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Eifersüchtiger Aussie, schnappt nach Kleinkind

Dabei
5 Aug 2013
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#1
Hallo!

Ich weiß nicht, ob ich im Forum richtig bin. Vielleicht gibt es ja spezielle ''Problem-Foren'', dann verweist mich bitte :)
Ich versuche die Situation so genau wie möglich beschreiben, weil ich wirklich verzweifelt bin. Ich hoffe also es wird nicht uninteressant-lang.

Ich bin vollkommener Hundelaie, allerdings Mutter eines 2,5 Jahre alten Sohnes. Meine Schwiegereltern sind Aussie Besitzer, der Hund ist 10 Jahre alt.
Als Säugling hatte der Hund, ich nenne ihn weiterhin Merle, keinerlei Interesse an meinem Kind. Mein Schwiegerpa meinte, dass wir Merle zu oft vom Kind weg geschickt hätten, was ich in meiner Erinnerung nicht wiederfinden kann. Jedenfalls wurde er größer und immer verliebter in seine Oma, die eben auch gleichzeitig Hundebesitzerin ist. Damit beginnen unsere Probleme. Merle ist eifersüchtig.
Sobald sich mein Sohn seiner Oma nähert, brummt Merle. Selbst, wenn er nur nach ihr ruft. Ich gehe davon aus, dass das Brummen negativ behaftet ist, es klingt wie eine Vorstufe zum Knurren. Sie steht immer zwischen den beiden. Mit anderen Personen verhält es sich genau so, wenn auch nicht ganz so extrem. Selbst wenn nur Bekannte da sind, ist der Hund eifersüchtig und stellt sich brummend zwischen meinen Sohn und den Bekannten.
Des weiteren hat Merle einmal zugeschnappt, als mein Sohn fiel. SIe erwischte ihn, er hatte eine blutende Schramme am Kopf (!).
Mein Mann hat vor einem Jahr sein Elternhaus übernommen, wir wohnen jetzt seit 6 Monaten mit im Haus. Besser geworden ist es nicht, im Gegenteil.
Merle wird vollkommen nervös, wenn sie hört, dass mein Sohn wach ist. Das deute ich schon als Interesse an seiner Person. Kommen wir aber in die Wohnung der Schwiegerleute, verhält Merle sich wie oben beschrieben. Dass die Rangordnung noch nicht klar ist bzw Merle denkt, dass mein Sohn unter ihr steht, ist mir klar (ich habe mich etwas belesen). Und dass sie ''ihr Revierl'' verteidigt, ist mir auch klar. Aber selbst wenn sie sich in unserer Wohnung befindet, ist sie nicht anders. Mein Sohn wird sogar angebrummt, wenn er sich mir oder meinem Mann nähert!!
Seit unserem Einzug hat sie weitere zwei Mal nach meinem Sohn geschnappt. Ein Warnschnappen. Beim ersten Mal ins Gesicht, er hatte aber ''nur'' einen Streifen Speichel auf der Wange. Vollkommen ohne Grund! Mein Sohn spielte mit AUtos, ich, Oma und Merle saßen daneben. Am Wochenende schnappte sie, als mein Sohn ihr ein Bein anheben wollte. Er durfte sie vorher streicheln, ich stand daneben. Für den Hund schien es ok (sonst hätte sie gebrummt) und als ich sagte, dass er ihr Bein in Ruhe lassen soll, schnappte sie los. Ich hatte den Eindruck dass sie das tut, um meine Verwarnung zu bekräftigen. Das schließe ich daraus, weil sie auch immer laut und aggressiv bellt, wenn ich meinen Sohn (egal für was) schimpfe. Als müsse sie auch schimpfen.

Ich bin verzweifelt.
Die Situation ist untragbar!
Ich habe Angst, dass aus Warnen ernst wird und sie beißt.

Die Schwiegerleute sehen das Problem, aber niemand handelt.
Ganz im Gegenteil, meine Schwiegermutter ist sogar beleidigt, wenn ich den Hund wegschicke, weil er immer wieder seine Nase in den Buggy steckt, weil mein Sohn etwas isst!! Der Hund hat im Buggy nichts zu suchen und essen schnappen geht auch gar nicht.
Ich verstehe ja meine Schwiegermama. Merle ist ihr Baby, so wie mein Kind mein Kind ist. Nur dass ihr Baby in der Lage ist, meinem KInd großen Schaden zuzufügen...
Was kann ich tun? Ich möchte keinem auf den ''Schlips treten''. Ich würde auch nie wollen, dass sie den Hund weggeben müssen. Aber es muss was passieren!! Bitte helft mir!
 

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Skjona

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30 Jul 2012
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#2
Hallo :) Ich kann deine Angst voll und ganz verstehen, damit ist natürlich keinesfalls zu spaßen!! Das deine Schwiegereltern das Problem zwar sehen aber nicht wirklich handeln bzw. gemeinsam mit euch versuchen das Problem zu beseitigen, finde ich sehr traurig :( Es gibt hier im Forum sicher einige, die da mehr Erfahrung haben als ich. Allerdings ist das aus der Entfernung nur durch ein paar geschriebene Zeilen immer etwas schwierig - gerade bei so einem ernstzunehmenden Fall :( Deshalb würde ich mir unbedingt und sofort Hilfe von kompetenten (am besten aussieerfahrenen) Hundetrainern holen, denen du auch vertraust.
 
Dabei
5 Aug 2013
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#3
Hallo! Danke für deine schnelle Antwort!
Wie findet man denn einen solchen Trainer? Und ist das mit hohen kosten verbunden?
Ich glaube nicht, dass die Schwiegereltern kein Interesse an der Problemlösung haben. Ich glaube eher die haben angst und sind überfordert. Aber sie handeln halt nicht. Irgendwie wird es totgeschwiegen.
Ich möchte was ändern und weiß eben mangels erfahrung nicht wie.
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#4
Ich würde mich nach einer Hundeschule in eurer Umgebung umsehen. Die meisten Trainer bieten auch Einzelstunden bei den Hundehaltern zuhause an. So kann direkt an den Problemen gearbeitet werden und ein guter Trainer kann euch auch genau erklären, was in Merle vorgeht, warum sie so handelt und wie ihr das vermeiden könnt bzw. wie ihr handeln müsst. Hundeschulen gibt es an jeder Ecke aber nicht in jeder gibt es wirklich erfahrene Trainer, die wissen von was sie reden. Also unbedingt Augen auf bei der Trainerwahl und bis dahin würd ich den Kontakt zwischen Merle und deinem Kind vermeiden

Ich drück alle Daumen :)

Hier hab ich noch Hundeschulen-Verzeichnisse gefunden:
- http://www.hundeschule.net/
- http://www.hundeschule-direkt.de/
 
Dabei
22 Mrz 2013
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#5
Ich würde auch unbedingt einen guten Hundetrainer ins Haus holen. Lass es insgesamt 100,- bis 200,- kosten, das wäre mir die Sicherheit meines Kindes alle Male wert.
Was mir auffällt, ist dass Merle sich genauso verhält, wie Ihr Euch gibt.
Lässt die Schwiemu das zu ,das Merle sie kontrolliert bzw. Deinen Sohn angrummelt, macht sie es. Ermahnst Du Deinen Sohn, macht sie es nach. Das ist doch eine gar nicht so schlechte Ausgangsposition, Ihr müsst nur lernen es umgekehrt zu machen. Ihr müsst Ihr richtiges Verhalten zeigen und sie darin bestärken. Wichtig ist auch für Merle, das sie sich nicht vom Kind bedrängt fühlt, wie z.B. das Bein hochziehen.
Am Besten wäre für merle ein Rückzugsmöglichkeit bzw. das ihr ein fester Platz zugewiesen wird, wenn Dein Sohn bei seiner Oma in der Nähe ist.
Aber wie gesagt, dass muss ein Trainer vor Ort genau analysieren. Viel Erfolg, im Nachhinein erscheint es gar nicht mehr so schwer!
 
Dabei
31 Okt 2012
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#6
Du bist zwar mit prinzipell mit Deinem Problem hier richtig, doch ich sehe das Grundproblem ja nicht in der Hunderziehung sondern darin das Du ein Kommunikationsproblem mit Deine Schwiegereltern hast.
Solange die nicht entsprechend in die Situationen eingreifen und/oder akzeptieren dass der Hund keinen Kontakt zum Kleinkind haben soll, wird sich die Problematik nicht auflösen.
Ich kann Dich total verstehen und es meiner Ansicht nach auch 5 vor 12 bevor es wirklich zu einem ernsten Konflikt kommt. Du musst das unbedingt mit Deinen Schwiegereltern klären bzw. sollte das natürlich gemeinsam mit Deinem Mann passieren. Solange IHR keine Lösung / Einigkeit findet über das Thema, wird der Hund mit Sicherheit alles handhaben wie bisher. Es gibt ja auch keine Regeln an die er sich zu halten hat.

Das Thema Kind und Hund sollte man sehr ernst nehmen! Es landen soviele Hunde im Tierschutz weil die ernsthaft nach Kindern gebissen haben - und das liegt nicht an den Hunden, sondern dass keine Grenzen gezogen wurden und dann die Situation irgendwann eskaliert.

Notfalls würde ich einfach Grenzen setzten und Unstimmigkeiten in Kauf nehmen. Nach und nach legt sich das eh dann meistens. Besser als wenn es wirklich zu ernsthaften Folgen kommt, die sich bei Euch ja schon abzeichen.

Edit: Natürlich sollte man als zweiten Schritt einen guten Hundetrainer suchen, das stimme ich Lisa absolut zu. Doch zuerst müssen sich mal die Menschen über die Problematik klar werden und gemeinsam an einem Strang ziehen.
 
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Dabei
16 Jul 2013
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#7
Da ich auch ein Kind habe würde ich in dieser Situation sofort einen erfahrenen Hundetrainer suchen. An eurer Stelle hätte ich dies schon getan wo ihr eingezogen seit, immerhin war das Problem ja schon bekannt und entstand nicht erst danach. Und solang kein Trainer bei euch war um das ganze zu beurteilen, würde ich Hund und Kind komplett trennen...muss ja nicht noch mehr passieren.
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#8
Ja ich stimme Yuki da völlig zu :) Natürlich müssen alle an einem Strang ziehen sonst kann es nicht funktionieren. Desweiteren ist es ja wirklich so, dass die Fehler an uns Menschen liegen und die Hunde sich dementsprechend entwickeln und verhalten. Darum sagt meine Trainerin auch immer so schön, dass der Begriff "Hundeschule" nicht wirklich korrekt ist. Denn nicht (nur) die Hunde müssen lernen, sondern wir Hundeführer müssen den fairen Umgang und die richtige Führung erlernen :) Aber gerade euch Nichthundebesitzer fällt sowas sicher schwer und daher der Tipp mit dem Trainer. Er kann euch weiterhelfen und falsche/richtige Verhaltensweißen von EUCH aufzeigen und erklären woran der Fehler lag... Wurde in bestimmten Situationen zu spät oder falsch gehandelt? Oder vielleicht auch gar nicht? usw. usw.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#9
Also mir drängt sich irgendwie das Gefühl auf, dass der Hund (es ist eine Hündin, richtig?) meint, er muss mit euch das Kind erziehen und ihm seine Grenzen aufzeigen. Dann wäre es aber an den Hundehaltern, em Hund klar zu machen, dass das nicht sein Job ist und ihr das Kind ganz gut ohne seine Hilfe erzogen bekommt. Aber das ist nur mein Bauchgefühl beim Lesen deiner Beiträge (bei denen man die Situationen ja auch nie sieht, sondern sich nur einigermaßen vorstellen kann) und ich kann selbst noch keine elendslange Hundeerfahrung vorweisen. ;)

Daher würde ich mich Yuki anschließen: Ihr müsst alle an einem Strang ziehen. Ein Hundetrainer ist eine gute Lösung, aber nur, wenn deine Schwiegereltern auch mitarbeiten wollen. Denn sie bleiben die Hundeführer und ein guter Hundetrainer schult in erster Linie den Halter, wie er mit seinem Hund besser umgehen kann. Klar kann dir so ein Trainer auch zeigen, wie du dich besser verhalten kannst, aber an dem grundsätzlichen Problem muss mit dem Hund und dessen Haltern gearbeitet werden. Daher rede mit deinen Schwiegereltern und frage sie, ob sie mit einem Hundetrainer einverstanden wären und dann auch mitarbeiten würden.

Aber es ist super, dass ihr das Problem erkannt habt und du Hilfe suchst. Wenn jetzt alle mit an dem Problem arbeiten, dann denke ich, dass ihr sehr gute Chancen habt das in den Griff zu bekommen. :)
 
Dabei
5 Aug 2013
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#10
Ray:

Ja, da liegt sicher eines der Hauptprobleme. WIe gesagt, ich bin Laie was Hunde betrifft, aber es ist schon offensichtlich. Schwiedermama sagt ''ab'', zeigt in eine Richtung und der HUnd bleibt stehen. :/ so läuft das irgendwie ständig. Beim Schwiegerpapa spurt sie.
Mein Sohn darf sie definitiv nicht bedrängen, das durfte er noch nie. Wenn Merle brummt, muss er aufhören zu streicheln und ich sage ihm auch immer wieder, dass er nciht allein zu ihr darf. Wir alle versuchen die beiden nie unbeobachtet zu lassen.
Rückzugsort ist so eine Sache. Von sich aus will sie das natürlich nicht, sie steht total unter Strom und will jede Situation des Zusammenkommens kontrollieren. Auch der Befehl, dass sie irgendwo bleiben soll, funktioniert maximal 5 Minuten, dann rast sie los. Leider bleibt da auch keiner dran. Ich will und mache es dann oft, fühle mich aber immer vollkommen blöde dabei, denn die Verantwortung für den Hund liegt NICHT bei mir! (was nicht heißen soll, dass ich mich insgesamt raushalte).
Einen Hundetrainer finde ich super. Ich hoffe da stehen alle hinter mir und ich werde den Vorschlag einbringen!
 
Dabei
24 Sep 2012
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#11
Ich würde auch mit den Schwiegereltern mal darüber reden ob sie einverstanden wären mit einem Hundetrainer zu arbeiten. Das Kind steht an oberster Stelle und es muss geschützt werden, ich würde bis dahin also keinen Kontakt mehr zulassen. So eine Situation kann ganz schnell eskalieren. Fehlt es vielleicht auch ein bisschen an mangelnder Erziehung beim Hund, bzw der Konsequenz der Schwiegereltern? Wenn ich meinem Hund sage dass er irgendwo liegen bleiben muss, dann hat er dort solange zu liegen bis ich das Kommando auflöse und wenn ich ab sage, dann hat der Hund auch zu gehen. Weißt was ich meine?
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#12
Schwiedermama sagt ''ab'', zeigt in eine Richtung und der HUnd bleibt stehen. :/ so läuft das irgendwie ständig. Beim Schwiegerpapa spurt sie.
Hm nun ja, das sagt ja schon mal einiges aus :(

Bedrängen sollte man (vor allem ein Kind) den Hund sowieso niemals. Darauf habt ihr als Eltern zu achten. Gerade Aussies sind eben oftmals keine Hunde, die auf jeden schwanzwedeln zulaufen. Und sie warnt ja zumindest vor und handelt nicht sofort drauf los. Das sehe ich schon wieder positiv. Deshalb denke ich auch, wenn alle mitspielen, dass ihr das dann sicher hinbekommt :)

Und du hast natürlich völlig recht, die Verantwortung liegt NICHT bei dir. Da MÜSSEN deine Schwiegereltern voll und ganz dahinter stehen und sich auch bei Merle durchsetzen... und wenn sie Merle zum dritten mal auf ihren Platz schicken müssen. Notfalls wird dann eben mal angebunden. Aber wenn die sich schon nicht durchsetzen können und vor Merle kein selbstsicheres Auftreten haben, dann merkt sie das und übernimmt promt selbst die Führung
 
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21 Feb 2011
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#13
Ihr braucht dringend Hilfe von aussen.....ein Trainer, der zu euch kommt und alles vor Ort beurteilen kann.

Ich denke eher, dass das Problem in der Erziehung des Hundes an sich zu suchen ist......alles ist seins, niemand darf sich ohne Erlaubnis irgendwelchen Menschen aus der Familie nähern.....ihr seid seine Ressourcen. Ich denke, dass deine Schwiegereltern das immer geduldet haben. Und es wird, vlt unterbewusst, auch noch unterstützt, denn du schreibst, die Schwiegermutter versteht zb nicht, dass du die Hundenase nicht im Buggy haben willst.
Das müsst ihr dringend ändern......denn dem Hund "gehört" in dem Haus mal gar nichts......das gehört alles euch.
 
Dabei
5 Aug 2013
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#15
Nemesis:

Ja, da hast du recht und den Eindruck habe ich auch schon lang!
WIe gesagt, dass der Hund die Ränge so sieht ist vollkommen normal und ich habe gestern erst einen Bericht gelesen, dass ein Rudelführer das auch überhaupt nicht beeinflussen kann. Aber ich sage Merle dann auch (ja, sie ist Hündin), dass schluss ist und sie in dem Fall nichts zu melden hat.
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#17
Ich kann seeehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst und schließe mich meinen Vorrednern definitiv an.
Ihr braucht professionelle Hilfe, ansonsten wird es irgendwann so weit kommen, dass deine Schwiegereltern entweder den Hund abgeben müssen ODER ihr werdet keinen Raum mehr mit ihnen teilen... :(
Deine Schwiegereltern müssen einsehen, dass sie mit Merle arbeiten müssen!
Unser Loki ist mit Kleinkindern auch sehr unsicher und wir wissen das. Deshalb ist Loki IMMER in Beobachtung, wenn Kleinkinder mit ihm Spiel sind und notfalls darf das Kind eben nicht in seine Nähe. Ab einem gewissen Alter sollten die Kinder das auch verstehen, aber würde Loki uns "verteidigen", wäre das ein NO GO für uns! Aussies neigen leider dazu und ich denke, ihr braucht deshalb einen guten Trainer, der mit euch vor Ort arbeitet.
 
Dabei
5 Aug 2013
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#18
Yukiko ich gebe dir in allen Punkten recht. Ich scheue mich in der Tat da ran zu gehen, weil ich aufgrund unseres Zusammenlebens angst habe jemanden zu kränken. Und gleichzeitig empfinde ich es als höchste Eisenbahn zu handeln.
mit einem Tier aufzuwachsen fände ich für meinen sohn wundervoll. Aber nicht unter den Umständen. Damit will ich sagen, dass ich es eigentlich traurig fände Merle wegzusperren sondern lieber die Arbeit aufnehmen möchte. Das kann ich nur eben nicht allein.


Coridoras in dem erwähnten Bericht wurde gesagt, dass bei den Wölfen der rudelführer nur seinen Standpunkt als führer verteidigt und alle unter ihm ihre Ränge selbst ausmachen und nicht vom führer eingereiht werden.
so müsse kind und Hund selber ausmachen, wer Chef ist. Und da das einfach noch nicht möglich ist, müsse man eben dem Hund beistehen und das Kind um richtig und falsch aufklären. Alles weitere folgt mit dem alter.
http://www.beziehung-statt-erziehung.de/hund_und_kind.html
 
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Dabei
21 Feb 2011
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#19
Naja, eine menschliche Familie ist für den Hund eigentlich kein Rudel......der weiss, dass wir keine Hunde sind.
Der Mensch geht immer vor und steht immer über dem Hund....auch ein Baby.
Das muss der Hund lernen, genauso wie ein Kind lernen muss, wie es mit dem Hund umzugehen hat.
 
Dabei
24 Sep 2012
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#20
Der Mensch geht immer vor und steht immer über dem Hund....auch ein Baby.
Das muss der Hund lernen, genauso wie ein Kind lernen muss, wie es mit dem Hund umzugehen hat.
Das sehe ich auch so. Der Hund muss mit dem Kind ganz bestimmt nichts ausmachen.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#22
Wie schon von mir geschrieben: Menschen und Hunde bilden, in meinen Augen, kein Rudel, da der Hund weiss, dass wir eine andere Spezies sind.
Deshalb sind für mich so Dinge wie Rangfolge zwischen Hund und Mensch gar nicht wichtig....denn die gibt es nicht. *justmytwocents*
Der Hund hat das Kind nicht anzuknurren, wenn es zb zur Oma will, da kann er sich auf seine Decke legen und warten, bis er an der Reihe ist usw.
Ein Kind hat nicht am Schwanz eines Hundes zu ziehen, mit den Fingern in die Augen zu pieksen usw. Es muss lernen, dass so ein Hund ein Lebewesen ist, das auch Schmerzen empfindet und das man zu respektieren hat.
Und beide können das alles nur lernen, wenn ich klare und deutliche Ansagen mache.....wenn beide wissen, was erlaubt und was verboten ist.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#24
Das lernt er, in dem wir ihn erziehen. Klar gibt es eine gewisse "Rangfolge", aber die ist doch eine ganz andere, als in einem Hunde- oder Wolfsrudel.
Im Grunde doch eher, wie bei einem Kind.....der Erwachsene stellt die Regeln auf......setzt Grenzen, erlaubt, verbietet, beschützt usw.
 
Dabei
30 Mrz 2013
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#25
Der Hund braucht echt Klartext!
er nimmt sich viel zu viel raus. Darf er auf die Couch? Ins Bett? Überall hin im Haus? Das gehört stark eingeschränkt. Wenn er nur ein winziges Brummerchen von sich gibt, Mus s richtig was passieren. Es muss klar gezeigt werden, dass dieses Verhalten gar nicht geht.
 
Dabei
3 Jan 2013
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#26
Oje oje, was für eine üble Situation.
Aber ganz ehrlich, wenn Deine Schwiegereltern die Gefahr nicht erkennen oder nicht wahrhaben wollen, und nicht bereit sind etwas zu tun, dann würde ich mit meinem Kind nicht mehr in die Nähe dieses Hundes gehen.
Der Hund hat diese Verhaltensweisen einfach nicht zu zeigen!! Da gibt es auch keine Kompromisse. Was ist, wenn wirklich etwas passiert?
An dem Problem muss von kompetenter Seite gearbeitet werden.
Zeigt sich kein Erfolg müssen Hund und Kind getrennt werden.
Wenn Kindr involviert sind wäre mir jedes, auch noch zu kleine Risiko schon ein Risiko zu viel.
 

AnubisKIB

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19 Apr 2012
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#27
brauchehilfe hat gesagt.:
so müsse kind und Hund selber ausmachen, wer Chef ist. Und da das einfach noch nicht möglich ist, müsse man eben dem Hund beistehen und das Kind um richtig und falsch aufklären. Alles weitere folgt mit dem alter.
Das ist aber reichlich falsch... Nicht nur dem Kind gehören Grenzen aufgezeigt, sondern auch dem Hund - beide funktioniert über Erziehung. Denn so wie ein Kind nicht zu schlagen hat, wenn ihm was nicht passt, darf ein Hund nicht beissen, wenn ihm was nicht passt. Und genauso wie das Kind seine Eltern zu respektieren hat, muss das auch der Hund. In diesem Falle hat das ja nichts mit Rangfolgen zu tun, sondern ganz einfach mit gegenseitigem Respekt, vor allem vor der Lebenserfahrung. Hund und Kind profitieren ja beide von Herrchens bzw. Mamas Lebenserfahrung. So wie ein Kind darauf vertrauen muss, dass seine Eltern richtig entscheiden, so muss, ja sogar WILL ein Hund auch klare Führung von seinen Besitzern und deren Entscheidung vertrauen können - und wir sind noch immer nicht bei Rangordnungen sondern bei harmonischem Miteinander.

coridoras hat gesagt.:
Wenn es keine Rangfolge gibt, woher weiß der Hund dann das er uns zu gehorchen hat?
Evi, das weiß er über gegenseitiges Vertrauen und klare Führung, sprich, wenn dein Hund weiß, dass du die richtigen Entscheidungen für ihn triffst und ihn sogar noch lobst, wenn er richtig drauf reagiert, dann gehorcht dir dein Hund - ohne das jemals die Rangfolge zur Sprache kam. (Ich hasse ja dieses Rangordnungsdenken ganz gewaltig. Ich lebe MIT dem Hund und NICHT ÜBER ihm. Ich BESITZE einen Hund nicht, nein, ich TEILE mein Leben mit ihm...)

JM2C....
 
Dabei
24 Sep 2012
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#28
Das lernt er, in dem wir ihn erziehen. Klar gibt es eine gewisse "Rangfolge", aber die ist doch eine ganz andere, als in einem Hunde- oder Wolfsrudel.
Im Grunde doch eher, wie bei einem Kind.....der Erwachsene stellt die Regeln auf......setzt Grenzen, erlaubt, verbietet, beschützt usw.
Okay das ist verständlich aber Tim, irgend eine Rangfolge muss ja sein. Eben wie Gundi meinte dass ich die Regeln aufstelle und diese auch eingehalten werden müssen. Natürlich ist es ein miteinander, aber doch entscheide immer noch ich wo Grenzen sind, was Hund machen darf. Deshalb kann ich schon sagen das ich einen Hund besitze, weil wir doch immer noch der "Vormund" sind und für ihn entscheiden.
 

AnubisKIB

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19 Apr 2012
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#29
[OT]Nun ja, ich denke, das ist eine Sache der Auslegung... Regeln müssen natürlich sein, klar, aber trotzdem fühle ich mich meinem Hund nicht übergeordnet...;) Ebenso wie sich der Hund vor mir führen lassen soll, so muss ich auch respektieren, wenn der Hund eben gerade mal bsws. nicht kuscheln will oder ähnliches... Übrigens finde ich den Vergleich auch hier nicht verkehrt: Ein Kind besitzt du ja auch nicht, trotz das du dessen Vormund bist. Warum also muss man ein Tier "besitzen"?;)[/OT]
 
Dabei
24 Sep 2012
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#30
[OT]Ich glaub wir meinen eh das gleiche, es ist eine Frage der Definition.=) Und ja, Tiere besitzt man schon in irgend einer Weise. Das ändert doch nichts am Verhalten dem Tier gegenüber. Sonst müsste man ja keinen Kaufvertrag usw machen. So jetzt genug OT [/OT]
 

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