An Züchter: Wieso ASCA oder VDH?

Dabei
31 Mrz 2014
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#1
Hallo ihr lieben,

meine Frage richtet sich speziell an die Züchter unter uns hier! :)

wieso habt ihr euch speziell für ASCA oder VDH entschieden? Oder beides?

mich interessiert das,weil ich in letzter Zeit immer mehr daraufstoße, dass sich die Züchter der beiden Vereine im Internet gegenseitig schlecht machen (z.B. VDH hat Zuchtzulassung, schaut noch auf den Standard,hat Zuchtwärter, spezielle Untersuchungen sind vorgegeben,.. beim ASCA kann man eh alles zusammenwürfeln, da es niemanden interessiert,..)

ich freu mich auf Antworten von euch Züchtern hier:)



ps.: sollte es das Thema schon geben und ich habe es nicht gefunden: "leitet" mich bitte weiter :D
 
Dabei
12 Jul 2012
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#2
ich bin zwar kein züchter aber ich schildere mal meine sicht.

ich wollte zuerst unbedingt einen aussie aus dem VDH haben aber mir gefielen die hunde nicht. vielleicht habe ich auch die "falschen" züchter gefunden aber ich finde der VDH züchtet mehr auf Masse (Größe, Fell). mir gefallen die hunde vom ursprünglichen Typ her einfach besser (kleiner, weniger fell) und die habe ich nur im ASCA gefunden
 
Dabei
15 Jun 2008
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#3
Im Rheinland sagt man "Köln is e Jeföhl" (Köln ist ein Gefühl) - so geht es mir mit dem ASCA ... Ohne ASCA kein Aussie für mich!!

Für mich wird es den VDH vielleicht mal als add on geben, wenn ich mal zu so viel Geld gekommen bin, dass ich mir Phänos/Körungen, zusätzliche HD etc Auswertungen, u.ä. doppelte (!) Ausgaben zu meinen schon getätigten Ausgaben leisten kann/möchte.
 
Dabei
3 Jan 2013
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#4
Ich hatte 1999 meinen ersten Wurf. Zu der Zeit war der Aussie im VDH noch gar nicht als Rasse anerkannt. (und ich bekam auch sehr unfreundlich Auskunft dort)
Ich habe dann später schon mit dem Gedanken gespielt mich dem VDH anzuschliessen, da ich ein großer Fan von kontrollierter Zucht bin .
Allerdings gab es zu den Anfangszeiten des CASD/VDH für mich zu wenig Alternativen bei den Deckrüden und auch die anfänglichen Ansichten innerhalb des Vereines war nicht so meins.
Letzendlich erfülle ich in Eigenverantwortung die Kontrolle,(z.B. Gesundheit, Wurfabnnahme) die der im VDH um nichts nachsteht.
Ich werde jetzt wohl ausschließlich beim Asca bleiben.
 
Dabei
14 Feb 2008
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#5
Grundsätzlich mag ich es nicht, von einem Verein an die Leine genommen zu werden, und das können deutsche Vereine hervorragend. Alles und jedes muss bis ins Kleinste reglementiert werden, ob nun sinnvoll oder nicht. Sicher sind einige Dinge, wie Gesundheitsuntersuchungen, sinnvoll, und für manchen Züchter ist es vielleicht auch erforderlich das in "Gesetzesform" zu bringen. Bei Sachen wie maximale Größe eines Welpenauslaufs kringeln sich mir dann aber spätestens die Fußnägel. Viele ASCA-Züchter toppen die vom VDH vorgeschriebenen Untersuchungen allerdings aus freien Stücken, ja, sicher tun das auch einige VDH-Züchter.
Leider sind nicht alle, die ASCA auf ihrer Fahne stehen haben, so verantwortungsbewusst. Viele Menschen können mit Freiheit nicht so recht umgehen und nutzen sie schamlos bei ihren Vermehrungsplänen aus.

Der ASCA ist als Registierungsstelle der "Mutterverein" des Aussies. Der ASCA hat sehr gute Programme, ob es Hundesport oder Hütearbeit betrifft. Die Hütearbeit kommt im VDH bis heute sehr kurz. Da aber genau das den Aussie auch auszeichnet und ich mich sehr dafür engagiere kommt der VDH für mich nicht in Frage.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#6
Grundsätzlich mag ich es nicht, von einem Verein an die Leine genommen zu werden, und das können deutsche Vereine hervorragend. Alles und jedes muss bis ins Kleinste reglementiert werden, ob nun sinnvoll oder nicht. Sicher sind einige Dinge, wie Gesundheitsuntersuchungen, sinnvoll, und für manchen Züchter ist es vielleicht auch erforderlich das in "Gesetzesform" zu bringen. Bei Sachen wie maximale Größe eines Welpenauslaufs kringeln sich mir dann aber spätestens die Fußnägel. Viele ASCA-Züchter toppen die vom VDH vorgeschriebenen Untersuchungen allerdings aus freien Stücken, ja, sicher tun das auch einige VDH-Züchter.
Leider sind nicht alle, die ASCA auf ihrer Fahne stehen haben, so verantwortungsbewusst. Viele Menschen können mit Freiheit nicht so recht umgehen und nutzen sie schamlos bei ihren Vermehrungsplänen aus.

Der ASCA ist als Registierungsstelle der "Mutterverein" des Aussies. Der ASCA hat sehr gute Programme, ob es Hundesport oder Hütearbeit betrifft. Die Hütearbeit kommt im VDH bis heute sehr kurz. Da aber genau das den Aussie auch auszeichnet und ich mich sehr dafür engagiere kommt der VDH für mich nicht in Frage.
Besser kann man es nicht formulieren, daher kann ich mich nur anschließen! Für mich bleibt beim VDH zudem der ARBEITSHUND Australian Shepherd viel zu sehr auf der Strecke, während alles optische vom Rassestandard überdefiniert wird.
 
Dabei
15 Jun 2008
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#7
Für mich wird es den VDH vielleicht mal als add on geben, wenn ich mal zu so viel Geld gekommen bin, dass ich mir ... zusätzliche HD etc Auswertungen, u.ä. doppelte (!) Ausgaben zu meinen schon getätigten Ausgaben leisten kann/möchte.
Oh - das hört sich ja an, als ob ich bestimmte Untersuchungen bis dato nicht habe, die der VDH vorschreibt ... Nein - meine, dass ich zB alle jetzigen OFA Auswertungen meiner Hunde nicht nutzen kann, sondern alles nochmals neu auswerten lassen muss bei einem hiesigen Auswerter. Deswegen mein "ich muss erst mal zu so viel Geld kommen", alles nochmals auswerten zu lassen ... :/

Ja Georg - ich liebe auch die ASCA Programme. ASCA ist eben "e Jeföhl" ... :D
 
Dabei
15 Jun 2008
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#9
Der Rassestandard ist auch und ganz, ganz bestimmt beim ASCA nicht außer Acht zu lassen, da dieser die Funktionalität des Arbeitshundes definiert!! Ein geeignetes Gebäude gibt einem fähigen Geist die Möglichkeit zu agieren ... ;)
Conformation ist keine Frage von Farbe, Ausdruck oder Rutenlänge, sondern vom Verhältnis der Erscheinung zum funktional definierten Standard!
 
Dabei
24 Jan 2008
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#10
Mmh irgendwie war mir dieser Treat entgangen -ist zwar schon etwas älter aber ich fühl mich mal genötigt als CASD Züchter zu antworten .
Nach einigen mißglückten ,papierlosen Hundeanschaffungen wollte ich endlich einen Aussie und zwar unbedingt mit Papieren .Ich begab mich auf die Suche und war relativ neutral dem ASCA gegenüber .Leider bin ich bei meiner Züchtersuche dann zuerst an die ,für mich gefühlten " Falschen" geraten .Wie der Hund aussehen sollte war mir relativ egal aber was ich definitiv nicht wollte war : In jedem Schuppen eine Hündin mit Welpen,Welpen in einem Aussenzwinger ,ohne Spielzeug oder dergleichen .Mir wurde dann ein ca 8 Tage alter Welpe in die Hand gedrückt mit den Worten : Und die wäre noch frei .
Das war für mich schon recht abstossend.Ich telefonierte dann noch mit einigen anderen ( unter anderem Mebo ,sicher bekannt) die zwar sehr nett waren ,aber in nächster Zeit auch nichts geplant hatten .
Durch Zufall ,auf der Hundeausstellung in Dortmund fand ich dann den Infostand vom CASD und auf deren Liste Nenas Züchterin .Wir haben sie besucht und ich hab damals schon gespürt ,das diese geplante Aufzucht so war ,wie ich es mir vorgestellt hatte .Der Zuchtgedanke ,der dann einiges später in mir reifte hatte sich ja dann mit den VDH-Papieren im ASCA erübrigt.Von daher war dann der VDH eben klar für mich .Ich gehe auch bei manchen Dingen nicht immer konform mit den Bedingungen aber eine reine ASCA Zucht käme für mich wohl eher nicht in Frage ,dann schon eher ASHZG.
 
Dabei
31 Mrz 2014
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#11
Danke Birgit :)
Kannst du oder jemand anders mir sagen, wie die ASHZG aufgebaut ist und so? Kann die Seite mit meinem Handy irgendwie nicht richtig öffnen und hab bis jetzt auch noch nicht viel davon gehört/gelesen.. :(
 

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