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Abhauen und auf Rückruf warten..

Dabei
3 Dez 2013
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#31
den Eindruck, was Gundi gesagt hat, hatte ich auch langsam.. ist halt eben die Frage, was man will: selbst dafür verantwortlich sein, dass der hund einen immer im blick hat und einen nicht aus den Augen verliert/ sich zu weit entfernt oder ist dass die Verantwortung vom Hund. Das Spielchen mit in den Wald rennen stehen bleiben und erwartungsvoll anschauen, hab ich auch schonmal erlebt, besonders wenn ich leckerlies dabei hatte (die hunde sind halt schlau :D ) meistens musst ich da dann einfach lachen. aber ich denke effektiv ist, nicht die stellen oder dieses verhalten noch besonderer zu machen, indem man ein riesen tamtam verantstaltet, dass der hund ja in der nähe bleibt, 1000 spielzeuge herausholt, herruft ect, weil was passiert, wenn man mal nichts dabei hat?! ich wünsche mir, dass mein hund auch bei mir bleibt, wenn ich nichts dergleichen dabei habe.. bzw generell, dass mein hund mir folgt, nicht nur, weil es bei mir spielzeug oder leckerlies gibt... am effektivsten war bei mir bei so einer situation, dass ich einfach stinknormal weitergelaufen bin, ihn nicht angeschaut habe (selbst das ist bei meinem oft bestätigung), selbst als er kurz danach wieder da war...
wenn es eine gefährliche stelle ist, muss man natürlich schon anders nochmal schauen, wenn echt die gefahr besteht, dass er auf die straße rennt oder so.. aber dann ist es ja auch eine andere stuation und nicht dieses "spiel" sondern jagdverhalten oder anderes..
 

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Dabei
29 Mrz 2015
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#32
Ich habe auch viel darüber nachgedacht und mir meine Strategie dafür überlegt. Ich denke, nur positiv geht nicht. Der Hund muss auch wissen, was er nicht darf. Erwünschtes Verhalten wird positiv konditioniert, negatives ignoriert oder geahndet. Ahnden (aktiv) geht bei mir mit Stimme, Körperhaltung und Berühren (anticken). Passiv mit Schlepp oder Leine durch „spüren“ oder dadurch, dass ich mich z.B. verstecke, wenn sie zu wenig auf mich achtet oder auch, dass ich in so einem Fall was „interessantes“ finde, was der Hund dann aber nicht bekommen darf.

Meine Hoffnung ist, dass sich diese Konditionierung so gut festsetzt durch Training, dass im Laufe der Zeit immer weniger Situationen entstehen, in die man eingreifen muss. Ich habe auch keine Lust, ewig wie ein Kundschafter durch die Gegend zu rennen und alle Hasen- und Wildspuren usw. noch vor meinem Hund zu sehen. Momentan mache ich das mit aber irgendwann in den nächsten 1-2 Jahren sollte es entspannter werden.

Wenn mein Hund nicht sofort kommt, wird strenger geguckt und auch schon mal gemeckert. Läuft sie einem Vogel hinterher schimpfe ich. Dreht sie zu mir ab, wird toll gelobt und gespielt. Sehe ich, wie sie etwas sieht und sich anspannt und ich bin neben ihr, gibt es einen Tick in die Seite (möglichst die von mir abgewandte), gleichzeitig die verbale Warnung („Frollein!“). Entscheidet sie sich für mich, Party.

Merke ich, dass sie einen schlechten Tag hat (oder ich), bleibt sie an schwierigen Stellen an der Leine. Ziel ist ganz klar Konditionierung: vom Reiz weg -> Zuwendung oder Spiel oder zum Reiz hin -> Ärger. Ich baue einfach drauf, dass mein Hund sich immer öfter für die Kooperation entscheidet.Es ist ja auch keine Dogge sondern ein Aussie. Deswegen finde ich auch, dass ich schimpfen kann, wenn sie beim Rückruf nicht sofort kommt (wenn es nicht mehr als ein paar Minuten dauert). Denn dass ich vorher gerufen habe, als sie gestartet ist, sollte sie noch erinnern,wenn sie wieder da ist.

Grundsätzlich versuche ich aber auch, sie Hund sein zu lassen. Gerade als Junghund. Das heißt ich verstehe, dass ihr mal langweilig ist, sie auch mal Mist macht. (die Frösche - Frau Rossi...). Da muss ich die Runde dann eben interessanter gestalten und ein paar Auflockerungen einstreuen. Dann ist sie eigentlich auch wieder aktiv bei mir. Wenn ich dazu keine Lust habe, nehme ich sie lieber an die Leine. Und dass mal Sachen daneben gehen, ist kein Drama. Das ist für mich besonders schwer. Mir hängt so was lange nach, wenn ich z.B. irgendwo nicht genug aufgepasst habe. Ich lerne auch selber eine ganze Menge.

Im Laufe der Zeit hoffe ich, dass wir immer mehr zum Team werden und sie immer lieber was mit mir macht als sich meinen Unmut zuzuziehen. Und bis dahin muss ich halt mehr aufpassen. Vielleicht ist das naiv gedacht, aber das ist im Großen und Ganzen mein Plan. Ich bin gespannt, wie oft ich den wohl ändern muss…
 
Dabei
21 Feb 2011
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#33
Ich glaube, kein Hund der Welt kommt immer sofort, wenn man ihn ruft ;) Und auch nicht immer freudig. Es kommt ja auch darauf an, wobei ich ihn unterbreche.
Das ist völlig normal und damit muss Mensch leben :D
Ich schimpfe dann auch nicht....besser ist es, die Ruhe zu bewahren und so weiterzumachen, als wär nichts gewesen bzw, wenn der Hund es übertreibt ihn einfach kommentarlos anleinen. So mach ich das immer.
Ob der Hund sich erinnert, wenn er beim Durchstarten gerufen wird, hängt sicher auch vom WARUM ab. Rennt er los, weil gerade ein Karnickel seinen Weg kreuzt, wird er das Rufen gar nicht mehr wahrnehmen. Er hört es schlicht nicht, weil so viele Hormone in seinen Körper schießen, dass er sich in komplett anderen Dimensionen als der Mensch befindet.
Wenn Hund etwas interessanter findet als mich, dann packe ich bestimmt nicht irgendwelche Leberwursthappen oder sonstiges aus. Haut er ab zu irgendwelchen Fröschen (köstliches Beispiel), geh ich zb hinterher und treib ihn weg.....und zwar von den Fröschen und von mir. Auch hier wieder: Distanz schafft Nähe. Oftmals reicht es, wenn man das ein- oder zweimal macht. Denn eins ist auch klar: allein bei den Fröschen will der Hund nämlich auch nicht bleiben ;)

Schon wieder viel zu viel OT.
Ich würde versuchen, diese Verhaltenskette zu unterbrechen, in dem ich etwas tue, womit der Hund nicht rechnet.
Hund rennt weg, damit er gerufen wird, damit er den Keks bekommt......ok, wenn er dann dasteht und auf den Rückruf wartet, wäre wegjagen vlt eine Idee. DAS SOLLTE MAN SICH ABER UNBEDINGT ZEIGEN LASSEN!!! Wichtig ist, den Hund danach sofort wieder neutral bis freundlich zu sich zu rufen. Wenn man das richtig macht, wird er sofort kommen.
Ist einem das nicht sympathisch, könnte man sich als Mensch mal mit anderen Dingen beschäftigen, zb mit dem Lieblingsspielzeug des Hundes. Den Hund nur aus den Augenwinkeln beobachten und mit dem Spieli rummachen. Die meisten Hunde werden neugierig und kommen. Auch hier kann man den Hund dann rufen, wenn er schon auf dem Weg zu einem ist. Nur die übliche Belohnung würde ich da für das Kommen ausfallen lassen. Die würde ich erst fürs Bleiben geben.
 
Dabei
31 Aug 2015
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#34
also ich schließe mich frau rossi und gundi absolut an. Ich muss zugeben das ich auch übermotiviert war als mein aussie bei mir einzog und tausend methoden am liebsten in eine verpackt hätte. oder lange versucht hab mit party machen bei mir zuhalten. Ich mach das teilweise heute noch, spielchen einbauen.

Aber mal ganz ehrlich, zurzeit frage ich mich auch ob es das ist und ich finde es wird zu viel tam tam um alles gemacht wenn man mal drüber nach denkt... was wir uns unseren hunden anpassen??!! mal party hier, mal zum affen mach da, spielzeuge dummy pfeife futter wasserflasche quietschi bewaffnet fort und da ist nur die hälfte erwähnt... irgendwo kanns das ja nicht sein? sicherlich unterstützen die im rahmen aber mir wird es langsam zu blöd ständig meinen Hund zu bespassen das er nicht auf dumme Gedanken kommt oder übungen einzubauen. MAL ja aber IMMER? NEIN!

Ich kann nur von meinen persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen erzählen:

ich erinnere mich an meine Kindheit - ich bewundere in dem Punkt bis heute meine mama, 4 Hunde hatten wir - zwei Terrier, ein Hovawart, ein Herdenschutzhund. Der Herdenschutzhund war dann alt und ist gestorben aber es waren trotzdem noch drei.
Meine Mama war Erziehungsperson für die Hunde ganz klar. Und sie hatte alle (obwohl auch nicht einfach) komplett unter kontrolle und das komplett ohne hundeschule, ohne tam tam - nur mit ihrer person. Und alle waren zu 90 % ohne leine.
Meine Mama hat weder früher, noch heute - sich mit anderen Dingen interessant gemacht. Ich glaub sie würd nicht mal auf die Idee kommen:D - und dieses "einfache" ist schon wieder toll
Sie hat sich auch nie Gedanken über die Erziehung gemacht,
"von wegen wie hört er am besten, wie klappt der rückruf am besten, wie läuft er am besten an der Leine, wie viel leckerlies stecke ich heute ein, brauche ich einen ball für unterwegs"...

Ich kann mich nicht daran erinnern das je ein Hund gezogen hätte, und sie war immer mit drei Hunden spazieren, mit drei hunden im urlaub, teilweise mit drei Hunden mal durch die Stadt, die Hunde die meinen mama großgezogen hat waren umkompliziert hoch zehn, und das in allen lebensituationen - unsere hunde waren alle super verträglich - waren immer dabei - sie hatte nie probleme mit ihren hunden. Bei Ihr gabs einfach Regeln für uns Kinder und auch für die Hunde und die galten, fertig.

Sie hat noch nie, nicht mal einen Gedanken darüber verschwendet ob die methode jetzt richtig ist oder ob es doch eine andere gäbe die vielleicht besser fruchtet, für sie war die regel so und fertig. Und hier steckt in meinen augen das Geheimnis!

Ihr jetziger hund ist auch wieder so hammermäßig, er ist jetzt 2 jahre und hat sich zu einem traum entwickelt. Und alles wieder einfach nur durch liebevolle strenge und konsequente erziehung, ich glaub nicht das meine mutter überhaupt wüsste was ein dummy ist :D Und wenn ein Hund mal auf abwegen kam und er kam zurück - ja da wurde AUCH MAL geschimpft - (auch wenn es immer überall heißt loben)

Meine mama war schon immer unheimlich konsequent mit einer gewissen strenge aber dabei auch unheimlich liebevoll,
Ihre hunde hatten schon immer die volle Freiheit.

Sie hat auch die hunde sehr geliebt aber ich würde behaupten ALLE Hunde die sie je hatte haben sie immer ein stück weit mehr geliebt
.

Und vorallem MEIN Aussie ist bei meiner mutter unheimlich nett, egal ob im freilauf oder zuhause, sie fragt mich immer was ich für probleme habe *gg*
- er schmachtet sie regelrecht an und weiß genau welche regeln dort gelten, obwohl sie es ihm NIE!!! beigebracht hat, das war einfach so da von anfang an, ..... körpersprache? ausdruck? geradlinigkeit die die Hunde sofort spüren ob vorhanden oder nicht!

Klar ist nicht jeder mensch so, ich übrigens auch nicht - ich zweifel oft an mir was ich tue oder nein nennen wir es eher überdenken ob richtig oder nicht und genau hier ist der knackpunkt.
ABER definitiv regt es zum nachdenken an, finde ich, um mehr an uns zu arbeiten, mehr an unserem ausdruck und an unserer geradlinigkeit, wir wissen doch wer wir sind, wir wissen doch im grunde was wir wollen? wir wollen ja auch nicht das er die couch anbeißt das sagen wir doch auch ohne nachzudenken was besser wäre ?
Vorraus denken oder in Situationen anleinen mache ich mit meinem in der pubertät jetzt auch noch oder mal einen reiz umlenken aber ich erzähle das mal um allgemein mal das thema zu überdenken und meinen Eindruck zum Thema abhauen, rückruf, aufbau etc. Hoffe es ist jetzt nicht zu langatmig.
 
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Dabei
26 Mai 2015
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#35
So eine Mutter hatte ich auch, mein Vater, meine Brüder, haben jedes Tier nach Hause geschleppt. Ob Kaninchen, Huhn, Varan, Nymphensittich, Katze, Hunde (und noch vieles mehr). Alle Tiere liebten meine Mutter. Es gab Regeln und die galten für alle. Fertig. Meine Mutter hätte nur gegrinst über die Gedanken die ich mir so mache und genickt und gesagt: mach du mal.

Bei Ihr muss es auch die reine Präsenz gewesen sein. Oh es gab auch mal Anschisse, auch für alle. Aber ich erinnere mich wenn es zB hieß: alle Mann ab ins Bett. Dann ist selbst das Huhn in seinen Käfig gehüpft, in seinen Pantoffel gekrochen und hat sich zugedeckt.
Selbst als mein Bruder älter war und unter die radikalen Tierschützer ging und einen Varan anschleppte der gesund gepäppelt werden musste. Selbst der Varan hat sich an meine Mutter gekuschelt. Ein Varan! Hallo?

Ich habe gerade Urlaub und viel Zeit so manches zu überdenken. Und ich komme zu dem Schluß mir ist das irgendwie abhanden gekommen. Ich denke zu viel nach. Als Luna damals einzog, war sie ein Hund der geklaut hat, der meinte ihm gehöre das Sofa (mein Ex hatte sich allen Ernstes ein zweites Sofa gekauft, weil Luna ihres ja verteidigte). Ich hab da nicht drüber nachgedacht, hab nicht gedacht "oh Gott ich muss zig Bücher lesen", hab nicht gedacht ich brauche jetzt erstmal n Hundetrainer. Nö! Bei mir gehörte das Sofa den Menschen. Fertig. Das Futter stand unter meiner Kontrolle, auch das der Katzen, Luna hatte da nicht dran zu gehen. Ich habe nichts besonderes gemacht denke ich. Ich zermatert mir gerade das Hirn, aber nein! Ich ja nix besonderes gemacht. Luna ist einmal durchgestartet einen Hasen zu jagen, als sie endlich wieder kam, gabs n Anschiss. Punkt. Da habe ich nicht darüber nachgedacht dass jetzt ja schon mehr als 3 Sekunden verstrichen sind und der Hund das garnicht mehr verbinden kann. Mein Ex kam mal nach Hause und ich badete gerade Luna, weil sie stank. Er war fassungslos, denn Luna hasste Wasser, besonders am Rücken, besonders am Kopf, besonders Baden. Er fragte mich wie ich es denn geschafft hätte 40 kg Hund (der sich nach seiner Erfahrung ja auch wehrt) in die Badewanne zu heben?(ich selbst wo damals 55kg). Garnicht, ich hab ihr gesagt sie soll reinspringen. Er war sprachlos. Anschließend ließ sie sich ordnungsgemäß Bürsten, auch das hielt er für unmöglich. Ich hab einfach getan was getan werden musste, es hab keine Option. Der Hund hat das gemerkt.

Warum so frage ich mich, mache ich soviel Geschiss um Paula? Woher plötzlich der Wunsch alles richtig machen zu wollen? Wieso lese ich zig Bücher, prüfe die Konzepte von Hundeschulen, versuche die und das. Gehe nur voll bewaffnet (Ball, Saftystick, usw) spazieren? Wieso mache ich so n gehampel. Luna mochte außer meinem Ex keine anderen Leute. Außer mich, mich hat sie geliebt und war selig wenn ich Ihr Sonntags mal erlaubt habe mit ins Bett zu hüpfen.

Bei Paula wäge ich jedes Fitzelchen ab. Ist das jetzt gut für den Hund? Bla bla.

Riaku schrieb: mal einen Spaziergang ohne Worte zu machen. Genau das mache ich diese Woche und siehe da es funktioniert auch. Besser sogar. Denn Paula bleibt am Straßenrand nicht nur stehen, sondern sieht mich auch umgehend an.

Natürlich werde ich auch positiv weiter bestätigen. Aber mit diesem Zukeksen ist Schluß! Lau Ex HuSchu sollte ich Paula an anderen Hunden vorbeifüttern. Nö. Madam pöbelt? Ok laufe ich halt in sie rein, Madam zieht irgrndwohin - Schneide ich sie und begrenze körperlich.

Natürlich werde ich auch weiter mit meinem Hund spielen, aber dann wenn ich Bock hab und weil es Spaß macht, aber nicht mehr um dauernd seine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen.

Ach und Frösche? :) ich hab nur gegen tote Frösche keine Changse :) die stinken und schmecken scheinbar auch noch :)
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#36
Ich finde auch, das insgesamt zu viel Brumborium um die Erziehung gemacht wird. Ich gehe meistens nur mit Leckerli und Beutel spazieren. Beim radeln hab ich nicht mal Leckerlis mit. Aber hin und wieder habe ICH Lust mit dem Hund beim gehen zu spielen und dann nehme ich etwas mit. Der Dummy war reiner Zufall aber da es gut funktioniert hat werde ich, wenn ich gar keine Lust auf Auseinandersetzungen habe darauf zurück greife. Ansonsten bekommt Lassie auch mal einen gehörigen Schrei wenn sie ansetzt "weg zu laufen". Dreht sie dann ab und kommt (im Bogen) zurück, wird sie belohnt. Lassie ist jetzt gut 2 Jahre und zeigt ansatzweise Jagdambitionen. Wir können sie aber in 9 von 10 Fällen zurück pfeifen.

Auch unsere Famlienhunde in unserer Kindheit, liebten meine Mutter, sie wurden konsequent, aber durchaus (wie es damals üblich war) körperlich gezüchtigt. (War nur anfangs ganz kurz und selten). Am meisten liebten sie aber mich, weil ich mich mit ihnen beschäftigte,.
Mit 13 fing ich das arbeiten im Hundeverein an. Wir hatte einen super Leiter der uns von Anfang an die klassische Konditionierung lernte, aber nicht nur den Teil der positiven Verstärkung, sondern auch die anderen 3.
Die gehen mir in der heutigen Zeit ab. Es existiert bei vielen nur die positive Verstärkung. Und wir wurden teilweise angegriffen weil wir NEIN zu unserem ´Welpen gesagt haben und ihn nicht ignoriert habe.

Ein anderer Aspekt ist, das Lassie eine andere Stellung innerhalb der Familie hat, als unsere Hunde früher. Früher waren sie der Hund, heute ist Lassie ein Familienmitglied, nicht vollwertig aber doch mehr als früher. Meine Eltern haben sich wenig Gedanken darüber gemacht, ob der Hund alleinbleiben kann, er musste es, es gab keine Alternativen, und es klappte. (Er musste nie extrem lange alleinbleiben.)
Das habe ich bis jetzt übernommen. Auch die Einstellung das Lassie bestimmte Dinge einfach auszuhalten hat, zum Beispiel, Stadt, Auto, Verkehrsmittel, Fähre..... . Hier mache ich aber Zugeständnisse, Lassie war früher sehr schnell gestresst, da haben wir sie langsam daran gewöhnt.

Die Zeiten haben sich geändert und auch die Anforderungen an die Hunde. Leider wird oft nicht mehr auf das eigene Bauchgefühl gehört. Und vor allem hat sich aber auch die Akzeptanz für die Eigenheiten des Hundes gewandelt. Ich kann mich sehr gut an einige Exemplare erinnern die keine Kinder mochten und deshalb weggesperrt wurden wenn ich kam. Das war so und war o.k. . Wenn Hunde auf der Straße bellten oder ihr Grundstück bewachten waren sie Aufmerksam, aber sicher kein Fall für andere Erziehung.

Trotzdem bin ich ein Kind dieser Zeit´. Ich werde weiter den Spagat zwischen Bauchgefühl und konsequenter Erziehung machen. Und ich werde auch weiterhin Stolz und Glücklich sein über meinen Hund mit all ihren Ecken und Kanten.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#37
Ihr werdet lachen, aber genau solche Gedanken mache ich mir auch oft .
Meine erste Hündin vor nunmehr 20 Jahren war unerzogen und obendrein bissig (ein dritte Hand Hund aus ganz schlechter Haltung halt), trotzdem habe ich sie überall mit hingeschleppt ohne groß drüber nachdenken und es ist nie was passiert, obwohl sie grade mal zehn Kilo weniger wog als ich zu der Zeit.
Bei meinen Rüden habe ich anfangs bei der Erziehung komplett versagt, die haben geklaut wie die Raben und gezogen wie Hechtsuppe , aber ich hab mir da nie groß einen Kopf drum gemacht.
Sie waren halt trotzdem alltagstauglich in meinen Augen und obendrein totgut und daher aus meiner Sicht überhaupt nicht problematisch.
Da wurde auch mal heftiger gebrüllt, wenn die Ohren auf Durchzug waren und sie haben kein Trauma davon getragen.

Wenn die mal nicht zurück kamen habe ich halt gewartet, gejagt haben sie nicht, zurück sind sie wirklich immer recht schnell gekommen - wo sollten sie auch groß hin? So zumindest mein Denken damals.
Einmal habe ich den Iren nachts vor der Metzgerei abgeholt (wir sind tagsüber dran vorbei und er fand den Geruch so toll...ich konnte mir schon denken, wohin er wollte, als er plötzlich durchgestartet ist).
Ich stand auf der Wiese, mein Hund lief frei , drehte sich um und war verschwunden.
Also habe ich mir den zweiten geschnappt und bin ihn suchen gegangen und war heilfroh, als ich ihn gefunden hatte...über nicht funktionierenden Rückruf und die Lösung des Problems mittels Erziehung habe ich damals ehrlich gesagt überhaupt nicht nachgedacht.

Aber bei Finn wollte ich von Anfang an alles ganz anders und vor Allem richtig machen .
Mein erster alleiniger Welpe, mein erster reinrassiger Hund, zudem ein Aussie..ich habe gelesen und gefragt und mir eine Hundeschule gesucht und war sowas von bereit meiner Meinung nach *g*
Und jetzt zerbreche ich mir teilweise über Dinge den Kopf, von denen ich bis vor einigen Jahren nicht mal wusste, dass es sie gibt.
Andererseits bin ich so stolz auf meinen relativ gut erzogenen Hund und derart angenervt von nicht erzogenen Hunden, dass ich heute jeden verstehen würde, der mir damals eine Standpauke gehalten hätte (hat nur komischerweise nie jemand getan, weil hier am Dorf offenbar jeder die gleiche Einstellung hatte früher).

Meine Freundin ist übrigens auch so eine Person, bei der Alles und Jeder -Mensch wie Tier- sofort "funktioniert" ohne zu hinterfragen.
Die schnappt sich Finn, geht ohne Leine mit ihm spazieren (weil sie die Leine nämlich vergisst!) problemlos an anderen Hunden, Joggern etc. vorbei und Finn läuft anstandslos bei ihr im Fuß , ohne dass sie das erst einfordern muss.
Da frage ich mich dann schon ab und an, ob mir was Wesentliches abgeht.
 
Dabei
17 Jun 2013
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#38
Ich kenn das ganze Thema aber nicht von meinen Hunden!
Meine schauen sich immer um wo ich bin, bleiben bei fast jeder Kreuzung mal kurz stehen um zu sehen wo wir langgehen. Denn ich bin ich bereit 1. den Hampelmann zu spielen 2. dauernt auf sie "einzureden".

Aber der Hund einer guten Freundin ist meine persönliche Katastrophe.
Der Hund sieht sich kein einziges Mal um wo die Besitzter sind. Hat dabei auch einen RIESEN radius! Trifft er auf Menschen, werden die so und so ignoriert von ihm. Andere Hunde auch zu 90 prozent. Er hält abstand oder legt sich selbstständig ins Platz und wartet bis der Hund vorbei ist. Er ist auch nur abrufbar, wenn Herrchen richtig "grantig" wird. Vorher ist im alles egal.
Einerseits beneide ich das, denn der Hund ist so neutral zu allen Begegnungen, traumhaft. Aber so total unabhängig ist wirklich schlimm!
Einmal meinte unser Freund. "Ihr habt wenigstens etwas von eurem Hund beim Spaziergang" Ja sie latschen auch nur hinter dem Hund hinterher! Muss dazusagen, dieser Hund ist ein ausgebildeter und einsatzfähiger (aber pensionierter) Rettungshund. Macht dort seine Arbeit traumhaft, aber was den Spaziergang anbelangt ist dieser Hund einzigartig für mich!
 
Dabei
7 Okt 2014
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#39
Mein Gassihund hat einen "Radius" von mehreren hundert Metern, wenn der irgendwo eine Wurzel sieht, die er unbedingt haben muss.
Die Besitzerin lässt ihn machen, beim Spaziergang könnte man meinen, sie sei allein unterwegs.
Bis es dann im Gebüsch raschelt und ein großer schwarzer Labbi mit halbem Baum im Maul angerannt kommt und damit dann wieder die nächste Böschung hochrennt.
Der interessiert sich bei ihr auch Null für andere Hunde oder Menschen, wenn sie laut wird kommt er auch, sie kann ihn auch kurz ins Fuß nehmen oder absetzen, alles kein Problem.
Aber für mich wäre das nichts (mehr), ich hasse es, wenn mein Hund aus meinem Sichtfeld verschwindet.
Anfangs fand ich es noch beneidenswert, dass der Labbi sich derart selbst beschäftigt und nicht wie Finn immer um mich herum wuselt unterwegs, mittlerweila würde ich im Leben nicht mehr tauschen wollen.
Da kann ich ja direkt allein durch den Wald latschen und da habe ich mal gar keinen Bock drauf.
Wir machen zwar meist nicht viel bei normalen Spaziergängen, aber ich rufe Finn immer mal wieder ab, lasse ihn irgendwo drumherum laufen , "großer Hund" an Bäumen machen oder lege ihn auf Entfernung ab , schicke ihn durch meine Beine im Slalom oder so.
Das macht uns beiden Spaß und ohne das wäre ein Spaziergang doch auch stinklangweilig!
Klar gehe ich auch oft stramm einfach meines Weges und beachte ihn nicht groß, dann hänge ich halt meinen Gedanken nach oder guck mir die Umgebung an und er schnuppert irgendwo.
Aber immer in meiner Nähe, und wenn ich gedanklich zu sehr abdrifte, werde ich plötzlich angestupst und er fordert mich auf, jetzt doch mal wieder irgendwas zu machen oder wenigstens zu sagen.
 
Dabei
18 Okt 2015
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#40
Genau die selben Gedanke habe ich auch. Ich habe mich sehr viel mit positiven Verstärkern durch die Erziehung gehangelt, das hat bisher auch ganz gut funktioniert. Jetzt ist mein Hund 10 Monate alt und ich finde, dass es auch an der Zeit ist, dass er ein Verbot versteht und akzeptiert. Mein Problem ist zur Zeit, dass ich nicht weiß welche Verbotsmöglichkeiten es gibt. In der Wohnung habe ich das Gefühl, dass er einfach super reagiert und weiß was in Ordnung ist und was nicht. Draußen merke ich selber dass ich nicht so klar bin in meinem Zustand von Klarheit und Selbstverständlichkeit was in Ordnung ist und was nicht. Wenn er nicht auf Abruf kommt oder erst nach mehrmaligen rufen, kommt er an die Leine. Aber er verbindet das nicht mit einer Strafe... Was ich auch schon gemacht habe, wenn er Mist frisst und er reagiert nicht bin ich hingegangen und hab ihn in die Seite gezwickt. Jetzt hatten wir die Situation, dass es auf dem Feld jede Menge frischen Mist gab und er sich da herrlich ausgetobt hat, ich ihm hinterher und versucht ihn einzufangen, alles schimpfen hat nichts genutzt. Mir fehlen Handlungsalternativen und aus dem Bauch (wie großartig eure Mütter das gemacht haben!) fehlt bei mir die Idee. Bei mir kommt kein intuitives aus dem Bauchgefühl heraus entstandenes Handeln...Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr eure Methoden und Verbote mit mir teilt. Mir fehlt in diesem Bereich absolut die Kreativität eine passende Kommunikationsbrücke zwischen mir und meinem Hund zu bauen. Ich will ihn nicht nur ablenken, sondern mitteilen, dass bestimmte Sachen nicht erlaubt sind. Und Inspiration hilft mir immer.
 
Dabei
31 Aug 2015
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#41
Da bin ich jetzt auch mal äußert gespannt - mir geht es komischerweiße bei meinem Aussie jetzt genauso. Bei meinem anderen Hund lustigerweiße nie?! Warum das so unterschiedlich bei mir jetzt ist, grenzen zu setzten weiß ich nicht aber ich bin am selben Punkt ab und zu - vorallem im Freilauf bei Situationen bei denen ich ihm mitteilen will das gewisse dinge EINFACH nicht erlaubt sind und das hat er zu lernen und bei mir zu bleiben. Kann deinen Text so übernehmen. Wenn er in unmittelbarer Nähe ist und auf den herankommen ruf nicht aufs erste mal hört, gehe ich mit strammen schritten zu ihm und unterbreche ihn und sage ein scharfes HEY, wenn er einsicht zeigt lade ich ihn zu mir ein wieder mitzukommen. Aber es gibt ja auch gewisse Situationen in denen er zu weit weg ist. Fakt ist, wenn er das erste mal nicht hört MUSS eine konsequenz folgen, wenn man fünf mal ruft und es passiert eh nichts warum sollte er sich beeilen. Wie kann ich ihm mitteilen wann radius ende ist etc pp..spuren suchen,..dauernd vorbereitet zu sein loszuspurten,.... also ich bin wirklich auch mal gespannt.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#42
Beim durchlesen Eurer Beiträge kam mir immer ein Gedanke: Wenn er zu weit weg ist und nicht hört ist es eh zu spät. Aber es sind junge Hunde und die fangen jetzt zu testen an, und einiges wird sich mit der Reife in ein, zwei Jahren von alleine geben.

Nichts desto trotz muss natürlich eine "Konsequenz" folgen. Um Lassie an den Radius zu gewöhnen, hab ich sie einfach immer wenn sie zu weit ging davor abgerufen und belohnt. Als sie anfing in den Wald reinzulaufen wurde sie auch belohnt als sie zurück kam. Das fand sie super und lief wenn sie es langweilig fand gerne rein. Als ich es merkte ignorierte ich es einige Zeit, und an Punkten wo ich wusste da ist Wildwechsel, oder Katzenspuren, spielte ich mit ihr Ball, oder Dummy, nicht geplant, ich hatte an dem Tag Lust dazu, darauf hin hat sie das Weglaufen eher gelassen. Ich wechsle jetzt öfter ab, mach sie auch körperlich durchs radeln müder. Das ungeliebte Verhalten war, ist eher wenn sie unausgelastet ist und zu viel Energie hat. Mein Sohn schreit sie beim Spazieren gehen dann in Grund und Boden, das wirkt auch.

Anschiss bekommt sie immer wieder mal, vor allem wenn sie vorm Haus Katzen jagt, und es auch noch unsere ist die sie durch Nachbarsgarten jagt. Da wird sie verbal richtig rund gemacht. Obwohl sie die Worte nicht versteht ist sie dann sehr unterwürfig, und macht sich winzig klein. Sie weis auch durchaus das sie dies nicht darf, denn sie kommt nach dem jagen schon in geduckter Haltung zurück, da brauch ich nicht mal zurufen. Und nach einem Anschiss kennt sie das Kommando "Katze nein" wieder. (Normal geht sie vorm Bett noch in den Garten und verbellt alle Katzen vor dem Zaun. Wenn wir "Katze nein" davor sagen schaut sie uns sehr wehleidig an und geht nur ganz zufällig an den Zaun. Das laute verbellen wird dann zum geflüstertem Wuffen, Frauchen ist ja schwerhörig. Nach dem Anschiss geht sie auf dem Rasen, erledigt ihr Geschäft und denkt nicht mal daran an den Zaun zu gehen, ohne das das Kommando "Katze nein" gesagt wird.

Ich glaube, dass nicht so sehr die Methode wichtig ist, sondern das ihr ihr bleibt und dahinter steht. Es ist schwer zu raten wann ihr Euch wie verhalten solltet, es ist einfach Situationsabhängig. Ihr müsst auf Euch vertrauen. (Das heißt nicht ungerecht zum Hund zu sein, aber wenn es mal passiert, wird er es auch verkraften.)
Ich wünsche euch aber viel Kraft und Erfolg
 
Dabei
10 Dez 2014
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#43
So ein ähliches Problem diskutieren wir auch ab und an aus :D Amy entfernt sich ab und an recht weit von mir... Auf Rückruf kommt sie dann schon aber sie würde nicht in der Nähe bleiben. (Das Problem mit den Leckerlie hab ich nicht, da ich keine verwende und Spielzeug gibt es auch nur im Garten) Wenn Amy während eines Spaziergangs weiter von mir weg geht, dann ruf ich sie und nehm sie an die kurze Leine (2m) und das immer! Wenn sie dann 5-10 Minuten an der Leine gelaufen ist lass ich sie wieder laufen, dann hat sich der Spuck bei ihr erledigt... Bis zum nächsten Mal :)(es kommt so ca. 1 mal im Monat vor, vor ein paar Monaten war es noch häufiger)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
31 Jan 2015
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#44
Ich sehe das wie Michaela.
Wenn der Hund zu weit entfernt ist und nicht hört, dann ists eh schon zu spät.
Und Hand aufs Herz: das kommt in der Pubertät halt schon mal vor ;)

Wenn mein Hund nicht direkt (oder zumindest einigermaßen schnell) nach meinem Kommando reagiert, gehe ich einfach weiter und wenn er das Verhalten dann nach kürzerer Zeit doch zeigt, gibt's halt nichts dafür. Dann frage ich es etwas später erneut ab.
Er soll schließlich nicht lernen, dass es egal ist, wann er etwas ausführt.

Wenn Yumo dann doch mal einem Vogel hinterherjagt und auf meinen Notfall-Pfiff nicht reagiert, tja dann bin ich stinkig, aber kann nichts dran ändern.
Wenn er dann zurück kommt, kommt für die nächsten 500 Meter oder so die Leine dran.
Und wenn es vielleicht sogar noch einmal vor kommen sollte (er hat da manchmal so Zicken-Tage, da will er einfach nicht, wie ich will) dann bleibt die Leine halt komplett dran. ;)

Übrigens: wenn Yumo mal etwas fressen sollte, bei dem ich mir vllt. nicht sicher bin, was genau es war oder er es allgemein nicht fressen soll, werde ich durchaus schon mal "grob" (in Anführungszeichen).
Bei so einer Sache kann's schließlich auch um Leben und Tod gehen, sollte der Hund einmal einen Giftköder gefunden haben und in solchen Situationen muss das "Pfui" oder "Aus" einfach sitzen.
Normalerweise dreht Yumo direkt von dem angesteuerten Ziel weg, wenn ich Pfui "brülle" (denn das sag ich dann nicht sehr freundlich)
Sollte er doch weiter hingehen und ich bin in Reichweite, dann schubs ich ihn weg. (so hatten wir das tatsächlich auch in der Hundeschule gelernt, obwohl da grundsätzlich eher positiv verstärkt wird. bei so etwas muss es aber einfach sitzen)

und an Zubbel: Hinterher laufen, verschlimmert die Situation nur! :)
Wenn der Hund merkt, dass das, was er da hat, so richtig, richtig, richtig ober cool ist (und nichts anderes verdeutlichst du, wenn du auf ihn zu läufst und es haben willst) dann landet es noch viel schneller im Magen ;)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#45
Mit 10 Monaten sollte ein Hund aber schon wissen, was verboten ist und was nicht...

Die Erziehung beginnt am ersten Tag. Ich bestimme, was erlaubt und was verboten ist, setze Grenzen, bin klar in dem was ich tue (also nicht heute so und morgen anders). Werden die Grenzen vom Hund überschritten, hat das Konsequenzen....welche auch immer. Da tickt jeder Mensch und jeder Hund anders.
Wenn der Hund mitten in der Pubertät steckt und solche Grenzen nicht kennt, wird es echt schwer.
Verbote sind so individuell wie die Erziehung selbst. Nur man selbst weiß, was für einen ok ist und was gar nicht geht. Eine bestimmt Methode gibt es da nicht (wie in der gesamten Erziehung).

Wahrscheinlich werden auch die ganzen positiven Verstärker gegen den super tollen Mist nichts ausrichten können.

Wenn du dich da nicht über deinen Hund ärgern möchtest, Zubbel, nimm ihn an die Leine, so dass er erstmal gar keine Möglichkeit hat, an den Mist zu kommen. Übe das Verbieten erst mit anderen Dingen. Dingen, die deinem Hund nicht sooo wichtig sind wie dieser Mist.
Man fängt ja nicht gleich mit dem worst case an ;)
 

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