Ich mache mal einen eigenen Thread auf zu diesem Thema auf. Dann kann ich auch ausführlicher auf die Thematik eingehen.
Ich weiss, es sind einige "alte Hasen" mit viel Aussie-Erfahrung hier drin. Und wenn die sich die Zeit nehmen und die Mühe machen würden, mir zu antworten, wäre das toll!
Zu uns: Seit etwas mehr als einer Woche lebt Paul (aktuell 11 Wochen/ Aussie) bei uns. Mein Grosser heisst Jupp und ist 4,5 Jahre. Ich selber bin Hundetrainerin, aber bei den eigenen Hunden wohl etwas betriebsblind....
Jupp ist ein Sensibelchen, wie es im Buche steht. Ein toller Hund mit einer grossen sozialen Kompetenz. Mit viel Freude an Artgenossen. Er geht problemlos mit allen um, was draussen auf vier Beinen rumläuft. Gerade mit fremden Aussies hatte er immer extrem viel Spass. Er war immer schon ein schlechter Esser. Und ich habe seinem wenigen Essen wohl zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, indem ich ihn dann extra verwöhnt habe. Sahne drüber etc.... Ich weiss, ich müsste es besser wissen. Aber eben- Theorie und Praxis klaffen doch manchmal auseinander. Jupp ist auch eher auf der schlanken Seite. Bisher habe ich sein Fressen dann einfach stehen lassen und er hat irgendwann dann mal etwas gefressen. Oder auch nicht. Das geht jetzt nicht mehr, weil Paul alles frisst, was nicht niet- und nagelfest ist.
Paul ist das krasse Gegenteil von Jupp. Frech, laut, verfressen
Und er findet den Jupp einfach nur toll und rennt hinter ihm her. Und Jupp findet Paul total ätzend. Zumindest im Haus. Draussen spielen die Zwei zusammen....
Ich nehme mir extra jeden Tag Zeit, um nur mit Jupp etwas zu unternehmen. Und Jupp wir immer zuerst beachtet, zuerst begrüsst, zuerst beschmust, bekommt zuerst sein Fressen, darf auf`s Sofa und Paul nicht usw.
Manchmal so, dass ich schon fast wieder dem Paul ein schlechtes Gewissen gegenüber habe, weil ich ihn nicht so oft knuddle und mich mit ihm beschäftige, wie ich es mit Jupp gemacht habe, als er klein war. Und wie ich es würde, wenn der Jupp nicht so schrecklich beleidigt wäre....
Meine Tage sind also geprägt von Schuldgefühlen. Schuldgefühle dem Grossen gegenüber, weil ich ihm einen kleinen Welpen zumute. Und Schuldgefühle dem Kleinen gegenüber, weil ich ihn immer an zweite Stelle setze, um den Grossen nicht noch mehr vor den Kopf zu stossen. Und dann habe ich noch Psychostress, weil der Jupp schlecht bis gar nicht frisst....
Ich habe gewusst, dass es für Alle eine Umstellung wird! Und auch, dass es anstrengend wird und Zeit braucht. Aber das der Jupp so lange, so primelig ist, dass überfordert mich jetzt gerade.
Wenn ich mich umhöre, dann bekomme ich immer gesagt: "Das wird schon..."
Ja- das hoffe ich auch.
Hat Jemand von Euch Ähnliches erlebt? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar! Klar- als Hundetrainerin weiss ich, dass ich Jupp`s Verhalten nicht noch durch übertriebene Aufmerksamkeit bestätigen darf. Das versuche ich auch. Und ich versuche, so locker wie möglich im Alltag weiter zu machen. Nur komme ich so langsam an meinen Grenzen...
Weil langsam die Zeit, auf die ich mich so gefreut habe, zu einem echten Alptraum wird.
Ich weiss, es sind einige "alte Hasen" mit viel Aussie-Erfahrung hier drin. Und wenn die sich die Zeit nehmen und die Mühe machen würden, mir zu antworten, wäre das toll!
Zu uns: Seit etwas mehr als einer Woche lebt Paul (aktuell 11 Wochen/ Aussie) bei uns. Mein Grosser heisst Jupp und ist 4,5 Jahre. Ich selber bin Hundetrainerin, aber bei den eigenen Hunden wohl etwas betriebsblind....
Jupp ist ein Sensibelchen, wie es im Buche steht. Ein toller Hund mit einer grossen sozialen Kompetenz. Mit viel Freude an Artgenossen. Er geht problemlos mit allen um, was draussen auf vier Beinen rumläuft. Gerade mit fremden Aussies hatte er immer extrem viel Spass. Er war immer schon ein schlechter Esser. Und ich habe seinem wenigen Essen wohl zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, indem ich ihn dann extra verwöhnt habe. Sahne drüber etc.... Ich weiss, ich müsste es besser wissen. Aber eben- Theorie und Praxis klaffen doch manchmal auseinander. Jupp ist auch eher auf der schlanken Seite. Bisher habe ich sein Fressen dann einfach stehen lassen und er hat irgendwann dann mal etwas gefressen. Oder auch nicht. Das geht jetzt nicht mehr, weil Paul alles frisst, was nicht niet- und nagelfest ist.
Paul ist das krasse Gegenteil von Jupp. Frech, laut, verfressen
Ich nehme mir extra jeden Tag Zeit, um nur mit Jupp etwas zu unternehmen. Und Jupp wir immer zuerst beachtet, zuerst begrüsst, zuerst beschmust, bekommt zuerst sein Fressen, darf auf`s Sofa und Paul nicht usw.
Manchmal so, dass ich schon fast wieder dem Paul ein schlechtes Gewissen gegenüber habe, weil ich ihn nicht so oft knuddle und mich mit ihm beschäftige, wie ich es mit Jupp gemacht habe, als er klein war. Und wie ich es würde, wenn der Jupp nicht so schrecklich beleidigt wäre....
Meine Tage sind also geprägt von Schuldgefühlen. Schuldgefühle dem Grossen gegenüber, weil ich ihm einen kleinen Welpen zumute. Und Schuldgefühle dem Kleinen gegenüber, weil ich ihn immer an zweite Stelle setze, um den Grossen nicht noch mehr vor den Kopf zu stossen. Und dann habe ich noch Psychostress, weil der Jupp schlecht bis gar nicht frisst....
Ich habe gewusst, dass es für Alle eine Umstellung wird! Und auch, dass es anstrengend wird und Zeit braucht. Aber das der Jupp so lange, so primelig ist, dass überfordert mich jetzt gerade.
Wenn ich mich umhöre, dann bekomme ich immer gesagt: "Das wird schon..."
Ja- das hoffe ich auch.
Hat Jemand von Euch Ähnliches erlebt? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar! Klar- als Hundetrainerin weiss ich, dass ich Jupp`s Verhalten nicht noch durch übertriebene Aufmerksamkeit bestätigen darf. Das versuche ich auch. Und ich versuche, so locker wie möglich im Alltag weiter zu machen. Nur komme ich so langsam an meinen Grenzen...
Weil langsam die Zeit, auf die ich mich so gefreut habe, zu einem echten Alptraum wird.
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