Fragen zum Thema: Entscheidung Zweithund

Dabei
5 Mai 2012
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#1
Hallo liebe Fories,
ich hatte ja mal einen "Suche Züchter Thread" gestartet und bin auch fündig geworden. Dank Euch ;)
Die Überlegung einen Zweithund zu nehmen steht schonmal- nun ist es aber irgendwie schwierig das Ganze in die Tat umzusetzen. Deswegen habe ich mal einige Fragen an die Mehrhundehalter (oder auch solche die es werden wollen ;)):
Wann war bei Euch der "richtige" Zeitpunkt einen zweiten Hund dazu zu nehmen?
Wie alt war der Ersthund?
Was ändert sich bei mehreren Hunden?
Ist es schwieriger "Hundesitter" zu finden?

Ich möchte mir nicht einfach von jetzt auf gleich einen Zweithund anschaffen, sondern es soll alles gut durchdacht sein. Natürlich habe ich auch etwas Angst vor dieser Entscheidung. :/
Selbstverständlich muss die Neue (es soll auf jede Fall eine Hündin sein) auch zu meinem 8 jährigen Border passen. Und der ist leider etwas speziell. Kirby ist sehr unterwürfig und hat leider keine hohe Sozialkompetenz ;) Er ist nicht aggressiv oder ähnliches, aber er sucht sich schon seine Spielkameraden aus (davon hat er vielleicht drei!) > alles andere wird ignoriert und anderen Hunden wird aus dem Weg gegangen :/ (er ist ein Nothund) Mein Hund ist sehr menschenfixiert und hat auch Bordertypisch nur seine 2 Menschen- alle anderen sind halt so da ;) aber unwichtig. Wenn seine Hundefreundin zu Besuch ist blüht er total auf und traut sich auch mal was. "Zu zweit ist man mutiger" ;) Wenn ich diese jedoch mal maßregeln muss, weil sie z.B. nicht hört, fühlt sich Kirby sofort angesprochen und bezieht es auf sich :( er ist seeeehhrr sensibel.....
Aus diesem Standpunkt heraus, mache ich mir schon sehr viele Gedanken, ob ein Zweithund für Kirby überhaupt sinnvoll ist. :( Ich glaube eine erwachsene, gut sozialisierte Hündin wäre perfekt- aber solch eine Hündin gibt es ja nicht mal grad an der nächsten Ecke ;) .......und ob ein Welpe gut wäre, weiß ich auch nicht. Natürlich möchte ich einem Welpen auch gerecht werden- mir schweben da Obedience, Rettungshundeausbildung oder Schulhund vor......
Ich habe schon bei Aussie in Not geschaut und Lena eine Email geschrieben. Es gibt auch drei wundervolle Züchter, die mir vorschweben, aber ich will halt nichts falsch machen und zuerst geht es um Kirby- er muss sich wohlfühlen.
Vielleicht habt ihr ja Tipps, Erfahrungen, Empfehlungen. Ich möchte nichts überstürzen oder nachher einen Fehler machen, deswegen wende ich mich schon frühzeitig an Euch :)


Ich freue mich über viele Antworten und konstruktive Kritik ;)
 
Dabei
27 Jun 2012
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#2
hi,

bei mir war der richtige zeitpunkt nach dem abitur. da war merlin 2 jahre alt, hat sehr zuverlässig gehört und ich hatte bis zum studium über 6 Monate Zeit mich um den Welpen zu kümmern und ihn an alles mögliche zu gewöhnen.
Ich muss gestehen, wenn der Zweithund einzieht, ändert sich doch mehr als ich anfangs gedacht hätte. Man muss mehr Regeln aufstellen und man muss noch konsequenter sein als vorher. Man hat schließlich zwei Chaoten die Blödsinn anstellen. Und wenn man denkt, der Große wird den Kleinen schon miterziehen und der Kleine kann sich viele tolle Sachen abgucken, kann das manchmal auch nach hinten losgehen und die beiden stellen zusammen lustige Dinge an. Meine beiden haben z.b. mal zusammen einen Blumentopf ausgeräumt. Alleine wär da Merlin bestimmt nicht drauf gekommen, aber Yankee hatte halt neue Ideen und Anregungen. Allerdings orientiert sich Yankee auch sehr stark an Merlin und traut sich mit ihm zusammen mehr als alleine und ist insgesamt mutiger. Er hat sich bei ihm auch das "warte" an der Tür abgeguckt.
Was man weiter bedenken muss, ist, dass ein neues Lebewesen ins Haus zieht, mit einem anderen Charakter, der sich unter Umständen sehr vom Ersthund unterscheidet. Das ist bei mir der Fall. Merlin und Yankee sind wie Tag und Nacht und ich musste da erstmal reinwachsen und meine Hunde auf einer anderen Ebene verstehen lernen. Merlin ist beim Gehorsam "langsamer" als Yankee, Yankee ist dickköpfiger als Merlin, Merlin ist um einiges sensibler etc pp. Da muss man bei der Erziehung drauf achten und da habe ich persönlich auch erstmal einige Zeit gebraucht, bis ich das ordentlich auf die Reihe bekommen habe. Einzelnd ist das kein Thema, aber wenn man mit beiden zusammen unterwegs ist, braucht das schon etwas Übung.
Wichtig ist auch, das man den Ersthund nicht vernachlässigt weil man grade im Welpenfieber ist. Der Ersthund sollte, vorallem wenn er scheinbar so sensibel ist wie dein Kirby, nach dem Einzug des Welpen wie ein König behandelt werden, um es mal übertrieben auszudrücken. Ich meine das so, dass er extra beschmust wird, zuerst Fressen bekommt, vermehrt mit ihm gespielt wird (auch ruhig in Anwesenheit des Kleinen, der dann nur zugucken darf), sodass dieser nicht das Gefühl hat, dass der Welpe die neue #1 ist. Bei manchen Hunden führt das sonst stark zu Eifersucht und der Start für die Freundschaft zwischen den Hunden ist direkt erschwert.
Und ich würde mir keine Sorgen machen, dass Kirby den Welpen nicht mag. Hundefreundschaften entstehen nicht immer von jetzt auf gleich, aber entwickeln sich häufig mit der Zeit.


Zum Thema Hundesitter kann ich dir leider nichts sagen, da ich keinen habe, aber ich stell mir das nicht viel schwieriger vor als wenn man nur einen Hund hätte.

Ansonsten sprich mit deiner Züchterin, erzähl ihr von deinen Sorgen und lass sie den Welpen aussuchen, der ihrer Meinung nach am besten zu Kirby passt. Dann kann da nicht so viel schiefgehen!

EDIT: Zwei Hunde sind am Anfang schon Arbeit, aber man wächst an seinen Aufgaben und wenn dann alles klappt, hat man mehr als doppelte Freude! Also einfach mal ins kalte Nass springen, und sich trauen!
 
Dabei
12 Jul 2012
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#3
ich kann dir 2x berichten. vor knapp 7 jahren hatten wir eine 10jährige bobbydame. ich wollte so gern noch einen zweiten dazu weil ich unheimliche angst hatte irgendwann ohne hund dazustehen. bonny war mein seelenhund...zudem dachte ich es peppt sie einfach noch ein bischen auf. viele, eigentlich alle, haben mir davon abgeraten. wir haben uns trotzdem für einen bobtailwelpen entschieden. am anfang, das erste halbe jahr, ignorierte bonny den rüden aber dann..blühte sie auf und spielte sogar mit ihm. es war zwar anstrengend - einer wollte weit gehen, der andere nicht mehr - aber toll. als bonny vor 3 jahren starb stand für mich sofort fest das irgendwann ein zweiter einziehen soll.

zunächst stand unsere familienplanung im vordergrund aber der wunsch nach nr2 wurde immer stärker. die lütte ist mittlerweile 2 jahre alt, der Dicke wird 7..für uns der perfekte zeitpunkt.
 
Dabei
9 Dez 2011
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#4
Hmmm wir hatten Gonzi zuerst ein paar Wochen später kam dann Pünktchen dazu,eigentlich wollte ich auch noch warten aber es war Liebe auf den ersten Blick :)
Ich glaube den richtigen Moment gibts nicht,entweder es passt oder es passt nicht.
Klar ists anstrengender mit 2 Hunden,es wird teurer,kostet dementsprechend auch mehr Zeit etc.
Was den Sitter angeht hab ich keine Ahnung,wir haben keinen da die beiden zur zeit nicht länger als 3 h alleine zu Hause sind
 
Dabei
12 Jul 2012
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#5
klar wirds teurer und am anfang auch zeitintensiver aber später wirds einfacher. ob ich nun mit einem hund spaziere oder 2 dabei sind - der weg ist der gleiche.

zum hundesitter: vorher abklären! meine eltern sind beide keine tierfreaks. doch ich darf beide dort abgeben, ist für sie selbstverständlich. genauso gehts mir bei schwiema. schwieriger wirds dann im restaurant oder so. wobei ein aussie find ich ein praktisches format hat. da passen auch 2 von unter den tisch :)
 
Dabei
5 Mai 2012
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#6
Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten.
Ihr habt natürlich völlig Recht- die Zeit wird schon kommen und dann wirds schon richtig sein ;)
Ich lasse einfach alles auf uns zukommen.
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#7
Wann war bei Euch der "richtige" Zeitpunkt einen zweiten Hund dazu zu nehmen?
Wie alt war der Ersthund?
Was ändert sich bei mehreren Hunden?
Ist es schwieriger "Hundesitter" zu finden?
Den "richtigen Zeitpunkt" für einen Zweithund...hatten wir ganz sicher definitiv nicht, bei uns war es damals einfach eine Herzensentscheidung, die wir bis jetzt nicht bereut haben

Enya war genau ein Jahr alt, als der Merlin dazu kam, sehr sehr früh, ich weiß, hat trotzdem gut geklappt!

Bei zwei oder noch mehr Hunden ändert sich vieles, man hat ein Rudel und es ergeben sich ganz andere Problematiken als bei einem Einzelhund, egal ob beim Gassigehen, Verhalten gegenüber anderen Hunden, Eifersucht, Ressourcenverteidigung, Training...kann ich jetzt gar nicht alles aufführen, sind eine Menge Sachen ;)

In punkto Hundesitter habe ich keine Erfahrung da wir alles "do-it-yourself" machen. Unsere Hunde sind Teil der Familie und egal ob Urlaub oder Freizeit, sie sind immer mit dabei außer wenn wir arbeiten. Aber die paar Stunden fallen ihnen zu Zweit leichter, ich hab zumindest den Eindruck.
 
Dabei
24 Jan 2008
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#8
Also ich habe damals definitv zu früh den Zweithund geholt ,nach 1 1/2 Jahren .Obwohl unsere Ivy wirklich in jeder Beziehung ein klasse Hund war .Nr 3 kam dann erst nach 3 Jahren und ich ab gemerkt das 3 Jahre der beste Altersunterschied ist ,speziell beim Aussie als Spätentwickler .
Es ist auch draußen ein himmelweiter Unterschied ob ich auf einen oder zwei oder noch mehr Hunde achten muß .A und O ist eine gute Leinenführigkeit denn es ist schon ein Risenunterschied ob einer oder zwei an der Leine ziehen und ich bin mal gar kein Leichtgewicht .Wir gehen ausbildungstechnisch nur im Urlaub oder am Hupla mit mehreren Hunden spazieren.Ansonsten machen wir viel Einzeltraining was die Bindung fördert ,aber natürlich auch entsprechend Zeitintensiv ist.
 
Dabei
5 Mai 2012
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#9
Zum Glück ist Kirby wirklich super von mir erzogen worden. Er jagt nicht, ist jederzeit und sofort abrufbar und läuft toll an der Leine (zieht nicht). Von daher mache ich mir da keine Sorgen- Kirby "läuft so mit" und man könnte sich dann um den zweiten kümmern.
Er ist halt schon 8 und zu früh ist es definitiv nicht ;) nur evtl. zu spät :confused::(
 
Dabei
12 Jul 2012
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#10
wie schon geschrieben..meine hündin war 10 jahre alt. DAS war schon etwas anstrengend daher wollte ich jetzt persönlich nicht so lange warten.
 
Dabei
27 Jun 2012
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#11
ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, dass es ab dem Alter X zu "spät" ist für nen Zweithund. Das ist mMn abhängig vom Charakter des Hundes.
Mancher Ersthund mag sich dann verhalten wie die Prinzessin auf der Erbse, wenn der Welpe einzieht, aber das kann dir auch bei einem 3 Jährigen Hund passieren (war z.b. bei uns so). Manch älterer Hund kann auch nochmal aufblühen wenn so ein junges Wesen einzieht. Alles ist möglich.
Und selbst wenn der Ersthund den Welpen nicht mit Herzchen in den Augen ansieht. Man holt sich ja keinen Zweithund ins Haus, damit der erste nen Spielkameraden hat. Das tut man doch erstrangig für sich oder etwa nicht??? Klar ist es schön, wenn die zwei zusammen spielen und sich gut verstehen, aber das ist keine Garantie und ich denke, es ist besser, wenn man vorerst nicht davon ausgeht, dass die zwei ein Herz und eine Seele werden.
Wichtig ist nur, dass die zwei sich im Haus dulden und da kann man als Hundehalter selbst sehr gut drauf einwirken.
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#12
Also ich glaube, dass es durchaus Fälle gibt wo die Chemie zwischen dem "Alten" und dem "Neuen" einfach überhaupt nicht stimmt und dass man als Mensch da nur bedingt einwirken kann...nicht umsonst müssen Mehrhundehalter mal den ein-oder anderen Hund abgeben weil er nicht ins Rudelgefüge passt.

Super wäre es, wenn man mal antesten könnte, wie Kirby generell auf den Welpen reagiert, also schon bei deiner Züchterin (sobald der Welpe grundimmunisiert ist).
 
Dabei
5 Mai 2012
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#13
. Man holt sich ja keinen Zweithund ins Haus, damit der erste nen Spielkameraden hat. Das tut man doch erstrangig für sich oder etwa nicht???
Da hast du Recht ;) Mein Freund sagt immer: "Du willst doch Kirby nur austauschen".....aber das stimmt natürlich nicht!!! Man kann keinen Hund ersetzen oder austauschen. Jeder Hund ist ja ein Individuum mit Ecken, Kanten und Vorlieben

Also ich weiß, dass Kirby genervt auf Hunde reagiert, die ihn anspringen, ablecken und sich vor ihn schmeißen und spielen wollen... ;) was ja auch ein typisches Welpenverhalten bzw. Junghundeverhalten ist. Und das genervte zeigt sich so: Nackenhaare stellen und weggehen bzw. wenn das Kleine etwas ihm hinterherrennt werden auch schonmal die Zähne gezeigt :( und deswegen bin ich unsicher, ob ich ihm damit einen Gefallen tue...:confused:
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#14
Und wie ist das mit Kirby bei Hunden die schon etwas älter sind? Oder ist er generell nicht so der Freund von Artgenossen? Ehrlich gesagt, wenn mein Hund überwiegend mit anderen große Probleme hätte, würde ich ihm keinen Zweithund vor die Nase setzen...das wäre mir zu gefährlich.
 
Dabei
5 Mai 2012
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#15
Also, wenn er Hunde nicht kennt, geht er ihnen aus dem Weg. Schnuppern ok, aber dann weitergehen. Er ist halt ein typischer Border- sucht sich seine "Hundefreunde" aus. Wenn er einen Hund mag, dann blüht er auf, will auch mal spielen und freut sich. Generell darf jeder Hund ihm aus dem Napf fressen und es wird auch alles toleriert. Was er nicht gerne mag, sind aufdringliche, penetrante Hunde. Denen geht er aus dem Weg. Und ich finde es auch nicht falsch, wenn er aufdringliche Hunde (die ihn anspringen, besteigen wollen etc..) "maßregelt".
Wenn die Symphatie stimmt, ist er super entspannt, fröhlich und spielt sogar. Er ist halt kein Hund, der jeden anderen Hund freudig begrüßt und jeden zum Spiel auffordert. Generell ist er sehr reserviert. Hunde die er kennt, werden auch begrüßt. Und als gefährlich stufe ich jetzt meinen Hund nicht ein. Er würde niemals ohne Grund einen anderen beißen!!!!
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#16
Das hört sich doch richtig gut an! Der Welpe muß eben lernen, was er bei Kirby darf und was nicht (ist ja auch nix Außergewöhnliches wenn man zu einem erwachsenen Hund einen Welpen dazu bekommt). Euer Nachwuchs wird sicher schnell checken, wie der Hase läuft ;)
 
Dabei
9 Feb 2011
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#17
Dann würde ich ihn einfach zum Welpenaussuchen mitnehmen, und gucken, welcher am Besten sowohl zu euch als auch zu ihm passt
 
Dabei
27 Jun 2012
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#18
Ich würde den Welpen dann rein nach Charakter aussuchen (lassen), so dass er gut zu Kirby passt. Also nicht unbedingt den rebellischen Draufgänger aus dem Wurf nehmen :D Aber da kann die Züchterin dir garantiert helfen.
 
Dabei
5 Mai 2012
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#19
Ich würde den Welpen dann rein nach Charakter aussuchen (lassen), so dass er gut zu Kirby passt. Also nicht unbedingt den rebellischen Draufgänger aus dem Wurf nehmen :D Aber da kann die Züchterin dir garantiert helfen.
Danke Steffi,
ich denke auch, dass ein ruhiges, süßes Mädchen gut zu Kirby passen würde....egal ob Welpe oder Junghund. ;)
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#20
Dann würde ich ihn einfach zum Welpenaussuchen mitnehmen, und gucken, welcher am Besten sowohl zu euch als auch zu ihm passt
Das wird wohl eher nix denn ein Züchter läßt Fremdhunde frühestens nach der Grundimunisierung (Impfung) der Welpen mit ihnen in Kontakt ;)

Aussuchen nach passendem Charakter zum Ersthund ist richtig, haben wir auch gemacht und sind sehr gut damit gefahren.
 
Dabei
5 Aug 2012
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#21
Huhu,

wir haben ja nun seid 4 Wochen zu unserm Joey ( 8 Monate) nun auch noch Maya (12 Wochen) und sind super happy.

Ich habe mal den Text aus meine Vorstellungabox " Hallo aus Duisburg" hierher kopiert.

Es klappt alles echt super und kann mich nicht beklagen , es ist interessant zu sehen wie die Beiden miteinander spielen, kuscheln oder auch rumzicken wenn es um Spielzeug geht. Joey schaut immer wo Maya ist und passt auf sie auf .wobei Maya letztens aber auch auf Joey aufgepasst hat. Ein größerer Rüde hat Joey beim spazieren gehen doof angebrummelt und klein Maya stellte sich dazwischen und bellte den Großen an .... sah witzig aus .... aber der Große ging dann echt weg.:)

Maya ist ja noch nicht ganz stubenrein und wird draußen wenn sie pieselt mit einem Leckerli und Stimme belohnt ( habe ich bei Joey auch so gemacht und er bekommt meistens immer noch eins) , nun passt Joey immer total auf und wenn Maya pieselt kommt er schnell zu mir , so nach dem Motto .... " hey ,die hat gemacht ,nu gibts Leckerli" :D

Joey hört nach wie vor ganz gut und Maya orientiert sich an ihm, sie hat schnell gemerkt das ein Kommando " hieeer" bedeutet das sie kommen soll und das dieses belohnt wird.

Klar machen die Beiden auch mal Dummheiten : Ich komme nach Hause und denke ich gucke nicht richtig. Maya hat im Bad das Vorratsfach für Klopapier entdeckt und es waren ca 5 Rollen in Minifetzen in der Wohnung verteilt , aber das sind Dinge da kann ich nur drüber schmunzeln. Vor allen immer Joeys Blick wenn sie Unfug macht ...... Mutti, also ichhhhhhhhhhhhhhh war das nicht (mit Seitenblick zum Zwerg) :p


Was soll ich sagen .... es ist einfach schön :)
 
Dabei
20 Feb 2013
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#22
Hallo zusammen!
was mich mal interessieren würde, speziell bei denen, die zwei verschiedene Geschlechter halten, was macht ihr denn, wenn die Hündin Läufig ist? Getrennt halten? oder ist einer/beide kastriert?
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#23
Hallo zusammen!
was mich mal interessieren würde, speziell bei denen, die zwei verschiedene Geschlechter halten, was macht ihr denn, wenn die Hündin Läufig ist? Getrennt halten? oder ist einer/beide kastriert?
Ich habe während einer Läufigkeit getrennt, zumindest dann, wenn wir arbeiten bzw. abwesend waren.

Kurz vor ihrem 2. Geburtstag wurde Enya kastriert, Merlin ist momentan gechipt und wird im Frühjahr mit knapp 4 Jahren "entmannt".
 
Dabei
20 Feb 2013
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#24
Also hast du am Ende des Tages eigentlich beide kastriert. :)
Wie funktioniert dass denn mit dem Chip? Hängt Merlin trotzdem viel an Enya oder geht es , weil sie auch kastriert ist?
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#25
Richtig, Enya hatte Zysten in der Gebärmutter, Merlin Hormonstress (allerdings nicht wegen Enya!).

Merlin hat niemals ,weder vor noch nach Kastra, in unserem Beisein versucht, Enya Avancen zu machen, sie toleriert sowas nämlich gar nicht und wird stinksauer :D ich glaube, für den Merlin hat Enya eine zu hochrangige Stellung als dass er ernsthaft versucht hätte, bei ihr zu "landen".

Der Hormonchip für Rüden ist für mich irgendwie eine Offenbarung, denn man kann gut testen, ob bestimmtes Verhalten oder Stress wirklich an Hormonen liegt. Merlin verhält sich mit dem Chip genauso wie ein kastrierter Rüden.
 
Dabei
20 Feb 2013
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#26
ohje, arme Enya!
Ja, ich bin auch ein Chip-Fan. :)
Allerdings ist es ja trotzdem nochmal was anderes, ob man einen einzelnen Hund hat, wo man nur antesten will oder zwei unkastrierte Hunde. Aber deine Variate finde ich echt gut. Auch, wenn Enya wohl eher aufgrund ihrer Gesundheit kastriert wurde.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#27
Gibt es denn noch weitere Erfahrungsberichte zu dem Thema "Zweithund"?
Mich würd vor allem das Alter des Ersthunden interessieren, und ob der Neue eher den Alten mit Flausen angesteckt hat, oder ob er sich eher am Alten orientiert hat. Und was sich alles geändert hat, vor allem wegen aufkommender Rudeldynamik und sowas...
Ach, und viele schreiben hier: "Am Anfang war es mehr Arbeit." Wie lange war es denn deutlich mehr Arbeit, bis sich das Ganze eingespielt und normalisiert hat??
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#28
Gibt es denn noch weitere Erfahrungsberichte zu dem Thema "Zweithund"?
Mich würd vor allem das Alter des Ersthunden interessieren, und ob der Neue eher den Alten mit Flausen angesteckt hat, oder ob er sich eher am Alten orientiert hat. Und was sich alles geändert hat, vor allem wegen aufkommender Rudeldynamik und sowas...
Ach, und viele schreiben hier: "Am Anfang war es mehr Arbeit." Wie lange war es denn deutlich mehr Arbeit, bis sich das Ganze eingespielt und normalisiert hat??

Enya war genau ein Jahr alt, als der Merlin einzog. Charakterlich könnten beide nicht unterschiedlicher sein, Enya ist ein introvertierter Aussie und reagiert in manchen Situationen mit Stress, auch ist sie ein eher "lauter" Hund mit sehr viel Schutztrieb, der Merlin ist ein absoluter Fels in der Brandung mit enormen will to please. Uns war es sehr wichtig, zu Enya einen selbstsicheren Hund dazuzuholen, alles andere wäre fatal gewesen.

Die Rudeldynamik kommt natürlich in der ein- oder anderen Situation zum Tragen, besonders bei Fremdhundbegegnungen aber Unarten abgeschaut hat sich keiner von beiden, im Gegenteil, beim Arbeiten versuchen sie sich gegenseitig zu übertreffen :D

Wir hatten ca. das 1. Jahr des Zusammenlebens deutlich mehr zu tun, ganz klar, mit einem Junghund und einem Welpen kann man praktisch in der Hundeschule einziehen...aber als beim Merlin die Grunderziehung saß (und das ging recht schnell) wurde es langsam lockerer.
Rüdenpubertätsgehabe hatten wir nicht wirklich denn Enya nahm Merlin schon vorsorglich den Wind aus den Segeln.

Als der Merlin so etwa 2 Jahre alt war kam bei ihm die Jagdproblematik, das war noch mal eine Herausforderung.
Ich denke, bei 2 oder mehreren Hunden gibt es immer wieder mal Phasen, wo man verstärkt was tun muss aber das ist kein Rudelphänomen das kennen wir von Einzelhunden auch.

Enya wird jetzt 5 Jahre alt und der Merlin hat bald seinen 4. Geburtstag, wir sind alle langsam zusammengewachsen und es ist ruhiger geworden...teilweise so ruhig, dass ich mich oft dabei ertappe, wieder sehnsuchtsvoll auf kleine Welpies zu schielen :D

Nun, die Vernunft hat bis heute gesiegt aber wer weiß??? :D
 
Dabei
22 Mrz 2013
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#29
Ja Kerstin, dass kenne ich, spätestens dann, wenn Ruhe einkehrt und alles so alltäglich erscheint, denkt man über einen weiteren Hund nach. ;)
 

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