Sammy, der instabile A-Typ

Dabei
26 Feb 2016
Beiträge
211
Alter
38
Hallo Elaine, freut mich sehr, dass ihr so tolle Fortschritte macht.
Die Nervenkräuter kenne ich, hab die bei Amazon schon gesehen, aber da bin ich mir total unsicher, ob das helfen würde. Auch generell bei Bachblüten, da gibt es ja so viele und mit der richtigen Dosierung hät ich auch meine Probleme. Ich gebe seit circa 2 Wochen das Relaxan. Das ist im Prinzip ein Ergänzungsfuttermittel, mit Multivitamine, Mineralien und Aminosäuren.
Das Thundershirt kenne ich, aber meiner zeigt eigentlich keine Ängste, bei Gewitter war er immer relaxt und hat sich nicht groß interessiert, wie es jetzt bei Sylvester ist, habe ich keine Ahnung, wir hatten hier dieses Jahr schon 4 mal Feuerwerk gegenüber unseres Hauses, dass ist auch immer ziemlich laut, aber er lag dann nur bei uns und alles war gut. Wir machen auch nie ein Highlight draus, ok, draußen knallt es, hier ist alles cool.
Ab heute gibts das Knallerkram ja zu kaufen und ich bin gespannt, wenn die Tage immer mal geknallt wird, wie er reagiert. Ich denke, wenn wir dann grad draußen sind, könnt das schon eher ein Problem sein. An Sylvester machen wir eh nichts, wir müssen arbeiten und der Tagesablauf wird der selbe sein. Wir waren noch nie für die Knallerei. Ab 21 Uhr rum schläft unserer immer schon tief und fest, vielleicht verpennt er es ja. Wir warten ab.
Er liegt dann in seinem Bett und wir schauen Fernseh, ab 0.00 Uhr vielleicht mal aus dem Fenster:)

Ansonsten läufts bei uns momentan sehr ruhig, Sammy ist viel entspannter, auch den Renovierungslärm täglich stört ihn nicht mehr, uns allerdings enorm.
Generell läufts viel besser mittlerweile im Haus, wenn er mal meldet, dann geht er ohne Aufforderung schon auf seinen Platz und alles ist gut. Auch im Treppenhaus läufts viel besser, ich kann auch die Tür offen lassen und er steht nicht auf, selbst wenn jemand an uns vorbei läuft. Mal ein unterdrücktes Wuff, aber das ist ok. Er reagiert auf das Abbruchkommando ganz gut.
Auch im Freilauf läuft es ganz gut, er dreht nicht mehr durch, so wie am Anfang, die Probleme mit Untergründen oder Geräusche.
Allerdings haben wir uns jetzt eine Flexileine gekauft, als Ersatz für die Schleppleine. Unsere ist aus Biothane und als mein Mann fast 5 mal hingeflogen wäre, im nassen und dunklen Wald, da hab ich die Nase voll gehabt.
Sie kommt aber nur ans Geschirr und ohne die Rollautomatik, hauptsache ich habe das glitschige, dreckige Teil nicht mehr in der Hand.
Leinenführigkeit klappt auch ganz gut, ob kurz oder lang, also er merkt es, wenn ich stehenbleibe oder umdrehe, bevor die Leine spannt.

Das einzige noch, und ich denke, dass werden wir noch lange haben, sind andere Hunde. Ich habe ihn zwar unter Kontrolle, aber das Problem ansich, ist da.
Und auch nur hier ist er hibbelig. Da kann er noch so auf mich fixiert sein, ich bin völlig locker, freu mich in dem Moment, dass er sitzenbleibt bei Fahrräder und Vorbeigehenden Menschen, im dunkeln, mit einem Abstand von knapp 1 Meter, sieht oder hört dann ein Hund durch die Hecken, über die Fahrbahn und springt wie angestochen hoch.

Kann mir da jemand sagen, wo unser Problem liegt, oder ob das normal ist? Was ich verkehrt mache, obwohl mich das ja mittlerweile nicht mehr stört? Ich geh einfach weiter ohne grob auf ihn einzugehen.
Kommt uns ein Hund entgegen, er stellt die Ohren, dreh ich um und geh kurz in die andere Richtung, er wufft, aber ist wieder voll bei mir und schaut mich an und läuft locker an der Leine mit. Am Hund vorbei auf gleicher Höhe geht nicht.
Ich mach in diesen Fällen auch nichts mehr mit Leckerli oder irgendein Ablenker. Es funktioniert nicht bei uns.
Bin ich auf dem richtigen Weg oder dauert es nur länger?

Mir ist klar, viele antworten mir schon gar nicht mehr, was ich auch schade finde, klar war unser Weg nicht einfach, aber ich frag mich trotzdem immernoch, ob das mal anders werden kann, oder ewig so managen muss und mein Hund sich so aufregt, während ich ruhig bin.
Ich glaube sehr viel an die Stimmungsübertragung, aber in solchen Situationen geht sie einfach nicht an ihn über.
 
Dabei
26 Mai 2015
Beiträge
2.516
Hallo Fluffy,

ich habe ja das gleiche Thema an der Leine. Wir trainieren mit unserer neuen Trainerin jetzt auch schon seit 3 Monaten und Hundebegegnungen standen noch nicht auf dem Trainingsplan. Trotzdem ist es schon durch das restliche Training (Häusliche Programm, Leinenführigkeit noch mal neu, Freifolge, verschärftes neues Rückruftraining) schon viel besser geworden. Mittlerweile schaffen wir es an den meisten Hunden vorbei ohne Theater, wenn doch Theater dann kann ich sie schnell unterbrechen. Früher konnte ich sie garnicht unterbrechen. Bei den drei absoluten Hass Bulldoggen jedoch ist alles wie immer, die muss sie nicht mal sehen, es reicht wenn die ne Minute vor uns den gleichen Weg gegangen sind, allein deren Geruch reicht aus, dass Paula durchdreht und zwar so richtig. Das könnte ich erst jetzt erstmals beobachten und werde es im Januar unserer Trainerim mitteilen, mal schauen was die dazu sagt.

Ich denke bei Euch wird das auch nach und nach immer besser kontrollierbar werden. Da braucht's Geduld.
 
Dabei
17 Apr 2015
Beiträge
31
Ich habe jetzt auch Relaxan bestellt. Und Relaxopet - LOL voll das Shopping fever :D

Das Thundershirt benutzen wir übrigens auch nicht gegen Geräuschangst sonder gegen das Verbellen von Mitmenschen und allgemeine Aufregung grob gesprochen - und es hilft ganz gut :)

Schreibt doch immer mal, wie es so läuft, ich lese hier immer gerne rein




Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
Dabei
26 Feb 2016
Beiträge
211
Alter
38
Unser Sylvester war super, Sammy war total enspannt, hat bei uns im Schoß gelegen, ist dann mit uns zum Fenster schauen gegangen und ist von selbst in sein Bett. Ohne einen Ton von sich zu geben. Sogar als wir während der Knallerei die Balkontür kurz aufhatten, hat ihn das nicht gestört. Bin super stolz auf ihn!
Wir waren an Neujahr eine große Runde im Wald, mit der Flexi, statt Schlepp. Hat super funktioniert. Als wir an bestimmt 10 Hunden vorbei sind am Parkplatz, hab ich zum Test die Flexi lang gelassen um zu sehen, ob er folgt oder zu den Hunden hinwill, aber nach einem kurzen pienser ging er mit uns mit. Wenn uns Hunde entgegen kamen, hab ich ihn auf meine Seite genommen, bin nicht irgendwo abgebogen, und einfach dran vorbei. Ging relativ gut.
Ich möchte nicht immer umdrehen, dass ist für mich nicht alltagstauglich, genauso alle anderen Hilfsmittel, um den Hund auf mich zu konzentrieren. Ich hab für mich selbst jetzt eine Methode gefunden, Sammy zu blockieren, dass er neben mir läuft, an der Leine und in der Freifolge. Und es funktioniert!
Mein Trainer war jetzt 2 Stunden mit uns spazieren, und hat sich alles angeschaut, mit noch weitere Tips gegeben und Trainingsansätze.
Er fand den Tag perfekt, also dass er im Freilauf auch gut ansprechbar ist und sofort kommt, selbst von einem Traktor und Rinder abrufbar war. Die Freifolge auf einige Meter läuft auch gut. Damit hab ich aber erst vor ein paar Tagen angefangen zu üben. Leinenführigkeit findet er top.
Und die Orientierung an mir sei auch sehr gut.
Mit meiner Persönlichkeit komme ich viel weiter, als mit Leckerli. Er findet dennoch, dass ich sehr zart korrigiere, was für mich auch ok ist. Ich kneife aber schon mal etwas mehr, wenn gar nix mehr geht.
Auch habe ich ja festgestellt, dass Sammy sehr gut zu kondizionieren ist, dass möchte ich aber nicht in allen Dingen, vor allem im Gehorsam.
Leider sind uns auf dem Weg keine Hunde begegnet, aber laut meiner Beschreibung und der vorherigen Begrüßung des Trainers, (vorspringen, hochspringen) hat er ein ungefähres Bild von Hundebegegnungen.
Ich werde es jetzt einfach so weitermachen wie bisher, Alltag ist ja irgendwie immer Training, aber dem ganzen nicht mehr diese Ablenkung bieten, an anderen Hunden vorbei zu kommen
Ich lese hier ja immer wieder sehr viel von anderen Hunden, die auch nicht so locker an anderen vorbei gehen können und wie mein Trainer von seinen Kunden kennt, auch mit Hütis, meiner wohl noch im Rahmen liegt. Naja, wir schaffen dass auch noch irgendwann.
Natürlich hat er auch wieder gesagt, meine Anforderung liegt sehr hoch, aber wir haben schon so viel geschafft, dass würden sich 85% seiner Kunden wünschen, wie Sammy sich schon gemacht hat.
Das freut mich sehr und gibt mir Kraft. Auch macht es mir richtig Spaß mit dem Kleinen und unsere Beziehung hat sich richtig gut gemacht.
 
Dabei
1 Jun 2015
Beiträge
277
Hey, das klingt doch alles sehr gut. Wenn ich noch an deine Beschreibungen von vor vier Monaten denke, geht es doch deutlich bergauf. Auch dass eure Bindung viel besser geworden ist. Freut mich sehr, dass ihr den Weg gegangen seid und es "geschafft" habt.
 
Dabei
26 Feb 2016
Beiträge
211
Alter
38
Hallo, wow, echt schon so lange her, wie die Zeit vergeht.
Bei uns hat sich viel getan, wir haben in der Zeit einiges erreicht und gut an unseren Baustellen gearbeitet. Wir können seit längerem wieder in der Hundeschule mitmachen, aber Sammy ist dort meist gestresst und sehr hibbelig, kann sich dort nur schwer konzentrieren und jammert oft rum. Aber unser Trainer ist echt top und geht immer auf jeden Hund individuell ein, vor allem bei Sammy. Im Alltag allerdings ist alles viel entspannter und ruhiger und nicht mehr so schlimm wie noch vor einiger Zeit. Aber es ist auch sehr viel Arbeit und Einsatz von meiner Seite aus gefragt. Ich musste auch erst mal lernen, dass ich mich bei Sammy schon gut durchsetzen muss, dass gewünschtes auch befolgt wird.
Ich habe aber auch gelernt, meinen Hund so zu akzeptieren, wie er ist und gezielt und dosiert daran zu arbeiten. Und wenn es länger dauert, dann ist es halt so. Die meisten Hundebegegnungen verlaufen gut, ohne viel Theater, manchmal, da wufft er mal noch, aber er ist nicht außer Kontrolle, springt mir auch nicht mehr in die Leine vor, nur in der Hundeschule noch manchmal.
Mein Trainer sieht mich manchmal auch außerhalb der Hundeschule, da er bei mir im Ort wohnt. Er sagt mir immer wieder, mein Sammy sei einer von den besterzogensten Aussies, die er kennt, ich kann das immer noch nicht so ganz glauben, vielleicht, weil ich vorher ein easy going Hund hatte. Er spricht meinen hohen Anspruch öfters mal an, sagt aber, dass wir sonst nicht so weit gekommen wären. Aber mittlerweile würde mich echt mal interessieren, wie ein Aussie ohne Erziehung sein kann und sich verhält, ob meine "Ansprüche" wirklich zu hoch sind in Sachen Erziehung.
Aber ich bin mit dem zufrieden, was wir beide schon erreicht haben, auch wenn viel Arbeit und Zeit darin steckt und auch weiterhin eine große Aufgabe ist. Jetzt ist Sammy 19 Monate alt und ich kann gar nicht sagen, ob manche Dinge einfach seine Art sind oder pupertäre Züge sind. Darauf hat mir mein Trainer auch noch nie wirklich eine Antwort gegeben. Ich bin gespannt, was die Zeit bei uns bringt.
 
Dabei
26 Feb 2016
Beiträge
211
Alter
38
Bei uns gibt es wieder etwas zu berichten.
Nachdem ich Mitte des Jahres bei unserem Haustierarzt war und ihn untersuchen lassen habe, mit Blutbild, war alles ok, so laut unserem TA. Die Aussage war, Erziehung und Kastration, dass würde unser Problem beheben. Wir haben zwischendurch wieder an der Ernährung umgestellt, aber irgendwie hat uns das nicht wirklich weitergebracht. Es wurde wieder schlimmer. Er frisst sehr viel, nahm aber plötzlich immer mehr ab und das Fell wurde stumpfer.
Wir haben uns einen neuen TA gesucht, die sich den Hund genauer ansah und ein weiteres Blutbild gemacht hat und die Werte der Schilddrüse mit untersuchte.
Das Blutbild ist ok, alle Werte sind gut, nur die Schilddrüsenwerte nicht. Er hat eine subklinische Unterfunktion. Jetzt bekommt er morgens und abends jeweils eine 3/4 Tablette Forthyron Flavour 200.
 
Dabei
26 Feb 2016
Beiträge
211
Alter
38
Auf meinem Untersuchungsbericht steht, der T4 Wert Gesamtthyroxin beim Geriatrischen Profil.
Der liegt bei 1,9
 
Dabei
26 Mai 2015
Beiträge
2.516
Es ist zwar gut einen TA zu finden der auch an "Schilddrüse" denkt, aber der T4 Wert allein ist nicht aussagekräftig. Da muss ein Schilddrüsenprofil gemacht werden mit weiteren Werten. Finnie Pooh schreibt dir bestimmt noch genaueres dazu.
 
Dabei
26 Feb 2016
Beiträge
211
Alter
38
Ich hab hier viele Werte auf meinem Bericht stehen, weiß aber nicht, welche zu dem Gesamtprofil wichtig sind.
 
Dabei
26 Feb 2016
Beiträge
211
Alter
38
Habe gerade mit meiner TA telefoniert, sie erklärte mir, dass der andere wichtige Wert der TSH canines ist und der liegt bei uns bei 0,55 <0,5
 
Dabei
7 Okt 2014
Beiträge
2.099
Puh, ich schreibe dir noch ausführlich was dazu, kann grade noch nicht.
Um eine Substitution einzuleiten reichen zwei Werte mal überhaupt nicht, der t4 kann aus ganz anderen Gründen gesunken sein, die nichts mit der Schilddrüse zu tun haben...Beispielsweise Stress oder auch diverse Erkrankungen.
Du brauchst t4, ft4, t3, ft3, tsh und die Antikörper, die sind ganz wichtig, um herauszufinden , ob eine autoimune Geschichte vorliegt.
 
Dabei
15 Jul 2021
Beiträge
4
Alter
30
Hallo zusammen :)
Ich hoffe, das erreicht hier überhaupt noch jemanden.
Fluffy ich habe in letzten Tagen diesen ganzen Thread hier durchgelesen und kann gar nicht mehr Verständnis, Empathie und Mitgefühl für dich aufbringen. Klar, hat jeder Hund einen eigenen Charakter etc. aber dieser Thread hier liest sich wie unsere Geschichte mit Jax(jetzt ca. 2,5 Jahre). So viele Versuche, Veränderungen, Anpassungen jeglicher Art. Habe es genauso durchgemacht bzw. mache es gerad genauso durch wie ihr. Wir sind auch wahrlich nicht perfekt aber am Ende unserer Kräfte. Ich will hier jetzt gar nichts wieder aufflammen lassen oder unsere Geschichte nochmal erzählen.
Hier kam nur gerad zum Ende die Problematik mit der Schilddrüse auf und ich hoffe, dass du oder andere eure Erfahrungen damit teilen könntet. Alle von uns konsultierten Tierärzte sind natürlich der Meinung so etwas würde meistens keine Rolle spielen und wir sollten uns lieber eine/n VerhaltenstrainerIn suchen. Wir haben trotzdem mal so ein Schilddrüsenprofil erstellen lassen, bei dem herauskam, dass sein Antikörperwert bei 20 lag, welcher ja unter 10 sein sollte. Jetzt haben wir es 3 Monate später nochmal testen lassen und er war wieder bei 11. Er hat unterstützend für diese Problematik Heilpilze bekommen. Ob die jetzt das Wunder waren oder nicht, keine Ahnung. Ich habe als ''Hundemama'' einfach den Eindruck, dass irgendwas nicht stimmt, Jax sich nicht 100%ig wohl fühlt in seiner Haut. Wir sind auch bereit alles mögliche abchecken zu lassen, ob Blutbild, Röntgen, Ultraschall oder CT. Ich dachte nur, dass es eventuell neue Erkenntnisse hier gibt die ihr eventuell teilen könntet, weil man ja doch ein bisschen die Nadel im Heuhaufen sucht. Bei uns ist es nämlich ähnlich, dass egal wie ruhig wir etwas gestalten und wir schon längst den Druck rausgenommen haben (auch wenn wir wahrscheinlich noch weniger fokussiert sein könnten), dieses gestresste, nervöse gerad bei anderen Tieren einfach nicht aufhört. Das reibt ihn so übertrieben auf. Wirklich Sorgen bereitet mir allerdings, dass wir ab und an Situationen haben, wo er auf andere Hunde mehr als hsyterisch reagiert. Das kommt einem dann vor wie ein richtiger Wutanfall mit Stecknadelpupillen, richtig Rumschreien, Zerren in die Richtung des ''Erzfeindes'' (auch unbekannte Hunde), teilweise in meine Arme beißen wollen damit ich loslasse. Ich schätze das so ein, dass er sein Gegenüber versuchen würde auszuschalten. Wie ein Stier der ein rotes Tuch sieht. Ich bin einfach total verzweifelt, weil ich den Eindruck habe Tierärzte nehmen einen nicht ernst und Trainingstechnisch sind wir glaub ich gut betreut, allerdings sind unsere Fortschritte so gering, dass es echt frustrierend ist. Er wirkt draußen auch einfach von seiner Umwelt total überfordert und ist wenig ansprechbar bei Ablenkung, hier zu Hause in der Umgebung können wir derzeit gar nicht raus gehen, Hauptstraße, Kinder andere Hunde etc. Anfang des Jahres hatten wir einen Zeitraum von ca. 3 Wochen da lief alles super hier in der Umgebung, er war auf mich konzentriert, kein Gebelle, Gezerre und dann vom einen auf den anderen Tag ging gar nichts mehr. Ich sehe da einfach, dass es anders ging und jetzt wieder alles anbellen wollen (leichte Verbesserung außer bei Hunden und Kindern). Dann hatte er jetzt so etwas wie einen Hotspot in der Leiste, der mit Antibiotika und Schaum für äußerliche Anwendung behandelt wurde. Es ist besser aber nicht weg, kennt jemand so etwas?
So weit erstmal :) über Antworten würde ich mich sehr freuen!
 
Dabei
26 Mai 2015
Beiträge
2.516
https://www.aussie.de/forum/threads/auswirkung-ernaehrung-auf-verhalten.14416/

Hallo CooperJax,

ließ dich mal durch den Thread vom Link. Ich hab auch ne ziemliche Reise hinter mir. Es ist bei uns etwas anders als bei Euch, weil wir keine Antikörper im Schilddrüsenprofil hatte (oder nur sehr wenige) aber in dem Thread sind viele Infos zusammen getragen, die dir vielleicht helfen können.

Auf Facebook gibt es ne Gruppe Schildrüde und Hund, den genauen Namen weis ich leider nicht mehr. Findest du aber sicher. Dort gibt es auch Listen von Tierärzten die sich mit Schimddrüsenproblematiken befassen.

viel Erfolg und starke Nerven wünsche ich
 
Dabei
15 Jul 2021
Beiträge
4
Alter
30
https://www.aussie.de/forum/threads/auswirkung-ernaehrung-auf-verhalten.14416/

Hallo CooperJax,

ließ dich mal durch den Thread vom Link. Ich hab auch ne ziemliche Reise hinter mir. Es ist bei uns etwas anders als bei Euch, weil wir keine Antikörper im Schilddrüsenprofil hatte (oder nur sehr wenige) aber in dem Thread sind viele Infos zusammen getragen, die dir vielleicht helfen können.

Auf Facebook gibt es ne Gruppe Schildrüde und Hund, den genauen Namen weis ich leider nicht mehr. Findest du aber sicher. Dort gibt es auch Listen von Tierärzten die sich mit Schimddrüsenproblematiken befassen.

viel Erfolg und starke Nerven wünsche ich

Hallo FrauRossi,

vielen Dank für deine Antwort und den Link. Werde es mir die Tage mal durchlesen. Und ja, die Gruppe bei Facebook habe ich schon durch andere Hinweise gefunden, sie heißt ''Schilddrüse und Verhalten beim Hund''. Besten Dank auf jeden Fall.

Ja die starken Nerven kann ich wirklich gebrauchen, nächste Woche geht es zu einem neuen Tierarzt, ich bin gespannt.
Liebe Grüße
 
Dabei
29 Jul 2021
Beiträge
3
Alter
34
Hallo CooperJax,

mein junger Aussie war auch immer und überall gestresst.
Ich habe alles mögliche probiert und untersuchen lassen.
Letztendlich stellte sich raus dass er eine Bauchspeicheldrüsenschwäche hat. Ich habe mit Hilfe einer Ernährungsberatung die Ernährung umgestellt, den Darm aufgebaut und er bekommt zu jeder Mahlzeit Enzyme dazu. Seitdem hat sich das stressige und frustige um Welten gebessert.
Wir haben erst ein Bluttest beim TA machen lassen bzgl. Bauchspeicheldrüse. War unauffällig.
Die Ernährungsberaterin wollte dies nochmal über den Kot testen. Sie sagte es sei aussagekräftiger. Und siehe da, so war es.
Er muss jetzt sein lebenlang diese Enzyme bekommen aber es geht ihm so sehr besser!
Ich denke ein Versuch ist es wert!
Vielleicht liegt es bei euch auch daran.
Ich hoffe du findest es raus was es ist, ich kenne das Gefühl man weiß etwas stimmt nicht aber weiß nicht was! Geb nicht auf!!!
 
Dabei
15 Jul 2021
Beiträge
4
Alter
30
Hallo CooperJax,

mein junger Aussie war auch immer und überall gestresst.
Ich habe alles mögliche probiert und untersuchen lassen.
Letztendlich stellte sich raus dass er eine Bauchspeicheldrüsenschwäche hat. Ich habe mit Hilfe einer Ernährungsberatung die Ernährung umgestellt, den Darm aufgebaut und er bekommt zu jeder Mahlzeit Enzyme dazu. Seitdem hat sich das stressige und frustige um Welten gebessert.
Wir haben erst ein Bluttest beim TA machen lassen bzgl. Bauchspeicheldrüse. War unauffällig.
Die Ernährungsberaterin wollte dies nochmal über den Kot testen. Sie sagte es sei aussagekräftiger. Und siehe da, so war es.
Er muss jetzt sein lebenlang diese Enzyme bekommen aber es geht ihm so sehr besser!
Ich denke ein Versuch ist es wert!
Vielleicht liegt es bei euch auch daran.
Ich hoffe du findest es raus was es ist, ich kenne das Gefühl man weiß etwas stimmt nicht aber weiß nicht was! Geb nicht auf!!!
Hallo Tilo,

Besten Dank für deine Antwort.
Ich bin immer so froh wenn ich lese, dass es anderen auch so ging oder geht. Das hat so an meinem Selbstbewusstsein gekratzt alles und der gesteige TA Termin war auch wieder ne Katastrophe.
Über die Bauchspeicheldrüse hab ich auch schon nachgedacht bzw gelesen, dass es auch damit zusammenhängen könnte. Ich werde jetzt beim TA auch alles einmal machen lassen, großes Blutbild, alle Schilddrüsenwerte, geriatrisches Profil und auch Kot mal komplett. Es kann echt nicht sein und es ist so frustrierend aber ich nehme es jetzt selbst in die Hand. Mein Fokus liegt gerad erstmal auf der Schilddrüse wegen der hohen Antikörper aber ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren.
Danke für deine lieben Worte, das hilft echt!
Alles Liebe für euch und ich freue mich, dass ihr das Problem lösen konntet und es eurem kleinen gut geht. :)
 
Dabei
29 Jul 2021
Beiträge
3
Alter
34
Guten Morgen,

ja mach das alles mal mit dem Untersuchungen. Das ist auf jeden Fall nicht verkehrt.
Ganz fertig sind wir auch noch nicht. Leider zittern seit Junghundalter seine Hinterläufe, am Anfang nur bei Aufregung / Erregung und nun auch wenn er ganz normal steht. Nicht die ganze Zeit aber es wird mehr.
Verschiedene TÄ, bestimmt 3 mal geröntgt, CT, 2 Physiotherapeuten und ich weiß bei der Sache immer noch nicht was es ist. Wir haben jetzt Dienstag einen Termin bei einer Tierärztin welche die Blutuntersuchungen macht und sich mit der Schilddrüse auskennt. Schilddrüsenprofil, Organwerte, Vitamin B12, Folsäure möchte ich untersuchen lassen.
Am Donnerstag kommt der Osteopath das erste Mal und guckt sich den Hund an.
Ich bin aber froh das wir das andere Thema mit der Bauchspeicheldrüse fertig haben.

Man muss sich wirklich selber kümmern, hinterher sein und hartnäckig bleiben. Ich bin auch immer wieder erschrocken dass es so ist.
Aber wenn du eine Lösung haben möchtest musst du es selber machen.
Ich war auch so frustriert und traurig. Doch irgendwann denkt man dass muss an etwas körperlichen liegen. Ich hatte JEDE Woche Einzeltraining aber der Stress war immer da egal was ich gemacht hab. Bei uns war es das Leine beißen nach wirklich Kleinigkeiten. Er ging in seinem Film in dem er dann war rüber auf mein Arm / Hände. Schlecht zur Ruhe finden war auch ein Problem.
 
Dabei
15 Jul 2021
Beiträge
4
Alter
30
Oh man das klingt ja auch gar nicht gut. Aber wenn Röntgen, CT usw. am Knochen nichts aufweisen bleibt ja nicht mehr viel. Mein erster Gedanke hierbei wären ja die Nerven aber ich habe dahingehend absolut keine Erfahrungen. Hoffe ihr bekommt es raus und wenn du es weißt, würde es mich auf jeden Fall interessieren!

Das glaube ich euch, dass es erleichternd ist wenigstens eine Baustelle fertig zu haben. Ich sehe das genauso wie du, mich macht das echt fassungslos wie desinteressiert manche Tierärzte sind oder wie leichtfertig die Vermutungen einfach wegschieben. Aber der Obergau ist immer das Argument, dass man ja nen jungen Aussierüden hat :D als würde es denen nicht zustehen an irgendwas zu erkranken.
Ja genau das ist ja nicht normal, dass man trotz Training wenige bis keine Fortschritte macht, bei uns wird das Verhalten auch immer schlimmer und wie bei euch, wenn er ne richtige Aggro-Attacke hat beißt er mir auch in die Arme/Hände wenn ich ihn festhalte bzw. es versuche. Das macht einen echt fertig alles bin auch völlig durch davon aber es nützt ja nichts. Mache später auch noch den Termin für die ganzen Untersuchungen und dann gehts hoffentlich bald bergauf, das könnten wir alle brauchen :)
 
Dabei
29 Jul 2021
Beiträge
3
Alter
34
Das ist aber ein saublödes Argument!! Wir hatten vor Tilo ( das ist der Name unseres Hundes ) auch einen Aussie. Dieser wurde ab 10 Jahre immer lustloser und wollte nur noch seine Ruhe haben ( total ungewöhnlich für ihn). Desweiteren hatte er immer gehustet. Ich war bei zig TÄ hier in der Umgebung. Wir haben die Schilddrüse untersucht. Die Tierärztin sagte es sei nichts zu sehen. Dann war ich nochmal bei einer anderen und diese sah auf den Auswertungen gleich das er was mit der Schilddrüse hat. Als die Hormone richtig eingestellt waren, war er auch gleich viel lebenslustiger. Der Husten war aber immer noch nicht weg. Er stellte sich raus es war ein Lungentumor an dem er dann auch starb mit 12,5 Jahren. Wir mussten ihn dann erlösen. Ich wollte nicht das er eines Nachts erstickt da die Zunge schon ab und an etwas blau war.
Aber da sieht man mal, der eine TA sieht nix und der andere doch.
Beim zittern von Tilo hab ich auch schon an das Nervenzittern gedacht. Die letzten Tage hab ich es vermehrt beobachtet und ich finde dass er das linke Bein etwas schont. Ein bisschen wie so ein Pferd welches die Hinterhufe hochzieht wenn es auf der Weide steht. Ich werde das auf jeden Fall Dienstag ansprechen!
Wir können uns ja wieder berichten!
 

Ähnliche Themen


Oben