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Problem: Besuch der Hundeschule/Trainingsmöglichkeiten

Dabei
13 Nov 2016
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177
#1
Wie ich bereits in vorherigen Beiträgen geschrieben habe, gestaltet sich der Besuch der Welpengruppen und Junghundegruppen für uns von Angang an sehr schwierig.

Das/Die Probleme: - erträgt die Ruhe, bzw. das warten nicht, wenn der Trainer/die Trainerin Anweisungen gibt und spricht
- Überforderung wegen der anderen Hunde
- überdreht und fährt sich voll hoch

Die Probleme hören aber sofort auf, wenn eine Übung gemacht wird.

Nun sind wir schon aus einer Gruppen mehr oder weniger weggeschickt worden, mit dem Verweis auf Einzeltraining. Obwohl betont wurde, dass sich ihr Verhalten von Stunde zu Stunde bessern würde.
Also gut...wir haben also Einzeltraining genommen...mit mehr oder weniger Erfolg. Nun werde ich immer vertröstet wenn ich nochmal nach einer Gruppenstunde frage. Außerdem wird immer betont, dass das alles rassetypisch sei und deswegen mehr oder weniger normal.
Nachdem ich dann mit einigen Aussie-Besitzern gesprochen habe, scheint es wirklich ein rasstypisches Problem zu sein. Allerding wurde den Personen immer vor Ort in den Stunden geholfen und das Problem so behoben.

Jetzt haben wir nächste Woche wieder eine Gruppenstunde bei einer anderen Hundeschule (welche sich auch mit Hütehunden und den gewissen Problemchen auskennt). Ich habe zwar bereits am Telefon die Problematik angeschnitten... aber durch die verstrichene Zeit (ihr Zwingerhusten und das Vertrösten durch die andere Hundeschule) ist die "Angst" bzw. der Respekt vor der Gruppenstunde doch sehr groß geworden... ich mache mir dadurch natürlich total den Druck und kann mir das momentan überhaupt nicht mehr vorstellen.
Ich finde, dass sie gerade in diesem Alter den Kontakt zu Gleichaltrigen unbedingt braucht und der ohne die Gruppenstunden nicht so einfach möglich ist.

Mittlerweile hält sie Ruhe wirklich sehr gut aus und wir üben das auch aktiv.
Hunde sind, wenn sie einzelnd kommen auch kein Problem. Wenn ich mich mit ihr Beschäftige auch nicht.
Sind es aber zu viele auf einmal, oder aber Hunde die selber bellen oder wild umherrennen, dann fährt sie sofort hoch (fiepsen-> kreisrennen-> bellen)

Hat jeamand einen Traingstipp, wie ich solche Situationen üben kann? ( Maßregeln - mit einer Flasche Wasser - finde ich in diesem Fall nicht angemessen)
Jetzt wollte ich mal wissen wie eure Erfahrungen sind?
Hattet/Habt ihr die gleichen Probleme?
Wann und wie hat sich das gelegt?
Wurde euch in den Gruppenstunden geholfen?
 

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Dabei
29 Dez 2012
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#2
Mein kleiner hat bis einem Jahr selbst so Theater gemacht. Wenn es wirklich nur Frust und Langeweile ist ignorieren.
Mittlerweile bin ich ja Hundetrainer und wir haben immer mal wieder hunde in den Gruppen, die in den Ruhepausen mitunter sehr laut sind.
Diese Leute sollen Zuhause viele Ruheübungen machen und in der Gruppe darf der Hund erst arbeiten, wenn er ruhig ist. Lernen die in der Regel recht schnell.
Lässt du deinen Hund draußen mit vielen Hunden spielen? Oft ist das Problem auch, dass dein Hund fremde Hunde mit Spiel/Party verknüpft hat und deswegen Frust hat, weil er nicht spielen darf.

Gesendet von meinem SM-T535 mit Tapatalk
 
Dabei
13 Nov 2016
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#3
Mein kleiner hat bis einem Jahr selbst so Theater gemacht. Wenn es wirklich nur Frust und Langeweile ist ignorieren.
Mittlerweile bin ich ja Hundetrainer und wir haben immer mal wieder hunde in den Gruppen, die in den Ruhepausen mitunter sehr laut sind.
Diese Leute sollen Zuhause viele Ruheübungen machen und in der Gruppe darf der Hund erst arbeiten, wenn er ruhig ist. Lernen die in der Regel recht schnell.
Lässt du deinen Hund draußen mit vielen Hunden spielen? Oft ist das Problem auch, dass dein Hund fremde Hunde mit Spiel/Party verknüpft hat und deswegen Frust hat, weil er nicht spielen darf.

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Nein...eher zu wenig...das stört mich ja momentan am meisten. Und in der Zeit als sie den Zwingerhusten hatte, ging es ja gar nicht.
Sie ist aber bis zu 16. Woche immer mit vielen anderen Hunden zusammen gewesen und das Rund um die Uhr.
 
Dabei
29 Mrz 2015
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#4
Zunächst einmal finde ich es auch schwierig, eine gute Hundeschule zu finden und kann gut verstehen, dass man selber immer mehr verunsichert wird je mehr man hört und sieht. Dagegen hilft auf jeden Fall das Forum hier und auch, erst einmal zuzuschauen bei der jeweiligen Gruppe und dann auch wieder zu gehen ohne eine Stunde zu nehmen. Man sieht das manchmal erschreckend schnell... So ersparst du dir Misserfolge mit Hund und kannst dir erst mal ein Bild machen.

Als Übung würde ich an der konditionierten Ruhe arbeiten. Das haben einige glaube ich schon im anderen Thread geschrieben. Bei uns ist das auf die Leine stellen und ignorieren (als Welpe war es bei uns zunächst bügeln, wo sich am schnellsten die Ruhe einstellte. Ich habe das gemerkt und dann beim bügeln die Leine umgemacht und das ausgenutzt). Wenn das ohne Ablenkung klappt dann dorthin, wo andere Hunde sind. Im Park oder so. Immer wieder üben, aber da, wo bellen "erlaubt" ist und du nicht gestresst wirst davon. Sonst hätte ich vorgeschlagen, bei einer Hundeschule an den Zaun stellen aber da würden sie dich zu Recht weg schicken. Wenn du dich etwas sicherer fühlst, würde ich dann zur guten Gruppenstunde deiner Wahl gehen.

Bezüglich Hundebegegnungen würde ich dir Hundeausläufe empfehlen oder befreundete Hunde. Wir haben wenig Hundebegegnungen gehabt als Welpe, da bei uns viele Hunde an der Leine sind. Ich habe dann online (Facebook z.B.) Hundekumpels gefunden und bin gezielt in belebteren Ecken spazieren gewesen. Natürlich gab es auch das Spiel in der Hundeschule, wo übrigens immer nur zwei Hunde zur Zeit spielen durften. Man muss jedoch nicht massig Hundebegegnungen haben, da denkt man oft, man macht zu wenig.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#5
Lassie war als wir im ersten Verein waren total durch den Wind. Da ich mit der Trainerin auch nicht immer einer Meinung war wechselten wir. Im neuen Verein hatten wir Einzelstunde, auf einem Platz,bzw am Nachbarplatz mit anderen Einze´lübenden. Gleichzeitig tricksten wir und das geschah auch in der Gruppe allerdings einzeln. Lassie hat schnell verstanden wann arbeiten angesagt und wann Ruhe und warten.
 
Dabei
7 Apr 2016
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#6
Hi AlterEgo :) also ich würde sagen: das ganze mit Ruhe angehe. Sprich, wenn du ruhig in den Bauch atmest (hört sich komisch an...) und den Hund weitestgehend ignorieren kannst (nicht ansprechen, nicht anschauen, nicht anfassen) sondern ihn nur mit der Leine vor deinen Füßen platzierst, wird sich das bald geben. So haben wir es in der huschu gemacht und es klappt gut! Ich habe auch schon häufiger gesehen dass solchem Verhalten mit lautem Gebrüll, unterstützt durch ein Schreckgeräusch, beigekommen wird- da sehe ich aber auch nach Wochen keine wirkliche Besserung. Ich hab nur immer schön den Mund gehalten, Sam mit Hilfe der Leine vor mir platziert ( hier kann er auch machen was er will: sitzen, stehen oder liegen, mir wurscht). Die Belohnung ist hier die lockere Leine und fertig. Ich wünsch dir viel Geduld und Erfolg!

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Dabei
13 Nov 2016
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#7
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Tipps!

Ich wollte mal eine kurzen Zwischenbericht abgeben. Wir waren heute in der Gruppenstunde und ja, wir dürfen auch nochmal kommen :D
Sie ist zwar immer noch der "hibbeligste" Hund den ich kenne. Fiept auch immer noch in Ruhephasen und rennt wild an der Leine umher...ABER: Ich konnte heute zum ersten Mal riesen Fortschritte durch unser Training erkennen... kein kläffen, kein anhaltendes bellen und kein Maßregeln ihrerseits. Hört sich jetzt wahrscheinlich nicht so toll an, aber für sie und für uns ist das ein riesen Fortschritt. Sie konnte sich sogar zwischendurch immer voll aufs Training konzentrieren.
Ich habe ein gutes Gefühl und hoffe, dass sich das nun auch durch das regelmäßige Gruppentraining immer weiter besseren wird und auch sonst werden wir hart daran arbeiten. Mich ärgert das Verhalten der anderen Hundeschulen aber nun umso mehr.

Es hat sich nun aber ein neues kleines "Problemchen" aufgetan...und zwar ihr Hütetrieb. Da mein erster Hund ein Border Collie war, kann ich relativ gut mit dem gewöhnlichen "Sichtjagen" etc. umgehen und das auch gut unter Kontrolle bringen. Beim Spiel mit anderen Hunden viel mir heute jedoch extrem auf, dass sie nicht spielt sondern pausenlos arbeitet und hütet bzw. treibt. Das kann man jetzt lustig finden, ich sehe aber auch was das für einen solchen Hund an Stress bedeutet und kenne die Gefahren, wenn sich das Hüten auch auf andere Bereiche ausweitet.
Nun wollte ich mal fragen, welche Trainingsansätze es da gibt? Klar, auf Sicht jagen etc. kann ich schnell unter Kontrolle bringen, aber wie verhält es sich beim Spiel mit anderen Hunden... Da kann ich ja nicht immer daneben stehen und auch nicht punktuell genau eingreifen. Naja... vielleicht kennt ja jemand einen Ansatz oder kann gute Literatur zu diesem Thema empfehlen?
 
Dabei
29 Dez 2012
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#8
Wir hatten eine aussie hündin I'm training. Die hat das auch gemacht. Immer wenn sie ins hüten überging wurde sie aus dem spiel genommen. So wurde das immer besser.

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