...ein paar Fragen zum Welpeneinzug!!

Dabei
7 Aug 2014
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#1
Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz neu hier, und der ein oder andere wird sich wundern, da auf meinem Foto (noch) kein Aussie zu sehen ist :) Aber das soll sich Ende 2015/Anfang 2016 ändern. Züchterin und Wunschwurf stehen schon fest, ein paar Fragen bzw. Unsicherheiten ergeben sich trotzdem noch. Und ich hoffe, ihr könnt mir zahlreich helfen.

Kurz zu uns: Unser "Rudel" besteht aktuell aus mir, meiner besseren Hälfte und unserem unkastrierten, 6-jährigen Jack-Russell-Rüden Lennox, der mich durch das Leben begleitet seit er 11 Wochen jung war. Seit einiger Zeit denken wir über einen Zweithund nach und im letzten Jahr hat sich der Gedanke manifestiert, da Lennox sehr viel ruhiger geworden ist und auch Welpen gegenüber sehr tolerant geworden ist und sogar den Kontakt sucht.

Er hat schon sehr viel durchgemacht (2 Hundebisse, 2 Vergiftungen, 1 Wespenschwarmattacke) und trotzdem ist er nach wie vor freundlich und unvoreingenommen Menschen und Tieren gegenüber. Er ist ein offensichtlich wesensfester und dazu gut erzogener Kerl und er hat schon einige erwachsene unsichere/ängstliche Hunde rumgekriegt und mitgezogen... Ich denke einfach, er wäre ein prima Vorbild: bellt nicht, läuft ordentlich Fuß, ist verträglich mit Hunden, Katzen und Kindern, jagt nicht, hat Teamtest, Begleithund und Rettungshundeeignung mit Bravour gemeistert...und und und...

Wir würden einen Rüden favorisieren, da wir mit Lennox sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Lennox ist ein easy Rüde - er steigt keinen läufigen Hündinnen nach, geht nicht jagen oder büxt aus und er legt sich nicht mit anderen Rüden an (nachdem er zweimal "getackert" wurde, ist er jedoch nicht mehr unbegrenzt tollerant gegenüber zu dominaten Rüden und wehrt sich dagegen - solche Kontakte meide ich aber auch). Seine erste Reaktion auf seltsame Typen ist jedoch auszuweichen. Die Mädels und kastrierte Hunde dürfen eh alles bei ihm! :D

Da wären wir schon bei der 1. Frage: Eure Meinung dazu? Rüde oder Hündin? Und warum? Gibt es eine "Nummer sicher"? (Was die Dominanz angeht, habe ich schon mit der Züchterin gesprochen und sie kennt Lennox auch schon von klein auf. Darauf achten wir dann egal ob m oder w dann besonders! Ud ich möchte auch versuchen, den entsprechenden Kandidaten vor der Adoption mal mit Lennox zusammenzubringen, um zu schauen, wie sie aufeinander reagieren.)

Meine 2. Frage: Wie gehen wir am Welt-Welpen-Abholtag vor? Wie bringe ich die zwei in der Wohnung zusammen? Wie behandel ich die beiden jeweils? Ich würde Lennox gern wie bisher behandeln - er ist kein Schmuser, aber ein enormer Aktivist - mache Agility (Turniere), Rally-Obi und Discdogging mit ihm. Inwiefern sollte ich ihm Zeit allein mit mir schenken bzw. inwieweit sollte ich den Welpen integrieren (soll auch mal Sportler werden)? Ich möchte gern erreichen, dass sich die beiden gleichberechtigt fühlen - jedenfalls nach einer Weile...dass sich keiner von beiden als Boss aufspielen muss.

Prinzipiell will ich einfach wissen - sol ich einfach auf mein Bauchgefühl hören oder gibt es Dinge, die man auf keinen Fall tun oder lassen sollte?

Ich weiß nicht, ob meine Bedenken zu ungenau oder vielleicht sogar überflüssig sind.

Bitte helft mir!

Eure Susanne
 
Dabei
14 Mai 2012
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#2
Erstmal willkommen! :)

Eine "Nummer sicher" gibt es mEn nicht...es kann mit einem Rüden genau wie mit einer Hündin gut gehen, oder auch nicht. Es kommt drauf an, wie die Charakter der beiden Hunde ist. "Einfacher" wäre wohl ein Rüde. Auch wenn dein Rüde sich nicht für läufige Hündinnen interessiert hast du immer ein kleines Restrisiko. Ich kenne deine Situation nicht, aber in der Zeit der Standhitze die Hunde mal allein lassen wäre mir persönlich zu risikoreich. Und die zwei dann immer getrennt halten, wenn man kurz weg muss..weiß nicht, wäre mir persönlich nichts.

Aber ich denke die anderen, die zwei Hunde haben, können dir da eher helfen :)
 
Dabei
17 Dez 2007
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#3
Hallo
Das Geschlecht spielt in einem geringen Maße schon eine wichtige Rolle. Wenn du das gut gehandhabt bekommst würde ich deinen rüden entscheiden lassen ob Hündin oder rüde. Aber viel eher würde ich nach dem Charakter gehen. Ich habe darauf geachtet dass mein Nachwuchs nicht einer der dominanten Welpen war, da das sicherlich Stress gegeben hätte im rudel. Aber das erkennt man sofort wenn man den wurf ein paar mal besichtigt hat.

Zum Ablauf hab ich nichts geändert. Die anderen müssen genau wie der Welpe ab und an mal zurück stecken. Dennoch achte ich aber darauf dass jeder alleine zum Training geht im Moment um die volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Ansonsten läuft alles parallel ab. Ich finde dass kommt aber auch so ohne das man groß plant und überlegt.

Ich denke das wichtigste ist wirklich die richtige Wahl zu treffen. Alles andere bereitete bei mir nie Problem.
 
Dabei
20 Feb 2011
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#4
ich denke es ist unterschiedlich. Ich selbst hab 2 Hündinnen und komme mit der Kombi super zu Recht. Meine Freundin hat 2 intakte Rüden und es funktioniert da ebenso perfekt. Ich kenne gemischte Haushalte und es läuft da alles super. Manche kastrieren einen der Hunde (gemischtes Rudel), andere trennen. Es geht alles. Ich bin der Meinung es liegt an uns das zu regeln und zu managen.
Manche sagen bei Rüde + Hündin Kombi, verteidigen die Rüden oft deren Hündinnen. Ich hab damit keine Erfahrung gemacht, weiß also nicht in wie weit es treffend ist
 
Dabei
5 Aug 2014
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#5
Tach oder besser gute Nacht :)

Mein Bubi ist jetzt 1 Jahr und 4 Monate und ich möchte mir so in 1 - 2 Jahren ebenfalls einen zweiten Hund zulegen. Ich habe mir das schon sehr genau überlegt und sehe da wenig Probleme, bis auf eines das jetzt kein Problem ist, aber vielleicht eins werden könnte. Jax ist stark auf mich bezogen, wenn ich andere Hunde streichle drängt er sich gerne dazwischen. Ich arbeite bereits daran. Jetzt würde mich interessieren ob jemand von euch, sich unter so einer Situation einen Zweithund geholt hat und wie sich das so entwickelt hat?

Schöne Grüße Chris & Jax
 
Dabei
17 Dez 2007
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#6
manche sagen bei Rüde + Hündin Kombi, verteidigen die Rüden oft deren Hündinnen. Ich hab damit keine Erfahrung gemacht, weiß also nicht in wie weit es treffend ist
Ich hab hier zum Beispiel eine Hündin (die älteste und ganz klar Chefin im rudel) und drei rüden. Hier ist es eher umgekehrt. Die Hündin passt genau auf mit wem ihre rüden spielen. Manchmal muss ich sie sogar heute noch mit ihren 14 Jahren anleinen damit der kleine mal rennen kann wenn ich einen Spielpartner finde.
Ist also auch ganz unterschiedlich :) aber absolut händelbar
 
Dabei
15 Mai 2014
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#7
Als Zaro 1 Jahr und 5 Monate alt war haben wir uns Naila geholt. Zaro hat schon immer andere Hunde von mir abgeblockt. Am Anfang haben wir sehr darauf geachtet, Zaro genug zu beachten und ihn auch in die Erziehung mit einzubeziehen. Z.B. wenn Naila ihre Vorderpfoten aufs Sofa stellte sagten wir "Nein", Zaro lief hin und schubste sie (vorsichtig) runter, dann haben wir ihn gelobt und er war richtig stolz. Jetzt haben wir zwei Hunde, die manchmal noch versuchen, sich gegenseitig von uns wegzudrängen. Alles läuft aber freundlich ab. Zaro mag es nicht besonders gerne, wenn Naila mit anderen spielt und er nichts zu tun hat. Dann drängt er Naila ab, knurrt sie auch mal an und wirft sie auf den Boden. Da hole ich schon mal einen der beiden zu mir ran, damit der andere spielen kann. Hat er andere Hunde zum Spielen geht es gut. Naila ist aber auch selbstbewusst genug, um sich nicht alles gefallen zu lassen. Die beiden verstehen sich super und es gab bei uns noch nie ein ernsthaftes Problem.
 
Dabei
9 Feb 2011
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#8
Du kriegst doch einen Welpen von Julia, oder?
Ich denke, die kann dich da am besten beraten - sowohl was den richtigen Welpen angeht als auch was die Zusammenführung betrifft ;)
 

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