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Abhauen und auf Rückruf warten..

Dabei
26 Mrz 2014
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#1
Hallo und guten Morgen zwischen den Jahren,

ich habe schon die Suchfunktion bemüht, allerdings nichts gefunden, daher eröffne ich nun diesen Beitrag in der Hoffnung dass jemand DIE Lösung für mein Problem hat.

Joshi ist bekanntlich ja super unproblematisch, hört gut, haut nicht zu anderen Hunden ab .. und und und ... alles traumhaft.
Jetzt hat er allerdings seit einiger Zeit eine kleine Macke. Er hat offenbar gemerkt dass ich rufe und wenn er kommt belohne, wenn er weiter aus meinem Radius raus läuft... oder irgendwo hin, wo ich ihn nicht sehen kann. Es ist fast wie ein Spiel für ihn....
Beispielsweise gibt es auf unserem Spazierweg so eine Ecke, wo es eine Böschung hoch geht... - da kann man vom Spazierweg aus nicht rüber schauen. Das Ganze läuft dann so ab: Wir gehen gemütlich spazieren, er schnüffelt oder spielt mit nem' anderen Hund o.ä und dann merkt man ihm das oft vorher schon an dass er was ausheckt (man kann teils noch stoppen wenn man's früh genug merkt!) und dann düst er los die Böschung hoch. Natürlich will ich das nicht und rufe dann, habe oft sogar schon den Notfallpfiff (konditionierte Pfeiffe mit variabler Belohnung) eingesetzt damit er unbedingt und gaaaaanz schnell sofort zurück kommt... schließlich will man den Hund nicht irgendwo wissen, wo man ihn nicht sehen kann... - dann kommt er auch sofort zurück.
Eine andere Stelle gibt es an einem kleinen Wäldchen. Da ist er auch schon einige Male rein gedüst und weil er das nicht soll, hab ich ihn natürlich auch da direkt zurück gepfiffen. Allerdings habe ich es auch schon mal sein lassen und bemerkt dass er dann dort einfach nach einiger Zeit stehen bleibt und sich um schaut... als ob er wartet dass ich rufe. Genauso auf einer bestimmten Wiese....

Ich habe schon alles mögliche probiert - wenn ich die Schleppleine dran mache, läuft er nirgends hin. Wenn ich nicht rufe und einfach so weiter gehe, kommt er irgendwann ... und versteckt hab ich mich auch schon, da dreht er dann auch ab, wenn er mich nirgends erblicken kann.. und kommt sofort zurück.
Es ist wirklich für ihn wie ein Spiel... aber ich will das nicht mitspielen..;);) .. mir ist das auch zu gefährlich. Hinterher steht da hinter der Böschung mal ein Reh oder er macht's mal an einer Stelle wo Autos fahren oder wer weiß was... das geht einfach nicht.

Aber.. was tun!?
Konsequent nicht mehr rufen/pfeiffen oder mich verstecken und abwarten geht aus o.ä Gründen nicht.
An der Schleppleine macht er's auf keinen Fall...
Das Ganze ist son' bissl schelmisch ... echt.

Hat jemand vielleicht den zündenden Einfall?

Ich bin gespannt und freu mich auf DIE Idee.:cool:

LG, Nadine
 

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Dabei
31 Aug 2015
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#2
ich freue mich auch auf Antworten. Mir geht es genauso und vorallem ist dieses Verstecken o.ä für meinen dann auch sofort wieder wie ein Spiel, er kommt auch sofoooooort angedüst aber findet das total lustig, der weiß ganz genau, ach jetzt versteckt die sich mal wieder aber so richtig weg ist die eh nicht, ich soll sie nur suchen - kein problem ;)... ich bin da auch in einem zwiespalt aber die durschauen unseren versteck oder rufplan.... und einfach weitergehen meinen weg hab ich auch schon gemacht aber so erlaubt man ja dem Hund auch stetig sein Radius zu vergrößern:confused:
 
Dabei
26 Mai 2015
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#3
Ich bin auch gespannt auf Antworten. Bei Traumaussies Bericht dachte ich: geht die an der gleichen Stelle spazieren wie wir. Es ist hier genau gleich: eine bestimmte Böschung, eine bestimmte Wiese, eine bestimmte Stelle im Wald.

Bei uns liegt diese besagte Böschung, am Anfang einer Spazierrunde, daher bleibt sie jetzt angeleint bis wir daran vorbei sind. Auf der Wiese ist es mir schnulli, weil ich sie da Kilometerweit sehen kann, im Wald verstecke ich mich auch, da liegt bei uns der einzige Unterschied - das sieht sie ("noch") nicht als Spiel, sonder man sieht ihr an dass die entsetzt ist wenn ich weg bin. Allerdings auf einer anderen Runde, wo es durch die örtlichen Gegebenheiten nur ein Versteck gibt, kommt sie dann an gerannt und fängt von sich aus an zu suchen, weil sie schon weiß dass ich da Lekerchen verstecke.

Das as ist derzeit meine Taktik, beim Spaziergang unvermittelt Entzückungslaute auszustoßen, dann kommt sie angerannt und wir "finden zusammen einen Baumstamm voller Leberwursttuper, Lekerchen in Wurzeln oder Rinden". Dies soll nur dazu dienen dem Hund zu vermitteln: bei Frauchen ist es toll, die findet tolle Sachen, hat aber nicht direkt etwas mit Rückruf zu tun.

Mache ich nichts, rufe nicht, kommt sie auch von sich aus regelmäßig an guckt was ich mache, oder bleibt stehen und dreht sich nach mir um.

Aber nie an dieser Böschung und genau wie Traumaussie stört mich das, weil ich a) die Böschung und das dahinter nicht einsehen kann und b) sie sich sowas garnicht angewöhnen soll im Hinblick auf andere Gebiete, wo irgendwas passieren könnte.

Der Rückruf wird hier immer öfter nicht mit Lekerchen sondern mit Zerrspielen oä belohnt, das ist mein erster Ansatz. Aber nicht so richtig die Lösung, da nicht das zurückkommen das Problem ist, sonder das sich weit entfernen außerhalb meines sehbaren Bereichs.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#4
Also für mich gibt es in solchen Situationen eigentlich nur die Möglichkeit vorausschauend zu handeln. Wir haben auch so unsere Stellen im Wald, bei denen Barney immer wieder was neues einfällt. Für mich bedeutet das, ich nehme ihn vorher an meine Seite (Bei Fuss) und löse es erst einige Schritte dahinter wieder auf..
Das mache ich so lange bis ich das Gefühl habe die Stelle sei nicht mehr verhext. Meist ist dass dann auch der Fall. Wenn der Spuk wieder beginnt, geht das Spielchen wieder von Vorne los.
So haben wir jetzt über ca. 1 - 1/2 Jahre erreicht, dass der Hund keine besondere Stelle mehr hat.

Wenn es nicht sonderlich dramatisch ist, dass der HUnd mal wegdüst, könnte man auch einfach ihn ignorieren und seines Weges zügig weiter gehen ;)
Ohne Kommentar oder Versteckspiele. Es sollte dir schlichtweg egal sein, dann verliert er vielleicht die Freude daran.

Sinnvoll ist es für mich auch diese Reaktionskette bezüglich Leckerli zu unterbrechen. Der Hund muss ja nicht immer eins bekommen und kann ja direkt nach einem Abruf aus der Ferne nochmal aus der Nähe abgerufen werden und dieses mal das Leckerli erhalten.
Mein Trainer sagt immer, man sollte nie so leicht zu durchschauen sein, sonst wird mein Hund schneller lernen als ich.
 

Suki

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Dabei
9 Okt 2014
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#5
Ich würde Leonie zustimmen. 1. wenn ich schon weiß das er irgendwo hochgeht , würde ich ihn an der Stelle einfach bei Fuß nehmen, ansonsten würde ich einfach weitergehen und null Beachtung schenken. So würde ich denken, verliert er irgendwann den Spaß dran.....
 
Dabei
27 Jul 2012
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#6
Diaz hat das auch raus, ich löse das indem ich andere Kommandos einsetze und viel mit Worten lobe, also das nicht immer ein Ball, ein Leckerchen oder sowas spannendes kommt... Außerdem bleibe ich auch oft stehen und lasse ihn denken, beachte ihn dann nicht und er kapiert was ich von ihm will.
Doof sind sie ja nicht die Biester :D
 
Dabei
7 Okt 2014
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#7
Schon irgendwie krass, seit nämlich bei uns der Abruf wieder richtig gut funktioniert (ich mußte Finn neu auf den Pfiff konditionieren), ist der Radius meines Hundes schlagartig größer geworden.
Zwar läuft er nie weg, aber ich habe tatsächlich auch das Gefühl, er "denkt" sich : Wenn ich ZU weit weg bin, wird die Alte schon pfeifen" und wenn ich das dann tue, steckt seine Nase quasi in meiner Tasche mit Leckerli.
Auch Verstecken zieht bei uns nicht mehr sonderlich gut, der Sack guckt sich dann um, schnüffelt gemütlich irgendwo und geht dann einfach unseren normalen Weg weiter.
Deshalb habe ICH jetzt beschlossen, eine Weile ganz woanders her zu gehen...dann klebt Finn nämlich wieder an mir.
Nur gehen mir mittlerweile echt die unbekannten Strecken aus.
Bei uns ist es (noch) nicht zum Problem geworden, aber ich finde es schon faszinierend, dass es nicht nur mir so geht :D
Prinzipiell wäre Weitergehen - und zwar sehr zügig - wohl auch mein Mittel der Wahl, aber ich hätte ebenfalls Schiss, dass dann in genau dem Moment was passiert.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#8
Fällt mir grade noch ein...
Letztes Jahr hatten wir das Spiel mit Bleib.
Finn ist an jeder Stelle, an der wir das mal ausgiebig geübt haben, stehen geblieben und hat gewartet.
Das war allerdings ein Eigentor, denn ich bin nicht zurück gegangen um ihn zu holen.
Da wurde er dann ab einem gewissen Abstand leicht panisch.
Ich habe das Kommando dann fast sechs Monate nicht mehr angewandt unterwegs und jetzt geht es wieder einwandfrei.
Ist beim Rückruf natürlich nicht möglich.
Und das Kommando neu aufbauen ist echt lästig, dann wird es später ja vermutlich wieder ausgetestet :confused
 
Dabei
15 Mai 2012
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#9
Ja wer kennt sowas nicht. Diese Spielchen finden sie wohl alle ganz witzig :D. Ich kann euch nur sagen wie ich es gemacht habe an bestimmten stellen, bestimmt ist es jedoch nicht für jeden Hund was, also ist jetzt keine Patentlösung ;).

Also zum Einen wie Lily bereits meinte habe ich ihn einfach näher an mir gehabt... Oder aber, was bei mir mehr wirkt, ist ihn schon mal vorzuwarnen, zb "wehe dir mein Freund" in normaler Stimmlage... Düst er dann dennoch ab, rufe ich ihn zwar mit einem "schau dass du hergehst" und da fibts dann keine leckerlie. Bei mir gibts sowieso nicht für jeden Ruckruf ein Leckerlie.
Und ich muss auch sagen, wenn meiner nicht hört, schick ich ihn erstmal von mir weg wenn er kommt. Rumo checkt nämlich haargenau was ich damit meine.
ich ruf doch nicht ständig dem Hund und belohn ihn auch noch dafür dass er mich austrickst :D.

Rückruf schön und gut und natürlich muss man den auch positiv aufbauen! Aber wenn er dann mal sitzt, dann fordere ich das ein und wenn das heißt dass ich wie Rumpelstielzchen herum hüpfe und zetere und wettere. Rumo checkt schon auch über die Distanz dass ich das jetzt echt uncool finde :D.

Bekannte Stellen an denen er mir "abgehauen" ist habe ich dann immer wieder aufgesucht. Ohne schlepp und nicht an der Leine, sondern nur mit mir und dem was ich halt so dabei hab. Nämlich stimme und körpersprache. Und wenn er nicht hört, dann schimpf ich ihn auch über die Distanz :D.

ich würd da auch gar nicht ein neues Kommando aufbauen, wenn der eigentliche Rückruf gut funktioniert. An dem liegts ja auch nicht wenn Hund dann ja wieder kommt. Für mich ist das eher austesten und ein bisserl lustiges Spiel. Da kommt dann aber mein Trotz durch und das tue ich auch kund. Und wenn ich dann mal kurz loseifere mit "ich glaub du spinnst, den schmarrn brauchst gar ned anfangen und jetzt geh her" :D. Nix gibts, vera****en kann ich mich selber.
 
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Dabei
7 Okt 2014
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#10
[OT]Haha. Bei uns heißt das "Ich glaube es hakt , wenn du DAS jetzt wagst , dreh ich dir den Hals um, du ***", dann wird Finn meist sehr schnell.
Ich muss aber auch gestehen, dass ich nach diversen Ansätzen von Jagdambitionen und völlig tauben Ohren beim Rückruf ein einziges Mal wie eine Furie brüllend hinter meinem Hund her bin und ihn, als er mir dann entgegen kam, verbal so zusammengefaltet habe, dass er sich einige Meter vor mir nur noch auf den Bauch geschmissen hat.
Was soll ich sagen, seitdem hatten wir die Situation so nicht mehr, obwohl es genug Gelegenheiten gab in Form von Rehen . Ich wollte das eigentlich nie nie niemals machen - den Hund anbrüllem, wenn er ja grade zurück zu mir kommt - aber da ist mir der Kragen geplatzt, weil er fast in Stacheldraht gebrettert wäre und obwohl ich ein echt schlechtes Gewissen danach hatte, hat es ganz offenbar gefruchtet :eek:[/OT]
 
Dabei
15 Mai 2012
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#11
[OT]wir hatten ja auch so ein Jagdthema, mittlerweile ist es gut handelbar geworden und ich lauf nahezu täglich im Wald ohne Leine und ohne Probleme.
aber ja, wenn ich ihm rufe und er meint dass er dann ein bisserl später kommen kann und dennoch "nur mal gucken Frauli!", da werd ich narrisch :D. Ich lass mich doch ned veräppeln von dem Viecherl. Da schick ich ihn schon von mir weg und will ihn nicht da haben. Natürlich rufe ich erst, folgt er ist es gut, folgt er nicht, hat er Pech gehabt. Wobei ich da mittlerweile echt abgebrüht bin und mir immer denke "ja wo will er na hin, Hat ja kei Geld dabei" :p.
Wie gesagt, das geht bei meinem, der nach einiger Zeit ohne mich total panisch wird. Aber diese Sicherheit von wegen er kann nach jedem Mist kommen und Leckerlie abstauben, diesen Zahn habe ich ihm (erfolgreich) gezogen. [/OT]

Also Nadine, ich glaub auch dass er das als lustiges Spielchen sieht und so ein bisserl abwartet was du machst.wer kennt diesen Blick des Hundes nicht der eindeutig sagt "naaaa was machst jetzt?" :D.
Ich würd ihn tatsächlich körpersprachlich und stimmlich bei mir behalten versuchen. Klappt das nicht gibts ein Donnerwetter. Wie bei Kindern, da überleht man sich auch nicht die Schleppleine dran zu machen, wenn sie nicht hören :p :D.
 
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Suki

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Dabei
9 Okt 2014
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#12
[OT]hahah bei uns heißt das entweder : Madame wehe! Und bei Jussi: Junger Mann ich warne dich hahahaah[/OT]
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#13
Lassie macht das auch, je nach Tag intensiver bzw. weniger intensiv. Da es vor allem im Wald ist, und da durchaus Rehe, Fuchs aber auch Katzen sind. Bekommt sie einfach trotzdem bei jedem Zurückkommen ein Leckerli. Ich weis zwar das sie da zu 98% spielt, allerdings war sie dann auch schon abrufbar obwohl Rehe plötzlich vor ihr aufsprangen. Das ist mir wichtiger als dem Hund sein Spiel übel zu nehmen. Mir ist außerdem aufgefallen das es öfter vorkommt wenn sie gerade weniger Ausgelastet ist. Also wenn ich mit ihr radle und sie im Freilauf ist, kann es anfangs passieren aber nach 10 Minuten schnellem radeln ist es nur an einer Stelle wo viele Katzen sich erleichtern. Sie macht es auch hautschlich auf Strecken die sie gut kennt, auf ihr unbekannten Runden passiert es so gut wie nie. Es ist auch häufiger wenn ich mit anderen spazieren gehe und Hundi weniger Aufmerksamkeit bekommt.
Eine Zeitlang hatten wir es besser im Griff, da bekam sie keine Leckerli, wir haben es "ignoriert", da hat sie dann angefangen Traktors, Motorräder Autos und Radler zu Hüten/ Jagen......Das war definitiv gefährlicher als ein "ungerechtfertigtes" Leckerli.
Lassie hat aber auch noch mehrere Leckerli Quellen. Sie bekommt sehr oft, wenn ich halt etwas zu Hand habe, wenn sie zuhause etwas bringt , also auch ohne Aufforderung, Wenn sie meint sie möchte Aufmerksamkeit, bringt sie Hausschuhe, Socken DVD Hüllen einfach alles was sie findet. Wenn ich Lust habe spiele ich mit, wenn nicht. Ist es mir zu viel, sag ich Schluss und dann ist es auch für sie o.k.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#14
Hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen. Deshalb nicht böse sein, wenn ich was schreibe, was hier schon steht :)

Kurz und knapp: das nenne ich mal eine top erlernte Verhaltenskette.
Ich würde einfach die Belohnung hinauszögern, so dass er fürs Bleiben belohnt wird und nicht fürs Kommen.
Ansonsten schreibst du ja, du siehst es ihm an......dann da sofort ausbremsen.

Wenn es in einem Gelände ist, dass man überschauen kann, vlt auch mal ganz auf das Rufen verzichten.....ihn nur aus den Augenwinkeln beobachten und weiterlaufen oder auch mal wegrennen.

Ist es unübersichtlich, ihn rufen und erst belohnen, wenn er bei dir bleibt und auf dich konzentriert ist.
 
Dabei
13 Aug 2015
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#15
Als Erstmaßnahme würde ich den Hund vor diesen Stellen anleinen.

Und gleichzeitig einen etwas anderen Rückruf aufbauen. Den Hund immer belohnen, wenn er ohne ein Signal von dir zurückkommt bzw. sich zu dir umschaut. Auf diese Art hat mein Rüde gelernt, dass er sich in seinem Radius bewegt (der selten mehr als 5m groß ist) und vor allem bleibt er immer selbstständig in der Kommunikation mit mir. Falls er mal außer Sicht geht, dann nur wenige Sekunden und in meiner unmittelbaren Nähe. Hat der Vorteil, dass nicht nicht ständig rufend durch den Wald laufen muss. Ich mag einfach eine leise und unauffällige Kommunikation.

Meine Hündin hat es auch ganz anders gelernt. Die geht ihren Weg wie sie will und meint auch, wenn Frauchen was will wird sie schon rufen. Bei ihr befinde ich mich noch im Aufbau, arbeit immer wieder mal mit Schleppleine, verstecke mich, biege in eine andere Richtung ab. Wenn sie dann schaut (nur schaut, noch nicht kommt), gibt es großzügig Lecker oder ein Spiel (das muss sie sich aber bei mir abholen). Und solange nichts total Spannendes passiert, funktioniert es schon ganz gut. Sie hat aber eh Probleme mit (freundlicher) Kommunikation, da wird es wohl noch eine Weile dauern...
 
Dabei
31 Aug 2015
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#16
Also ich belohne ihn zurzeit auch fürs zurückschauen zu mir, für jegliche Kontaktaufnahmen seinerseits. Mein Rüde hat locker einen 30-40 Meter Radius in denen er rumschießt wie ein irrer.... Ich belohne auch wenn ich ihn zu mir rufe NICHT MEHR für jedes Kommen mit leckerlie, manchmal bekommt er auch nur ein Fein oder ich streichel ihm kurz über den kopf oder ein spiel. Aber für mich ist es schon ein harter brocken, kannte diesen rießen radius noch nie von einem Hund davor den ich hatte. Gefallen tut mir das nicht unbedingt aber finde Freilauf sehr wichtig und hoffe das er und ich da noch zusammen wachsen damit auch hier irgendwann Verlass besteht. Gestern war er mal außer sichtweite, Vögel auf dem Feld, da hab ich ihm danach aber auch gesagt das es mich ankotzt und ihn die nächste zeit an die leine genommen war mir wurscht, ich war echt genervt, am ende vom spaziergang hab ich ihn nochmal 10 min abgemacht weil ich den spaziergang mit positivem Freilauf beenden wollte... und dann bin ich heim... Ob das richtig ist weiß denk ich niemand war gestern alles so aus dem Bauch heraus. An bestimmten Stellen leine ich ihn an, weil er da immer abbiegt.
 
Dabei
16 Mai 2015
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#17
Django wird jetzt 10 Monate und es gibt immer mal wieder Phasen, da läuft der Rückruf toll und mal wieder nicht. Er hebt seitdem 1.1.16 sein Bein und ich habe das Gefühl, dass er seitdem extrem auf Durchzug stellt, wenn ich ihn rufe. Er läuft dann einfach zu fremden Hunden auch angeleinte, was er ab und zu vorher auch gemacht hat, aber er reagiert manchmal null. Heute ist er einfach mit anderen Hundebesitzern mitgelaufen, weil da auch andere Hunde waren und er da schön "Party" machen konnte. Und kennt ihr das, wenn in gerade solchen Situationen die anderen Besitzer sagen, ach das ist nun mal so bei Hunden? Da denke ich mir immer, neee ich möchte dass mein Hund hört und nicht einfach wegläuft und dann komme ich mir oft so streng vor. Also ich glaube, wir müssen die schleppleine wieder rausholen und üben. :/
 
Dabei
29 Mrz 2015
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#18
Ja das kenne ich nur zu gut. Ich hatte mir das anders vorgestellt, hatte gedacht, ich bekomme zig neue Bekannte durch den Hund und stattdessen nun eher Leute, die mich komisch angucken. Naja. Eben weil mir viele Dinge wichtig sind, wie euch ja allen hier. Nur eben hier bei uns den Leuten oft nicht. "Lassen Sie sie doch machen. Sollen doch auch Spaß haben." In eurer Situation würde ich Django schon ran rufen, wenn du andere Hunde nur siehst, damit er nicht einfach hingeht. Ich habe momentan eine ultrakurze Leine immer dran, daran kann ich sie eben festhalten. Nutze ich auch an den Tagen, wo es irgendwie überhaupt nicht geht zu warten, bis das Kommando zum los laufen kommt... Nur als Alternative zur Schleppleine für dich. Witzig ist, dass es manchmal super klappt und dann wieder überhaupt nicht und ich schwanke immer zwischen stolz und verzweifelt. Man lebt nur im jetzt, so was Blödes, dabei weiß man es doch eigentlich besser...
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#19
Heute habe ich zufällig das ultimative antiabhau Spiel für Lassie gefunden. Ich habe unseren Futterdummy ausgegraben und mitgehabt. Da kam ihr überhaupt nicht annähernd der Gedanke sich weiter als 3 Meter von mir freiwillig zu entfernen. Anfangs im Dorf zeigte sie Anzeichen nach Katzen zu suchen, da hab ich ihr den Dummy versucht drauf zu werfen, er fiel zu weit und wurde sofort apportiert. Beim Hingehen habe ich sie mit dem Dummy gescheucht, also sie immer wieder holen lassen, an besonders gefährdeten Stellen ohne Absitzen. Beim zurückgehen habe ich ihn mitten in die gefährdeten Stellen geworfen. Lassie hat nicht einmal nur das geringste Anzeichen von "abhauen" gezeigt.

Diese kleine Hexe macht das wirklich nur als Langeweile... .
Vielleicht klappt das bei euch ja auch. Zum löschen des Verhaltens werde ich den Dummy jetzt öfter einsetzen.
 
Dabei
29 Mrz 2015
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#20
Hihi das ist genau die Strategie, die wir im Antijagdtraining lernen. Du brauchst was wahnsinnig Interessantes, damit du dem Jagdreiz mit einem ebenbürtigen oder besseren Reiz begegnest und sozusagen den gleichen Trieb befriedigst. Toll, dass es bei euch klappt!
Momentan ist es bei uns so kalt, dass ich keinen Dummy oder ähnliches mitnehme. Stattdessen sind die Hände in der Hosentasche. Emelie klebt regelrecht an mir, die Hand kann ja jeden Moment mit einem Leckerlie erscheinen...
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#21
Danke für die Erklärung, jetzt weis ich das mein gutes Gefühl nicht nur Schein war. Ich finde es nur lustig da ich den Dummy nur mitgenommen habe weil mir der Plastikstock zu groß war und nicht in die Tasche passt. Der Dummy geht gerade noch hinein.
 
Dabei
29 Mrz 2015
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#22
Was machst du in den Dummy rein oder kann man den nicht befüllen? Ich habe nämlich das Gefühl, unser Dummy ist noch nicht interessant genug. Man kann natürlich auch einen Ball o.ä. nehmen. Mit dem haut sie aber gerne ab und tötet ihn, statt ihn mir zu bringen. Den Dummy bringt sie zwar sofort aber eher lustlos.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#23
ich habe ihr die normale tägliche Trockenfutter Ration reingetan. Es waren aber noch adere trockene Leckerli drinnen. Sie bekam dadurch immer Überraschung. Falls du auch "Süßigkeiten" deinem Hund gibst, Frolic mini für Kleine Hunde, ist bei Lassie Schokoladenersatz, für die tut sie fast alles.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#24
Ich hab so ne ähnliche Strategie :) bei und ist es der Ball an der Schnur, der Saftystick, Frisbie immer mal so mal so, damit es spannend bleibt und der Hund nie weiß was ich jetzt wieder tolles aus der Tasche zaubere. Futterdummie ist mir für uns noch zu riskant, da sie den nicht zurück bringt sondern versucht zu öffnen.

Ich komme mir auch immer streng vor, wenn ich andere so beobachte. Andererseits denke ich aber auch ich bin nicht streng genug oder mache nicht genug. Wenn ich mir auf Youtube anschaue was andere in dem Alter schon können, denke ich mein Hund kann nix. Schaue ich mir in der HuSchu die Gleichaltrigen an, habe ich keine Bedenken, da macht Paula alles mit und auch irgendwie sorgfältiger und gelassener.
 
Dabei
10 Dez 2015
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#25
Also ich mache es verschieden... Wenn ich weiß, dass es gefährlich werden könnte, lass ich den Hund auch an der Stelle bei Fuß laufen und gebe ihn danach wieder frei. Alternativ, bei ungefährlichen Orten, lass ich den Hund (so er es kann) im "platz" kurz davor warten, gehe weiter und rufe ihn dann wenn ich am besagtem Ort (bei uns ist das z.b. das Igelfutter was unsere Nachbarin immer auf der Terrasse stehen hat :mad:) vorbei bin, zu mir. Somit bekommt sie in dem Moment keine Aufmerksamkeit (da ich ja weiter laufe), muss sich aber auf mich konzentrieren, weil sie nur los darf wenn ich das Kommando gebe. Das funktioniert aber natürlich nur wenn das "Platz auf Distanz" sicher klappt. Sollte ich merken, dass sie im Lauf doch die Tendenz hat, gebe ich ihr ein erneutes "Platz" und sie muss wieder warten bis sie aufschließen darf zu mir. Ich finde das ist auch so ein tolles Spiel, was man immer zwischendurch mit dem Hund machen kann, um ihn in jeder Situation kontrollieren zu können und die Aufmerksamkeit des Hundes auch auf Entfernung sichern zu können. Beim Ranrufen baue ich dann noch Kommandos wie "Dreh dich" o.ä. Ein und werfe dann das Leckerlie zu. So bleibt das ganze für den Hund ein Spiel was Spaß macht.
 
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31 Aug 2015
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#26
Wenn wir zu zweit mit Hund spazieren gehen, bauen wir auch oft spiele mit ein, einmal das spielzeug zu mir bringen, dann im nächsten Moment zu der anderen Person, oder rufen mal abwechselnd und als belohnung gibt es ein tolles spiel. Oder wir (Menschen) rennen ein stückchen. Intressant ist wohl das A und O. Aber ein Patentrezept gibt es wohl nicht weil unsere Aussies uns ja schnell durchschauen :) Von daher mach ich immer eigtl gerade das was mir einfällt und wenn ich mal lustlos bin geh ich lieber einmal mit schleppleine als ihm eigenständig zu überlassen sich auszutoben..Bei gewissen absehbaren situationen leine ich ihn einfach an und übe gleichzeit das er bei mir läuft. Dummy bringt er mir zwar zuverlässig ist bei uns aber nicht sooooo interessant das er andere dinge liegen lassen würde, er liebt zwar den dummy aber warum das so ist weiß ich nicht:confused:
 
Dabei
21 Feb 2011
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#27
Wenn ich das hier so lese, dann entsteht für mich der Eindruck (also mein ganz persönlicher Eindruck), dass ihr alle viel zu viel macht.
Nicht ihr sollt euch am Hund orientieren....sondern eher umgekehrt. ;)
Denn, so blöd wie es klingt, Distanz schafft Nähe.

Ausserdem geht es doch darum, was Nadine machen könnte, wenn ihr Hund abhaut, um gerufen zu werden. Klar, am Abhauen hindern ist eine Sache.....welche Möglichkeiten gibt es, wenn es doch passiert? Was kann man tun, damit der Hund keinen Erfolg hat....also, wie bring ich ihn dazu, zu mir zu kommen, ohne dass ich ihn rufe?
 
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26 Mai 2015
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#28
Hallo,

ich habe bisher auch immer den Kasper für meinen Hund gemacht.
Wie es in vielen Hunderatgebrn steht, wie es mir in der Hundeschule vermittelt wurde, wie es hier oft zu lesen ist: "machen sie sich interressant für ihren Hund"

Aber er ich bin zu der gleichen Auffassung wie Gundi gekommen. Es kann doch nicht sein dass ich Mega vorrausschauend durch die Welt gehe, mir jede Stelle merke (wie die hier angesprochene Böschung) wo der Hund eben was interressanter findet und ihn dann präventiv anleine, ablenke usw. Was lernt der Hund den dabei? Etwa dass er das nicht soll (hinter der Böschung verschwinden)? Was lernt er denn wenn ich rufe und er nicht sofort kommt und ich mich verstecke, oder weglaufe, dass er sich nicht weit entfernen soll? Ich glaube nicht.

Wie mache ich dem Hund klar dass diese Böschung verboten ist? Es an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt verboten ist sich weit zu entfernen. Er hier und jetzt gerade nicht den vollen Schnüffelspaß hat, sondern einfach folgen soll.

Hat sich der Hund zu weit entfernt und trabt endlich wieder an und ich nehme ihn dann an die Leine, er verbindet das doch nie im Leben damit sic nicht weit entfernen zu dürfen (es ist schon zu lange her).

Ich cc kann mich mit Futterdummi, Bällen usw. Interressant machen, ok, aber bin dann wirklich ich interressant? Oder nicht doch eher der Futterdummi etc. Und was wenn der Hund das was da an der Böschung ist, eben interressanter findet?

Ich war mit meiner HuSchu zunehmend unzufriedener weil die Hunde gelobt werden wenn sie gewünschtes Verhalten zeigen. Aber jede Art der Sanktion fehlt wenn sie es nicht tun, oder gar unerwünschtes Verhalten zeigen (sich zu weit entfernen, abhauen, die Böschung rauf etc.
Was lernt der Hund denn da? Bei dir ist es schön? Da gibts nen Keks, n Ball, n Spiel. Oh wenn ich das mache bekomme ich Aufmerksamkeit und Bestätigung. Das mache ich mal öfter. Ja klar das funktioniert. Aber doch nur bis zu nem gewissen Grad.

Der Hund zeigt das Verhalten dann doch trotzdem nur wenn er Bock dazu hat.

Jetzt hat hat er mich aber obwohl es doch so schön bei mir ist, trotzdem wieder im Wald stehen lassen. Weil die toten Frösche hinter der Böschung eben tausendmal besser sind, als alles was ich so habe. Was dann? Unerwünschtes Verhalten ignorieren, soll man. Aber mal im Ernst, lernt der Hund da: oh die hat mich nicht beachtet, ich soll das nicht. Oder lernt er nicht viel mehr, oh die macht nix, es wird also gebilligt was ich tue?

Solche Gedanken plagten mich schon länger, Montag hatte ich ein erstes Gespräch mit einem Hundetrainer der mir was ähnliches erzählt hat und gestern habe ich ein Buch gelesen das die gleichen Fragen stellt. Eine ausreichende Antwort habe ich jetzt noch nicht, aber in Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer hoffentlich bald.
 
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22 Sep 2014
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#29
Aber jede Art der Sanktion fehlt wenn sie es nicht tun, oder gar unerwünschtes Verhalten zeigen (sich zu weit entfernen, abhauen, die Böschung rauf etc.
Bin da voll bei dir! Ein GEZIELTER "Anschiss" bringt oft mehr, als immer nur mit Leckerchen um sich zu schmeißen. Nein,ist nein und ich erwarte, dass mein Hund auch mal schaut, wo ICH bleibe.
Dieses "in die Böschung rennen und auf Rückruf hören, um dann ein Leckerchen zu bekommen" hatten wir auch schon. DAFÜR GIBT ES ABER NICHTS! Stattdessen bin ich dann mal selbst losgerannt und habe nicht gewartet:muss Herr Hund eben nicht dort runterrennen... ansonsten kann man seinen eigenen Hund ja gut lesen und vorher mit einem (so ist es bei uns): "WAG DICH NICHT!"dazwischen gehen.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#30
Wenn ich das hier so lese, dann entsteht für mich der Eindruck (also mein ganz persönlicher Eindruck), dass ihr alle viel zu viel macht.
Nicht ihr sollt euch am Hund orientieren....sondern eher umgekehrt. ;)
Denn, so blöd wie es klingt, Distanz schafft Nähe.

Ausserdem geht es doch darum, was Nadine machen könnte, wenn ihr Hund abhaut, um gerufen zu werden. Klar, am Abhauen hindern ist eine Sache.....welche Möglichkeiten gibt es, wenn es doch passiert? Was kann man tun, damit der Hund keinen Erfolg hat....also, wie bring ich ihn dazu, zu mir zu kommen, ohne dass ich ihn rufe?
Genau das habe ich mit meinem Geschreibsel auch sagen wollen, nur du, Gundi, kannst es besser formulieren :D.

Ich denke nämlcih auch dass man ab einem gewissen Punkt "zuviel" macht und sich irgendwann auch zu sehr auf Hilfsmittel wie Schlepp, Futterbeutel, Clicker und so weiter verlässt. Das ist schade, denn eigentlich bringen wir schon auch genug mit, eben mit Körpersprache, Stimmlage etc..

es tut mir leid wenn ich das so sage, aber ich würde es dem Hund schlicht und ergreifend verbieten einfach abzuhauen.
Desweiteren würde ich den hund keinesfalls loben wenn er nen Quatsch macht und dann kommt und ein Lecker erwartet. Wenn der Hund weiß was "hier" bedeutet, und das ist ja der Fall, sollte man schon intermittierend verstärken. Heißt abwechslungsreich und nicht nach jedem rückruf. So bleibt die motivation höher.

Als Training für die kommunikation, aber auch so mal zum Spaß, finde ich es nicht verkehrt wenn man mal "stille" Spaziergänge einbaut.
damit meine ich den Hund mal komplett ohne Stimmkommando UND OHNE HANDZEICHEN zu dirigieren. Sinn und Zweck der Übung ist es sich der eigenen Körpersprache bewusst zu werden. Zb wie zeige ich dem Hund "sitz" wenn meine hände am rücken sind und ich nix sagen darf. Wie hole ich ihn zu mir, wie verbiete ich etwas, ohne Stimme, ohne Hände. Ein weiterer Pluspunkt dieser Übung ist, dass der Hund mitdenkf und nachdenken muss und so wird auch sein Blick für uns geschärft.

Wie ist es denn wenn er dann wieder kommt, wie reagierst du da?
 

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