Blasensteine - Cystin und CalciumOxalat

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12 Jan 2019
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#1
Guten Morgen,

Ich bin neu hier. Unser 10jähriger Aussie-Rüde wurde kürzlich aufgrund von Blasensteinen operiert. Die Steinanalyse ergab zu 70% Cystin und zu 30% CalciumOxalat (Whewellit). Bei Cystinsteinen liegt eine angeborene Stoffwechselstörung zugrunde, die Cystinurie.

Hiervon wussten wir bislang noch nichts, wie auch ... nun versuchen wir die Rezidiv-Prophylaxe zu gut es geht zu gestalten ... eiine Futterumstellung auf Vet Concept Löw Protein und eine Erhöhung der Wasseraufnahme sind erfolgt; wir erwägen auch das Einsetzen eines Kastrationschips, da ja ein Zusammenhang mit Testosteron gegeben sein kann. Der Tierarzt hatte auch ein Medikament verordnet, dieses ist aber erst ab März wieder lieferbar. Ich bin auch nicht sicher, ob es dies überhaupt braucht, oder ob es eher nur zur Auflösung vorhandener Steine erforderlich wäre.

Cystinsteine sind selten, für unseren TA ist es das erste Mal überhaupt, dass er einen Fall hat.

Kompliziert wird das Ganze auch dadurch, dass zur Prophylaxe von Cystinsteinen ein alkalischer Urin erreicht werden soll - zur Verhinderung der CalciumOxalate aber wiederum ein saurer.

Gibt es hier jemanden, der schon mal damit zu tun hatte? Bin für Tips und Hinweise dankbar.

Mit herzlichem Gruß von der Küste

Ute
 
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