Folsäuremangel, B12 Mangel, evtl Dünndarmentzündung

Dabei
8 Mai 2016
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#1
Hallo,

bei Dusty wurde kürzlich ein starker Folsäuremangel und ein B12 Mangel festgestellt.
Wir sind eher zufällig im Rahmen eines großen Kotprofils drauf gekommen da er immens viel Gras frisst (nicht wie jeder andere Hund der halt mal Gras frisst, sondern richtig viel) und öfter Bauchweh und Geräusche hat.

Nun war sein Folsäurewert vor ca 2 Monaten bei 8,2 (von mind. 9,3), B12 war unauffällig.
Anbei die neuen werte.

Folsäure: 3,3 (9,3 - 23,8)
B12: 204 ( mindestens 240 - 1200 o.Ä, habe die Werte nicht zur Hand).

Momentan müssen wir Folsäure und B12 subkutan spritzen bzw spritzen lassen (da B12 extrem brennt lasse ich es vom TA verdünnt spritzen).
Es bleibt die Frge ob der Mangel von der Ernährung kommt - er hat über Monate wegen der schweren Allergien nur Pferd und Pastinake bekommen - oder ob er wegen einer chronischen Dünndarmentzündung keine Folsäure aus der Nahrung aufnehmen kann.
Wir werden jetzt erstmal supplementieren. Sollten die Werte weiter so schlecht bleiben steht eine Darmspiegelung an...
 
Dabei
22 Sep 2014
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#2
Der Arme! Ihm bleibt aber auch nichts erspart!

Ich habe da leider absolut keine Ahnung von., aber ich hoffe, dass der arme Kerl (und ihr) bald Ruhe von dem ganzen Sch... hat :(
 
Dabei
12 Jul 2012
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#4
google mal pascoe vitamin B depo injectopas. das reicht wenn es 2x pro woche gespritzt wird und es brennt sogut wie gr nicht.dein tierrzt sich einmlig per muster kostenlos bestellen zum testen. sorry,mein buchstbe links neben dem S ist kputt!!!
 
Dabei
8 Mai 2016
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#5
Hallo,
danke für den Tipp, ich werde meine TA drauf ansetzen

Ich hoffe auch dass dass es ihm bald besser geht...
 
Dabei
10 Sep 2012
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#6
Beim Border Collie gibt es eine Erkrankung, die nennt sich IGS (Imerslund-Gräsbeck Syndrom) das ist ein B12 Mangel, die müssen das auch gespritzt kriegen...
Gute Besserung...
 
Dabei
14 Feb 2010
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#7
wenn du über Monate nur einseitig Pferdefleisch und Pastinake gefüttert hast , hast du alle fehlenden Vitamine , Mineralien und Spurenelemente extra supplementiert ?
 
Dabei
8 Mai 2016
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#8
Hallo,

ich konnte leider nur Jod (Seealge), Calcium, Lebertran etc supplementieren da er ja auf fast alles - auch Bierhefe die viele B Vitamine enthält - allergisch ist.

Wir waren heute wieder beim TA zum Spritzen. B12 scheint höllisch zu brennen. Die neue TA bei der wir waren hat ihm erst Folsäure gespritzt - gar kein Problem - dann B12 verdünnt in NaCl, wie ihr Kollege am Montag es gemacht hat. DErst war er ruhig dann hat er wahnsinnig geschrieen und sich gewunden, sogar auf dem Bauch geworfen :(
So eine Quälerei...

Ich hoffe dass B12 sublingual beim Hund auch geht.
 
Dabei
14 Feb 2010
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#9
du musst auf alle Fälle noch einen kompletten B Komplex dazugeben - die B Vitamine benötigen sich alle gegenseitig !

Nimm doch das hier als orale Einnahme und später einen kompletten B Komplex - http://www.sunday.de/b12-folate/vit...lus-folsaeure-bioaktiv-l-methylfolat-400.html


Hallo,

ich konnte leider nur Jod (Seealge), Calcium, Lebertran etc supplementieren da er ja auf fast alles - auch Bierhefe die viele B Vitamine enthält - allergisch ist.

Wir waren heute wieder beim TA zum Spritzen. B12 scheint höllisch zu brennen. Die neue TA bei der wir waren hat ihm erst Folsäure gespritzt - gar kein Problem - dann B12 verdünnt in NaCl, wie ihr Kollege am Montag es gemacht hat. DErst war er ruhig dann hat er wahnsinnig geschrieen und sich gewunden, sogar auf dem Bauch geworfen :(
So eine Quälerei...

Ich hoffe dass B12 sublingual beim Hund auch geht.
 

FrauRossi

Moderator
Dabei
26 Mai 2015
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#10
Vom Pferd sind doch Innereien, insbesondere Leber gut zu bekommen, da stecken viel B Vitamine drin, auch B12. Wenn ihr die Vitaminspeicher mit den Spritzen wieder aufgefüllt habt, kannst du das ja gut zufüttern. Oder hat er eine Resorptionsstörung?
 
Dabei
8 Mai 2016
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#11
FrauRossi, die könnte er haben, dafür wird in ein paar Wochen nochmals Blut getestet. An rohe Pferdeleber traue ich mich nicht da dort ja das Ivermectin gespeichert wird worauf MDR -- Hunde reagieren. Er ist zwar +- und ich weiß nicht wie viel davon noch in der Leber verbleibet aber ich will nichts riskieren
 
Dabei
26 Mai 2015
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#12
Ok das wusste ich nicht und habe mir dementsprechend keine Gedanken dazu gemacht. Habe es mal als Frage in zwei Barf Gruppen eingestellt, wo auch viele THP/Ernährungsberater schreiben. Bin gespannt ob da einer was zu weiß.

Meine ist auch MDR +/- und bekommt Innereien, von Pferd, Rind etc. bisher ohne Probleme. Ich denke wenn das tatsächlich hochproblematisch wäre, hätte man da in der Barf-Welt schon häufiger von gehört? Aber wissen kann ich das nicht.

Faktisch sind Innereien jedoch ein wichtiger Nährstofflieferant für den Hund. Und wenn das mit dem Ivermectin eine Relevanz besitzen sollte und man daher Innereien/Leber nicht füttern kann, müssten sie ja in jedem Fall sublementieren werden. Bin gespannt ob da einer was genaueres zu weis. Wie bist du darauf gekommen?
 
Dabei
26 Mai 2015
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#13
Die Antworten die bisher gekommen sind, sagen dass bis 30-35 Tage vor Schlachtung eines Tieres nichts gegeben werden darf. Sprich die Gefahr dürfte recht klein sein, wenn es denn eine gibt.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#14
FrauRossi, die könnte er haben, dafür wird in ein paar Wochen nochmals Blut getestet. An rohe Pferdeleber traue ich mich nicht da dort ja das Ivermectin gespeichert wird worauf MDR -- Hunde reagieren. Er ist zwar +- und ich weiß nicht wie viel davon noch in der Leber verbleibet aber ich will nichts riskieren
Wenn man auf Pferdefleisch aus deutscher Schlachtung achtet, ist das absolut unwahrscheinlich.
Jedes Medikament, auch Wurmkuren (und sogar ein Angussverband mit Rivanol) MÜSSEN in den Equidenpass eingetragen werden.

Das Fleisch von deutschen Pferden aus einer deutschen Schlachtung ist wohl das sauberste und beste, was man kaufen kann.
Allerdings auch nicht für ein paar Cent zu haben.
 
Dabei
12 Nov 2015
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#15
Ha Gundi. Und ich kenne wirklich keinen einzigen Tierarzt, der je für eine Wurmkur o.ä. den Pass sehen wollte! Und ich habe seit gut 20 Jahren eigene Pferde... in den großen Pensionsstellen wird (oft) gemeinsam entwurmt. Das heißt da gibt der TA 40 Wurmkuren ab, die der Stallbetreiber dann verteilt oder selbst verabreicht. Der jetzige Stall ist auch der erste, in dem die Pässe im Tresor beim Stallbetreiber lagern. Vorher hat sich noch nie auch ne einer dafür interessiert *♀️. Meine Stute ist übrigens u.a. Kolikoperiert, hat gar keinen Medikamentenanhang im Pass und ich NOCH NICHT als Nichtschlachtpferd gekennzeichnet. Der Kommentar der Klinik bei Abholung war: „Bitte Medikamentenanhang nachreichen.“. Haben wir aber nie. Auch bei der Hornsäulen-OP 5 Jahre später nicht *♀️. Beide Wallache haben schon seit vielen Jahren die Kennzeichnung nicht zur Schlachtung bestimmt. Aber gefragt hat mich das wirklich noch nie ein TA.

Aber ich sehe das Risiko dennoch als verschwindend gering an.


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Dabei
7 Sep 2012
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#16
Ha Gundi. Und ich kenne wirklich keinen einzigen Tierarzt, der je für eine Wurmkur o.ä. den Pass sehen wollte! Und ich habe seit gut 20 Jahren eigene Pferde... in den großen Pensionsstellen wird (oft) gemeinsam entwurmt. Das heißt da gibt der TA 40 Wurmkuren ab, die der Stallbetreiber dann verteilt oder selbst verabreicht. Der jetzige Stall ist auch der erste, in dem die Pässe im Tresor beim Stallbetreiber lagern. Vorher hat sich noch nie auch ne einer dafür interessiert 路*♀️. Meine Stute ist übrigens u.a. Kolikoperiert, hat gar keinen Medikamentenanhang im Pass und ich NOCH NICHT als Nichtschlachtpferd gekennzeichnet. Der Kommentar der Klinik bei Abholung war: „Bitte Medikamentenanhang nachreichen.“. Haben wir aber nie. Auch bei der Hornsäulen-OP 5 Jahre später nicht 臘*♀️. Beide Wallache haben schon seit vielen Jahren die Kennzeichnung nicht zur Schlachtung bestimmt. Aber gefragt hat mich das wirklich noch nie ein TA.

Aber ich sehe das Risiko dennoch als verschwindend gering an.


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Kann ich aus der Praxis ebenfalls bestätigen. Hier wurde auch nichts eingetragen, zumal die Papiere meist gar nicht vor Ort (also im Stall) vorhanden waren. Da hat auch noch nie ein TA nach gefragt u. hier waren schon verschiedene TÄ aus unterschiedlichen Praxen vor Ort.
 
Dabei
12 Nov 2015
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#17
Wir sind, mit Pferd(en), in den letzten 12 Jahren mehrfach umgezogen. Ich hatte so 6 verschiedene Tierärzte plus Klinik und Zahnärzte am Pferd. Außer dem lapidaren Kommentar der Klinik kam wirklich noch gar nix zu dem Thema. Und wir hatten von Kolik-OP über Fraktur (beim noch rohen 3 Jährigem [emoji35]) bis hin zu schweren stationär versorgten tiefen Wunden wirklich schon jeden Mist.


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Dabei
26 Mai 2015
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#18
Ähnliche Antworten sind in der Barfgruppe auch gekommen. Eine Teilnehmerin hat auf das Thema direkt den Pferdemetzger angesprochen. Die Aussage da war, dass in Deutschland Fleisch bevor es in den Handel darf erst auf Giftstoffe untersucht wird.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#19
Wieso muss der TA danach fragen?

Wer so eine Pass für sein Pferd hat, sollte das Teil dem TA unter die Nase halten und eintragen lassen.

Wenn man den Pass natürlich zu Hause in der Schublade lässt....nun ja, da liegt er gut.
 
Dabei
12 Nov 2015
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#20
Weil der TA bei eintragungspflichtigen Medikamenten theoretisch dazu verpflichtet ist? Und weil etliche Medikamente nur aus dem Grund der Eintragung rezeptpflichtig sind! Und „wer so einen Pass hat“ sollte auch nicht zur Frage stehen, denn er ist Pflicht (mir ist bewusst das dennoch nicht jedes Pferd einen hat)! Und lt. Vorgabe muss sogar der Abdecker bei Abholung auf den Equidenpass bestehen [emoji6].

Ich will damit nur deutlich machen, dass diese 30 Tage Regelung und Eintragungspflicht in der Theorie stimmen mag, aber in der Praxis der Gaul auch 2 Tage nach Wurmkur in der Wurst landen kann (bei Verletzungen des Tieres die eine solche Entscheidung verlangen denken wohl die wenigsten an die Wurmkur...).


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Dabei
7 Sep 2012
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#21
Wieso muss der TA danach fragen?

Wer so eine Pass für sein Pferd hat, sollte das Teil dem TA unter die Nase halten und eintragen lassen.

Wenn man den Pass natürlich zu Hause in der Schublade lässt....nun ja, da liegt er gut.
Naja, wenn Du das Pferd in einem Stall unterstehen hast, läßt Du die Papiere wohl kaum in deinem Sattelschrank liegen und wer fährt schon bei akuten Sachen nach Hause und holt mal eben die Papiere, bevor er den TA ruft?
Mich erstaunt viel mehr, das die TÄ noch nie darauf bestanden haben, die Papiere vorgelegt zu bekommen, um das einzutragen. Da reichte der Hinweis: ist als Nicht-Schlachtpferd eingetragen und das war´s.
Dasselbe erlebe ich aber auch bei den Schafen. Normalerweise müßte ich für jede WK einen Abgabebeleg bekommen. Auf meine Nachfrage gab es die Antwort: das machen wir schon seit Jahren nicht mehr, zuviel Bürokratie. Und das ebenfalls nicht nur in einer Praxis! Fakt ist: Pflicht ist es nach wie vor...
Gibt mir übrigens schwer zu denken, die lachze Vorgehensweise...
 
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