- Dabei
- 7 Okt 2014
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Ich habe wieder mal ein kleines Luxusproblem 
Mein Junghund lernt insgesamt Kommandos sehr schnell und führt sie auch altersgemäß relativ zuverlässig aus, bloß beim Platz hapert es gewaltig.
Er kennt/kann das Kommando, da bin ich mir relativ, aber nicht ganz ! sicher aber es ist jedes Mal ein kleiner K(r)ampf es durchzusetzen.
Komischerweise aber nur im normalen Training, wenn wir beispielsweise beim Tierarzt oder zu Besuch irgendwo sind im größten Rummel, legt er sich beim ersten Kommando sofort hin
Ich muss dazu sagen, dass ich das Platz leider sehr bescheiden aufgebaut habe, da ich in der Anfangszeit dank Bandscheibenvorfall in der Körpersprache stark eingeschränkt war .
Ich konnte das Handzeichen nur entweder kniend üben oder total krumm vornüber gebeugt direkt vor ihm, weil ich sonst mit dem Leckerli nicht nah genug an Ilai kam und dadurch legt er sich nun, wenn überhaupt, meist halb quer vor meine Füße und ich muss einen halben Schritt zurück gehen, damit er mich nicht berührt.
Nun soll er aber in naher Zukunft an meiner Seite, also parallel zu mir, ins Platz, vorzugsweise aus dem Stand, nicht aus dem Sitzen (schnelles Platz aus der Bewegung folgt dann später, das erwarte ich jetzt noch gar nicht).
Laut Hundeschule übe ich das anfangs logischerweise mit Leckerli, klemme eins zwischen die Finger , führe die Hand an meinem Bein entlang vor seiner Nase nach unten.
Soweit, so gut, für Leckerli legt er sich auch sofort, aber wieder nur leicht seitlich, also er kommt nicht auf dem Bauch zu liegen, sofern streckt die Hinterbeine zu einer Seite weg.
Hoffe, ihr wisst, was ich meine
Bei Finn ist mir das egal, Ilai sollte aber irgendwann ein "schönes" Platz können, falls wir mal Obedience machen.
Außerdem muss ich ja bei der Leckerli Methode ja wieder in die Hocke oder mich runterbeugen und da er stark auf Körpersprache reagiert, wäre mir lieber, ich könnte es so aufbauen, dass ich dabei grade stehen bleibe.
Mein Gedanke war jetzt, Platz vorerst nochmal verstärkt zu üben ohne ein Leckerli seine Nase zu halten und erstmal egal, ob vor oder neben mir, Hauptsache nicht halb auf meinen Füßen und platt auf dem Bauch statt etwas seitlich liegend und während ich grade stehe, statt krumm wie ein Fragezeichen.
Und ihn später dann aus dem Fuß heraus ganz nah an meinem Bein abzulegen.
Der Zwerg macht beim Üben aber irgendwie total dicht (Konzentration ist definitiv noch da, ich mache nur ganz kurze Einheiten und bei Übungen, die ihm Spaß machen, macht er auch freudig mit).
Zumindest es mein Gefühl, dass er es einfach nur doof findet, denn er wirkt überhaupt nicht so, als wisse er nicht, was ich von ihm will, beschwichtigt nicht, bietet nichts anderes an, er steht einfach oder setzt sich und schaut mich direkt an und tut erstmal ... rein gar nichts *g*
Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit und der zigsten Wiederholung vom Kommando, sackt er sichtlich in sich zusammen, seufzt teilweise richtig laut und legt sich hin mit einem Blick a la "Na gut, du hast gewonnen".
Klar könnte ich das jetzt knallhart durchziehen und den längeren Atem haben, aber falls ich mich täusche und er tatsächlich noch gar nicht wirklich weiß, was ich da verlange, wäre das ja grundlegend falsch.
Sollte ich Platz besser nochmal komplett neu aufbauen und dann auch direkt parallel zu mir?
Dann müsste ich ja ein anderes Kommando wählen und das fände ich suboptimal , da ich für beide Hunde die gleichen verwenden möchte.
Außerdem hätte ich dann später vielleicht Probleme, ihn auf Distanz abzulegen.
Oder gibt es Hunde, die generell ein "Problem" mit Platz haben während der Unterordnung?
Wie mache ich es ihm dann schmackhaft , ohne permanent mit Leckerli zu winken?
Mein Junghund lernt insgesamt Kommandos sehr schnell und führt sie auch altersgemäß relativ zuverlässig aus, bloß beim Platz hapert es gewaltig.
Er kennt/kann das Kommando, da bin ich mir relativ, aber nicht ganz ! sicher aber es ist jedes Mal ein kleiner K(r)ampf es durchzusetzen.
Komischerweise aber nur im normalen Training, wenn wir beispielsweise beim Tierarzt oder zu Besuch irgendwo sind im größten Rummel, legt er sich beim ersten Kommando sofort hin
Ich muss dazu sagen, dass ich das Platz leider sehr bescheiden aufgebaut habe, da ich in der Anfangszeit dank Bandscheibenvorfall in der Körpersprache stark eingeschränkt war .
Ich konnte das Handzeichen nur entweder kniend üben oder total krumm vornüber gebeugt direkt vor ihm, weil ich sonst mit dem Leckerli nicht nah genug an Ilai kam und dadurch legt er sich nun, wenn überhaupt, meist halb quer vor meine Füße und ich muss einen halben Schritt zurück gehen, damit er mich nicht berührt.
Nun soll er aber in naher Zukunft an meiner Seite, also parallel zu mir, ins Platz, vorzugsweise aus dem Stand, nicht aus dem Sitzen (schnelles Platz aus der Bewegung folgt dann später, das erwarte ich jetzt noch gar nicht).
Laut Hundeschule übe ich das anfangs logischerweise mit Leckerli, klemme eins zwischen die Finger , führe die Hand an meinem Bein entlang vor seiner Nase nach unten.
Soweit, so gut, für Leckerli legt er sich auch sofort, aber wieder nur leicht seitlich, also er kommt nicht auf dem Bauch zu liegen, sofern streckt die Hinterbeine zu einer Seite weg.
Hoffe, ihr wisst, was ich meine
Bei Finn ist mir das egal, Ilai sollte aber irgendwann ein "schönes" Platz können, falls wir mal Obedience machen.
Außerdem muss ich ja bei der Leckerli Methode ja wieder in die Hocke oder mich runterbeugen und da er stark auf Körpersprache reagiert, wäre mir lieber, ich könnte es so aufbauen, dass ich dabei grade stehen bleibe.
Mein Gedanke war jetzt, Platz vorerst nochmal verstärkt zu üben ohne ein Leckerli seine Nase zu halten und erstmal egal, ob vor oder neben mir, Hauptsache nicht halb auf meinen Füßen und platt auf dem Bauch statt etwas seitlich liegend und während ich grade stehe, statt krumm wie ein Fragezeichen.
Und ihn später dann aus dem Fuß heraus ganz nah an meinem Bein abzulegen.
Der Zwerg macht beim Üben aber irgendwie total dicht (Konzentration ist definitiv noch da, ich mache nur ganz kurze Einheiten und bei Übungen, die ihm Spaß machen, macht er auch freudig mit).
Zumindest es mein Gefühl, dass er es einfach nur doof findet, denn er wirkt überhaupt nicht so, als wisse er nicht, was ich von ihm will, beschwichtigt nicht, bietet nichts anderes an, er steht einfach oder setzt sich und schaut mich direkt an und tut erstmal ... rein gar nichts *g*
Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit und der zigsten Wiederholung vom Kommando, sackt er sichtlich in sich zusammen, seufzt teilweise richtig laut und legt sich hin mit einem Blick a la "Na gut, du hast gewonnen".
Klar könnte ich das jetzt knallhart durchziehen und den längeren Atem haben, aber falls ich mich täusche und er tatsächlich noch gar nicht wirklich weiß, was ich da verlange, wäre das ja grundlegend falsch.
Sollte ich Platz besser nochmal komplett neu aufbauen und dann auch direkt parallel zu mir?
Dann müsste ich ja ein anderes Kommando wählen und das fände ich suboptimal , da ich für beide Hunde die gleichen verwenden möchte.
Außerdem hätte ich dann später vielleicht Probleme, ihn auf Distanz abzulegen.
Oder gibt es Hunde, die generell ein "Problem" mit Platz haben während der Unterordnung?
Wie mache ich es ihm dann schmackhaft , ohne permanent mit Leckerli zu winken?
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