Richtig Gundi, dein Absatz bringt es auf den Punkt!!
Hab oben ein paar Satzzeichen vergessen und mir fiel grad selber auf, das dies dann ganz schön schwierig ist zu lesen

!
Neu ist es nicht, und vor allem saß ich 2 Tage in dem Seminar und dachte mir danach, "eigentlich weißt du das schon alles!“
Aber es fast immer durch Schludrigkeit, Vergesslichkeit, nicht Konsequentheit vernachlässigt wird. Oder gar vergessen.
Wir haben viele Übungen gemacht, an denen man gesehen hat, wie viel Aufmerksamkeit der Hund, dem Besitzer überhaupt schenkt, mein Freund hat die Zeit bei meinem Hund gestoppt, wann er das erste mal mir einen Blick zu wendet, bei der einen Übung.
11 Minuten hat er mich im Regen stehen gelassen anfangs, und mir quasi den Mittelfinger mit seinem verhalten gezeigt. Aber er konnte dafür gar nichts, er war eben falsch konditioniert.
Aber als er sich verstanden gefühlt hat und merkte wie ICH jetzt anders handle verhielt er sich komplett anders. Brigitte sagt, dass sie gar nicht denkt, dass meine Probleme im Freilauf liegen. Sondern das er eigtl ständig eigene Entscheidungen treffen darf und dem Mensch das gar nicht bewusst ist, wie viel eigene Entscheidungen, die Hunde am Tag treffen. Also warum sollten sie dies auch dann nicht draußen tun??
Ich solle nach dem Hirschen leben und es auch mit ganzen herzen leben und auf meine Energie achten und meine Probleme, bei denen ich denke es sind Probleme, werden vergessen sein.
Ach ja, für das Gelb benutzt sie ein Zischlaut wie oben geschrieben, weil es emotionfrei ist.
Sie meinte auch, das MEIN Hund einer ist der niemals ROT braucht, so sensibel er ist. Ich hab ihn zu oft falsch korrigiert - Viel zu viel Rot, deshalb hat er es auch nie angenommen , sondern sich dagegengestemmt, weil es überzogen war in seinen Augen und wie soll er so jemanden glauben !!
Der Wahnsinn war ich konnte meinen Hund zu 90% am WE mit GRÜN korrigieren, das heisst nur mit Körperhaltung und Blick und Energie. Ich brauchte nur 10% mal gelb.
Ich hab jetzt viel erzählt, aber das war jetzt auch bewusst von mir so, weil es mir auch immer so ging, ich hatte immer das Gefühl keiner rückt mit der Sprache raus, ich hoffe ich konnte es etwas rüber bringen!
Letztendlich beruht alles auf Kommunikation statt Konditionierung, Psychologiearbeit, Energiearbeit, Beziehungs und (nicht) Erziehungsarbeit, Gedanken, Gefühle, innere Mitte. Also eigtl alles was so einfache scheint aber es gar nicht ist.
Sehr interessant jedoch nicht neu wie Gundi auch sagt. ABER es weckt auf und fordert einen fairen gerechten Umgang auf emotionaler Ebene, Kommunikation durch blicke, Bewegungen, Gesten und Mimiken... und es wird verständlich gemacht wie hunde denken und handel - eben einer tieferen Ebene, die es zu 100% gibt ! und ganz wichtig: Auf gegenseitiges Vertrauen!
Wie gesagt mein Hund ist seit Wochen total blickfixiert auf mich.
Brigitte sagt wenn das alles im Grundstein passt, wird sich auch der Freilauf um 180Grad drehen.
Alles was draußen nicht erwünscht wird, wird mit der Ampel korrigiert und er gernell, egal wo, nach mir schauen weil wir ab sofort KOMMUNIZIEREN und nicht mehr nur konditioniertes verhalten abspielen, welches draußen dann weniger gut klappt wie im Haus.
natürlich ist es im Seminar noch interessanter weil so viele alltagsgeschehen beschrieben gezeigt werden. und ganz ganz viele kleine details erzählt werden, bei denen man sich denkt, krass hätte ich nie dran gedacht.