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Dummytraining mit dem Hütehund … Nachdenkliches

Dabei
8 Jul 2017
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#1
Hallo,

wir tun von Anfang an mit dem Dummy unterschiedliche Dinge. Spielerisch eher, jedoch mit ein paar Regeln, die einfach gelten. Bot sich so an, weil der Kerl unheimlich gern Dinge brachte, so als Kleiner Hund.

Ich habe mir jetzt in einer Einzelstunde ein paar Dinge zeigen lassen. Möchte da gern auch nochmals hin…
Ein paar Fragen in die Gruppe

Im Training müsste er deutlich weiter von mir weg, als er das im Alltag täte. Arbeiten ja auf 60 m und mehr … Versaut man sich da langfristig die „ natürliche“ Distanz? Also die Distanz die er als Radius so schön einhält.
Nächster Punkt, Dummy im Wald, Abseits von Wegen. Bislang gabs keine eigenständige Besuche im Wald, wegen den Tieren im Wald. Klar darf er da ja nur rein auf Anweisung. Im Moment ist es einfach selbstverständlich, dass man da eben nicht reingeht, auf dem Weg bleibt. Zu Brut und Setzzeit eh

Denk ich da zu kompliziert? Garantiert fällt mir da beim Weiterkommen noch was ein :))
 

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Fritz

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Dabei
29 Mrz 2018
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#2
Hallo Senior ,
ein Training hat immer ein Ziel , leider schreibst Du nicht, welche Erwartungen mit Deinem Training verbunden sind ,
wenn der Hund einen Abstand von 60 m und mehr einhalten soll .
Natürlich ist es auch gut , wenn ein Hund auch auf weiter Distanz noch auf seine Kommandos reagiert ,
aber welchen Zweck hat dieses Training nun eigentlich bei Dir ??
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Nine

Moderator
Dabei
18 Sep 2012
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#3
Fritz...Du weißt was Dummyarbeit ist?

@Senior Meine Hunde können da sehr gut zwischen Arbeit/Training und Freizeit unterscheiden.
Schicken tust den Hund ja mit Kommando, das ganze drumherum ist anders und ich schätze du wirst das nicht beim normalen Spaziergang machen, also wird sich der Radius sehr wahrscheinlich nicht beim Gassi ändern, auch wird er nicht ständig den Weg verlassen, wenn er nicht im Training ist.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#4
Vielen Dank Nine, hoffe so, wäre arg, weil im Training mit dem Dummy ist natürlich auch kein umdrehen und nach dem HH von Seiten des Hundes gewünscht, beim Gassi schon.

@Fritz , meine Erwartungen, da fragst du was :) auch ich möchte etwas mit meinem Hund machen, weil es mich begeistert wie beigeistert die Hunde „beim Arbeiten“ sind. Hast ja selber nen Aussi, da brauch ich dir das Strahlen in den Backen des Hundes nicht beschreiben beim gemeinsamen Tun. Das muss für mich nicht Prüfungsreif werden, in einer kleinen Gruppe und gut.

Dummy deshalb, eben weil er gern apportiert, von klein auf und ich muss es nicht mal üben, dass er mir den Dummy in die Hand gibt. Er macht einfach, wirft mir nie was vor die Füße. Außer wenn er Max im Stress ist, da schusselt er. Z.B. wenn die Hundegruppe zu groß ist. Er kennt eben nur kleine Gruppen, kommt mir bei dummy entgegen. Zudem mag ich die ruhige vorgehensweise, zumindest wirkt es so auf mich.
Wir stehen ganz am Anfang, trotzdem mach ich mir Gedanken, weil nahezu jeder Hundesport auch nen kleinen Haken hat. In meinen Augen, zumindest wenn nicht punktgenau auf manche Dinge geachtet werden.

Sollten wir mal in die Fortgeschrittenen-Gruppe kommen, wird der Dummy ja sehr weit ausgelegt, also wirklich weit 60 m war jetzt mal eine Hausnummer, ich mein die Profis arbeiten noch mehr. So der Aussie ist jetzt ja ein Hund der eher gern näher am Menschen ist, genau da war mein Gedanke. Klar muss/ sollte mein Hund auch auf Entfernung zu beeinflussen sein. Wird man sehen:) 60 m vor mir im Freilauf, das wäre jetzt nicht mein Erziehungsziel. Da ging’s mir dann drum, ob er sich an den weiten Radius gewöhnt, wäre nicht so In meinem Sinne. Womöglich noch durch den Wald, da könnte er ja gleich selber Gassi gehen :)
 
Dabei
19 Jan 2017
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#5
Hey Senior,

finde ich toll, dass ihr Dummyarbeit macht. Ich selbst bin großer Fan von dieser Arbeit und habe meine Jungs von Klein an darin ausgebildet.
Bei uns hat sich im Radius nichts geändert. Auch auf normalen Spaziergängen nicht, obwohl ich dort ebenfalls mit ihnen gearbeitet habe.
Wichtig ist, dass ihr eure Regeln während den normalen Spaziergängen weiter beibehaltet und festigt.
(Die natürliche Distanz weiterhin fordern, ebenfalls die Wege nicht verlassen.)
Bei mir gibt es zum Beispiel keine Dummyarbeit ins Unterholz hinein. Wir bleiben auf den Wegen, oder am Rand.
Dort überlege ich mir die unterschiedlichsten Übungen. :)

Wünsche Euch weiterhin viel Spaß beim Dummytraining!
 
Dabei
3 Jan 2013
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#6
Hallo Senior,

ich habe einige Jahre mit meiner Kiowa in einer Retrievergruppe Dummyarbeit gemacht.
Eine tolle Sache auch für Aussies.

Kiowa hatte keinerlei Probleme zwischen Arbeit (dummy) und Freizeit zu unterscheiden. Auch bei uns war alleine in den Wald laufen verboten.

Mit der Distanzarbeit beim Dummy hatten wir immer so unsere Problemchen :), so weit entfernt wie die Retriever konnte ich Kiowa nicht arbeiten, dass war nicht ihr Ding. Aber das hätten wir mit mehr Training sicher auch besser hinbekommen. Aber auch hier konnte sie unterscheiden, wenn kein Training war ist sie trotzdem nie weit von mir weg.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#7
Danke Baroni, da gehe ich auch fast davon aus, dass zu weit nicht möglich ist. Muss auch nicht, dürfen dann die Rassen die dafür gezüchtet wurden und Profi im Fach sind. Mal schauen, sind erst ganz zu Beginn, dafür meint die HT sei er aber gut und sie meinte auch, dass für Hütehunde da nix dagegen spricht. Sonst wurde halt gearbeitet weniger Zeit zum quasseln. Danach kommen schon die nächsten Kunden die auf ihre Pünktlichkeit in der Stunde hoffen. Deshalb die Frage hier…
 
Dabei
7 Sep 2012
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#8
Im Training müsste er deutlich weiter von mir weg, als er das im Alltag täte. Arbeiten ja auf 60 m und mehr … Versaut man sich da langfristig die „ natürliche“ Distanz? Also die Distanz die er als Radius so schön einhält.
Also ich kann das jetzt nicht vom Dummytraining her bestätigen, aber meine Hunde arbeiten beim Hüten auch auf weite Distanz von 60 m +, das hat aber keinerlei Auswirkungen auf unseren Radius bei Spaziergängen.
Bei einigen Hunden dauert es aber, bis sie Vertrauen haben auf weite Entfernung zu arbeiten.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#9
PS: Ich finde (richtige u. korrekte) Dummyarbeit (also nicht ich werfe oder verstecke irgendwo etwas) unheimlich spannend u. die Hunde auch!
Mit meiner Camera habe ich hier mal Dummygruppe beim Training begleitet. Also wenn ich mehr Zeit hätte...
Es ist eine großartige Teamarbeit u. die Leistungen von weit ausgebildeten Hunden (hier waren es die Klassiker wie Labby, Goldie, Visla aber auch ein Koiker) waren beeindruckend! Hier wurde u.a. auf einem weiten Feld mit Wasserhindernis (Bach) gearbeitet u. die Dummys sicherlich an die 100-200 m weit entfernt in einer Wiese oder am Waldrand ausgelegt (für Fotos brauchte ich freie Sicht). Besonders beeindrucktend fand ich, das 2 der Hunde auf Entfernung 2 Dummys (die an 2 Stellen abgelegt waren) sauber apportierten.
Also wer das vertiefen will... ich kann es verstehen! Übrigens ließen sich die Hunde auch nicht auf einem aufgestörten Hasen bzw. einem Fasan von ihrer Aufgabe ablenken.
Ergo: Viel Sapß beim Training!
 
Dabei
19 Jan 2017
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#10
Wenn wir in der Hundeschule mit unserem Dummytraining fertig waren, habe ich immer aus Spaß bei unserer nachfolgenden Gruppe zugesehen.
Ich war total begeistert von einer zierlichen französischen Bulldoggendame Namens Wilma. Es war ein Genuss, sie bei der Arbeit zu beobachten.
Sie war Feuer und Flamme bei der Sache und das Beste war ihr extra kleiner Dummy passend zur Körpergröße. Das war ein entzückendes Bild, wo einem das Herz aufging. :)
 
Dabei
8 Jul 2017
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#11
Genau, werfe und verstecke etwas, da fängt es halt an :) könnte möglicherweise wieder darauf zurückkommen, wenn ich mir die ganzen Begriffe nicht merken kann. Selbst dies macht schon Spaß und begeistert zumindest meinen Hund. Lässt sich problemlos mitnehmen und ins Gassi nett einfügen. Man übt automatisch so manche Kleinigkeiten, selbstverständlich , nett und im Spiel. Vorher nen Kopf machen auf was man wert legt.
Eigentlich so meine Art Übungen und Wiederholungen zu verpacken. Sonst wäre ich sehr schludrig
 

FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#12
Hallöchen,

wir machen keine „richtige“ Dummyarbeit, sondern nur just for gib.

Die Hunde sitzen ich werfe den Dummy und dann darf der Hund der dran ist ihn holen.

Ich verstecke den Dummy im Wald ohne dass die Hunde sehen wo und sie müssen suchen (immer der der dran ist) da wo ich hin zeige. Dabei wird der Dummy auch mal aufgehängt, so dass sie immer auch in mehreren Ebenen suchen müssen.

Sie müssen warten, geordnet mit mir im Fuß zum Startpunkt gehen usw. Es gibt also etliche Regeln und die Hunde können sehr gut unterscheiden zwischen „Arbeit“ und wenn wir einfach spazieren gehen. Weder ändert sich der Radius in dem sie sich bewegen noch verschwinden sie einfach ins Unterholz. Ich glaube da brauchst du dir keine Sorgen machen
 

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