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Soo viel übertriebene Freude; wie bekomme ich sie nur in den Griff?

Dabei
19 Jul 2013
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#1
Hallo,
Ich hab mit Elmar & Mali eine große Baustelle, die sich vor allem an Tagen wie heute zeigt, wo Verwandte (inkl. meiner 2 kleinen Cousinen) zu Besuch kommen. Die beiden rasten völlig aus vor Freude. Selbst an der Leine kann ich sie grade so halten, aber die Leine schneidet mir schon in die Finger. Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll, es ist als wenn die beiden einen Tunnelblick bekommen, egal was ich sage oder tu, sie sind nur auf z.B. heute meine kleinen Cousinen fixiert, springen oder rutschen auf dem Hintern rum und sind (für mich) absolut nicht unter Kontrolle zu bekommen.

Wie kann ich ihnen das nur abgewöhnen? Wir haben/hatten das selbe Problem, wenn sie andere Hunde gesehen haben, das hat sich mittlerweile durch viel üben verbessert, aber bei Besuchern etc. geht es gar nicht.

Ich würde mich über Tipps sehr freuen!
 

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Dabei
26 Mrz 2014
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#2
Du könntest ihnen beibringen in die Körbchen zu gehen, wenn Besuch kommt. Für den Anfang kannst du sie dort ja anbinden und den Besuch auf keinen Fall zu den Hunden lassen. Wenn die Hunde sich eingekriegt haben und sich ruhig hingelegt haben, lässt du die Leinen los...........
 
Dabei
7 Nov 2013
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#3
Darf ich mal fragen wie dein Besuch reagiert?

Bei uns muss Barney absitzen wenn es klingelt oder ich schick ihn direkt ins Körbchen. Er darf auch nich bellen o.ä., denn das fährt ihn dann nur hoch!
Wenn er im Körbchen ist, sage ich dem Besuch Hallo, achte aber drauf, dass er nicht raus geht (korrigiere immer wieder).
Dann lade ich ihn nach einer gewissen Zeit zu uns ein!
Da hat sich das ganze schon ziemlich gefangen!
 
Dabei
30 Dez 2011
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#4
Ich würde mich littleBarneyy anschließen, viel hängt vom Besuch ab, der darf die Hunde natürlich auch nicht aufpushen, sondern am besten ignorieren, bis deine beiden das gewünschte Verhalten zeigen.
Ich würde sie auch erstmal weg packen (sprich Körbchen, Decke, Box). Wenn sie so aufgeregt sind, dass sie dort nicht alleine bleiben und du Probleme hast beide zu korrigieren, festbinden, oder Box schließen, bis sie sich beruhigt haben, dann erst dürfen sie zum Besuch.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#5
viel hängt vom Besuch ab, der darf die Hunde natürlich auch nicht aufpushen, sondern am besten ignorieren, bis deine beiden das gewünschte Verhalten zeigen.
Genau darauf wollte ich hinaus!

Zum Beispiel kann sich Barney ziemlich gut beherrschen, außer bei meiner Mutter und meiner Hundesitterin. Aber leider kommen die schon mit quietschender Stimme auf ihn zu, gehen in die Knie, laden volle Kanone ein, was soll ich da meinem Hund verbieten??
Deshalb muss ich in dem Moment nicht päpstlicher als der Papst sein und lasse es zu - denn ich weiß, dass ich die Beiden nicht erziehen kann ;);)
 
Dabei
19 Jul 2013
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#6
Danke für eure Antworten.. das Problem ist, das meine Verwandten da wenig Verständnis für haben, sich irgendwie anders zu Verhalten, damit ich die beiden unter Kontrolle bekomme. Meine Cousinen (4 & 6) springen und kreischen und wenn die Hunde gucken rennen sie weg (haben nämlich dann doch Angst). Ich hab schon x mal gesagt, dass sie die Hunde so wahnsinnig machen. Heute morgen hat meine Mutter meinem Onkel wieder gesagt, dass die beiden noch jung sind und die Kinder sie nicht so anstacheln sollen, dann meint er, ja die Kinder sind auch noch klein, nach dem Motto mir doch egal. :mad: Gestern Abend kam ich grade mit den beiden aus dem Park zurück, als ich meinen Onkel, Oma und die Kinder getroffen hab. Die Hunde springen in die Leine, dass ich mich nicht vor sie stellen und zurückdrängen kann, die Kinder quieken und hüpfen rum und meine Oma geht zu Elmar hin und sagt "ja so ein Feiner" *fassungslos*. Es macht mich so verzweifelt, jeden Tag mit den beiden zu Üben, damit meine Oma sie dann lobt, wenn sie sich grad dermaßen daneben benehmen. Ich hab es ihr natürlich gesagt, aber sie sieht das halt nicht so wie ich.
Wenn es nur um meine Verwandten gehen würde, wäre es mir mittlerweile auch egal, Elmar & Mali benehmen sich mir gegenüber und wissen das sie mich nicht anzuhüpfen haben, und wenn sie das dann bei denen machen (sie sind ja offensichtlich nicht dran interessiert, dass sich die Hunde benehmen) ist das halt Pech für sie... aber sobald ich zulasse, dass sie sich meinen Verwandten gegenüber so benehmen, fangen sie natürlich auch wieder an, aufgeregt in die Leine zu springen, wenn wir andere Hunde oder fremde Leute treffen. Drinnen geht es, da müssen sie auf ihren Platz und bleiben da auch, aber draußen.. Mir fällt da wirklich nichts mehr zu ein. :(
 
Dabei
7 Okt 2014
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#7
Ich würde sie auch erst in die Box packen oder anleinen, bis Ruhe herrscht und vorher gar nicht zum Besuch lassen.
Ich empfange Besuch wenn möglich auch nur noch drinnen, nehme Finn auch nicht mit zur Tür und wenn er zu euphorisch ist oder jemand kommt, den er nicht kennt oder der nicht begrüßt werden will, schicke ich meinen Hund auf die Decke.
Und tatsächlich spielt da nicht jeder Besuch mit.
Mein Exmann zum Beispiel ruft ihn trotzdem, wenn ich ihn grade zur Decke schicke und das nervt mich gewaltig, da ich dann meinen eigentlich unschuldigen Hund zurechtweisen muss.
Meine beste Freundin dagegen ignoriert Hunde eh stoisch, bis sie Lust hat, sie zu begrüßen und das kann durchaus mal eine Stunde dauern.
Die schickt Finn dann eigenmächtig auf die Decke, wenn er doch ankommt.
Witzigerweise wird sie vom Hund vergöttert, mein Ex nicht mal im Ansatz ernst genommen.
Draußen ist es schwieriger, grade auf unserem Grundstück.
Bisher gab es eine magische Grenze, was hinter einer unsichtbaren Linie (direkt am Ende des Grundstücks) auftauchte war tabu und Finn hat das problemlos akzeptiert.
Nun hat er es aber doch mal angetestet und noch während ich ihn scharf zurück gerufen habe, hat der Besuch ihn freudestrahlend empfangen.
Jetzt muss ich diese Grenze wohl wieder neu aufbauen :(
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#8
, und wenn sie das dann bei denen machen (sie sind ja offensichtlich nicht dran interessiert, dass sich die Hunde benehmen) ist das halt Pech für sie... aber sobald ich zulasse, dass sie sich meinen Verwandten gegenüber so benehmen, fangen sie natürlich auch wieder an, aufgeregt in die Leine zu springen, wenn wir andere Hunde oder fremde Leute treffen. Drinnen geht es, da müssen sie auf ihren Platz und bleiben da auch, aber draußen.. Mir fällt da wirklich nichts mehr zu ein. :(
Muss aber nicht sein. Deine Hunde können ganz gut unterscheiden bei wem sie es dürfen und bei wem nicht.
Du könntest dieses Verhalten ja mit einem Wort verknüpfen. z.B.: Verwandte
Lassie ist anfangs immer hochgesprungen beim begrüßen, und wir waren sehr gespalten, die Vernunft hat gesagt geht nicht, das Herz hat sich total über die Begrüßung gefreut. Wir haben dann das Kommando "Kuscheln" eingeführt. Jeder der angesprungen werden möchte sagt kuscheln, bei den anderen sitzt sie, der ganze Hund vibriert zwar vor Freude, und wartet bis sie gestreichelt wird.
 
Dabei
6 Nov 2014
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#9
Ich glaube, dass deine beschriebene Situation für die meisten Hunde sehr schwierig ist. Frieda ist ja Kinder gewohnt, da zum einen mein Sohn (5 Jahre) und Freunde schon sehr präsent sind.
Gerade draußen sind kreischende, spielende Kinder teils eine Herausforderung ... Ich habe es geübt, in dem ich sie absitzen liess und immer wenn Frieda ruhig hingeschaut hat, gab es ein "Fein" und Lecker". Wollte sie z.B durchstarten, dann gab es eine Korrektur (z.B zurück ins Sitz). Erst wenig Reiz und dann z.B rennende, Ball spielende Kinder. Anfangs immer ganz kurz und dann positiv aus der Situation rausgehen.
Aber trotzdem hatte ich heute bei einem Spaziergänge so meine Kämpfe mit ihr... Mein Sohn rannte hin und her - darf Frieda sich frei bewegen, dann ist alles gut. Nehme ich sie an die Leine, dann sind sehr klare Ansagen von mir gefragt. Ich sehe das inzwischen als Übung... Anfangs habe ich übrigens immer meinen Sohn gemaßregelt, damit ich mit dem Hund weniger Stress habe. Aber ich denke, dass ich es mit Frieda an Julius am besten üben kann. Übertreiben soll er es natürlich nicht :eek:.
Vielleicht nimmt dir das ein bisschen Stress, wenn du nicht verlangst, dass das mit deinen Cousinen hundertprozentig klappt.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#10
ich glaube wenn die kids so reagieren und letztendlich doch nur angst haben und die eltern in keinster weise ihr verhalten ändern wollen wirst du wenig chancen haben. allein der kids zu liebe würde ich die hunde weg sperren - so hart es klingt. es bringt ja letztendlich keinem etwas. wir haben auch 2 kids die absolut nicht hundekompartibel sind. hängt leider viel mit den eltern zusammen. so leid es mir tut, meine hunde gehen dann da hin wo die kids nicht sind. ist ja meist nur für kurze zeit, das muß dann so gehen. zum schutz der hunde - machen menschen sind einfach unbelehrbar.

falls du hundeerfahrene kids im umfeld hast, könntest du diese vielleicht bitten mit dir zu üben. vielleicht bekommst du die hunde dann unter kontrolle.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#11
Mir ist heute noch dazu eingefallen, ob deine Mutter deinen Onkel nicht vielleicht über die Hintertür beeinflussen kann. Ich meine nicht zu verlangen, das die Kinder nicht rennen wegen Eurer Hunde sondern ihnen anbieten, mit euren Hunden zu trainieren, das sich die Kinder lernen richtig zu verhalten um bei fremden Hunden nicht gebissen zu werden. Einschlägige Artikel vom Freund Internet würden vielleicht helfen..

Ich persönlich finde es ja fahrlässig seinen Kindern ein solches Verhalte bei zu bringen, wenn sie an den falschen Hund gelangen, na Danke.
 
Dabei
19 Jul 2013
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#12
Das ist eine gute Idee radelschnauzerl, die Kinder haben aber Angst vor Elmar und Mali. Ihre Aufmerksamkeit zu haben finden sie lustig, aber wenn die Hundis zu ihnen kommen ist das Geheul groß :(
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#13
Wir wohnen am Spielplatz und ich bin sehr interessiert daran, das die Kinder keine Angst vor Lassie haben, da sie Kinder liebt, öfters bellend am Zaun steht damit sie gestreichelt wird, und auch zu den Kindern rennen würde, wird wenn sie einen Weg aus dem Garten findet. (Und auch wenn wir aufpassen findet sie vielleicht einen).

Aus diesem Grund rede ich mit den Eltern und dann hebe ich Lassie und lasse die Kinder sie anschauen, streicheln. Wenn sie mutiger werden, erkläre ich ihnen das Lassie sie auch kennen lernen möchte und das mit schnüffeln macht, dann kommt die Hand......... . Ich gehe meist ganz langsam vor, und baue auch Tricks wie Pfote, Schämen, Tot oder so ein.
Lassie ist bei Tricks oft mehr bei mir als bei der UO. Bis jetzt hat es immer geklappt.
Kinder ab 3-4 können durchaus lernen und verstehen, das Lassie gerne mitspielen will, aber da sie ein Hund ist anders spielen würde als Kinder. Wenn ich viel Zeit habe dürfen die Kinder auch mal Apportieren spielen.

Du kannst das ganze in ganz kleinen Schritten machen. Die Mädchen brauchen eine alternative "Spielmöglichkeit" mit deinen Hunden.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#14
Analog zu Wölfchwns Problem muss ich ebenfalls von heute berichten: gestern ließen wir Otis zuhause, heute durfte er mit zum Osterkaffee bei meinen Eltern. Insgesamt waren wir 16 Mann. Nachdem Otis alle begrüßt hatte, legte er sich mit seinem Knochen hin und alles war gut. Selbst mit meiner kleinen Cousine war er sehr vorsichtig. Später gingen wir nachhause und mein Freund hatte die Idee:" ich lad abends noch zwei Freunde ein" ich war davon überhaupt nicht begeistert, weil es echt genug Aufregung für Otis war.Tja. Um 21 Uhr standen sie auf der Matte und mein Freund lässt den Hund in den Hausflur zur Begrüßung rennen. Man, war ich sauee!! Wir üben ja eigentlich, dass einer die Tür öffnet und der andere den Hund auf der Decke behält. Es ging also schon chaotisch los. Die Freunde haben ihn natürlich auch nicht ignoriert. Schickte ich ihn auf seine Decke, wurde ee wieder angesprochen. Im Flur hatte er auch nicht seine Ruhe, weil man zig Mal dort durchlaufen musste.
Ich denke, ich werde mir doch einen Kennel zulegen und diesen im Schlafzimmer aufstellen. Mein armer Hund ist komplett erledigt..

Abee trotzdem krass zu beobachten, welcher Besuch ihn kirre macht und welcher nicht...
 
Dabei
11 Nov 2012
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#15
Ich habe mit hudson ja ein ähnliches Problem und löse das mittlerweile strikt über den grundgehorsam. Ich verlange ein Sitz oder Platz und setze das durch bzw. verlange das er sich daran hält. Sitz ist Sitz, Platz ist Platz, egal ob er sich freut, hoch dreht, oder sonst wie rumhibbelt.
So umschiffe ich das Problem bzw. löse es übers handling. Natürlich muss der grundgehorsam zu 100 % sitzen, aber das ist ja eh oberstes trainingsziel.

Lg
 
Dabei
22 Sep 2014
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#16
Ja. Das verlange ich auch. Allerdings kann bei einem Junghund noch nicht von 100% Grundgehorsam sprechen und fies wird es, wenn es dem Hund seitens Besuch nicht leicht gemacht wird, durch ständige Ansprache und locken. Und was dann so richtig nervt ist die Aussage"man, ist der zappelig! " Ne . Eigentlich nicht. Aber wenn man ihn nur hoch pushed? Viele Leute machen es schon durch die Art des Streichelns...
 
Dabei
11 Nov 2012
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#17
Ich weiß, ist nicht so leicht. Darum kommt mir ein Typ hund wie hudson auch nicht mehr ins Haus. Bei June war das alles nie nötig, die ist so distanziert und uninteressiert an fremden, somit Selbstläufer. Und Reeba reagiert eh null auf Besuch, die nimmt den gar nicht wahr. Alles deutlich angenehmer.

lg
 
Dabei
4 Apr 2012
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#18
Von vorne herein machten wir es bei Zora so (anders als bei der vorherigen Hündin, die wir hatten), dass sie im Körbchen bleiben muss, wenn jemand kommt. Ist zwar bei einem Junghund mit mehr Stress verbunden, weil man den Hund immer wieder ins Körbchen schicken muss; zahlt sich jetzt jedoch super aus!

Wir bekamen Besuch von einem ihr sozusagen unbekannten Mann. (zweimal war er schon zu Besuch, das war jedoch ewig her)
Zora bellt so gut wie nie.
Als die Türe aufging und mein Mann mit "dem Mann" reinkam, bellte sie und blieb in ihrem Körbchen liegen. Das freute mich immens.
Später rief mein Mann sie in die Küche rauf und sie wurde gestreichelt und dann ging´s wieder ab ins Körbchen.

Ihr könnt mich jetzt für komisch halten, aber mir ist es von Haus aus lieber, wenn nicht jeder seine Hände an meinem Hund hat. Kurz mal ok.

Tipp von meinem HuTrainer, als Zora noch ein Welpe war: Das Beste ist, man sagt, "Vorsicht, der Hund hat Flöhe"
Ich probierte es und es klappte.
Wenn der Hund immer von allen möglichen Leuten gestreichelt wird, lernt er, auch zu allen Leuten hin zu wollen. Schließlich sind die alle achsonett!

Kommt bei Besuch natürlich nicht gut ... (das mit den Flöhen)
 
Dabei
22 Sep 2014
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#19
@ Hudson: Das lässt sich ja nicht so genau vorher sagen...

Ich finde es ja prinzipiell gut, dass Otis so ein freundlicher Hund ist. Wenn man ihn in Ruhe lässt, dann legt er sich auch irgendwann hin und kaut seinen Knochen. Bei meinen Eltern hat es, obwohl wir dort 16 Mann waren, super geklappt, weil sich alle daran gehalten haben "Hund streicheln ist ok, aber ruhig. Aufpushen durch viel Singsang oder spielen ist tabu."
Tja, Nun gibt es aber leider Leute, die es absichtlich machen oder durch fehlendes Wissen. Und DAS nervt mich tierisch! Wenn jemand z.B. eine Katze hat (da habe ich null Ahnung) und er mir sagt "Verhalte dich bitte so und so und ignoriere die Katze" dann würde ich es auch machen.

Und das mit der chaotischen Begrüßung war die Schuld meines Freundes. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht: wenn die Begrüßung schon geregelt wird (erst wenn der Hund ruhig ist), dann ist der Hund insgesamt auch ruhiger.

Mich macht es außerdem soooo wütend, wenn der Besuch dann so tut, als hätte man den nervigsten Hund auf Erden. ÄHM HALLO?? Vielleicht, weil ihr ihn gerade dazu antreibt??
 
Dabei
11 Nov 2012
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#20
Oh doch, das lässt sich vorher sehr genau sagen. Die Züchter müssen nur Ahnung haben und wissen was sie verpaaren. Ist zumeist nicht der Fall und dann hat man aussies mit hibbelpotential, geringer aufmerksamkeisspanne, frusttrationstoleranz im minusbereich usw. Ich für mich, will das nicht haben. Darum suche ich eben sehr gezielt den Züchter aus und dann noch den Welpen. Zucht ist mehr als nette, gesunde Hunde zu verpaaren. Auch temperamentsprobleme, hibbeligkeit, hypersexualität, Erregbarkeit, frusttrationstoleranz usw. sollte ein guter Züchter beachten. Machen die wenigsten, deshalb gibt es immer mehr "nervaussies", die ich nicht geschenkt haben wollen würde und mir die Rasse immer mehr verleiden, hat mit wesensfesten Hunden nicht mehr viel zu tun, leider.

lg
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#21
Ich würde meiner Verwandtschaft nocheinmal klar und deutlich sagen, wie sie sich meinen Hunden und vor allem meinen Regeln gegenüber zu verhalten haben. Würdein die das weiterhin ignorieren oder mich nicht Ernst nehmen, dann würde ich die Hunde ben für die Dauer des Besuches in einen anderen Raum oder den Garten etc. sperren, soddass sie zumindest keine weiteren Erfolge zu verbuchen haben. Natürlich sollte das Thema "Besuch" trainiert werden aber dann eben mit Freunden/Bekannten, die deine Regeln auch befolgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
27 Jan 2015
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#23
Heidi schleimt sowohl zu Hause als auch beim Spaziergang jeden Besuch/Fremden an. Weil wir das bei Amy auf keinen Fall nochmal haben wollen und Heidi ja auch eine Vorbildfunktion hat müssen jetzt beide Hunde sobald es klingelt ins Körbchen. Amy wird auch noch angeleint, sie macht das aber fast besser als Heidi. Dem Besuch wird immer schon vorher am Telefon gesagt, dass die Hunde bitte erstmal ignoriert werden sollen. Daran haben sich dann auch alle zu halten. Normalerweise sehen die Erwachsenen das aber ja auch ein und pfeifen ihre Kinder zurück. Wenn das nicht der Fall wäre, würde ich mich wahrscheinlich ausklinken und mit Amy in mein Zimmer gehen oder mit ihr einen Spaziergang machen.
 

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Berliner Schnauze
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22 Mrz 2011
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#24
Auch wenn das vielleicht für viele hier nicht das Mittel der Wahl ist, aber ich zeige sowohl Menschen als auch Hunden sehr sehr deutlich, wann bei mir eine Grenze überschritten wird. Wenn ich ein Kommando, was bekannt und trainiert ist, vom Hund ignoriert wird und ich alle Anzeichen sehe für die Mittelkralle, dann gibts Ärger. Gleiches gilt für erwachsene Menschen, bei denen ich mir den Mund fusslig rede und die meine Bedürfnisse ignorieren. Ich nehme das durchaus persönlich, weil es eben darum geht, dass ich einen verträglichen Hund vorzuweisen habe und dann Leute wider besseren Wissens dagegen arbeiten. Wenn ich vorher bestimmte Richtlinien vorgegeben habe, erwarte ich auch den Respekt, dass die eingehalten werden. Wenn nicht, setze ich die eben durch.

Wenn also der Herr Hund mit seinen 4 Jahren sich nicht in den Griff kriegt und der Meinung ist, dass er Rumpöbeln muss oder den Besuch vor Aufregung (Freude mag ichs nicht nennen) umrennen will, kommt der auf sein Kissen und wird dort zu Tode ignoriert, bis ich der Meinung bin, er hat es sich verdient, wieder in die Gruppe gelassen zu werden. Wenn ich kein Kissen zur Verfügung habe, kommt er in einen gesonderten Raum, bis er wieder abgekühlt ist.
Grund dafür ist, dass Ivo dazu neigt, rumzudiskutieren und sich über diese Diskussion schon seine Bestätigung holt. Also wird diese Diskussion abgebrochen und der Hund kriegt eine Auszeit.
Macht er so ein Affentheater an der Leine, wird er hinter mich verfrachtet und immer wieder blockiert, wenn er überholen will. Dort hinten hat er relativ wenig Möglichkeiten seinen Willen durchzusetzen und wird dadurch wieder genießbar.
 
Dabei
11 Nov 2012
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#25
Hudson ist 7 Jahre alt, kommt vom Züchter, damals wusste ich es noch nicht besser. Nie wieder käme mir ein solcher Typ Hund ins Haus! Wenn ich einen Labrador gewollt hätte, hätte ich mir einen gekauft. Na ja, aus Fehlern lernt man, sieht man ja, an meinen anderen beiden Hunden.

lg
 
Dabei
15 Mai 2014
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#26
Oh doch, das lässt sich vorher sehr genau sagen. Die Züchter müssen nur Ahnung haben und wissen was sie verpaaren. Ist zumeist nicht der Fall und dann hat man aussies mit hibbelpotential, geringer aufmerksamkeisspanne, frusttrationstoleranz im minusbereich usw. Ich für mich, will das nicht haben. Darum suche ich eben sehr gezielt den Züchter aus und dann noch den Welpen. Zucht ist mehr als nette, gesunde Hunde zu verpaaren. Auch temperamentsprobleme, hibbeligkeit, hypersexualität, Erregbarkeit, frusttrationstoleranz usw. sollte ein guter Züchter beachten. Machen die wenigsten, deshalb gibt es immer mehr "nervaussies", die ich nicht geschenkt haben wollen würde und mir die Rasse immer mehr verleiden, hat mit wesensfesten Hunden nicht mehr viel zu tun, leider.

lg
Stimmt schon, beim ersten Aussie war ich auch noch unbedarft und habe mir einen 3/4 Show, 1/4 Arbeitsmix mit schönen CH-Titeln der Eltern/Großeltern geholt. Beim zweiten habe ich dann ganz speziell nach Züchtern mit zu meinen Wünschen passenden Zuchtzielen geschaut. Da kamen gar nicht mehr viele für mich in Frage.

Auch wenn das vielleicht für viele hier nicht das Mittel der Wahl ist, aber ich zeige sowohl Menschen als auch Hunden sehr sehr deutlich, wann bei mir eine Grenze überschritten wird. Wenn ich ein Kommando, was bekannt und trainiert ist, vom Hund ignoriert wird und ich alle Anzeichen sehe für die Mittelkralle, dann gibts Ärger. Gleiches gilt für erwachsene Menschen, bei denen ich mir den Mund fusslig rede und die meine Bedürfnisse ignorieren. Ich nehme das durchaus persönlich, weil es eben darum geht, dass ich einen verträglichen Hund vorzuweisen habe und dann Leute wider besseren Wissens dagegen arbeiten. Wenn ich vorher bestimmte Richtlinien vorgegeben habe, erwarte ich auch den Respekt, dass die eingehalten werden. Wenn nicht, setze ich die eben durch.

Wenn also der Herr Hund mit seinen 4 Jahren sich nicht in den Griff kriegt und der Meinung ist, dass er Rumpöbeln muss oder den Besuch vor Aufregung (Freude mag ichs nicht nennen) umrennen will, kommt der auf sein Kissen und wird dort zu Tode ignoriert, bis ich der Meinung bin, er hat es sich verdient, wieder in die Gruppe gelassen zu werden. Wenn ich kein Kissen zur Verfügung habe, kommt er in einen gesonderten Raum, bis er wieder abgekühlt ist.
Grund dafür ist, dass Ivo dazu neigt, rumzudiskutieren und sich über diese Diskussion schon seine Bestätigung holt. Also wird diese Diskussion abgebrochen und der Hund kriegt eine Auszeit.
Macht er so ein Affentheater an der Leine, wird er hinter mich verfrachtet und immer wieder blockiert, wenn er überholen will. Dort hinten hat er relativ wenig Möglichkeiten seinen Willen durchzusetzen und wird dadurch wieder genießbar.
So ungefähr mache ich es auch. Bei bekannten Kommandos erwarte ich Gehorsam, ansonsten kommt der Hund in ein anderes Zimmer/beim Spaziergang hinter mich. Kommt aber auch schon manchmal vor.
Ich erwarte auch von meinen Gästen, dass sie den Hund nicht entgegen meinen Wünschen rufen, locken oder füttern.
Andererseits möchte ich auch nicht meine ganze Aufmerksamkeit immer auf die Hunde richten. Ich erwarte schon von meinen Hunden, dass sie sich, wenn sich die Gäste normal verhalten, wozu auch das Herumlaufen, lautes Lachen, Reden, Herumalbern gehört, benehmen, so dass sich nicht alle die ganze Zeit einschränken müssen, weil sonst ein Hund überdreht.
 
Dabei
19 Jul 2013
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#27
Das Problem ist ja vor allem, das Aufeinandertreffen außerhalb des Hauses. Drinnen müssen sie auf ihren Platz und Ende. Aber draußen.. sobald mir die 50kg in die Leine springen, kann ich mich nicht mehr vor sie stellen oder irgendwas machen, außer die Leinen fest halten..
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#28
Aber ganz ehrlich, du hast dir zwei Hunde angeschafft und wenn ich das richtig sehe, sind beide noch recht jung. Wer sich sowas zutraut, muss dann auch schauen, dass er das Handling schafft. Wenn du die kaum gesichert kriegst, würde ich sogar Krafttraining empfehlen - dadurch kriegst du auch wieder mehr Handlungsspielraum. Ich hab gestern auch an einem Hund dran gehangen, bei dem komplett die Lichter aus waren und der nur noch jagen wollte. Also Leine gesichert und geschaut, dass der Hund nicht zuviel Spielraum kriegt.

Bei dem Spaziergang hatten wir auch die tolle Situation, dass zwei Minihunde voll in uns reingebrettert sind. Ich hatte den Aussie an der Leine und die Rudelchefin und meine Freundin die Panzerhündin, die nicht lange fackelt und den komplett unkooperativen Junghund. Ich hab den Aussie vorgeschickt, weil der als einziger sich eher zusammenhauen lässt, als von sich aus zu beißen. Wilhma hab ich neben mir gesichert und die ist nicht einen Meter weitergekommen, solange sie sich nicht auf mich konzentriert hat. Meine Freundin ist ebenfalls nicht weitergegangen, weil die Junghündin völlig abgedreht ist. Aber wer eben nicht kooperiert, kommt keinen Meter vorwärts. Und wenn ich da zwei Stunden stehe.
Zum Glück konnte ich die Besitzer überzeugen, die kleinen Mistviecher wegzusperren, bevor sie Wilhma ins Maul springen. Einer davon hat es gebracht direkt neben mir den Ivo zu beißen und in dem Moment dachte ich, dass Wilhma den schreddert. Manche Leute scheinen ihre Hunde nicht zu mögen...

Lange Rede kurzer Sinn:
Dadurch, dass keiner der Hunde vorangekommen ist, solange er in der Leine stand, ist die Situation nicht eskaliert und die Hunde waren schnell wieder ansprechbar und ruhig. Außerdem glaube ich, dass gerade die Junghündin gut was lernen konnte aus dem Spektakel.
 
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7 Sep 2012
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#29
Ich dachte Mali gehört Deiner Mutter? Was sagt sie denn dazu bzw. wie arbeitet sie mit Mali daran?
Und auch wenn ich mich wiederhole, es sind so vorhersehbare Probleme, wenn man ständig bis ins Detail mit jungen Hunden an Tricks u. Kunststückchen arbeitet, aber nicht am Grundgehorsam. Mit dem Abrufen hast Du ja auch so Deine Probleme.

Wie wäre es mal mit dem Besuch einer guten HS, um am Grundgehorsam generell zu arbeiten? Wenn sich an der Art des Besuches nichts ändern läßt, würde ich (wie meine zahlreiche Vorschreiber) die Hunde erst Mal wegsperren u. vor allem dann zunächst erst Mal einzeln mit ihnen üben u. mir dafür gezielt "vernünftigen Besuch" der sich an meine Anweisungen fürs Training hält, ins Haus holen.

Und Tricks & Co. würde ich erst Mal so lange sein lassen, bis die wesentlichen Dingen sitzen.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#30
[OT]@ Hudson: Otis habe ich mir sehr bewusst ausgesucht und wollte einen Aussie, der sehr menschenbezogen ist; anders würde es bei unserem großen Freundes- und Familienkreis gar nicht funktionieren; trotzdem erwarte ich, dass mein Hund UND meine Besucher sich am Riemen reißen. Nur leider fällt es dem Besuch oft schwieriger als dem Hund... das hat ja erst mal nichts mit einer Hunderasse zu tun[/OT]

@ KON: Genau. Diskutieren mache ich auch nicht viel. Ein Junghund hat ja so oder so mal Tage, an denen mehr oder weniger diskutiert ist. Otis landet dann im Flur und bald im Kennel. Das erspart dem Hund den Stress und mir auch.

@ Aussiewolf: da muss ich dir zustimmen.Irgendwie hat man das Gefühl, dass oft das Augenmerk beim Junghund auf das Beibringen von Tricks, anstelle des Grundgehorsams gelegt werden. Allerdings wissen wir nicht genau, wie Wölfchens Hunde ticken. Ist natürlich blöd, dass beide noch so jung sind (ich persönlich würde mir zu einem Junghund keinen Welpen oder weiteren Junghund holen, sondern warten, bis der Ersthund emotional gefestigt und eine solide Grundausbildung hinter sich hat). Und ganz ehrlich: Als Außenstehender, der meinen Hund nicht kennt, hätte ich gestern Abend bei uns (nicht zuvor bei meinen Eltern) auch gedacht "OH GOTT!" Aber meiner war einfach fix und alle. Die Auszeit im Flur tat ihm gut.

@ Wölfchen: könnt ihr eure Hunde nicht auch irgendwo "wegsperren", wenn sie eine Auszeit benötigen und hochdrehen?
 

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