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Probleme zwischen Erst- und Zweithund

Dabei
22 Nov 2012
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#1
Ich mache mal einen eigenen Thread auf zu diesem Thema auf. Dann kann ich auch ausführlicher auf die Thematik eingehen.

Ich weiss, es sind einige "alte Hasen" mit viel Aussie-Erfahrung hier drin. Und wenn die sich die Zeit nehmen und die Mühe machen würden, mir zu antworten, wäre das toll!

Zu uns: Seit etwas mehr als einer Woche lebt Paul (aktuell 11 Wochen/ Aussie) bei uns. Mein Grosser heisst Jupp und ist 4,5 Jahre. Ich selber bin Hundetrainerin, aber bei den eigenen Hunden wohl etwas betriebsblind....

Jupp ist ein Sensibelchen, wie es im Buche steht. Ein toller Hund mit einer grossen sozialen Kompetenz. Mit viel Freude an Artgenossen. Er geht problemlos mit allen um, was draussen auf vier Beinen rumläuft. Gerade mit fremden Aussies hatte er immer extrem viel Spass. Er war immer schon ein schlechter Esser. Und ich habe seinem wenigen Essen wohl zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, indem ich ihn dann extra verwöhnt habe. Sahne drüber etc.... Ich weiss, ich müsste es besser wissen. Aber eben- Theorie und Praxis klaffen doch manchmal auseinander. Jupp ist auch eher auf der schlanken Seite. Bisher habe ich sein Fressen dann einfach stehen lassen und er hat irgendwann dann mal etwas gefressen. Oder auch nicht. Das geht jetzt nicht mehr, weil Paul alles frisst, was nicht niet- und nagelfest ist.

Paul ist das krasse Gegenteil von Jupp. Frech, laut, verfressen:) Und er findet den Jupp einfach nur toll und rennt hinter ihm her. Und Jupp findet Paul total ätzend. Zumindest im Haus. Draussen spielen die Zwei zusammen....

Ich nehme mir extra jeden Tag Zeit, um nur mit Jupp etwas zu unternehmen. Und Jupp wir immer zuerst beachtet, zuerst begrüsst, zuerst beschmust, bekommt zuerst sein Fressen, darf auf`s Sofa und Paul nicht usw.
Manchmal so, dass ich schon fast wieder dem Paul ein schlechtes Gewissen gegenüber habe, weil ich ihn nicht so oft knuddle und mich mit ihm beschäftige, wie ich es mit Jupp gemacht habe, als er klein war. Und wie ich es würde, wenn der Jupp nicht so schrecklich beleidigt wäre....

Meine Tage sind also geprägt von Schuldgefühlen. Schuldgefühle dem Grossen gegenüber, weil ich ihm einen kleinen Welpen zumute. Und Schuldgefühle dem Kleinen gegenüber, weil ich ihn immer an zweite Stelle setze, um den Grossen nicht noch mehr vor den Kopf zu stossen. Und dann habe ich noch Psychostress, weil der Jupp schlecht bis gar nicht frisst....

Ich habe gewusst, dass es für Alle eine Umstellung wird! Und auch, dass es anstrengend wird und Zeit braucht. Aber das der Jupp so lange, so primelig ist, dass überfordert mich jetzt gerade.

Wenn ich mich umhöre, dann bekomme ich immer gesagt: "Das wird schon..."
Ja- das hoffe ich auch.

Hat Jemand von Euch Ähnliches erlebt? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar! Klar- als Hundetrainerin weiss ich, dass ich Jupp`s Verhalten nicht noch durch übertriebene Aufmerksamkeit bestätigen darf. Das versuche ich auch. Und ich versuche, so locker wie möglich im Alltag weiter zu machen. Nur komme ich so langsam an meinen Grenzen...

Weil langsam die Zeit, auf die ich mich so gefreut habe, zu einem echten Alptraum wird.
 

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Dabei
21 Sep 2009
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#2
Hallo,

unser Rüde war auch alles andere als begeistert,als wir ihm den Zwerg vor die Nase gesetzt haben... Die ersten Tage hat er es mit ignorieren versucht, dann mit leise Grohnen (wir haben Merlin da bewusst gewähren lassen und das zu keiner Zeit unterbunden), aber es hat wahrlich nur 4/5 Tage gedauert, bis sie eng kuschelnd vor der Coach gelegen haben ... Die Kleine hat ihn wahrhaftig um die "Pfote gewickelt". Seitdem sind die Beiden ein Herz und eine Seele ... Sie darf unglaublich viel bei ihm, aber wenns um die "entscheidenden Dinge" geht, dann "sagt er wos lang geht" ...
Wir haben noch eine nunmehr 16 1/2 Jahre alte Gordon Setter Hündin ... Für sie war der Welpi damals kein Problem (Josey ist nun 2 Jahre) und auch als Merlin vor 4 Jahren einzog, war dies für sie völlig in Ordnung ...
Und ja, sozusagen unter Kollegen gesprochen: Das wird schon ...
 
Dabei
21 Sep 2009
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#3
Was ich ganz vergessen habe:
Merlin war vom ersten Tag an (er ist ein Second-Hand-Hund) MEIN Hund, hat sich unglaublich auf mich fixiert und tut das heute noch ... Herrli ist natürlich auch ok, aber wenn er entscheiden darf, mit wem er mitgeht morgens, wenn wir das Haus verlassen, dann mit mir.
Unsere Hündin ist ganz anders: Sie (kam als Welpi zu uns) hat sich von der ersten Sekunde an meinen Mann ausgesucht ... Für sie bin ich "das lästige Anhängsel". Sie ist der "Schatten meines GöGas)
Klar folgen und Gassi gehen tun sie mit beiden von uns, aber trainieren tun wir auch ganz bewusst so, wie sich die Hunde uns ausgesucht haben: Also ich arbeit mit Merlin (er darf auch bei mir wesentlich mehr als Josey - mit ihr bin ich manchmal unbewusst wesentlich strenger) und mein Mann mit unserer Josey! Nur im Agi bau ich Josey mit auf, da das nicht die Sportart meines Mannes ist, Josey das Ganze aber super klasse findet ... Da ist Frauli "zwangsweise auch okay" :)
 

Stephanie

Korinthenkacker
Dabei
13 Feb 2010
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#4
Vielleicht machst Du Dir einfach zu viele Sorgen :confused:
Mein damals fünfjähriger Joey ist auch so ein zartes Seelchen mit extremer Bindung zu mir, dass war nicht immer einfach als Q dazu kam.
Er hat sich aber schon auch im Haus mit Q beschäftigt, wenn ich beide ignoriert habe. - Ich durfte bloß nicht gucken - dann hat es sofort aufgehört! Im Laufe der Zeit hat sich das dann eingepegelt, auch durch Spiele zu dritt, z. B. Zerrspiele, kuscheln zu dritt, etc. Eben supitolle witzige Sachen, die Joey mag, die man auch gemeinsam machen kann.

Hol Dir einen anderen Trainer dazu, der die Situation vor Ort checkt, Du kennst doch bestimmt jemanden. Manchmal sieht man selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht, gerade, wenn man so verstrickt in Gefühle ist.

Zum Fressen kann ich nichts sagen, Joey schlingt aus Futterneid ALLES in sich rein, seit wir Q haben :rolleyes:

LG
Stephanie
 
Dabei
21 Sep 2009
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#5
Wenn Jupp so schlecht frisst, biete ihm doch im Einzeltraining sei Trofu als Leckerlie an und lass ihm quasi seine Essensprotion erarbeiten ...

Ich würde Futter halt generell nicht stehen lassen ... (aber dazu gibts schon einen extra Thread)
 
Dabei
22 Nov 2012
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#8
Erst mal vielen Dank für Eure Antworten!

@ Simone87
Ich füttere das Wolfsblut Wide Plain. Das ist das einzige, das Jupp gut verträgt.
Er ist/ war schon immer so ein Phasen- Fresser. Mal frisst er gut und hat Hunger. Und dann gibt es wieder Phasen, in denen er schlecht frisst. Das war immer schon unser Thema.... Ich habe erst vor einem halben Jahr umgestellt (vom Hills) und möchte ungern schon wieder wechseln. Vor dem Hills war es Proplan und davor Yomis. Und alles verursachte einen fludrigen Output... Futter ist also unser generelles grosses Thema. Wenn ich nicht immer mal wieder beruflich für mehrere Tag weg wäre, dann würde ich gerne barfen. Aber damit ist mein Mann schlicht wegs überfordert....
Leider ist Jupp auch im Hundesport so überhaupt nicht über`s Futter zu belohnen. Es interessiert ihn schlichtwegs nicht. Ein Stimmlob/ Blickkontakt ist ihm viel wichtiger und oft nimmt er auf dem Hundeplatz noch nicht einmal die "Super- Leckerchen", die es nur auf dem Hundeplatz gibt. Wenn ich da mit dem normalen Trockenfutter ankäme, dann würde er wahrscheinlich insgeheim in sich hineien grinsen...

Es ist bei uns, wie bei Euch. Jupp ist "mein" Hund. Herrchen ist auch ok, aber er würde immer mit mir gehen und nicht mit seinem Herrchen. Bei Paul ist es jetzt schon genau so. Er ist immer da, wo ich bin. Wenn ich mit Jupp unterwegs bin, dann liegt Paul auf meinen getragenen Sachen.Also sind beide Hunde immer da, wo ich bin...

@ Stephanie
Ja- vielleicht mache ich mir einfach wirklich zu viele Sorgen!:)
Ich wünsche mir natürlich, dass beide Hunde glücklich sind. Und wenn ich sehe, dass Jupp unglücklich/ beleidigt ist, dann tut mir das in der Seele weh...
Und mein Nervenkostüm wird von Tag zu Tag etwas weniger belastbar...
 
Dabei
21 Sep 2009
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#9
Hast du schon mal an einen "Allergietest" gedacht und an eine Ausschlussdiät ?
Was ist, wenn du ihn am Huplatz roh belohnst? Was fütterst du als "Super-Leckerlie"?
Darf ich fragen, ob sich dein Mann viel mit den Hunden abgibt und daran auch Spaß hat, oder ob es generell so ist, dass die Hunde "deins" sind?
 
Dabei
7 Sep 2012
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#10
Bei uns zog vor 2 Jahren eine junge Hündin zu meinen beiden Großen, die zuvor ihr ganzes Leben mit ihrer Mutter zusammen gelebt hatten.
Während Fynn wie ihre Mutter tolerant u. souverän ist u. die Kleine von Anfang an mochte, fand Megan sie einfach nur eines: SCHRECKLICH! Mach weg das Teil!!!
Ich habe sie die ersten beiden Tagen an den Welpen heranclickern müssen, damit sie einen Sicherheitsabstand von 5 Meter + unterschritt... Entschuldigend muss man sagen, das Megan im Nahbereich nicht gut sieht u. sie in erster Linie diese eineinschätzbare um sie Herumgewusel störte, was ich dann so gut es ging verhindert habe.
Nach eine Woche sah dann Megan wohl ein: Das Teil geht nicht mehr weg... u. es wurde stetig besser, dennoch dauerte es einige Monate, bis sie zum ersten Mal miteinander spielten.
Zum Glück stammt Fallon aus einem großen Rudel u. kannte das 1x1 der Hundekommunikation. Sie guckt noch heute sofort weg, wenn Megan sie mal anknurrt u. dreht ab u. wenn es deutlicher wird, unterwirft sie sich bereitwillig. Auch wenn sie mitunter mal frech ist, merkt man schon, das sie es lieber hat, wenn die Großen die Leitung haben.
Allerdings lernte sie am Anfang auch konsequent zurückzustecken, in Sachen Beachtung u. Aufmerksamtkeit.
Mittlerweile spielen alle 3 mit- u. untereinander u. selbst das bei den Großen nicht so beliebte Kontaktliegen, erdulden sie tapfer!:) Fallon darf inzwischen sogar mit Megan das Sofa teilen... wenn es sein muss u. sie behutsam dazu kommt.

Mit dem Füttern ist es bei uns ähnlich, wenn auch umgekehrt. Meine Aliha war auch so ein mäkeliger Fresser (u. ich machte die genau gleichen Fehler wie Du), ihre beiden Töchter kommen da ganz nach dem Vater (zum Glück). Heute ist es Fallon die auch mal 1-2 Tage wenig bis gar nichts frisst. Mitterweile bin ich da relaxt, denn noch kein Hund ist vor seinem vollen Fressnapf verhungert. Wenn sie nicht frisst, wird der Napf weggestellt u. halt später noch mal serviert. So gemein...
 
Dabei
22 Nov 2012
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#11
Haben wir alles hinter uns.... Diagnose: eosinophile Gastroenteritis. Die Super Leckerchen sind kleine, rohe Rindsleistenstückchen.

Hmmnnn. Da muss ich jetzt erst mal drüber nachdenken. Generell liebt er die Hunde und hat Spass an ihnen. Er geht gerne mit dem Grossen spazieren oder nimmt ihn mit zum Joggen. Und er ist für Schmusen, Verwöhnen und Blödsinn machen zuständig.Bei allem anderen bin ich zuständig. Ich füttere, gehe zum Tierarzt wenn etwas ist, renne begeistert zum Hundeplatz. Das ist nicht so seine Welt. Er kommt ab und an mit und macht Photos und ist stolz. Aber der angefressene Hundemensch bin ich. Dadurch dass er beruflich viel im Ausland ist bin ich die Bezugsperson...
 
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Dabei
22 Nov 2012
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#12
@ Aussiewolf

Danke für deinen Erfahrungsbericht! Es tut gut zu lesen, dass es bei Anderen auch länger als 2-3 Tage gedauert hat, bis sich die Situation eingependelt hat.....
Langsam bin ich auch soweit. Heute morgen habe ich das Futter hingestellt und nachdem Jupp es missachtet hat, habe ich den Napf einfach wieder hochgestellt. Ich glaube,ich nehme den Jupp gleich mal mit auf eine Runde Off- Road- Rollern. Irgendwann wird er nach dem Rennen ja wohl mal Hunger kriegen. Hoffentlich!!!
 
Dabei
24 Jan 2008
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#13
Also ich bin ja bei den sogern genannten Ferndiagnosen immer vorsichtig -von daher sag ich einfach mal wie ich das bei mir handhabe.
Also wie die meisten wissen leben ja 5 Monster bei uns.Da wäre meine alte Goldyhündin Ivy 10 Jahre.Mit ihr haben wir alle Anfangsfehler der Hundehaltung hinter uns gebracht. Als Ivy 1 1/2 war -wollten wi rihr was gutes tun und haben den Spielkumpel Dundee ,ein Schnauzermix dazu geholt.Anfangs war die große ja nicht so begeistert aber nach paar Tagen hat sie den Zwerg dann als ihr Baby adoptiert. Beide sind krank -Dundee hat Probs mit der Bauchspeicheldrüse ist auch ein dünner Hering ,aber seit wir barfen gehts gut mit ihm .Ivy hat schwere HD und einiges an Allergien aber durchs barfen ist auch das ok.
Nach 1 1/2 Jahren kam dann Nena ,der erste Aussie dazu.Sie war und ist ein rechter Quirl und hat dafür anfangs von Dundee was übergebraten bekommen ,auch mit Löchern ,aber sie hats geschnallt und dann waren sie einArsch und ein Kopp.aus Nenas erstem Wurf hab ich Pearly behalten .Ein ruhiges Sensibelchen ,was mit niemandem Ärger haben möchte .Sie hat ihren Platz im Rudel alleine gefunden.Dann gibts da noch Pi -Tochter von Pearly -die braucht ab und zu was auf die Nase ,aber das haben die Alten gut im Griff.
Ich sag immer das ist ein gewachsenes Rudel und die Kunden finden es gut ,das ich eben nicht so wirklich eine Rangordnung unter den Hunden habe sondern eher das mein Mann und ich Chef sind und die Hunde für mich alle gleich sind.Sie werden gleichzeitig gefüttert und ich muß auch nicht immer vor gehen .Nena und Pearly gehen mal mit auf die Couch ,die anderen nicht .ich gehe mindestens einmal am Tag mit allen einzeln zum Training raus und zum Hupla gehen auch nur 2 oder 3 gleichzeitig .
Im Moment sind 2 läufig und selbst in der Situation haben wir eine schöne Harmonie-von daher denke ich durch das viele Einzeltraining wird einiges im Rudel besser akzeptiert .Ist natürlich sehr Zeitintensiv -aber das ist es mir wert.
 
Dabei
22 Nov 2012
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#14
Also ich bin ja bei den sogern genannten Ferndiagnosen immer vorsichtig -von daher sag ich einfach mal wie ich das bei mir handhabe.
Also wie die meisten wissen leben ja 5 Monster bei uns.Da wäre meine alte Goldyhündin Ivy 10 Jahre.Mit ihr haben wir alle Anfangsfehler der Hundehaltung hinter uns gebracht. Als Ivy 1 1/2 war -wollten wi rihr was gutes tun und haben den Spielkumpel Dundee ,ein Schnauzermix dazu geholt.Anfangs war die große ja nicht so begeistert aber nach paar Tagen hat sie den Zwerg dann als ihr Baby adoptiert. Beide sind krank -Dundee hat Probs mit der Bauchspeicheldrüse ist auch ein dünner Hering ,aber seit wir barfen gehts gut mit ihm .Ivy hat schwere HD und einiges an Allergien aber durchs barfen ist auch das ok.
Nach 1 1/2 Jahren kam dann Nena ,der erste Aussie dazu.Sie war und ist ein rechter Quirl und hat dafür anfangs von Dundee was übergebraten bekommen ,auch mit Löchern ,aber sie hats geschnallt und dann waren sie einArsch und ein Kopp.aus Nenas erstem Wurf hab ich Pearly behalten .Ein ruhiges Sensibelchen ,was mit niemandem Ärger haben möchte .Sie hat ihren Platz im Rudel alleine gefunden.Dann gibts da noch Pi -Tochter von Pearly -die braucht ab und zu was auf die Nase ,aber das haben die Alten gut im Griff.
Ich sag immer das ist ein gewachsenes Rudel und die Kunden finden es gut ,das ich eben nicht so wirklich eine Rangordnung unter den Hunden habe sondern eher das mein Mann und ich Chef sind und die Hunde für mich alle gleich sind.Sie werden gleichzeitig gefüttert und ich muß auch nicht immer vor gehen .Nena und Pearly gehen mal mit auf die Couch ,die anderen nicht .ich gehe mindestens einmal am Tag mit allen einzeln zum Training raus und zum Hupla gehen auch nur 2 oder 3 gleichzeitig .
Im Moment sind 2 läufig und selbst in der Situation haben wir eine schöne Harmonie-von daher denke ich durch das viele Einzeltraining wird einiges im Rudel besser akzeptiert .Ist natürlich sehr Zeitintensiv -aber das ist es mir wert.
Respekt!
Ich würde mir -glaube ich- nen Strick nehmen;-) Nee- Spass beseite. Toll, wie du das im Griff hast. Ich würde mir so viele Hunde nicht zu trauen. Aber ich bin ja schon mit 1,5 Aussies überfordert......
 
Dabei
7 Sep 2012
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#15
Ja, da hat Birgit wirklich Recht u. ich habe es sozusagen unterschlagen: Es ist wichtig, das man das Rudel nicht immer nur als Rudel betrachtet, sondern mit den Hunden auch regelmäßig einzeln was unternimmt. Sie genießen das unglaublich u. brauchen auch mal die ungeteilte Aufmerksamtkeit.
Was sich bei meinen beiden unglaublich positiv ausgewirkt hat, war, das ich sie zu Ausbildern gemacht habe. Fallon hatte am Anfang ein ordentliches Problem mit fremden Menschen. Tja, Megan u. Fynn haben das nicht! :)
Und so sind wir regelmäßig auf einen Parkplatz oder in die Fussgängerzone gefahren u. eine oder beide Ausbilder an die Seite des Jungspundes. Und man glaubt nicht, wie sehr sie das genossen haben!!! Die wissen dann beide ganz genau: Wir sind wichtig, wir haben hier einen Job!
Fallon hat davon unheimlich profitiert!
 
Dabei
21 Sep 2009
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#16
Nachdem, wie du geschrieben hast, schick doch deinen Großen mal ne Runde mit deinem Männe und du machst einstweilen Party mit dem Kleinen oder eben umgekehrt ... Gib beiden "Auszeiten vom Rudel" und Zeit nur mit dir bzw. deinem Mann.
 
Dabei
22 Nov 2012
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#17
Nachdem, wie du geschrieben hast, schick doch deinen Großen mal ne Runde mit deinem Männe und du machst einstweilen Party mit dem Kleinen oder eben umgekehrt ... Gib beiden "Auszeiten vom Rudel" und Zeit nur mit dir bzw. deinem Mann.
Probiere ich gerne aus! Werde dann weiter berichten....

@ All

Vielen Dank für Eure Antworten, Erfahrungswerte, Tipps und für`s Mut machen! Ich weiss das wirklich sehr zu schätzen und bin dankbar, dass Ihr mich mit meinen Nöten ernst nehmt....
 
Dabei
11 Nov 2012
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#18
Ich kann dazu auch was beitragen und Mut machen. Ich habe ja zu meinem 4,5 Jahre alten Aussierueden eine kleine Aussiehuendin dazu geholt. Hudson war anderen Hunden gegenuber und ist das auch weiterhin sehr sozial eingestellt, nur gespielt hat er mit anderen Hunden eigentlich nie.
Hudson ist durch die harte Erziehungsschule unseres Westis gegangen.
So und vor fast 4 Monaten habe ich meinem Hudson also einen Welpen "angetan". Die ersten 2-3 Wochen, waren nicht einfach. Der Westi bei dem ich dachte, das gibt mega Probleme, machte gar keine Probleme und mein Hudson bei dem ich dachte, ach innerhalb von Tagen, wird er das Teilchen lieb haben, war angepisst und ignorierte den Zwerg. Aber jede Woche wurde es besser. Umso aelter June wurde, umso mehr konnte Hudson mit ihr anfangen und jetzt nach 4 Monaten liebt er das Kleinteil. Er schaut wo sie hingeht, spielt mit ihr, erzieht sie auch mit und ja, er hat sie voll akzeptiert. Ich habe ihn, als er so angepisst war, nie besonders behandelt, habe aber auch das Welpi nie bevorzugt. Ich habe einfach abgewartet.
June kommt auch aus einem grossen Rudel und konnte schon als kleiner Welpe die Hundesprache zu 100%. Das hat auch geholfen das Eis zu brechen.
Mittlerweile und das freut mich total, kuschelt er mit ihr, zergelt mit ihr und spielt mit ihr. Das war zu Anfang nicht vorstellbar. Sie darf fast alles bei ihm, er ist so tolerant ihr gegenueber, dass ich mich manchmal echt frage, womit sie das verdient hat. Und auch der Westi, der zu Hudson teilweise mehr als streng war, ist Wachs in ihren Pfoten. :D
Und June? Die liebt ihren Hudson, haengt total an ihm und schaut sich vieles von ihm ab.
Also Geduld, ich wuerde mich nicht zu viel einmischen und ich wuerde keinen der Hunde besonders bevorzugen oder behandeln.
Einzeln was mit ihnen unternehmen, mache ich hier auch von Anfang an, aber nicht taeglich und ich mache mir da auch keinen Stress. Warte einfach mal ab, wirst sehen in 1-2 Monaten hat sich die Lage veraendert und wahrscheinlich deutlich verbessert. ;)

LG
 
Dabei
7 Sep 2012
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#19
June kommt auch aus einem grossen Rudel und konnte schon als kleiner Welpe die Hundesprache zu 100%. Das hat auch geholfen das Eis zu brechen.
(/QUOTE]

Da unsere beiden vom selben Züchter kommen, haben wir in der Beziehung die gleichen positiven Erfahrungen gemacht. Ich denke, es ist ein echter Vorteil für alle Beteiligten, wenn der Welpe aus einem gut funktionierenden Rudel "vor-" sozialisiert wurde, wenn man ihn in "sein" Rudel integrieren will. Die Kleinen haben das 1x1 der Hundesprache u. der Rudelregeln quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Auch meine erste Aussiehündin kam aus einem tollen Rudel u. war im Umgang mit anderen Hund durchweg souverän u. freundlich.
 
Dabei
22 Nov 2012
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#20
Hallo Ihr Lieben

Vielen Dank für Eure persönlichen Geschichten. Ich finde sie spannend und auch beruhigend...

Momentan ist es so, dass Jupp stationär in der Tierklinik ist und dort sicherlich bis morgen bleiben muss.
Heute Nacht hat er mehrmals erbrochen und ich bin heute früh mit ihm zur Tierklinik, weil ich nichts verpassen wollte. Das Labor war unauffällig, aller Werte in Normbereich. Er hat einfach 1,5 Kilo verloren....
Er bekommt jetzt AB gegen den Durchfall und einen Säureblocker, damit sich der Magen beruhigt. Und zudem Elektrolyte um den Gesamthaushalt wieder aufzufüllen und zu stabilisieren.
Da ich mittlerweile auch am Anschlag bin mit seiner Fressensverweigerung, meinte die Tierärztin, dass Jupp und ich uns gegenseitig hochschaukeln und so eine medizinisch- therapeutische Pause uns beiden gut tun würde. So kämen wir mal beide zur Ruhe und ich hätte morgen die Gewissheit, dass seine Reserven wieder aufgefüllt sind...

Ich weiß eigentlich gerade gar nichts mehr.....
 
Dabei
21 Sep 2009
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#21
Meinst du bzw. die Tierärzte, dass der Durchball, Erbrechen, Gewichtsverlust mit eurem neuen Welpi zu tun hat? Wie lang hat er denn nichts gefressen? Saufen tut er aber regelmäßig, oder? Lass doch mal Bauchspeicheldrüse und Schilddrüse checken -- oder würde evtl. mit den Blutwerten schon erledigt?!?
 
Dabei
12 Jun 2011
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#22
oh, das fehlte gerade noch, tut mir leid, aber da wird er mal durchgecheckt und Du weißt dann dass es nichts organisches ist, was das Problem aber nicht löst

viel Kraft! kann nichts dazu sagen, habe nur einen Rüden 4J. und könnte mir nicht vorstellen, ihn einen Welpen vor die Nase zu setzen. Mein verwöhntes Einzelkind würde auch furchtbar reagieren befürchte ich. Obwohl er die Katze duldet, die war auch zuerst da.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#23
ohje Meyka, das hört sich jetzt nicht so super an, aber er ist ja zum Glück gut versorgt :) Ich drücke die Daumen, dass er schnell wieder auf dem Damm ist!
 
Dabei
22 Nov 2012
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#24
Guten Morgen

Sorry- ich war gestern einfach nicht in der Verfassung hier zu schreiben. Vielen Dank für eure lieben Genesungswünsche.

Die Nacht war ruhig- die Klinik hat sich nicht gemeldet. No News are good News. Ich hoffe also sehr, dass ich meinen Jupp gegen Mittag wieder nach Hause holen darf....

Auch wenn es ganz schrecklich war, so hatte die Situation auch etwas Gutes. Ich konnte mich uneingeschränkt um Paul kümmern. Wir waren kurz in einem Einkaufszentrum, haben Aufzugfahren gelernt und haben " Guck' mich an" ( eine der wichtigsten Übungen überhaupt- wie ich finde) üben können. Und natürlich geschmust was das Zeug hält....
Ich habe geschlafen wie ein Stein. Paul auch. Ganze 8 Stunden haben wir durchgeschlafen.

@ Simone87
Habe ich direkt mit testen lassen. Alles ohne Befund... Gott sei Dank.
Ich glaube, ich stelle ihn heute mal bei einer Tierärztin vor, die sich auf Bachblütentherapie spezialisiert hat. Ich glaube ja nicht so dran, aber schaden kann es ja auch nicht... Und nachdem bei meinem Pferd eine Warze mit Spagyrik weg gegangen iss, muss ja wohl doch irgendetwas dran sein an den altenativen Methoden. Was meinst du dazu?
 
Dabei
12 Dez 2012
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#25
Ich wünsche dir auf jeden Fall auch, dass sich alles zum Guten wendet und der Stress nachlässt. Aber das mit Paul klingt doch schonmal schön :)
 
Dabei
21 Sep 2009
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#26
Wo wohnst du denn? Nicht zufällig in Bayern, oder? Habe das dicke Gelenk meines Quarters (er hat sich im Spin die beiden Karpalgelenk zusammengeschlagen, und nachdem er ziemlich "schmerzbefreit" ist, hat ihm das dicke rechte Karpalgelenk keinen Tag gestört ... Nie lahm, nie unklar gelaufen, ... Aber ich fands einfach nicht soooo klasse -- meine TA hat mir daraufhin ein pflanzliches Medikament geschickt und nach 4 Wochen a 3 Tropfen ist es weg und auch die letzten 3 Jahre nicht wieder gekommen ...) pflanzlich behandelt...
Von Bachblüten naja ... ich hab selbst mal welche genommen wg Migräne, hat aber leider NULL gebracht ... Das Geld hätt ich mir getrost sparen können ...
Mit ist da die Homöopathie lieber: Habe bei Stress sehr gut Erfahrung mit Kalium phosphoricum und bei Magen-Darm Problemen mit Nux vomica (bekommen meine Pferde auch bei Wetterumschwüngen -- wenn andere koliken, sind meine top-fit!)
 
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Dabei
22 Nov 2012
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#27
@ Simone87

Ich wohne in der Schweiz. Ich glaube das Thema mit den Bachblüten hat sich erledigt....

Ich durfte Jupp wieder nach Hause holen. Er hat in der Tierklinik wieder angefangen zu Fressen und er hat kein Erbrechen und auch keinen Durchfall mehr.

Als er Paul gesehen hat, hat er sich merkbar gefreut:confused:
Die haben sich richtig begrüßt....

Und dann habe ich gefüttert und beide haben gefressen! Jetzt wo ich weiss, dass bei Jupp nicht gröberes Organisches vorliegt, kann ich auch lockerer bleiben und darauf vertrauen, dass die Zeit für uns arbeitet und sich langsam mal alles normalisiert.

Danke für eure Ratschläge. Für weitere Tipps und Erfahrungswerte, eure Geschichten bin ich offen und dankbar!!!
 
Dabei
15 Mai 2012
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#28
oh das hört sich ja schon mal sehr gut an! Dir ist bestimmt ein rießen Stein vom Herzen gefallen! Ich drück die Daumen dass es positiv weitergeht und bitte berichte uns weiterhin :) Mit Geduld wird sich das bestimmt alles regeln :)
 
Dabei
27 Jun 2012
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#29
Merlin hat sich als wir mit Yankee ankamen gefreut (er hat ihn vorher schonmal kennen gelernt), aber die freude hat nicht lang gehalten und er hat ihn quasi sofort ignoriert. mit diesem kleinen wuseligen Knäuel konnte er einfach nichts anfangen.
Es hat 3 Tage gedauert, bist er Yankee überhaupt nochmal beachtet hat. An diesem Tag haben sie auch das erste mal zusammen gespielt.
Es war auch eine Zeit lang so, dass Merlin sich sehr zurück gezogen hat, weil ich, ja vorallem ich, auch falsch mit der Situation umgegangen bin.
Yankee ist charakterlich total anders als Merlin. Da hatte ich anfangs starke Probleme mit.
Yankee ist sehr dickköpfig und frech und brauchte vorallem im Welpenalter öftere Ermahnungen um etwas sein zu lassen. Leider haben bei ihm auch nicht nur leichte Ermahnungen gereicht. Er brauchte bwsp eher ein sehr kräfitges und bewusstes Nein um es (damals) zu akzeptieren. Da Merlin sehr sensibel ist bei sowas, hat er es die erste Zeit auf sich bezogen und war dann im Haus sehr unsicher weil er nicht damit umgehen konnte das ich "nein" durch die Gegen brülle. Er wusste wahrscheinlich einfach nicht, was er falsch gemacht hat (obwohl er dabei nichtmal gemeint war).
Auf jedenfall hat er sich dadurch sehr zurück gezogen und ich hatte einen schon fast depressiven Hund daheim. Aber mit der Zeit bin ich an der Aufgabe gewachsen und habe auch vieles dazu gelernt!
Ich habe versucht immer darauf zu achten, dass Merlin als erstes Futter bekam, er seine Spaziergänge hatte bzw seine Zeit mit mir alleine etc... aber trotzdem war er teilweise sehr beleidigt/unsicher und wirkte wirklich fast depressiv auf mich.

Inzwischen sind Merlin und Yankee dickste Kumpel und Merlin spielt fast nur noch mit Yankee. Es gibt zwar noch die ein oder andere Baustelle an der ich arbeiten muss (wenn yankee dabei ist, funktioniert der rückruf bei merlin sehr schlecht. ist er nicht dabei, funktioniert er einwandsfrei...), merlin ist auch noch nicht wieder ganz der Alte, aber es ist erheblich besser als anfangs! mein hund freut sich auch endlich wieder wenn ich nach hause komme und lächelt mich an! Das hat er leider eine ganze zeit lang nicht gemacht...
Aber ich bin positiver Dinge, dass das bei uns super wird und wir irgendwann bald ein 3er-Dream-Team sind. Anfangs war ich genau so verzweifelt wie du, aber mit der Zeit kommt Rat und vorallem Besserung. Also halte durch!!!
 
Dabei
22 Nov 2012
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#30
Liebe Steffi

Herzlichen Dank für deine ehrlichen, offenen und sehr selbstkritischen Worte! Es gehört viel Mut dazu so offen und mit fremden Menschen über so private Dinge zu reden...

In vielen Dingen/ Situationen die du schilderst, erkenne ich meine Hunde und auch mich wieder. Scheinbar haben wir genau die gleiche Verteilung auf großen und kleinen Aussie mit den ziemlich gleichen Charaktereigenschaften "erwischt". Da Jupp auch sehr verstört reagiert, wenn ich Paul mal wieder den Unterschied zwischen richtig und falsch "erklären" muss, habe ich jetzt angefangen, Paul nonverbal zu korrigieren. Also weg drängen, räumlich begrenzen, Tauschgeschäfte usw. Funktioniert allerdings auch nicht immer. Aber ich versuche es erst mal so...

Was ich momentan aber selber nicht glauben kann ist, dass die Beiden einträchtig mit dem Futterball spielen:confused:

Auch ist Jupp dem Kleinen gegenüber strikter. Lässt sich sein Leckerchen nicht mehr weg nehmen, knurrt ihn mal deftig an, wenn Paul zu frech wird und Jupp bedrängt. Ich finde es gut! Das Schöne ist, dass der Kleine aus einem großen Rudel stammt und die Hundesprache spricht. Er akzeptiert die Korrektur und zeigt ein schönes Beschwichtigungsverhalten und hält anschließend respektvollen Abstand.
Einzig wenn Paul mal wieder im roten Bereich ist und auf 180ig Touren dreht, dann greife ich ein. Weil ich so totales Aufdrehen im Haus nicht akzeptiere....

Vielleicht liegt es aber auch an mir. Vielleicht habe ich die Pause wirklich mal gebraucht und kann jetzt wieder besser und glaubhafter das vermitteln, was meine Hunde von mir brauchen. Ich habe jetzt wirklich das Gefühl, dass wir zwar noch einen langen Weg vor uns haben, aber das wir das schaffen werden. Es ist keiner mehr wirklich unglücklich. Und das macht mich wirklich, wirklich wahnsinnig froh und gibt mir Kraft!
Und.....beide Futternäpfe waren heute Abend ratzeputze leer geschleckt;)
 

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