Das leidige Thema an der Leine ziehen..

Dabei
27 Jul 2012
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#1
Hallo ihr Lieben!

Also ich bin ja eigentlich durchweg zufrieden mit meinem Dicken, aber eins nervt mich langsam... Er zieht wie bekloppt an der Leine... Wir haben schon das an der Leine Rucken, den Richtungswechsel und das Stehenbleiben probiert, alles über ein paar Monate (3-5)... Kein Erfolg, er schmeißt sich, vorallem am Geschirr, sowas von in die Leine... Das macht keinen Spaß :( Und wir müssen an der Leine eine Straße überqueren, es geht nicht anders... Dauert es länger als so viele Monate? Oder habt ihr einen Tipp was ich noch probieren kann?


Danke im Voraus!
 
Dabei
15 Mai 2012
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#2
Huhu :)
ich dachte ich hätte auch schon so einiges probiert, bis ich zum schnuppern in einer anderen huschule war und die trainerin einen tollen tipp hatte, wir haben das dann auch gleich gemacht :) also ich dreh mich auch um, aber nicht wenn der hund schon zieht, da ist das kind schon in den brunnen gefallen :) ich dreh mich sofort um, wenn der hund nach vorne (vorbei an meinem knie) geht oder nicht mehr aufmerksam ist. Meiner muss dann hinter mich rum um wieder links gehen zu können und der weg wird fortgesetzt. Wenn der hund seine aufmerksamkeit bei dir hat, wird er belohnt. Ist er nicht mehr aufmerksam wird sich direkt wieder umgedreht und ein paar schritte gegangen. Klingt relativ einfach aber man lernt seinen hund noch besser einschätzen zu können... Die leine hast du dabei in der "anderen" hand. Also rumo muss bei mir links laufen, die leine halte ich dementsprechend in der rechten. Hier ist jedoch ein bisschen (!!!!) leinendruck beim umdrehen noch ok, natürlich nicht dran rumreißen oder sowas!!!! Ziel des ganzen ist für mich, dass er lernt dass ein teil seiner konzentration immer bei mir ist, er darf ja schnüffeln und gucken, sollte mich aber immer im auge haben :) ich kann nur sagen, dass es bei super schnell geklappt hat, natürlich noch nicht sofort in jeder situation, das wird langsam gesteigert und geht nicht von heute auf morgen. Aber ich finde es klasse, außerdem merke ich dass er auch in anderen situationen mehr und mehr einen teil seiner konzentration bei mir ist :)
 
Dabei
27 Jul 2012
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#3
Das probiere ich dann gerne mal aus, danke dir!

Hast du ihn denn jetzt soweit das er nicht mehr zieht? :)
 
Dabei
27 Jul 2012
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#5
Wie lange dauert es denn ungefähr bis so eine Methode anschlägt? Ich finde die anderen mit 3-5 Monaten jeden Tag schon recht lange, oder war es zu kurz? :/
 
Dabei
21 Feb 2011
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#6
Wie lang das dauert, kann man bestimmt nicht pauschal sagen.

Das hängt
1. ganz viel am Menschen....wie konsequent er das durchhält......denn manchmal sind wir einfach nicht gut drauf, oder es muss eben mal schnell gehen oder oder oder.....tja, und schon hat der Hund wieder Oberwasser. Wenn ich einen Erfolg erzielen möchte, dann muss ich das durchziehen und zwar IMMER, egal was ist.
2. wie gefestigt dieses Verhalten schon ist. Wenn ein Verhalten schon über Monate oder gar Jahre geht, kann man nicht erwarten, dass es nach zb 10 mal Üben weg ist. Zu schnell verfallen Mensch und Hund wieder ins alte Muster und das alte Verhalten ist wieder da.

Ich denke, wenn du es richtig umsetzt und da auch wirklich dran bleibst, es nicht eine einzige Minute duldest, dass er voraus geht, solltest du relativ schnell eine Besserung merken. Nur da dann nicht denken, prima, geschafft......eigentlich muss man immer daran arbeiten.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#7
Ja, das man immer dran arbeiten muss ist klar, aber wenn der Hund es soweit kapiert hat, dann werden so Situationen ja nicht mehr permanent da sein und dann ist es "einfacher"... Ich hoffe man versteht wie ich das meine!

Er hatte mal ne Phase wo er sehr gut gegangen ist, so langsam fängt er wieder an, ich mache momentan die Methode mich sobald er an mir vorbeigeht mich umzudrehen und dann wieder umdrehen wenn er an meiner Seite ist, so brauche ich für einen 5 min Weg meistens 30 min. Das ist anstrengend, aber ich stelle mich drauf ein. Wir haben ihn jetzt 2 Jahr eund über durchgehend irgendwas, ob rucken umdrehen oder stehenbleiben, aber irgendwie ist ihm alles egal :confused:

Ich werde das jetzt so nochmal probieren, aber meiner Meinung nach sollte sich das Verhalten ja durch so etwas innerhalb von 2-3 Monaten schon wesentlich bessern oder?

Problem ist auch noch das mein Vater bei sowas nicht mitzieht, heißt wenn er mit ihm geht achtet keiner drauf, nur bei mir oder Mama wird das konsequent durchgesetzt. Ich hoffe trotzdem das er irgendwann versteht das er es bei mir bzw meiner Mama nicht so machen soll.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#8
Bei der Methode von Rumo bekomme ich ja (im Idealfall) die Aufmerksamkeit meines Hundes, eigentlich müsste er das dann doch verstehen ob ich an der Leine bin oder mein Vater, oder? :/
 
Dabei
15 Mai 2012
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#9
Huhu :)
Also ich muss Gundi natürlich in beiden Punkten recht geben, man muss da schon konsequent sein und das auch durchziehen. Ich steigere halt die Situationen, soll heißen, ich versuche immer dass er leinenführig bleibt und steiger langsam die Ablenkung. Lieber langsam, mit viel Geduld aber dafür richtig und wenns ein Jahr dauert, egal, hauptsache der hund hat es irgendwann drauf :) Ich habe jetzt schon bemerkt, dass mein Hund wesentlich aufmerksamer ist und dass er auch unterscheidet wer mit ihm geht (bei meinem Freund ist das noch ein bisschen schlechter) und auch die Leine... (dort wo Rumo freilaufen dürfte ist er an der Schleppi, war auch ein Tipp der Huträ:))

Mein rumo hat es relativ schnell dringehabt was ich von ihm möchte! Natürlich im Dorf wenn nicht viele Leute unterwegs sind... das andere üben wir ja auch noch!!! Nach einer gewissen Zeit hab ich dann nur noch "gschsch" gesagt und er wusste sofort was gemeint ist, also wieder am Knie orientieren und die Konzentration bei mir...
 
Dabei
15 Mai 2012
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#10
hihi, wieder was vergessen.. :)

Was ich noch sagen wollte, es gibt auch bei der Leinenführigkeit mehrere Methoden und du musst dich für eine finden, die dir sinnvoll erscheint und wo du meinst, dass dein Hund sie mit dir lernen kann... Hauptsache du kannst "dahinterstehen", dann ist das durchsetzen auch nicht mehr halb so wild :)
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#11
Die Methode mir dem VORHER also bevor der Hund nach vorne zieht schon umdrehen machen wir auch, obwohl ich sagen muss das Spicy schon als Welpe ganz wenig gezogen hat...aber wie Manu schon geschrieben hat muss da wohl jeder die für sich passende Methode finden...
 
Dabei
29 Mrz 2012
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#12
Wir machen es so, dass, wenn Hundi an meinem Knie vorbei kommt, ich mich sofort vor ihn stelle und ihn 2 - 3 Schritte rückwärts "dränge" (mit den Beinen mit kleinen Schritten vorwärts), weiter geht es erst, wenner sitzt und Blickkontakt kommt. Funktioniert wirklich klasse :)
 
Dabei
12 Apr 2012
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#13
Wir machen es seit neustem auch so ähnlich wie Manu.
Nur dass es von mir vorher ein langgezogenes "Langsam" gibt um ihm zu zeigen "Hej die Leine wird mir langsam aber sicher zu straff, mach mal langsamer" wenn das ignoriert wird dreh ich mich um und geh in die andere Richtung (bevor der Zug entsteht) wenn er dann aber nach mehrmaligem umdrehen immer und immer wieder nach vor prescht gehe ich ne Zeit lang im Kreis, ZickZack oder im Achter. Für länger anhaltendes braves Gehen gibts dann ein verbales Lob oder auch mal ein tolles Leckerchen. Hab auch so einiges versucht und wir sind noch lange nicht überm Berg aber das scheint diesmal wirklich zu fruchten :)
Man muss halt wirklich konsequent sein und gleich beim Rausgehen aus der Haustür damit anfangen.
Wir üben auch noch das "Bei mir". Bei diesem Kommando muss er auf gleicher Höhe mit mir oder hinter mir gehen. Überschreitet er die Linie wird er sofort wieder nach hinten gedrängt. So ist zumindest der Plan, mal sehen ob es klappt :)
Wünsch dir viel Erfolg beim Üben :)
 
Dabei
15 Mai 2012
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#14
Ja genau Aleks, direkt hinter der Haustür beginnen und nicht erst in der Einfahrt ^^
Bei mir und meinem hab ich festgestellt, dass es ihm leichter fällt wenn ich eine "Grenze" -mein Knie- etabliere.. Dass er vor mir geht und dennoch nicht ziehen soll, das war mühsam und ich hatte den Eindruck dass er nicht checkt was ich von ihm will (wahrscheinlich hab ich es ihm völlig falsch gezeigt! Liegt ja nicht am Hund:)) aber so wie wir es machen klappt es super. Er muss dabei ja auch nicht Fuß laufen, aber er darf mich nicht überholen und muss mich mit im Blick haben :)
 
Dabei
27 Jul 2012
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#15
Ich habe heute angefangen das Fuß zu klickern, er schaut mich fast durchgehend schon an nach nur ein paar Versuchen. Diese Methode ist glaube ich das richtige für uns :)
 
B

Bautienchen

#16
ich frag mich halt wie ihr das dann mit dem schnüffeln und pipi machen gestaltet. also haben eure das trotz der knie-regel, gebacken bekommen, dann beim schnüffeln nicht zu ziehen? oder ist das dann quasi schon die gesteigerte ablenkung?
 
Dabei
27 Jul 2012
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#17
Also ich gehe zum Wald ohne Schnüffeln. Das sind max 7 min und die möchte ich an Aufmerksamkeit haben. Pipi machen kann er immer vor der Tür, sein Häufchen erledigt er sowieso immer im Wald. An der Straße muss er nicht schnüffeln, da hat er im Wald dann genug Zeit zu und da muss er nicht Fuß gehen, außer halt wenn was kommt wo ich das möchte aber ist ja dann wieder was anderes ;)
 
Dabei
22 Sep 2011
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#18
Also bei Lucie hab ich meist keinerlei Probleme, die läuft von Beginn an sehr feinfühlig an der Leine.
Beim Diego war das anders; er zog und legte sich rein wie verrückt, sodass ich echt wochenlang einen "Tennisarm" hatte und völlig am Ende war.
Wir haben damals auch alles probiert: Leinenruck (und das auch noch am Halsband ... dafür könnte ich mich heute noch ohrfeigen - so ein riesen Schwachsinn und wenn man Pech hat, kanns körperliche Konsequenzen nach sich ziehen), Richtungswechsel, stehen bleiben, ... . All diese "Tipps" haben komplett NICHTS bewirkt! :(

Möchte ich ein "Fuß" (was bei mir aber keine Leinenführigkeit ist), dann spreche ich mit ihm und er erhält Leckerlie dafür (kann natürlich eine Weile Fuß laufen, ich muss ihm nicht nach 2m immer ein Leckerlie geben ;) ).

Die Leinenführigkeit ansich verbesserte sich aber extrem, als ICH feinfühliger mit der Leine umging. Ich hab keine Ahnung, ob das auch der "Trick" ist, warum Lucie so klasse läuft, aber das ist "mein Geheimnis". Ich selbst halte die Leine in der Hand (kein "ums Gelenk hängen" oder ähnliches), warte auch, wenn sie mal schnuppern wollen und gehe auch selbst somit viel gezielter aber feinfühliger mit der Leine um, wenn ich stehen bleiben / Richtung wechseln / ... will. Außerdem wird bei uns meist auf einer Seite gelaufen. Also, wenn ich mich entscheide auf der rechten Seite des Weges zu gehen, dann renne ich noch aller 5m mit den Hunden auch mal nach links, damit sie da schnuppern können, sondern dann wird einfach rechts gelaufen und das verstehen sie recht schnell und richten sich danach.
Diego zum Beispiel reagiert auf die kleinste Richtungsänderung allein dadurch, dass er merkt, dass die Leine am Geschirr einen anderen Winkel zu mir bekommt (ist irgendwie schwer zu beschreiben). Außerdem kommt dazu, dass ich "rede". Also meine Hunde kennen ein "Waaaarte" oder "Laaangsaaam" oder "Weiter" oder "Hier entlang" und orientieren sich dann an mir.

Ich denke, dass viele Hunde, die an der Leine ziehen, oft recht abgestumpft sind und gar nicht mehr auf kleinste Veränderungen reagieren, weil eben - wenn - dann oft eher stärker eingewirkt wird. Sei es beim Richtungswechsel oder wenns mal nen Leinenruck gibt oder weil die Besitzer einfach eh recht grobmotorisch mit der Leine umgehen.
(DAS MÖCHTE ICH JEDOCH HIER EINEM UNTERSTELLEN, WEIL ICH KEINEN KENNE ODER GESEHEN HABE! :) )
Meine Erfahrung: Desto feinfühliger und gezielter man mit der Leine umgeht, desto achtsamer werden auch die Hunde wieder.
(Natürlich gibts auch Ausnahmen wie pubertierende Jungrüden und dergleichen - die haben einfach andere Dinge im Kopf und reagieren daher werde auf fein- noch grobmotorische Leinenbewegungen. *gg*)
 
Dabei
14 Mai 2012
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#19
Hey! Ich möcht auch mal hierzu beisteuern. Also Kibo zieht ja nun nicht wirklich an der Leine, aber er läuft halt die ganzen 2m immer aus und zuckelt dann an mal mehr mal weniger gespannter Leine vor mir her. Das kann auch ganz schön nerven, vor allem wenn die Straßen etwas belebter sind. Wir haben da jetzt einen etwas unkonventionellen Tipp von einer Freundin bekommen, der bei uns nach wenigen Übungseinheiten schon richtig super klappt.
Also, man nehme: Einen Hund mit Hb/Geschirr (;)), eine kurze Leine, einen Stab, ca 140m lang (leicht aber stabil zb Ski/NW Stock, oder Bambusstab), man leine den Hund an und laufe los. Ein neues Kommando wird eingeführt (zb. "kurz", "hinten" oder sonst was), zieht der Hund nun an der Seite an einem vorbei saust vor(!!) ihm der Stab auf den Boden. Der Hund wird also nach vorne hin begrenzt, sodass er nicht überholen kann. Solange er neben oder hinter einem läuft ist alles gut, will er wieder nach vorne drängeln - "ploing", gibts wieder den Stab vor(!) die Füße. Zu beginn muss man halt schnell sein, weil der Hund gerne mal von links nach rechts wechselt um vorbei zu kommen, aber ohne Schwindel - Kibo hatte das nach ein paar Minuten absolut akzeptiert und blieb ganz entspannt immer etwas einen Schritt weiter hinten an meiner Seite ohne nach vorne zu drängeln. Mittlerweile hat er das Kommando so gut drin, dass er von sich aus, auch wenn ich keinen Stock mithabe, schön brav neben/hinter mich läuft wenn ich es ihm sage und auch sehr zuverlässig dort bleibt. Vielleicht ist das ja auch was für euch? Es geht ganz ohne Gewalt, ohne tausend Ermahnungen, ohne Leinenruck und ich habe das Gefühl dass die Hunde diese sehr klare und unmissverständliche Begrenzung sehr gut verstehen und annehmen können. Kibo kann jetzt also laufen wie er will, auch mal kurz ziehen, wenn er sich vergisst solange er im "frei-Modus" ist, aber wenn unser Kommando fürs schöne an der Leine laufen kommt, dann bleibt er schön wo er soll und läuft eifrig mit ohne "Spompernadeln" ^^
 
Dabei
21 Dez 2007
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#20
Melrin kann auch gut ziehen wenn er zieh bleibe ich stehen er muss dann zu mir kommen..
oder ich laufe rechts kreise die helfen echt super

Ist Merlin an der leine hat er nicht zu Pinkeln...
 
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18 Mrz 2012
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#21
:D CarpeDiem, lustig, dass du diese ERfahrung hier erzählst, genau das hab ich mir die Tage auch gedacht, das mal mit sowas zu versuchen, danke, der Tipp ist Klasse Würde ne REitgerte da auch gehen, was meinst du?
 
Dabei
14 Mai 2012
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#22
Hmm, grundsätzlich schon wenn sie lang genug ist würde ich sagen. Du solltest damit halt wirklich bis an den Boden kommen. Ich würde aber was härteres nehmen, das auf Asphalt vielleicht auch noch ein Geräusch macht, weil es so noch etwas "beeindruckender" auf den Hund wirkt. Probiers aber mal mit der Gerte, wenn Joey da sehr sensibel ist sollte das denk ich auch reichen.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#23
Ihr habt tolle Tipps danke :) Ich clicker jetzt erstmal, ich habe das Gefühl er nimmt es super an! Mal schauen :)
Die Sache mit dem Stock werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten :)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#24
Ich versuche es mal, ist ja cool, dass die IDee doch gar nicht so dumm war :D wahrscheinlich hab ich dann hier direkt den Tierquälerruf weg, wenn ich mit ner Gerte und HUnd durch die Gegend renne :D
 
Dabei
27 Jun 2012
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#26
ich frag mich halt wie ihr das dann mit dem schnüffeln und pipi machen gestaltet. also haben eure das trotz der knie-regel, gebacken bekommen, dann beim schnüffeln nicht zu ziehen? oder ist das dann quasi schon die gesteigerte ablenkung?
Als wenn Merlin "bei mir" gehen soll, darf er auch nicht schnüffeln, aber ich habe das Kommando "Pipi" wenn er sich ne Stelle (idR der nächste Baum) suchen darf und dann pinkelt er da auch immer ganz fein hin :)
 
B

Bautienchen

#27
das mit dem pinkel habe ich auch eingeführt, ich habe nur leider das probelem, dass ich den goldi auf grund seines jagdtriebes nicht ableinen kann, er also auch an der leine alles erledigen sollte. das problem mit dem ziehen ist aber auch so tiefgreifend, dass er an ner schleppleine auch zieht. ich aber nicht mit einer 10m langen straffen leine durch den wald gehen will, mit joggern, spaziergängern und fahrrad fahrern :D deswegen fehlt mir da noch irgendwie so er ultimative trick :D
also an der straße ist er auch für so ein leichtes leinenschütteln emfänglich. das ist eigentlich so unser signal. nur das kriegt er wenn er aufgeregt ist natürlich nicht mehr mit und da bräuchte ich dann irgendwas was mehr fruchtet :D normalerweise bleibe ich stehen und das so lange bis er zu mir kommt und dann warte ich bis er blickkontakt aufnimmt, aber danach läuft er direkt wieder in die leine. er versteht glaub ich nicht, dass das stehn bleiben mit seinem ziehen zusammen hängt :'(
ich probiers mal mit dem in eine andere richtung bevor er zieht. zumind. würde das ja die aufmerksamkeit fördern, was an sich ja schon mal wünschenswert wäre :D
 
Dabei
15 Mai 2012
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#28
Ich muss jetzt nochmal kurz Sindy recht geben :) ich bin auch wesentlich feinfühliger mit der keine geworden und halte sie fast schon wie Zügel beim Pferd, da reißt man ja auch dranrum :) natürlich klappt das noch nicht unter großer ablenkung (wie beim Adventstreffen, da war nichts mit Nicht-ziehen) und ich gehe auch so am weg dass rumo schnüffeln kann... :)
 
Dabei
12 Apr 2012
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#29
Das mit dem Stab erinnert mich ans Hüten :) Is echt ne gute Idee....nur auf die Gesichter der Leute bin ich mal gespannt wenn ich da mit 2 Hunden und einem Stock herumrenne und ihnen gelegentlich vor die Füße schlage ^^
Ich denke wenn dann würde ich die ersten Übungseinheiten damit in irgendeiner verlassenen Gegend machen wo mich niemand sieht bis das Kommando sitzt. Nicht dass noch jemand den Tierschutz allarmiert *gg*
 
Dabei
15 Mai 2012
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#30
Ich muss jetzt nochmal kurz Sindy recht geben :) ich bin auch wesentlich feinfühliger mit der keine geworden und halte sie fast schon wie Zügel beim Pferd, da reißt man ja auch dranrum :) natürlich klappt das noch nicht unter großer ablenkung (wie beim Adventstreffen, da war nichts mit Nicht-ziehen) und ich gehe auch so am weg dass rumo schnüffeln kann... :)
oh man... ich lese gerade meinen letzten Beitrag... ich wollte eigentlich schreiben: "...fast schon wie Zügel beim Pferd, ra reißt man ja auch NICHT dranrum"
 

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