Bei uns in der Gegend gibt es leider auch sehr viele Menschen, die die Einstellung haben, "dass die Rassehundzüchter sich nur bereichern wollen und man schön bescheuert sein müsse, für einen Hund mehrere hundert Euro auszugeben" (Gespräch mit einem Spaziergänger letzten Freitag). Als ich sagte, dass ich noch mehr bezahlt habe, wurde ich nur völlig verständnislos angeguckt. Und das war kein Einzelfall. Eine Bekannte, die überlegt, sich einen Hund anzuschaffen, meinte zu mir, dass sie bestimmt nicht mehr als 150 Euro für einen Hund ausgeben werde. Damit seien die "Züchter" noch gut bedient.
Das, was viele auf alle Fälle vermeiden möchten ist, einem professionellen Händler "Geld in den Rachen zu schieben". Billig gilt als seriös, weil der "Züchter" es ja dann nicht macht, um sich zu bereichern.
Eine andere Bekannte von mir hatte schon Geld angezahlt für einen Rassehund aus einer "Privatzucht" ohne Papiere, der 650 Euro kosten sollte. Das Chippen wollte die "Züchterin" sich auch sparen. Ein paar Tage vor dem Abholtermin wurde der Welpe dann krank und der Kauf kam, für meine Bekannte bestimmt glücklicherweise, nicht zustande.
Ich denke, dass die teureren Welpenimporte eher an Leute gehen, die gerade angefangen haben, sich zu informieren, die schon wissen, dass Rassewelpen teurer sind, die auf keinen Fall billige, kranke Tiere kaufen wollen und deshalb schon etwas mehr Geld ausgeben wollen. Auf Papiere kann man ja verzichten, dafür ist es dann nicht ganz so teuer.