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Richtiges Training mit der Schleppleine

Dabei
26 Mai 2015
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#1
Hallo,

über die Suchfunktion und auch beim manuellen durchblättern habe ich nichts gefunden.

Also hier die Frage: Wie trainiert man richtig mit der Schleppleine? Wie lange trainiert man mit der Schleppleine? Und vor allem: Was genau trainiere ich eigentlich mit der Schleppleine?

Paula hat einen riesigen Radius. Wirklich riesig. Da jetzt in der Pubertät auch die Ohren öfter auf Durchzug gestellt werden. Wird mir von allen Seiten zur Schleppleine geraten. Ok soweit so gut. Oder doch nicht.

Habe also rumgesucht wie man es richtig macht und einen Artikel gefunden, der rät: Erst nur 4 Meter ausgeben, wenn das klappt dann mehr usw. Schlepp soll über den Boden schleifen bei Bedarf soll man drauftreten. Vorab Ansprache des Hundes, kommt keine Reaktion, stelle ich mich auf die Schlepp. Soweit so gut. Oder doch nicht.

Paula latscht nicht einfach so neben mir her so dass ich bei Bedarf mal eben auf die Schlepp treten könnte. Paula flitzt los. Immer. Also müsste ich mich schon gleich auf die Schlepp stellen. Ok kann ich machen.

Der Artikel sagt ein Jahr lang nur mit Schlepp. Keine Ausnahmen.
Ok soweit so gut. Oder doch nicht.

Wie soll oll der Hund so je richtig rennen? Bei den paar Metern? Da hat sie doch gerade erst Anlauf genommen? Beim Spiel mit anderen Hunden und im Wald, erscheint mir das auch eher unpraktikabel. Gut kann man alles Lösen, bloß wäre die Schlepp dann auch mal ab. Das würde ja wieder gegen die Konsequenz gehen.

Lernt der Hund dadurch tatsächlich in meiner Nähe zu bleiben? Noch jagt sie nicht, sie rennt halt einfach gerne. Ich will also nicht jagen oder sowas unterbinden, sondern nur ihren Radius begrenzen. Lasse ich sie also immer an der Schlepp und nur mit anderen Hunden frei. Wird dass dann nicht noch eher mit Au ja anderer Hunde gleich Party verknüpft? Erscheint mir zumindest sehr wahrscheinlich.

Dann soll man irgendwann die Schlepp immer mehr einkürzen bis irgendwann nur noch ein Placebo Schnippsel hinten dran hängt. (Sobald Kommandos auf Distanz klappen). Ok soweit so gut. Oder doch nicht.

Wem arm will ich denn was vor machen? Der Hund checkt doch genau wann die Schlepp dran ist und wann nicht.

Wie sind eure Erfahrungen?
 

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Dabei
10 Mrz 2014
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974
#2
Also ich habe auch eine Schleppleine die aber eigentlich nicht verwendet wird. Höchstens wenn wir im Naturschutzgebiet unterwegs sind und ich ihren Radius verlängere.
Da Lassie wirklich sofort merkt wenn sie die Schlepp dran hat, (wie sollte sie auch nicht) hört sie dann. Ist die Schlepp ab werden die Ohren auf Durchzug gestellt. Ich habe versucht ihr mittels Schlepp bei zu bringen, beim werfen zu warten und dann sofort zu kommen. Mit konnte sie es sofort, ohne war anderes Training angesagt.
Ich möchte nichts gegen die Schlepp sagen, aber für mich ist sie sehr umständlich.
Obwohl ich nicht viel vom rumkaspern halte, habe ich versucht Lassies Laufdrang anders auszulasten. Sie darf Rad ziehen, zwischen drin Dummiarbeit, da darf sie rauf und runter in den Wald.
Den Radius habe ich mit Clickern verkürzt. Also nach dem ersten austoben, hab ich immer geclickt wenn sie ´kurz vor dem Punkt war, der für mich akzeptabel war. Dadurch kam sie dann zurück ums Leckerli abzuholen. Nach kurzer Übung stoppte sie von allein, sofort click....... Das muss ich immer mal wieder wiederholen, bzw. mach ich oft am Anfang, dann ist es meistens gegessen.
Ich weis es ist nicht gerade das was du gefragt hast, aber vielleicht hilft es dir solange, bist du dich mit der Schlepp richtig angefreundet hast.
Hoffe es schreiben noch ein paar die mit der Schlepp klar kommen.
 
Dabei
5 Sep 2014
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#3
Die Übung mit der Schlepp stückchenweise zu kürzen hab ich auch schon gehört und kenne zwei die ihren Labbis das so beigebracht haben.
Ich habe die Schlepp allerdings nur im Einsatz wenn Betty mal wieder meint die Grenzen testen zu können. Sie ist anfangs immer mit Vollgas bis ans Ende gerannt... autsch für sie und für meine Hände!
Dann bin ich solange stehen geblieben bis sie wieder zu mir zurückgekommen ist, dann wieder weiter. Wenn sie wieder Vollgas gegeben hat hab ich sie mit "eeeh" ermahnt. Hat eine Weile gedauert aber dann wusste sie bei "eeeh" geht sie zu weit und muss abbremsen. Ausserdem gewöhnte sie sich irgendwann an die Länge der Schlepp und weiss jetzt ganz genau welchen Radius sie da hat. Ziehe an der Schlepp ist übrigens absolut tabu!
"eeeeh" ist jetzt auch ohne Leine unser KOmmando wenn sie zu weit vor geht. Und ausserdem hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie nach ein paar Tagen/Wochen Schlepp wieder viel den kleineren Radius zu mir behält!

Wenn wir auf andere Hunde treffen (zum rennen, spielen etc). mach ich die Schlepp immer ab. Sonst wäre das wirklich gefährlich.

Ich bin auch nicht sooo ein Fan von der Schlepp, aber sie hat bei uns wirklich geholfen den Radius klein zu halten. Ich glaube da einfach an das Prinzip "Gewohnheit"... lernt sie über eine zeitlang einen gewissen Radius einzuhalten (an der Schlepp) wird es wahrscheinlicher dass sie das auch ohne tut. Sonst ermahnen und wieder in den Radius zurückholen.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#4
Dieses ganze Schleppleinengedöns ist für mich eine totale Modeerscheinung.
Nicht falsch verstehen, ich finde es gut, dass es diese Leinen gibt und es gibt ebenso Hunde und Situationen, bei denen eine Schlepp Sinn macht.
Aber bitte doch nicht für jeden Hund und immer.

Zum einen kenne ich eine Menge Hunde, die dadurch gar nichts gelernt haben und auch nach Jahren an der Schlepp laufen. Andere tragen permanent einen Karabiner am Geschirr. Denn, wie du schon sagtest: die merken das. Macht man den Karabiner ab, sind die Hunde weg.

Dass so viele Hunde auf Abwegen sind, liegt für mich ganz eindeutig in der Erziehung.
Zum einen immer dieses: sie müssen doch auch mal rennen, sie müssen doch mit anderen Hunden spielen usw. Das geht doch schon in vielen Welpengruppen so los: die Hunde werden sofort beim Betreten des Platzes abgeleint und toben mit den anderen herum. Verknüpfung: Platz und andere Hunde = Party.
Und beim Gassi ist es nicht anders.
Der Rückruf ist bei vielen auch so eine Sache: entweder nicht richtig gefestigt, falsch aufgebaut, keine negative Konsequenz, wenn der Hund einem mal die Mittelkralle zeigt oder der Mensch ist viel zu emotional.

Ich als Mensch bestimme, wann mein Hund rennen und / oder mit anderen Hunden spielen darf. Und das vom ersten Tag an. Ich schränke vom ersten Tag den Radius meines Hundes ein. Macht der nicht mit und schaltet auf Durchzug, kommt er an die Leine.....und zwar an die normale. Hier forder ich ein, dass der Hund mit dem Kopf bei mir ist, nix mit schnüffeln oder so. Funktioniert das, mach ich die Leine wieder ab.
Zeigt er mir die Mittelkralle, hole ich ihn zur Not und leine ihn an.
Flitzt er doch mal los, weil anderer Hund und reagiert erst auf den Rückruf, nachdem er den anderen Hund begrüßt hat, stehe ich nicht mit geschwollener Halsschlagader da, sondern rufe nochmal ganz neutral, wenn er bereits auf dem Weg zu mir ist.
Viele interpretieren da ein schlechtes Gewissen in den Hund, da er ja mit eingezogenem Kopf und Schwanz zurückkommt. Ne, hat der nicht. Das macht der, weil er unseren Ärger sieht und somit schlicht Angst hat, zu kommen.

Wenn man all diese Dinge vom ersten Tag an macht, dem Hund Grenzen setzt, Radius einschränkt usw. hat man später diese ganzen Probleme eher nicht (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Denn dann kann der Hund, innerhalb dieser Grenzen, komplette Freiheit genießen *justmytwocents*

Vieles scheint in der Pubertät verlernt, ist es aber nicht. Alles, was der Hund bis dahin gelernt hat, kommt wieder.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#5
Dieses ganze Schleppleinengedöns ist für mich eine totale Modeerscheinung.
Nicht falsch verstehen, ich finde es gut, dass es diese Leinen gibt und es gibt ebenso Hunde und Situationen, bei denen eine Schlepp Sinn macht.
Aber bitte doch nicht für jeden Hund und immer.

Zum einen kenne ich eine Menge Hunde, die dadurch gar nichts gelernt haben und auch nach Jahren an der Schlepp laufen. Andere tragen permanent einen Karabiner am Geschirr. Denn, wie du schon sagtest: die merken das. Macht man den Karabiner ab, sind die Hunde weg.

Dass so viele Hunde auf Abwegen sind, liegt für mich ganz eindeutig in der Erziehung.
Zum einen immer dieses: sie müssen doch auch mal rennen, sie müssen doch mit anderen Hunden spielen usw. Das geht doch schon in vielen Welpengruppen so los: die Hunde werden sofort beim Betreten des Platzes abgeleint und toben mit den anderen herum. Verknüpfung: Platz und andere Hunde = Party.
Und beim Gassi ist es nicht anders.
Der Rückruf ist bei vielen auch so eine Sache: entweder nicht richtig gefestigt, falsch aufgebaut, keine negative Konsequenz, wenn der Hund einem mal die Mittelkralle zeigt oder der Mensch ist viel zu emotional.

Ich als Mensch bestimme, wann mein Hund rennen und / oder mit anderen Hunden spielen darf. Und das vom ersten Tag an. Ich schränke vom ersten Tag den Radius meines Hundes ein. Macht der nicht mit und schaltet auf Durchzug, kommt er an die Leine.....und zwar an die normale. Hier forder ich ein, dass der Hund mit dem Kopf bei mir ist, nix mit schnüffeln oder so. Funktioniert das, mach ich die Leine wieder ab.
Zeigt er mir die Mittelkralle, hole ich ihn zur Not und leine ihn an.
Flitzt er doch mal los, weil anderer Hund und reagiert erst auf den Rückruf, nachdem er den anderen Hund begrüßt hat, stehe ich nicht mit geschwollener Halsschlagader da, sondern rufe nochmal ganz neutral, wenn er bereits auf dem Weg zu mir ist.
Viele interpretieren da ein schlechtes Gewissen in den Hund, da er ja mit eingezogenem Kopf und Schwanz zurückkommt. Ne, hat der nicht. Das macht der, weil er unseren Ärger sieht und somit schlicht Angst hat, zu kommen.

Wenn man all diese Dinge vom ersten Tag an macht, dem Hund Grenzen setzt, Radius einschränkt usw. hat man später diese ganzen Probleme eher nicht (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Denn dann kann der Hund, innerhalb dieser Grenzen, komplette Freiheit genießen *justmytwocents*

Vieles scheint in der Pubertät verlernt, ist es aber nicht. Alles, was der Hund bis dahin gelernt hat, kommt wieder.
Dann kann ich mich Gundi mit den gleichen Erfahrungen anschließen. Als Megan u. Fynn in der Pubertät waren, war die Schleppleine gerade der neuste Renner in der Hundeerziehung. Damals noch ohne Biotane u. Nigeloh & Co. Da ich zwei pubertierende Jungspunde auf einmal hatte, arbeiteten wir mit der Schlepp. Übrigens unter Anleitung meiner damaligen Hundertrainerin. Seinerzeit waren Geschirre noch selten, daher das ganze am Halsband, wo ich heute nur sagen kann: Never ever ans Halsband!!!
Trainingserfolg mit der Schlepp ließ sich wie folgt verbuchen: Vergiss es!
Die Hunde wissen verdammt genau, ob das Ding dran ist, oder nicht! Und Trainingseffekt hat das gute Teil bei uns damit quasi nicht.
Allerdings anders eingesetzt, um gezielt bei einem "Ohren auf Durchzugsteller" den Abruf zu trainieren, kann man die Schlepp am Anfang durchaus gut gebrauchen, um eine Basis zu legen. Genauso kann sie bei Apportierübungen hilfreich sein, wenn der Hund regelmäßig mit dem Apportel verschwindet u. die "Tauschen" Variante nicht weiterhilft.

Aber mit den Hunden ist es wie mit dem Reiten: Hilfsmittel sind gut u. können hilfreich sein, wenn man genau weiß wie sie wirken u. wenn man sich davon nicht abhängig macht, sondern zusieht, sie so schnell wie möglich abzubauen.
Gehe ich mit einem jagdlich motivierten Hund durch wildreiches Gebiet, dann bevorzuge ich hier definitiv die Flexi, ist ungefährlicher u. nicht so eine Sauerei.

Spielen lassen von Hunden mit Schlepp ist übrigens brandgefährlich! Daher bitte nicht machen!
Und bitte: Immer Handschuhe tragen, wenn ich den Hund an der Schlepp führe!

Bei meiner jungen Hündin habe ich nie mit Schlepp gearbeitet, sie kam erst beim Hüten zum Einsatz, als wir die Anfänge des Wegtreibens von Schafen (Arbeit gegen den Instinkt, die sie als natürlicher Header erst einmal verstehen musste) eingesetzt haben, damit sie nicht bei jeder Gelegenheit auf die Flanke geht, die Schafe kippt u. zu mir bringt. Dabei wurde die Schlepp am Anfang in der Hand gehalten u. später schleifen gelassen (ohne Schlaufe!), sobald der Hund verstanden hat, wird sie komplett abgemacht u. nicht verkürzt.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#6
Dieses ganze Schleppleinengedöns ist für mich eine totale Modeerscheinung.
Nicht falsch verstehen, ich finde es gut, dass es diese Leinen gibt und es gibt ebenso Hunde und Situationen, bei denen eine Schlepp Sinn macht.
Aber bitte doch nicht für jeden Hund und immer.
Stimme Gundi vollkommen zu!

Dir hilft das jetzt wenig bei deinem Problem, aber: bei meinem ersten Hund gab es sowas wie eine Schleppleine noch gar nicht. Und bei meinem jetzigen habe ich mir mal „zur Sicherheit“ eine zulegt, aber noch nie benutzt. Da wir vom ersten Tag an wie verrückt am Rückruf gearbeitet haben (sowohl Pfeife als auch verbal) sitzt der Rückruf zu 99%. Passiert es doch mal (kann ich an der Hand abzählen), dann, weil man Hund sehr wohl weiß, dass er nicht weglaufen darf und dann gibt’s nen Anschiss. Oder ich versteck mich hinterm Baum ;)

Was ich, wie meine Vorredner, auch meine: Schleppleine ist wirklich eine Modeerscheinung und ich sehe hier so viele Hunde an der Schlepp seit JAHREN laufen, deren Besitzer sich gar nicht trauen abzuleinen, eben weil der Hund es merkt. Ich habe, als Otis in der Phase war und meinte, seinen Radius zu vergrößern und auch mal die Ohren auf Durchzug zu stellen, immer geklickt, wenn er stehen geblieben ist. Dann gabs ein Leckerchen, ein Spiel mit mir o.ä.


Ich persönlich finde die Schlepp super nervig. Tritt man bei einem größeren Hund drauf, legt man sich auf die Fresse, wenn er wirklich vorrennt. Dazu ist sie dreckig und wird durch –im wahrsten Sinne des Wortes- jeden Sch… gezogen. In Schweden durften wir im Wald nicht ableinen, da habe ich die Flexi genommen. Auch blöd, aber saubere Hände und der Hund muss nicht nur an der kurzen Leine laufen.
 
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31 Aug 2015
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#8
Frau Rossi hat es echt schön formuliert, GEENAU diese Fragen schwirren auch in meinem Kopf zum Thema Schlepp herum. Irgendwie fragwürdig das Thema, einerseits klingts logisch aber wenn man länger drüber nachdenkt auch wieder nicht. Ich hab auch eine Schleppleine. Mehr dazu gleich. Weil andererseits muss ich auch wirklich Gundi zustimmen - früher gab es das nicht und witzigerweiße ging es auch - von daher wirklich Modeerscheinung.
 
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22 Sep 2015
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#11
Ich sehe das wie Gundi und Julia, die Hunde wissen genau wann die Schlepp dran ist und wann nicht. Ich würde da erstmal
Meine Hündin ist momentan 7 Monate und bei ihr hab ich es auch von Anfang an so gemacht, dass sie nur zu anderen Hunden durfte, wenn ich es ihr erlaubt habe. Sie geht schon immer problemlos ohne Leine neben mir an anderen Hunden vorbei. Sie immer sofort bestätigt, wenn sie sich nach mir umgesehen hat, und im Spaziergang immer wieder beiläufig gerufen damit sie nicht lernt, ach jetzt muss was spannendes kommen ich werde ja gerufen, sondern einfach immer wieder, dass es komplett normal ist für sie. Ich bin auch von klein auf mit ihr in Gruppen mit mehreren Hunden gelaufen (okay sie war dann die meiste Zeit auf dem Arm von jemandem) da durfte sie dann auch mit denen spielen wenn sie alle frei liefen. Habe sie aber auch in den Gruppen einfach mal bei mir laufen lassen und nicht immer nur mit den anderen, und das ohne Leine.
Sie läuft bei mir nur an der Straße an der Leine sonst ist sie eigentlich immer frei.


Meine andere Hündin hingegen muss an die Schlepp wenn sie mal "frei" laufen darf/soll, sie darf allerdings ja nicht frei laufen durch die Knie geschickte aber wenn ich jetzt die Belastung steigere und sie auch mal wieder andere Gangarten nutzen darf ist die normale Leine dafür nicht so geeignet.

Scheint immer ein bisschen so als hätte Paula verknüpft, andere Hunde **** Party. Wäre das bei einem meiner Hunden so wäre das spielen erstmal gestrichen und ich würde gezielt mit anderen zusammen Gassi gehen wo die Hunde nicht zum spielen kommen sondern lernen ohne das gesittet spazieren zu gehen. Ich würde sie in ihrem Radius extremst einschränken und auf gewisse Regeln beharren (Es wird nur gerannt mit/oder ohne andere Hunde wenn Frauchen das sagt, es wird nicht einfach so zu anderen gerannt). Wenn das alles klappt, Radius immer Stück für Stück erweitern, sodass sie sich mehr Radius verdienen kann.
 
Dabei
31 Aug 2015
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#12
Also ich hab auch teilweise mit Schleppleine gearbeitet, und vorallem hab ich es auch mal versucht konsequent durchzuziehen paar Wochen als er so 9/10 Monate war, aber mich hat das dann irgendwann unendlich genervt und sah nicht wirklich erfolge.
(Vielleicht auch weil es mich genervt hat und ich zu umständlich gedacht hab) -
Man trainiert ja eigtl den Radius, den Rückruf etc pp... Aber ich bin jetzt umgestiegen und mach das anders, und meiner hat wirklich auch einen rießigen Radius, also wirklich rießig so wie paula, zischt sofort los.
Bei jedem GedankenANSATZ den er vorwärts denkt stopp ich ihn aus. Das hat jetzt auch nichts mehr mit schlepp zu tun, aber ich will damit sagen das sie mir nicht sonderlich hilft/half und ich die selben Fragen wie Du im Kopf hatte und für mich das "Ende" nicht mehr logisch war und vorallem wie Du sagst, der Hund weiß ja ganz genau wann sie ab ist. Bzw hab ich keine Lust meinen Hund nur noch an der Schleppleine rumzuführen.

Ich nutzte die Schleppleine nur noch als "größere Begrenzung" in Situationen wo die normale Leine einfach zu kurz ist, z.B in einem großen Park, weil er einfach noch sooo gern zu anderen Menschen rennt oder am liebsten mit jedem Kind spielen will (auch hier ist ein labbi verloren gegangen);), mein anderer Hund läuft ohne Leine und mein Aussie eben für den Übergang an der Schlepp (wenn ich überhaupt mal in den Park gehe) .
Ansonsten hab ich sie wenn wir tief im Wald joggen gehen dran und lass sie nebenher schleifen....
Weil im Wald ist es mir einfach (noch) zu riskant. Zum Fährten hab ich sie auch dran. Ansonsten hab ich schon in einem anderen Thread geschrieben, das Buch von Katharina von der Leyen, Leinenlos, fand ich so toll geschrieben. Also ich find die Schleppleine teilweise als Begrenzung gut aber um komplett den Freilauf zu trainieren finde ich gestaltet es sich eher umständlich und das hab ich jetzt bei meinem Aussie abgeschafft. Ist aber natürlich bei so Flitzern wie wir sie haben, kein leichter Brocken den Radius jetzt umzulernen, aber alles wird gut :)! Also ich denke du kannst die Schlepp als Unterstützung nehmen, gibt ja in der Pubertät schönere und nicht so schöne Tage, und für die nicht so schönen, gabs bei mir schon auch mal einen Schleppleinentag.
 
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Dabei
30 Jul 2013
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#13
Ich finde eine Schleppleine zum Radius Training hilfreich. Sicher...viele Wege führen nach Rom.... es geht auch ohne Schleppleine. Aber sie kann ebenso ein hilfreiches Mittel sein. Allerdings natürlich nur mit entsprechendem Training.
Bei Hazel hab ich nur in der Pubertät zwischendurch tageweise eine Schlepp dran gehabt. Wenn ich merkte, dass sie an dem Tag mal völlig unkonzentriert und daneben war und ich keine Lust hatte auf großartiges Training und "Diskussionen". Ihr Radius war noch nie riesig und der Rückruf wurde im Freilauf trainiert. Ab ca. einem Jahr wurde die Schlepp nicht mehr gebraucht. In Gegenden, wo Leinenpflicht herrscht, nutzen wir auch eine Flexi.

Jetzt zur eigentlichen Frage. Die Frage ist ja erstmal, was möchtest du erreichen? So wie ich es verstehe, ist nicht der Rückruf das Problem sondern der Radius des Hundes. Ich kenne solche Hunde auch. Rückruf klappt ,aber man möchte ja auch nicht tausend Mal rufen auf dem Spaziergang.
Am Anfang würde ich daher die Schlepp in die Hand nehmen, aber lang lassen. Hund läuft los. Kurz bevor er das Ende der Leine erreicht, gibst du ein Warnsignal. Ende, Achtung....was auch immer. Der Hund weiß die ersten paar Mal natürlich nicht, was das Signal bedeutet und wird daher wahrscheinlich in die Leine preschen. Achtung, Geschirr verwenden und Handschuhe anziehen! Er merkt also, wenn ich das Signal höre, wirds kurz danach unangenehm.
Je nachdem wie schnell der Hund lernt, zeigt er nach den ersten paar Mal ein anderes Verhalten. Ein Zögern ,dich anschauen, wird langsamer. Dieses Verhalten belohnst du dann. Hund soll lernen, wenn er das Radius-Warnsignal überläuft, ist das unangenehm, reagiert er und bleibt im Radius ist das positiv für ihn.
Das erstmal ne ganze Weile üben, in unterschiedlichen Situationen an unterschiedlichen Orten. Irgendwann die Schlepp nur noch schleifen lassen. Wenn der Hund das Signal mal überhört, sofort auf die Leine treten. Wenn das ganze ausreichend gefestigt ist, probiert man das Signal dann schließlich ohne Leine, aber erstmal an ruhigen Orten, wenig Ablenkung. Auch ohne Leine steigert man dann die Ablenkung langsam wieder. Andere empfehlen, die Schleppleine langsam abzubauen, indem man sie über eine lange Zeit immer wieder um einen halben Meter kürzt. Ich würde sagen, da musst du ausprobieren, wie schlau dein Hund ist. :D Versucht er oft, Signale zu umgehen oder fügt er sich schneller. Je nachdem kann man dann vorgehen.
Das Radiussignal ist übrigens kein Rückruf. Der Hund muss nicht zu dir kommen. Der Rückruf muss separat geübt werden.

Und bitte, einen Hund mit Schlepp niemals mit anderen toben lassen! Das kann böse Verletzungen geben. Allerdings soll der Hund beim Toben ja auch eher keinen Radius um dich herum einhalten. Also da einfach die Schlepp ab und fertig. Wenn dein Hund beim Toben gar nicht mehr hört auf den Rückruf, dann ist Toben in nicht eingezäuntem Gelände einfach noch nicht möglich. Dann muss am Rückruf gearbeitet werden.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#14
Wir haben auch eine Zeit mit Schlepp gearbeitet und ich werde es wohl nie wieder tun. Wir hatten massenhafte Verletzungen und gelernt hat er damit null. Erst durch die neue Trainerin und die neuen Methoden. Wir sind jetzt ein Team und deshalb bleibt er mit der Aufmerksamkeit auch bei mir. Diaz läuft auch mal 10m im Wald rum grade wenn uns jemand entgegen kommt etc aber damit habe ich garkeine problem, da er sofort zurück kommt wenn ich das möchte und er soll sich ja seinen Umweg suchen dürfen wenn er Angst hat. Seit es so ist läuft es wunderbar.
Wir nutzen die Schlepp nur noch für mantrailling. Wenn wir mal wo sind wo leinenpflicht ist, was sehr selten ist kommt die flexi dran.
Achso, und wenn wir im Sommer am See sind dann hat er auch die Schlepp dran weil er sonst loszieht und dein eigenes Ding macht :D ist ihm zu langweilig nach ein paar runden schwimmen ;) kann ihn da nur nirgendwo festbinden weswegen ich dann die Schlepp mit in den See nehme während er am Ufer liegt.
Ausserdem sind mir schon 3 Schleppleinen gerissen, ich habe schlichtweg schlechte Erfahrungen damit gemacht...
 
Dabei
27 Jul 2012
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#15
Wir haben sie übrigens nie gekürzt und Diaz wusste genau wie lang das Ding ist, ob 10, 7 oder 5m er hielt dann genau den abstand zu uns ein oder nahm einen Teil der Leine in den Mund sodass wir nicht ran kamen. Er hat sich einen riesigen Spaß daraus gemacht und wenn ich jetzt so drüber nachdenke war es absolut schwachsinnig was wir damals auf Anraten der Trainerin alles gemacht haben...
 
Dabei
26 Mai 2015
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#16
Super Danke für die Antworten. Ich werde den Trainer nach Alternativen befragen und mir überlegen ob ich die Schlepp mal dran mache wenn sie blöd im Kopf ist.

Und um Gotteswillen NEIN ich käme nie auf den Gedanken die Schlepp dran zu machen wenn andere Hunde dabei sind. Da kann ich mit ja auch gleich n Knüppel nehmen und mir selbst und den Hunden die Knochen brechen.

Lightning schreibt es richtig der Rückruf IST nicht das Problem. Nur der Radius. In gefährlichen Gebieten (Straße) bleibt sie an der Leine (normale), sind wir irgendwo so mal viele Leute sind, auch. (Weils nur zu nervig ist alle zwei Minuten den Hund zu rufen anzuleinen und wieder anzuleinen). Der Hund stirbt nicht wenn er mal nicht frei toben darf.

Toben mit anderen Hunden machen wir nicht all zu oft, vielleicht einmal die Woche, manchmal zweimal, manchmal drei Wochen nicht. Eigentlich nur wenn wir mit den befreundeten Bordern gehen. Auch davon stirbt der Hund nicht wenn sie das mal ne Weile nicht darf.

Ich lasse sie nie einfach so los rennen. Sie muss erst Sitz machen und mich anschauen und unterschiedlich lang warten. Was auch klappt. Aber hat sie das ok, muss sie scheinbar rennen. Die hüpft durch Wald und Wiese als hätte man ihr noch nie Freilauf gewährt.

Wie Díaz es beschreibt sehe ich Potential für Verletzungen. Beim Hund und bei mir. Ich kann mir nicht vorstellen dass das Dingen im Wald nirgends hängen bleibt. Also mit Schlepp nur auf der Wiese üben? Dann kann ich ja auch gleich longieren.

Ich verwette meinen Ar*** darauf dass Madam in Sekunden begreift ob die Schlepp dran ist oder nicht. Da tendiere ich eigentlich eher zu Gundis Art, wenn der Rückruf mal nicht oder zu lahm ausgeführt wird kommt sie an die normale Leine. So mache ich es jetzt ja auch. Den Radius an sich schränkt das nicht ein.

Es es ist auch nicht so dass ich gänzlich abgeschrieben bin wenn sie lospest. Madam kommt regelmäßig zurück gerannt und schaut was ich mache. Ist sie nicht ganz so ausgelassen unterwegs, bleibt sie stehen und schaut. Das Clicker ich auch und dann kommt sie zurück gerannt. Dieses eeeeh gibts bei und auch, wenn sie an der Leine ziehen will. Müsste ich im Freilauf mal probieren. Wird aber schätzungsweise da keine Wirkung haben.
Buddelt sie irgendwo ein Loch, funktioniert das Nein auf Entfernung super, denn dann lässt sie es sofort. Will sie irgendwo hin wo ich nicht hin will, auch. Weggabelungen usw.

Ich habe halt gelesen dass sich der Radius jetzt eher noch weiter vergrößert wenn sie pubertieren und erwachsen werden. Und das will ich nicht. Einfach weil ich Angst habe dass was passiert. Ein einsamer Mountainbiker, Reiter, ein Waldarbeiter der Bäume fällt oder was weis ich.

Also hilft nur weiter konsequent an der Impulskobtrolle zu arbeiten. Ich glaube die Schlepp ist nicht das Mittel der Wahl. Bin erstaunt dass hier soviele das auch so sehen, weil mir im Moment echt jeder sagt: Schlepp. Kommt mir auch so vor, als wäre es so ein wenig auch nur das neue Must have in der Hundewelt.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#17
Also Diaz ist sehr oft mit Schlepp durch den Wald gelaufen (immer!!!! Am Geschirr) und er hat sich nie verheddert, komisch aber wirklich wahr :D (das nur noch ergänzend zu deinen Bedenken)
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#18
Also ich glaube dieses "laufen" ist bei Lassie einfach ein Grundbedürfnis. Wir haben gleich neben dem Haus ein leeres Grundstück und wenn sie raus darf, rennt sie wie wild auf der Wiese ihre Runden, sie erinnert mich immer an ein junges Fohlen das über eine Koppel läuft. Dabei versprüht sie eine ansteckende Lebensfreude, das ich auch wenn ich total traurig bin ein Glücksgefühl verspühre. Genauso läuft sie auch ihre Runden in Wiesen, im Wald. Dies finde ich aber weder schlimm sondern kann mich an der Lebensfreude nur erfreuen. Der Radius ist dann auch riesig. Es ist aber ein großer Unterschied zu dem Langeweilen und schmarrn machen das sie auch macht. Da greife ich ein und begrenze sie
 
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26 Mai 2015
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#19
Radelschnauzer, ja genau so ist es bei Paula auch man sieht einfach dass sie Spaß hat durch die Blätter zu schildern, über oder in den Bach zu hüpfen usw. ich sehe dabei auch gerne zu, weil auch ich es als Lebensfreude sehe.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#20
Also Diaz ist sehr oft mit Schlepp durch den Wald gelaufen (immer!!!! Am Geschirr) und er hat sich nie verheddert, komisch aber wirklich wahr :D (das nur noch ergänzend zu deinen Bedenken)
Da hattet ihr Glück. Ich habe Zaro früher, als er Jagdambitionen zeigte, einige Zeit an der Schlepp laufen lassen und ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich ihm ins Gebüsch folgen musste um ihn herauszupulen. Dabei hatte ich sogar die schönen runden Biothanleinen. Geholfen hat es aber sehr gut.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#21
Also verheddert haben wir uns damals auch... ständig! Ich weiß noch, wir begannen das Schlepptraining im Herbst u. dann über den ganzen Winter. Ständig waren ganze Äste darin vertüdelt oder die Schlepp blieb an einer Baumwurzel etc.pp. hängen. Und dann hatte man das nasse, schmuddelige Ding tiefgefroren daheim im Flur liegen...

Was mir selbst mit Geschirr zu denken gibt, sind die durchaus heftigen Rucke, die ein Hund durch die Schlepp bekommen kann. Ich sehe das heute wirklich sehr negativ, vor allem wenn ein Hund in einer 10-15 m Schlepp voll hineinbrettert.
Knochen und Gelenke schonend ist was anderes...
 
Dabei
26 Mai 2015
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3.247
#22
Aussiewolf, genau das sind meine Befürchtungen. Wie relaxt werde ich auf Dauer bleiben, wenn ich den 12.000stend Stock aus der Leine gefremelt habe? Vom ganzen Dreck aber mal abgesehen. Man soll dem Hund ja nur einen kurzen Impuls mit der Leine geben. Aber ist das praktikabel? Denn einerseits ist von drauftreten die Rede um sich die Hände nicht zu verbrennen und anderer seit, soll man Handschuhe tragen um nur kurz an der Leine zu schütteln. Da frag ich mich: also was denn jetzt? Vor allen Dingen ob ich jetzt kurz an der Leine schüttel oder in China platzt n Sack Reis. Und angenommen ich kann das Drautreten so sanft gestalten dass es den Hund nicht zerreist. Dann bleiben da 1000de Bäume, Wurzeln, Sträucher in denen das Ding hängen bleiben kann und die wissen nix davon dass sie nur sanft schütteln sollen. Also gibt es doch n heftigen Ruck. Ne ich will nicht dass mein Hund sich überschlägt.

Ja Brustgeschirr schön und gut. Aber ich hatte mal einen Autounfall, wir waren nicht schneller als 50 und als es krachte wohl noch langsamer, da hatte ich Gurtmale in Tiefschwarz auf dem Körper.
Wie schnell ist der Hund? X 14 Kilo. Das kracht doch enorm in den Hundekörper. Und was wenn sie mitten im Sprung ist und sich das Dingen verfängt? Ne also im Wald Never ever.

Dann also nur auf Wiesen wo nix weiter ist, dann nur als Trainingseinheit wo ich die gesamte Zeit die Kontrolle behalte. Aber dann sehe ich vordergründig kein Problem. Der Hund wird schnell verstehen was Phase ist und brav mitarbeiten. Trainingseffekt zumindest für das was ich möchte = Null.

Gestern hab ich dann angefangen sie intensiver ohne Leine bei mir zu behalten. Aber auch das wird keinen Effekt auf Ihren Raduis haben. Sie macht da zwar schön mit, aber das liegt daran dass sie eben gerne irgendwas mitmacht. Spare ich mir das Heititei, hüpft sie wieder vor sich hin.

Hat der Trainer beim nächsten Treffen keinen schlüssigen Ideen, dann habe ich eben einen Hund mit großem Radius und ich muss eben härter daran arbeiten dass Kommandos auf Distanz funktionieren. So what?
 
Dabei
10 Dez 2015
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397
#23
Guten Morgen!

ich denke auch, dass wird die richtige Einstellung sein. Wenn du innerlich schon gegen die Schleppleine bist, macht es auch keinen Sinn sie zu benutzen, mal abgesehen von den Nachteilen, die wirklich gefährlich sein können... Ich hatte die Schlepp bei unserer Julie auf der Arbeit (Austistenzentrum) in dem Großen Garten anfangs immer dran, damit sie nicht zu dicht zu bestimmten Kindern läuft. Und da hatte ich auch das Problem, dass sich ab und zu die Leine um die Läufe gewickelt hat und wenn ich mir vorstelle, dass sie dann im Lauf irgendwo hängen geblieben wäre, dann wäre das Bein durch gewesen. Also für dein Ziel (kleinerer Raduis) ist es dann evtl. die Falsche Strategie. Aber Kommandos auf Entfernung können SEHR hilfreich sein. Ich habe besonders das "Platz" auf Entfernung dermaßen geübt, dass Julie sich praktisch überall und in egal welcher Entfernung und unabhängig von Ablenkung fallen lassen hat, sobald das Wort fiel. Das war sehr praktisch, weil auch sie ab und an einen großen Radius hatte oder ich sie ( u.a. auf Arbeit) schützen musste und ich sie so stoppen konnte, bis ich nah genug dran war. Es dauert zwar einige Zeit und braucht anfangs wirklich sehr viel Übung, aber wenn es einmal richtig konditioniert ist, hilft es dir ungemein deinen Hund auf Entfernung zu kontrollieren und ggf. Auch vor Gefahren zu schützen. Und zudem ist es etwas, was du täglich immer wieder so nebenbei üben kannst. Das positive bei Julie war dadurch, dass sie immer mit einem Ohr bei mir war, in Erwartung, ein Kommando zu hören. Ich meine auch allein dadurch hat sich der Radius verringert. ( nach der Pubertät wurde er dann nochmal kleiner, als sie ruhiger wurde)

Vielleicht ist es auch für dich das Mittel der Wahl...

GLG
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#24
guten Morgen, ich glaube, bei einem normal gut erzogenen Hund wird sich mit der Radius von alleine mit dem Alter verringern, wenn er etwas ruhiger wird.
Das dein Hund längere Zeit ohne "bespaßung, Beschäftigung bei dir bleibt, dauert sehr viel länger als einen Tag. Dank der Pubertät ist es auch ein einziges Auf und Ab, wenn du mit ihrem Radius leben kannst, sehe ich darin auch kein größeres Problem, wenn sie hört. Mit der Zeit wird er bestimmt etwas kleiner.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#25
Dass du Impulse über eine 10-15 Meter Schleppleine geben kannst kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Ich habe eine Leine aber auch noch nie zur Kommunikation genutzt.
Die Schleppleine habe ich eher dazu verwendet, den Rückruf zu üben und durchzusetzen. Dafür war sie aber klasse. Ein richtig schlimmes Reinrennen in die Schleppleine hatte ich jetzt, soviel ich weiß, nicht, aber ich habe auch immer darauf geachtet, sie kürzer zu nehmen, wenn der Hund dichter bei mir ist. Das heißt, er hat immer nur ein paar Meter, die er in die Leine laufen kann (es sei denn, er rennt an mir vorbei in die andere Richtung). Sicher ist es natürlich trotzdem nicht.
Gestrüpp hatten wir aber dauernd in der Leine. Ich erinnere mich, dass ich einmal total zerstochen war, als ich einen total verhedderten Hund aus den Brombeeren herausholen musste:p.
 
Dabei
5 Sep 2014
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#26
Zum Thema verheddern im Wald: Ich weiss nicht wie ihr das handhabt aber bei uns ist es nicht erlaubt dass sie vom Waldweg runter darf. Klar ein bisschen schnuppern da und dort (max. 2 Meter) aber wirklich tief in den Wald darf sie nicht. Ich möchte ich nicht dass sie irgendwelchen Wildspuren nach geht und andere Tiere aufschreckt.
Deshalb gibt es unabhängig ob Leine/Schleppleine oder ohne, das Kommando dass sie da raus muss. Die Schleppleine bleibt höchstens mal an einem kleinen Strauch hängen, was ich aber nicht wirklich schlimm finde und vorallem muss sie auf dem Weg wieder raus wie sie rein ist (also um den Baumstamm oder Strauch).

Das mit den Impulsen versteh ich nicht ganz... Die Schleppleine ist ja eigentlich dazu da ein "Sicherheitsanker" zu sein und nicht um den Hund zu "steuern". Also ich würde da ganz auf Leinenrucke oder Schütteln verzichten... und bezweifle dass das am Hundeende überhaupt richtig ankommt.

An deiner Stelle würde ich den Trainer nochmals genau fragen was der Sinn und Unsinn von dem Schleppleinentraining ist und du kannst ihm ja offen deine Bedenken sagen. Er müsste dann eigentlich entweder gute Gegenargumente haben und dich überzeugen oder eine Alternative finden mit der du auch zufrieden bist.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#27
Apps hatte als Welpe und Junghund auch eine deutlich größeren Radius als jetzt. Das legt sich mit der Zeit auch von selbst ein wenig. Nun ist sie immer um mich rum, guckt was ich mache usw. Manchmal schon fast "zuviel".

Gestern hab ich dann angefangen sie intensiver ohne Leine bei mir zu behalten. Aber auch das wird keinen Effekt auf Ihren Raduis haben. Sie macht da zwar schön mit, aber das liegt daran dass sie eben gerne irgendwas mitmacht. Spare ich mir das Heititei, hüpft sie wieder vor sich hin.
Und genau da könnte ein Problem liegen. Wie sagt der Herr Grewe so schön: Persönlichkeit statt Leckerli. In dem Fall statt Heititeiti.
Der Hund soll bei einem bleiben, ganz ohne Tamtam.....einfach, weil Mensch das jetzt so will. Und das so lange, bis Mensch sagt, ok, kannst wieder gehen.
Das muss man sich ohne Leckerlis oder Spielis oder was auch immer, erarbeiten. Übungen machen, damit der Hund sich auf den Menschen konzentriert. Nach beendeter Trainingseinheit ist immer noch Zeit für Keks und Co. Zwischendrin macht es wenig Sinn (nicht mal ein Lob), weil der Hund das schon wieder als Auflösung betrachten könnte.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#28
Genau so ist es, seit wir unsere Bindung aufgebaut haben will Diaz bei mir sein und das nicht wegen essen, Spielzeug oder sonst was. Daran muss man denke ich arbeiten, wir haben das komplette programm ja durch gemacht :D

und diaz hat hat sich wirklich nie verheddert obwohl er sehr weit im Wald durch baumreste etc pp gelaufen ist, wir mussten ihn nie retten und er ist im Wald eine wahre Wildsau :D

und das mit der Auflösung sehe ich genau so, habe es auch erst lernen müssen mir der neuen Trainerin, ich belohne erst wenn alles vorbei ist auch wenn wir mal eine Wiederholung machen weil es eben nicht gut war gibt es ganz am Ende eine velohnung, manchmal auch einfach ein Spiel zwischen uns beiden.
Eine ist dort die sagt dem Hund ein Kommando, zB Platz, gibt ein Leckerlis und der Hund steht auf. So geht das stundenlang sie kapiert es einfach nicht :D hat den Hund halt jetzt super konditioniert ;)
 
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Dabei
26 Mai 2015
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#29
Huhu

zwei Mißverständnisse haben sich eingeschlichen.

1. der neue Trainer hat nix von Schlepp gesagt, er ist mehr für den Aufbau von gut funktionierenden Kommandos auf Distanz.

Das bekomme ich aber wie jemand schon schrieb nicht in einem Tag oder einer Woche hin, da brauchen wir noch viel Zeit.

2. Heititei war etwas salopp ausgrdrückt. Sie bleibt bei mir wenn ich es fordere. Braucht aber zwischen drinn immer wieder Ansprache damit das so bleibt. (Also nix mit Lekkerlies und Spieli rum machen, das habe ich ja komplett gestrichen, genau aus dem Grund den Ihr schreibt). Mit Heititei weglassen meine ich: wenn ich sie nicht immerwieder anspreche, (eeeeheee oä), "Fuß" oder "ran" nicht gelegentlich wiederhole, dann kann sie es noch nicht sehr lange und ihre Gedanken landen schnell beim nächsten Blatt oder so.
Auch das finde ich nicht weiter schlimm, sie ist ja noch jung und lernt noch. Und ich sehe ja immer wieder kleine Verbesserungen.

Alles was ich hier über die Schlepp geschrieben habe, habe ich in einem Artikel gelesen (Impulse geben usw.) und fand das alles sehr fragwürdig. Den Trainer will ich auch garnicht nach Methoden für die Schlepp fragen, sondern eher nach Übungen die man machen kann damit es auch ohne Schlepp geübt werden kann. :)

Mich glaube manchmal mein Nachbar hat doch recht, ich bin zu streng. Obwohl neeee
Heute haben wir eine Frau getroffen die Paula kennt seit ich sie habe und wir haben und unterhalten. Wir haben uns sogar richtig festgequatscht für ne halbe Stunde. Sie frage wie Paula sich so macht. Dass man ja sieht dass es mit dem vorbei gehen an Menschen immer besser wird. (Wärend unseres Gesprächs gingen etliche vorbei und Paula hat sie null beachtet), dass sie sich seit sie Paula kennt, angefangen hat über die Rasse zu informieren usw.

Mein Hund saß die ganze Zeit ruhig daneben. Ich bemerke durchaus Ihre Fortschritte, aber manchmal ist so ein Blick von außen auch echt gut, so wie die Frau sagte: schau wie schön ruhig sie geworden ist.

Und das stimmt, sie nölt nie irgendwo rum weil es ihr langweilig wird. Da gibt es hier ein paar Aussiebesitzer mit denen kann man sich nicht mal ne Minute unterhalten und der Hund fängt an zu quengeln.

Da denke ich dann: ich muss öfter innehalten und ihre Fortschritte bestaunen, statt immer nur das nächste Thema im Kopf zu haben. Ich denke also mit Geduld und Spucke bekommen wir auch Kommandos auf Distanz hin und vielleicht verkleinert sich ihr Radius ja auch wirklich wenn sie älter wird.

Ach so und Wald, naja hier im Ruhrpott kann man nicht wirkich von Wald sprechen. Das sind eher Baum- und Buschbestände zwischen Wiesen und Feldern. Im richtigen Wald oder Forst würde ich wohl zumindest jetzt noch nur mit Leine gehen, einfach um die Lust aufs Jageb und hetzten garnicht erst zu wecken und vorallem weil auch Wildtiere ein Recht auf Ruhe haben. In Gebieten hier wo es viele Tiere gibt herrscht Leinenpflicht und manche Wege sind mit Hund ganz verboten, wegen Brut usw. Da halte ich mich auch dran.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#30
Ach und so wie Díaz machen wir es ja auch seit wir den neuen Trainer haben. Belohnt wird erst am Ende einer Übung und wird es nur so Larifari ausgeführt dann wird nicht belohnt. Das versteht Paula übrigens sehr viel besser als dieses Zukeksen in der alten HuSchu. Man sieht schon noch wie manchmal ein Impuls durch sie geht, aber nach nur zwei Wochen Training, sieht man auch wie sich dann schon selbst korrigiert und dafür gibts ein Feiiiiin
 

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