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Erfahrung mit DOGS, M. Rütter?

Dabei
22 Sep 2014
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#1
Hallo iher Lieben,

ich spiele mit dem Gedanken ein paar Einzelstunden bei einer Schule von Martin Rütter zu nehmen (ist bei uns in der Nähe).

Hintergrund: Otis benötigt eigentlich keine Einzelstunden für den Alltag, da ist er top. Aber auf dem Hundeplatz ist er so mega unkonzentriert. Wir haben jetzt mit THS angefangen, allerdings habe ich erst gestern wieder gemerkt, dass die Trainer nicht die Zeit haben sich intensiv nur mit uns zu beschäftigen. Wenn wir auf dem Hundeplatz stehen, will er arbeiten und befindet sich dann in diesem Zwiespalt: Arbeiten oder doch spielen mit den anderen Hunden... Ist natürlich nicht sonderlich hilfreich, wenn sechs andere um uns herum trainieren.
Nach, je nach Tagesform, 10-20 Minuten wird er konzentrierter; trotzdem driftet er immer wieder mit seinem Blick ab und reagiert dann erst mal nicht auf ein "Schau".

Gut, er ist erst 10 Monate und es wird sich etwas verwachsen. Draußen, wenn wir mit unserem Hundetreff spazieren gehen und zusammen UO machen, dann ist er auch bei mir. Das Problem besteht wirklich auf dem Hundeplatz.

Nun habe ich überlegt, ob ich vielleicht wirklich mal zu DOGS gehen und eine Bestandsaufnahme machen soll. Im Einzeltraining, wenn wir andere Übungshunde dazunehmen, wird es wahrscheinlich effektiver sein.

Hat jemand Erfahrungen mit DOGS gemacht? Die Preise sind schon echt happig...
 

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Dabei
13 Feb 2014
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#2
Du hast ja bereits selbst erwähnt, dein Hund ist erst 10 Monate! Ich würde da niemals erwarten, das mein Hund an mir klebt mit seinem Blick. Das könnte ich erstens mit meinem 1,5 Jahre alten Hund nicht und zweitens trainieren wir über Auseinandersetzung mit dem Objekt seiner Begierde. Gut wäre wahrschneinlich auf dem HuPlatz anders ;) Dann sagst du, ihr habt erst anfgefangen. Gib ihm etwas Zeit ;) Ich habe keine Erfahrungen mit der HuSchu, aber bieten die denn nicht mal ne Schnupperstunde an? Wenn es dich interessiert und es kostet aber trotzdem etwas, dann probier doch einfach eine Stunde aus? Letztendlich musst du und dein Baugefühl ja entscheiden, ob die für dich und Otis gut sind :eek:
 
Dabei
22 Sep 2014
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#3
Auf der HP steht nichts von einer Schnupperstunde...

Die Frage ist halt die: "gewöhnt" er sich auch von alleine an das Gewusel auf dem THS-Platz und generell daran, dass auf dem Platz gearbeitet wird? Das ist ja jetzt seit gut 2-3 Monaten unser Problem. An manchen Tagen läuft es gut, an anderen:BÄÄÄÄH :(

Die andere Frage ist: "Lohnt" es sich aus finanzieller Sicht? Die Stunden zu bezahlen wäre nicht das Problem, sondern ob ich vielleicht auch nur Geld aus dem Fenster schmeiße, wenn wir ansonsten keine Baustellen haben (eben nur das leidige Thema Hundeplatz).
 
Dabei
22 Sep 2014
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#4
Andere Alternative: ich fahre auch mal "nur so" auf den Hundeplatz, ohne Training.


Oh, je. Das hört sich gerade an, als würde Otis auf dem Platz voll austicken... so schlimm ist es natürlich nicht (siehe unsere Ecke "Otis der Schmuseotifant"). Mich nervte es gestern nur so, weil so viele Leute auf dem Platz waren, mein Trainer keine Zeit hatte und wir stattdessen von einer anderen HuHa in einer Tour belatschert wurden, dass er für 10 Monate soooo unkonzentriert sei. Ganz ehrlich: Ja, mein Hund wird noch unkonzentrierter, wenn man planlos auf dem Platz rumsteht und in ein nerviges Gespräch entwickelt wird von einer Person, die meinen Hund gerade in seinen besch... 5 Minuten erlebt.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#5
Ich kann zu deiner eigentlichen Frage nichts beitragen aber....

Ich finde du erwartest noch sehr viel für einen so jungen Hund. Natürlich ist der abgelenkt, wenn da andere über den Parcours flitzen vor seiner Nase.
Für Hazel war das am Anfang im Agility auch nicht einfach. Sie ist mir auch ein paar Mal aus dem Parcour abgehauen und zu den anderen Hunden gerannt. Dann hab ich sie halt wieder eingesammelt und nochmal gestartet. Ganz ohne Schimpfen oder Maßregelung. Denn Hundesport soll beiden Spaß machen. Mit zuviel Druck verbaut man sich da viel.
Shit happens und weiter gehts. :)
Da hilft nur die Routine und die Übung. Wenn Otis mit der Zeit merkt, dass es Sinn und Spaß macht mit dir beim THS zusammen zu arbeiten, wird er auch konzentrierter werden.
Ich finde es unnötig für sowas Einzelstunden zu nehmen, aber ist ja dein Geld. :)
Wenn du da hin gehst, berichte auf jeden Fall.
 

Nine

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Dabei
18 Sep 2012
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#6
Damals, als wir mit Longieren angefangen habe, war Fenya 7 Monate. Mei, hab ich sie oft verflucht, als sie mir mal wieder abgehauen ist vom Zirkel.. Mitten im Lauf durchgestartet zu den wartenden Hunden. Heute denkt sie da gar nicht mehr dran. Es hat aber schon einige Wochen/Monate gedauert, bis sie wirklich zuverlässig dageblieben ist. Hab Geduld. Spätestens, wenn er sich an die anderen Hunde der Gruppe gewöhnt hat, wirds besser. Gebt euch Zeit.
 
Dabei
29 Okt 2014
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#7
ich habs dir ja auch schon geschrieben, das Problem wird sich von selbst legen :)

Ich würde ihn nicht noch zu einem Einzeltrainer schleppen :)

Und mach dir und ihm keinen Druck, das baut zusätzlich noch auf. Wenn er mal wegläuft, unkonzentriert ist, dann ruf ihn, wenn er kommt gibts Party und hake es ab.
Spätestens wenns ihn mal das Adrenalin durchschisst werden sie auch "verrückt" :)

Vielleicht kannst du bei deinem THS Trainer eine Einzelstunde nehmen und am Platz vor Ort trainieren?
 
Dabei
26 Jan 2012
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#8
Ich sehe das auch so. Dein Hund ist 10 Monate alt und ihr habt gerade erst angefangen.

Wie oft ist Milo mir anfangs abgehauen und hat Quatsch gemacht?
Da hilft nur zurückholen und weitermachen.

Irgendwann sind die anderen Hunde normal und der Sport wichtiger.
So wichtig, dass nichtmal ein Turnier Milo dazu gebracht hat mal "Die Lage zu checken"

Gib ihm mehr Zeit!
 
Dabei
2 Jul 2012
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#9
Hey Kopf hoch, ich schließe mich den anderen an und denke das legt sich. Meine shira wird jetzt drei Jahre und bei ihr war es genauso. Sie arbeitet mittlerweile sehr konzentriert Auf dem Platz, aber letztens beim Turnier hat sie es auch Auf einmal in den Kopf bekommen und war der Meinung erstmal alle am Rand begrüßen zu müssen. Sie sind immer noch Tiere und dürfen auch mal nicht so funktionieren wie wir uns das wünschen :)

Hab also Geduld und hör nicht hin, wenn dich einer beleiert. Sei vielleicht ein bisschen streng , ich hab shira dann meist aus dem parcour genommen, wenn sie ihre fünf Minuten hatte... Das fand sie doof und da in der nächste Runde besser mitgemacht.

Viel Erfolg Euch
 
Dabei
22 Sep 2014
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#10
Hey, erst mal danke für eure schnellen und netten Antworten!

Leider wird man von manchen Leuten echt gaga gemacht... eine HuHa auf dem Platz, die selbst zwei Borders hat schien die einzige zu sein, die es nicht als problematisch ansieht und meinte nur "Ganz normal. Hat bei meinem zwei Jahre gedauert, bis er kontinuierlich bei mir war."

Mich hat es gestern einfach so ungemein geärgert, dass mein Hund abgetan wird, als wäre er ein Monster auf zwei Beinen und ich überfordert mit DEM Aussie. Wahrscheinlich wurde ich da an meinem persönlichen Stolz gepackt ganz nach "Ha, dann trainieren wir jetzt doppelt so viel, damit keine blöden Sprüche mehr kommen."

Ich frage mich ganz ganz ehrlich: würde man mir auch so nen Spruch drücken, wenn ich einen Labbi hätte? Vor unserer Stunde war ein 2 Jahre alter Labbi auf dem Platz, der auch ständig abhauen wollte und unkonzentriert war...

Gestern war ich so verunsichert, dass ich Otis nicht abgeleint, sondern alle Übungen an der Leine gemacht habe. Eben weil mir bewusst war, dass noch ein blöder Spruch kommt, sobald Otis ausbüxen sollte (er merkt natürlich voll, wenn ich verunsichert bin. Letzte Woche war er die ganze Zeit ohne Leine und 40 Minuten konzentriert; nur die nächsten 20 nicht mehr. Aber ganz ehrlich: er ist JUNG! Wie soll er sich denn bitte 1 Stunde am Stück konzentrieren??).
 
Dabei
2 Jul 2012
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#11
Ich kenne das und. JA ich behaupte mit einem aussie darf man sich mehr als andere so etwas anhören. Auf meinem alten Platz wurde es auch immer so abgetan : ja halt Typisch! Leicht überfordert wa? Naja von einem aussie Nicht anders zu erwarten. Und nun? Mit meiner kleinen (1jahr) trainiere ich teilweise bei den fortgeschrittenen - ganz einfach weil sie sich bei den Anfänger langweilt. Aber ja auch sie hat ihre fünf Minuten wo ich dann einfach sage Schluss wir hören auf , aber deshalb ist sie kein Monster.

Was ich für mich gelernt habe ist, dass die Leute die dumm quatschen neidisch sind sich keinen aussie zuzutrauen. Meine Trainerin nimmt mich gern Mal als Beispiel, so nach dem Motto'frag sie, sie hat zwei aussies. Und das obwohl auch sie am Anfang bedenken hatte.

Versuch mal dumm zu kontern, zb . "Nur weil ihr einen langweiligen hund habt"
 
Dabei
22 Sep 2014
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#12
Danke! Immerhin empfinde nicht nur ich es so! Wenn ich erzähle, dass ich ihn draußen ableinen kann, er ohne Leine im Fuß an Joggern und Radfahrern vorbeiläuft und zuhause RUHIG ist, ernte ich nur diesen Blick--> :rolleyes:

Ich weiß auch nicht, warum mein Hund mit 10 Monaten keine Flausen im Kopf haben darf und man vom ihm "aber mehr erwartet". Ähm, Hund ist erstmal Hund. Rasse hin oder her.

Muss dann ja immer wieder das Forum hier loben, dass einem die irrationalen Bedenken nimmt.
 
Dabei
2 Jul 2012
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#13
Ps. Letztens Auf dem huPla hat so ein jacki total am Sender gedreht ( der is wirklich total unerzogen) und wer war laut Besitzerin dran schuld? NATÜRLICH mein aussie! Nur weil er der meinung war runden um meine zu drehen, sie das aber mal gar nicht abkann und das deutlich zum Ausdruck gebracht hat. Wohl gemerkt sie war am Zaun angebunden und lag.

Also mit aussie is man immer schuld xD
 
Dabei
30 Jul 2013
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#15
1 Stunde Training am Stück macht sowieso keinen Sinn. Kurze, knackige Einheiten sind wesentlich sinnvoller, weil der Hund dann mit seiner ganzen Konzentration dabei sein kann, erst Recht, wenn der Hund erst zehn Monate alt ist.
Wenn wir Agility Training haben, sind wir zwar auch gute 1,5 - 2 Stunden am Platz, aber Hazel hat immer nur kurze Läufe (max. 10 Minuten am Stück) und dazwischen Pause. Der Rest ist Nachbesprechung, die eigene Führtechnik verbessern, indem man die Stellen ohne Hund abläuft und den anderen zuschauen und dadurch lernen.
Das empfinde ich als sinnvolles Training und so kommen wir auch zügig voran und machen Fortschritte.
 
Dabei
2 Jul 2012
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#16
Ja ja kenn ich, wenn ich sage, dass die beiden sonst tiefenentspannt sind werde ich auch nur ausgelacht ^^

Meine Trainerin lacht immer und meint: Na du blutrünstiger aussie! Aber sie weiß es Gott sei dank besser. :)
 
Dabei
22 Sep 2014
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#17
Gestern war es eben einfach nur chaotisch. Davor die Male durfte der Kleine immer wieder zwischendurch mit mir rennen und Zerrspiele machen. War gestern nicht möglich.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#19
Weil es einfach zu voll war. Für THS braucht man ja schon relativ viel Platz. Die anderen haben an diversen Stellen ihre Parcoure aufgebaut: links, rechts überall rannte jemand. Ableinen habe ich mich dann gestern ja nicht getraut und hatte nur meine Kurzleine mit. Auf Zerrspiel hatte Otis nicht mal mehr Lust. Denke, da war er schon komplett durch (eigentlich liebt er sein Quietschi).

Was ich übrigens besonders liebe sind so altbackene Muttis, die am Zaun stehen, den Hund angebunden und so tun, als würden sie "auf den Hundeplatz" gehen. Dabei stehen sie auf der anderen Seite, trinken nen Kaffee und rauchen und philosophieren darüber, was ich gerade mit meinem Hund falsch mache. AAAH!
 
Dabei
15 Mai 2014
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#20
Was ich übrigens besonders liebe sind so altbackene Muttis, die am Zaun stehen, den Hund angebunden und so tun, als würden sie "auf den Hundeplatz" gehen. Dabei stehen sie auf der anderen Seite, trinken nen Kaffee und rauchen und philosophieren darüber, was ich gerade mit meinem Hund falsch mache. AAAH!
Das wirst du vielleicht anders sehen, wenn Otis richtig gut geworden ist:rolleyes:. Ich stehe auch manchmal mit Zaro bei uns an den Zäunen und trinke Kaffee (allerdings ohne Zigarette), wenn ich auf meine Tochter und Naila warte, die Agi machen:p. Ist gar nicht böse. Meistens redet man über ganz andere Sachen:).
Voll ist es bei uns aber auch meistens (auch bei THS). Daran müssen sich die Hunde erst mal gewöhnen.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#21
Ne, nicht falsch verstehen: mein Freund schaut zwischendurch auch mal zu. Aber das sind einfach nur so blöde Weiber, die fachsimpeln, warum man sich nen Aussie anschafft. Das habe ich gestern auf halben Ohr mitbekommen, als ich Wasser geholt habe.
 
Dabei
29 Okt 2014
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#22
lass dich nicht aus dem Konzept bringen!!!!

Ich hab schon so viele blöde Meldungen gehört, vor allem bei Turnieren ... die Leute denken ja man hört nicht was sie sagen. WArum ich mit meinem Hund überhaupt laufe ... usw. Die Gründe kennen sie nicht ... dass mein Hund ein ehemaliger Straßenhund aus der Tötung ist, wissen sie auch nicht ... sie sehen nur, dass sie stehen bleibt und die Zuschauer anguckt oder den Richter oder was auch immer ... Aber dass sie es überhaupt so weit geschafft hat, hätten wir nie gedacht.
Mich hats auch gekränkt, aber ich weiß was ich mit ihr erreicht habe.

Und ja, der Aussie muss natürlich noch mehr können als andere usw. geht mir mittlerweile auch am Hintern vorbei ...
 
Dabei
22 Sep 2014
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#23
Das ist aber auch echt fies!

Wie ein Vorredner schon meinte: ich glaube, manchmal ist es auch der Neid oder eigene Unzufriedenheit.

Ganz ehrlich: mir ist es voll latte, was andere Hunde auf dem Platz machen, weil ich eigentlich nur Augen für meinen habe. Ich würde aber niiiiie zu einem hingehen und sagen "Hör mal, dein Hund kann aber auch nix"
 
Dabei
14 Sep 2014
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#24
Lass dich nicht verunsichern und gib deinem Hund Zeit , mein Dusty ist jetzt 2 Jahre und hatte auch immer Probleme mit der Konzentration auf dem Hupla , mittlerer Weile werden aber die Zeiten der Konzentration immer länger und in diesen Phasen ist er immer besonders gut und wir ernten viel Lob vom Trainer. Bei uns gab es bisher noch keine Diskriminierung der Aussies in der Hundeschule, das würde unser Trainer auch nicht zulassen. Seltsamer weise haben entweder alle Hunde einen guten Tag oder sie sind alle ein bisschen Gaga und somit bleiben meist dumme Bemerkungen aus und wir schmunzeln über unsere Schlitzohren, oder sind stolz wie Bolle.
LG Rowitha und Dusty
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#25
Meine Freundin hat letztens in unserer Gruppenstunde zugeschaut und sich nebenher mit anderen Zuschauern unterhalten... und einer hat gesagt "Der Collie da vorne braucht mal ein paar Schafe, dann wird er auch ruhiger!" ............. <--- gemeint war Joshi.. *g*
Also auf schlaue Zuschauer darf man wirklich nichts geben..
 
Dabei
22 Sep 2014
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#26
Hahaha, sehr gut :) Das mit dem "Collie" haben wir auch schon mal gehört...

Ein Hütehund ist nun mal auch eine Rasse, die eben alles in der Umgebung abscannt und deshalb auch alles mitbekommt. Bin ja beruhigt, dass ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#27
Huhu! :)
Finde es aber echt auch ein bisschen blöd von den Hundeplatz-Menschen, wenn sie so komisch reagieren. Bist du dort nicht schon länger?
Bei uns kennt man sich und wenn Otis jetzt halt in dem Alter ist, wo er auch mal "doof" ist, dann würde bei uns niemand auf die Idee kommen, dich da direkt vollzusabbeln. NICHT, dass wir keine "gut gemeinten" Ratschläge verteilen, aber ich finde es schon komisch, dass der Platz anscheinend recht eng "bebaut" war und du mit deinem 10 Monate alten Hund da irgendwie nicht gut aufgehoben schienst ... :(
Kopf hoch, du hast halt einen intelligenten Hund, der dich herausfordert und gerade in nem dummen Alter ist. Wird schon besser werden (oder du hast nicht den richtigen Platz, die richtige Sportart, etc.). Lass dich nicht ärgern, wenn du THS machen möchtest, werdet ihr GUT darin werden!!!! :)

HAHAHA, vor lauter gut zureden, die eigentliche Frage vergessen!!! :D :D
ICH persönlich finde den Gang zu einem Trainer, der jetzt Einzeltraining auf einem anderen Platz anbietet, total unnötig. DEIN Problem besteht doch genau nur auf diesem Platz, im Beisein der anderen Menschen und Hunde .... Was soll da mit EINZELtraining auf einem FREMDEN Platz verändert werden? Das Einzige, was dir helfen würde, wäre vermutlich, die Körpersprache und -signale deines Hundes besser lesen zu lernen und da konsequent drauf zu reagieren?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
22 Sep 2014
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#28
Wir sind da jetzt seit Ende Februar: Junghundestunde haben wir vor ca. 1 Monat verlassen, weil Otis sich gelangweilt hat und meine Trainerin meinte, ich solle jetzt schon ins THS wechseln, da es schade wäre, seinen Trieb zu verschenken ;)

Das Ding ist wahrscheinlich, dass wir ja auch noch kein Vereinsmitglied sind (geht da nicht so schnell) und die anderen seid Ewigkeiten dabei. Da ist man sowieso erstmal neu und wird beguckt.
Der Platz ist von der Größe schon ok: aber mit allen Hindernissen und diversen trainierenden Hunden und Menschen, dann doch wieder fast "zu eng". Wir sind ja schon in die hinterste Ecke, weil ich der quatschenden Hundetante gesagt habe, dass Otis jetzt erst mal runterkommen soll, bevor wir ihm den Stress machen und 2 Meter neben einem anderen Hund zu trainieren (da ging es dann auch).

Und du hast Recht: das Problem würde sich dann womöglich nicht auf dem anderen Platz beheben. Seine Körpersprache lese ich sehr gut. Mein Problem (ha: Topf passt voll auf den Deckel) ist, dass ich mich dann auch so schnell aus meiner Konzentration holen lasse. Hat jemand gute Pillen, die er empfehlen kann? ;)
 
Dabei
26 Jan 2012
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#29
Was habe ich mir mittlerweile alles schon anhören dürfen, was der Hund aber können muss und dass ich doch mal zur Unterordnungsstunde gehen soll und was alles nicht normal ist.

Was habe ich schon alles an Ratschlägen erhalten, wie es doch besser wär, und wie ich mit Milo umgehen soll.

Was hat mir das alles gebracht? Stress und Druck. Ich war so oft unzufrieden mit uns, ich war so oft genervt und traurig.


Irgendwann bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich gesagt habe, dass es mich einfach nicht mehr interessiert.

Ich habe irgendwann einfach nur noch das gemacht, was ich selber wollte und an dem gearbeitet, was MICH stört. Und zwar hauptsächlich ganz alleine und in Ruhe.

Ich bin einfach ein Mensch, der alles selber machen muss. Der sich seinen Weg selbst sucht und dem man dabei irgendwie nicht helfen kann. Und so habe ich dann einfach gemacht, was ich wollte.

Ich strafe meinen Hund, wie ich das für richtig halte, ich lobe meinen Hund, wie ich das für richtig halte und ich entziehe uns Situationen, von denen ich glaube, dass er das nicht kann.
Wenn er nicht an lockerer Leine zum Platz gehen kann, dann mache ich ein Geschirr dran.

Wenn er irgendwo nicht liegen bleiben kann, dann leine ich ihn an.

Und wenn ich die Ruhe zu etwas habe, dann übe ich das.



Mittlerweile haben wir es auf diesem Weg weit geschafft. Wir laufen Turniere, im Training sieht mein Hund keine Leine mehr - ich kann ihn ablegen wo und wie lange ich das für nötig halte und ich kann ihm mehr abverlangen, als ich es jemals für nötig gehalten habe.

Bei uns gibt es auch Training, was eine Stunde lang geht. Da gehe ich einfach nicht mehr hin. Ich mache das Agi in kurzen Sequenzen und auch Rally immer nur in kurzen Bruchstücken. Das ist gut für mich und für Milo.

Und ich mein ich sage das jetzt, wo Milo fast 6 Jahre alt ist.

Bis er zwei Jahre alt war hat NICHTS geklappt. Wirklich nichts. Und das war hart und alle wussten es besser.

Ich habe mich sehr verunsichern lassen, alle haben mir Tipps gegeben. Naja und mittlerweile kann ich die Tipps gut für mich sortieren und höre bei manchen einfach nicht mehr hin ;)

Wer mir sagen will, dass ich ein "Schau" klickern soll, wenn mein Hund ausm Parcours geht und pinkelt.... Da bin ich mittlerweile raus :p
 
Dabei
12 Dez 2012
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#30
Ich find es ganz toll, wie ehrlich du schreibst, Sandra! Ich verfolge euch dich und Milo ja jetzt auch schon ein bisschen hier im Forum und ich find es auch klasse, wie Milo sich entwickelt hat. Da kannst du ruhig stolz sein. :)

Arkos ist ja auch einer von der Sorte "ich kann mich kaum konzentrieren und schweife immer mal wieder ab mit meinen Gedanken". Trotzdem: Ich kann eine langsame Entwicklung feststellen. Anfangs haben wir immer alleine geübt auf dem Platz. Mittlerweile ist auch mal ein anderer Hund mit auf dem Platz und es funktioniert (zwar mit viel Leckerchen noch, aber egal).

Man muss es wirklich so machen, dass es für einen und den Hund passt.
Ich kenn das auch, wenn andere mich bei meinem Erhgeiz packen. Aber Nadine, dein Hund ist noch so jung! Noch jünger als meine beiden. Und ich hab festgestellt, wenn ich mir zu viel reinreden lasse und mir zu viel Druck machen lasse, dann geb ich das nur an meine Hunde weiter. Das macht überhaupt gar keinen Sinn und ist meinen Hunden gegenüber total unfair. Deswegen mach ich nur noch so, wie wir Spaß haben - und wenn ich nie irgendwo hinkomme. Ich habe meine Hunde ja, weil es mir Spaß macht mich mit ihnen zu beschäftigen und nicht, weil ich irgendetwas mit ihnen erreichen muss. ;) Dann motivier ich meine Hunde stimmlich halt wie ne Bekloppte, wenn ich nen RO-Parcours im Garten gebaut hab. Mir doch wurscht, uns macht es so Spaß. :D

Ich denke, ihr werdet da sicher auch euren Weg finden!
Lass dir nicht so viel Stress machen. Bleib einfach dran.

Allerdings muss ich auch Linda zustimmen: Schade, dass dort nicht mehr auf euch eingegangen wurde. Klingt irgendwie auch so, als hätte jeder mehr so vor sich hintrainiert?
 

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