- Dabei
- 6 Aug 2013
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Huhu ihr Lieben,
es ist mal wieder Zeit, dass ich einen Thread aufmachen muss
Vorneweg, ich weiß, der Threadtitel ist nicht unbedingt aussagekräftig, allerdings weiß ich nicht wirklich, wie ich alles am Besten in den Titel bekommen hätte
Wir haben mehrere Probleme... Wird wohl auch etwas komplizierter sein das jetzt zu erklären, ich hoffe ihr versteht es trotzdem und der ein oder andere kann mir einen Tipp geben
Problem 1
Das Leine laufen klappt eigentlich relativ gut, solange ich alleine mit ihm gehe. Abends, eine kleine Runde im Dorf, ist überhaupt kein Problem. Allgemein, wenn ich allgemein mit ihm gehe. Nun ist es allerdings oft so, dass meine Mutter mit ihrem Hund mit mir geht, v.a. wenn wir dann ins Feld gehen. Jazz dreht dann bis wir über den Schienen sind, total auf. Das ist ca. ein Weg von 5 Minuten und der geht auch wirklich nur in vollem Gekläffe und Geziehe. Das Gekläffe bekomme ich aber einfach NICHT unterbunden, ich bekomme mich einfach nicht richtig durchgesetzt, weil ich nicht weiß, wie. Wenn er zieht, bleibe ich stehen oder stell mich in den Weg, wird dann natürlich erst einmal schön lauthals gemotzt. Ich dachte dann, okay, motzt er wahrscheinlich weil er weiß, dass er bald frei laufen darf. Nach den Schienen ist's dann wirklich auch gut mit dem Gemotze, obwohl wir noch ein Stückchen laufen müssen, bis ich ihn immer abgeleint habe. Ich dachte eben, dass er wegen 'Vorfreude' aufs bald laufen so zieht und motzt, weil es ihm nicht schnell genug geht. Dann habe ich angefangen, ihn eben erst später auf der Runde abzuleinen. Hat aber ehrlich gesagt nichts gebracht, denn sobald wir über den Schienen sind, ist alles halb so schlimm und er führt sich nicht mehr so auf... Das Ganze ist auch nur, wenn meine Mutter + Hund mitlaufen. Er kennt es auch, dass wir zusammen gehen, denn wir sind zu 70% immer zusammen gegangen, eben auch diese Strecke.
Problem 2
Wenn eine Freundin von mir da ist, findet's Jazz einfach total zum Bellen. Wortwörtlich, er kläfft einfach die ganze Zeit rum... Wir sitzen auf dem Sofa und er setzt sich dann vor uns und kläfft. Ich kanns mir nur wirklich nicht erklären warum. Selbst, wenn er normal sein Futter bekommt und ich Gassi war, bevor meine Freundin gekommen ist. Zum Begrüßen macht er auch ein riesen Theater, aber das wurde mittlerweile schon viel besser... Anfangs habe ichs mit einem "NEIN!" probiert, hat aber überhaupt nichts gebracht. Dann habe ich ihn ins Bad (kennt er als "Runterkommen-Raum") getan, bellt er eben dort weiter. Er schaut beim Bellen auch nur mich an, ich denke, er will eben meine Aufmerksamkeit? Das Problem ist einfach, dass er selbst im Bad non-stop weiterbellt, egal wie spät es ist... Wenn meine Freundin bei mir übernachtet, sind wir auch länger wach, und dann ist's wirklich nicht vorteilhaft, wenn er bis 12 bellt.... Ich weiß nicht wirklich, wie ich auf das Ganze reagieren soll...
Problem 3
In Anwesenheit von anderen Hunden ist Jazz einfach wirklich total unausstehlich... Bei Hunden, die er kennt (Hunde einer Freundin, unser Ersthund) ist das Ganze gar keine Problem, eher bei Hunden, denen wir im Alltag begegnen. Bei der Abendrunde im Dorf sind Hunde auf der Gegenüberliegenden Straßenseite gar kein Problem. Wenn wir im Feld laufen, dann ist er einfach total hibbelig und überhaupt nicht ansprechbar. Da fixiert er nur noch den Hund und will lautstark auch unbedingt dort hin. Hat der andere Hund ihn dann auch im Visier, geht das Ganze erstmal so richtig los. Dann wirds noch viel schlimmer... Ich weiß nicht, wie ich ihn dann zu mir zurückholen soll, dass er wieder auf mich achtet... Früher hat das ganze wirklich Problemlos mit "Schau" geklappt, aber das findet er nun wirklich mehr als doof und versteht es auch nicht beim Neu-Aufbauen oder üben... Mit Leckerlies funktioniert es auch nicht und da ist es ja auch immer so das Problem, ob er es nicht falsch verknüpft... Dann habe ich mal im Internet gelesen, dass man es mit einem "harten Stups ins Genick" oder einem kurzem Ruck mit der Leine versuchen soll, klappt, wenn überhaupt, nur für eine Sekunde.. Habt ihr da vielleicht noch Tipps, wie ich ihn in solchen Situationen besser auch mich aufmerksam machen kann?
Bestes Beispiel war heute... ich zitier mal was aus einem anderen Thread
Danach war Jazz einfach total aufgedreht, hat gehechelt, wie wild um sich geschaut und sich total in die Leine reingehängt... Ansprechbar war er überhaupt nicht. Ich bin dann mit ihm auf die Seite, meine Mutter ist mit ihrem Hund woanders hingegangen und hab Jazz erstmal absitzen lassen, einige Minuten gewartet und dann versucht mit Hilfe von "Schau" ihn auf mich aufmerksam zu machen.. er hat dann immer kurz geschaut und dann gleich wieder wild um sich geschaut.. Ca. 20m von uns entfernt hat dann einer angefangen mit seinem Hund Frisbee zu spielen, wollte ich mit Jazz eben wieder zu meiner Mutter. Jazz erstmal nach vorne geschnellt und mir fast die Schlepp aus der Leine gerissen... Wir wollten dann wieder zum Auto und heimfahren, hat er SO unglaublich stark gezogen und immer noch gehechelt wie sonst was
Momentan sind wir auch auf der Suche nach einem passenden Trainer, allerdings gar nicht so einfach hier und deshalb würde ich trotzdem mal gerne was von euch hören...Für mich sind solche Situationen einfach total schlimm, weil ich mich so hilflos fühle und nicht weiß, wie ich mit Jazz umgehen soll
Vielen Dank, wenn ihr bis hier gelesen habt und vielleicht auch eine Antwort dalasst! Ich würde mich wirklich ziemlich freuen
es ist mal wieder Zeit, dass ich einen Thread aufmachen muss
Vorneweg, ich weiß, der Threadtitel ist nicht unbedingt aussagekräftig, allerdings weiß ich nicht wirklich, wie ich alles am Besten in den Titel bekommen hätte
Wir haben mehrere Probleme... Wird wohl auch etwas komplizierter sein das jetzt zu erklären, ich hoffe ihr versteht es trotzdem und der ein oder andere kann mir einen Tipp geben
Problem 1
Das Leine laufen klappt eigentlich relativ gut, solange ich alleine mit ihm gehe. Abends, eine kleine Runde im Dorf, ist überhaupt kein Problem. Allgemein, wenn ich allgemein mit ihm gehe. Nun ist es allerdings oft so, dass meine Mutter mit ihrem Hund mit mir geht, v.a. wenn wir dann ins Feld gehen. Jazz dreht dann bis wir über den Schienen sind, total auf. Das ist ca. ein Weg von 5 Minuten und der geht auch wirklich nur in vollem Gekläffe und Geziehe. Das Gekläffe bekomme ich aber einfach NICHT unterbunden, ich bekomme mich einfach nicht richtig durchgesetzt, weil ich nicht weiß, wie. Wenn er zieht, bleibe ich stehen oder stell mich in den Weg, wird dann natürlich erst einmal schön lauthals gemotzt. Ich dachte dann, okay, motzt er wahrscheinlich weil er weiß, dass er bald frei laufen darf. Nach den Schienen ist's dann wirklich auch gut mit dem Gemotze, obwohl wir noch ein Stückchen laufen müssen, bis ich ihn immer abgeleint habe. Ich dachte eben, dass er wegen 'Vorfreude' aufs bald laufen so zieht und motzt, weil es ihm nicht schnell genug geht. Dann habe ich angefangen, ihn eben erst später auf der Runde abzuleinen. Hat aber ehrlich gesagt nichts gebracht, denn sobald wir über den Schienen sind, ist alles halb so schlimm und er führt sich nicht mehr so auf... Das Ganze ist auch nur, wenn meine Mutter + Hund mitlaufen. Er kennt es auch, dass wir zusammen gehen, denn wir sind zu 70% immer zusammen gegangen, eben auch diese Strecke.
Problem 2
Wenn eine Freundin von mir da ist, findet's Jazz einfach total zum Bellen. Wortwörtlich, er kläfft einfach die ganze Zeit rum... Wir sitzen auf dem Sofa und er setzt sich dann vor uns und kläfft. Ich kanns mir nur wirklich nicht erklären warum. Selbst, wenn er normal sein Futter bekommt und ich Gassi war, bevor meine Freundin gekommen ist. Zum Begrüßen macht er auch ein riesen Theater, aber das wurde mittlerweile schon viel besser... Anfangs habe ichs mit einem "NEIN!" probiert, hat aber überhaupt nichts gebracht. Dann habe ich ihn ins Bad (kennt er als "Runterkommen-Raum") getan, bellt er eben dort weiter. Er schaut beim Bellen auch nur mich an, ich denke, er will eben meine Aufmerksamkeit? Das Problem ist einfach, dass er selbst im Bad non-stop weiterbellt, egal wie spät es ist... Wenn meine Freundin bei mir übernachtet, sind wir auch länger wach, und dann ist's wirklich nicht vorteilhaft, wenn er bis 12 bellt.... Ich weiß nicht wirklich, wie ich auf das Ganze reagieren soll...
Problem 3
In Anwesenheit von anderen Hunden ist Jazz einfach wirklich total unausstehlich... Bei Hunden, die er kennt (Hunde einer Freundin, unser Ersthund) ist das Ganze gar keine Problem, eher bei Hunden, denen wir im Alltag begegnen. Bei der Abendrunde im Dorf sind Hunde auf der Gegenüberliegenden Straßenseite gar kein Problem. Wenn wir im Feld laufen, dann ist er einfach total hibbelig und überhaupt nicht ansprechbar. Da fixiert er nur noch den Hund und will lautstark auch unbedingt dort hin. Hat der andere Hund ihn dann auch im Visier, geht das Ganze erstmal so richtig los. Dann wirds noch viel schlimmer... Ich weiß nicht, wie ich ihn dann zu mir zurückholen soll, dass er wieder auf mich achtet... Früher hat das ganze wirklich Problemlos mit "Schau" geklappt, aber das findet er nun wirklich mehr als doof und versteht es auch nicht beim Neu-Aufbauen oder üben... Mit Leckerlies funktioniert es auch nicht und da ist es ja auch immer so das Problem, ob er es nicht falsch verknüpft... Dann habe ich mal im Internet gelesen, dass man es mit einem "harten Stups ins Genick" oder einem kurzem Ruck mit der Leine versuchen soll, klappt, wenn überhaupt, nur für eine Sekunde.. Habt ihr da vielleicht noch Tipps, wie ich ihn in solchen Situationen besser auch mich aufmerksam machen kann?
Bestes Beispiel war heute... ich zitier mal was aus einem anderen Thread
Meine Güte! Manche menschen, ich bin immer noch auf 180.
Wir waren am See. Jazz war an der Schlepp, wollten gerade warten bis die Leute da weg waren, weil wir nicht mit Jazz an ihrem Hund vorbei wollten. Um uns herum waren große Grünflächen, am Rand Gestrüpp. Plötzlich kam ein Labbi-Junghund volle Kanne auf uns zu gerannt. Neben Jazz hatten wir noch Knopfi, der mit seinen 36cm und 12 Jahren, auf einem Auge Blind und sowieso mit anderen Hunden keine gute Erfahrung gemacht hat, dabei. Der Hund war schnell dann bei uns, von Besitzer keine Spur. Jazz fands natürlich ganz toll sich auf den Hund zu stürzen. Ich hatte alle Hände voll das überhaupt erst einmal zu realisieren, das ging SO unglaublich schnell alles! Jazz wurds dann relativ schnell viel zu viel und hat bei mir Schutz gesucht, ich versucht den anderen Hund von Jazz wegzubekommen, nur wie macht man das am Besten bei einem fremden Hund, den man nicht kennt
Könnte ja sein, dass er gegenüber fremden Menschen aggressiv ist oder wie auch immer.. Der Hund ist dann noch zu Knopfi hingerast, der ihm dann schön fletschend die Meinung gegeigt hat, hat den Junghund aber nicht interessiert. Dann kam auch mal ein ca. 8jähriges Mädchen mit Fahrrad angefahren und ist wirklich echt LANGSAM zu uns hergelaufen. Ich mich erstmal gefragt, was die jetzt will? Kurz darauf kamen dann ihre Eltern auch in unsere Richtung, als die dann fast bei uns waren, kamen sie auch mal auf die Idee, ihren Hund zu rufen! Joa, hat den net wirklich interessiert. Kam nur noch "Ach, verstehen die sich nicht?" ICH WAR ECHT PERPLEX! Deren Hund war immer noch bei uns und wir hatten alle Hände voll zutun, dass er mal von uns wegkommt und das einzige was sie tun ist, zu fragen ob die sich nicht verstehen? Anstatt ihren Hund dann zu holen, standen die dann darum. Wurds mir wirklich zu doof, hab den Hund geschnappt und der Frau in die Hand gedrückt. Die sind dann wortlos einfach davon gelaufen. Das war der Knüller, wirklich! Klar, kann jedem Mal passieren, dass der Hund nicht hört, gerade bei einem Junghund. Aber ihre Reaktion und Aktionen waren einfach der Knüller...
Wir waren am See. Jazz war an der Schlepp, wollten gerade warten bis die Leute da weg waren, weil wir nicht mit Jazz an ihrem Hund vorbei wollten. Um uns herum waren große Grünflächen, am Rand Gestrüpp. Plötzlich kam ein Labbi-Junghund volle Kanne auf uns zu gerannt. Neben Jazz hatten wir noch Knopfi, der mit seinen 36cm und 12 Jahren, auf einem Auge Blind und sowieso mit anderen Hunden keine gute Erfahrung gemacht hat, dabei. Der Hund war schnell dann bei uns, von Besitzer keine Spur. Jazz fands natürlich ganz toll sich auf den Hund zu stürzen. Ich hatte alle Hände voll das überhaupt erst einmal zu realisieren, das ging SO unglaublich schnell alles! Jazz wurds dann relativ schnell viel zu viel und hat bei mir Schutz gesucht, ich versucht den anderen Hund von Jazz wegzubekommen, nur wie macht man das am Besten bei einem fremden Hund, den man nicht kennt
Momentan sind wir auch auf der Suche nach einem passenden Trainer, allerdings gar nicht so einfach hier und deshalb würde ich trotzdem mal gerne was von euch hören...Für mich sind solche Situationen einfach total schlimm, weil ich mich so hilflos fühle und nicht weiß, wie ich mit Jazz umgehen soll
Vielen Dank, wenn ihr bis hier gelesen habt und vielleicht auch eine Antwort dalasst! Ich würde mich wirklich ziemlich freuen
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