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Aussies richtig für uns?

Dabei
1 Apr 2013
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#1
Leider konnte ich nirgends hier einen thread finden, daher fang ich einfach mal an.

Die Frage ist recht simpel: würdet ihr uns einen Aussie empfehlen?
Wir haben einen großen Garten und ein Haus, in das der Hund jederzeit hinein kann. Mit zwei Kindern bekommt er jede Menge Aufmerksamkeit. Wir wollen einen Hund, der spielen und Körperkontakt mag, keinen 'Hausbeschützer'. Ich habe vor einigen Jahren in den USA mit teilweise 15 Aussies zusammen gelebt und es geliebt! Es sind meine absoluten Lieblingshunde.
Ich habe nicht vor, den Hund in irgendeiner weise auszubilden, es soll einfach ein Familienhund sein. Wenn die kids gut mit dem Tier klar kommen, kann es auch gerne noch einen zweiten aussie geben.

Denkt ihr, das würde hin hauen?
Und: gibt es in Deutschland noch Züchter mit stummelschwanz-linien? Das ab kappen ist ja verboten, aber wenn es angeboren wäre, würde ich das seeeehr bevorzugen.
Und zu guter letzt: was kostet ein guter Welpe bei einem seriösen Anbieter?

Danke!
 

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Dabei
15 Jan 2013
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#3
Hallo,

hm einen Hausbeschützer wirst du wahrscheinlich in einem gewissen Maß schon bekommen, denn ein Aussie hat einen gewissen Schutzinstinkt. Zum Einbrecher abschlabbern eignet sich wohl am ehesten ein Labrador oder Goldie :)
Und ich denke, dass nur mit den Kindern spielen und gestreichelt werden dem "Durchschnittsaussie" zu wenig ist. Und was heißt nicht ausbilden? Kein Hundesport oder gar keine Erziehung? Mann muss keinen Hundesport im Verein machen um einen Aussie auszulasten, aber ihn geistig fordern muss man schon. Das kann man auch zu Hause, aber ein Nur-Spielgefährte für die Kinder ist er nicht und da wird er nicht glücklich mit werden, da eignen sich sicher andere Rassen besser.

Und es gibt reichlich Züchter, die auch mit NBT-Hunden züchten in Deutschland. Nur das verpaaren von zwei NBT-Hunden ist hier verboten, da das zu gravierenden Missbildungen führen kann. Das heißt bei so einem Wurf werden meistens sowohl Hunde mit NBT als auch mit langer Rute rauskommen. Und was ein Welpe kostet...die mit Papieren fangen bei ca. 800 € an, die Züchter, die ich nach intensivem Lesen ihrer Seite und Gesprächen aber wirklich seriös fand und wo ich das Gefühl hatte, die machen sich wirklich Gedanken um ihre Hunde, haben eigentlich alle 1200 € genommen. Aber es gibt natürlich auch reichlich Züchter, mit denen ich nicht gesprochen habe, also vielleicht gehts auch drunter :)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#4
Also so wie ich das jetzt heraus lese würde ich sagen, kauf dir einen Hund aus der Begleithundekategorie denn vorrauszusetzen das der Aussie keinen Wachtrieb haben soll ist schlicht kaum machbar. Immerhin wird seit Jahrzehnten auf diese Rasseeigenschaften wie Wach und Schutztrieb wert gelegt, natürlich gibt es immer wieder Exemplare die davon nicht soviel abbekommen haben aber wie gesagt es ist eine Rasseeigenschaft des Aussies.
Wie alt sind deine Kinder?
Meiner Meinung nach ist der Aussie nicht der absolut geeigneteste Familienhunde. Wenn die Eltern oder die Kinder ab einem gewissen Alter jedoch die Verantwortung übernehmen und den Hund ausbilden und ihn IMMER dem ALTERENTSPRECHEND zu fördern und beschäftigen kann es klappen. Aber wenn hier die Rede davon ist den Hund nicht zu beschäftigen oder auszubilden kann das schnell ins Auge gehen. Aussies sind keine Monster die immer Beschäftigung brauchen aber sie sind aktive und agile Hunde die eben auch zu aktiven Menschen gehören. Den Hund geistig und körperlich beschäftigen und sich eben auch erstmal mit der Rasse und ihren Eigenschaften zu beschäftigen.

Ob dieser Hund für euch geeignet ist wenn er nur lieb sein soll, nebenher mitlaufen soll, gern spielen soll (einige Aussies drehen bei zu viel Spielerei mit Ball etc. ganz schön oben raus und kann da schnell ein Junkie werden seit ihr dem gewachsen?) mit den Kindern klarkommen soll, keine Beschützerinstinkte zeigen soll und am besten nicht ausgebildet oder beschäftigt werden muss. Würde ich sagen NEIN weil es ist eine aktive Rasse die aktive und kreative Menschen braucht.

Ja es gibt in Deutschland Züchter die mit NBT Hunden in der Zucht sind. Müsstest dich einfach auf Züchterseiten einlesen! Für einen Welpen vom Züchter kannst du gut mit 1000+ rechnen.
 
Dabei
1 Okt 2012
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#5
Also im Haus hat Simba einen starken Wach/Schutztrieb. Er zeigt immer an wenn jemand fremdes da ist und ist dann kaum noch zu beruhigen. Er würde jedoch nie aggressiv reagieren.
Was heißt es du hast nicht vor den Hund auszubilden? Aussies brauchen Beschäftigung und können nicht als reine Familienhunde gehalten werden. Das kann man allein an der Wesensbeschreibung sehen.

Da der Australian Shepherd für die Hütearbeit gezüchtet wurde, gehören Hunde dieser Rasse nur in die Hände von aktiven, sportlichen Besitzern, die die Hunde beschäftigen und auslasten können. Eine rein körperliche Beschäftigung wie Spazierengehen oder Fahrradfahren reicht nicht aus, um einen Australian Shepherd zu fordern. Anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport bieten sich zur physischen und mentalen Auslastung an, z.B. Agility, Obedience, Dogdancing oder Discdogging.
Ich denke , dass es kein Problem mit den Kindern geben wird. Wie alt sind sie denn? Wenn sie noch klein sind, würde ich Hund und Kinder nur beaufsichtigt spielen lassen.
Ein Hund vom Züchter kostet um die 1000€ manchmal mehr, selten weniger.
Ja, es gibt noch Züchter mit Natural Bobtail in Deutschland. Manchmal kann sogar bei der Verpaarung von zwei langrutigen Hunden ein NBT rauskommen.

Ich kann nur empfehlen diese Seite durchzulesen , wenn man sich einen Aussie anschaffen möchte.
http://www.the-sky-is-the-limit.de/71.html
 
Dabei
14 Feb 2008
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#6
Wenn Du mit 15 Aussies teilweise zusammengelebt hast hätte ich jetzt etwas mehr Wissen über die Rasse erwartet.
Nach Deinen Vorstellungen ist der Aussie definitiv nicht für Euch geeignet.

Aber, vielleicht ist ja heute auch der 1. April und Du willst uns nur ein bisschen verschaukeln?
 
Dabei
15 Jan 2013
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#7
Eine gute Frage wäre hier vielleicht noch..... Warum ist der Aussie denn dein absoluter Lieblingshund?
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#8
Wenn Du mit 15 Aussies teilweise zusammengelebt hast hätte ich jetzt etwas mehr Wissen über die Rasse erwartet.
Nach Deinen Vorstellungen ist der Aussie definitiv nicht für Euch geeignet.

Aber, vielleicht ist ja heute auch der 1. April und Du willst uns nur ein bisschen verschaukeln?
sehe ich absolut wie Georg...möglicherweise doch ein Aprilscherz ;)
 
Dabei
1 Okt 2012
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#9
Naja, ich finde wir sollten erst mal warten bis sich die Themenstarterin/ der Themenstarter mal wieder meldet. Dann wissen wir mehr. ;)
 
Dabei
9 Feb 2011
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#10
Wenn such jemand mit dem Satz "Ich habe mit 15 Aussies zusammengelebt" meldet, würde ich schon davon ausgehen, dass derjenige sehr gut wissen sollte, wie Aussies ticken
 
Dabei
30 Mrz 2013
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#11
Es klang aber so, als ob diese Hunde draußen gelebt hätten, weil er schreibt, die dürfen sogar auch mal ins Haus.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#12
Wenn Du mit 15 Aussies teilweise zusammengelebt hast hätte ich jetzt etwas mehr Wissen über die Rasse erwartet.
Nach Deinen Vorstellungen ist der Aussie definitiv nicht für Euch geeignet.

Aber, vielleicht ist ja heute auch der 1. April und Du willst uns nur ein bisschen verschaukeln?
Danke Georg, dass du das so diplomatisch ausgedrückt hast. :D

Erstmal herzlich Willkommen hier......und dann auch von mir: nach dem, was du geschrieben hast, passt der Aussie definitiv nicht!!!!
 
Dabei
7 Dez 2012
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#13
Leider konnte ich nirgends hier einen thread finden, daher fang ich einfach mal an.

Die Frage ist recht simpel: würdet ihr uns einen Aussie empfehlen?
Wir haben einen großen Garten und ein Haus, in das der Hund jederzeit hinein kann. Mit zwei Kindern bekommt er jede Menge Aufmerksamkeit. Wir wollen einen Hund, der spielen und Körperkontakt mag, keinen 'Hausbeschützer'. Ich habe vor einigen Jahren in den USA mit teilweise 15 Aussies zusammen gelebt und es geliebt! Es sind meine absoluten Lieblingshunde.
Ich habe nicht vor, den Hund in irgendeiner weise auszubilden, es soll einfach ein Familienhund sein. Wenn die kids gut mit dem Tier klar kommen, kann es auch gerne noch einen zweiten aussie geben.

Denkt ihr, das würde hin hauen?
Und: gibt es in Deutschland noch Züchter mit stummelschwanz-linien? Das ab kappen ist ja verboten, aber wenn es angeboren wäre, würde ich das seeeehr bevorzugen.
Und zu guter letzt: was kostet ein guter Welpe bei einem seriösen Anbieter?

Danke!
Danke Georg, dass du das so diplomatisch ausgedrückt hast. :D

Erstmal herzlich Willkommen hier......und dann auch von mir: nach dem, was du geschrieben hast, passt der Aussie definitiv nicht!!!!

Ich schließe mich George und Gundi mal an!!!
Ooooooooh ich bin kein Züchter aber wenn ich so was lese, dann stehen meine Nackenhaare zu Berge! Vielleicht liest Du erstmal ein Rassebuch über Aussies, dann kannst Du dir deine Frage selbst beantworten...
Nein, ich finde mit diesen Voraussetzungen passt ein Aussie nicht zu Euch!
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#14
Wenn Du mit 15 Aussies teilweise zusammengelebt hast hätte ich jetzt etwas mehr Wissen über die Rasse erwartet.
Nach Deinen Vorstellungen ist der Aussie definitiv nicht für Euch geeignet.

Aber, vielleicht ist ja heute auch der 1. April und Du willst uns nur ein bisschen verschaukeln?
Selbige Frage stellt sich bei mir auch - 15 Aussies und keine Ahnung?

1. April ... :D
 
Dabei
1 Apr 2013
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#15
Tatsächlich soll das kein Aprilscherz sein. Nur weil ich vor Jahren mal mit denen gelebt habe, heißt das ja nicht, dass ich der Halter war. Die waren halt einfach da...

Warum passt denn ein aussie nicht? Die kids sind 4 und 7 und zu den fragen: ich meinte kein hundesport, Erziehung schon. Und ich mag große Hunde, die auch spielen mögen, aber zB einen golden re. würde ich nicht unbedingt ins Haus holen.
 
Dabei
1 Okt 2012
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#16
Wie ich schon sagte. Aussies brauchen Beschäftigung ,da sie Arbeitshunde sind. Und damit meine ich nicht die Erziehung (die ja sowieso jeder Hund braucht). Hast du dir mal den Link angesehen?


Der Aussie...
ist intelligent und überaus aufnahmebereit
ist agil
verfügt nicht selten über ein nicht zu unterschätzendes Aggressionspotential
hat zunehmend Temperamentsprobleme
hat ein zurückhaltendes Wesen gegenüber Fremden
ist ein „Ein-Personen-Hund“
verfügt über Wachsamkeit und Schutztrieb
ist überaus sensibel
ist ein echtes Allroundtalent
ist ein Spätentwickler
verfügt im Idealfall über den „will to please“
hat einen mittelprächtig ausgeprägten Jagdtrieb
Also als einem Hund der gerne spielt wurde ich einen Aussie auf keinen Fall abstempelt. Es ist doch so, dass die meisten Hunde gerne spielen und das hat dann auch nichts mit der Rasse zu tun. Ich denke, dass ihr unter den bestehenden Voraussetzungen keine Freude am Aussie haben werdet. Wenn er nicht beschäftigt wird, sucht er sich früher oder später selbst seine "Aufgabe". (wenn ihr Pech habt z.B. Kinder hüten)
Ich denke bei euch würde ein Hund aus der FCI Kategorie 9 passen. Diese Hunde wurden für keine spezielle Aufgabe gezüchtet und sind unter Umständen auch mit weniger Aufgaben zufrieden.
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Hunderassen_in_der_Systematik_der_FCI#section_1
 
Dabei
12 Apr 2012
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#17
Ich muss ehrlich gestehen ich würde dir auch zu keinem Aussie raten. Natürlich kannst du Glück haben und du erwischt einen, der genau dieser Vorstellung entspricht, denn auch unter Aussies gibt es untriebige und sehr genügsame Exemplare, die auch als reine Familienhunde glücklich werden können. Aber mal ehrlich, da müsstest du echt riesen Glück haben denn so etwas erkennt man nicht zu 100% von Welpenalter an. Und was ist, wenn du dann doch einen eher schwierigeren Vertreter bekommst? Einer, der nach einer Aufgabe verlangt? So einer kann zu einer echten Lebensaufgabe werden! Würdest du dann doch umdenken und ihn mehr fordern um sein Verhalten wieder in die richtige Bahn zu leiten?
Ich würde Josis Rat annehmen. Wie wäre es mit einem Großpudel? Ich finde diese Rasse wird echt verkannt! Sie sind super intelligent, haben ein tolles Gemüt und sind sportlich allerdings fordern sie nicht so viel wie es ein Aussie tun könnte. Oder wenn du etwas eher Aussieähnliches suchst gäbe es auch den Kromfohrländer. Ich kenne einige und die meisten davon sind tolle Familienhunde!
 
Dabei
9 Feb 2011
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#18
Seit wann ist der Kromi Aussie-ähnlich?

Ansonsten sind Aussies auch recht sensibel, also vllt nicht das beste als Spielkamerad für junge Kinder, die ja auch mal ungewollt etwas grob sein können.

Bei euch hätte ich tatsächlich als erstes an eine Golden Retriever Hündin gedacht
 
Dabei
9 Feb 2011
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#20
Neee, finde ich überhaupt nicht
Die sind doch auch kleiner, oder?
Oder ist der Rauhaar kleiner als der Glatthaar?
 
Dabei
1 Okt 2012
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#21
Ich habe eigentlich auch an Goldie gedacht.. Wieso möchtest du denn nicht diese Rasse? Die werden doch auch ziemlich oft als Familienhunde gehalten. Genau wie die Labradore
 
Dabei
12 Apr 2012
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#22
[OT]
Neee, finde ich überhaupt nicht
Die sind doch auch kleiner, oder?
Oder ist der Rauhaar kleiner als der Glatthaar?
Wenn man an einen kleineren "sportlicheren" Aussie denkt, finde ich schon :)

Unbenannt.jpg

Ich will die beiden Rassen auch nicht miteinander vergleichen! Ich finde nur, dass vom Aussehen her eine leichte Ähnlichkeit besteht ;)[/OT]
 

*Loki*

Lokimotive
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16 Mai 2011
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#23
Hallo Fred ...

Okay, dann beantworte ich dir deine Fragen doch nochmal etwas genauer:

Wir haben einen großen Garten und ein Haus, in das der Hund jederzeit hinein kann.
Ich frage mich immer, was ein großer Garten mit Haus aussagen soll ... Wir leben mit unsrem Loki in einer 65m²-Wohnung OHNE Garten, mit einem kleinen Freisitz davor. Er hält sich dort auf, wo wir sind. Sind wir drinnen, ist er drinnen, sind wir draussen auf dem Freisitz, dann ist er auch gerne draussen. Aber IMMER in unserer Nähe.

Mit zwei Kindern bekommt er jede Menge Aufmerksamkeit.
Aufmerksamkeit? Hmmm, er wird wohl eher von den Kindern "gestresst". ;) Der Hund sollte definitiv DEIN Hund sein, nicht der Spielgefährte der Kinder. Ein Aussie KANN ein ganz toller Kinderfreund sein, wenn die Kinder verantwortungsvoll mit ihm umgehen. Viele Aussies auf Farmen sind ganz tolle Kinderbespaßer und -aufpasser (zumindest liest man das immer und ich schenke dem auch Glauben), aber sie haben ja nicht den ganzen Tag nur die Kinder um sich rum. Ich denke, die Aufmerksamkeit braucht der Hund (zumindest im ersten Lebensjahr) hauptsächlich von DIR und nicht von den Kindern.

Wir wollen einen Hund, der spielen und Körperkontakt mag, keinen 'Hausbeschützer'.
Ein Aussie mag Körperkontakt - klar. Aber er ist definitiv auch ein großartiger Hausbeschützer! :D
Einen Aussie ohne Schutztrieb wird schwer zu finden sein. Ich habe selten gehört, dass ein Aussie so absolut NICHT anzeigt, wenn Fremde das Haus/die Wohnung/das Grundstück betreten. Es ist ja mal wurscht, ob er da jetzt freudig wedelt, bellt oder sogar knurrt ... er bemerkt es!

Ich habe vor einigen Jahren in den USA mit teilweise 15 Aussies zusammen gelebt und es geliebt! Es sind meine absoluten Lieblingshunde.
Verstehe ich immer noch nicht so ganz ... 15 Aussies zusammengelebt und KEINE Ahnung, was das für Hunde sind? Wo warst du denn da? Wie waren diese Hunde denn? Wieso hast du dort mit ihnen zusammengelebt, aber dich nicht näher mit ihnen beschäftigt? 15 Hunde sind ja nicht so ganz gewöhnlich, aus irgendeinem Grund müssen die Besitzer ja 15 Aussie gehabt haben. :)

Ich habe nicht vor, den Hund in irgendeiner weise auszubilden, es soll einfach ein Familienhund sein.
Einen Aussie einfach nur "Familienhund" sein lassen finde ich absolut schade und der Rasse auch nicht gerecht. Ihr solltet schon zumindest eine aktive Familie sein, die gerne ihre Freizeit in der Natur verbringt, nicht im Haus. Einen Aussie tagein tagaus nur zwei-/dreimal um den Block zu führen halte ich für eine Verkennung der Rasse. Da sehe ich den Sinn darin nicht, unbedingt einen Aussie zu wollen. Was fasziniert dich denn so an der Rasse? Ich finde, deine Frage passt so gar nicht zum Aussie .... was ich total komisch finde.

Wenn die kids (4 und 7) gut mit dem Tier klar kommen, kann es auch gerne noch einen zweiten aussie geben.
DAS ist oft so! EIN Aussie ist KEIN Aussie! :D

Denkt ihr, das würde hin hauen?
Kann ich mir gerade irgendwie nicht so gut vorstellen ... tut mir leid. Ich meine, es gibt natürlich Züchter der Showlinie, aber auch deren Aussies werden häufig in irgendeiner Art ausgebildet. Aussies sind Besuchshunde, Therapiehunde, Behindertenbegleithunde, aktiv im Obedience, Agility, Flyball, Herding, Treibball, Discdogging, THS, etc., sogar im Schutzdienst! Erst, wenn ein Aussie in irgendeiner Weise eine Aufgabe bekommt, sieht man doch, was für eine tolle, vielseitige Rasse es ist. Ein Aussie ohne Job ist nicht faszinierend, der tut mir meistens leid. NICHT, dass es nicht viele Aussies gibt, die sicher auch OHNE Job glücklich und zufrieden sind, aber ICH persönlich mache eher die Erfahrung, dass wenn ein Aussie eben NUR Familien- oder Nebenbeihund ist, dass er irgendwann Macken entwickelt, träge wird und/oder kein Leuchten mehr in den Augen hat.

Gibt es in Deutschland noch Züchter mit stummelschwanz-linien? Das abkappen ist ja verboten, aber wenn es angeboren wäre, würde ich das seeeehr bevorzugen.
Kupieren ist verboten, was ja auch richtig und gut so ist. Natürlich gibt es aber immer mal wieder in Würfen Welpen mit natürlichen Stummelruten, d.h. alle möglichen Rutenlängen von fast nicht sichtbar, über halblang bis zu einer dreiviertellangen Rute. Warum würdest du das denn bevorzugen? Weil die 15 Aussies in den USA keine Ruten hatten? Hast du bereits Aussies mit Ruten kennengelernt oder nur auf Fotos gesehen?

was kostet ein guter Welpe bei einem seriösen Anbieter?
Anbieter???? Einen Züchter meinst du? Was bedeutet denn für dich GUT und SERIÖS? Bei einem seriösen Züchter ist jeder Welpe gleich GUT. ;)
Das du einen "GUTEN" Aussie mit (seriösen) Papieren nicht für 500€ bekommst, sollte dir klar sein ...

Und ich mag große Hunde, die auch spielen mögen, aber zB einen golden re. würde ich nicht unbedingt ins Haus holen.
Ein Aussie ist DEFINITIV kein großer Hund .... zumindest nach meinen Vorstellungen. Die meisten Aussie bewegen sich so um die 55cm, das ist gerade mal Kniehöhe .... Ein Aussie wird schnell zum "Ball-Junkie", falls du das unter SPIELEN verstehst. Das ist aber eher NEGATIV, als positiv!!! Ein Golden Retriever spielt in dem Sinne genauso gerne wie ein Aussie, wenn du dir da (genauso wie beim Aussie) den richtigen Züchter aussuchst. Was stört dich denn am Golden Retriever? Ich kenne da sehr aktive Exemplare, gutmütig, aber nicht träge/faul/fett und absolut leichtführig.

Alles in Einem .... Informiere dich auf Züchterseiten und durch Lektüre eines guten Buches erstmal über die Rasse. Lies dir den Standard durch, wäge ab.
Ein Aussie ist ein wundervoller Weggefährte, wie du ja bereits festgestellt hast, aber er ist kein "Nebenbei-Hund"!
 
Dabei
9 Feb 2011
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#24
Mal als Beispiel Amy, die manchmal eher untypisch ist:

Sie spielt sehe gerne, auch mit dem Ball, wird aber NICHT zum Junkie
Sie ist ein toller Familienhund
Wir können momentan leider keinen Sport machen, wir gehen spazieren, spielen z.B. Ball, hin und wieder kleine Tricks, was ihr aber auch reicht (was wohl eher untypisch ist)

ABER
Sie bellt wenn jemand in den Garten kommt
Ist zurückhaltend gegenüber Fremden
Mag KEINE Kinder (auch wenn sie bis fast 3 Monate mit einem Kleinkind zusammen gelebt hat)


Du siehst, auch wenn das Eine zufällig passt, können andere Eigenschaften wieder gar nicht passen ;)
 
Dabei
12 Dez 2012
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#25
Also ich muss da auch nicht wirklich an einen Aussie denken und kann mich Loki nur anschließen.
Was mich wundert ist: Du schreibst, ihr habt ein Haus, in das der Hund jederzeit kann. Soll denn der Hund draußen eine Hütte bekommen und vorrangig im Garten leben??

Wir zum Beispiel haben einen Aussie gewählt, weil wir eben gerade einen Hund haben wollten, der agil und lernbereit ist. Mit dem man richtig was unternehmen und erleben kann.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#26
Linda,das hast du schön erklärt...

Für mich liest sich das so, dass ihr in erster Linie einen Spielgefährten für eure Kinder sucht, er bekäme von ihnen Aufmerksamkeit, wenn die klarkommen kann noch ein zweiter dazu, groß was mit dem Hund machen ist von eurer Seite ausauch nicht angedacht... ehrliche Meinung: KEIN Hund, egal welcher Rasse, sollte als Spielgefährte oder gar Spielzeug für Kinder angeschafft werden und hauptsächlich von ihnen bespaßt werden, das kann nur nach hinten losgehen. Wenn ihr einen Hund haben wollt, solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass ihr auch die Bezugspersonen sein müsst und so ein Hund Arbeit bedeutet. Ein Hund hat Ansprüche, die Kinder einfach nicht erfüllen können. In Ganzen sehe ich bei euch auch überhaupt keinen Aussie
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#27
Linda hat eigentlich schon alles Wichtige gesagt, ich möchte nur mal einen kleinen Nachtrag zum Thema Aussies und Kinder machen:

die meisten Aussies akzeptieren und mögen die Kinder der eigenen Familie, mit fremden Kids (Freunde, die zu Besuch kommen etc.) sieht das Ganze sehr oft anders aus...und geht nicht selten soweit, dass man den Aussie wegsperren muss, wenn Freunde der Kinder kommen.

Meine Hündin z. B. toleriert keine Fremden und alle Kids außer meinem Sohn sind für sie suspekt, mein Rüde liebt zwar Kinder aber beim Spiel darf kein anderes Kind meinen Sohn auch nur auf die Schulter klopfen...um evtl. Risiken zu umgehen, werden meine Aussies beim Besuch von Freunden meines Sohnes seperiert.

Meiner Meinung und meinen Erfahrungen nach ist ein Aussie kein "Kinderhund", erst recht nicht für kleine Kids.
 
Dabei
8 Nov 2011
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#28
Ja, wie Linda schon sagte, ein Aussie ist kein Nebenbei-Hund. Das mussten wir vor 4,5 Jahren auch einsehen. Da zog unser Luke ein und hat unser Leben gehörig auf den Kopf gestellt. Er war nicht unser erster Hund, aber unser 1. Aussie. Ja, wir mussten umdenken und unser Leben neu organisieren. Er verlangte viel von uns. Und ich muss sagen, wir haben es einigermaßen im Griff. Aber ob das jeder schafft? Ich glaube nicht. Warum sind denn soviele Aussies im Tierheim? Ich weiß warum, wir haben Luke ;)!

Trotzdem möchten wir keinen Tag mit ihm vermissen!
 
Dabei
1 Apr 2013
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#29
Hallo nochmal!
Vielen dank für die vielen Tipps und Hinweise. Ich werde mir das tatsächlich nochmal genauer über legen und mir die verlinkten alternativen - danke! - anschauen. Ich hätte zu gern einen aussie, aber das Tier soll ja auch glücklich sein.
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#30
Ich finde es schön, dass du dir die Tipps hier zu Herzen nimmst und deine Ausgangslage überdenkst und eine wirklich passende Rasse suchst. Ich wünsch dir da auf jeden Fall viel Glück. Ich kann aber auch nachvollziehen, wie man sich in eine Rasse verlieben kann ;)

Aber ich bin sehr erschrocken, wie hier teilweise reagiert wurde.
Nicht jeder Mensch ist ein Profi, was Internetforen angeht. Es ist nicht immer einfach, fremden Menschen seine Situation und seine Beweggründe deutlich zu machen. Auf der anderen Seite muss man immer darauf gefasst sein, dass man einen Menschen aus einem Forum nicht zu 100% erfassen kann und daher Posts nicht immer für einen selbst sinnvoll erscheinen. Aber für sowas kann man ja nachfragen.
Aber es ist doch die Härte, dass hier jemand als Aprilscherz abgestempelt wird, anstatt dass mal dezidiert nachgefragt wird. Und anstattdessen die Aussie-Liebhaber hier sich freuen, dass es wieder jemanden gab, der vorher nachgefragt hat, bevor er sich den falschen Hund zugelegt hat, wurde der Aprilscherz schön unterstützt.
 

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