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Wieviel arbeitet Ihr mit Leckerli?

Dabei
26 Mrz 2014
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#1
Hallo ihr Lieben :)

ich habe direkt noch eine Frage...

Und zwar... wieviel arbeitet ihr mit Leckerchen?

Wenn ihr mit Euren Zwergen übt.. gibt's da jedes Mal ein Leckerli bei der richtigen Ausführung eines Kommandos?
Gibt's bei jedem Sitz, Platz, Bleib ect. Leckerlis?
Oder habt ihr die Leckerlis recht schnell abgebaut?

Ich mache ziemlich viel mit Leckerlis... weil meine Zwergnase hier so verfressen ist. :)
Allerdings frag ich mich manchmal ob's ZU viel ist?!

Wenn ich beim Gassi rufe und er kommt, gibt's eigentlich jedes Mal ein Lecker.
Bei Sitz so im Alltag mal ja, mal nein ... bei Platz gibt's auch fast immer was...
Wenn ich ihn in die Grundstellung rufe, geb ich auch oft noch was.. bin aber dabei das jetzt weniger werden zu lassen weil das Kommando einfach super funktioniert mittlerweile...
Bei BLEIB gibt's eigentlich auch noch immer was wenn ich wieder an ihn ran gehe... Tendenz aber sinkend...

Erzählt mal bitte wie großzügig ihr da seid...
Wenn ich mich in der Welpenstunde umgucke, arbeiten viele nur total wenig mit Leckerli ...

Bin gespannt wie ihr das so handhabt/gehandhabt habt.............
 

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Dabei
26 Aug 2014
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#2
Also wenn sie noch Welpen bzw. Junghunde sind belohne ich immer, jedesmal. Ab 6-7 Monate dann reduzier ich das. Ich nehm meistens Käse zur Belohnung, in kleinen Stückchen. Wenn sie ihre pubertäre Trotz-oder Rüpelphase haben, belohn ich wieder öfter, danach wirds wieder reduziert.
Meine Hundis sind ja schon erwachsen, aber ich hab immer Leckerchen dabei und belohne sporadisch! :)
 
Dabei
15 Mai 2014
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#3
Ich mache häufiger mal Anweisungsketten (Sitz, Platz, Steh, Dreh Dich...). Dann gibt es erst am Ende was. Dafür müssen die Befehle aber auch wirklich sicher sitzen. Beim Rückruf gibt es auch jetzt noch fast jedes Mal etwas besonders Leckeres.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#4
Huhu,
ich arbeite viel über Futter... Finde ich auch nicht verwerflich, vorallem im Aufbau bin ich eher großzügig als geizig. So ist es bei meinen beiden so (2 und 4 Jahre alt) die bekommen auch noch Leckerlies für den Rückruf etc. nicht immer aber immer wieder mal. Meist hab ich nen Dummy dabei, der voll ist mit dem Trofu der beiden und während des Gassi gehens erarbeiten sie sich einen Teil ihrer Tagesration. Ich halte nichts davon den Hund mit Leckerlies vollzustopfen, oder ihn nur zu locken. Bin aber bereit über Futter zu arbeiten und die Hunde damit zu bestätigen jedoch erfolgt dies nach erlernen des Kommandos etc. sehr variabel mal gibts was mal nicht.
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#5
Also ich bin ja da auch so das ich sehr sehr viel über Futter belohne...gerade wenn wir was neues lernen gibt es für jeden richtigen Schritt was :) ich steh da aber auch dazu und finde das nicht schlimm....Leckerlies sind bei mir auf Spaziergängen zu 98 % dabei :)
 
Dabei
7 Nov 2013
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#6
Wir machen hier auch viel mit Leckerlie.. also grad draußen, für den Rückruf gibts immer was besonders Leckeres, aber eben auch so. Beim Sitz und Platz und der Grundstellung gibts mal, mal gibts nichts.. oder ich mache wie Zaraila Ketten, dass er zB Sitz und Platz machen muss und dann gibts erst Lecker.. aber auch nur, weil er beides eben kann.
 
Dabei
17 Dez 2007
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#8
Ich belohne auch noch sehr oft. Im Training in der hundeschule bekommt er eigentlich immer etwas wenn er richtig arbeitet. Beim Spaziergang mach ich außer rückruf selten was. Aber da variier ich auch zwischen Futter und spieli. Ich möchte eigentlich später vermehrt über den Trieb mit Spielzeug arbeiten. Daher nehme ich nun auch in die Welpenschule das spieli mit und belohn ihn damit. Habe dafür den Fuchs wubba.
 
Dabei
23 Dez 2007
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#9
Bei uns gibt es eigentlich nur auf dem Hundeplatz bzw. beim "Hundesport" immer Leckerchen. Ganz selten nehme ich welche auf den Spaziergang mit, wenn ich gezielt etwas trainieren möchte - neulich zum Beispiel Richtungskommandos am Fahrrad. Meine jüngste hat sich partout geweigert auch mal rechts vom Rad zu laufen und hat sich bei Kommando "rechts" (die anderen beiden gehen dann an den rechten Wegesrand bzw. rechts neben das Fahrrad) immer hingelegt. Da ging das Training mit Leckerchen einfacher, obwohl ich bei ihr sonst gerne einfach körperlich lobe. Ist nur eher schwer auf dem Rad. Ansonsten haben wir im Alltag nicht wirklich Baustellen und daher ist Gassi gehen halt auch keine Trainingsstunde. Wenn ich Kekse dabei habe ist gerade Yuma auch ständig in Erwartungshaltung und bietet mir verschiedene Verhaltensweisen an, das finde ich nervig. Spazieren gehen soll entspannend sein, da muss bei uns nicht gearbeitet werden. ALLES, was ich für überlebenswichtig im Alltag halte belohne ich nicht wirklich, ich erwarte es einfach. Kommen wenn gerufen wird, Stoppen wenn ich es sage und Warten wenn sie warten müssen. Viel mehr ist das ja eigentlich nicht. Sobald ich mir sicher bin, dass sie wissen was ich von ihnen möchte verlange ich diese Dinge ohne direkte "Bezahlung" und belohne sie "nur" noch verbal.
 
Dabei
16 Aug 2014
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#10
Sinja ist gerade 15 Wochen alt und lernt noch keine Kommandos .
Sitz und Platz mit Handzeichen geht übers Spielen.
Der Rückruf über Leckerchen,
 
Dabei
27 Aug 2014
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#11
Hm, ich finde es sehr wichtig auch Dinge ohne Leckerli zu üben (natürlich trotzdem mit Bestätigung). Irgendwann kommt nämlich der Tag, an dem alles andere interessanter als das Leckerli ist, oder an dem vielleicht auch grad keins zur Hand ist, um den Hund anzulocken. Ich habe das schon bei Bekannten erlebt, wo der Hund echt absolut nichts macht, und schon gar nicht kommt oder hört, wenn Frauchen nicht mit der Wurst wedelt...
 
Dabei
11 Nov 2012
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#12
Hm, ich finde es sehr wichtig auch Dinge ohne Leckerli zu üben (natürlich trotzdem mit Bestätigung). Irgendwann kommt nämlich der Tag, an dem alles andere interessanter als das Leckerli ist, oder an dem vielleicht auch grad keins zur Hand ist, um den Hund anzulocken. Ich habe das schon bei Bekannten erlebt, wo der Hund echt absolut nichts macht, und schon gar nicht kommt oder hört, wenn Frauchen nicht mit der Wurst wedelt...
das hat aber nichts mit Bestätigen zu tun und es wäre schade, wenn Leckerlis grundsätzlich nur so eingesetzt werden würden.

Ich bin jemand, der sehr gerne und großzügig mit Leckerlis bestätigt. Mein Rüde wird 7 und meine Hündin ist 2, beide werden immer noch sehr oft und reichlich mit Leckerlis belohnt, wenn sie es sich "verdient" haben. Eigentlich habe ich immer mind. eine Handvoll TroFu dabei. Brauchen tue ich das nicht immer, aber da ich eben gerne belohne und gerne mal was mit meinen Hunden beim Gassi gehen übe, ist das sehr nützlich. ich halte nicht so viel davon, zu sagen, man arbeitet grundsätzlich nicht mit Leckerlis, weil man voraussetzt, dass der Hund "auch so hört". Ja, er hört vielleicht auch so, aber ich freu mich, wenn mein Hund sich über seine Belohnung freut, ganz einfach :D

Meine Liesl zB soll momentan lernen, ohne Leine an Hunden vorbei zu gehen, auch wenn diese sehr nah sind. Das mache ich im Moment noch über Handtarget (was ich gleichzeitig auch fürs Obe aufbaue). Der Handtarget wird schrittweise abgebaut werden und das Leckerli wird nur noch als Bestätigung kommen. Ich finde, wenn es so funktioniert - warum soll ich es dann anders machen? Spielt für mich auch keine Rolle, wie alt der Hund ist.

Mein Rüde ist ein unsicherer Kandidat. Er hat so seine Schwierigkeiten mit bestimmten Umweltreizen. Ich bestätige da sehr viel á la Zeigen und Benennen (nur ohne Benennen lach). Es gibt ihm Sicherheit, nicht über das Leckerli, aber über die Bestätigung an sich. Manchmal bestätige ich auch verbal, je nach Situation. Ich komme mir aber nicht blöd dabei vor, wenn ich meinem bald 7 Jahre alten Hund einen Keks nach dem anderen reinschiebe.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#13
Hm, ich finde es sehr wichtig auch Dinge ohne Leckerli zu üben (natürlich trotzdem mit Bestätigung). Irgendwann kommt nämlich der Tag, an dem alles andere interessanter als das Leckerli ist, oder an dem vielleicht auch grad keins zur Hand ist, um den Hund anzulocken. Ich habe das schon bei Bekannten erlebt, wo der Hund echt absolut nichts macht, und schon gar nicht kommt oder hört, wenn Frauchen nicht mit der Wurst wedelt...

Das ist Locken und nicht Bestätigen, feiner aber wichtiger Unterschied.
Routinesachen, die sitzen, wie Sitz, Platz, Bleib, Bei mir (laufen), bestätige ich nur noch ganz sporadisch. Den Rückruf bestätige ich sehr oft mit Leckerli oder Spielzeug. Das ist das wichtigste Kommando für mich, das ich oft benutzen muss bei uns (viel hündischer und menschlicher Gegenverkehr) und wird daher fast immer hochwertig belohnt.
Leckerli und Spielzeug sind daher bei jedem Spaziergang dabei. Sind immer in meiner Bauchtasche.

Neue Kommandos werden anfänglich jedes Mal belohnt. Das schleiche ich dann langsam aus oder verlängere die Zeit bis zur Bestätigung (z.B. beim Fußgehen).
 
Dabei
17 Apr 2013
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#14
Jenny- genau so seh ich es auch :D das Leckerlie soll ja eben KEIN Lockmittel sein. Damit stell ich mich natürlich sofort ins Abseits als Besitzer und der Hund hat die Entscheidung ob er heut mal schaut obs schmeckt oder doch lieber pöbeln geht. Ich bestätige Lilo auch sehr viel mit Leckerlie aber auch mit einem Laufspiel oder sonstigem - bisschen Situationsbezogen. Wie Jenny sagt, seh ich das auch so- ich freu mcih wenn mein Hund sich freut. Und Leckerlie sind für Lilo halt wirklcih das Highlight- sie ist einfach verfressen, darum kann ich viel darüber arbeiten. Falls ich mal nen weniger verfressenen Hund haben sollte muss ich auf Spiele lob oder sonstige Umweltreize zurück greifen :D
 
Dabei
10 Sep 2012
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#15
Bei Welpen und Junghunden arbeite ich viel über Leckerlis, danach reduziere ich das auch, habe aber eigentlich immer welche irgendwo in der Tasche. Inzwischen sind meine Hunde 12, 10 und 6. Trotzdem gibt's immer mal Leckerlis draussen, grad wenn ich rufe, dann nicht immer aber hin und wieder schon. Das steigert den Reiz... Meine Meinung.
Im Sport arbeite ich fast ausschliesslich über Leckerli..
 
Dabei
18 Jun 2014
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#16
Wenn ich mit den Hunden unterwegs bin habe ich immer Leckerli (normales TroFu) mit dabei. In der Welpenstunde wird viel mit Futter gearbeitet. Da nehme ich spezielles Futter. Cajun konnte ich mit Spielzeug belohnen, Baileys will da nur Futter. Sira ist sehr verfressen, doch werde ich bald möglichst beginnen auch mit Spielzeug zu belohnen.
 
Dabei
26 Jan 2012
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#17
Also ich habe das erste Jahr sehr viel mit Leckerlies gemacht, das zweite auch noch und jetzt hat sich das irgendwie so verschlürt.

Im Sport gibts immer was ausm Dummy und auch bei der Unterordnung bin ich da nicht geizig. Hier draußen auf dem Spaziergang bin ich aber meist einfach so unterwegs. Milos größte Belohnung ist aber auch nicht unbedingt das Leckerlie, sondern Schwimmen, Schnüffeln und frei laufen können - das nutze ich dann halt aus.

Hin und wieder nehm ich auch mal Leckerlies mit, aber so ist es auch etwas besonderes für ihn. Wenn ich "ständig reinstopfe" verliert Milo auch das Interesse an den Leckerlies - den interessiert anderes einfach mehr!
 
Dabei
5 Sep 2014
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#18
Wir arbeiten mit Betty momentan auch viel mit Leckerli, besonders beim Rückruf-Kommando gibt's immer was ganz besonders leckeres. Wenn wir draussen auf unserer Wiese sind, belohnen wir auch oft nur mit Spielen, Loben etc. An neuen Orten sind wir aber nicht geizig mit Leckerlis, oder wenn Kinder auf sie zukommen, dürfen die auch immer jede Menge Leckerli geben
 
Dabei
12 Feb 2008
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#19
Ich habs auf den jeweiligen Hund abstimmen müssen. Mit Chilli hab ich viel mit leckerchen gearbeitet und mach ich immer noch, da es für sie die größte Belohnung ist, allerdings hab ich beim Gassi nie was dabei (ich vergess es aber auch einfach immer), da die da abschalten sollen. Bei Mac hingegen musste ich einfach umdenken, weil ihm Leckerchen sowas von egal waren als Welpe und er hatte von Anfang an einen sehr großen Erkundungsradius, dass ging nur über Schleppleine und Spieli. Boots hingegen hat den Rückruf nur durch verbales Lob gelernt. Auch hat er sich gerade als Welpe/Junghund kaum für fremde Hunde interessiert und das vorbeigehen und ignorieren ohne Leine hab ich immer verbal bestätigt und er macht es bei den meisten heute immer noch. Sitz und Platz und ein paar andere Tricks hab ich natürlich auch mit Leckerchen bestätigt.
Beim Agi hab ich nur anfangs die Zonen mit Leckerchen bestätigt, aber dann auch sehr schnell nur noch mit Spieli, ist einfach wichtiger als Futter.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#20
Im Hundesport arbeite ich auch sehr viel mit Leckerchen und Clicker.
Im Alltag aber eher weniger, für den Rückruf gibt's was oder mal so zwischendurch, wenn se was echt gut machen, aber sonst eigentlich nicht. Arkos hat mich eh nicht darauf gebracht, dem war Futter sehr lange total egal. Tja, da muss man sich was anderes einfallen lassen. ;) Chili "verführt" einen schon dazu, vieles über Leckerchen zu regeln, weil sie so gefräßig ist. Aber ich finde man drängt seinen Hund damit schon immer so ein bissel in die Position: "Mag ich jetzt ein Lecker oder nicht doch lieber die Erde umgraben, dem Vogel hinterherhetzen was auch immer." Ich habe bei beiden doe Erfahrung gemacht: Wenn der Reiz zu groß ist, dann sind Leckerlie egal. Man spielt ja quasi Triebe gegeneinander aus.
Ich will ja auch draußen keine "Kommandomaschine", sondern einfach einen Hund, der sich an mir orientiert und mit dem ich entspannt spazieren gehen kann. Kommandos+Leckerlie haben mich gerade bei Chili nur zu einer Art Ping-Pong-Spiel gebracht. Sie erkundet zu interessiert die Gegend, ich rufe, sie kommt, bekommt Leckerlie und immer weiter. Die ist blitzgescheit und hatte sehr schnell raus, dass sie nur mal den Weg vorsprinten und auf Ruf zurückkommen muss, dann gibt's Leckerchen. Das sehe ich halt als große Gefahr mit Leckerchen-Erziehung, gerade bei intelligenten Hunden.

Also: Training ja, sehr viel Leckerchen.
Erziehung nein, nur sporadisch Leckerchen.
 
Dabei
24 Sep 2012
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#21
Beim Training für Übungen oder Hundesport wird viel über Leckerlie gemacht- bei Chanti sowieso weil die anfangs gar nich wusste was zergeln ist und den Ball hat sie als Belohnung nie bekommen weil sie eh Balljunkie war. Jetzt hingegen kann ich abwechseln- manchmal Leckerlie, manchmal Spiel, manchmal nur verbales Lob und streicheln- kommt auf die Situation drauf an.
Im Führgeschirr nur über Leckerlie oder Lob- da geht Spiel natürlich gar nicht.
Bei der Erziehung gibts eigentlich keine Leckerlie, außer bei der Leinenführigkeit hat sie manchmal was bekommen (also die Kleine), und beim Rückruf natürlich die megatollsten Leckerlie. Aber zB Dinge wie nicht anspringen, Beißhemmung usw gibts nichts, außer Lob wenn sie es gut macht.
 

Herbsel

BARF Gläubige
Dabei
28 Jan 2013
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#22
Bei mir gibt es auch mal auf dem Spaziergang leckerchen... warum auch nicht? So bleiben Rückruf und schnödes "Bei mir" gehen etwas spannender und der Hund macht es gern. Wenn ein Auto, Fahrradfahrer oder eine Familie unseren Weg kreuzen, klebt der Hund schon automatisch an mir... sehr angenehm ;)
Heute gab es den Rest an Leckerchen vom Training gestern (da diese mit in den Futterplan eingebaut sind). Da durfte der Hund seine Schnute nach dem Rückruf und Vorsitz in den Leckerchenbeutel stecken und sich bedienen. Ouuuh, er konnte sein Glück kaum fassen :D
Wichtig ist mir aber, dass er auch ohne hört. Deswegen gibt es Leckerchen beim Spazierengehen nur variabel.
 
Dabei
30 Dez 2011
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#23
Ich seh das so: ich würde auch nicht ohne Bezahlung arbeiten ;)
Was jetzt nicht heißt, dass Elmo für alles ein Leckerchen in die Schnüss geschoben bekommt. Wenn ich Kommandos aufbaue, gibt es welche, damit ich sein Verhalten lenken kann. Wüsste auch nicht, wie ich ihm sonst nießen auf Kommando hätte beibringen sollen ;) wenn er einmal weiß, was ich von ihm will, belohne ich variabel, wenn wir alte Kommandos üben, bekommt er etwas am Ende einer Kette, die unterschiedlich lang ist. Das kann ein Leckerlie sein, ein Spiel, oder die Erlaubnis Hündinnenpipi lecken zu gehen :rolleyes: Für seinen Superpfiff nehme ich regelmäßig alle paar Monate Superleckerli mit, damit der sitzt, weil es mir wichtig ist, dass er jederzeit abrufbar ist. Grundsätzlich habe ich für jeden Spaziergang eine Hand voll Leckerlies dabei, weil wir immer etwas machen, das ziehe ich eben von seiner Ration ab. Als er ne Magenschleimhautentzündung hatte und fasten musste, sind wir auch 2 Tage ohne Leckerliegabe klar gekommen, aber da hab ich auch keine neuen Sachen einstudiert, somdern nur die Basics von ihm verlangt. Natürlich ist das wichtig, dass die Basics trotzdem funktionnieren (zB auch wenn meine Leckerlies leer sind ;) ).
Elmo würde auch glaube ich nicht mit den Kindern arbeiten, wenn die ihn nicht füttern würden. Ihre Leckerliegabe hat es auch ermöglicht, dass er sie positiv sieht und nicht fremdelt.
Ich finde auch nicht, dass die Gabe von Belohnungen verwerflich ist. Nicht für jeden Pups, klar, aber ich glaube eben, dass es Sachen gibt, die man schlecht ohne hinbekommen würde.
Beim Hundesport belohne ich gar nicht, der ist bei uns selbstbelohnend ;) kommt aber drauf an, was man macht, bei uns ist es Frisbee und Agility
 
Dabei
12 Dez 2012
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#24
aber ich glaube eben, dass es Sachen gibt, die man schlecht ohne hinbekommen würde.
Beim Hundesport belohne ich gar nicht, der ist bei uns selbstbelohnend ;) kommt aber drauf an, was man macht, bei uns ist es Frisbee und Agility
Das erste glaube ich auch.

Und klar hängt es davon ab, welchen Hundesport man macht: Bei uns sind es Trickdogging, Rally Obedience, Dogdance. Im THS bekommt Arkos auch viel weniger Leckerchen als beim Tricksen zum Beispiel. Doch auch da berkommt er welche. Zum Beispiel, wenn er ein Hindernis brav ignoriert hat, weil ich keine Ansage gemacht hab, dass er springen darf. :)
Und wenn mein Mann mal mit ihm Frisbee spielt, gibt's auch kein Lecker. :D
 
Dabei
26 Jan 2012
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#25
Beim Agi gibt's bei mir recht viel Belohnung. Bei den Kontaktzonen zB oder auch nach einer guten Sequenz. Oder fürs Nah an der Hand bleiben.

Bei Unterordnungskram belohne ich auch sehr viel. Das ist für mich so ein Arbeiten gegen Bezahlung

Im Alltag gibt's fast nie was. Hab oft auch gar nichts dabei.
Da erwarte ich manchmal auch einfach gewisses Verhalten und sonst wird sich einfach nur entspannt und nichts getan.

Milo nimmt beim Spazierengehen aber auch eh nichts an meistens.
Da ist dieBelohnung dann Schnüffgelb oder Spielen
 
Dabei
30 Jul 2013
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#26
In den Welpentagen gabs für Malou natürlich viel viel Leckerli, das wurde nach und nach immer mehr abgebaut, habe aber immer welche dabei. :)
Grundsätzlich freut sie sich mehr über eine Bestätigung über Freude (jedenfalls habe ich das Gefühl), allerdings arbeite ich generell in pubertären Phasen und Läufigkeit mit mehr Leckerli.

Merlin war ein Straßenhund und bei seiner Ankunft schon 9 Monate alt, bei dem wurde erzieherisch dementsprechend nichts gemacht und das hat uns den Einstieg sehr erschwert.
Vorallem der Rückruf, Fuß und Dummy wird mit Leckerli belohnt, gerade weil er sehr fressfreudig ist und dadurch sein Gehorsam und Interesse an meinen Kommandos sich enorm verbessert hat.

Beim Aufbau von Kommandos und Unterordnung belohne ich recht großzügig. :eek:
 
Dabei
24 Sep 2012
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#27
Beim Obedience braucht Chanti ganz viele Leckerlie- da sind nur einige Übungen die selbstbelohnend sind und es geht ja um die Perfektion. Nur mal apportieren kann sie auch ohne Leckerlie, das aber ohne drauf zu springen und schön wieder ins close ist für sie dann nicht so einfach. Oder in die Box rennen- findet sie total lustig- aber sie ist ein bisschen ein Hohlbrot und bis sie mal kapiert hat WO sie stehen bleiben soll- da hab ich tonnen von würstchen verschlissen.=P
 
Dabei
15 Mai 2012
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#28
Ich arbeite auch gerne mit viel Lob und Bestätigung und auch viiiiielen Leckerlie :). Ich habe auch immer irgendwas beim Spaziergang dabei und belohne wie es mir so gefällt :). Natürlich erwarte ich auch ohne Leckerlie dass alles befolgt wird, das eine schließt das andere ja nicht aus :). Also ich wedel damit nicht herum damit der Hund ankommt, oder sowas! Aber wer brav ist, der bekommt auch ein Gutti :D. Was ich nicht mache ich ist dass ich zig verschiedene Dinge zum Spaziergang mitschleife. Das habe ich während der Pubertät MAL gemacht als auch die Spaziergänge noch mehr Training als einfaches wandern waren :D.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#29
Ich habe in der Vergangenheit sehr viel über Leckerlis gearbeitet. Heute nicht mehr.
Bei uns gilt das so: Erziehung über Persönlichkeit, Ausbildung über Leckerli.
Das heißt bei uns gibt es in Alltagssituationen eigentlich keine Leckerlis.
Ich erwarte von meinem Hund ein gewisses Verhalten und möchte ihn nicht über Leckerlis dazu bringen, sondern durch den Gehorsam mir gegenüber. Das gilt für Leinenführigkeit, Begegnungen, etc.
Das ist für uns aber ein ganz neues Konzept, aber wirklich mal erfolgreich!
Ausnahme bildet der Rückruf, obwohl bei uns die Belohnung hier nicht unbedingt Futter sondern viel mehr Spiel ist.
Ausbildung bedeutet für mich aller zusätzliche Schnickschnack. Tricks, Apportieren, ...
Dafür gibt es bei uns Belohnung in Form von Futter oder Spiel.
Generell kann ich sagen, seit dem ich nicht mehr mit der Einstellung "immer positives Feedback" sondern mit der Einstellung "nicht geschumpfen ist gelobt genug" an die Sache ran gehe, läuft es bei uns bedeutend besser! :) (Im Extrem jetzt natürlich... :D)
 
Dabei
12 Dez 2012
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#30
Also ich lobe meine Hunde schon viel! Ich will ja auch, dass mir jemand sagt, wenn ich etwas gut mache. Zudem: Woher soll Hund sonst wissen, dass es grad richtig ist? Wenn ich alles "hinnehme", wie soll der Hund unterscheiden, ob er es gut oder schlecht macht?

Klar, bestätige ich jetzt nicht jeden Pups mit Lob, aber es ist mir einfach ein Bedürfnis meinem Hund zu sagen, wenn ich sein Verhalten toll finde ;) Ich finde auch nicht, dass das gegen das Arbeiten mit Persönlichkeit spricht. Ich finde es halt fair, wenn ich meinen Hund korrigiert habe, dann auch rückzumelden, dass er was gut gemacht hat.
 

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