Hi!
Bei mir hat es meinen Border Collie erwischt. Vor 2 Jahren, im Alter von 2,5 Jahren, bekam er die Diagnose, Schäferhundkeratitis.
Mit 14 Monaten hatte er die DOK-Augenuntersuchung ohne Beanstandungen und 1 Jahr später hatte er dann plötzlich einen großen schwarzen Fleck auf der Iris. Sonst war nichts festzustellen, Schmerzen oder Lichtempfindlichkeit oder Tränen. Mein Tierarzt hat zuerst auf einen Bluterguss im Auge getippt und mir Tropfen mit gegeben. Nachdem nach 5 Tagen keine Besserung eintrat, bin ich zur Augenärztin. Er hatte einen akuten Schub (vermutlich den ersten) und bekam erstmal Cortison-Tropfen und die Optimmune-Salbe und die Empfehlung für eine Brille. Die Brille habe ich direkt bestellt und gleich zum Training angezogen, weil er da auf die Arbeit konzentriert ist und nicht auf die Brille. Die Tropfen konnten wir nach ein paar Wochen absetzen, als die akute Entzüdung weg war. Die Optimmune-Salbe mussten wir gegegen die Protopic-Salbe tauschen, weil ihm die Haare um die Augen ausgegangen sind. Die Salbe braucht nicht in den Kühlschrank und hält recht lange, weil man nur eine reiskorngroße Menge, 2x täglich, in jedes Auge gibt. Die Brille hat er immer auf, wenn es hell ist - auch, wenn keine Sonne zu sehen ist, weil die UVW-Strahlung immer da ist. Am Anfang mussten wir alle 2 Wochen zur Kontrolle, mittlerweile nur noch alle 6 Monate. Er hatte seit dem keinen Schub mehr und seine Augenärzting ist super zufrieden mit seinen Augen. Theoretisch sollte er auch keinen Schub mehr bekommen, wenn er konsequent die Brille trägt und 2x täglich die Salbe bekommt. Der Hund hat sich super schnell an die Brille gewöhnt, bei mir hat es etwas gedauert.
Inwiefern ist denn der Verlauf beim Aussie anders?