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"To-do-Liste" Welpenzeit

Dabei
17 Dez 2007
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520
#1
Hallo,

ich habe mir gedacht, man könnte hier ja mal eine kleine Liste erstellen, was man mit seinem Welpen auf jeden Fall machen sollte.

Bis meine kleine einzieht, wird es zwar noch sehr lange dauern, aber planen tue ich schon lange.
So habe ich auch angefangen solch eine Liste zu schreiben. Vielleicht könnt ihr ja auch was hinzufügen, oder aber ihr findet ein paar Dinge, die ihr auch noch auf jeden Fall machen wollt.

Ich fange einfach mal an, mit ein paar Kleinigkeiten. Meine Liste ist zwar schon lang, aber ich werde erstmal ein bisschen was eintragen.

"To-do-Liste" Welpenzeit:

- besuchen eines Reiterhofes
- besuchen eines Zoo's
- Stadt-Spaziergänge
- Zug und Bus fahren
- Box-gewöhnung
- an Menschen von jung bis alt ranführen
- mit Wasser bekannt machen
- eine Kanufahrt (mit Schwimmweste)
- Jogger, Radfahrer, Inlinefahrer usw treffen
- Aufzug fahren
- ein Möbelgeschäft besuchen (natürlich nur wo Hunde erlaubt sind)
- Allein-bleiben üben
- Sozialkontakte mit Artgenossen knüpfen
- Gewöhnung an Geschirr, Halsband und Leine
- Benennung einer darauf folgenden Situation (zB "Gassi gehen")
- Geräusche-CD einlegen (Gewitter etc. pp.)
- Extra auch mal bei sehr schlechtem Wetter vor die Tür gehen
- Von Anfang an "An lockerer Leine laufen" konsequent üben
- ...

So, das sind mal ein paar Dinge die auf meiner Liste stehen. Natürlich wäre das alles auf einmal eine Reizüberflutung, aber man kann ja alles in Maßen einteilen. Manche Dinge sind vielleicht nicht für jeden wichtig, aber vielleicht ist solch eine Liste ja für manch einen hilfreich. :-D

Also, kopieren und dazuschreiben, wer noch was hat. :-D
 

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Dabei
1 Jan 2008
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#2
'Also ich mach mir keine Liste, meine beiden sind einfach überall "dabei".

So lernen sie halt alles nach und nach.

Ich geh nicht gezielt in ein Möbelgeschäft.... wobei ich da eh nie einen Hund mit rein nehmen würde.

und auch so. Bus und Bahn fahr ich auch nicht gezielt mit meinen, aber sie haben das Vertrauen, das wenn ich dort mit ihnen rein gehe das nichts passiert.

Amy macht alles, fährt Boot, fährt Aufzug, fährt sogar Schubkarre und im Baumarkt auf den Einkaufswagen.
Aber gezielt gelernt hab ich das nicht mit ihr.

Cheyenne geht auch auf alles drauf und hat vor nichts Angst.

ich denke, wenn man die Hunde einfach immer mit nimmt klappt das alles schon!Wenn man was geziehlt macht, wird man selber "aufgeregt" oder fühlt sich unsicher ob es klappt, dass merken die kleinen sofort, darum mach ich lieber alles per zufall und gut ist.

Genau so wie ein Restaurante besuch ist für mich etwas, was ich mal mit Cheyenne mache, aber auch nicht gezielt. Sie lernt einfach durch andere situationen wenn ich irgendwo sitze und warte, muss sie sich hin legen.

Das tut sie dann auch in solche situationen!
 
Dabei
17 Dez 2007
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#3
Mir ist relativ wichtig, das ich einige Dinge gezielt mache.

Das zählt für mich auch nicht nur in der Welpenzeit.

Von meiner persönlichen Liste, wird der größte Teil ebenfalls so oder so eines Tages passieren.

Aber zB Bus/Zug fahren ist bei mir eine Sache der totalen Seltenheit. Kann ja aber mal, aus welchem Grund auch immer, dazu kommen. 2 meiner Hunde haben dies nicht gezielt kennen gelernt, den 3. habe ich samt Klicker relativ früh und oft an diese Sachen rangeführt. Vor kurzem war so ein seltener Fall, das ich gezwungen war mit ihnen Bus zu fahren. Alle sind rein und scheinbar auch für niemanden ein Problem. Jedoch hatte der Hund, den ich mit Klicker an die Sache rangeführt habe, jede Menge Spaß daran und hat direkt die damals erlernten Dinge angeboten. Das gefällt mir wesentlich besser.

Sicher, wenn das nötige Vertrauen aufgebaut ist, sind solche Situationen keine Probleme.
Aber gemeinsam mit dem Hund neue Situationen gezielt kennen lernen, finde ich persönlich, ist nicht nur eine schöne Beschäftigung.

Ich verstehe was du meinst, so habe ich es bei zweien meiner Hunde ja auch gemacht. Und es war ja auch erfolgreich, sie sind Alltagstauglich und gehen ebenfalls in jede neue Situation mit mir gemeinsam rein.

Dennoch wird das gezielte ranführen für mich in der Zukunft sehr wichtig sein.

Ich finde es interessant, wie verschieden sowas gehandhabt wird.
 
Dabei
14 Jan 2008
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#4
Hallo Ihr Lieben ! :-D
Hier noch was dazu:

- Ruhephasen einbauen !!! :!: :!:
- Selbstbewußtsein fördern - z.B. überwinden von beunruhigenden Situationen
- überwinden von Hindernissen (Bäume, Gitterroste, glatte Böden, Tunnel, Fliegenvorhang, alles ist möglich)
- mal Treppensteigen (ab 4 Monaten nun aber nicht steinigen, sollen se ja nur in der Motorik üben nicht dauernd laufen)
- viele andere Hunde kennenlernen und lernen sich denen gegenüber zu benehmen
- Grenzen kennenlernen nicht zu vergessen :!:
- Abbruchkommando kennen lernen
- Spielen mit dem Besitzer
- Rückrufkommando trainieren
- Anfassen üben an verschiedenen Stellen vor allem Zähne zeigen
- Auslaßkommando antrainieren
- Anfangen mit Clickertraining - Clickerwort erste Spaßübungen
- Grundkommandos anfangen
- normalen Tagesrhythmus einführen ist gaaaanz wichtig

es geht dann ja alles ineinander über.
Viel mache ich mit meiner kleinen Maus auch nicht, aber jeden Tag ist irgendwas, da es einfach in den Alltag gehört. Es gibt Situationen, da muß sie durch. Und bisher hat sie alles toll gemeistert. Sie ist nun 4 Monate alt, sehr selbstbewußt und hat schon viel kennengelernt. Vor allem weil es zu unserem Leben dazu gehört. Die ersten zwei Wochen hatte sie zum einleben und dann gings eben los, Turniere, Autofahren, Hunde kennenlernen, viele Menschen, Camping, Stadtbesuch, fremde Tiere, viele Eindrücke usw. Wir haben angefangen mit Clickerwort zu arbeiten. Sie hat ein Rückrufkommando, kann im Anfansstadium Sitz, Platz, Touch, Bleib und Steh. Sie ist an Halsband, Geschirr und Leine gewöhnt und läßt sich überall anfassen. Jeden Tag 2-3 x 2-5 Minuten Training, z.b. vorm Futternapf und es läuft wie von selber.

Macht euch nicht zu viel Gedanken und vor allem keinen zu großen Plan. Meistens geht dann mehr schief, weil es plötzlich doch nicht so läuft wie es soll.

Viele Grüße
Susanne Bonk
:mrgreen:
 
Dabei
24 Jan 2008
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#5
Hallihallo-habe gerade mal diese Liste gecheckt.Also die meisten Sachen sollten die Welpis bei guter Aufzucht aber schon beim Züchter kennen gelernt haben :-? außer vielleicht Boot fahren und Zug.Denn nicht nur Altagsgeräusche sind wichtig(CD)sondern auch die dazugehörigen Gerätschaften.Was nutzt das Geräusch eines LKW wenn das dicke Teil nicht auch an uns vorbei fährt? :mrgreen:
Wichtig ist sicher das man sich Gedanken macht was man im Laufe des Hundelebens von seinem Freund erwartet und ihn dann gezielt nach und nach an diese Dinge ranführt.An alles zu denken ist sehr schwer und ich habe für mich festgestellt das ich bei jedem Welpen den ich groß gezogen habe,irgendwas vergessen habe,aber das ging dann auch noch wenn sie schon aus der Präge-und Sozialisierungsphase raus waren :-?
 
Dabei
14 Jan 2008
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#6
Hallo nochmal !! :-D
Da hat Birgit recht. Es ist auch nicht nötig alles was es gibt kennenzulernen. Wenn die Welpen einige Sachen gut verknüpft haben braucht man nicht alles zu machen.
Haben sie ein gutes Selbstbewußtsein und ein gutes Vertrauensverhältnis kommen sie auch mit neuen Situation gut klar. Also nicht überfordern, nur fördern.
Viele Grüße :mrgreen:
Susanne
 
Dabei
1 Jan 2008
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#7
Wie gesagt, ich baue nicht geziehlt irgendwas ein.

Letztes war ich z.b. mit meiner Freundin, die Cheyenne's Wurf Bruder DiGrey hat, nen Eis Essen, klar waren die Hunde mit. Das haben wir aber nicht geziehlt für die Hunde gemacht, sondern für ihre beiden Kids die auch mit waren.

Den einen tag waren wir ihre Kinder zusammen vom Kiga abholen, war auch nicht geplant gemacht, sondern war einfach so.

Wie Brigitte schon schreibt, gehört eh viel zur Aufzucht.
Ich kann nur von unseren Welpensprechen, die alle die Normalen Altagsgeräusche kenen gelernt haben.
Nicht über CD (die ich so oder so bescheuert finde!!)
Sie haben Töpfeklappern, Straubsauger, Bohrmaschiene und und und. kennen gelernt.
Kinder waren hier, ne Katze haben sie kennen gerlernt und das Kaninchen von Susanne (Happy Baby Boy)
Die Welpen haben bei mir schon gelernt, das sie sich setzten müssen bevor sie ein Leckerchen bekommen und das sie auch mal "warten" müssen.
Die Welpen hier, konnten eig. schon alle sitz und wussten wo sie hin mussten zum Pipi und Kacka machen ;o)

Auto gefahren sind wir auch heufig. Bis her haben keine der Welpenm (so weit ich weiß) mit irgendwas Probleme gehabt., da das urvertrauen in den Menschen einfach da war. Sie sind alle Selbstbewuste Hunde die ihren weg neugierig und offen gehen.

Das einzigste was ich nicht gemacht habe, das ich die Welpen mit Vielen Fremden Hunde zusammen gebracht habe. Den einzigsten Hund den sie kennen gelernt haben mit 7 Wochen war der Hund meines Trainers, ein sehr suveräner Border Collie.
Mir war das risiko einfach zu groß, das sich die Welpen mit irgendwas "anstecken" vor der Impfung oder das ein nicht gut Sozialisierter Hund einen meiner Welpen beißt und somit halt ne schlechte Erfahrung hervorruft, denn DAS will ich garnicht.

Ansonsten find ich, muss ein Welpe lernen, wie Susanne schreibt, wann Pause ist.
Wenn ich z.b. irgendwo warten muss, will ich keinen Hibbel an meiner Seite sitzen haben, sie sollen sich ruhig hin legen und warten. Amy macht dies super und Cheyenne lernt dies gerade.

Desweiteren lernen meine beiden z.b. das wenn ich ihnen "ihre" decke irgendwo hin lege, und sie DORT ablege, sie erst runter dürfen wenn ich sie dort runter hole.

Aber wie ich auch meine, ich denke das erstmal ein Welpe ein Welpe sein soll, dabei spielerisch seine umwelt kennen lernen.

Ich kenne z.b. nen BC besitzer, der hat nen BC der ist 1,5 Jahre, der kann nur auf ruf zurück kommen und rel. an der leine gehen. Sie sind davon überzeugt, dass sich die Kleinen erstmal "entwickeln" müssen, erstmal nur so was neben bei lernen und nicht geziehlt.

Aber schlecht ist die Liste nicht die du angefangen hast.......
Zumindest für Leute die zum ersten mal einen Hund bzw. einen Aussie haben, können damit viel anfangen.
Aber wie gesagt in Maßen und wie Susanne schreibt, das wichtigste ist RUHEPAUSEN!
 
Dabei
14 Jan 2008
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#8
Hallo

ich halte es wie Jenny, die Hunde würden es im Alltag lernen, wie die bisherigen Drei. Da sind alle Sachen drin, die mir wichtig sind, darum gebe es bei mir keinen "Plan".
 
Dabei
30 Apr 2008
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#9
hallo,

ich kann jenny nur beipflichten.
wir gehören ja zu den glücklichen und durften einen amazing angel unsere tara, mit nach hause nehmen und es ist traumhaft wie diese kleine sozialisiert ist/war.
tara kennt wirklich alles, aber für uns das wichtigste, die normalen alltäglichen sachen, wie staubsauger, mixer, rasenmäher und und und...sie fährt gerne auto (ist tara erstmal eingestiegen, will sie nicht wieder raus:). tara (nicht nur tara, sondern auch alle ihre geschwister) wurde auf die welt da draussen bestens vorbereitet und dies alles ohne DRUCK und ÜBERFORDERUNG, einfach nur so eingebunden in das normale leben!!!!

meiner meinung nach ist es gut, wenn man nach einen plan handelt, aber man soll nicht übertreiben.
so einen kleinen welpen schon voll und ganz mit allem zu konfrontieren, finde ich absolut falsch.
man sollte zuerst, so wie jenny schon sagt, die bindung zum menschen schaffen, das gibt vertrauen und dann wird einem der hundi bedinglos folgen und zwar
freiwillig. ...und ehrlich gesagt, muss ein hundi unbedingt lift fahren, wenn er es eigentlich nicht mag und stufen zur verfügung stehen?
oder muss ein hund unbedingt in einem total überfülltem resteraunt unter dem tisch ausharren, obwohl er es in seiner autobox viel viel schöner und ruhiger hätte usw....?????

denk bitte an das kleine geschöpf, das nicht unsere sprache spricht und auch nicht sagen kann, wann es genug ist...sorry, aber das ist meine meinung

lg brigitte
 
Dabei
17 Dez 2007
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#10
So, das sind mal ein paar Dinge die auf meiner Liste stehen. Natürlich wäre das alles auf einmal eine Reizüberflutung, aber man kann ja alles in Maßen einteilen. Manche Dinge sind vielleicht nicht für jeden wichtig, aber vielleicht ist solch eine Liste ja für manch einen hilfreich.

Also, kopieren und dazuschreiben, wer noch was hat.
Erst richtig lesen bitte!


Denn ich denke durchaus an das kleine Geschöpf was mir sogar sehr gut signalisieren kann, wenn genug ist. Dazu würde es aber ja nicht kommen denn ich schrieb in keinster Weise das ich mich fest an diesem Plan halte und diesen innerhalb von 2 Wochen abarbeiten will! Es ist ein Plan für das 1. Jahr und vielleicht auch noch darüber hinaus!
Ich habe es mit Romeo schließlich auch so gemacht und bei keiner der Sachen die oben aufgelistet sind hat er ein Problem, ebenfalls war er damals nicht überfordert! Im Gegenteil, das gemeinsame Erkunden [mit meinem nötigen Hintergrundwissen und der richtigen Einstellung] hat unsere Bindung noch viel mehr gestärkt.
Ich wollte nur nochmal meinen Standpunkt klarstellen, und dies ist nunmal meiner. Zudem lasse ich mir nichts "unterstellen", was nicht existiert!

In keinstem Fall böse gemeint!
 
Dabei
30 Apr 2008
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#11
@hallo july,

jaaaa ich hätte es wirklich GENAU und richtig LESEN sollen. ;(
auf jeden fall wollte ich dir nichts unterstellen, sorry und es war auch in keinster weise "P"öse gemeint.
.....auch ich hab nur meine meinung vertreten, aber da ich es ja falsch interpretiert hab...kam es auch falsch rüber!

nochmals sorry!

liebe grüsse
brigitte
 
Dabei
17 Jan 2008
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#12
Hallo,
ich persönlich finde es auch sehr wichtig das die kleinen Mäuse viel lernen. Natürlich nicht unbedingt so etwas wie Bahn fahren ( bin ich die letzten 10 Jahre selber nicht) . Für mich sind andere Dinge wichtig. Ziemlich am Anfang meiner Liste stehen; Augen ansehen, Zähne untersuchen, Nase untersuchen, alle Pfoten anfassen lassen. Poschi, Pischi und Eierchen anfassen lassen, Fieber messen, Bürsten und Kemmen. Ins volle Futternapf fassen und den Hund kurz wegnehmen(ganz Kurz). Ins Maul fassen. Trocken rubbel und lauter so ein Kram. Was ich auch noch mega wichtig halte: Das Tragen des Hundes. Ich glaub es gibt nichts Schlimmeres als wenn man seinen Hund nicht auf den Arm nehmen kann weil er zappelt. :evil:
Das sind für mich wichtige Dinge die ein Welpe lernen muß, natürlich gibt es noch 1000 andere Dinge. Aber das sind meine wichtigsten Sachen.

Aussiebuddy
 
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