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Rüdenverhalten

Dabei
25 Jan 2013
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31
#1
Hallo ihr lieben!
ich brauche mal dringend eure Meinung! Mein Sam wird nächste Woche ein jähr alt? Er ist mitten in der Pupertät und hat jetzt das erste Mal läufige Hündinnen kennengelernt! Die zwei Sachen miteinander machen ihn recht kirre zur Zeit! Ein Tag ist er super folgsam, den anderen total aufgedreht . Er schnüffelt wie wild am Boden und wirkt irgendwie gestresst und unachtsam ! Hatte mir kurzzeitig überlegt einen Hormonchip setzen zu lassen! Bin aber wieder davon abgekommen. Er ist ein junger Hund und muss auch erst mal seine Erfahrungen machen! Nun meine Frage an euch. Wie sind eure Rüden so! Hat sich das alles wieder gelegt oder wie geht ihr in solchen Situationen um! An normalen Tagen hört Sam gut! Außer die Tendenz zu anderen Hunden hinzurennen. Aber da arbeiten wir dran! Wir gehen in die Hundeschule wo er gut mitarbeitet. Aber er ist kleiner Macho der gern die jüngeren Hunde attackiert ! Ich unterbinde das natürlich sofort! Dann läßt er es auch! Mittlerweile bin ich auch ganz schön gestresst da ich nie weiß wie der nächste Spaziergang aussieht! Je nach dem wie er drauf ist habe ich auch mal der Schleppleine! Da er ganz gern mal durchstartet und seine Ohren auf Durchzug stellt! Ich hoffe ihr könnt mir helfen! Vielen Dank!
 

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Dabei
15 Mai 2012
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5.028
#2
Huhu :)
puh, ich finds gerade ein bisserl schwierig zu beurteilen. Aber gut, das ist ja immer so bei geschriebenem
Meiner war zu Pubertätszeiten ein Depp, Doofkopf, Idito und manchmal auch ein A****. Ich bin auch immer mal wieder mit der Schleppleine los, wenn er nicht richtig folgsam sein konnte. Das ist unbestritten eine schwierige Zeit, nicht nur für dich, sondern auch für den Hund. Sehr oft hatte ich den Eindruck dass er einfach nicht hören konnte, obwohl er eigentlich wollte und wusste dann zum Teil nicht mehr wie ein Kommando ging. Da saß er dann vor mir, total bedröppelt, weil er wollte, aber er konnte sich nicht erinnern. Das hab ich dann einfach komplett gelassen und mich nur auf die allerwichtigsten Dinge beschränkt wie Hier, Nein, warten und "allgemeine Höfligkeit" :D. Das wurde dann wieder mit der Zeit besser und jetzt ist er ein völlig unproblematisches Kerlchen :). Hin und wieder brauchts mal wieder eine Auffrischung bereits erlerntem :D Wahrscheinlich denkt er sich "man kanns ja mal probieren" :D

mit dem anderen kann ich dir nur wenig helfen. Rumo ist ein Hund der nur sehr selten mal Dominanzgesten zeigt, das überlässt er lieber anderen. In dieser schwierigen Zeit meinte er nur einmal sich gegenüber Jüngeren nicht ganz sooo richtig zu verhalten, aber da hat er gleich eingesehen dass das nicht so läuft ;)

auch mit läufigen Hündinnen hatte er bisher nie Stress, klar schnüffelt er mehr, aber sonst zeigt sich da nichts.

An deiner Stelle würde ich vermutlich mit dem Chip noch ein wenig warten und ihn erstmal weiter entwickeln lassen, Aussies brauchen nunmal ihre Zeit :). Arbeite weiter an den Dingen die dir nicht passen, wie eben das mit den jüngeren. Find das eh super dass du da auch eingreifst und ihn erziehst :).
 
Dabei
18 Mrz 2012
Beiträge
6.037
#3
Klingt ganz nach meinem Jungspund in der Pubertät... bis auf das Machogehabe. Grundsätzlich ist natürlich jeder Hund anders und es ist sehr schwer, das zu beurteien, ohne den Hund gesehen zu haben. Dass die Ohren mal häufiger auf Durchzug stehen, ist in der Pubertät ganz normal. Halt dir einfach immer vor Augen, wie du als Teenie warst, wie schwierig die Zeit für dich war, dann wirst du entsprechend das Verständnis für deinen Hund aufbringen. Arbeite einfach weiter an den wichtigen Kommandos, wie Manu sagt, und denk immer daran, dass er dich nicht ärgern will, sondern einfach grad unheimlich viel zu verarbeiten hat.

Zu den läufigen Hündinnen: Das war bei Joey zu Beginn der Pubertät auch ein unheimlich großes Problem. Nichtmal so sehr eine vor ihm stehende läufige Hündin, sondern deren Geruchsspuren. Da hat er am Anfang zu Hause nur noch gejault, hat draußen stundenlang irgendwo gestanden (wenn ich ihn gelassen hätte), gerochen, geklappert, Schaum vorm Mund, hat versucht, Kissen zu rammeln und und und. Das ist aber sehr schnell deutlich besser geworden. Er musste erstmal lernen, mit sich und diesen neuen Gefühlen und GErüchen umzugehen. Die Zeit hab ich ihm auch gelassen. Heute riecht er natürlich auch noch gern an solchen Stellen, aber, und darauf kam es mir an, er lässt sich zu 95% davon abrufen, markiert dann meist nur noch kurz drüber, aber ist nicht mehr so durch den WInd davon. Als das Wetter hier vor ein paar WOchen zuerst schön wurde und wir im Dorf eine läufige Hündin hatten, hatten wir zum ersten und seitdem letzten Mal ganz kurz wieder Schwierigkeiten. Da wollte er von einer Stelle partout nicht weg und als ich mit ihm dann auch noch vor dem Haus der Hündin stand und versucht hab, den abgehauenen Hund des Nachbarn einzufangen, der die wohl auch toll fand, da hat er ordentlich Rabatz gemacht und auch in der Zeit zwischendurch mal im Haus gejault. Und als die Emma von Yuki hier war, muss sie nach ihrer Läufigkeit auch noch gut gerochen haben, da hat er nach ner Stunde plötzlich was gemerkt und hatte von da an nur noch eins im Kopf. Wir mussten sie räumlich trennen und da hat er natürlich auch gejault. FÜR MICH beides völlig natürliche Reaktionen eines jungen, unkastrierten Rüden auf eine läufige/ gut riechende Hündin. Der Instinkt ist da, der darf auch da sein, er muss halt entsprechend händelbar sein. Über einen Hormonchip würde ich erst nachdenken, wenn der Rüde 1. erwachsen und 2. hypersexuell ist und demnach extrem leidet.
 
Dabei
1 Jun 2011
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#4
Ach, da mussten wir auch durch.

Luke war in dieser Zeit wirklich ein Doofmann/Aas/Sausack und manchmal hätte ich ihn an die Wand tackern können.
Aber ganz wichtig war immer, er brauchte klare Grenzen und vorallem musste ich wirklich ultra konsequenz sein. Heißt, hört nicht, 2x Chancen zurück zukommen, wenn nicht wurde er dort abgeholt, Leine ran und heim. Damit war der Spaziergang ganz schnell für ihn beendet.
Luke ist nach wie vor nicht kastriert und nun 3,5 Jahre alt.
Wir haben hier zum Glück sehr wenige läufige Hündinnen und somit ist das nicht mehr so schlimm.

Wobei Pupertät und läufige Hündinnen natürlich eine sehr krasse Mischung für den Hund ist *g* Ich hab mir dann immer vor Augen gehalten, das er das ja nicht mit Absicht macht sondern eben ein Stück in Richtung erwachsenwerden geht.

Aber ich habe eh immer das Gefühl, dass so ein Aussie ab und zu (und egal wie alt er ist) wieder in die Pupertät kommt.:cool:
 
Dabei
25 Jan 2013
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#5
Danke schön für die Antworten! Tja dann müssen wir da wohl durch. Gut zu wissen das es auch wieder besser wird. Ich mache viel Impulskontrolle , was er auch super macht! Auch Zuhause und wenn ich draußen mit ihm arbeite macht er toll mit und ist ganz bei der Sache. Das Problem ist eher der Freilauf! Drei Tage ist er super! Hört sofort auf den Rückruf USW. Und dann hat er einen Tag wo ihn alles andere mehr interessiert!
 
Dabei
1 Jun 2011
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84
#6
Dann nimm doch einfach eine Schleppleine mit ?
Sobald du merkst er wird unaufmerksam, ran an die Leine und arbeiten. :)

Das wird schon *drück*
 
Dabei
25 Jan 2013
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31
#7
Ja! So hab ich das bis jetzt auch gemacht! Wir werden weiter üben! Danke!
 

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