Rettungshunde

Dabei
17 Jun 2013
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#61
Ach genau und noch eine Frage hätt ich bzlg. der UO.
Bei der Eignung muss folgende Kombi gezeigt werden. Sitz aus der Bewegung - Hier- Platz-Steh
Also ich setzte den Hund aus der Bewegung ab. entferne mich 30 schritte und rufe in mit Hier zu mir her. nach 10-15 schritten des Hundes ein Platz. und dann aus den Platz ein Steh.
Mein Problem ist das meine Hündin wenn ich Sie aus dem Platz ins Steh schicke, meistens 2-3 schritte auf mich zu macht. Wie trainiere ich um das zu vermeiden? Beim Platz muss ich auch meist ein paar schritte auf sie zu machen!
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#63
Wir wollen mit Rodney in die Rettungshundestaffel der DLRG in Haltern am See :)
Momentan wird nur selten trainiert, da Sommerpause. Aber bald kommt der erste Schnupperbesuch. Ich bin da sehr zuversichtlich, dass Rodney geeignet ist :)
 
Dabei
17 Jun 2013
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#64
@ ginabella: Ja wenn du mich meinst ist die RH Arbeit NOCH auf den Sport bezogen! Aber ich könnte jederzeit zB. dem RotenKreuz beitreten und denn Hund dann nach einer abgelegten Prüfung dort im Einsatz führen!
 

Ginabella

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Dabei
18 Mrz 2012
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#65
Ja klar, aber der Aufbau im Moment und die momentanen Anforderungen sind auf den sport bezogen. Daher kann ich dir da z.b nichts zu sagen weil wir ja ganz andere Anforderungen haben..
Daher hab ich gefragt..
 
Dabei
30 Nov 2013
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#66
Wir sind auch seit einiger Zeit in der RHS. Nur ists echt etwas problematisch den kleinen dabei ansatzweise ruhig zu halten. Drehten eure am Anfang auch so auf? Daheim ist er ne totale Schlaftablette, aber draußen und beim Training kaum zu bändigen. Er ist jetzt 11 Monate alt und schon richtig kräftig - wäre um ein paar Tipps sehr dankbar :)
 
Dabei
15 Mai 2014
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#67
Macht ihr Mantrailing oder Fläche? Begeisterung und Engagement beim Hund ist doch unbedingt notwendig für die Arbeit und die Ausbildung dauert ja auch ein paar Jahre. Deiner ist vermutlich auch gerade in der Pubertät. Was sagen denn die Ausbilder?
 
Dabei
13 Jul 2014
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#69
JuRo ich bin auch der Meinung, das das Verhalten deines Hundes doch perfekt ist, durch sein "aufdrehen" zeigt er doch nur seinen Trieb, also den Willen JETZT etwas für dich zu tun, freu dich darüber und lass ihn arbeiten, wenn er zuhause dann ruhig und ausgeglichen ist, ist das doch genau das was man will.
Wenn er in der Fläche aktiv ist, kann er dann Prima seine Energie "ablaufen" wenn du mit ihm trailst naja,,,da musst du dann eben mit ;o)

Zu dem UO Problem etwas weiter oben, verstehe den Ablauf nicht ganz, normal ruft man einen Hund aus dem Platz ab, nicht aus dem Sitz um frühzeitigers Aufspringen (gerade aus dem Sitz) zu vermeiden und vom Platz ins Steh? Irgendwie kein Wunder das der Hund da ein paar Schritte geht, ist ja rein physiologisch schon notwendig...
Aber das ist wohl im RH-Sport eine Regel? Leider weiss ich da nichts als Rat
 
Dabei
30 Nov 2013
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#70
Ja das ist ein etwas zweischneidiges Schwert ;) Er findet die Arbeit total super, auch in den Anfängen der UO macht er super mit - geht wie ein Einser nebenher mit Blickkontakt (wir machen es erst seit 2 Monaten). Problem ist halt das er im Hundeanhänger nie zur Ruhe kommen kann, die ganze Zeit ist er am rumzetern. Machts halt nicht einfach mit ihm zu arbeiten z.B. beim Gerätetraining wie Leitern, Wippe usw. Er kann sich dadurch überhaupt nicht konzentrieren was man sagt und alles Andere ist momentan 10x interessanter. Mit 11 Monaten ist jetzt voll in der Pupertät - das ist absolut klar, aber wenn ich mir seine Geschwister aus dem Wurf so ansehe... die sind schon entschieden ruhiger. Ich denke wir haben da die letzten Monate das Thema Impulskontrolle total vernachlässigt - steht momentan auf Platz 1 der to do's.
 
Dabei
1 Sep 2014
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#71
Hallo ihr :)

Wir spielen ja auch mit dem Gedanken irgendwann mal mit Huddy zu der Rettungshundestaffel zu gehen. Daher nun meine Frage: ab welchem Alter kann/soll/darf man mit der Ausbildung beginnen. gibt es etwas was man vorher schon üben kann etc? Huddy wird am Freitag 14 Wochen alt ( klar noch viel zu früh) aber gibt es Übungen o.ä. mit denen wir in absehbarer Zeit beginnen können um so eventuell auch zu sehen wie seine Eignung dazu ist. Wir besuchen mit Huddy gerade die Welpenschule und er ist da echt ein Streber, lernt sehr schnell und gerne. villeicht gibts ja kleinigkeiten die wir schon ausprobieren können :)
Gibt es Unterschiede zwischen deutscher und österreichiacher Rettungshundeausbildung?

lg und danke für eure Antworten.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#72
Wir haben mit 9 Monaten mit der Flächenhundausbildung angefangen. Das war eigentlich ganz OK vom Alter her. Viel früher macht nicht unbedingt viel Sinn. Wichtig ist eine sehr gute Bindung zum Hund, der Hund sollte auch schon ein bisschen Grundgehorsam kennen (zumindest der Rückruf sollte gut klappen), er sollte gut sozialisiert und menschenfreundlich sein. Also Hunde- und Menschenkontakte und viel mit dem Hund spielen (Zerrspiele, Suchspiele), alles mit positiver Bestärkung.
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#73
Wir haben jetzt zwei Geschwister Aussies, die fangen mit 4 Monaten die ersten Übungen an. Dabei werden sie aber nur kurz gearbeitet und natürlich alles mit viel fun und Leckerlie. Ich und Rodney starten in die Flächensuche jetzt mit 8,5 Monaten. Hauptsächlich solltest du deinem Hund aber beibringen, warten zu können. Denn die Rettungshunde werden bei uns alle einzeln gearbeitet und dazwischen müssen die Hunde auch mal ne Stunde im Kofferraum warten (meist in einer Box und das Auto ist weit geöffnet).
Beim BRH muss man auch noch die Begleithundeprüfung haben, um Rettungshund zu werden. Also kannst du auch ganz normal erstmal Unterordnung (UO) üben, das ist nie verkehrt, auch wenn es in Österreich nicht Bedingung sein sollte :) Mit 14 Wochen würde ich aber sagen, lass den Hund noch ein bisschen Hund sein :)
Unsere Ausbilderin hat eine Hündin mit 2 Jahren, die jetzt erst anfängt mit der Ausbildung. Vorher war sie einfach nur Hund in einem Rudel (und davor war sie ein Notfall im Tierschutz).
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#74
Hallo Leute,
ich bin vom gestrigen Training etwas gefrustet. Nicht wegen dem Hund, ne der war wie immer klasse! Aber wir haben im BRH gestern ein gemeinsames Training mit ner anderen Staffel gehabt. Wir waren in der Gruppe (von 4-5 Gruppen) 2 Leute aus dem BRH und 3 externe Leute. Wir haben noch die Anzeige geübt, also das Hinrennen und Abstandhalten.
Das findet mein Hund aber nach 2-3 Durchgängen langweilig. Deswegen hatte die Trainingleitung in den letzten Trainings immer eine Witterungsübung vorgeschlagen. Da kann man ja nicht verlieren bei, da mit dem Hund ja normal spazieren gegangen wird und wenn er was findet ist das super und wenn nicht, ist er eben nur spazieren gegangen.
Als ich das nun gestern als letzte Übung machen wollte ( Trainerin war nicht in der Gruppe sondern in einem anderem Suchgebiet) wurde mir von einem aus der anderen Staffel gesagt ich solle meinen Hund doch erstmal aufs Spielzeug vernünftig aufbauen, damit er den menschl. Geruch mit was tollem Verknüpft. Das müsse er erst verinnerlichen.
Ich habe mich schließlich dann doch durchgesetzt. Wir sind dann leider auf eine Pilzsammlerin gestoßen, die das irgendwie nicgt kapiert hat Abstand zu halten. Da habe ich ihn abgerufen und danach hat er schon das erste Opfer gefunden. Dann haben wir gewartet bis die Frau weg war und ich hab ihn wieder losgemacht. Wir hatten schon bedenken, weil wir kaum Wind hatten, aber Rodney hat das zweite Opfer einfach gefährtet. Das hat keine 30 sec. gedauert.
In der Feedbackrunde wurde mir dann nochmal gesagt, dass ich einen supermotivierten Hund habe, ich aber nicht zu übermotiviert sein solle, sonst überfordere ich den Hund.
Ich bin zwar superstolz auf Rodney, denn er hat wie immer alles mit bravour gemeistert. Doch steh ich ja noch selbst am Anfang und habe meinen "Trainingsstil" noch nicht ganz gefunden. Bei uns wird jeder Hund individuell ausgebildet und nicht nach Schema A. Und gerade die Aussies werden mit verschiedenen Übungen am Anfang ausgebildet, denn es wurde die Erfahrung gemacht, dass Aussies sich eben schneller bei ewig der gleichen Übung langweilen.
Was sagt ihr dazu ?

P.S.: Meiner neigt auch dazu wie irre an der Leine zu ziehen, wenn er weiß dass es arbeit gibt. normalerweise reglementier ich das streng. Bei den Rettungshunden finde ich es aber irgendwie gut, solange er ansprechbar bleibt.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#75
Wir bauen die Anzeige auch über Spielzeug oder Futter, je nach Hund, auf. Wir haben Verbeller, d.h. der Hund muss erst einmal auf Anweisung bellen lernen. Kann er das, bietet er es normalerweise bei der Versteckperson von sich aus an. Am Anfang machen wir Spielkreise, dann kurze Suchen (einer rennt rufend mit Spielzeug weg, legt sich z.B. hinter einen Baum, der Hund wird losgelassen und sucht). Wird der Hund besser, werden die Suchen länger. Dafür muss aber die Anzeige gut sitzen und die Motivation für Spielzeug/Futter stimmen. Jeder Hund bekommt für ihn passende Distanzen und ein für ihn passendes Verhalten der Versteckpersonen (Am Anfang wird schnell bestätigt, die Versteckperson liegt oder sitzt, später, bei fortgeschrittenen Hunden gibt es dann Anzeigen ohne Sicht, auf Bäumen oder Hochsitzen).
Ich verstehe nicht so ganz, wie ihr eure Witterungsübung macht. Ihr lasst den Hund doch nicht fremde Pilzsammler suchen (und anbellen?), oder ist der Hund dabei an der Schleppleine?
Auch in Absprache würde ich mit fremden, ungeübten Versteckpersonen sehr vorsichtig sein, denn die wissen normalerweise nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen, bekommen z.B. Angst, wenn der Hund zu dicht kommt und schreien dann den Hund an, bestätigen im falschen Moment,... Ein Anfängerhund der angebrüllt wird kann auch leicht die Lust verlieren, wird ein Hund in einer Bellpause bestätigt ist es auch nicht so toll. Mal davon abgesehen, dass der Mensch Angst bekommen kann, egal wie lieb dein Hund ist.
Der Hund muss auch lernen, ganz klar zu unterscheiden, wann gesucht wird und wann du einfach nur spazieren gehst, ansonsten wird er dir beim normalen Spaziergang Liebespaare hinter Büschen und Versteck spielende Kinder anzeigen, so dass du ihn nicht mehr frei laufen lassen kannst. Wir machen das über die Kenndecke. Ist sie dran wird gearbeitet. Hat bei uns immer super geklappt.
Wir sind jetzt seit 1,5 Jahren dabei und Zaro hat sich noch nicht einmal gelangweilt. Für ihn ist es das Allergrößte, die Versteckperson zu finden. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass der Hund Mensch + Futter/Spielzeug klasse findet und damit eine Motivation hat, sie zu finden.
Meiner ist übrigens auch sehr aufgeregt, wenn es in die Suche geht und zieht dann gerne an der Leine. Wenn es sich in Grenzen hält darf er es dann auch.
 

Herbsel

BARF Gläubige
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28 Jan 2013
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#76
Den Spielkreis gab es in der ersten Staffel, wo ich war, in der jetzigen nicht. Rodney ist ganz klar ein Spielzeughund. Das Trainingsgebiet wird uns vom Förster gegeben, d.h. wir dürfen da trainieren. Natürlich ist es aber ein offenes Gelände und das Hausrecht bleibt beim Förster. Wir können also niemanden verweisen. Deswegen war da eine Pilzsammlerin, die, wie der Name schon sagt, Pilze gesammelt hat. Wir hatten sie gebeten, Abstand von uns als Gruppe zu halten und sie hat das aber nicht interessiert. Deswegen hat Rodney sie gesichtet, und wollte zu ihr. Deswegen habe ich ihn wiederum abgerufen, als er sie gesehen habe und habe ihn in eine andere Richtung gewiesen.
Und ja, es passiert öfter mal, dass fremde Waldspaziergänger oder Kinder angezeigt werden. Denn Flächenhunde zeigen nunmal jeden an. Am Ausgebildeten Hund ist das kein Problem, denn die werden ja auch darauf trainiert, weiter zu bellen, auch wenn sie angeschrien werden oder sonst was. Normalerweise sind aber die Staffelmitglieder die Opfer.
Ich glaube nicht, dass die Witterungsübung irgendwas am Training kaputt macht. Dann würde der Spielkreis das nämlich auch tun, da der Hund da ja von einer Person zur anderen rennt und das soll bei einem ausgebildeten Hund ja auch nicht sein. Stört nachher aber trotzdem nicht.
Btw: Bei uns wird der Intelligente Ungehorsam sogar gefördert. Z.B. werden 2 Opfer versteckt, dann vom Hund gefunden und die Übung beendet. Passend zur Windrichtung liegt auf dem Rückweg zum Auto noch ein weiteres Opfer versteckt. Ziel der Übung ist, dass er dieses auch findet und anzeigt.
Trotzdem bellen die Hunde zuhause keine Waldspaziergänger, oder Liebespaare an.

Mein Hund zeigt auch noch nicht an. Das wird bei uns auch separat aufgebaut. Er kann zwar bellen, macht es aber nur in Situationen in denen er erregt ist. Und wenn ich es von ihm verlange, dann pusht ihn das auch hoch. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob das die richtige Anzeigemethode für ihn ist. Motiviert und gepusht ist er bei der Arbeit genug. Aber es gibt ja noch andere Anzeigemöglichkeiten.

Mein Problem war, dass ich von meinen Trainerinnen Anweisungen für den Tag bekommen habe. Und dann wurde ich wegen der anderen Rettungshundestaffel in eine Gruppe ohne Trainer eingeteilt und jemand anderes aus der fremden Staffel meinte mich zu belehren, wie ich mein Training zu führen habe, obwohl ich es so gemacht habe, wie die letzten Male mit Trainerin. Das hat mich gefrustet, weil ich eben NEU dabei bin und dagegen nichts sagen kann. Aber ich kenne meinen Hund und weiß, dass das Suchen für ihn die größte Belohnung ist, weil er es liebt mit der Nase zu arbeiten. Der Ball ist dann für ihn nur ein Goodie obendrein.
Warum sollte ich meinen Hund also am Ende eines Tages nicht eine kleine Suchübung durchführen lassen ?

Mir ist bewusst, dass jede Staffel andere Trainingsmethoden und andere Zielsetzungen hat, aber ich bin bei dieser Staffel, weil es mir dort so gefällt wie es ist. Ein Austausch mit anderen Staffeln findet ja regelmäßig mal statt, soll aber eher für die "eingesessenen" dienen um mal andere Perspektiven zu erhalten. Für mich war das einfach nur frustrierend, dass mir da eine vollkommen andere Trainingsmethode aufgelabert wurde...
 
Dabei
27 Mrz 2014
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#77
Wir haben im November auch unser "Probetraining" und wenn das gut läuft und wir beide uns als "geeignet" zeigen dürfen wir "auf Probe" zur Staffel :) Ich bin schon ganz aufgeregt und freu mich drauf.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#78
Es war bestimmt nicht schlau, dich als Anfänger in eine fremde Gruppe ohne Trainer zu stecken, aber das hast du ja auch gemerkt.
Der Spielkreis (auch mit Kenndecke) ist bei uns dafür da, dem Hund zu zeigen, dass alle Menschen toll sind und mit ihm spielen oder Futter für ihn haben. Er hilft für die "Opferfestigkeit".
Wir haben auch Flächensuchhunde und die werden von Anfang an so ausgebildet, dass sie nur Personen anzeigen, die sich an einer Stelle befinden (liegen, sitzen, im Baum), keine herumlaufenden/fahrenden Personen. Passanten werden komplett ignoriert. Ich finde das auch gut so, denn es kommen auch mal Leute vorbei, die Angst vor Hunden haben oder Spaziergänger oder Radfahrer mit eigenen, nicht immer verträglichen, Hunden oder auch Reiter. Wir üben (natürlich immer angemeldet) in ständig wechselnden Suchgebieten, damit die Hunde sich nicht auf ein Gebiet einspielen. Jede Staffel hat aber bei der Ausbildung andere Methoden und die führen meistens alle zum Ziel. Am Anfang zu mischen ist natürlich blöd.
 
Dabei
7 Feb 2013
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#79
@Zaralia: ich hab mal ne ganz doofe Frage: kenn mich ja mit der Rettungshundearbeit nicht so aus, aber wenn die Hunde bei euch keine sich bewegenden Personen anzeigen, wie läuft dann ein Einsatz ab, wenn z.B. ein Bewohner d Altenheims gesucht wird, der sich aber bewegen kann und herumirrt?
 
Dabei
15 Mai 2014
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#80
Der Hund läuft ja nicht ganz alleine durch die Gegend. Wir lassen ihn meist Streifen von 50m Breite absuchen (je nach Gelände auch weniger) und gehen in der Mitte mit. Da sieht man Personen, die herumlaufen, in der Regel selber. Außerdem sieht man dem Hund auch an, wenn er eine Person gewittert hat (Er ändert z.B. abrupt die Richtung und läuft in Richtung der Person). Er zeigt laufende Personen nur nicht an, würde in dem Fall also danach weitersuchen.
Es gibt bei jeder Ausbildungsmethode Vor- und Nachteile.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#82
Juhuuu! Zaro hat heute seine Rettungshundeprüfung Fläche bestanden und darf ab jetzt mit in die Einsätze!:)
 
Dabei
17 Jun 2013
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#85
Hab da wieder mal ein Problemchen!Und zwar beim so genannten Lenkbarkeit auf Distanz!
Dh. Hund wird von Grundstellung zu einem Kegel geradeaus geschickt. von da weg auf die verschiedenen Tische (einer links, einer rechts, und einer voran)
Kapiert hat sie das system! ABER
Ich geh in grundstellung, schick sie zum kegel.... das erste mal vl. sogar noch still, doch dann gehts los. Das gebell. Sie verharrt auf der Pos. aber bellt andauernd. Sie lässt sie auch noch auf einen Tisch schicken,. aber alles unter gebell.
Arbeite ich dann weiter, kanns passieren das sie sich so reinsteigert das wenn ich sie schicke sie 1-2 meter läuft, sich umdreht und mich anbellt.
Ich arbeite in diesem Bereich schon seeehhr ruhig, und "langsam" da sie ansonsten noch mehr aufdreht.
Was würdet ihr machen????
Muss dazusangen das sie ansonsten ein eher triebschwacher hund ist und viel motiviert werden muss. Nur was das schicken angeht, ist das für sie sooo aufregend für sie...
 
Dabei
21 Feb 2011
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#86
[OT]Das klingt eher nach Obedience und nicht nach Rettungshundearbeit.
Vlt in dem Unterforum nochmal nachfragen?
Aufgeregt ist sie sicher nicht......entweder nutzt sie es einfach aus, dass sie weit genug weg ist und das Bellen keine Konsequenzen für sie hat, oder sie ist frustriert, weil irgendwo im Aufbau ein "Fehler" steckt.
Für mich wär das Training sofort beendet, wenn mein Hund anfangen würde dabei zu bellen.[/OT]
 
Dabei
17 Jun 2013
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#87
Nein es hat nichts mit Obedience zu tun!
Wie gesagt es ist die "Lenkbarkeit auf Distanz" Siehe Prüfungsordnung ÖPO RH.

Es hat das Bellen auf die Distanz die Selbe konsequenz wie das bellen bei mir. Da werd ich auch nicht körperlich! Sondern die Übung wird einfach abgebrochen. FERTIG.
Sie führt ja die Übung perfekt aus, nur wenns öfter kommt das wird sie einfach ungeduldig und aufgeregt.
Also bestätigung wird das frisbee geworfen, das ist alles für sie! Die wird allerdings auch genommen bei der Suche als bespätigung bei der Versteckperson! Allerdings wenn wir in der Freizeit so Frisbee spielen bellt sie auch nicht so...

Hatte schon die befürchtung, das sie meint, am platz heisst es bellen um zum frisbee zu kommen und die kann da die Anzeige vom Lenken auf Distanz nicht unterscheiden. Obwohl sie beides ansonsten perfekt ausführt!
 
Dabei
17 Jun 2013
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#88
wir machen in der freizeit auch tricks, und da haben wir das herumlaufen um gegenstände aufgebaut.
Dh. ich schick sie zb um einen Baum herum oder sonstiges.
Auch da wird sie richtig schnell und auch da kommt es oft vor das sie das bellen beginnt!

Das viel mir grad noch ein!
Also eben sachen wo ich sie weg schicke von mir, wo sie aber weiß da kommt dann party beim frauchen.

Das VORAN senden ist kein Problem, das wurde allerdings auch mit einer Ballwurfmaschine aufgebaut!
 
Dabei
19 Aug 2011
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#89
Wie brichst du denn die Situation ab?
Kommentarlos?
Wenn ja, würde ich an ein abbruchssignal wie "schade" einführen und dann ggf ein paar min. Pausieren damit dein hund runter fahren kann und die Einheit von neuem beginnen.

Und wie bestätigst du, wenn sie sich korrekt verhalten hat?
Wirst du ihr die frisbee zu?
Vielleicht wäre es auch mal eine Abwechslung, die frisbee nach hinten zu werfen, dass sie lernt, dass die frisbee nicht immer zu ihr kommt und sie an dir vorbei muss?

Das wären aktuell zumindest meine Gedanken, ohne euch dabei gesehen zu haben.
Denn das einschätzen ohne euch gesehen zu haben, ist sehr schwer :)
 
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Dabei
15 Mai 2014
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#90
Wir haben das Schicken zu Kegeln/auf Tische auch als Teil der Gehorsamkeitsprüfung.
Versuch doch mal, das Ganze noch mal auf kurze Distanz aufzubauen. Stell die Tische 3m entfernt von dir auf und schicke sie dann. Ist sie ruhig, gleich beim ersten Tisch richtig loben und bestätigen (vielleicht nicht mit Frisbee sondern lieber mit super Leckerlie, das puscht nicht so auf). Wenn es klappt die Entfernung langsam steigern.
 
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