Also wie gesagt, rumo ist ein reiner Showie und ich seh bei meinem (wie vermutlich jeder bei seinem Hund) schon stärken und schwächen, manches bring ich mit der SL in Verbindung, manches ist eben so eine Charaktergeschichte, bei ihm schlägt da auch seine Mutter viel durch...
Rumo ist ein aufgeschlossener Hund, der alles und jeden auf dieser Welt liebt, ob Menschen, andere Tiere, egal was, Rumo findet erstmal alle toll. Das ist an sich superschön, weil er dadurch relativ unproblematisch ist. Dazu kommt aber dass er häufig sehr kopflos ist und das "nachdenken" nicht vorher geschicht, sondern er am liebsten gleich und SOFORT spielen will... Das erfordet natürlich einiges an Training und er wird auch zunehmend ruhiger, aber wirklich klar und "überlegt" so wie andere Aussies, wird er wohl nicht werden.
Das arbeiten bei ihm ist (wieder wie bei vielen anderen auch) eine Frage der Motivation, da muss ich schon einiges leisten, dass er wirklich heiß drauf ist, das mag bei anderen Aussies, mit anderer Abstammung wesentlich leichter gehen, ist er dann voll dabei, ist er ein schneller Lerner, der auch gerne mitarbeitet!
In neuen Situationen ist er manchmal (je nach Situation eben) eher kopflos und braucht da viel positive Führung, er selbst wäre aber ganz gern eigenständig, hin und wieder haben wir da nochmal ein Wörtchen miteinander zu sprechen

Desweiteren seh ich schon, dass Aussietypische "triebe" hat, aber er selbst keinerlei Ahnung hat, wie er die denn kanalisieren könnte. Klar, das ist alles eine Frage der Führung! Aber wie schon erwähnt denke ich, dass andere mit ihrem Hund mit gezieltem und ähnlichem Training vielleicht (!!!) weiterkommen werden. Dabei hab ich, und mache ich immernoch, sehr viel Impulskontrolle (und bestimmt auch viele fehler! Von denen sprech ich mich mit sicherheit nicht frei!!!!)
Das positive bei ihm, in meiner Arbeit mit Menschen mit Behinderung wo ich ihn mittlerweile oft dabei hab, ist aber seine Menschenliebe. In diesen Situationen ist er mittlerweile auch "überlegter" und zuverlässig, desweiteren IMMER freundlich. Außerdem ist er eigentlich ein sensibler Hunde, der denkt er wäre souverän
Ich sag immer, dass mein kleiner Quatschkopf den Kopf voller bunter Blubberblasen hat und fü den die Welt ein einziges Fest ist

Er ist auch mit seinen 18 MOnaten noch lange nicht erwachsen und die Reise geht weiter

Er ist ein durchweg positiver und freundlicher Hund, aber ein kleines bisschen mehr Köpfchen und nachdenken würde ihm definitiv nicht schaden. Er zeigt auch Schutz- und Wachtrieb, da würd ich mir zwar ein Fünkchen mehr noch wünschen, aber auch so brauch ich mit ihm alleine keine Angst haben

Nun ist das natürlich auch eine Abstammungssache, ich persönlich denke, dass man bei den SL vielleicht (!!) mehr solcher Hunde trifft, aber natürlich sind nicht alle so!!!!
Deshalb wäre mein Rat an dich, dir die Elterntiere GANZ GENAU anzusehen und mit dem abzugleichen was du dir so wünschst. Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile, aber wenn der Hund schon ein bisschen mehr mitbringt, hat man es nachher in manchen Situationen leichter.
Ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich, wenn Fragen sind: nur zu

Nur zur Erklärung, ich will nicht das eine verteufeln, noch das andere in den Himmel loben, ich hoffe das hat man gemerkt.
EDIT: Was ich noch vergessen habe zu sagen ist, dass Rumo mein erster eigener Hund ist und ich bestimmt viele viele Fehler mache. Sowohl im Training als auch diese "führung-übernehmen", da muss ich noch viel an mir selbst arbeiten. Er schaut darüber aber sehr großzügig hinweg und ist deswegen (gott sei dank!) nicht verunsichert!
Für mich ist er der perfekte "anfänger-Hund" und ich hab schon viel von ihm und durch ihn gelernt. Wir zwei machen das schon... irgendwie
