung zu bilden, TanteEmma.
Ich bin nämlich schon groß.
Und ich gebe sicher auch nicht viel auf täglich wiederkehrende Panikmache und auf FB allgemein , aber wo bitte sollen sich betroffene Halter denn sonst austauschen heutzutage und etwas publik machen, wenn nicht übers soziale Netzwerke ?
Ich finde es ausgesprochen gut, wenn ein Artikel auf so eine Plattform zum Nachdenken anregt.

Und nochmal: es ist ein GIFT und die Langzeitfolgen sind NICHT erforscht! Da braucht es kein Facebook , um mich mehr als skeptisch zu stimmen, ob ich das in mein Tier pumpe .
 

TanteEmma

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20 Jan 2016
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#29
Allding ist Gift... alleine die Dosis macht das es keins ist. Sagte mal eine Freundin die Pharmakologin ist zu mir.

Im übrigen kann man schon etwas zu Wechselwirkungen nachlesen... Im direkten Zusammenhang mit Medikamenten sind wohl noch keine beobachtet worden (was natürlich nicht heißt dass es keine gibt), und es wird auch noch einiges andere beschrieben, was die Wirkung mindert.

Und was Facebook betrifft, da tummeln sich zu viele Leute die meinen ein zufälliges aufeinandertreffen von Ereignissen sei kausal.... Die meisten Menschen sterben im Bett, vielleicht sollten wir uns nicht mehr schlafen legen.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#30
Sorry TanteEmma, aber diese Äußerung ist mehr als albern.
Wenn ich ein Risiko meiden kann, tue ich das und Nenn mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund , warum ich ein Medikamet verabreichen soll, das die Übertragung von Borrelliose , Anaplasmose und Co. gar nicht verhindern KANN, weil die Zecke erst beißen muss, um dran zu sterben?
Gibst du auch prophylaktisch Wurmkuren?
 
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