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Überdrehtes Verhalten

Dabei
7 Okt 2015
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#1
Hallo liebe Gleichgesinnten, :eek:

Mein Name ist SanTim und bin hier wegen meinem Rama (2,5J).
Er ist ein fantastischer Hund den wir zu einem gut erzogenen Geschöpf gemacht haben. Allerdings hat "der Braune" einen kleinen aber dennoch äußerst nervigen Tick:
Wenn ich mit ihm immer spazieren gehe und mit ihm spiele ist er wirklich sehr diszipliniert. Aufgrund meines Hundeführerscheins lass ich ihn bei jeder guten Gelegenheit von der Leine.
Wir gehen auch jeden Tag mit ihm spazieren und bringen ihn tagtäglich an seine physischen- sowie psychischen Grenzen mit Spielen und Gehirnjogging.
Allerdings können wir nicht zu dritt raus gehen. Einfach weil er dann richtig überdreht. Klar hat er jeden Grund zur Freude weil wir es selten schaffen zusammen raus zu gehen
aber sobald das passiert dreht er vollkommen durch. Hört auf keine Kommandos mehr und jagt wie ein Besenkter über unsere Einfahrt. Er ist auch kein guter Leinenläufer aber wenn
du ihn dann anleinst habe selbst ich (1,75m, stämmig/sportlich) keine Chance mehr ihn unter Kontrolle zu kriegen! :(

Hat jemand einen guten Tipp für mich/uns?

(Am Besten ohne Leckerchen als Belohnung!) ;)
 

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Dabei
15 Sep 2013
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#2
Herzlich Willkommen hier! :)

Vielleicht magst du mal genauer beschreiben, wie das "durchdrehen" aussieht, ich kann mir da grad schwer ne Vorstellung von machen. Meinst du mit zu dritt ein Mensch oder noch ein Hund dazu?
Und was heißt physisch und psychisch an seine Grenzen bringen?! oO
Also mein Hund wird selten (ca einmal pro Woche) richtig ausgepowert.
Ich hab hier ja auch nen Kandidaten der total schnell überreizt ist und überdreht, aber bei uns ist es einfach so je mehr Action er hat, desto aufgeputschter is er
 
Dabei
7 Okt 2014
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2.097
#3
Der Satz mit dem "an die Grenzen bringen" irritiert mich grade auch etwas (die Signatur/das Zitat ehrlich gesagt ebenfalls :eek:)
Was und wieviel macht ihr denn mit ihm, wie sieht euer Tagesablauf aus?
 
Dabei
25 Apr 2014
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#4
Vielleicht will der Thread-Ersteller nur sagen, dass er sich mit seinem Hund ausreichend beschäftigt. Der Hund also nicht überdreht, weil er sonst nichts kennt, erlebt usw.
Meine Süße findet es auch seeehr aufregend, wenn wir als Familie unterwegs sind. Sie verhält sich auf jeden Fall aufgeregter - ein bisschen als wäre Kindergeburtstag.
Dann hilft uns, konsequent zu sein, nur einer gibt Befehle, der Hund wird mit kleinen Aufgaben "nebenher" beschäftigt (bei Fuss laufen, etwas tragen, suchen oder ähnliches). Die Nebenbei-Beschäftigungen muss der Hund allerdings schon beherrschen, denn nur so kann er sich mit Hilfe der Erfolge beruhigen.
Ich hoffe, dass ich das jetzt verständlich erklärt habe.
 
Dabei
13 Aug 2015
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#5
"Den Hund an seine Grenzen bringen?" Das klingt für mich so, als würde er jeden Tag über Gebühr bewegt. Was dazu führt, dass er zum einen mehr Kondition bekommt und zum zweiten, dass er mehr Dopamin und Adrenalin im Körper hat. Dies begünstigt wiederum Unruhe, mangelnde Frustartionstoleranz, mangelnde Impulskontrolle, allgemein die Zunahme von Stress.
Gerade bei den Aussies ist es wichtiger, eine nicht zu aktive Umgebung zu schaffen, in der sie gut zur Ruhe finden. Sie sollten 18- 20 Stunden am Tag schlafen. Denn das tun gesunde erwachsene Hunde. Auslasten kann man die sehr schnell durch Kopfarbeit.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#6
Also, ich kenne einige Aussies, die dieses Verhalten zeigen. Ist man allein mit ihnen unterwegs, hat man gar keine Probleme, alles klappt super.
Kaum ist die Familie dabei, ticken die aus, nix geht mehr, da funzt kein Rückruf oder was auch immer.
Deshalb wär es interessant zu wissen, was ihr bisher dagegen unternommen habt.

Wenn meine mal überdrehen, hilft es uns am besten, sie an die Leine zu nehmen. Alles ruhig und gelassen, ohne sich vom Verhalten des Hundes anstecken zu lassen.
An der Leine müssen sie anständig neben mir laufen (sie müssen mich nicht anschauen), die Leine muss locker bleiben, kein Geschnüffel und nix.
Und das so lang, bis der Hund wieder runtergekommen ist. Wenn es dumm läuft, bleibt er für den ganzen Spaziergang an der Leine.
Aber das ist alle mal besser, als immer zu rufen, zu sagen: lass das, aus, hör auf, komm da raus usw.
Denn damit heizt man die ganze Situation nur noch mehr auf und der Hund genießt es, im Mittelpunkt zu stehen und wird weiter Unfug machen.
 
Dabei
28 Sep 2015
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#7
Hallo zusammen, unsere "Kleine" Josie, jetzt 13 Wochen alt, überdreht auch mal ganz gerne. Ist denke ich als Welpe auch ganz normal. Wir haben 2 Arten mit der Sie gut runterkommt. Zum einen schicken wir die maus in die Box und zum anderen Geschirr an, Leine dran und Fuß auf die Leine. Tobt dann noch 1 Minute an der Leine und ist dann ruhig. Wir versuchen alle Aktivitäten draußen zu machen und das Haus nicht zum Spielplatz sondern zur Ruhezone zu erklären.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#8
SanTim geht es nicht darum, dass sein Hund zuhause keine Ruhe findet, sondern aufgedreht ist, wenn die ganze Familie zusammen mit ihm unterwegs ist...
 
Dabei
28 Sep 2015
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#9
Fuss auf die kurze Leine und kurz austoben lassen. Im Noramlfall lassen die dann relativ kurzfristig das aufgedreht sein und kommen runter.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#10
Das stimmt so nicht ganz. Das hat a) nichts mit austoben zu tun und b) kann das für den Hund übel ausgehen (Strangulation? Halswirbel?).

Wenn der Hund an der Leine zieht, weil er nicht ansprechbar ist, dann bringt ein "Auf die Leine stellen" gar nichts. Man könnte z.B. mit Stop and Go arbeiten, man muss aber zunächst sehen, woran es liegt, dass er nur so aufdreht, weil mehrere Leute unterwegs sind:

- Ist die Situation dann allgemein unentspannter, weil sich der HuHa z.B. unterhält und somit auch unkonzentriertr ist?

- Kommt der Hund vielleicht nicht damit zurecht, dass sich die anderen Leute unkontrolliert bewegen?

- Beruhigt sich der Hund, wenn man ein gezieltes Fuß fordert, im Stop and Go arbeitet (und dann z.B. auch die anderen Mit-Spaziergänger stehen bleiben?

- ...

Ich handhabe es wie Gundi: merke ich, dass meiner zu aufgeregt ist, erspare ich mir ein ständiges Rufen (was uns beide nur noch angespannter werden lässt) und lasse ihn an der Leine. Kein Fuß, aber auch kein Zerren. Das Kommando heißt dann "Bei mir".
 
Dabei
7 Okt 2014
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2.097
#11
Außerdem: Je nachdem, wie sehr der Hund grade "tobt" und wie stark er ist, geht ein auf die Leine stellen auch für den, der draufsteht ziemlich schmerzhaft aus.
 

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