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Wie reagieren?

Dabei
18 Dez 2015
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32
#1
Hallo, unsere Aussiehündin ist mittlerweile 18 Wochen und seit fast 10 Wochen bei uns. Sie ist stubenrein, hört prima, gerade im Zahnwechsel, läuft beim Gassi viel ohne Leine, weil sie einfach zuverlässig hört. Bis vor ein paar Wochen hatten wir Probleme mit der Beißhemmung. Bei mir und meinem Mann klappt das mittlerweile total prima. Leider "hütet" sie meinen 5 jährigen Sohn. Vielleicht ist es noch nicht direkt hüten. Er will auf den Stuhl, sie zwickt in sein Bein, er läuft etwas schneller weg, sie rennt nach und zwickt in den Oberarm oder Bein. Er ist heute plötzlich von der Couch gerutscht, sie aufgesprungen und ihn gezwickt. Ich hab keine Ahnung warum sie das macht. Sehe ich, dass sie durchstartet, rufe ich sie direkt zurück und alles ist prima. Leider kommt es aber immer mal vor, dass ich gerade an der Haustür bin, das Telefon klingelt, ich auf dem WC bin etc, schon ist es wieder passiert. Wenn ich dann dazu komme, packe ich sie schon mal am HB und schimpfe, sie geht dann auch und hört direkt auf. Habt ihr nen Tipp für mich? Vielleicht ist sie auch über- oder unterfordert. Gehe am Tag zweimal zwischen 20 und 35 min mit ihr Gassi, dazwischen nur Pipi im Garten, bisschen Grunderziehung und bisschen Tricks üben, je so zwischen 5 und 10 min pro Tag. Mein Sohn weiß, dass er nicht rennen soll, manchmal passiert es aber eben doch. Ich hatte vor dieser Hündin bereits einen Hund, sie hat am Anfang auch gebissen wie ein Teufelchen, nach dem Zahnwechsel war dann aber plötzlich Ruhe. Damals hatte ich aber noch kein Kind. Bräuchte einfach einen Tipp, wie ich agieren soll, damit sich dieses eine nervige Problem lösen lässt. Sonst ist sie wirklich einfach nur ein Traum. :mad:
 

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Dabei
14 Nov 2015
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66
#2
Hallo und guten Morgen!
Das gleiche Problem haben wir auch: Aber unser Chicco ist bereits 8 Monate:eek:
er lebt jetzt ca. 6 Wochen bei uns. Habe auch eine 5 jährige und 14 jährige Tochter....das selbe Thema. Besonders schlimm ist es im Garten, wenn er ohne Leine rennen kann...dann mit Vollschmackes zur kleinen Tochter, um die Beine rum und zwicken. Auch " beißt" er gerne in alle Körperteile die es so gibt. Wenn ich am Halsband ziehe dann wird er grob. Wir haben jetzt eine Hausleine (leichte Leine ohne Metall dran). Dann kann man schneller reagieren (meißtens:p), und ein scharfes NEIN geben, ablegen lassen. Aber es ist schon mal sehr gut, dass deine sich abrufen lässt, meiner hört dann nämlich nicht :mad:. Manche Tage laufen super, da scheint er es kapiert zu haben, leider oft genug aber auch noch nicht. Immer dran bleiben....ich weiß, es ist schwer. Ich habe auch schon um Rat gebeten, und mir wurde gesagt, das Kinder halt noch nicht so ernst genommen werden vom Hund. Und das es einfach frech ist: gehört auf jeden Fall unterbunden.
Viel Erfolg und gute Nerven:rolleyes:
 
Dabei
7 Nov 2013
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1.037
#3
Ich würde es definitiv unterbinden. Ein sicheres Abbruchsignal aufbauen wäre wahrscheinlich dabei nicht schlecht.
Ebenfalls würde ich gezielt die Situationen mehrmals täglich provozieren.
Sprich: Dabei sein und Kind rennen, hüpfen, springen lassen und dabei gezielt mit dem Hund arbeiten.
Es soll für den Hund ja was normales sein, was ihn nicht im geringsten zu interessieren hat.
Würde aber immer auch aufpassen, dass ich den Situationen nicht zu viel Gewichtung verleihe. Also irgendwie nicht mit 1000 Leckerlis arbeiten oder sowas, sondern eher klar sagen, dass das nicht so geht.
Im Anschluss würde ich schon in jungen Jahen darauf achten, dass man die Situation auch steigert. Sprich gezieltes Training wenn zum Beispiel noch andere Kinder da sind und so weiter. Ein Kind ist ja nochmal was anderes als zwei, drei oder vier. Und da der Hund ja in einer Familie mit KInd lebt würde ich darauf achten, dass sowas grundlegend wichtiges funktioniert :)
So würde mein Versuch zumindest mal aussehen!
 
Dabei
10 Mrz 2014
Beiträge
974
#4
ich würde es auch so machen wie littleBarneyy, auf alle Fälle unterbinden und gleichzeitig alternativ Vehalten aufbauen . Zusätzlich würde ich das Kind den Hund aus der Hand füttern, bzw. einfache Tricks (Sitz, Platz oder was er halt kann, auch Pfote, kommen,) mit ganz guten Leckerli machen lassen. Der Hund soll verknüpfen, Kind steht über mir, hat das Futter!
Lassie hat das anfangs auch gemacht. Wir hatten ein Treppengitter und beim drüber steigen hat sie meiner Tochter einige Socken kaputt gerissen, und blutige Zehen gab es auch immer wieder.
 
Dabei
9 Apr 2014
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266
#5
Also ich kenne mich mit dem Hüten überhaupt nicht aus... will also nichts falsches sagen, aber für mich hört sich das nicht nach Hüten an sondern nach Kontrolle ausüben. Deine Maus versucht sich gegenüber Deinem Sohn auszuprobieren, will in der Rangordnung über ihm stehen. Um das zu erreichen, maßregelt sie Deinen Sohn, versucht ihn einzuschränken und zurechtzuweisen. Mit ihren gerade mal 18 Wochen ist das jetzt vll noch ein Ausprobieren, aber wenn Ihr das nicht deutlich unterbindet, kann es evtl. noch schlimmer werden. Ich glaube nicht, dass sich ein 5 jähriger da schon gegen so einen (noch) kleinen Frechdachs durchsetzen kann, also müsst Ihr der kleinen Dame zeigen: bis hierhin und nicht weiter! Da ich selber so meine Probleme mit meinem Hund habe, möchte ich Euch aus eigener Erfahrung empfehlen, einen Trainer zu Euch zu bitten um das Ganze einmal von einem Fachmann betrachten zu lassen. Schaden kann´s nicht und bevor es vll doch noch ausartet...
Viel Erfolg und trotzdem viel Spass und Freude mit der Kleinen
 
Dabei
21 Feb 2011
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5.678
#6
Ich hab keine Ahnung warum sie das macht.
Weil sie ein Hütehund ist ;)
Hört sich jetzt doof an.....aber das ist ihre Veranlagung. Sie hat es in den Genen, ihr Rudel beieinander zu halten. "Flieht" jmd aus diesem Rudel, wird sie ihn stoppen wollen, wenn nötig, auch mit zwicken. Dafür werden Hütehunde gezüchtet. Das zum Warum.

Ansonsten schließe ich mich den anderen an. Sie muss lernen, dass sie auf euch und auch auf euren Sohn nicht aufpassen muss, dass man Menschen nicht zu kontrollieren hat.
Die Übungen, die die anderen bereits beschrieben haben, sind da sehr hilfreich.
Ansonsten vlt auch mal das Kind ausbremsen, wenn sich die Situation zu sehr hochschaukelt. Wildes Kind mit wildem Hund ist immer eine unglückliche Kombination.
Das kann dann auch mal mit einer Reaktion des Hundes enden, die man nicht so gern hat ;)
 
Dabei
21 Feb 2011
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5.678
#7
Sorry, etwas unglücklich ausgedrückt. Besser ist vlt Herde statt Rudel. :eek:
 

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