Merle x merle in der Linie

Dabei
1 Jun 2015
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#1
Hallo Zusammen,
nachdem ich nun über eine Stunde viele andere Merlxmerle Threads gelesen habe, finde ich nichts zu den Generationen danach.

Was mich konkret interessiert; Wenn in einer Linie aus USA eine Merle x Merle Verpaarung ein vermeintlich gesunder Hund weiter zur Zucht eingesetzt wird, kann er die üblichen Erkrankungen einer solchen Merle x merle Verpaarung weiter vererben? Wie siehts es also in der Linie danach weiter aus? Oder betrifft es nur die direkten Welpen aus Merle x merle?
Lg Susanne
 
Dabei
7 Okt 2014
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#3
Die Hunde, die weiter zur Zucht eingesetzt werden, sind keine Double Merles, also "eigentlich" gesund.
Eigentlich in Anführungszeichen , weil ich persönlich mittlerweile Kontakt zu Besitzern von Merle x Merle Nachkommen und selbst solch einen Hund hier habe und die warten allesamt mit Allergien, SDU und anderen Erkrankungen auf, die jedoch nicht direkt mit der Verpaarung in Zusammenhang gebracht werden können.

Fakt ist, die augenscheinlich gesunden Hunde (die nicht Double sind, also nicht taub, blind, weiß etc.) werden in den USA zur Zucht eingesetzt (vergrößern sicherlich auch den Genpool) und das sollte! sich nicht auf die Nachkommenschaft auswirken, also die bekannten Krankheiten werden nicht vererbt.
Ob es sich aber nicht doch auf die Gesundheit auswirkt...sicher bin ICH mir da nicht und ich würde drauf achten, dass da mehrere Generationen und nachweislich mehrere Verpaarungen ohne DM zwischen liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
7 Okt 2014
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#4
Nachtrag...
Es gibt halt einen eklatanten Unterschied zwischen Doubles , die definitiv krank sind und Hunden, die zwar aus zwei Merles hervorgehen, aber selbst kein doppeltes Merlegen tragen.
Im Wurf meines Hundes (Rüde und Hündin blue merle) war zwar kein Welpe taub oder blind oder hatte auch nur einen hohen Weißanteil , aber in der Regel sind mindestens 25% der Welpen betroffen.
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#6
Also ich finde in so ziemlich in allen Aussies Merle x Merle - und das auch nicht in Generation 8-9, sondern auch noch in 4. oder 5. Generation ( also nicht WEIT hinten).
Denke, dass es nur indirekt Auswirkungen auf die Nachzuchten hat... Indirekt insofern, weil da vielleicht die Farbe wichtiger war als die Gesundheit. Mehr nicht ...
 
Dabei
21 Feb 2011
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#7
Die Hunde, die weiter zur Zucht eingesetzt werden, sind keine Double Merles, also "eigentlich" gesund.
Eigentlich in Anführungszeichen , weil ich persönlich mittlerweile Kontakt zu Besitzern von Merle x Merle Nachkommen und selbst solch einen Hund hier habe und die warten allesamt mit Allergien, SDU und anderen Erkrankungen auf, die jedoch nicht direkt mit der Verpaarung in Zusammenhang gebracht werden können.

Fakt ist, die augenscheinlich gesunden Hunde (die nicht Double sind, also nicht taub, blind, weiß etc.) werden in den USA zur Zucht eingesetzt (vergrößern sicherlich auch den Genpool) und das sollte! sich nicht auf die Nachkommenschaft auswirken, also die bekannten Krankheiten werden nicht vererbt.
Ob es sich aber nicht doch auf die Gesundheit auswirkt...sicher bin ICH mir da nicht und ich würde drauf achten, dass da mehrere Generationen und nachweislich mehrere Verpaarungen ohne DM zwischen liegen.
Das ist zu einfach und natürlich eine tolle Ausrede.

Viele Dinge müssen nicht mit den Elterntieren in Zusammenhang stehen. Manches vererbt sich erst Generationen später.
Auch sind solche Dinge wie Allergien, SDU und anderen Krankheiten so oder so auf dem Vormarsch.
Das hängt sicher nicht damit zusammen, dass vlt vor 3 oder 4 Generationen eine merle x merle Verpaarung im Ped zu finden ist.
Das ist das Los der Modehunde. Daran sind Menschen Schuld, die das schnelle Geld mit der "Zucht" oder besser, Vermehrung dieser Rasse, machen wollen.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#8
Das soll überhaupt keine Ausrede sein.
Wo sollte ich mich auch rausreden wollen?

Ich finde es halt auffällig, dass ich mittlerweile mehrere Hunde aus Merle Verpaarungen (also erste Generation) kenne und keiner davon gesund ist.
Ich schrieb ja, dass das nicht damit zusammenhängen muss und es gibt auch keinerlei Beweis dafür, trotzdem würde ICH vorsichtshalber , solange es auch keinen Beweis dagegen gibt (meiner Meinung nach ist es einfach noch viel zu wenig erforscht) keinen Welpen nehmen , in dessen Stammbaum erst ein, zwei Generationen vorher merle x merle verpaart wurde .

Ps. Das bezieht sich übrigens jetzt nicht nur auf Aussies.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#9
Mit der Ausrede meinte ich auch nicht dich.
Tut mir leid, wenn das so rüber kam.
Ich meinte damit die Leute, die bewusst mit kranken Tieren züchten oder eben die, die einfach mal vermehren ohne auf Krankheiten zu achten.
Für diese Menschen ist das eine tolle Ausrede.....Hund hat SDU.....na klar, kommt daher, weil wenige Generationen vorher ja mal merle mit merle verpaart wurde.
Schon hat jemand anders den schwarzen Peter ;)

Woher kennst du so viele Hunde aus merle x merle Verpaarungen? Kommen die aus dem Ausland?
Bei einem seriösen Züchter in D wirst du das nicht finden.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#10
Ach so, okay, das stimmt natürlich!
Aber dass in beinahe jeden Stammbaum merle x merle drin steckt, sollte aber jedem klar sein.

Bei Facebook gibt es eine Gruppe zur Merle Verpaarung, da ist zwar kaum was los, aber über den Hinweis dazu habe ich Kontakt zu mehreren Leuten mit Hunden aus Merle x Verpaarungen knüpfen können.
Wie gesagt sind es nicht nur Aussies, auch Border/Aussie Mixe (eh schon eine knallige Kombination) und andere Mixe aus Merles (wenn beide Eltern schon bunt sind, sind die Welpen garantiert noch schöner bunt *Ironie*) - oft Second Hand Hunde und natürlich vom Vermehrer.
Vom eingetragenen Züchter kommen , soviel ich weiß, nur zwei...Finn, ohne Papiere (ja angeblich ein Ups Wurf, sofern man an den Weihnachtsmann glaubt) und eine Hündin, mit Papieren (die wohl aus den USA).
Und dann hat Finn ja noch Geschwister, wobei bei denen natürlich eine ganz andere genetische Veranlagung vorliegen kann.
 

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