Hilfe Vermehrer

Dabei
10 Dez 2014
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#1
Hallo ihr lieben,
ich hätte mal eine Frage! Ich hoffe ihr geht da jetzt nicht gegen mich, mich regt es selbst total auf :mad:.
Ich habe Amy damals (vor fast 2,5 Jahren) aus einer, ich nenns jetzt "Hobbyzucht" geholt. Sie war der erste Wurf und laut der Besitzerin sollte es höchstens noch einen Wurf geben und dass frühestens in 1,5 - 2 Jahren. Naja so blauäugig wie ich war hab ich ihr das natürlich geglaubt und mich total in die damals 3 Wochen alte Amy verliebt. Seitdem habe ich das Geschehen auf der Homepage (die mitlerweile deaktiviert ist) und in Ebay-kleinanzeigen verfolgt (hier wurden die alten Konten gelöscht und neue unter einem anderen Ort eingerichtet). Habe dadurch mitbekommen, dass Amys Mama in 1,5 Jahren 29 Welpen hatte (drei Würfe), hinzukommt dass sie noch eine weitere Aussie und eine Aussie/Border-Hündin hat. Diese hatten in den letzten 2 Jahren auch Würfe die Mischlingshündin war da erst ein Jahr alt... Aus dem 2. Wurf von Amys Mama hat sie eine kleine Hündin behalten und diese hatte jetzt letzens auch einen Wurf mit IHREM VATER zudem waren jetzt innerhalb von 3 Wochen 3 verschiedene Würfe inseriert....
Was kann man dagegen tun? Diese Frau hat nach dem ersten Wurf blut geleckt :( Sie hat ab dem 2. Wurf massiv den Preis angehoben, die Welpen geheb weg wie warme Semmel und sie produziert wie am Fließband :mad:
Hätte ich dies vorher schon gewusst wäre es kein Hund von ihr geworden. Habe Amy Untersuchen lassen sie ist Kerngesund keine Allergien, HD/ED/MDR/Augen frei...

Hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#2
Ich schätze du kannst da nichts machen. Ich weis nicht ob es strafrechtlich verboten ist. Tierschutzrelevant wird es kaum sein, so schlimm es auch ist.
Eventuell mal beim zuständigen Ordungsamt nachfragen was möglich ist.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#3
Da wird man wenig erreichen können, das ist ja das haarsträubende! Deswegen kann man nur immer und immer wieder predigen, bitte bitte informiert Euch vor der Anschaffung gründlich, kauft Euch Euren Hund bei einem guten Züchter und schaut Euch das ganze vorher an.
Es hat seinen Grund, warum Hunde von einem guten Züchter teurer sind und das sind letztlich NICHT die Papiere die den Preis machen, sondern einiges (!) mehr!
Ständig liest man das mit dieser "Hobbyzucht", dabei sind alle Aussie Züchter in Deutschland Hobbyzüchter. Von der Zucht kann niemand leben!

Und ja, es gibt Leute die mal einen Wurf machen u. selbst so einigermaßen die Gesundheitsuntersuchung vorher machen, aber es gibt auch oft gengug die übelsten Vermehrer dahinter. Man braucht nur längere Zeit mal in die Tiermarkt Anzeigen schauen. Regelmäßig tauchen da die gleichen Adressen auf, das ist schon signifikant, das die halbjährlich geschaltet werden. Und es gibt genug Leute darunter, denen es ausschließlich um das Geld geht u. die dafür tief in die Märchenkiste greifen. Angefangen von dem heimligen Wohnzimmer in dem die Welpen aufwachsen, obwohl sie eigentlich aus dem schmuddeligen Stall hinten im Garten stammen, bis zu Hündinnen u. Welpen die gar nicht zusammen gehören.
Aber die Menschheit ist ja so auf "Geiz ist ****" getrimmt und will quasi hinter´s Licht geführt werden, das solche Vermehrer auch weiterhin gut im Geschäft bleiben werden.
 
Dabei
13 Mai 2014
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#4
Das einzige wirklich effektive um die Machenschaften solcher Leute einzudämmen, bzw. zu bremsen ist ein Tipp beim Finanzamt!
Ich weiss, klingt schrägt... wirkt aber.
Der Verkauf von Tieren, in diesm Fall Welpen, unterliegt der Steuerpflicht!!
Ich unterstelle mal, dass die meisten Vermehrer es hier nicht so genau nehmen und genau da kann man sie packen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#6
Das würde mich auch interessieren. Vor allem weil sich ja soviele Schnäppchenkäufer darüber aufregen, das ein Hund mit Papieren so teuer ist. Dabei völlig ignorierend, das eine ordnungsgemäße Zucht die Einkünfte durch Welpenverkäufe auch versteuern muss (auch das sollte man mal bei dem Kaufpreis mit hineinrechnen!) und das die vermeindlichen "Hobbyzüchter- u. Vermehrer" das Geld für die Welpen schwarz in die Tasche stecken.
Und das sind bei so tollen papierlos Preisen (wo ich mich immer frage, wo so dumm ist, soviel Geld auszugeben!) auch gerne mal 700-800 €, selbst für 900 € sind solche Welpen schon verkauft worden u. bei anderen Rassen ist es mitunter noch mehr.
Das sind mal eben bei größeren Würfen an die 7.000/8.000 € cash und steuerfrei auf die Hand! Und damit kein Wunder, warum die Versuchung gewaltig ist, hier immer weiter zu produzieren. Denn die Nachfrage ist ja da!
 
Dabei
21 Feb 2011
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#7
Melden kann man das sicher ganz normal beim FA, wenn man z. B. Name und Adresse hat.
Einfach angeben, was Sache ist und die überprüfen das.....oder vlt auch nicht.

Mir ist es einfach ein Rätsel: klar, auf der einen Seite haben wir Geiz ist g**l.
Auf der anderen muss es jedes Jahr das aktuellste Smartphone sein, man hat Haare und Nägel schön, schicke Schuhe und Taschen, gibt einen Haufen Kohle fürs Styling aus usw.......aber der Hund darf nix kosten. Sein Futter später sollte auch nicht zu teuer sein....
Verstehe einer die Menschen, ich schon lange nicht mehr.

Ich suche lieber einen ordentlichen Züchter, gebe da etwas mehr für einen tollen Hund aus und kauf das neue Smartphone halt ein Jahr später.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#8
Ich "durfte" mir die Geiz ist **** Mentalität gestern auch wieder anhören , als ich eine Bekannte gefragt habe, warum sie den Dritthund wieder nicht beim Züchter kauft , obwohl die anderen beiden vom Vermehrer schon so ihre Probleme mitgebracht haben.
Da hieß es dann wieder mal "So viel Geld für einen HUND zu bezahlen, sehe ich nicht ein".
Für jeden anderen Mist aber schon oder was?!:mad:
 
Dabei
13 Mai 2014
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#9
Melden kann man das sicher ganz normal beim FA, wenn man z. B. Name und Adresse hat.
Einfach angeben, was Sache ist und die überprüfen das.....oder vlt auch nicht.
Ja, genauso...
Ist überraschend einfach!
Da genügt oftmals ein Telefonanruf bei der zuständigen Stelle, die für die Gewerbesteuer zuständig ist und fragt nach oft die betreffende Person überhaupt ein dementsprechendes Gewerbe angemeldet hat und oft in Anbetracht der im Internet veröffentlichten Würfe Einkommensteuer abgeführt wird.
Selbst wenn die Anzeige im Web weg ist, besteht seitens des Website-Betreibers Aufbewahrungspflicht (sofern dieser in Germanien ist!).
Manche Ämter möchten gerne einen formlosen Brief, Mail reicht auch schon...
Muss nicht mal als "Anzeige" geklariert werden.
Die prüfen den Sachverhalt nach...
Gut, bei Landwirten, die mehr oder regelmässig ihre Hofhunde "vermehren2 lassen, wird dies wohl wenig bringen.
Die werden derartige "Einkünfte" besser verschleiern können, wetten wollte ich allerdings darauf nicht.

Um Missverständnisse vorzubeugen: Nein, ich arbeite nicht für`s Finanzamt, oder eine andere Behörde.
Bin lediglich aufgrund einer Vermietung bei uns im Haus und der damit verbundenen Ummeldung von Einfamilien- auf Mehrfamilienhaus, sowie ein Photovoltaikanlage mit Einspeisung ins öffentliche Netz "Kleinunternehmer" und hatte seinerzeit intensiven, auch persönlichen Kontakt mit den zuständigen Stellen beim FA.
Waren aber allesamt freundliche und sehr informative Kontakte, muss ich dazusagen!
Witzigerweise wusste mein zuständiges FA lange über die steuerrelevanten Veränderungen meiner Lebenssituation Bescheid.
Kurz und gut... FA "bescheissen" bringt langfristig nichts, wenn`s rauskommt und die Dich am Wickel haben, bist Du auf der Verliererstrasse!


Mir ist es einfach ein Rätsel: klar, auf der einen Seite haben wir Geiz ist g**l.
Auf der anderen muss es jedes Jahr das aktuellste Smartphone sein, man hat Haare und Nägel schön, schicke Schuhe und Taschen, gibt einen Haufen Kohle fürs Styling aus usw.......aber der Hund darf nix kosten. Sein Futter später sollte auch nicht zu teuer sein....
Verstehe einer die Menschen, ich schon lange nicht mehr.

Ich suche lieber einen ordentlichen Züchter, gebe da etwas mehr für einen tollen Hund aus und kauf das neue Smartphone halt ein Jahr später.
Das unterschreibe ich zu 100%... ich wundere mich da schon lange nicht mehr. Selbst zum Kopfschütteln verschwende ich diesbezüglich keine Energie mehr...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
13 Mai 2014
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#10
Ich "durfte" mir die Geiz ist **** Mentalität gestern auch wieder anhören , als ich eine Bekannte gefragt habe, warum sie den Dritthund wieder nicht beim Züchter kauft , obwohl die anderen beiden vom Vermehrer schon so ihre Probleme mitgebracht haben.
Da hieß es dann wieder mal "So viel Geld für einen HUND zu bezahlen, sehe ich nicht ein".
Für jeden anderen Mist aber schon oder was?!:mad:
Rächt sich irgendwann bei den Tierarztfolgekosten...
Wir aber meistens nicht in einem causalen Zusammenhang wahrgenommen!
 
Dabei
12 Jul 2012
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#11
ich würde trotzdem mal beim veterinäramt anrufen...vielleicht gibt es da jemanden der sich dort trotzdem mal umschaut. schadet ja nicht...
 
Dabei
8 Mai 2016
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#12
Auch wenn ich so eine Vermehrermentalität wirklich schrecklich finde - man sehe sich bitte mal so manche Züchter an.
Zwischen 5 - 10 Hündinnen, insgesamt einige Würfe pro Jahr, dass dann jedes Jahr (da sie ja mehrere Hündinnen haben und so
immer mal abwechseln können). Oder weniger Hündinnen, dafür jedes Jahr einen Wurf und mit 4-5 Jahren die Hündin abgeben
und frische Junghündinnen hernehmen.

Beides KEINE erfundenen Situationen sondern in Gesprächen mit Züchter oder via Internetrecherche mitbekommen :(

Und mein Züchterhund hat mir schon Kosten im vierstelligen Bereich verursacht - trotz Papiere.

Also, Papiere sind auch keine Garantie für irgendwas. Lieber einen Hund aus wirklich verständnisvoller, liebevoller Hobbyzucht mit Herz und Verstand
(auch Privatleute können eine Hündin haben die gesund und getestet ist und den Rüden nach den selben Kriterien aussuchen und sogar die Welpen untersuchen lassen),
wo die Welpen mit Familienanschluss statt im isolierten Welpenzimmer aufwachsen.

Es gibt überall gut und schlecht - bei den Züchtern wie bei den privaten...
 
Dabei
21 Feb 2011
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#13
Sorry, ich kann diese Argumente nicht mehr hören.

Natürlich gibt es auch unter den Züchtern schwarze Schafe, aber doch wesentlich weniger als unter den Vermehrern.

Es wurde schon so oft diskutiert, auch hier im Forum......es ist meine Pflicht, wenn ich mir einen Hund zulegen möchte, mich vorher gründlich zu informieren, u. U. auch mal auf einen Hund warten zu müssen usw.
Ich mag das hier alles nicht mehr schreiben, dafür haben wir den Thread Züchter vs Vermehrer.

Unterstützt nur alle die Vermehrer, die reiben sich die Hände.
Fragt sich mal einer, wie es dem Muttertier bei so einem Vermehrer geht? Wie z. B. im geschilderten Fall von der TE, wo die Hündin bei jeder Hitze belegt wird?
Aber, vorsicht Ironie, Papiere braucht kein Mensch, wieso sollte man dafür ca 300 Euro mehr ausgeben?
Ausserdem haben ja die Welpen auch ein Recht auf ein schönes Zuhause......nur an die Mutterhündin denkt da keiner mehr.

Solange jeder meint, einen Aussie haben zu müssen, da der gerade in ist und man ja ein Statussymbol braucht, solange wird es schwarze Schafe geben....auch unter den Züchtern.
Wir Käufer haben das ganz allein in der Hand!
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#14
Dusty du sprichst mir aus der Seele.

Ich möchte keinen Züchter hier angreifen, bestimmt die allermeisten züchten Verantwortungsbewusst aber bei weitem nicht alle.

Und jemand der verantwortlich "vermehrt" auf gesundheitliche Aspekte genauso achtet wie auf aussehen und vor allem Charakter hat sicher keine schlechteren Welpen.

Allerdings ist es für einen Welpen Käufer nicht einfach, einen Züchter zu finden. Den nicht nur Welpen Käufer verstellen sich um einen Welpen zu bekommen, erzählen dabei Märchen, sondern auch Züchter um Welpe an den Mann/Frau zu bekommen
 
Dabei
21 Feb 2011
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#15
Dann stellt sich mir die Frage: wenn jemand alles so macht wie ein Züchter, alle Untersuchungen usw machen lässt, nach den selben Kriterien den Rüden aussucht.....wieso dann ohne Papiere? Wenn die Hunde beim ASCA registriert sind, ist das doch alles kein Problem.
Darin sehe ich keinen Sinn, tut mir leid.
 
Dabei
13 Mai 2014
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#16
Ich kenne zwei Züchterinnen, bei der muss man sich um einen Welpen regelrecht bewerben und genaue Angaben machen, z. B. über Lebens- und Wohnsituation, Betreuung des Welpens, andere Tiere im Haushalt, Pläne, was man mit dem Hund machen will usw. usw.
Bevor man von den Beiden einen Welpen bekommt, muss man mehrmals auf der Matte stehen und wird genauestens unter die Lupe genommen, wie man z.B. mit den anderen Tieren umgeht. Logischerweise auch mit dem reservierten Welpen.
Sollte seitens der Züchterinnen auch nur der leiseste Zweifel an den Motiven, der Redlichkeit und Befähigung des Kaufinteressenten bestehen, gibts keinen Welpen!!
Finde ich irgendwie ein sehr gute und verantwortungsvolle Haltung!
 
Dabei
12 Jul 2012
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#17
Dann stellt sich mir die Frage: wenn jemand alles so macht wie ein Züchter, alle Untersuchungen usw machen lässt, nach den selben Kriterien den Rüden aussucht.....wieso dann ohne Papiere? Wenn die Hunde beim ASCA registriert sind, ist das doch alles kein Problem.
Darin sehe ich keinen Sinn, tut mir leid.
das sehe ich genauso.

bestes beispiel eine bekannte: haben eine tolle borderhündin und wollten sooo gerne einmal welpen haben. die aufzucht hätte besser nicht sein können, mitten im wohnzimmer, immer jemand da, mit gaaaanz viel liebe und herzblut. aber keinerlei untersuchungen. weder rüde noch hündin. sorry, aber mir persönlich wäre das zu heikel...gerad was hd/ed angeht -von den ganzen anderen sachen ganz zu schweigen. hätte sie dies alles machen lassen dann wären die papiere ein klacks gewesen zu beantragen..in welchem verein auch immer.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#18
Lassie hat keine Papiere weil ihr Vater als Welpe Papiere hatte aber nie gekört worden ist. Ihre Mutter ist eine Zuchthündin.
Deshalb bekommt Lassie keine Papiere. Wenn es möglich wäre würde ich es wahrscheinlich machen. Als wir uns Lassie zulegten wollte ich keine Welpen. Jetzt haben wir alle Untersuchungen und auch der ausgesuchte Rüde, (beide nicht gekört) werden wir wenn wir es machen Vermehrer sein.

Wie käme ich an Papiere?
 
Dabei
12 Jul 2012
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#19
hast du denn jemanden der schauen kann ob die linien überhaupt zusammen passen? allein schon was die häufung von epi angeht find ich das extrem wichtig. da muß es ja seitens des rüden ja irgendwas geben...
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#20
Die Linien des Rüdens sind soweit nachvollziehbar epi frei. Wir haben alles vom Rüden dem Tierarzt gegeben und lassies Ergebnisse hat er sowieso.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#21
Für mich fällt das was Radelschnautzer vor hat auch unter Vermehrer. Klar hat es einen anderen Beigeschmack wenn man mit den Hündinen umgeht wie von der TE beschrieben.

Es geht bei dem Wort Vernehrer nicht nur um die reine Massenproduktion. Es geht genau so um die vielen Leute die "nur mal einen Wurf" mit der Hündin wollen. Weil, was weis ich, sie es mal erleben wollen, oder den eigenen Hund so toll finden, oder weiß der Himmel.

Meine Hündin hat Papiere ich habe eine Bekannte deren Rüde hat Papiere, die Hunde sind gesund, die Linien haben keine Berührungspunkte, ich muss mir nicht erst noch die Frage stellen wir komme ich an Papiere. Dennoch wäre ich klar ein Vermehrer wenn ich die beiden Welpen haben lassen würde. Hinter einer Zucht sollte ein Ziel stehen und ein gewisses Wissen. Ist das nicht vorhanden, ganz klar Vermehrer. Erst recht wenn man sich erstmal fragen muss: wo bekomme ich überhaupt Papiere her für meinen Hund. Ich kapiere nicht was das soll? Es gibt genug "richtige" Züchter und es gibt leider Gottes auch mehr als genug Vermehrer die Hunde auf den Markt werfen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#22
Lassie hat keine Papiere weil ihr Vater als Welpe Papiere hatte aber nie gekört worden ist. Ihre Mutter ist eine Zuchthündin.
Deshalb bekommt Lassie keine Papiere. Wenn es möglich wäre würde ich es wahrscheinlich machen. Als wir uns Lassie zulegten wollte ich keine Welpen. Jetzt haben wir alle Untersuchungen und auch der ausgesuchte Rüde, (beide nicht gekört) werden wir wenn wir es machen Vermehrer sein.

Wie käme ich an Papiere?
Du willst also allen ernstes einen Wurf mit Deiner papierlosen Hündin machen???? Ich fass es nicht! Und was heißt "nicht gekört"? Haben die Rüden VDH/FCI Papiere? Wenn ja, würde ich mal schwer draufrum denken, warum sie nicht gekört wurden!
Und ihre Mutter ist eine "Zuchthündin"... wohl kaum, wenn da mit einem papierlosen Rüden gezüchtet wurde...

Und ja, es gibt auch schlechte Züchter. Ist ja immer DAS Argument! Da ist ein Vermehrer ja einfach viel besser! Denn was man von vorneherein nicht weiß, weiß man nicht und braucht sich darüber keinen Kopf machen... :mad:

Und Dusty: Es sind nicht die PAPIERE die einen Hund gesünder machen, sondern die Gesundheitsuntersuchungen! Auch die können nicht vor allen Krankheiten schützen, ABER vor den für die Rasse typischen, die sich dadurch zu einem großen Teil komplett vermeiden lassen.
 
Dabei
29 Dez 2012
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#23
Da kann ich Aussiewolf nur zustimmen!
Das waren auch meine Gedanken.

Und zu dusty, dein Hund hat einen Gendefekt, wo angenommen wird das er mit einem schwachen Immunsystem und Hauptproblemen einher geht. (CDA ist ja noch nicht komplett erforscht)
Da haben die Papiere und die üblichen Gesundheitsuntersuchungen keinen Einfluss drauf.

Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk
 
Dabei
8 Mai 2016
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#24
Ja, aber genau das ist es ja. Dieser Hund mit Gendefekt ist von einem anerkannten Züchter und hat Papiere.
Trotz Gendefekt. Und weiterzüchten darf man mit den Eltern auch. Trotz der Tatsache dass sie diesen Defekt weitervererben und somit noch mehr
dilute Hunde geboren werden die wiederum auch diesen Defekt haben können. Als ich damals den Züchter fragte ob diese Farbe mit gesundheitlichen
Problemen einhergehen würde kam auch nur "nein, beim Aussie nicht". Als Käufer sollte man sich auf die Aussage des Züchters verlassen können,
darum kauft man sich ja einen Hund vom Züchter mit Papieren.

Bei unserer Colliehündin damals - sie hatte auch Papiere vom Zuchtverein - hieß es auf Anruf beim Verein nur "den Wurf hätte es gar nicht mehr geben dürfen, die Welpen dürften gar keine Papiere haben". Hatten sie aber trotzdem.

Das sind jetzt nur meine persönlichen Erfahrungen zum Thema Papiere...

Wenn ich privat züchten wollen würde, mein Hund Papiere hat, die nötigen Gesundheitsuntersuchungen hat, der ausgewählte Zuchtpartner auch, warum dann
nicht gleich im Verein züchten? Weil ich keinerlei Erfahrung mit Ausstellungen habe und auch nicht an sowas teilnehmen wollen würde. Ich hätte auch keine Ahnung
wie und wo ich Papiere beantragen müsste, welche Vereinsauflagen ich erfüllen müsste etc. Die Frage stellt sich für mich sowieso nicht, ich will gar nicht züchten ;)

Wenn man übrigens die die ihre Hündin einmal decken lassen als Vermehrer bezeichnet, dann bitte auch die die ihren Rüden einmal decken lassen, außerhalb vom Zuchtverband. Ich finde es immer ein wenig unfair die Leute als Vermehrer zu titulieren die gerne einen Wurf von ihrer Hündin hätten, jedoch bei den Rüdenhaltern die ihren Rüden einmal decken lassen wird nichts gesagt. Ist genau das Gleiche...
decken lassen

@Aussiewolf: ich weiß, genau deshalb habe ich mich für einen Hund vom Züchter mit Papieren entschieden. Wenn man nun aber weiß dass dilute Hunde krank sein können, warum verbietet man als Zuchtverband dann nicht die Verpaarung Dd und Dd, so dass DD gar nicht mehr entstehen kann?
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#25
Also der Vater ist nicht gekört weil die Besitzer da keinen Wert drauf legen, nicht weil er ´nicht dem Standart entspricht.

Lassie hat keine Papiere weil es ein Biertischwurf war. Sprich Rüdenbesitzer wollten ein Junges wie Vater, kleines Dorf..... .
Trotzdem wurde auf Gesundheits- du Charakteraspekte geachtet. Ihre Mutter hatte 2 Jahre später noch einen Wurf, mit Papieren.

Da Lassie keine Papiere hat brauchen wir zum "vermehren" keinen Zuchtrüden. Und es tut mir sehr leid, wenn ich hier lese von wirklich großen Hunden, von mini Aussies bei denen andere Rassen reingezüchtet sind, von Haarbomben.......
frage ich mich oft wo der Charakter des Hundes bleibt. Für mich ist es fast unmöglich gute Züchter von schlechte zu unterscheide. Am Telefon waren alle sehr nett, über emails habe ich nur beste Hunde angepriesen bekommen und als wir Dez. 2013 gesucht haben, hatte ich innerhalb einer Woche ca 8 verschieden Angebote für das nächste halbe Jahr. Einige wollte mich noch sehen, andere wollte ich sehen.

Eines hatten alle Welpen gemeinsam. Sie waren alle aus "ausgewählten" Verpaarungen. Naja das stimmt natürlich, jeder wählt in der Regel die Verpaarung aus. Wir entschieden uns dann für Lassie, weil mir das zustande kommen dieser Verpaarung am liebsten war. Ein Bauer wollte wieder einen Hund der so war wie sein alter weil er vom Charakter super war. Dazu eine Hündin die einem psychisch Krankenmenschen Struktur verlieh, also auch wesensfest war. Der optische Aspekt spiele keine wichtige Rolle, aber die Gesundheitsuntersuchungen wurden gemacht. Außerdem wurde mir am Telefon sowohl Vor- als auch Nachteile geschildert. Das war nur dort.

"Vermehren" wollen wir da der Vater einen Nachkommen bekommen soll, und verschiedene Leute die etwas von Hunden verstehen ebenfalls ein junges wollen. Aber diesmal hat es nicht geklappt also gibt es auch momentan keine.
 
Dabei
8 Mai 2016
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#27
Ich bin generell der Meinung es sollte nur gute Züchter geben. Aber dem ist leider nicht so. Wo Menschen sind gibt es immer auch schwarze Schafe :(
Ich selber wollte und will keine Welpen von meinem Hund, selbst wenn er gekört wäre und einen noch so tollen Charakter hätte.
Dafür sind Züchter da - gute Züchter....
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#28
zu Aussiewolf. brauchst du nicht. bis jetzt bekommen wir ziemlich sicher keine Welpen, und ob es jemals nochmal zeitlich passt steht in den Sternen.
 
Dabei
8 Mai 2016
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#29
@radelschnauzerl:

ich kann deinen vorigen Thread gut nachvollziehen, mir ging es genauso. Als Laie hat man kaum eine Chance einen guten von einem nicht so tollen Züchter zu unterscheiden.
Dusty z.B. ist zwar ein Mini aber eben ein kleiner Standard und kein Chihuahua Mix wie manche Minis oder Toys (die natürlich trotzdem Papiere haben!).

Am Ende zählen Charakter und Gesundheit am meisten, nicht nur des Welpen sondern auch der Eltern.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#30
Auch für mich sind Rüdenbesitzer, die ihren Hund einfach mal so eine Hündin decken lassen, Vermehrer.

@Dusty: du hast dir diesen Hund selbst ausgesucht und dich für den Hund mit dem Dilute-Gen entschieden. Ganz bewusst.
Soweit ich weiß, gibt es bis jetzt nur einen Test, der die Genmutation erkennt, aber keinen, der eben auch aussagt, ob die Welpen dieser Elterntiere später daran "erkranken". So einfach, wie z. B. beim MDR1, ist der Erbgang leider nicht.
Es kann gut sein, dass dein Dusty der einzige dilute unter allen Welpen von diesem Elternpaar bleibt.

Nur mal einen Wurf haben, weil die Hündin einen so tollen Charakter hat, reicht mir nicht als Begründung. Denn keiner weiß, welcher Vorfahre da durchschlägt.

Und es gibt sie durchaus, die wirklich guten Züchter, die auf das "Gesamtpaket" Aussie großen Wert legen......in allen Punkten.
Nur findet man die selten ums Eck, man muss ein wenig recherchieren und Zeit investieren.
Scheinen viele nicht zu wollen oder ist ihnen zu anstrengend.

Deshalb nochmal: wir Käufer haben es ganz allein in der Hand, wohin sich unsere geliebte Rasse entwickelt! Denn die Nachfrage regelt das Angebot!
 

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