Hund den wir uebernommen ,haben zeigt verhaltensstoerungen

Dabei
13 Jan 2020
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#1
Salut

Als erstes bitte um um Nachsicht für eventuelle Rechtschreibfehler. Deutsch ist nicht meine Muttersprache.
Nun zu meinem anliegen.
I habe seit 2 wochen eine Reinrassigen Austr. Sheperd vom Kollegen meines Mannes übernommen. Er und seine Frau waren komplet überfordert mit ihm und da wir den Hund gut kennen (wir hatten ihn manchmal für ein paar tage bei uns wenn die beiden verreisten.) haben wir uns entschieden ihn zu uns zu nehmen. Die andere alternative wäre gewesen, Tierheim. Das wollten wir natürlich absolut nicht. (Auch wenn es sehr unpassend kam, da wir berufsbedingt Umziehen müssen )
Nun ist es leider so das der Hund verhaltensstoerungen zeigt.
Oft ohne grund bellen (konnten wir ihm zum glueck mittlerweile ab trainieren. ) Sehr nervös und hektisch. (Hat sich auch schon gebessert. Leine Laufen klappt auch schon besser. Zwar hat er noch aussreisser , aber viel, viel besser als am Anfang.
Ich laufe mit ihm taeglich so 15-20 km in der Natur. (Vogesen) .Also Auslauf hat er genug. Training 3x täglich 5-10 Minuten . Kommandos wie "assis" (sitz),pas bouge (nicht bewegen) ,couché (leg dich hin), macht er schon richtig super.
Was Probleme bereitet ist das er plötzlich anfängt in sein hinter Bein zu beißen und wenn wir versuchen ihn davon abzubringen ist er bockig und hat sogar schon 2 x nach mir geschnappt.
Er hatte dieses verhalten übrigens schon als wir ihn übernahmen.
Hat jemand Erfahrung mit so ein verhalten? Wie kann ich ihm das abgewöhnen?
Zu seinem Tagesablauf.
Ich stehe gegen 5.30 auf, trinke meinen Kaffee, lese für 30-45 mails und Nachrichten . Er liegt da immer bei mir vor dem Schreibtisch.
Danach wecke ich meinen Mann , mache Frühstück und gehe mit ihm raus. C.a 4-5 km.
Zuhause angekommen, mache ich meine tägliche Arbeit , putze, Koche für Mittags. Mein Mann kommt immer mittags heim zum essen.
Nach dem Mittagessen gehts raus . Je nach Wetterlage 10-15 km durch die Wälder und Berge.
Abends geht es nochmals raus für ca 4-5 km in den Wald . Und danach fangen die Probleme an. Wieder zu hause wird er richtig überdreht, will spielen, wird richtig invasiv .
Wenn wir ihn ruhig aber bestimmt zur Ordnung rufen , legt er sich hin und fängt an in sein Hinterbein zu beißen. Er hört nur auf wenn wir uns wieder mit ihm beschäftigen.
Auf die Dauer ist das aber auch nichts .
Kann mir jemand tips geben wie ich ihm so ein benehmen ab erziehen kann?
Habe schon im Franz. Forum gefragt , aber außer ihm zum Trainer zu schicken ,wussten sie auch nicht weiter.

Ps. Er ist 3 .5 jahre alt.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#2
PS. Bevor ich vergesse, das letzte mal als wir ihn zum aufpassen hatten ist schon über 6 Monate her und seitdem hat sich sein verhalten wirklich sehr verschlechtert. Vorher war er nicht ganz so auffällig. Bis auf bellen und Leine zerren
 
Dabei
7 Sep 2012
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#3
Da gibt es nur eines: ab zum Tierarzt (am besten einen, der sich auch auf Hundeverhalten spezialisiert hat) und das Bein kontrollieren lassen! Es kann alles mögliche sein und der Hund hat offensichtlich schmerzen.
Es bevor man die Ursachen der Sympthome kennt, kann man daran arbeiten!
 
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Dabei
13 Jan 2020
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#4
Da gibt es nur eines: ab zum Tierarzt (am besten einen, der sich auch auf Hundeverhalten spezialisiert hat) und das Bein kontrollieren lassen! Es kann alles mögliche sein und der Hund hat offensichtlich schmerzen.
Es bevor man die Ursachen der Sympthome kennt, kann man daran arbeiten!
Vielen dank, Ich habe irgendwie auch schon so etwas vermutet. Aber die vorigen Besitzer haben uns gesagt das der Tierarzt ihn schon deswegen untersucht hat und nichts gefunden hat. Seine Papiere sind auch okay. Alle Tierarztbesuche waren unauffällig. Er war das lezte mal im Sommer 2019 beim Tierarzt für sein Jahrescheck .
 
Dabei
21 Feb 2011
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#5
Es gibt TÄ, die sind auf Verhaltensstörungen spezialisiert. Ich würde mal nach so einem Spezialisten schauen und den Hund da vorstellen.
Für mich klingt das nach "Überforderung", als hätten die Vorbesitzer dieses Vorurteil bedient, dass ein Aussie permanent Bewegung und Beschäftigung braucht.
Ich glaube, er muss erstmal lernen, sich zu langweilen ;)
Ein wirklich guter Trainer kann auch schon viel erreichen.
Schau mal bei www.canis-kynos.de
Da findest du im Menue die Canisabsolventen. Sie sind nach Bundesländern sortiert. Vlt gibt es einen in deiner Nähe.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#6
Im Prinzip können die Ursachen vielfältig sein: Stress durch Über- oder Unterforderung und dadurch verursachte Übersprungshandlung, eine alte Verletzung, Gelenkchip oder Athrosen uvwm. die sich z.B. erst nach Bewegung (wieder) mit Schmerzen bemerkbar macht, eine Allergie und und und....

Die Frage ist, gehört es zum Gesamtverhaltenspaket des hektisch nervösen Hundes dazu oder ist es eine Sache, die gesondert betrachtet werden muss.

Ein guter Trainer (wie Gundi schon schrieb) u. ein guter Tierarzt wären für die Analyse wichtig und erst dann kann man einen Ansatzweg auswählen.
Sei es durch Behandlung, Training, Futterumstellung (Eiweißreiches Futter ist für nervöse Hunde z.B. Kontrakproduktiv, Zufütterung von B-Vitaminen für das Nervenkostüm etc.pp.). Möglichkeiten gibt es viele, allerdings sollte man sich (fachliche) Hilfe suchen, um den optimalen Weg für den Hund zu finden.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#7
Vielen dank fuer eure antworten.
Arthrose oder verletzung glaube ich nicht. Er ist sehr agil wenn wir Gassi gehen und zeigt keinerlei Behinderung. Ich beobachte ihn mit Adleraugen ob er ein Bein versucht zu schonen oder nicht. Er ist diesbezüglich wirklich unauffällig.
Wir moechten mit ihm zum Hunde Psychologen sobald wir umgezogen sind. (Ende Februar) . Da unser neues Heim 500 km von hier weg ist, wollten wir ihn nicht den stress aussetzen sich an einen neuen Menschen zu gewöhnen nachdem ganzen stress den er eh schon hatte.

Ich denke es ist viel mehr eine nervöse ,Stress bedingte auffaelligkeit.
Er war vorher den ganzen Tag alleine und Abends haben sie ihn dann mit spielen und Zuneigung ueberhauft .
Ich denke deswegen seine Abendliche Hektik und Unruhe.
kenne so ein verhalten nicht, deswegen dachte ich das es vielleicht von anderen auch schon beobachtet wurde bei seinem Hund.
Hatte vorher noch nie einen Aussie. Bin zwar mit Hunden aufgewachsen und hatte schon immer welche (die letzten beiden starben vor 2 und 3 Jahren altersbedingt) aber habe noch nie so ein Verhalten beobachtet.
Tagsüber ist er auch ruhig und meistens unauffällig. Wie gesagt nur abends nach dem letzten Gassi wird er auffällig.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#8
Nun, es gibt auch Erkrankungen des Bewegungsappartes, die man nicht offenkundig sieht! Zudem muss das Problem nicht mal im/am Bein liegen, sondern u.U. im Rücken oder Hüfte o.ä.. Eingeklemmte Nerven, Wirbelblockaden usw. Oft macht sie das erst bemerkbar, wenn der Körper zur Ruhe kommt.
Ich würde das unbedingt ausschließen wollen, gerade auch, weil der Hund ein Abwehrschnappen zeigt. Daher: Tierarzt oder auch Physiotherapeut.
Gerade bei aktiven Hunden kann es schnell mal Verletzungen des Bewegungsapparates kommen, die sich nicht offensichtlich zeigen. Das habe ich in fast 25 Jahre Aussiehaltung schon mehr als einmal erleben dürfen. Besondern weil aktive Hunde solche Schmerzen gerne mal wegstecken, wenn es um Aktion geht.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#9
Danke, werde ich auf jeden Fall tun. Werde ein neues rund um Check mit ihm machen lassen.
Kann ja auch sein das der vorheriger Besitzer uns nicht ganz die Wahrheit über ihn sagte.
 
Dabei
14 Nov 2014
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#10
Hallo Ilona,

Gundi und Aussiewolf haben dir ka schon ganz viel geschrieben. Ich bin da ganz ihrer Meinung. Das erste, was mir direkt beim Lesen, in den Sinn kam war sofort "ab zum Tierarzt".
Es gibt einige Probleme und Krankheiten die auch so etwas auslösen können. Wenn Nerven geschädigt werden oder nur leicht eingeklemmt.
Wie Aussiewolf schon schrieb ist es nicht unbedingt das Bein, sondern eher der Rücken. Es müssen keine großen schmerzen sein, es können auch Gefühlsstörungen sein (taubheitsgefühle, Kribbeln usw.) Das ist einfach auch sehr unangenehm. Jeder von uns kennt z.B. das Gefühl von eingeschlafenen Füßen, Beinen oder Armen.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#12
Falls da nichts gefunden wird, würde ich mir an eurer Stelle einen guten Physiotherapeuten suchen.
Die sehen und fühlen oftmals mehr als Tierärzte.
Und ich würde mal einige Tage die Spaziergänge drastisch reduzieren und gucken, ob sich dann etwas ändert und die Problematik eventuell damit zusammenhängt.
Und filme es mal und zeige es TÄ und Physio!
 
Dabei
13 Jan 2020
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#13
@Finnie Pooh
Danke, werde ich auf jedenfall tun. Habe mich schon erkundigt was für Therapeuten in Orléons gibt. (Da ziehen wir hin ).
Momentan versuchen wir ihn an einen geregelten Alltag zu gewöhnen . Hatte er ja vorher nicht wirklich.
Insgesamt macht er sich wirklich gut und nun hoffen wir das morgen alles gut geht. Solange es "nur" die missglückte Erziehung ist , ist es die weniger dramatische Variante.
Schlimm wäre es wenn er schon so jung körperliche Beschwerden hätte. Er ist ja erst 3.5 jahre alt.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#15
Wir sind gerade erst vor 30 Minuten von Nancy zuerueck. So hatte noch keine Gelegenheit zu schreiben :)
Nun, sie haben alle tests mit ihm gemacht die relevant waren. Nerven, Muskels, Knochen, Rücken , Augen , Urin, Blut etc.
Nichts, alle Werte im normalen Bereich. Was sie aber feststellten das der Hund sehr schnell gestresst ist. Sein Stress Toleranz ist sehr niedrig.
Was wir auch in verdacht hatten wurde nun bestaetigt. Sie haben ihn speziell Abends ueberfordert. Tagsüber war er ja meistens immer alleine.
Zwar konnte er in den Garten rein und auch zuerueck ins Haus ( Tür mit Hunde klappe) ,aber er war alleine.
Abends dann wurde mit ihm gespielt, geknuddelt und im allgemeinen auch wurde er uebermaessig verwöhnt. Aber halt nur Abends. Wochenende war es dann schlimmer da die Kinder von der Uni nach hause kamen und da wurde so richtig getollt und er durfte alles machen.
Der Arzt meinte das sein verhalten (sich in den Hinterbein beissen) von daher kommt. Er wird hyperaktiv und kann damit nicht umgehen wenn nicht mehr mit ihm herum-getollt wird . Seine Meinung war, das der arme Kerl komplett versaut wurde und hier nur ein guter Therapeut helfen kann.
Habe von ihm eine Adresse bekommen in Orléons.
Sobald wir umgezogen sind werde ich mit ihm da hingehen.
Bis dahin hat er mir geraten ihn nicht zu über fordern ,wenig herumtollen, normale spaziergaenge sind okay, aber kein Ball etc..
Wenn er sich wieder beißt, ihn versuchen abzulenken. Mit beruhigenden Dingen wie Fell buersten etc..
Was ich auch feststellte, er wird ruhiger wenn ich ihm bestimmte Musik leise laufen lasse. Klassic mag er sehr gerne, so wir werden es auch nachts leise laufenlassen.
Ansonsten viel Geduld und zeit bis er geheilt ist . Aber da wir jetzt wissen das er körperlich gesund ist ,sind wir natürlich erst mal unglaublich froh.
Konnte die Nacht nicht schlafen .
Den Rest schaffen wir auch noch mit ihm.
 
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8 Jul 2017
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#16
kurze Zwischenfrage ... wieviel schläft der Hund denn, tagsüber ? ich mein die 20 Kilometer müssen ja auch gelaufen sein.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#17
Er schlaeft den ganzen Morgen bis mein Mann Mittags nach hause kommt.
Morgens früh laufe ich mit ihm die ersten 4-5 km. Das ist eigentlich nicht so viel. Hinter dem Haus in den Wald und eine runde um die siedlung. Sind nach meiner Fitness uhr 4-5 km, je nach dem welche strecke ich nach hause nehme. Danach schlaeft er auch bis mittags.
Nach dem Mittagessen geht es dann fuer den grossen Spaziergang. In der regel 10 km , manchmal auch mehr. Je nach Wetter und zeit. Es ist ein gemuetlicher Spaziergang. Er ist an der Leine, und kein stress. Nur Wald und etwas Berg auf und ab. Normalerweise 2 stunden. Wieder zuhause knuddelt er dann noch etwas und legt sich wieder in sein Bett. Da bleibt er auch ruhig bis ca 6 Abends, da geht es nochmal raus. Nochmal eine kurze runde um die Siedlung. Nachts schläft er eigentlich auch durch. Ab und zu kommt er mal und schaut ob wir noch alle da sind und drueckt mir seine Nase ins Auge :D. Aber er legt sich auch sofort wieder hin wenn ich ihm sage das alles in Ordnung ist.
Sein seltsames verhalten hat er Abends nach dem letzten Spaziergang wenn wir uns gemütlich an den Esstisch setzen um zu essen und uns unterhalten .Dann wird er invasiv und bockig . Und legt sich hin und faengt an in sein Hinterbein zu beißen. Nicht blutig oder fest, mehr so ein nuckeln und saugen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#18
Wir sind gerade erst vor 30 Minuten von Nancy zuerueck. So hatte noch keine Gelegenheit zu schreiben :)
Nun, sie haben alle tests mit ihm gemacht die relevant waren. Nerven, Muskels, Knochen, Rücken , Augen , Urin, Blut etc.
Nichts, alle Werte im normalen Bereich. Was sie aber feststellten das der Hund sehr schnell gestresst ist. Sein Stress Toleranz ist sehr niedrig.
Was wir auch in verdacht hatten wurde nun bestaetigt. Sie haben ihn speziell Abends ueberfordert. Tagsüber war er ja meistens immer alleine.
Zwar konnte er in den Garten rein und auch zuerueck ins Haus ( Tür mit Hunde klappe) ,aber er war alleine.
Abends dann wurde mit ihm gespielt, geknuddelt und im allgemeinen auch wurde er uebermaessig verwöhnt. Aber halt nur Abends. Wochenende war es dann schlimmer da die Kinder von der Uni nach hause kamen und da wurde so richtig getollt und er durfte alles machen.
Der Arzt meinte das sein verhalten (sich in den Hinterbein beissen) von daher kommt. Er wird hyperaktiv und kann damit nicht umgehen wenn nicht mehr mit ihm herum-getollt wird . Seine Meinung war, das der arme Kerl komplett versaut wurde und hier nur ein guter Therapeut helfen kann.
Habe von ihm eine Adresse bekommen in Orléons.
Sobald wir umgezogen sind werde ich mit ihm da hingehen.
Bis dahin hat er mir geraten ihn nicht zu über fordern ,wenig herumtollen, normale spaziergaenge sind okay, aber kein Ball etc..
Wenn er sich wieder beißt, ihn versuchen abzulenken. Mit beruhigenden Dingen wie Fell buersten etc..
Was ich auch feststellte, er wird ruhiger wenn ich ihm bestimmte Musik leise laufen lasse. Klassic mag er sehr gerne, so wir werden es auch nachts leise laufenlassen.
Ansonsten viel Geduld und zeit bis er geheilt ist . Aber da wir jetzt wissen das er körperlich gesund ist ,sind wir natürlich erst mal unglaublich froh.
Konnte die Nacht nicht schlafen .
Den Rest schaffen wir auch noch mit ihm.
Hallo Ilona,

Deine vorgehensweise finde ich sehr gut! Und es ist toll, das alles so weit in Ordnung ist! So kann es mit dem Kerl eigentlich nur besser werden! Das schöne ist, das Du jetzt aus gesundheitlicher Sicht Sicherheit hast u. einen Haken an die Sache machen kannst. Jetzt kannst Du Dich auf seine wohl leider "phsyischen Schäden" konzentrieren. DAS wird sicherlich nicht einfach! Es wird seine Zeit dauern und (leider) wird es sicherlich auch mal den einen oder anderen Rückschlag geben, der Dich nicht entmutigen sollte!
Da ihr auch umziehen wollt/werdet, würde ich das Programm das der TA vorgeschlagen hat, zunächst beibehalten und den Hund erst mal "ankommen lassen", was einige Wochen oder Monate dauern kann.
Ruhige Spaziergänge, Massagen u. auch kauen (Kauknochen/Kong) helfen zu entspannen u. Stress abzubauen.
Auch würde ich mich mit der Fütterung auseinandersetzen, denn gerade sehr eiweißreiches Futter puscht zusätzlich!
Daneben gibt es viele Möglichkeiten, ihn ruhig zu beschäftigen u. zugleich die Bindung zu stärken. Nasenarbeit z.B. ist eine tolle Möglichkeit u. fordert die Hunde ohne zu puschen.

Es wäre schön, wenn Du von Zeit zu Zeit berichtest und auch mal ein Foto einstellst.
Ich wünsche Euch viel Geduld und gutes Gelingen!
 
Dabei
13 Jan 2020
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#19
@Aussiewolf
Vielen dank fuer die netten Worte.
Mit dem Futter bin ich nicht wirklich gluecklich. Er hat die ganze zeit Royal Canin bekommen und ich habe noch 1 1/2 große saecke voll davon.
Würde ihn gerne umstellen. Natürlich langsam. Der Tierarzt von der Klinik hat uns Wolfblut empfohlen.
Hast du vielleicht eine Empfehlung für mich?
 
Dabei
7 Sep 2012
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#20
Ich füttere schon seit langen Jahren Wolfsblut u. bin sehr zufrieden damit.
Schau mal auf die HP von denen, da gibt es zu jeder Sorte Angaben zu den Nährwerten und dann würde ich den Eiweißgehalt vergleichen und das mit einem geringen Wert auswählen.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#21
Ich füttere schon seit langen Jahren Wolfsblut u. bin sehr zufrieden damit.
Schau mal auf die HP von denen, da gibt es zu jeder Sorte Angaben zu den Nährwerten und dann würde ich den Eiweißgehalt vergleichen und das mit einem geringen Wert auswählen.
Danke . Super , werde ich tun.
Ein Photo habe ich von ihm schon in der Gallerie . Maiko heisst sein Album .
 
Dabei
25 Mrz 2019
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#22
Hallo,

sollte ein Tierarzt nichts feststellen, würde ich eventuell eine zweite Meinung einholen und auf jeden Fall einen Hundetrainer zu Rat ziehen, der vielleicht helfen kann, oder zumindest jemanden kennt.


Wird bzw. wurde er auch mal für ein paar Stunden alleine gelassen, bzw. kennt er zwanghafte Ruhephasen?
Ich persönlich finde, dass der Auslauf eventuell schon etwas sehr viel ist, dafür das den ganzen Tag über jemand im Haus ist.

Auch wenn es Tagsüber den Anschein hat, dass er sich ausruht, ist das herumlaufen von Menschen im Haus zumindest für meinen Hund immer noch eine Art von Stress und er kommt schlecht zur tatsächlichen Entspannungsphase.
Wir hatten mit unserem in der Junghund Phase Probleme das er nicht zur Ruhe gekommen ist und haben es mit mehr Auslauf und mehr Beschäftigung versucht, was absolut ins Gegenteil ausgeschlagen ist.
Über eine Hundetrainerin haben wir dann gelernt, dass er zwanghafte Ruhephasen braucht um zu lernen, dass einfach mal nichts zu tun ist.
Viel Decken Training und wenn er Abends auch nach dem spazieren nicht zur Ruhe kommt, dann wird er in den Zimmer-Kennel gebracht womit wir ihn dann helfen zur Ruhe zu kommen. (Natürlich nur wenn der Kennel positiv trainiert wurde).

Morgens ist unser Aussie mehrere Stunden alleine und über eine Kamera können wir sehen, dass er da auch sehr gut zur Ruhe kommt.
Nachmittags gehen wir ca. 5-8 km im Wald spazieren und ein bis zwei mal die Woche etwas aktiver, in Form von Ball werfen, mit anderen Hunden toben etc. nur auf keinen Fall jeden Tag, sodass er sich nicht daran gewöhnt.

Das sind aktuell unsere Erfahrungen und vielleicht helfen sie in einer Art und Weise.

Liebe Grüße

PS: Sollte man allerdings anfangen weniger Beschäftigung und längere Ruhephasen einzubauen, dann auf jeden Fall ganz langsam über mehrere Tage und Wochen, damit er sich an den neuen Rhythmus gewöhnen kann.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#23
Hallo Lars
Danke fuer deine tips.
Maiko hat mittlerweile seine Spaziergänge etwas abgekürzt . Er hatte Morgens und Abends nicht mehr soviel lust zu laufen wie am Anfang als wir ihn hatten. Seinen langen Mittags Spaziergang aber will er. Freut sich immer riesig drauf. Morgens und abends hatte er um die haelfte reduziert. Er zeigt mir wenn er nach hause will, meistens auf halben strecke.
Ich denke hier hat er seinen ryhtmus nun gefunden.
Nun, ich denke nicht das ich ihn nochmal durch einen Check stressen sollte. Er hat ja letztes Jahr einen voll Check gehabt (im Sommer) und jetzt wieder . War denke ich genug Stress für ihn und sie haben wirklich absolut nichts gefunden. Er war ja einen ganzen Tag und Nacht dort in der Klinik und die haben ihn wirklich ihn auf den Kopf gestellt.
Langsam gewohnt er sich an sein neues Heim und rhtymus.
Ich habe festgestellt das er seine Box nicht mag. Seine früheren Eltern meinten zwar das er da normalerweise immer schläft, aber hier geht er nicht rein. So habe ich ihm einen Teepee gekauft in einer Spielzeug Handlung. Er liebt seinen kleinen zelt. Sein zelt steht nun an einem ruhigen platz und er liegt wirklich den ganzen Tag drin rum. Er folgt mir auch nicht immer hinterher. Ab und zu ,aber meistens liegt er drin und ruht sich aus.

Maiko ist leider alleinsein gewoehnt. Durch die frueheren halter. Da war der arme Kerl tagsüber nur alleine. So ist es auch kein problem wenn ich einkaufen gehe fuer 1-2 stunden. Er bleibt dann wirklich ruhig und legt sich hin.
Ballspielen ist nix fuer ihn. Er wird dand wirklich hyperaktiv und laesst sich gar nicht mehr beruhigen.
Ich mache suchspiele mit ihm und rate spiele. Habe ihm 2 ratespiele besorgt die wir abends machen so 5-10 Minuten. Hat er wirklich riesen spass und freut sich jedes mal wahnsinnig wenn er das "rätsel" gelöst hat und sein lekkerli rauskullert.
Seltsamerweise geht er nicht viel in den Garten. Eine runde drehen, dann will er wieder rein und das war es auch schon.

Andere Hunde interessieren ihn nicht. Wirklich, er schaut sie nicht mal mit den Hintern an. :D .Egal ob grosse Hunde or kleine, ob sie bellen oder nur interesse zeigen, nichts.

Sobald unser umzug fertig ist, (in einer Woche werden die Kartons und moebel abgeholt. ) habe ich einen Termin bei einem Therapeuten. Er soll sehr gut sein (nach der Meinung des Arztes von der Klinik) .Hoffe das er raus-findet was den armen Kerl bedrückt.
Er hat gute tage aber auch genug schlechte tage wo es mich fast zerreißt ihn so zu sehen .Gestresst und irgendwie unsicher. Er hechelt wie wild ist unruhig und laesst sich fast nicht beruhigen. Als wenn er sich an etwas erinnert das ihn stresst und ängstigt.

Aber diese Phasen sind nicht mehr regelmäßig . Nun kommt leider nochmal stress auf ihn zu durch den umzug.
Mir ist schon ganz mulmig.
 
Dabei
25 Mrz 2019
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#24
Also das hört sich echt nach einem tollen Tagesablauf für euren Aussie an. Hoffentlich habt ihr bei dem Therapeuten Erfolg :)
Also alleine im Garten macht meiner auch nichts. Der dreht auch eine kurze Runde und dann geht´s wieder rein.
 
Dabei
13 Jan 2020
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#25
Also das hört sich echt nach einem tollen Tagesablauf für euren Aussie an. Hoffentlich habt ihr bei dem Therapeuten Erfolg :)
Also alleine im Garten macht meiner auch nichts. Der dreht auch eine kurze Runde und dann geht´s wieder rein.
meine beiden Hunde die ich vor ihm hatte ,( ein Golden retriever Mix und ein Staffordshire Bullterrier ) waren im Garten auch meist nur zum "nach dem rechten sehen" . Mein rüde der Golden Mix lag aber im Sommer gerne unter einem Baum. Die kleine war sehr delicat mit Temperaturen. Nicht zu kalt, nicht zu warm. So 20-25° , ansonsten lag sie lieber drin in ihrem Bett. Aber sie hat immer gerne Voegel und Nachbars katze vom Garten weg gejagt .

Ja wir hoffen auch auf den Therapeuten.
 
Dabei
19 Jan 2017
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Hallo Ilona,

ich wollte mich kurz wegen dem Trockenfutter von Wolfsblut einklinken. :)
Achte darauf, wie er es verwertet. Wenn er übermäßig viel und große Kotmengen absetzt, wechselt lieber auf eine andere Sorte.
Ich habe auch lange Wolfsblut an meine Rüden gefüttert. Doch irgendwann wurden die Kothaufen immer größer.
Das hatte zur Folge, dass mein älterer Rüde eine Beule im Enddarm entwickelte und Probleme mit dem Kotabsetzen bekam.
Das Problem haben wir gut im Griff, aber es kommt ab und an wieder, da die Beule nie wieder verschwinden wird.
Höchstens eine OP mit Entfernung des Darmstückes hilft. Gerade Rüden sind für diese Problematik anfällig.

Ich möchte dir keine Angst mache, vielleicht verwertet er das Wolfsblut ja gut, aber ich wollte es gerne erwähnt haben.
Bitte hab da ein Auge drauf. :)
 
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13 Jan 2020
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#28
Wir sind endlich fertig mit dem groessten teil unseres umzuges. Nur noch auf ein paar moebel warten die noch geliefert werden.
Maiko hat sich hier gut eingelebt. Hat auch eine Freundin gefunden. Eine wunderschöne weiße Schäferhund mix Dame :)
Er ist auch viel ruhiger und sein Bein lässt er in in (meistens) ruhe, dank seinem Trainer. Fast kein nuckeln oder beißen mehr an seinem Hinterbein. Es ist ,laut seinem Trainer, eine frust reaktion. Mit uebungen und Geduld haben wir es mittlerweile ihm aber schon fast abgewöhnt.

Momentan stresst er nur wenn ich mit ihm auf die Felder laufe. Normalerweise interessiert es ihn gar nicht wenn andere Hunde bellen. Er ignoriert die einfach.
Nicht so eine alte ,kleine Cockerspaniel . Ich muss eigentlich an dem Haus vorbei wenn ich auf die Felder will. Das problem ist , mittlerweile komm ich an dem Haus nicht mehr vorbei da mein Maiko gegenueber diesem Hund richtige Aggressionen zeigt und ich ihn fast nicht baendingen kann.
Am Anfang hat er in gewohnter Manier den kleinen mit seiner bellerei am Zaun ignoriert. Bis vor einer Woche. Da ist er komplett aus-gerastet und wollt an den zaun springen. Seitdem ist es ein ding der unmoeglichkeit diesen Hund zu passieren. Der kleine scheint Tag und Nacht draussen zu sein, den egal wann ich versuche da vorbei zu gehen, er haengt am Zaun und bellt.
Habe schon sein Lieblingsspielzeug mitgenommen zum ablenken, leckerlies, klicker. Nix hilft. Er fixiert sich auch den kleinen Hund und hört und sieht nichts mehr.
Es ist eine ungewöhnliche Situation, da er normalerweise sich wirklich nicht um andere Hunde schert. Diesen aber hasst er mit einer Inbrunst.
Momentan laufe ich einen Umweg, was aber auf die Dauer echt doof wird. Habe auch schon seinen Trainer gefragt, der ist aber momentan unabkömmlich wegen Familien Probleme und frühestens ende April wieder einsatzbereit.
Keine Ahnung was Maiko so sehr verärgert hat, das er da komplett ausrastet.
 

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