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Schutztrieb/ Wachinstinkt: ab wann?

Dabei
22 Sep 2014
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#1
Hallo,

mich würde interessieren, ab wann eure Aussies einen Schutztrieb oder Wachinstinkt gezeigt haben?

Konnte man das schon im Welpenalter erahnen? Waren eure von Anfang an eher Menschen zugetan oder sind fremde Menschen nicht so interessant?

Unser ist jetzt 5 Monate alt: er liebt wirklich alle Menschen. Seit ca. 2 Wochen wufft er ganz leise, wenn jemand Fremdes (!) im Treppenhaus ist (was ich auch gut finde). Danach rennt er zu mir hin und wieder zur Tür. Sage ich "Ok. Alles ist in Ordnung." Legt er sich wieder hin.

Ich frage mich, ob unser Schutztrieb entwickeln wird? Seine Mama zeigt null Schutztrieb, hält es mit dem Wachinstinkt ähnlich wie Otis jetzt. Ist auch extrem menschenbezogen und möchte nur kuscheln, egal wie lange man die neue Person kennt.

Wie hat es sich bei euch entwickelt?
 

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Dabei
15 Sep 2013
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#2
Also Remo ist fremden gegenüber schon immer reserviert. Als Welpe war das total heftig (knurren/bellen/ schnappen - wenn ihn jemand anfassen wollte), mittlerweile ist er viel offener geworden. Aber mag es immer noch nicht von jedem angefasst zu werden. (Gilt allerdings nicht für Hunde Menschen, die liebt er alle und kriecht am liebsten in jeden hinein)
Mit ca. 4-5 Monaten hat er angefangen fremde Leute, die sich auf unserem Grundstück befinden oder auch auf Spaziergängen frontal auf uns zukommen, vehemennt anzubellen. Er ist dann auf diese Personen zugerannt und hat sie wirklich gestellt und nicht weiter gelassen. Das ist mittlerweile aber wieder gut. Er weiss, dass ich das regle...
Wenn jemand Fremdes im Treppenhaus ist, wufft er auch. Aber das darf er auch.
Er ist was das angeht wirklich ein typischer Aussie würd ich sagen.

Ich denke Otis wird sich dahingehend nicht mehr soooo wahnsinnig verändern.
Aber ich bin absolut kein Experte :D
 
Dabei
7 Sep 2012
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#3
Bei meinen Großen kam das erst so ungefähr im Pubertätsalter, das sich allmählich ein Schutz- u. Wachtrieb ausbildet, der aber bei beiden sehr gemäßigt ist, ebenso wie die Reserviertheit gegenüber Fremden, die bei beiden eher untergeordnet ist.

Bei meiner Kleinen hingegen, ist das ganze wesentlich deutlicher ausgeprägt u. sie zeigte schon mit 6-8 Wochen, das sie diesbezüglich nicht einfach werden würde. Glücklicherweise interpretierte meine Züchterin dieses Verhalten gleich richtig, so das wir von Welpenbeinen an, daran arbeiten konnten. Dank diesem Training, haben wir einiges abgemildert, aber dennoch wird sie unter diesem Aspekt, immer ein Hund sein, den man im Auge behalten muss.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#4
Ja, meine Züchterin hatte noch eine andere Hündin, die einige Wochen später werfen sollte. Diese Hündin ist quasi ein US-Import und zeigt das typische Aussie-Verhalten: sehr wachsam und war uns sehr distanziert. Wurden erst verbellt und erst, nach dem die Züchterin ihr signalisiert hat, dass sie die Sache regelt, hat sie sich hingelegt.
Sie hat uns dann auch zu ihrer anderen Hündin geraten, weil ich ihr gesagt habe, dass ich (dadurch, dass wir eine großen Familien- und Freudeskreis haben und noch zur Miete wohnen) einen Aussie mit weniger bis keinen Schutztrieb bevorzugen. Ich muss sagen, sie hat uns wirklich super beraten.

Seine Grenzen muss man Otis aber schon jetzt zeigen. Er neigt schon dazu, die "Sache" selbst zu übernehmen und ist ein kleiner Kontrolletti, der die Gegend abscannt. Momentan versuche ich ihm eher begreiflich zu machen, dass man NICHT jedem Menschen vor Freude an den Hals springen muss. Da wünschte ich mir dann doch etwas mehr Reserviertheit...
 
Dabei
24 Jan 2008
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#5
Von meinen 5 Aussies -haben einige Schutztrieb ,das äußert sich aber nicht in Reserviertheit bei 3 -sondern die sind zu Menschen nicht aufdringlich aber freundlich .Bei Bedrohnung allerdings können die auch ganz anders .Pearly war als Welpe gar nicht ,als Junghund total und jetzt mit 6 Jahren bei manchen reserviert .Draussen würde die sich von Fremden nie anfassen lassen .Für den Showring haben wir lange dran gearbeitet ,aber das klappt jetzt .
 
Dabei
24 Jan 2008
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#6
Bei uns zu Hause sind meine Hunde zu Besuch total nett ,es sei denn derjenige hat Angst vor Hunden ,das nutzten Pearly und Pi dann schon gerne mal aus ;)
 
Dabei
17 Jul 2014
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#7
Grisu ist jetzt 6 Monate, liebt jeden und freut sich wie verrückt, am liebsten den Besuchern auf den Schoß hüpfen wenn er dürfte..auch auf der Straße findet er noch jeden toll, der ihm Aufmerksamheit schenkt - zeigt keinerlei Anzeichen von Aussiereserviertheit. Allerdings fängt er seit kurzem an zu wuffen und wenn ich nicht gleich reagiere zu bellen wenn Fremde das Gundstück betreten.
Mal sehen wie sich das entwickelt.
 

Suki

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Dabei
9 Okt 2014
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#8
Unsere Suki(3) war zwar als Welpe freundlich, aber schon immer eher etwas zurückhaltender.. So ab der zweiten Läufigkeit hat sie doch größere Unterschiede gemacht. Sie geht auf niemanden aggressiv etc. zu aber wenn für sie Fremde zunähe kommen und streicheln kann es seien das sie knurrt. Sie reagiert reserviert, wenn sie etwas nicht einschätzen kann. Das kommt immer darauf an wie souverän man auftrit. Eine Zeit lang war das mal stärker aber jetzt geht sie einfach bzw. kommt gar nicht erst. Aber sie hat schon bei der Züchterin Unterschiede gemacht, deutlich wurde das aber wie gesagt erst nach der zweiten Läufigkeit. Bellen tut sie nie, höchstens wenn nachts jemand kommt und sie sich erschreckt. Unser Kleiner ,Jussi,6 Monate liebt alles und jeden. Aber er bellt manchmal wenn jemand am Zaun vorbeigeht. Wenn die Leute dann kommen freut er sich aber total:D er findet Menschen noch toller als andere Hunde ☺️ich glaube das es zwar seien kann das er wenn er älter ist durch lauteres bellen anschlägt, aber ich glaube nicht das er mal anfängt starke reserviertheit zu zeigen . ;) weil man wie gesagt schon im Welpenalter bei Suki weniger Interesse als bei Jussi feststellen konnte:)
 
Dabei
7 Nov 2013
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#9
Bei uns hat sich die Reserviertheit schon sehr früh gezeigt. Heute würde ich die Anzeichen schneller erkennen, bei der Auswahl des Welpen hab ich das positiv gesehen. Denn ich wollte keinen Labbi haben.. :D
Mit ca. 5-6 Monaten fing es dann an, dass er Fremden gegenüber doch mal richtig gebellt hat (davor eher mal ein Wuffen oder Flucht). War allerdings nicht rein Schutztrieb sondern eine Mischung aus Unsicherheit und trotzdem auch den Zwang nach vorne zu gehen. Weiß nicht ob das mit Schutztrieb unbedingt etwas zu tun hat. Die Kombination ist auf jeden Fall relativ explosiv :D
Mit zunehmendem Alter kam dann mehr Mut und auf einmal war klar, wenns so weiter geht, könnte unser Hund bis in 2 Jahren die Unsicherheit verlieren und womöglich in Angriff auf Fremde übergehen.
Wir arbeiten aktiv dran und bekommen es Schritt für Schritt hoffentlich in den Griff! Trainer und wir sind aber auf jeden Fall positiv gestimmt, denn er ist noch jung.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#10
Lennox war schon immer sehr freundlich zu Menschen. Je älter und reifer er wird/wurde hat sich der Wach- und Schutztrieb entwickelt. Ich wusste das er einen ausgeprägten Wach und SChutztrieb bekommen kann und war daher drauf gewappnet was da kommen könnte. Das erste Mal richtig gemeldet als ein Auto (ein fremdes Auto!) in unsere Einfahrt fuhr hat er mit über 2 Jahren. Davor wurde maximal gehustet wenn ihm etwas nicht ganz stimmig vorkam. Meine Großeltern im Haus haben immer gemotzt ein Hund der nicht bellt wenn jemand kommt bla bla. Mein Opa wollte ihm das Bellen und Melden beibringen!!! Ich hab immer gesagt er soll das lassen, nicht das es kippt etc. hat er sich dann auch daran gehalten und mit etwas über 2 hat Lennox ja angefangen zu melden. Seitdem wird immer gemotzt das Lennox bellt wenn jmd kommt :D
Wenn wir Besuch bekommen bellen beide Hunde eigentlich nicht. Wenn meine Großeltern Besuch bekommen unterscheidet es sich ob er den Besuch kennt oder nicht. Kann er den Besuch im Treppenhaus nicht zuordnen wird gemotzt und gegrummelt. Wenn ich ihn dann auf die Decke schicke trollt er sich und gut ist.
Wenn Friedhofbesucher vorbei kommen hustet er :D Nur wenn diese ihn dann ansprechen und versuchen auf ihn einzureden fängt er s bellen an. Aber da die Hunde eigentlich nur mit uns im Garten sind ist das ja nicht schlimm. Wo man bei Lennox aufpassen muss ist wenn man auf mich zugeht und ich zurückweiche, also z,.B der Postler klingelt beide Hunde stehen in der Wohnungstür und schauen herunter während ich ein halben Stock tiefer an der Haustür stehe. So lange ich da stehe und mit dem Postler rede etc. ist es kein Problem aber wenn er auf mich zukommen würde müsste ich schauen das Lennox sich da nicht einmischt. Er macht draußen große Untr erschiede ob ich mit ihm unterwegs bin oder ein anderer der Familie.... Bei mir stellt er niemand, weil ich weiß auf was ich achten muss und er weiß das ich das Regle. Mit meiner Mutter dreht er den Spieß manchmal um, und er rennt dann bellend und knurrend auf Spaziergänger zu wenn sie ihm komisch vorkommen. Im Moment macht er das auch bei ihr nicht mehr. Sie musste dafür aber viel mit ihm trainieren.

Brooke haben wir ja Erwachsen bekommen und sie zeigt bei uns wenig Wach und Schutztrieb. Hin und wieder lässt sie sich von Lennox mitreißen aber mit einem NEIN ist alles wieder in Butter.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#11
smiley ist allen menschen gegenüber super freundlich und aufgeschlossen - aber nur solage es hell ist. bei dunkelheit verbellt und stellt sie! finde ich ok, ich passe einfach auf und es gibt mir ein gefühl von sicherheit. auch im haus meldet sie jedes geräusch auf unserer einfahrt mit einem leisen "wuff".
 
Dabei
27 Aug 2014
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#12
Sehr früh zwischen 4-5 Monaten. Er hat damit angefangen wenn jemand in der Nacht erst nach Hause kam zu bellen, knurren und ist auf mich drauf gesprungen während er weiterhin Richtung Tür gebellt hat. Mit fast 10 Monaten entscheidet er nach der Körpersprache seines gegenüber und meiner. Die erkennt er leider viel zu schnell.
 
Dabei
26 Jun 2014
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#13
Beim Großen ging es mit dem Schutzinstinkt so mit 6 Monaten los. Er schlägt seitdem auch an, wenn er vor der Türe etwas hört, unterlässt das aber sofort, wenn ich "Ok, Ruhe" sage. Im Dunkeln muss ich mit ihm aufpassen. Da ist er nach wie vor alarmierter als am Tag und scannt seine Umgebung extrem ab. Die Kleine (ganz frisch ein Jahr jung geworden) bildet so langsam beides aus, wird aber mit Sicherheit nicht so ein "Nachtwächter" wie mein Rüde. Ich muss auch sagen, dass sie vorher bei mir abfragt. Reagiere ich vorher und lasse sie mit der Situation nicht alleine (wenn zB. im Dunkeln jemand des Weges kommt), sagt sie keinen Mucks. Hab ich kurz gepennt oder einfach nichts gesehen, dann shepherds kurz ;). Aber auch dann lässt sie sich fix wieder runterfahren. Anschlagen tut sie nur selten und lässt sich dann auch mit dem selben "OK, Ruhe" wie der Rüde abstellen. Freundlich sind beide Fremden gegenüber. Reserviert kaum. Meistens nur bei Leuten, die sehr unsicher wirken. Das finden die zwei irgendwie komisch und halten sich fern.

Mir gefallen ja diese Eigenschaften sehr gut. Ich bin viel alleine in den Wäldern unterwegs. Da sehe ich an manchen Tagen stundenlang keinen Menschen. Oft bin ich auch in der Dämmerung und im Halbdunklen unterwegs. Gehe ich dann zB. Joggen und die Hunde sind dabei, fühle ich mich schon erheblich wohler. Alleine ist es mir doch manchmal sehr mulmig...die Laufgeschwindigkeit ist dann deutlich höher :p. Auch dass sie anschlagen, finde ich gut. Hier in der Siedlung wird seit Jahren schon immer mal wieder eingebrochen und nach einem Einbruchsversuch in meiner alten Wohnung (in der ich mich zu dieser Zeit alleine befand - auch ohne Hunde damals), bin ich da irgendwie sehr schissig. Ich finde es super zu wissen, dass der Große sich meldet, wenn jemand dem Haus zu nahe kommt.
 
Dabei
18 Jun 2014
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#14
Sira hat mit ca. 4 Monaten, als jemand Fremder über unsere Wiese gelaufen ist, sehr stark gebellt. Nicht aus Angst sondern als Wachtrieb. Hingegen wenn Reiter auf unseren Reiterhof kommen bellte sie nicht, ausser wenn grosse Männer zu ihr gehen wollen dann bellt sie aus Angst.
Bei Baileys weiss ich nicht mehr wann es begonnen hat. Er hat einen sehr guten Wach- und Schutzinstikt. Er weiss aber genau wer darf und wer nicht. Mit ihm muss ich nie selber angst haben . Er ist sonst zu Menschen sehr freundlich und zugänglich.
Cajun hatte gar keinen Schutz- oder Wachtrieb. Hatte auch seine vor Teile
 
Dabei
30 Jul 2013
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#15
Hazel war schon als Welpe zu Fremden distanziert. Während ihre Geschwister alle freudestrahlend auf uns Besucher zugerannt kamen, hat sie erstmal abgewartet und beobachtet. Kein bisschen ängstlich, einfach zurückhaltend. Gerade das hat mir aber an ihr so gut gefallen. Als sie dann bei uns war und sich eingelebt hatte (so 10.-11. Woche) hat sie auch direkt angefangen Ungewöhnliches und Besuch zu melden innerhalb ihres Revieres. Unter Revier fällt bei unserem Hund alles, wo wir mehr als drei Mal lang gelaufen sind. Sie war dabei aber von Anfang an gut zu lenken und hat auf uns geachtet. Hazel will uns gefallen und ist daher gut über Gehorsam zu beeinflussen. Auf die Art haben wir eigentlich keine Probleme mit ihrem Territorialverhalten und ihrem Schutztrieb. Auch das Bellen beim Klingeln haben wir inzwischen im Griff, seitdem sie mit zur Tür darf, aber warten muss bis wir das OK geben. Im Körbchen warten, hat sie zwar auch gemacht, aber lautstark klar gemacht, dass hier ein Hund wohnt. Unser Hund muss die Dinge halt immer im Blick haben. Zu Fremden ist sie immer noch distanziert. Sie lässt sich ungern anfassen, wenn sie die Person nicht kennt. Sie erträgt es halt oder weicht aus. Freunde/Verwandte von uns oder bekannte Hundehalter werden aber freudig begrüßt.
 
Dabei
24 Sep 2012
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#16
Mein Großpudelwelpe mag alle Menschen und würd am liebsten alles und jeden begrüßen und abschlecken. ABER schon seid dem zweiten Tag an hat sie ungewöhnliches angewufft, schon gleich hat sie angefangen Fremde am Zaun anzuwuffen, jetzt ist sie 15 Wochen alt und das Wuffen wird lauter. Ich finds jetzt nicht sonderlich gut wenn sie die Leute am Gartentor anbellt, also versuch ichs mit ablenken und unterbinden
 
Dabei
5 Sep 2014
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#17
Hallo,
Campino ist jetzt 24 Wochwn alt und fängt an beim spazieren in der Dämmerung Leute anzubellen. Nicht jeden....?

Wie reagiert ihr da? Umdrehen oder den Hund ablenken? Oder??? Es ist glaube ich eine Mischung aus Unsicherheit und Schutztrieb.

LG
 
Dabei
26 Jun 2014
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#18
Ich unterbinde das streng und gehe zügig vorbei. Dabei sollen sie dann nah bei mir und etwas hinter mir laufen.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#19
Na, da bin ich mal gespannt, ob bei uns noch etwas kommt. Zuhause ist er echt super aufmerksam. Er kann tief und fest schlafen: im Flur muss nur ne Stecknadel fallen, dann wird (zumindest der Kopf) aufgerichtet. Ist das Geräusch nicht zuzuordnen, dann rennt man zur Tür.
 
Dabei
15 Okt 2012
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#20
Cara war schon immer ein sehr freundlicher und aufgeschlossener Hund, man möchte fast sagen vom Grundwesen her ist sie lästig und distanzlos. Als ich sie zum ersten mal beim Züchter gesehen habe lief sie sofort auf mich zu setzte sich auf meinen Schoß und zwickte mir kräftig in die Nase und riss mich an den Haaren.

Auch heute will sie noch zu jeden Menschen auf den Schoß und freut sich wie verrückt über fremde Leute.

Anschlagen tut sie gar nicht weder im Haus noch im Garten. Außer es läutet wer (die Türklingel kann sie nicht leiden) Man sieht nur immer ihren ganzen Hintern wackeln wenn wer vorbeigeht. Merken tut sie es oft gar nicht wenn wer kommt, außer sie liegt im Flur. Ich komme oft nach Hause gehe erstmal in den 1. Stock und ziehe mich um und dann merkt der Hund erst das ich da bin :-D

Auch ist es mir schon passiert das auf einmal wer auf dem Grundstück stand und mich voll erschreckt hat. Aber der Hund hat es trotzdem erst nach mir gesehen :-D

Ich glaube da kommt auch nix mehr, sie ist einfach ein durch und durch freundlicher Hund.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#21
Otis (jetzt 6 Monate alt) hat seit ca. 1 Woche Angst vor Männern mit Mütze/ Kappe, die sich dazu noch seltsam bewegen oder telefonieren; nur im Dunkeln. Er wufft dann leise, will entweder gar nicht vorbeigehen oder nur wiederwillig. Wir handhaben das so, dass wir unser bewährte "Ok, ist gut" sagen und tun als wäre nichts und mit ihm an der "gefährlichen" Person vorbeilaufen.

Letztens war es ein Nachbar: ihn habe ich dann gebeten, Otis an sich schnuppern zu lassen. Dann war auch alles gut und er hat sich wieder gefreut.
 

KON

Berliner Schnauze
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22 Mrz 2011
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#22
Bei meinem hab ich erfahren, dass Reserviertheit und Schutztrieb nicht immer zusammenhängen. Ivo ist Menschen gegenüber aufgeschlossen, auch wenn es natürlich Menschen gibt, die ihm von der Körperhaltung und vom Verhalten gar nicht zusagen. Da wird auch schon mal gebellt, aber das kommt sehr selten vor und er gibt mir genügend Hinweise, dass ihm nicht wohl ist. Ich finde aber nicht, dass das Schutztrieb ist, weil sich eigentlich dabei zurückzieht und mit dem Bellen den Abstand einfordert. Das Bellen ist dann auch eher hoch und kurz.

Was anderes ist los, wenn wir im Dunklen an unserem Hauseingang sind. Da kommt der Vogel fast immer an die Leine, weil er konsequent die Umgebung im Blick hat und auch deutlich sagt, dass er hier aufpasst. Da werden Menschen und Hunde angemeldet und schon mal auf Distanz klar gemacht, wer hier der Babo ist. Das fing aber erst relativ spät an, mit etwa 2 1/2 Jahren. Da hat er mich auch einmal kalt erwischt und einen Nachbarn gestellt, der hinter mir war und den ich nicht bemerkt hatte. Auch an Straßenbahnhaltestellen passt er vermehrt auf und das auch mit gutem Grund. Da sind mir nachts schon echt unangenehme Gestalten begegnet und die hat er auch schon echt eklig angemacht.
Ich hab natürlich schon damals daran gearbeitet, dass er bei solchen Anmachen bei mir bleibt und sich von mir führen lässt. Das bedeutet, wenn ich Blickkontakt will, dann muss er auch. Er darf auch gern mal aufpassen, aber dabei bleibt er bei mir dran. Wirklich besser geworden ist es aber erst, seit wir Schutzdienst machen. Er hält vielmehr Rücksprache von mir, geht schneller wieder in eine untergeordnete Position und lässt sich aber auch von mir aktivieren. Nach dem Motto: Pöbeln tun wir wenn dann zusammen. Aber wenn er auf Kommando "voran" verbellt, bleibt er aber direkt neben mir und es ist auch nicht dasselbe Bellen wie beim Stellen. Es reicht aber trotzdem, wenn wieder mal jemand zudringlich wird und nach mehreren Aufforderungen meinerseits uns nicht in Ruhe lässt.

Achja, und was auf dem Grundstück meiner Eltern abgeht, oder wenn da die Klingel geht, ist schon echt filmreif. Da wird derartig fies gekläfft, dass die Postboten alle schön hinter der Mauer warten. Sobald aber abgeklärt ist, dass derjenige das darf, was er da gerade macht - ja dann wird rumgeschleimt und gekuschelt.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#23
Haha KON: ich lese ja gerne deine Beiträge. Das hast du schön geschrieben :)

Ja, ich bin gespannt, wie es sich bei Otis entwickeln wird. Sicherlich kommt gerade noch die Spukiphase dazu. Aber zuhause passt er schon auf: wenn es hell ist, ist es soweit ok. Ist es aber dunkel, dann wird gewufft, wenn man seltsame Geräusche im Flur hört. Finde ich auch ok, so lange er aufhört, wenn ich für ihn die Lage gecheckt habe. So soll es ja auch sein: Frauchen sagt "es ist alles ok" und Hund entspannt dann wieder.
 
Dabei
29 Okt 2014
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#24
Bei uns ist es total unterschiedlich. Eigentlich war sie als Welpe sehr aufgeschlossen, war auch überall mit, selbst auf Messen, im Büro wo viele Leute ein und aus gingen usw. Das war ihr alles egal. Beim Züchter ist sie freudig auf die Besucher zu gelaufen.

Dann haben meine beiden Hunde angefangen sich irgendwann gegenseitig aufzuhussen wenns läutet, meist hat die ältere angefangen und die kleine dann mit ... mittlerweile hab ich das aber im Griff und einmal melden ist wieder okay, alles andere wird unterbunden.

Reserviert ist sie momentan auch, zu niemanden Fremden geht sie hin, verbellt alles was ihr Angst macht beim Spazierengehen.
Wenn sie jemand ignoriert, dann schaut sie meistens "he, warum" und läuft dort hin, spricht sie wer an, fängt sie zum bellen an *am Kopf greif*

Teilweise paßt die Rassebeschreibung wie die Faust aufs Auge, dann wieder überhaupt nicht. Aber sie ist erst 8 Monate, da kann sich noch viel entwickeln.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#25
Das kenne ich: Otis schwankt gerade auch so zwischen "Hey, ich will alle begrüßen" und "Die sind mir unheimlich!" Fremde Frauen mag er deutlich lieber als fremde Männer.
 

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