Wer kocht alles für den Hund?

Dabei
18 Mrz 2012
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#1
Ich informiere mich ja momentan mal so über alle möglichen Fütterungsmöglichkeiten. Barfen überzeugt mich aus verschiedenen Gründen noch nicht ganz, kochen sehe ich da als gute Alternative. Wer kocht denn hier für seinen Hund? Wie seid ihr an die Erstellung des Futterplans gegangen, wenn ihr denn einen habt?
 
Dabei
20 Mai 2008
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#2
Gute Hundekochbücher:

Pizza Pansen
Arden Moore
Kosmos Verlag
ISBN 3-440-09335-2

Die schnelle feine Hundeküche
Dr. Edgar v. Cramm/ Eva Bauersfeld
Weltbild Verlag
ISBN 3-89604-295-5

Gesunde Hundeernährung
Petra Durst Benning
Ludwig Verlag
ISBN 3-7787-3820-8

Kynos Hundekochbuch
Linda Stein
Kynos Verlag
ISBN 3-924008-96-5

Gute Seite:
Rezepte für Hunde vom Hundekoch
 
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Dabei
16 Okt 2012
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#3
Es gibt ein Dokument, in dem steht, dass Kochen für Hunde nicht gut sein soll. Soll ich das mal raussuchen?
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#4
@Udo: Danke für die Links

@jsscah: Klar, immer gerne... was ist denn das für ein Dokument und warum genau soll kochen schlecht sein für Hunde???
 
Dabei
21 Apr 2013
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#7
Warum kochen schlecht sein soll für Hunde, würde mich auch sehr interessieren.

Ich habe das zwar gerade schonmal geschrieben, aber jetzt ist mein Beitrag spurlos verschwunden, versteh ich nicht :confused::p
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#10
Ist schon interessant... aber ganz ehrlich: Das mit den Nährstoffen funktioniert beim Menschen doch auch und das andere Problem müsste bei FeFu ja auch entstehen, also irgendwie finde ich das ganze äußerst seltsam. Zumal fast alle Ernährungsratgeber für Hunde, von TÄ und so, gerade zum Kochen raten. Ich mein, kann man seinen Hund überhaupt noch füttern? Alles scheint krasse Nachteile zu haben...
 
Dabei
16 Okt 2012
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#11
Ich sehe jetzt kaum Nachteile bei der Rohfütterung für den Hund.

Und in dem Dokument steht ja: Menschen kochen ihre Nahrung, weil wir gerne Nahrung verzehren möchten, die von der Biologie her nicht für uns
vorgesehen ist. Wir können kein rohes Fleisch verdauen – aber mit dem
gekochten Fleisch kommen wir zurecht…



Echt , wird dazu geraten? Ich habe noch nie gehört, dass einer täglich für seinen Hund kocht...
 
Dabei
25 Mrz 2013
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#12
also ich hab ja keine ahnung, aber ich find den bericht auch etwas extrem.... ich barfe zwar selbst, aber laut tierarzt ist gekochter reis mit gekochtem hühnchen doch gerade bei magen/darm geschichten super... wieso sollte dann also kochen so furchtbar sein? - das wäre jetzt meine erste idee dazu und das erste was mir in den sinn kam!

für mich würds wegen dem aufwand nicht in frage kommen und weil natürlich durchs kochen einige nährstoffe verloren gehen und sich das barfen super anbietet!!
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#13
ja, habe gerade mehrere Bücher hier liegen, da steht nirgends auch nur ansatzweise, dass kochen in irgendeiner Form ein Problem für den Hund wäre, im Gegenteil, die raten teilweise dazu, doch mal selber zu kochen und geben Rezepte. Bei Rohfütterung gibt es halt einige hygienische und auch gesundheitliche Probleme, die beschrieben werden, aber auch da sind die Ratgeber, die ich grade dda habe, nicht abgeneigt. Aber das Thema Rohfütterung gehört nicht hier hin, deshalb geh ich da mal nicht näher drauf ein
 
Dabei
1 Jul 2013
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#14
Ich Koche zwar nicht aber ich Barfe seid fast 2 Jahren ich bin damit sehr zufrieden... Am anfang ist es zwar etwas eckelig mit dem Fleisch zu hantieren da ich immer für zwei wochen bestelle und alles an einem tag abwiege und in gefrierbeutel packe... hat anfangs etwas genervt weil man noch ned alles auswendig wusste aber nach fast 2 jahren kannse das aus dem FF :) ich kann es nur jedem raten der son verfressenen hund hat wie ich :rolleyes: Er liebt sein fleisch... und er hat super tolles glänzendes Fell und hat kein zahnstein... und er riecht angenehm :eek:;) Könnte stundenlang an mein Monster rum riechen... wer weiß vllt bin ich ja nicht die einzige mit diesem "fetisch" HAHAHA ;-) Es gibt nix schöneres als sein Wuffi als kopfkissen zu benutzen der gut riecht :p
 
Dabei
24 Sep 2012
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#15
aber ganz ehrlich: Das mit den Nährstoffen funktioniert beim Menschen doch auch und das andere Problem müsste bei FeFu ja auch entstehen, also irgendwie finde ich das ganze äußerst seltsam.
Ich finde das durch Kochen einiges an Vitaminen und anderen Nährstoffen verloren gehen. Als Mensch kochst du ja nicht alles- oder doch? Ich esse sehr viel Rohkost eben weil ich nicht möchte das alle Vitamine totgekocht werden. Und im Fertigfutter werden ja genau aus diesem Grund synthetische Vitamine zugesetzt, weil eben alles totgekocht ist.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#16
MAn muss das ja nicht totkochen. Es wird z.B. empfohlen, Fleisch Medium zu garen. Gemüse kann man auch dünsten- ich koche mein Gemüse auch so, dass es noch knackig ist. Zudem steht dem beim Kochen ja nichts im Weg, das Gemüse auch hier nur zu pürieren. Obst und co. bleibt ja eh weiterhin ungekocht, Möhren und sowas würde ich z.B auch nicht kochen
 
Dabei
31 Okt 2012
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#17
Man kennt genügend Berichte das Hunde früher die gekochten Essensreste bekamen und trotzdem gesund waren - und sehr alt wurden, teilweise sogar älter als die heutigen Hunde. Also insofern kann das nur Blödsinn sein dass es für den Hund soooo schlecht ist. Bevor es Fertigfutter gab, wurden Hunde so über viele Jahrzehnte so gefüttert.

Und wenn man sich über Nährstoffe in gekochten Essen informiert, sollte man es offensichtlich nicht unbedingt hier machen... Inzwischen weiß man das gekochtes Essen für den Menschen wichtig und besser als zuviel Rohkost ist. Es gibt viele Bücher zu dem Thema, einfach mal lesen oder mal bei Wiki reinschauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rohkost#Kritik

Und wer bitte kocht heutzutage noch jedes Essen zu Tode - die Leute, die auf Ernährung achten haben einen gesunden Mix aus gekochtem Essen und mal einen Salat oder frisches Obst und andere gekochten Speisen. Und ich traue auch Anna durchaus zu dass sie ausgewogen kocht.

Anna, lass Dich nicht beirren. Wenn Du nicht barfen möchtest, tust Du Deinem Hund mit Sicherheit etwas Gutes wenn Du etwas kochst.

Edit: :D Da bist Du mir zuvorkommen, Anna. Siehste, ich wußte ja Du kannst kochen :)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#18
;) Danke, Yuki. Worüber ich mir nur Sorgen mache, ist die Ausgewogenheit bezgl. Nährstoffen. Das ist schon hochkomplex und selbst der eine Arzt, der in seinem Buch schreibt, dass das nicht täglich, sondern über einen längeren Zeitraum ausgewogen sein muss, schreibt da sehr detaillierte Angaben, was Hunde wann wieviel brauchen. Ist ja auch logisch, dass das da krasser ist als bei uns, wenn man das auf die Lebenserwartung bezieht, machen sich Fehler in der Ernährung natürlich viel schneller bemerkbar
 
Dabei
31 Okt 2012
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#19
Ich muss echt sagen, das ich da entspannter bin. Also das Thema hast ja bei Barfen genauso und ich finde wirklich es wird da auch viel übertrieben. Also ich hole sicher nicht die Feingrammwaage heraus um Pülverchen abzumessen. Ich schau dass ich eben Emma genauso ausgewogen ernähre wie mich selbst.

Man sucht ja immer nach der besten Lösung - doch auch jede Hundeernährungsform hat halt Vor- und Nachteile. Ich sehe frische Lebensmittel - eben eventuell auch gekocht - immer noch die bessere Alternative zu Fertigfutter. Also ich füttere auch Trockenfutter, doch der Hauptbestandteil sollte wirklich frisch sein. Doch so mache ich das eben :)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#20
Also ich denke, wenn man eh FeFu dabei füttert, ist man sowieso auf der sicheren Seite, da sind die meisten Nährstoffe ja überdosiert

Yuki, ich bin was meinen Hund angeht so paranoid, das glaubst du gar nicht ;) Ich rechne tatsächlich den genauen GEhalt auch der FeFu aus und rechne gegen, was mein Hund braucht
 
Dabei
31 Okt 2012
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#21
Also ich denke, wenn man eh FeFu dabei füttert, ist man sowieso auf der sicheren Seite, da sind die meisten Nährstoffe ja überdosiert
Gerade das überdosieren seh ich sehr kritisch. Man weiß ja beim Menschen wie sehr das schadet.

[OT]Doch ich hör jetzt auf, sonst mache ich Dich noch ganz wuschig :D Ich merk schon dass Du immer das ulitmativ Beste für Deinen Hund möchtest und irgendwie wollen wir ja dass alle für unsere Hunde. Doch die Realität ist nun mal das alles seine Vor- und Nachteile hat. Man wird immer nur abwägen können, sich informieren und irgendwann eine Entscheidung treffen (und die Nachteile eben in Kauf nehmen müssen). Also ehrlich, Anna - wenn ich Hund wäre, ich würde sofort bei Dir einziehen :) [/OT]
 
Dabei
24 Sep 2012
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#23
Zudem steht dem beim Kochen ja nichts im Weg, das Gemüse auch hier nur zu pürieren. Obst und co. bleibt ja eh weiterhin ungekocht, Möhren und sowas würde ich z.B auch nicht kochen
Ah okay, wenn du das trotzdem pürieren kannst ist ja super. Werden beim kochen dann aber keine Knochen verfüttert? Wird das Calcium über Eierschalen aufgenommen?
Inzwischen weiß man das gekochtes Essen für den Menschen wichtig und besser als zuviel Rohkost ist. Es gibt viele Bücher zu dem Thema, einfach mal lesen oder mal bei Wiki reinschauen:
Gibt auch genügend Bücher die das Gegenteil beweisen. Ich bin kein Rohköstler, doch finde ich das man genügend Rohkost als Mensch einbauen soll. Und wiki ist dafür sicher nicht die beste Quelle.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#24
[OT]
Und wiki ist dafür sicher nicht die beste Quelle.
Also das Wiki keine gute Quelle ist, sehe ich anders. Immerhin wird dort sehr reflektiert mit Informationen umgegangen und ein sehr durchdachtes System führt regelmässig Qualitätskontrollen durch. Darüber hinaus ist die Informationsvielfalt sehr gut und da es Pflicht ist, Quellen anzuführen, kann man sich ja selber eine Meinung bilden und die entsprechenden Links nachlesen.

So wird verhindert dass eine Vielzahl an unreflektieren und einseitigen Informationen gestreut werden. Letztendlich ist Wiki eine Ansammlung unterschiedlicher Quellenangaben, die themen von mehren Seiten kritisch betrachtet. Nicht mehr und nciht weniger... Wiki selber "behauptet" ja nix.[/OT]
 
Dabei
24 Sep 2012
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#26
Das ist aber nicht gut. Bei der Fütterung muss man sich wohl fühlen. Was gibst denn dann zur Zeit?
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#28
Momentan gibts halt TroFu halb NaFu, bin damit auch soweit zufrieden, aber selber kochen wär schon schöner... Nichts Negatives in dem Sinn, Manu, aber wenn man so allgemein über Ernährung liest, gibts einfach schon unglaublich viel zu beachten
 
Dabei
24 Sep 2012
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#29
Jep, es gibt sicher viel zu beachten. Aber wenn du jetzt versuchen würdest mal selber zu kochen würd das bestimmt nicht schaden und dann kriegst auch ein Gefühl dafür.=)
 

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