Ist jetzt die Zeit zum auskämmen der Unterwolle bei unseren Hunden ?

Dabei
29 Mrz 2018
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#1
Der Frühling ist da , nun ist es wohl auch die richtige Zeit , in der das dicke Winterfell verschwinden sollte .
Oder sollte man noch etwas warten und hoffen , dass der Hund seine Wolle von alleine abwirft ?

Wie ich im vergangenen Jahr erfahren musste , mein Hund verliert das Winterfell nicht von alleine , auch wenn die Temperaturen schon drastisch angestiegen sind .
Mit der Bürste habe ich nicht so großen Erfolg beim auskämmen der dicken Unterwolle , nur wenn ich den Trimmstriegel , mit den groben Harken benutze,
kann ich dicke Flocken aus dem Fell heraus ziehen .

Diese Prozedur ist scheinbar aber für meinen Hund höchst unangenehm und ich weiß nicht ob es so gut ist , diese Pflegemaßname nun trotzdem durchzuführen .
Ich möchte nicht unbedingt riskieren , dass der Hund diese Aktion als Qual empfindet und Angst bekommt , wenn ich an ihm solche Arbeiten verrichten will .
Bisher war das Kämmen mit der Bürste recht positiv besetzt und wie das Streicheln für den Hund ein freudiges Ereignis , welches er genießen konnte .

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Hunden gemacht, wenn es daran geht die Unterwolle im Frühjahr aus dem Fell zu bekommen ?
Welche Wegzeuge werden bei Euch genutzt und wie ist das Verhalten der Hunde bei dieser Prozedur ?
 
Dabei
15 Mai 2012
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#2
Hallo :)
Meine Hündin verliert erst nach der Läufigkeit und ein paar Wochen (wenn quasi eigentlich Welpen da sein müssten) ihr Fell. Aber dann auf einmal alles :D.
Mein Rüde haart immer irgendwie. Sprich ich habe mich an das obligatorische *flopp* des Staubsaugers gewöhnt. Mein Alltags Tipp lautet daher: wöchentliches bürsten schadet nix. Das mädi macht sich zweimal jährlich nackig, da ist dann für drei Wochen Besuchsstopp für allergiker oder hygieniker angesagt :p

an Bürsten und kämmen nutze ich alles was der Markt hergibt. Da kann ich nicht gut als Beispiel dienen, da ich irgendwie alles kaufe was mit „alle Haare im nu Weg ohne ziepen“ wirbt.

Rüde hasst alles was mit Friseur zu tun hat (klar, ist ein Mann), Hündin liebt alles. Daher auch kein Tipp möglich.
Einzig möglicher Tipp: hundesalon :D erspart mir beim Rüden das gefiepe und es wird professionell durch nette Menschen gemacht. Dazwischen eine stinknormale Bürste :D
 
Dabei
26 Mai 2015
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#3
Bei meinen Hündinnen ist es wie bei Rumo. Nach der Läufigkeit werfen sie das Fell einmal komplett ab. Da genießen sie das Bürsten auch richtig, scheint ihnen Erleichterung zu bringen
 
Dabei
19 Jan 2017
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#4
Das passt ja, wir haben jetzt am Wochenende gebürstet. :)

Ich nutze nicht viel. Für das Grobe und zum Lockern von eventuellen Verfilzungen eine Schweif-/Mähnenbürste für Pferde.
Die Schweif-/Mähnenbürste zieht bei meinen Jungs schon ein Großteil der Unterwolle raus.
Mit den abgerundeten Kunststoffenden empfinden es meine Jungs als sehr angenehm.

Anschließend entferne ich die restliche Unterwolle mit dem Furminator.
Zum Furminator gibt es unterschiedliche Meinungen. Die Einen finden ihn gut, die
Anderen nicht so. Wir kommen gut mit ihm klar.

Ich bürste die Fellnasen nicht komplett durch. Gestern war die linke Seite dran.
Manchmal bürste ich auch nur einen Oberschenkel. Oder nur die Brust.
Ist ganz unterschiedlich. Wie wir gerade Lust und Zeit haben. :)
Vielleicht hilft ein etappenweises Bürsten, kurz und vorsichtig, bei euch?

Die Fellpflege hat etwas Meditatives für uns.
Meine Jungs schlafen beim Bürsten ein und ich kann dabei auch loslassen und runter kommen. ;)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#5
Hallo :)
Meine Hündin verliert erst nach der Läufigkeit und ein paar Wochen (wenn quasi eigentlich Welpen da sein müssten) ihr Fell. Aber dann auf einmal alles :D.
Mein Rüde haart immer irgendwie. Sprich ich habe mich an das obligatorische *flopp* des Staubsaugers gewöhnt. Mein Alltags Tipp lautet daher: wöchentliches bürsten schadet nix. Das mädi macht sich zweimal jährlich nackig, da ist dann für drei Wochen Besuchsstopp für allergiker oder hygieniker angesagt :p

an Bürsten und kämmen nutze ich alles was der Markt hergibt. Da kann ich nicht gut als Beispiel dienen, da ich irgendwie alles kaufe was mit „alle Haare im nu Weg ohne ziepen“ wirbt.

Rüde hasst alles was mit Friseur zu tun hat (klar, ist ein Mann), Hündin liebt alles. Daher auch kein Tipp möglich.
Einzig möglicher Tipp: hundesalon :D erspart mir beim Rüden das gefiepe und es wird professionell durch nette Menschen gemacht. Dazwischen eine stinknormale Bürste :D
Pruuust! Das nennt man wohl den Nagel auf den Kopf formuliert! Flopp... :p:D:)
 
Dabei
26 Mrz 2021
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#6
Ich kämme meist einmal die Woche. Wenn ich merke, dass mehr Fell als sonst im Kamm landet, weiß ich, dass es Zeit wird richtig das Winterfell auszukämmen. Ansonsten mache ich es wie die anderen hier.
 
Dabei
29 Jan 2019
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#7
Meine Hündin wirft auch gerade ihr Winterfell ab. Da Kämme ich fast täglich mal bissl durch. Sie mag das auch sehr gerne. Mein Jungspund verliert gefühlt überhaupt kein Fell.
 
Dabei
29 Mrz 2018
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#8
Wenn die Unterwolle ausgekämmt ist , sieht meine Hündin richtig schlank aus , aber es ist ein mühsames Unterfangen, bis es so weit ist .
Jetzt fülle ich die Wolle in kleine Netze und hänge diese im Garten auf , denn viele Vögel interessieren sich gerade für dieses Nistmaterial .
Wildtiere benötigen keine Pflege und auch ihr Fell verlieren sie ohne fremde Hilfe . Was ich nicht verstehe ,
warum muss ich bei dem Fellwechsel helfen , ist es überhaupt möglich das diese Hunde ihr Fell von alleine verlieren können ?

Offenbar gibt es auch Show-Aussies mit besonders üppigem Fell , welche besonders pflegeaufwendig erscheinen
und auch beim Mini American , wird im Vergleich zum Mini Australian , scheinbar besonderen wert auf üppiges Fell gelegt .

Zu welcher Linie ,können Eure Hunde eingeordnet werden und welchen Aufwand gibt es bei Euren Hunden ,
wenn nun das Winterfell entfernt werden soll ?
Wie unterschiedlich ist bei den einzelnen Hundetypen der Pflegeaufwand , oder betreiben die verschiedenen Hundehalter
nur einen unterschiedlich großen Aufwand da bei ?
 
Dabei
15 Mai 2012
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#9
Guten Morgen und frohe Ostern!
Meine beiden Hunde sind aus showlinien und zum Glück sehr moderat im Fell. Ich mag es nicht allzu plüschig :). Besonders Pflege aufwändig empfinde ich beide nicht. Den rumo bürste ich vielleicht ne viertel Stunde in der Woche - wenn’s hoch kommt. Die Wilma nur eben im fellwechsel, sonst macht es bei ihr keinen Spaß, da kommt ja nix raus :D
Ich glaub das helfen „müssen“ bei meinen liegt eher bei mir. Beim streicheln und kuscheln verlieren sie sonst im Fellwechel so viel dass ich mir selber wie chewbacca vorkomme, schließlich kleben die Haare dann ja überall :D
 

FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#10
Meine beiden sind auch eher moderat vom Fell und der Pflegeaufwand ist eher gering. Ich bürste sehr selten. Wenn der Fellwechsel ansteht dann bürste ich öfter, heißt es gibt 2 große Bürstaktionen im Abstand von ca. 1-2 Wochen um die gelöste Unterwolle komplett auszukämmen. Im Anschluß bürste ich noch so einmal die Woche, weil meine wirklich das gesamte Fell abwerfen, auch das Deckhaar zum Schluß. Das lässt sich nicht so gut mit Bürste oder Kamm erfassen (vielleicht habe ich auch nicht das richtige Werkzeug), das zupfe ich quasi ab, also das was mir beim Streicheln eh entgegen kommt.

Ich weis es ist Zeit fürs Bürsten wenn sich Wollmäuse durch meine Wohnung Kugeln :p und es fünf Minuten nach dem Saugen wieder so aussieht als hätte ich nicht gesaugt :p.

ich denke dass meine Hunde nicht gebürstet werden müssten und der Fellwechsel sich auch gut von allein vollziehen würde. Es würde sich nur a) über einen längeren Zeitraum erstrecken und b) würde ich in Haaren Ersticken in meiner Wohnung. Daher helfe ich halt nach. :cool:

Meine beiden verfilzen auch nicht, trotz Spazieren in Wald und Wiesen und Baden in jeglichem Gewässern. Nach einer Schlammpartie rubbel ich den Dreck nur ab. Aber hier auch wieder um meine Wohnung sauber zu halten. Der Dreck fällt ansonsten auch von allein wieder ab und die Hunde putzen sich auch selbst.

Ich glaube insgesamt ist das auch ein Merkmal des Aussies, ein sehr Pflegeintensives Fell wäre bei seiner eigentlichen Funktion als Farmdog, wohl eher hinderlich.

Als Resümee: bei meinen beiden müsste ich theoretisch garnichts machen und tue es nur weil übermäßig viele Haare in der Wohnung mich stören.

Anders als als beim Yorki zB (um nur einen zu nennen) dessen Fell geschnitten werden muss, weil es einfach immer länger würde sonst und entsprechend dann auch verfilzt. Es gibt also Hunderassen wo eine regelmäßig wesentlich aufwändigere Fellpflege unumgänglich ist. Insgesamt sind unsere Haushunde (-Tiere) ja eben keine Wildtiere mehr und durch züchterische Selektion auf die ein oder andere Weise verändert.

Frohe Ostern
 
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