Zweithund - ja, nein, wann, wann nicht, .......

Dabei
13 Mai 2019
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#1
Hallo!

Ich befürchte, ich gehöre auch zu den Leuten, die sich tatsächlich erst dann in einem Forum anmelden, wenn Schwarmwissen und/ oder unabhängige Meinungen gesucht sind.
Entsprechend, habe ich auch gleich eine Frage in die Runde; Meinungen, Erfahrungen, ... alles willkommen!

Für die, die unsere Vorstellung nicht gelesen haben: Ich habe einen Mischlingsrüden, Revan, Aussie/ Border Collie/ Labbi.
Bin auch sehr glücklich mit ihm, er ist ein kleiner Aufreißer, der sich auch schnell bei meiner Mom beliebt gemacht hat... Alles gut im Grunde.

Der Nervzwerg ist jetzt 13 1/2 Monate alt, hat eine Höhe von 50/ 51cm bei 17-18kg.


Ich hatte mit der Zeit begonnen, über einen zweite Hund nachzudenken, wollte es aber langsam und ruhig angehen lassen; Revan sollte so 3, 4 Jahre alt sein.
War der erste Gedanke.
Falls ein zweiter einzieht.

Für das nächste bitte keine Grundsatzdiskussion starten; ich kenne vermutlich alle Für und Wider und kann alle Seiten vollkommen verstehen.
Revans Mama wurde letzte Woche nun ein weiteres Mal gedeckt, selber Papa.

Nun weiß ich, daß er da wo er herkommt, die Welpen bereits vieles kennenlernen (nichts überforderndes; was ich meine sind verschiedene Untergründe (Sand, Rasen, Gitter, Schotter, Tunnel, ....) und es ihnen dort gut geht, Tierarzt guckt drauf, geimpft, entwurmt, gechipt....
Die Familie hat einen Schweinehof und entsprechend viel Platz, sehr ländlich und hat die Möglichkeit einige der Welpen im schlimmsten Fall sogar zu halten.
Auch wird dort geguckt: *Wer* bekommt denn einen Welpen?
Schlechtes Gefühl seitens der Besitzer und man bekommt auch keinen.

So weit, so gut.
Hab mich dort letztes Jahr vorgestellt, mit den Leuten gesprochen, bin in allem ehrlich gewesen (auch wenn man es gegen mich hätte auslegen können) und es passte einfach.
Halterin war froh, daß ich mir einen ausgesucht hatte (obwohl meine erste Wahl kurz vorher einer Familie aus dem Freundeskreis der Halterin zugesagt wurde; Karma, denn nun hab ich meinen kleinen Deppen :) ), ich war froh, daß ich einen haben durfte, Welpe noch einige Male besucht bevor er einzog.

Irgendwann hab ich mit der Halterin mal wieder geschrieben und auch erwähnt, daß ich gerne mal einen zweiten hätte, bzw. sehr darüber nachdenke.
Gerne auch wieder von dort und von derselben Mama; ich finde die Mischung toll, es passt, eine Wonne.

Und es kommt ja immer anders, als geplant: Vor gut einem/ anderthalb Monaten fragte mich Frauchen, ob ich einen weiteren Welpen von ihnen haben wolle, denn die Mama wird ein letztes Mal gedeckt werden.
Letzte Woche war es dann auch so weit (das Decken).

Nun überlege ich seit Wochen fieberhaft: Was machst du? Was ist die beste Entscheidung? Sowohl für dich, als auch Revan, als auch das vielleicht neue Würmchen.
Für den Augenblick noch ungelegte Eier, wir wissen ja noch gar nicht, ob sie empfangen hat und alles.
Aber falls ja, möchte ich es schon gut durchdacht haben, und nichts übers Knie brechen.


Ich habe gefühlt alle Pro und Contra im Kopf.
Ich kann vermutlich auch jedes Argument widerlegen - von beiden Seiten.
Ich mache mir da gewiss keine leichte Entscheidung raus - was das Frauchen seiner Mama sehr zu schätzen weiß.
Ich bin zwar ganz oben auf ihrer Liste, aber wenn ich absagen würde, würde sie es auch verstehen.

Eine ganze Weile ging die Tendenz zu "ja". Dann wurde es "eher nicht". Dann wieder "ja". ... in kurz: Überfordert.
Mein Herz sagt "Ja", mein Verstand "ist schon sehr früh".

Bekannte raten eher davon ab; den Ratschlag nehme ich mir auch sehr zu Herzen, sonst wäre es schon längst ein "Ja" geworden.

Sollte ein weiterer Welpe von ihr einziehen, wäre es Mitte/ Ende September so weit.
Revvie wäre dann um die 18 Monate alt.

Ein paar kleinere Baustellen haben wir noch, die aber alle beim zusehen schon besser werden; diesbezüglich wäre ich bis September sehr zuversichtlich.
Rückruf klappt, Leine zieht er manchmal noch minimal (ich kann ihn dann immer noch mit dem kleinen Finger halten), meine Katzen scheucht er leider manchmal auf; er tut ihnen nichts, finden sie aber natürlich dennoch nicht toll.
Ich auch nicht.
Wird auch dran gearbeitet.

Ändert aber nichts daran, daß er im Septermber erst anderthalb ist.
Das es eine Menge Arbeit wird, ist mir bewusst.

Kann gut sein, daß ich so klinge, als wäre die Entscheidung bereits gefallen; ist sie aber nicht.
Sonst wäre es für mich sehr viel einfacher ;)

Sorry für den langen Text, ich hoffe dennoch auf Meinungen, Erfahrungen, Anregungen, ...
Vermutlich sind noch Fragen offen, diese einfach bitte stellen, dann beantworte ich sie natürlich auch, soweit ich kann.

Cheers,
Nick(y) 20181020_124758.jpg
 
Dabei
6 Jul 2017
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#2
Hallo Nicky,

zu der Anpaarung möchte ich nur so viel sagen: es kann natürlich sein, dass die kommenden Welpen völlig anders sind, als die aus dem letzten Wurf, je nach dem, wie die Gene so "zusammenfallen". Welche Rassen sich da mit welchen Eigenschaften durchsetzen, steht ja in den Sternen.

Ich glaube ob und wann die Zeit für einen zweiten Hund ist, hängt in erster Linie nicht vom Alter des ersten Hundes ab sondern von dessen Reife, etc. Wenn ich an meinen bald zweijährigen Rüden denke und mir vorstelle, dass dazu noch ein Welpe ins Haus kommt, wird mir schlecht :eek:. Er ist einfach noch nicht erwachsen im Kopf und wir haben so einige Baustellen, an denen wir temporär immer wieder ganz schön zu kauen haben. Bis drei/dreieinhalb können immer wieder unterschiedlich lange und intensive pubertäre Schübe auftreten. Das ist ja von Hund zu Hund anders.

Auch ist die Zeit, die man selbst für den Hund/die Hunde hat, ein nicht zu unterschätzender Faktor. Wir haben drei Hunde und es war und ist häufiger erforderlich, dass wir mit dem Junghund getrennt spazieren gehen, um einzelne Dinge gezielt zu üben oder mir und dem Hund einfach mal eine Auszeit zu verschaffen. Das geht einfach nicht "so nebenbei" und unsere beiden erwachsenen Hunde haben ja auch ein Recht auf einen entspannten Spaziergang. Erst neulich hatten wir es bei einem Seminar davon: zwei Hunde bedeuten nicht die doppelte Arbeit - es macht eher drei Mal so viel Arbeit. Selbst unsere beiden älteren Damen (knapp 11 und 9 Jahre alt) lassen sich teilweise wieder vom Jungspund anstecken und es müssen mit ihnen einzelne Dinge aufgefrischt und in Erinnerung gerufen werden.

Wenn aber alle Dinge passen - die Reife des Ersthundes, die Zeit, die finanzielle Situation, der Platz, die Nerven und nicht zu vergessen auch das Bauchgefühl - warum nicht über einen zweiten nachdenken.

Viele Grüße
Patrizia mit Easy, Tiana und Nanouk
 
Dabei
3 Jan 2013
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#3
Hallo, ich möchte mich im Großen und Ganzen der Meinung von Patrizia anschließen. Da selbst in einem Wurf innerhalb der Welpen verschiedene Temperamente auftreten können ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Mischlingswurf nochmal deutlich höher. Keiner kann Dir garantieren, dass der Welpe auch nur annähernd so wird wie Dein Hund jetzt. Aber kann natürlich :) ist natürlich auch möglich.
Bis Du den Welpen bekommst gehen noch ca. 4 Monate ins Land. Dein Hund ist dann knapp 18 Monate alt. Ich persönlich habe in meinem Umfeld eher die Erfahrung gemacht, dass es zu früh ist. Eher 2 1/2 - 3 Jahre. Bei Deinem Hund, gerade wenn er ein Spätzünder ist, kann noch ein großer Pubertätsschub kommen. Auch wenn es Dir noch sehr weit weg erscheint, aber Du hast dann vermutlich auch irgendwann 2 alte Hunde. Aber das musst Du Dir selbst beantworten.
Ansonsten finde ich 2 oder mehr Hunde einfach toll, wenn man die Möglichkeit hat.
 
Dabei
13 Mai 2019
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#4
Danke für die Antworten!
Ich versuche mich mit Rückmeldung kurz zu halten, nicht meine Stärke, daher kann es vielleicht etwas abgearbeitet wirken.

zu der Anpaarung möchte ich nur so viel sagen: es kann natürlich sein, dass die kommenden Welpen völlig anders sind, als die aus dem letzten Wurf, je nach dem, wie die Gene so "zusammenfallen".
Das versteht sich natürlich von selbst, hatte ich aber vergessen zu erwähnen.

Ich glaube ob und wann die Zeit für einen zweiten Hund ist, hängt in erster Linie nicht vom Alter des ersten Hundes ab sondern von dessen Reife, etc.
Kann ich bei meinem teilweise schwer einschätzen.
Meist ist er überraschend ruhig (seit zwei, drei Monaten), manchmal ist er ein Flummi.
Seit dieser letzten zwei, drei Monate ist er viel ruhiger, als wollte er sagen: Ey, ich bin nun ein Jahr alt, ich mach einen auf erwachsen.
Er spielt natürlich noch und hat auch mal seine kirren Minuten.

Bis drei/dreieinhalb können immer wieder unterschiedlich lange und intensive pubertäre Schübe auftreten.
Pubertätsmäßig hat er mich echt verwöhnt.
Das einzige, an was wir wieder ran mussten, war Leinenführigkeit.
Ist für die Zukunft vermutlich eher keine Garantie, hab ich im Kopf.

Auch ist die Zeit, die man selbst für den Hund/die Hunde hat, ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Was Zeit angeht, bin ich relativ verwöhnt.
Ich bin Abends unterschiedlich lang unterwegs, wenn ich zum Training (meines) fahre; Revan kann ich bei Bedarf mit ins Dojo nehmen (ist natürlich langweilig für ihn), bei zweien hab ich noch nicht gefragt.
Alternativ guckt meine Mom nach ihm und würde es auch bei zweien machen.

Wenn aber alle Dinge passen - die Reife des Ersthundes, die Zeit, die finanzielle Situation, der Platz, die Nerven...
Zeit. Geld, Platz gehen.
Ich muss den Gürtel enger schnallen, das ja, aber ist durchgerechnet und machbar.
Nerven hab ich an sich ganz gute :emoji_grin:

...und nicht zu vergessen auch das Bauchgefühl - warum nicht über einen zweiten nachdenken.
Wenn ich nur wüsste, was genau der Bauch sagt.
Eine gute Weile war es "ja", dann hab ich es zerdacht und mein Bauch ist beim Equivalent zum weißen Rauschen :emoji_rolling_eyes:

Ich weise noch einmal drauf hin: Es klingt bestimmt ein bisschen so, als würde ich mir alles schön reden, das mache ich aber tatsächlich nicht.
Ich könnte auch noch diverse Gegenargumente finden, dummerweise aber auch welche dafür.
Da achte ich ganz bewusst drauf, weil nicht irgendwelche anderen Lebewesen für meine Wünsche leiden werden.

Die Gegenpunkte haben also absolut ihre Berechtigung, und ich bedanke mich auch dafür!


Da selbst in einem Wurf innerhalb der Welpen verschiedene Temperamente auftreten können ...
Absolut.
Ich glaube, ich habe einen recht ruhigen Kandidaten erwischt, der zwar immer in meiner Nähe sein möchte, aber nicht non-stop geknuddel benötigt. Einige seiner Geschwister sind absolute Schmusebären, die einem wohl halb auf den Schoß klettern.

Keiner kann Dir garantieren, dass der Welpe auch nur annähernd so wird wie Dein Hund jetzt. Aber kann natürlich :) ist natürlich auch möglich.
Ich erwarte sogar ein bisschen, daß sie ein stückweit anders ticken werden.
Ich habe auch Katzen und bei denen war nie eine wie die andere. Wird bei Hunden bestimmt auch so sein.

Bis Du den Welpen bekommst...
Vielleicht bekomme ;)

Drei war, wenn überhaupt, auch eher angedacht. Vielleicht sogar vier.
Oder gar nicht.
Je nachdem, was sich wie ergibt.

Bei Deinem Hund, gerade wenn er ein Spätzünder ist,...
Laut Tierarzt war er eher früh dabei, aber den werde ich diese oder nächste Woche, zwecks Impfung, eh aufsuchen und auch noch ansprechen, und nach Meinung und Erfahrung fragen.

vermutlich auch irgendwann 2 alte Hunde.
Da hab ich auch drüber nachgedacht.
Und frage mich seither, wie das für die Hunde selber wäre - eher gut/ angenehm oder schlicht doof.

Danke für deine Antwort!

Auch hier: Siehe oben.
Egal, wie es klingt, die Entscheidung ist noch nicht gefallen.
Sonst wäre ich viel entspannter, diese letzten Wochen ;)


Ich hab auch schon überlegt, erst einmal abzuwarten, bis wir die Zwerge das erste Mal besuchen dürften.
Es ist geplant und gewollt, daß Revan die Welpen selber auch kennenlernt.
Sollte sich da zeigen, daß er absolut keinen Bock hat, könnte man dann immer noch Abstand nehmen; sollte er auf einen abfahren, kann man sagen "okay, passt". (Vereinfacht ausgedrückt)
War einer der Gedanken.

Ich könnte den Welpen auch wieder zurückgeben, wenn sich Zuhause zeigen würde, daß es so gar nicht passt - ist aber auch keine schöne oder wirkliche Alternative. Würde keiner wollen, und wäre Worst Case.


EDIT: Soviel zum kurz fassen......
 
Dabei
8 Jul 2017
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#5
entscheiden wird's jeder selber müssen und " ausbaden" dann auch.

Dein Züchter gestattet es, dass dein Ersthund mit zu den Welpen darf?
 
Dabei
25 Mai 2016
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#6
Hallo,

Ich hab auch schon überlegt, erst einmal abzuwarten, bis wir die Zwerge das erste Mal besuchen dürften.
Ungefähr so würde ich es auch angehen, wenn der Gedanke da ist, die Möglichkeiten gegeben sind und man selber zu den Menschen gehört, die auch bei einem Haufen Endorphin mobilisierender Welpen klar denken können.
Abwarten bis der Wurf da ist und dann schauen, ob DER Welpe dabei ist. Du wirst es wissen.
 
Dabei
13 Mai 2019
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#7
entscheiden wird's jeder selber müssen und " ausbaden" dann auch.
Das ist mir klar.

Dein Züchter gestattet es, dass dein Ersthund mit zu den Welpen darf?
Ja.


Ungefähr so würde ich es auch angehen, wenn der Gedanke da ist, die Möglichkeiten gegeben sind und man selber zu den Menschen gehört, die auch bei einem Haufen Endorphin mobilisierender Welpen klar denken können.
Einfach würde es sicherlich nicht werden, da mache ich mir nichts vor.
Aber oberste Priorität hat mein Bär und im Fall der Fälle wird es auch in der Zukunft noch irgendwo Welpen* geben, die ein Zuhause suchen.

* Ja, Welpen. Ich finde Tierschutz wichtig und super, aber ich weiß nicht genau, ob ich so einen Fall souverän würde handhaben können. Der Gedanke war schon da, ist auch nicht für immer vom Tisch, aber für den Augenblick ginge es um einen Welpen.
Falls es da nicht passt oder ich mich vorher anders entscheide, kann es sich in alle Richtungen entwickeln.

Abwarten bis der Wurf da ist und dann schauen, ob DER Welpe dabei ist. Du wirst es wissen.
Dein Wort in Gottes Gehörgang!
 
Dabei
8 Jul 2017
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#8
Eine Frage an die Profis...sorry fürs OT. Macht das Sinn, dass jeder seinen Althund mit zu den Welpen bringt. Nicht nur wegen Impfschutz.
Seh ich das zu kompliziert?
 
Dabei
12 Jul 2012
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#9
ich finde das ein althund nichts bei dem züchter zu suchen hat. ich kenne meine züchterin seehr gut aber mir wäre es nicht im traum eingefallen smiley mitzunehmen. die mama wird es nicht unbedingt witzig finden und es stresst. wozu? fremde keime..wozu das risiko eingehen? ich verstehe jeden züchter der dem nicht zustimmt.

mir persönlich wäre der altersabstand zu gering, ich bilde erst mal meinen jungschnösel fertig aus und denke dann mit 3,4 jahren über zuwachs nach
 
Dabei
19 Jan 2017
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#10
Ich finde es sehr gut, dass du dich mit dem Thema Zweithund intensiv auseinandersetzt. :emoji_thumbsup:
Mir persönlich wäre der Altersunterschied viel zu gering. Ich würde auch auf Nummer sicher gehen und warten bis Revan richtig erwachsen ist. Es macht einen riesen Unterschied ob dich beim Zweithund ein erfahrener Ersthund begleitet mit dem du schon viele Lebenssituationen durchlebt hast und die euch zusammen geschweißt haben, oder noch ein Junghund an deiner Seite ist, der noch nicht die Lebenserfahrung besitzen kann. Das Vertrauen und aneinander kennen ist mit einem älteren Ersthund auf einem ganz anderem Level und erleichtert später vieles, wenn Fellnase Nr. 2 einzieht. Du schreibst ja selbst, dass ein zweiter Hund eigentlich erst gedacht war wenn Revan 3,4 Jahre alt ist. Nehmt euch die Zeit. Ich bin mir sicher später wird sich auch noch eine passende Fellnase als Zweithund finden. :)
 
Dabei
1 Jun 2015
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#11
Ich kann Katrin nur beipflichten und dir kurz berichten, wie es mit meinen beiden lief.
Ich habe den 2. zu meinem damals 2 Jährigen Ausssie bekommen und habe es mir natürlich etwas leichter vorgestellt. Mein erster lief ab und zu schön an der Leine und war grundsätzlich ein netter junger Hund. Als der Welpe dann da war, packte er noch mal schön eine weitere pupertäre Phase aus. Das war dann nicht witzig, zwei zerrende Hunde an der Leine zu haben. Der eine fliptte mit Lederjacke aus wenn andere Hunde kamen und wollte am liebsten allen auf die Nasen hauen ( überspitzt gesagt ), der Andere machte aus Unsicherheit mit. Ich bin dann SEHR oft getrennt spazieren gegangen um beiden unterschiedliches beizubringen. Wir haben das hinbekommen, aber mit Mühen.
Jetzt ist der "alte" vier Jahre alt und ich kann sagen, dass er nun "fertig", suverän und erwachsen ist. Der Kleine ist auch ordentlich geworden und ich kann mitlerweile auch mit beiden durchs Dorf, ohne dass mir der Arm ausgerissen wird, oder die Hunde auf der anderen Strassenseite angebrüllt werden.
Liebe Grüsse
PS ich würde mir die Welpen nicht angucken gehen, wenn noch einer frei ist und ich dann in die Versuchung komme, doch einen zu nehmen.
 
Dabei
13 Mai 2019
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#12
Hi,

war einiges zu tun, die letzten Tage, daher hatte ich nur auf dem Telefon gelesen, aber bisher nicht geantwortet.

Ich finde es sehr gut, dass du dich mit dem Thema Zweithund intensiv auseinandersetzt. :emoji_thumbsup:
Ist ein Lebewesen.
Und ich meine Biester auch behalte, wenn sie schwierig oder anstrengend sind, würde ich anders niemandem einen Gefallen tun.

@Farbkraft und @Susianna123 : Vielen Dank für den Rest der Beiträge und die Erfahrungen! :emoji_vulcan:
 
Dabei
14 Dez 2016
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#13
Huhu,
Ich hatte einen zweithund dazu genommen als Akira zwei Jahre alt war. Ich wurde ein Jahr später ungeplant schwanger.
Der Zweithund kam mit Kind wenig klar, war gerade knapp ein Jahr alt und ich hatte einfach nur noch sehr wenig Zeit allen dreien (inkl Menschenwelpe) gerecht zu werden.
Ich hab ihn zum Besten aller an Freunde abgegeben, es bricht mir heute noch das Herz, aber es war die richtige Entscheidung.

Ergo, manchmal weiß man nicht wie das Leben spielt. Ziehe alle Eventualitäten in Betracht, ganz egal wie augenscheinlich abwegig. Denke drüber nach, wie du mit zweien in so geringem Altersabstand umgehst wenn du zB den Job wechseln musst oder selbst krank wirst.
Ich hoffe du wirst eine gute Entscheidung treffen. Alles Gute für euch.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#14
noch zu beachten wäre, Hunde verändern sich in dem Alter allemal. Finde es auch immer sehr beeindruckend wie sehr sich die Hunde innerhalb der kleinen Gruppe entwickeln.
Ich kenne Hunde die ich im Doppelpack kennengelernt habe. Als ich die Hunde draußen das erste mal getrennt sah, dachte ich es handelt sich um andere Tiere.
Es tut sich immer was, kommt halt drauf an wieviel Ungewisses und Abenteuer man haben möchte.
 
Dabei
13 Mai 2019
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37
#15
Ergo, manchmal weiß man nicht wie das Leben spielt. Ziehe alle Eventualitäten in Betracht, ganz egal wie augenscheinlich abwegig. Denke drüber nach, wie du mit zweien in so geringem Altersabstand umgehst wenn du zB den Job wechseln musst oder selbst krank wirst.
Schwanger werde ich mit Sicherheit nicht werde, würde ich der Welt nicht antun ;)
Aber ich weiß, was du meinst.

Ich hoffe du wirst eine gute Entscheidung treffen. Alles Gute für euch.
Das hoffe ich auch, danke dir.
 

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