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Hütetrieb

Dabei
7 Jun 2013
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#1
hallo:)ich hab da ein kleines Problem mit unserem 1o Monate alten aussie,dexter. wir haben ihn erst seit 3wochen und ich hab so gut wie garkeine Ahnung was vorher mit ihm war.... eins meiner Probleme hat sich heute beim gassie gehen wiedermal gezeigt und manchmal verzweile ich dadrann.... er hört gut auf hier außer er sieht kühe und ich reagiere nicht shcnell genug um nein zusagen.. dann scheucht er alle kühe auf und wenn die kühe es sich gefallen lassen treibt er sie richtig beisammen und ich könnte mir wahrscheinlich die seelerausschreien :( vlt mache ich auch was falsch?mh... im grunde habe ich nix dagegen wenn er seiner urbestimmung nachgehen möchte nur möchte ich das er auch sich sofort abrufen lasen kann.... kann mir hier jemand helfen???
 

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Dabei
30 Sep 2012
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#2
Hallo!

Erstmal wärs schön wenn du dich vorstellen würdest!
Wenn er nicht hört wenn du rufst solltest du in Gegenden wo ihr Kühe habt NUR mit Schlepp trainieren. Der Bauer dem die Kühe gehören würde dir sicher große Probleme bereiten wenn er das wüsste. Könnte auch mal schlecht für euren Kleinen ausgehen wenn er mal von einer Kuh erwischt wird.

Interessant wäre zu wissen ob er gehütet hat. Weißt du denn garnichts über ihn? Woher habt ihr denn?
 
Dabei
12 Dez 2012
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#3
Also mal grundsätzlich: Ich finde ich nicht, dass ein Hund an irgendwelchen wildfremden Kühen seiner "Urbestimmung" nachgehen können soll. Auch nicht abrufbar. Der Hund hat an fremden Kühen nix zu suchen. Punkt.

Wie kamt ihr denn zu eurem Dexter? Wieso wisst ihr nix über die Vorgeschichte?? Stell dich doch am besten im entsprechenden Unterforum einmal vor. ;)

Ich würden so vorgehen, dass der Hund Kühe aushalten lernen muss. Also so nahe an die Kühe ran (an der Leine oder Schleppleine), dass er noch von dir kontrollierbar ist und dann seine Aufmerksamkeit fordern. So würde ich mich stückchenweise den Kühen nähern. Aber das ist jetzt nur das, was ich als Ersthundehalterin aus dem Bauch raus mit meinem HUnd probieren würde. Ich hab ihn mit abssetzen und Aufmerksamkeit fordern (Kommando: "Schau") ganz gut so weit bekommen, dass er Jogger und Fahhradfahrer weitgehend ignoriert.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#4
Meine Vorschreiber haben das Wesentliche geschrieben... Zudem kennt ihr Euch erst seit 3 Wochen u. Du schreibst selbst, das Du anscheinend nicht viel über seine Vorgeschichte kennst. In diese Zeit habt ihr sicherlich noch keine richtige Bindung aufgebaut, zudem ist Dexter gerade in dem "kritischen" Alter der Pubertät. Also tu Dir, Deinem Hund u. Deiner Umwelt den Gefallen u. nimm ihn erst Mal an die Schleppleine (bitte unbedingt mit Geschirr!!!) u. lernt Euch erst einmal richtig kennen. Vielleicht habt ihr auch eine geeignete Hundeschule in der Nähe?!

Zu den Kühen: Kein Hund darf in eine fremde Weide eindringen! NEVER EVER!!!! Sollten sich die Rinder erschrecken u. womöglich durch den Zaun brechen, hast Du ruckzuck ein riesen Problem an der Backe, für das Du u.U. Dein Leben lang bezahlen wirst, wenn es richtig dumm läuft! Deine Haftpflichtversicherung (die Du hoffentlich für den Hund abgeschlossen hast!), könnte nämlich wegen grober Fahrlässigkeit in solchen Fällen eine Zahlung verweigern!

Zudem: Unterschätze keine Rinder/Kühe! Ist es eine Mutterkuhhaltung u. sind frische Kälber darunter, können Mutterkühe extrem angriffslustig werden!!! Und unterschätze niemals die Geschwindigkeit einer Kuh! Zudem können Rinder sehr zielgenau treten u.: TREFFEN! Es könnte der letzte Hüteversuch Deines Hundes gewesen sein! Und das die Hörner oder die dicke Stirn ebenfalls eine feine Waffe sind, brauche ich jetzt nicht zu betonen!
 
Dabei
7 Jun 2013
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#5
versteht mich nicht falsch ich schicke ihn nicht auf die wiese und lass ihn an die kühe um sie zu hüten... das dass ganze gefährlich werden kann weis ich . vorgestellt habe ich mich eben auch schon... hoffe ich habe es richtig gemacht... zu ihm sind wir übers Internet gekommen... wir haben ein jahr lang umgeschaut und uns verschiedene rassenangeschaut aber wir sind immer am aussie hängen geblieben und da ich mir einen Welpen nicht zugetraute haben wir uns entschlassen einen etwas älteren Hund zu nehmen... jo und dexter war dann im netzt als Vermittlung und wir haben uns ihn angeschaut und verliebt, leider wissen wir wirklich nicht viel von seiner Vorgeschichte, nur das er ein trennungshund ist und vorher nur ein haus und Hofhund gehalten wurde.....
 
Dabei
7 Sep 2012
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#6
Hallo "Dexter", das ist mir schon klar, das Du ihn nicht auf die Weide schickst, ABER es ist Deine Aufgabe das zu verhindern!
Und einen Hund in dem Alter, den ich so kurz habe, würde ich never-ever frei laufen lassen, weil ich ihn überhaupt nicht kenne u. nicht weiß wie er reagiert. GERADE wenn er nur als Hofhund gehalten wurde u. kann es sein, das er nicht die letzte Umweltsicherheit hat u. evtl. mal in Panik davonrennt, weil ein Jäger schießt etc.pp.
 
Dabei
7 Jun 2013
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#7
danke schon mal für die ganzen antworten, in einer hundeschule sind wir seit 2 Wochen... die erste Woche war er auch immer an der schleppleine und er kam auf abruf ohne Probleme egal ob er mit anteren Hunden spielte oder was interessantes sah, auch kühe hatte er so auch kennen gelernt da hier mehr kühe als menschen sind ;) naja und er hat immer nur geschnüffelt und wenn ich ihn zurück rief hat er immer von der kuh abgelassen... und nun ist das hier mit dem freilaufen in kuhfreien strecken kein Problem er kommt immer wieder zu mir apportiert mir alles zurück und ist einfach klasse selbst andere Fahrradfahrer oder andere sind kein Problem.... klar das alter ist schwer manchmal testet er mich richtig aus.. mh ich werde dann das aushalten der rinder mehr üben... danke!!!
 
Dabei
7 Jun 2013
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#9
Also ich fahre hier bei uns ein wenig aber nur da wo er frei laufen kann für an der Leine zu laufen soll man ja warten bis die etwa ein Jahr alt sind bzw ausgewachsen.... Aber sobald der TA okay gegeben hat wird er dadrann gewöhnt, wiso ?
 
Dabei
12 Dez 2012
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#10
Nur, weil man die Hunde nicht zu arg körperlich beanspruchen sollte bevor sie ausgewachsen sind. Und das ist ein 10 Monate alter Aussie noch nicht. ;)
 
Dabei
7 Jun 2013
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#11
Nene :) ich Fang alles ganz ruhig und langsamm an er hatte als wir ihn bekamen nochnicht mal Ausdauer für 30 min spazieren gehen.... Daher glaub ich bekomme das ganz gut hin und er macht einen sehr ausgeglichenen ruhigen Anblick .
 
Dabei
29 Apr 2012
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#12
Nene :) ich Fang alles ganz ruhig und langsamm an er hatte als wir ihn bekamen nochnicht mal Ausdauer für 30 min spazieren gehen....
Wenn das wirklich der Fall ist und du ihn erst seit 3 Wochen hast, würd ich mit dem Fahrrad fahren (auch frei neben dem Fahrrad) noch ein bisschen warten. Ich würd erst mal die Länge der Spaziergänge ausbauen und wenn er dann mehr Kondition hat, würd ich mit dem Fahrradfahren anfangen.
 
Dabei
16 Okt 2012
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#13
Mit 10 Monaten schon ans Fahrrad? Wow. Nur für mich zum verstehen: ist ein pubertäter Hund leichter als ein Welpe?
 
Dabei
23 Dez 2012
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#14
Ich würden so vorgehen, dass der Hund Kühe aushalten lernen muss. Also so nahe an die Kühe ran (an der Leine oder Schleppleine), dass er noch von dir kontrollierbar ist und dann seine Aufmerksamkeit fordern. So würde ich mich stückchenweise den Kühen nähern.
auch ein hund außerhalb der weide kann tiere so weit in panik versetzen, dass sie am anderen ende den zaun durchbrechen!!

das vieh anderer leute kann niemals als trainingsobjekt für den eigenen hund herhalten.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#15
Ich möchte da auch das Bewusstsein erhöhen, dass Hunde die andere Tiere aufscheuchen wirklich für die Nutztierbesitzer ein großes Ärgernis sind. Damit meine ich nicht die Threadersteller(in?) im Speziellen, ich finde ja schon mal gut dass Du Dich informierst und an dem Thema arbeitest, doch bitte nicht - Urbestimmung hin oder her - an fremde Tiere lassen.

Ich hab zwei Freunde, der eine hat Schafe und Ziegen in den Bergen - welche regelmässig von den Hunden der Wanderer dermassen durcheinandergebracht werden, dass er die liebe Not hat daran mit den eigenen Hunden zu arbeiten - außerdem ist der Stress für die Tiere extrem wenn ständig da ein Hund reinfährt. Er meinte auch das habe in den letzten 3 Jahren so extrem zugenommen und teilweise interessiert es die Leute nicht mal und lachen auch noch das ihr Hund anfängt die Schafe "zu hüten".

Ein anderes befreundetes Paar hält Schafe grossflächig eingezäunt und die haben schon immer einen Herdeschutzhund. Tja und was passiert - ständig flattern Schreiben von Rechtsanwalt rein, weil der Herdenschutzhund wiedermal einen Hund angefallen hat - OBWOHL da überall GROSS Schilder stehen, auch schon davor damit man den Hund auch rechtzeitig anleinen kann und das Grundstück eingezäunt ist. Also die kann man gar nicht übersehen, insofern ist das rechtlich eh klar, doch ärgerlich ist es trotzdem.
Ich kann mich auch noch erinnern wie deren Schafe früher frei liefen samt Herdenschutzhund. Doch selbst für uns Kinder war klar man rennt nicht einfach auf fremde Herden zu und Hundebesitzer liesen da auch nie ihre Hunde hin - und wenn doch mal ein Hund auskam und sich da versucht hätte - na dann gabs vom Herdenschutzhund eins über den Deckel und gut ist es. Es wäre niemand auf die Idee gekommen da zu klagen, weil das für jeden klar war das ein Hund dort nix zum Suchen hat.

Dieses Wissen ist scheinbar verloren gegangen und es mir schon ein Anliegen da die Leute zu mehr Verständnis zu bewegen.

Ich will hier auch niemand angreifen, klar kann das mal passieren bei einem Hund den man nicht kennt. Deswegen ist die Schleppleine die erste Zeit da ein absolutes "MUSS". Ich habe meine damalige Tierschutzhündin auch die erste Zeit NUR an der Schleppleine geführt, bis ich sie halbwegs einschätzen konnte und dann auch nur in sehr übersichtlichen Bereichen sie mal laufen lassen. Da können echt schlimme Dinge sonst passieren - zB wenn Hunde längere Zeit von Kindern gequält wurden und der Hund deswegen auf diese nicht gut zu sprechen ist. Sowas muss man langsam herausfinden, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt.

Ein Hund mit unbekannter Vergangenheit ist schon eine enorme Aufgabe, die man nicht unterschätzen sollte.
 
Dabei
7 Jun 2013
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#16
so ich kann gutes berichten :) ich habe nun mit der schleppleine und absprache des hundetrainers trainiert, bin mit Absicht an sovielen khuwiesen vorbeigegangen wie nur möglich und immer wenn er nur anfing eine kuh zu fixieren oder ein anzeichen gezeigt hat das er Interesse an den rindern hat hab ich NEIN gesagt. seit gestern schaut er nicht mehr zu den kühen sondern immer in die andere Richtung ohne das ich was sagen muss und heute ist mir bei den kühen ne bekannte entgegengekommen und dexter legte sich hin und hat die kühe zwar mal angeguckt aber nicht fixiert :) bin etwas stolz, oder was meint ihr?
 
Dabei
18 Feb 2013
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#17
Nun, ja, erstmal ein Lob dafür, das Du an eurem "Problem arbeitest. - Aber, was passiert dabei? Offenbar ist Dexter ein Hund, der den ersten Satz des Rassestandards gelesen hat. Was passiert mit Dexter in dem Moment, da Er die Tiere sieht? Meine Hündin hat gelernt, sich zu entspannen, wenn ich Ihr sage "nothing to do", aber wenn ich Sie hinlege, bedeutet das, es geht gleich los mit der Arbeit. Das Adrenalin kommt und ein Muskeltonus beginnt. Sie schaut die Schafe dabei an und sieht hin und wieder weg, ich denke mal um sich selbst etwa zu beruhigen.
Ich würde Dir daher empfehlen, mit Dexter weiter zu gehen und Ihm damit die Möglichkeit zu geben, wieder "runter zu fahren". Gerade in seinem jungen Alter würde ich Stress dieser Art vermeiden.
Und denk daran, was Hanny geschrieben hat! Tiere sind keine Trainings- oder Versuchsobjekte! Sprich das mit dem Viehhalter ab! Meine Schafe geraten in Panik, wenn fremde Hunde sich in der Art nähern, und ich habe selbst schon eine Aue verloren, die in Panik durch den Zaun gerannt ist.
 
Dabei
7 Jun 2013
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#18
im Regelfall gehe ich auch ganz entspannt wie als wäre auf der weide nix ,wenn dexter die rinder sieht gehen die ohren hoch und er macht sich groß. ich sagen dann schon direkt nein und er wird lockerer von seiner Körperhaltung, also ohren wieder hängend und die rute ist nicht mehr aufgestellt sonder hängt entspannt . ab und an schaut er noch mal aufgeregt aber meistens wenn ich dann nein sage legt es sich wieder..... außer wenn ich mit Kinderwagen unterwegs bin dann muss er auf die andere seite des wagens ,da er versucht meinen sohn zu beschützen und damit das nicht zu intensive wird hat man mir geraten in auf die andere seite zu nehme. ja ich glaub ein langer weg liegt noch vor uns aber ich/wir werden nicht aufgeben... ja und die Bauern hier in der Umgebung finden es gut das mal jemand einem Hund versucht solch ein verhalten abzugewöhnen die haben da nämlich schon viel stress mit gehabt und sagten zu mir als ich milch und eier holen war das ich solange wie ich brauche immer an allen rindern vorbei darf :) fand ich schon super lieb ...
 

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