Hallo liebe Aussie-Besitzer,
ich bräuchte mal euren Erfahrungsschatz
.
Ich habe seit ca. 3Monaten eine jetzt 8,5Monate alte Aussie-Dame aus sagen wir einmal suboptimalen Lebensverhältnissen übernommen. Sie wurde zum Teil an einer Laufkette auf einem Hof gehalten, kannte außer dem Hof und 10 Min in den Wald rein und auf dem gleichen Weg wieder raus nichts. Zudem gab es ein autistisches Kind, das die arme Maus auch nicht gerade zimperlich angefasst hat (ich hatte nach dem 1.Besuch schon einen blauen Fleck, obwohl das Kind gegen mich und ich nicht gegen das Kind gelaufen bin!). Ich weiß das sind nicht die besten Voraussetzungen für eine gute Prägung:-( aber dort lassen konnte ich die arme Maus auch nicht...also hab ich es mir durch den Kopf gehen lassen und mich dann dafür entschieden sie zu mir und meiner Border/Schäfer-Mischlingshündin dazu zu holen. Die anfänglichen Probleme (die Kleine zickt meine Hündin an, verteidigt alles sobald meine Hündin auch nur den Raum betritt, schnappt nach vorbei fahrenden Autos,...) haben wir konsequent und mit Erfolg geklärt
. Mit meiner Hündin und ihr bereits bekannten Menschen ist sie inzwischen echt super. Jetzt mein Problem: fremde Menschen (vor allem Männer und Kinder) sind leider immer noch zum angreifen da ( bis jetzt war ich zum Glück immer schneller als sie). Ich hab es inzwischen schon etwas verbessern können. D.h. wir können schon an Menschen vorbeilaufen und solange die Menschen sie nicht ansprechen ist alles ok, bei Kindern ist es ganz einfach das Alter (jünger als Grundschule), dazu das rumrennen und Geschrei was sie nicht ab kann.
Gestern kam es dann wieder zu einem Vorfall, wir waren mit einer Gruppe wandern und plötzlich fängt sie an einen Freund von mir anzubellen (er lief schon gut 2Std. mit uns zusammen und stand auch in der gleichen Position seit ca.10Min am Feuer. Keiner der anderen Hunde hat sich davon beeindruckt lassen, die sind alle liegen geblieben. Er hat sich dann hingekniet und sie rannte dann freudig hin, er hält ihr ein Leckerli hin (wir arbeiten daran dass fremde Menschen echt toll sind und nicht furchteinflößend). Sie setzt sich, nimmt das Leckerli und als er keines mehr hat schnappt sie nach ihm. Ich war zum Glück direkt neben ihr und schnell genug um dazwischen zu gehen. Sie ist dann auch nicht ansprechbar, wie wenn sie aus tickt. Werfe ich dann die Wurfkette im richtigen Moment ist sie kurz ansprechbar und man kann sie mit ruhiger Stimme auf sich fixieren und dann ist sie wieder so: Ah, ok dann halt nicht und setzt sich hin. Das gleiche nur eben in einer viel ängstlicheren Ausführung habe ich bei Männern die sie sehr gut kennt. Wenn da einer sie streng anschaut, etwas rasch in die Hand nimmt,... rennt sie unters Sofa und versteckt sich. Ich denke dass sie echt schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wir arbeiten mit einer guten Hundeschule zusammen und ich bin auch recht Hütehunde erprobt
. Dennoch stellt mich die Kleine manchmal schon auf eine harte Probe.
Jetzt meine Frage an euch Aussie-Kenner: Hat jemand mit solchem Verhalten Erfahrung und möchte mir Mut machen, dass sich das Ganze mit konsequenter Arbeit/Erziehung in den Griff kriegen lässt? Gerade die "Aussetzer" wo sie kurz echt nicht ansprechbar ist finde ich erschreckend. Ich weiß dass sie schon große Fortschritte gemacht hat, aber ich habe doch etwas bedenken ob sich das alles noch "verwächst". Zumal sie das Gleiche Gehabe seit Neuestem hin und wieder bei meinen "Tages/Spaziergeh-Hunden" an den Tag legt, was zu einem diskussionslosen Time-out führt
danach ist es dann auch gegessen und sie ist wieder runter gekommen. Manchmal kommt sie mir wie ein wütendes Kind vor, dass einfach mal 5 min in seiner Wuthöhle Dampf ablassen muss
Über Tipps, Anregungen und co bin ich jederzeit froh
LG
ich bräuchte mal euren Erfahrungsschatz
Ich habe seit ca. 3Monaten eine jetzt 8,5Monate alte Aussie-Dame aus sagen wir einmal suboptimalen Lebensverhältnissen übernommen. Sie wurde zum Teil an einer Laufkette auf einem Hof gehalten, kannte außer dem Hof und 10 Min in den Wald rein und auf dem gleichen Weg wieder raus nichts. Zudem gab es ein autistisches Kind, das die arme Maus auch nicht gerade zimperlich angefasst hat (ich hatte nach dem 1.Besuch schon einen blauen Fleck, obwohl das Kind gegen mich und ich nicht gegen das Kind gelaufen bin!). Ich weiß das sind nicht die besten Voraussetzungen für eine gute Prägung:-( aber dort lassen konnte ich die arme Maus auch nicht...also hab ich es mir durch den Kopf gehen lassen und mich dann dafür entschieden sie zu mir und meiner Border/Schäfer-Mischlingshündin dazu zu holen. Die anfänglichen Probleme (die Kleine zickt meine Hündin an, verteidigt alles sobald meine Hündin auch nur den Raum betritt, schnappt nach vorbei fahrenden Autos,...) haben wir konsequent und mit Erfolg geklärt
Gestern kam es dann wieder zu einem Vorfall, wir waren mit einer Gruppe wandern und plötzlich fängt sie an einen Freund von mir anzubellen (er lief schon gut 2Std. mit uns zusammen und stand auch in der gleichen Position seit ca.10Min am Feuer. Keiner der anderen Hunde hat sich davon beeindruckt lassen, die sind alle liegen geblieben. Er hat sich dann hingekniet und sie rannte dann freudig hin, er hält ihr ein Leckerli hin (wir arbeiten daran dass fremde Menschen echt toll sind und nicht furchteinflößend). Sie setzt sich, nimmt das Leckerli und als er keines mehr hat schnappt sie nach ihm. Ich war zum Glück direkt neben ihr und schnell genug um dazwischen zu gehen. Sie ist dann auch nicht ansprechbar, wie wenn sie aus tickt. Werfe ich dann die Wurfkette im richtigen Moment ist sie kurz ansprechbar und man kann sie mit ruhiger Stimme auf sich fixieren und dann ist sie wieder so: Ah, ok dann halt nicht und setzt sich hin. Das gleiche nur eben in einer viel ängstlicheren Ausführung habe ich bei Männern die sie sehr gut kennt. Wenn da einer sie streng anschaut, etwas rasch in die Hand nimmt,... rennt sie unters Sofa und versteckt sich. Ich denke dass sie echt schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wir arbeiten mit einer guten Hundeschule zusammen und ich bin auch recht Hütehunde erprobt
Jetzt meine Frage an euch Aussie-Kenner: Hat jemand mit solchem Verhalten Erfahrung und möchte mir Mut machen, dass sich das Ganze mit konsequenter Arbeit/Erziehung in den Griff kriegen lässt? Gerade die "Aussetzer" wo sie kurz echt nicht ansprechbar ist finde ich erschreckend. Ich weiß dass sie schon große Fortschritte gemacht hat, aber ich habe doch etwas bedenken ob sich das alles noch "verwächst". Zumal sie das Gleiche Gehabe seit Neuestem hin und wieder bei meinen "Tages/Spaziergeh-Hunden" an den Tag legt, was zu einem diskussionslosen Time-out führt
Über Tipps, Anregungen und co bin ich jederzeit froh
LG
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