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Giardien - Hygiene & Darmgesundheit

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5 Mrz 2023
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#1
Ihr Lieben,

kurz vor Weihnachten hat es uns leider erwischt....

Käthe hatte plötzlich relativ weichen Kot (noch wurstförmig), welcher stellenweise mit Schleim überzogen war. Zu Beginn fiel es fast gar nicht auf und trat nur alle paar Tage mal auf, sodass wir uns zunächst keine großen Gedanken gemacht haben. Nachdem die Abstände aber kürzer wurden, der schleimige Anteil höher wurde und Käthe sich auch regelmäßig zwischen den Gassizeiten gemeldet hat, haben wir bereits das schlimmste befürchtet und Kotproben gesammelt.

Nach drei Tagen sammeln, haben wir dann auch vom Tierarzt die Bestätigung auf Giardien bekommen. Käthe hat dann ca. 7 Tage Metronidazol bekommen.
Die Tierärztin hätte gerne Panacur verschrieben, aber sie hatte im System stehen, dass wir in der Vergangenheit mal angegeben haben, dass das nicht vertragen wurde.

Nach den sieben Tagen dann nochmal ca. ne Woche Pause und dann wieder drei Tage Kot sammeln. Die Probe nach Weihnachten war dann negativ. Symptome waren auch keine mehr da.

Seit gestern scheint es wieder mit dem schleimigen Stuhl loszugehen und ich habe gerade sicherheitshalber direkt wieder ne Probe gesammelt.

Meine Frage an euch (vielleicht wart ihr selbst in der Vergangenheit bereits betroffen) wie viel Hygiene wichtig ist und wie man eine Reinfektion vermeiden kann.

Die Meinungen im Internet sind stellenweise ziemlich extrem (Böden desinfizieren, alle Polster reinigen etc.) und lt. unserer Tierärztin hätte ein Waschen des Po-/Hinterlaufbereichs am Ende der Tablettenkur gereicht.

Meinem Verständnis erfolgt eine Reinfektion (mit sich selbst) doch v.a. durch Kotreste und/oder Zysten im Fell. Daher war meine Schlussfolgerung, dass es ausreichen sollte nach jedem Kotabsetzen entsprechend den Bereich zu reinigen (Shampoo mit Chlorhexidin). Zusätzlich ggf. Böden reinigen, mit denen der Hund bis zur Reinigung bspw. im Flurbereich in Kontakt war. Hier sind wir immer mit dem Dampfreiniger über die Fliesen wo der Hund bis/bei der Reinigung saß.

Das hatten wir auch - anders als vom Tierarzt empfohlen - während der gesamten Tablettengabe und in der Pause bis zur erneuten Testung so gemacht. Dazu hatte ich mir extra auch nochmal ein Shampoo und Mousse im Internet bestellt.

Teppiche, Kissenbezüge, Stofftiere etc. hatten wir für die Zeit weggeräumt und sicherheitshalber (je nach Möglichkeit) einmalig heiß gewaschen. Wassernapf wurde jeden Tag gewechselt und in der Spülmaschine gereinigt.

Wir hatten in der Zeit nie Durchfall und auch kein Kotabsetzen im Haus. Symptomatisch also im Vergleich zu anderen noch recht harmlos.

Aus dem Bauch heraus (und unter meine Annahme wie eine Reinfektion abläuft) hätte das alles mehr als genug sein müssen. Wie seht ihr das?


Und damit kommen wir zum zweiten Teil: Darmgesundheit.

Die Gardien mit Wurmmittel oder Antibiotikum zu bekämpfen ist nur eine Symptombehandlung. Soweit ich weiß haben viele Hunde Giardien bzw. die lauern defacto überall. Sorgen allerdings nicht immer für Symptome. Und da wir seit Frühjahr 2025 mit Verdauungsproblemen (hatte dazu auch mal was im Forum geschrieben) kämpfen, bin ich in Anbetracht der aktuellen Situation davon überzeugt, dass wir dort noch nicht - wie gedacht - über den Berg sind. Käthes Immunsystem bzw. Verdauung also nach wie vor nicht so gut ist, wie sie sein sollte.

Habt ihr hierzu Erfahrungen?
Also was dem Körper fehlt, was ggf. bei einem Darmaufbau berücksichtigt werden soll o.ä.


Vielen Dank und Gruß
André
 

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