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Manchmal grundlos aggressiv?

Dabei
8 Jan 2012
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#1
Hallo ihr Lieben :)

meine Tiva (bald 10 Monate) ist denk' ich mal ein typischer Aussie. Dass die Rasse Fremden gegenüber reserviert ist hört man ja oft genug, aber unter 'Reserviertheit' haben wir uns eigentlich keine Aggressivität vorgestellt. Als Welpe ist ihr nie was böses zugestoßen und trotzdem hatte sie die ersten Wochen bei und vor fast jedem Fremden extrem Angst und äußerte dies durch Knurren, Bellen und sogar Zähne fletschen. Damals waren wir darüber schon erschrocken, haben sie aber in den Zuständen nicht beruhigt sondern ermuntert sich die 'schrecklichen Menschen' doch mal anzuschauen (wenn diese dann Leckerchen hatten hat sie die dann zwar genommen, ist aber danach sofort wieder abgehauen). Auch als Junghund wurden komisch aussehende Menschen (bsp.: rot gefärbte Haare) -auch wenn die nur vorbei gingen- lautstark verbellt. Leider werden "soooooo süße" Hunde wie Aussiewelpen immer Opfer von neugierigen streichelgewillten Menschen, die auch nicht von ihrrm Vorhaben zurückschrecken wenn das Hundebaby bereits tobt.
Vor kurzem ging meine Hündin auf ein Mädchen im Reitstall zu, diese lies sie ausgiebig ihre Hand beschnüffeln und wollte sie anschließend streicheln, woraufhin Tiva nach der Hand des Mädchens ja fast schnappte und erbost zu bellen begann. Einen ehemsligen Golden Retriever Besitzer schockieren solche Situationen enorm. Bei anderen Menschen (auch z.B. kleinen Kindern die sie auch nicht kennt) ist sie lieb wie immer.

Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht helfen.

LG Lisa & Tiva
 

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Dabei
7 Okt 2011
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#2
Ich denke mal, dass dus akzeptieren mußt und Fremden nicht erlauben solltest sie zu streicheln.
Unsere Maruh ist ähnlich....nur ihr wirklich sympatische und vertraute Menschen dürfen sie streicheln, wobei manche da sehr zu meinem Vergnügen einfallsreich waren, um schnell ans Ziel zu kommen. :)
Sie ist genau unser Hund eine große Kuscheltante und freundlich, lustig und lernwillig. Als Welpe beim Züchter war sie nicht so....erst als sie bei uns angekommen war...also schlechte Erfahrungen hat sie
auch nicht gemacht.
Du solltest ihr aber deutlich zeigen, dass sie nicht vorgehen darf, denn das hat sie sich nicht zu erlauben.
Ich nehme Maruh wie sie ist......sie hat sich ihre Vertrautheit auch nicht von Dusty abgeschaut, die auf jeden Menschen freundlich zugeht...sie ist nur unser Hund...das ist auch mal ganz nett.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#3
Ich sehe das so wie Elke....du wirst das akzeptieren müssen. Viele Aussies sind so.
Nur zeig ihr bitte, dass du das für sie regelst, dich zb vor sie stellst, wenn Fremde sie anfassen möchten. Denn sonst trifft sie die Entscheidungen ganz selbstständig und das darf sie nicht.
Und mal ganz ehrlich:
1. muss nicht jeder den Hund gestreichelt haben und
2. nicht ohne vorher zu fragen (was ja heute offensichtlich total out ist).
 
Dabei
8 Jan 2012
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#4
Oke dann bin ich schon mal beruhigt, dass ich nicht als Einzige ein solches personenbezogenes Sensibelchen habe.. Genau das (mit jedem, aber wirklich mit jedem sofort mitkommen, absolutes Gottvertrauen) hat uns bei unsrer alten Goldidame ja eigentlich ein bisschen gestört.. ich hätte nur gerne mal verstanden warum sie manchmal so reagiert.. warum sie nicht einfach weggeht wenn sie Angst hat sondern zwickt, bellt und schnappt.
Aber ja das is echt furchtbar, dass es wirklich fast niemand mehr für nötig hält vor dem Streicheln um Erlaubnis zu fragen.
Soll ich sie dann eigentlich schimpfen wenn sie aggressiv reagiert? Eigetlich sollte sie ja mir überlassen die Situation zu regeln oder?

LG
Lisa & Tiva
 
Dabei
21 Feb 2011
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#5
Soll ich sie dann eigentlich schimpfen wenn sie aggressiv reagiert? Eigetlich sollte sie ja mir überlassen die Situation zu regeln oder?
Nein, bitte nicht schimpfen....denn dass sie es selbst regelt zeigt eigentlich, dass sie es dir nicht zutraut. Ist nicht böse gemeint. Wenn ihr ein Abbruchsignal habt, kannst du das einsetzen. ABER....es sollte erst gar nicht zu solchen Situationen kommen und da bist du gefragt. Es ist an dir, dass dein Hund sowas nicht "erleben" muss.
Sollten sich fremde Menschen nähern, siehst du bestimmt schon an der Haltung deines Hundes, wenn ihr das nicht gefällt. Dann nimm sie zu dir, stell dich zwischen sie und die Fremden und verbiete den Leuten, dass sie deinen Hund anfassen. Sag von mir aus, dass sie Flöhe hat :D
So lernt sie, dass du das für sie regelst und im besten Falle kommt sie dann von ganz allein zu dir, wenn ihr etwas unheimlich ist.
 
Dabei
21 Jan 2012
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#6
Hallo!

Mein Rüde, er ist jetzt ca 1 1/2 jahre alt, ist in manchen Situationen auch so.
Leider vorallem bei Kindern - ich habe ihn auch seit er Welpe ist und es ist ihm nie was schlimmes passiert. Er mag es einfach nicht wenn Kinder sich ihm nähern - ist ja auch oft hektisch,schnell,wirkt unkontrolliert.
Ich finde das sehr schade habe es aber auch akzeptiert.
Zum Thema schimpfen kann ich nur sagen - ich hab am Anfang leider den Fehler gemacht ihn zu schimpfen wenn er abends "komische Leute" angeknurrt hat - zb wenn jemand den Schal dick ums Gesicht gewickelt hat.
Aber das hats nur schlimmer gemacht, mir kam manchmal vor er siehts eher als Bestätigung, als "mitschimpfen"
Jetzt sag ich in frohem Ton "Ist Ok" - und er akzeptiert es, nicht dass er den jenigen jetzt super toll findet ;-) aber er geht normal vorbei, bleibt aber wachsam.
Würde er jedoch schnappen-hat er gott sei dank noch nie-würde ich ihn schon deutlich in die Schranken weisen!!

LG
 
Dabei
8 Jan 2012
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#7
Ja genau ich meinte eigentlich auch ob ich schon "Nein!" sagen kann wenn einfach Pasanten am Restaurant vorbei gehen, die sie dann anbellt weil sie z.B. einen bodenlangen Mantel tragen. Wenn jemand auf sie zu geht hat sie Angst denke ich, das korrigier' ich auch nicht.
 
Dabei
21 Jan 2012
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#8
Ich korrigiere meinen bei solchen Situationen wo er einfach brummt oder knurrt wenn jemand weit weg ist (wie bei deinem Restaurantbsp) also ihn nicht mal anschaut, eben mit "is ok, ist alles ok!" (also nicht ihn loben, die Stimmlage ist jetzt bisschen schwer zu beschreiben aber ich glaub du weißt wie ich meine) -meiner hört dann meist auf, nicht immer leider...
Mein Hund ist in den "Angst"-Situtionen eher einer der zurück geht und knurrt, nicht voran geht. da bin ich sehr froh, aber natürlich ist das auch so weil ich dann immer die Situation auflöse damit er nicht weiter bedrängt wird. Wie gesagt ich akzeptiere es dass mein Hund kein Kinderabschlecker wird und sich einfach von den meisten Leuten die er nicht kennt ungern anfassen lasst (manche wiederrum findet er super toll... er ist halt sehr wählerisch ;-))
aber ich akzeptiere es nicht dass er auf lange Sicht, also eine ganze Situation/Begegnung lang, entscheidet ob das gegenüber ok ist oder nicht.-das ist mein Job! Er kann melden, er kann sich auch distanzieren aber er muss auch damit klar kommen dass mal fremde Leute da sind,vorbei gehen, ihn anschauen.... wenn ich sehe ein "komischer" Mensch kommt, geb ich ihm im Moment des vorbeigehens manchmal ein Leckerli, manchmal aber auch nicht - weil wenn man zu viel Theater macht glauben sie ja erst wieder uhhh da passiert was besonderes...
es ist alles in allem ein heikles Thema und vermutlich von Hund zu Hund verschieden zu behandeln...
 
Dabei
20 Feb 2012
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#9
Jaaaa, das kenn ich auch....

Hallöchen,

mein Rüde Kentucky ist jetzt etwas über ein Jahr. Er hat eigentlich ein gutes Sozialverhalten, es sei denn er ist an der Leine, aber dieses Phänomen haben wohl einige. Ich habe das Gefühl, das er meist Fremde anbellt oder anknurrt, wenn er unsicher ist bzw. Angst hat oder eine gewisse Distanz nicht eigehalten wird. Ich denke das muss man bis zu einem gewissem Maß akzeptieren. Wenn er z.B. genug Abstand hat und es nach meiner Sicht keinen Grund gibt einen Affen zu machen, versuche ich ihn auf mich zu fixieren, sodaß er sich nicht total aufbauen kann oder sich hineinsteigert. Ich versuche ihm halt eine Alternative anzubieten sich anders zu verhalten.

Knurren gegenüber anderen Hunden "verbiete" ich nicht, sonst gibt er bald dem Anderen gleich eins auf die Fresse, ohne zu knurren.
 
Dabei
4 Okt 2011
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#10
Hallo, aha...ich bin immer wieder froh dieses forum gefunden zu haben. bei mir ist das ähnlich...

ich geh in die hundeschule und habe genau dieses verhalten erklärt...mia ist im baumarkt so oder an neuen orten...im freien hält sichs in grenzen (manche bellt sie an manche nicht). meine ht hat gesagt jetzt in dem alter soviel wie möglich mit anderen konfrontieren und auch anfassen lassen?? ich will aber nicht das sie noch mehr angst bekommt. mia bellt andere hunde auch an wenn die zuerst pöbeln, aber sie gibt dann keine ruhe mehr z.b. in der huschu. im moment ist es echt extrem aber ich denke das ist auch die pupertät...wir haben gerade in mehreren bereichen "probleme" vor uns..sie ist halt ein teenager :) Mias moto: Was kostet die Welt. hab eine kleine prinzessin erwischt-eine arbeitsreiche zeit steht uns bevor
 

*Loki*

Lokimotive
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16 Mai 2011
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#11
Schließe mich Gundi und Elke absolut an - IHR regelt das für euren Hund - Anbellen und -knurren gibt's bei mir nicht!
 
Dabei
21 Jan 2012
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#12
Hi!

Also ich weiß nicht so recht... den Ratschlag finde ich nur teilweise gut. Ja ich denke schon dass man die Hunde weiter mitnehmen soll und nicht daheimlassen nur weil man Angst hat der knurrt wieder "grundlos" jemanden an, aber anfassen lassen wenn der Hund deutlich zeigt dass er das nicht will? Find ich keine gute Idee, weil die Reserviertheit gegenüber Fremden gehört nunmal zu den meisten Aussies dazu und wenn sie merken knurren wird ignoriert geht sie viel irgendwann mal nen anderen Weg und schnappt gleich hin wenn jemand hinfasst... also wenn mein Hund nicht angegriffen werden will dass zwinge ich ihn nicht dazu!
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#13
Enya ist auch ähnlich gelagert und wir haben es mittlerweile akzeptiert. Sie hat nie negative Erfahrungen mit Menschen, weder Erwachsenen noch Kindern, machen müssen aber nach ihrer 1. Läufigkeit fing sie an, nicht mehr alle Leute "nett" zu finden. Vertrauen hat sie eigentlich nur zu denjenigen, die sie von klein auf kennt oder zu "Hundemenschen".
Ich lasse sie, wenn wir draußen unterwegs sind nicht von Fremden anfassen. Aber sie muß ja z. B. auch mal zum TA und das ist jedesmal ein Drama!
Wo es sich total heftig zeigt ist auf dem eigenen Grundstück...da kommt der Schutztrieb bzw. Territorialverhalten hinzu. Würde ein für Enya unbekannter Mensch einfach (wenn wir nicht mit draußen sind) in unseren Garten reingehen dann oh weh...sie würde beißen.

Was jahrelang beim Aussie gewissermaßen erwünscht war unter dem Gesichtspunkt "Arbeitshund mit Schutzinstinkt" auf teilweise sehr abgelegenen Farmen wo das Ganze auch einen Sinn machte, kann nicht in kurzer Zeit "weggezüchtet" werden!!!
Und manche Veranlagung, auf die über Jahrzehnte züchterisch Wert gelegt wurde, kann man auch nicht so ohne Weiteres wegerziehen.

Man muß lernen, so einen Aussie zu handeln und gewisse Dinge akzeptieren, auch wenn es streckenweise anstrengend sein kann...zur eigenen Familie und deren Freunde sind gerade diese Hunde absolut loyal!
 
Dabei
4 Okt 2011
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#14
Nein, bitte nicht schimpfen....denn dass sie es selbst regelt zeigt eigentlich, dass sie es dir nicht zutraut. Ist nicht böse gemeint. Wenn ihr ein Abbruchsignal habt, kannst du das einsetzen. ABER....es sollte erst gar nicht zu solchen Situationen kommen und da bist du gefragt. Es ist an dir, dass dein Hund sowas nicht "erleben" muss.
Sollten sich fremde Menschen nähern, siehst du bestimmt schon an der Haltung deines Hundes, wenn ihr das nicht gefällt. Dann nimm sie zu dir, stell dich zwischen sie und die Fremden und verbiete den Leuten, dass sie deinen Hund anfassen. Sag von mir aus, dass sie Flöhe hat :D
So lernt sie, dass du das für sie regelst und im besten Falle kommt sie dann von ganz allein zu dir, wenn ihr etwas unheimlich ist.
Nicht schimpfen also....aber wie dann??... mit beruhigender stimme und einem klaren nein dazu? in so einer situation nicht so einfach. ich muss ihr noch klarer machen wer chef ist das hab ich mittlerweile kapiert aber andererseits soll man ja nicht so hart sein. sie ist aber ein wirbelwind und mit dem nein komm ich oft nicht sehr weit.
Sie bellt ja leute an die einfach an uns vorbei laufen z.b. im baumarkt. ich schau mich um und auf einmal bellt sie grundlos los, weil ihr ein mann mit hut zu nahe vorbei läuft. dazwischen stellen mach ich automatisch, dann meckert sie durch meine beine.
 
Dabei
21 Jan 2012
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#15
Schließe mich Gundi und Elke absolut an - IHR regelt das für euren Hund - Anbellen und -knurren gibt's bei mir nicht!

Naja ich glaube niemand von uns lässt seinen Hund irgendjemanden verbellen oder massiv anknurren aber zu sagen bellen/knurrn gibts bei mir nicht.. naja es ist ein Hund... bei mir ists ein Hund der sich an mir orientiert und mich als Chef akzeptiert...aber nunmal ein Hund
 
Dabei
21 Jan 2012
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#16
Was jahrelang beim Aussie gewissermaßen erwünscht war unter dem Gesichtspunkt "Arbeitshund mit Schutzinstinkt" auf teilweise sehr abgelegenen Farmen wo das Ganze auch einen Sinn machte, kann nicht in kurzer Zeit "weggezüchtet" werden!!!
Und manche Veranlagung, auf die über Jahrzehnte züchterisch Wert gelegt wurde, kann man auch nicht so ohne Weiteres wegerziehen.

Man muß lernen, so einen Aussie zu handeln und gewisse Dinge akzeptieren, auch wenn es streckenweise anstrengend sein kann...zur eigenen Familie und deren Freunde sind gerade diese Hunde absolut loyal!
Bin ganz deiner Meinung
 
Dabei
21 Feb 2011
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#17
Natürlich dürfen meine Hunde auch bellen und knurren.....kommt aber auf die Situation an.

Nicht schimpfen deshalb, weil es die "Aggression" verstärkt......denn für deinen Hund bedeutet das, du pöbelst mit ihm und gemeinsam ist man ja bekanntlich noch stärker.
Was genau man dagegen machen kann ist sehr individiuell.....es gibt kein Patentrezept. Dazu müsste man den Hund sehen, seine Körperhaltung, wie der Besitzer reagiert usw.

Weiter oben hatte ich es schon geschrieben und Kerstin hat es wunderbar auf den Punkt gebracht: viele Aussies sind so und man muss manche Dinge einfach akzeptieren und lernen, damit umzugehen.
Trotzdem kann auch so ein Aussie lernen, dass nicht jeder Mensch angebellt werden darf, dass er sich zb in einem Restaurant ablegt und fertig. Auch ein Hund kann lernen, ein gewisses Maß an Frust auszuhalten.
 

*Loki*

Lokimotive
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16 Mai 2011
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#18
Naja ich glaube niemand von uns lässt seinen Hund irgendjemanden verbellen oder massiv anknurren aber zu sagen bellen/knurrn gibts bei mir nicht.. naja es ist ein Hund... bei mir ists ein Hund der sich an mir orientiert und mich als Chef akzeptiert...aber nunmal ein Hund
Ich glaube, das wurde missverstanden - Anbellen und -knurren von fremden Menschen, die meinen Hund nicht beachten gibt's bei mir nicht.
Loki zeigt durchaus zuhause durch ein Knurren an, wenn wer Fremdes draussen vorbeigeht und das ist von uns auch erwünscht. Er soll anzeigen, aber sich nicht reinsteigern.
Er wufft auch schonmal kurz abends, wenn in der Ferne Bewegungen sichtbar sind, aber Menschen knurrt er nicht direkt an.
Er bellt auch vor Aufregung, wenn wir heimkommen ....


Mia hat gesagt.:
ich muss ihr noch klarer machen wer chef ist das hab ich mittlerweile kapiert aber andererseits soll man ja nicht so hart sein. sie ist aber ein wirbelwind und mit dem nein komm ich oft nicht sehr weit.
Wenn das "Nein" von Mia noch nicht richtig als Abbruchsignal verstanden wird, kann es ja auch daran liegen, dass es nicht durchgesetzt wird. Du kannst durchaus auch mal HART zu ihr sein, sie braucht es ja offenbar auch mal mit ner klaren Ansage!
 
Dabei
7 Feb 2012
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#19
Hi zusammen,

in wieweit lasst ihr euren Hund denn zuhause alleine Dinge entscheiden? Also sprich: Es klingelt an der Haustüre. Ein Mensch kommt ins Haus? Darf euer Hund sofort hin und schnuppern? Wenn ja, würde ich ihr diese Abchecken nehmen und sie irgendwo ablegen, bis sich der Besuch 5min im Haus aufhält und zuerst von EUCH abgecheckt wurde.
Wie verhält es sich im Garten? Lasst ihr sie oft alleine im Garten und überlasst ihr quasi das Revier? Wenn ja, kein Gartenbesuch ohne aufsicht und ohne eure Kontrolle.
Dass ein Hund an der Leine die Führung übernimmt und euch beschützt, kann damit zusammenhängen, dass ihm allgemein zuviel Freiraum zum selbstständigen Handeln gegeben wird.

Ist das vielleicht bei euch zutreffend?

Liebe Grüße Vanessa
 
Dabei
21 Jan 2012
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#20
Mein Hund muss auf seinen Platz wenn es bei uns läutet und wartet bis ich "ok" sage - dann darf er begrüßen kommen, ich habe zwei Wohnsitze (studiere nicht in meiner Heimatstadt), da haben wir keinen Garten und zuhause ist er nie alleine im Garten, meldet aber wenn jemand das Grundstück betritt und er auf der Terasse liegt.
Ich kann nicht für die anderen sprechen, ich hab ja auch das Thema nicht eröffnet weil ich nicht so massive Probleme habe. Mein Hund pöbelt nicht täglich irgendwelche Leute an oder knurrt bei jeder fremden Person, aber ich kann die Problematik durchaus nachvollziehen weil mein Rüde auch reserviert ist und vorsichtig bei Unbekannten, und teilweise auch noch unsicher, was aber schon viel besser ist, er ist jetzt 1 1/2 Jahre und schon viel gefestigter als vor 6Monaten. Ich hab eben wie schon oben geschrieben die Probleme bei Kindern.. er ist sehr verunsichert bei den kleinen Menschen ;-) aber er orientiert sich super an mir und kommt sofort her so nach dem Motto "ihhh kleiner Mensch, hilf mir!" -darüber bin ich sehr froh, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann wieso er grade Kinder so gruselig findet ;-) (ja schon klar, hektische Bewegung,komische Geräusch... aber trotzdem...)
Er übernimmt auch meiner Meinung nach nicht die Führung wenn er einen Beller in die Richtung eines Menschen macht wenn er gleichzeitig einen Schritt zurück macht...
also leider nein, ist bei mir nicht zutreffend, aber wie gesagt ich habe im normalen Alltag ja auch keine großen Probleme mit ihm...
LG
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#21
Meine Hunde dürfen im Prinzip nix entscheiden, die armen Teufel :D dafür bin ja ich da ;)
Aber ich gebe zu, ich gehe nicht immer mit ihnen zusammen in den Garten...spätabends z. B. wenn sie zum letzten Mal pieseln gehen stell ich mich sicher nicht mit raus. Sind sie länger draußen, geh ich sowieso mit denn es kam leider schon mal vor, dass Kinder, die vorbeigehen, die Hunde ärgern.
Kommt Besuch, müssen sie auf ihren Platz. An der Leine gibt's bei uns überhaupt keine Probleme, weder mit Menschen noch mit anderen Hunden.

Ich glaube auch nicht, dass es sich bei den angesprochenen Verhaltensweisen generell um ein Führungsproblem handelt...manche Aussies suchen sich bei Langeweile selbst einen Job, den sie sinnvoll finden und leider reißt damit die ein-oder andere Marotte ein.

Viele Aussies haben Probleme mit fremden Kindern weil sie sie nicht richtig einschätzen können...sie sind laut, wild, bewegen sich hektisch...alles Sachen die der Aussie schon mal komisch findet...besonders Aussies die als Welpen nicht oft mit Kindern aller Altersklassen in Kontakt gekommen sind oder welche, die eben leider schlechte Erfahrungen mit Kindern machen mussten oder sowieso von ängstlicher Natur sind. Aussies machen auch sehr wohl einen Unterschied zwischen außenstehenden Kindern und denen der Familie ;)

Mein Merlin z. B. ist der absolute Kinderhund, er findet kleine Menschen wunderbar :) bei gleicher Prägung und Erfahrung wie Enya...also wohl auch noch dazu charakterabhängig.
 
Dabei
27 Feb 2013
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#23
Ich denke mal, dass dus akzeptieren mußt und Fremden nicht erlauben solltest sie zu streicheln.
Unsere Maruh ist ähnlich....nur ihr wirklich sympatische und vertraute Menschen dürfen sie streicheln, wobei manche da sehr zu meinem Vergnügen einfallsreich waren, um schnell ans Ziel zu kommen. :)
Hallo DuMa,

du hast geschrieben, dass manche sehr einfallsreich waren, wie haben es deine Freunde geschafft ihr Vertrauen zu erobern?

Unsere Aussie Dame Katie lässt sich auch nur von uns knuddeln von allen anderen Menschen hält sie Abstand. Wir haben sie erst seit einem halben Jahr und sie ist auch schon 6 Jahre alt,wir wissen halt auch leider nichts von ihrer Vergangenheit...
 
Dabei
1 Mai 2012
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#24
Schön, dass auch andere solche Probleme haben ;-). Nein, Spass. In Ansätzen kenn ich das Verhalten von meiner auch. Bei uns der liebste, loyalste, verkuschelte Hund der Welt. Fremde sind erst mal gruselig. Ich schau immer, dass sich ihr niemand schnell oder von oben unkontrolliert nähert. Mit ein bisschen Geduld und wenn sie sich an die Sitution gewöhnen darf und derjenige vorsichtig vorgeht, dann ist auch streicheln möglich. Aber gerade sind wir total in der Pupertät und Fremde werden wieder angebellt. Ich versuch sie dann ins Fuss zu rufen oder ihr einen Befehl zu geben, dann läuft sie dann auf mich konzentriert vorbei und hört auf zu bellen. Gott sei Dank kam sie noch nie auf die Idee zu schnappen oder zu beissen.
 
Dabei
27 Jun 2012
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#25
Unsere Aussie Dame Katie lässt sich auch nur von uns knuddeln von allen anderen Menschen hält sie Abstand. Wir haben sie erst seit einem halben Jahr und sie ist auch schon 6 Jahre alt,wir wissen halt auch leider nichts von ihrer Vergangenheit...
ist sie denn einfach nur reserviert, wie es nunmal aussietypisch ist, oder zeigt sie anzeichen von stress/angst/aggressivität?
Wenn sie wirklich nur reserviert ist, legt sich das bei den meisten aussies, wenn sie mit der person länger in einem Raum waren. So ist das z.b. bei meinem Merlin. Anfangs lässt er sich nicht von Fremden anfassen (weicht dann sogar zurück wenn die person versucht ihn zu streicheln) und will erstmal "abchecken" wer das überhaupt ist.
Und ehrlich gesagt, finde ich es nicht schlimm, dass er sich nicht direkt von jedem anfassen lässt. Dadurch rennt er auch nicht sofort zu jedem Fremden hin. Für mich hat es so gesehen nur Vorteile.
 
Dabei
24 Sep 2012
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#26
Meine ist bei manchen Leuten auch recht reserviert und will die Menschen erst mal kennenlernen. Wenn dann einer zu schnell auf sie zu geht oder sie streicheln will geht sie aus dem Weg. Wenn sie dann einer bedrängt und sie trotzdem streichelt kommt sie mir recht gestresst vor. So wie Leute oft mit den Hunden umgehen (fremde Hunde einfach anfassen, auch wenn man sagt dass der Hund das nicht möchte) wunderts mich eh dass nicht öfter ein Hund schnappt.
Wenn ich alleine mit ihr bin, nachts und ein größerer Mann auf mich zu kommt, dann droht sie auch manchmal- find ich sehr gut, sie soll mich ja auch irgendwie beschützen.=)
Was kann es denn eigentlich bedeuten wenn ein Hund zu anderen Leuten hingeht, immer schnüffel will an den Leuten und wenn sie sie dann anfassen wollen in Deckung geht?
 

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Berliner Schnauze
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22 Mrz 2011
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#27
Naja, meiner ist bei bestimmten Menschen, meist Männern, genauso. Das Schnüffeln drückt seine grundsätzliche Neugierde aus, die er eigentlich jedem Menschen entgegenbringt, solange dieser keine eindeutig drohende Haltung einnimmt. Trotzdem möchte er sich vorbehalten, wieder zu verschwinden, wenn es ihm denn nötig erscheint. Daher möchte er auch den Punkt bestimmen, wann wirklich körperlicher Kontakt aufgenommen wird und weicht vorher aus. Bei solchen Begegnungen entscheide ich dann, ob ich für ihn klar mache, dass alles in Ordnung ist oder der Hund doch lieber in meiner Nähe bleibt. Hab da doch das Gefühl, dass er sich zuviel Stress macht und daher ein bisschen Anleitung braucht.
Ist aber auch nur meine Einschätzung, da können die Hunde echt verschieden sein.
 
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24 Sep 2012
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#28
Dieses Schnüffeln an den Menschen, verlockt sie dann aber auch zu streicheln. Sie will zu den Leuten hin, aber streicheln dann wiederum nicht. Also verbiete ich ihr im Führgeschirr oder auch an der Leine zu anderen Menschen hinzugehen.
Was ist denn an Männern so anders dass die so gruslig wirken? Die tiefe Stimmung, eine andere Körperhaltung? Mit Männern braucht sie viel länger warm zu werden und droht manchmal sogar- was mir das erste Mal sehr komisch vorgekommen ist weil sie sonst sehr still ist und nie bellt und alles mit sich machen lässt.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#29
Genau das kann es sein, Evi- tiefere Stimme, andere Körperhaltung, größer, breiter... oder erlerntes Verhalten, heißt, irgendeine schlechte Erfahrung, die generalisiert wurde
 

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Berliner Schnauze
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22 Mrz 2011
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#30
Bei meinem ist es definitiv die Körperhaltung. Wir wissen ja alle, dass viele Männer ööööhm, sagen wir mal besonders männlich wirken wollen und das vor allem durch Gang und Haltung ausdrücken. Und zumindest für meinen ist das schon bedrohlich, weil er auch eher auf Frauen sozialisiert ist (ich bin halt seine Bezugsperson). Es passiert selten, aber er hat schon Männer grundlos angekläfft, weil sie mit etwas gespreizten Beinen und verschränkten Armen in der Gegend rumstanden. Beim Aufbau für den Schutzdienst ist mir ähnliches passiert, da hat er statt Beutetrieb mit "Moral" gearbeitet und ich bin da zu unerfahren, als dass ich das wollte (man kann den Schutzdienst auch so führen, aber über das Beuteverhalten ist es meist leichter).

Außerdem darf meiner auch nicht an jemandem schnüffeln, wenn er an der Leine ist. Wenn er frei läuft und von jemandem angesprochen wird, darf er schon, aber da sind die Leute dann selbst schuld, wenn er seine Nase an ihnen abwischt.
 

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