Klassiker Leinenführgkeit. Unsicher ,wie lange sind eure Leinen?

Dabei
8 Nov 2014
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#1
Schönen guten Abend! :)

Ich weiss, es gibt ja bereits Beiträge dazu und wir kämpfen uns zu unserem Ziel.
Was ich allerdings gerne wissen möchte ist, wie lange sind eure Leinen wenn sie denn an der Leine laufen müssen?

Habt ihr unterschiedlich lange für verschiedene Orte zb. Stadtbummel, Land?
Müssen eure in der Stadt generell Fuss laufen oder dürfen sie den Radius nutzen?

Warum ich frage? Ich versuche meiner 1,3 jährigen konsequent spannungsfreie Leinenführung beizubringen. Bei uns im Ort klappt es meist schon hervorragend, doch wenn wir wo neu sind oder eben in der Stadt, ist sie extrem abgelenkt und fällt ständig in alte Muster.
Wir machen übrigens Stop,n,Go und sie darf ihren Radius von 1,20m nutzen.

Leider scheint der Radius teilweise zu kurz für sie zu sein, oder sind das erste Anzeichen von resignieren bei mir hahaha...

Jedenfalls kann sje seehr dickköpfig werden und ordentlich Frust schieben wenn sie bei diesen Ablenkungen, nicht ans Ziel kommt.

Jetzt frage ich mich, ob ich in lämdlichen Gebieten in Dörfern zb doch wieder auf die 2m umsteigen sollte und nur in der stadt die kurze lassen?
An der 2m jedoch ist das Zugpferdchensyndrom ja aber genauso. Sie hätte halt mehr schnupperradius. Wobei sie dann komplett in ihr schnupperdings verfällt wenn sie soviel "freiheit" hat an der Leine. An der 2m Leine könnte sie zwar mehr agieren, aber ist es allerdimgs wieder schwieriger sie zu händeln in engen stellen oder wenns schnell gehen soll. Hmmm

Wir haben allerdings auch nicht viele Situationen wo wir die Leine braichen. Eben nur in Stadt, Hundeschule oder wenn wir im dunkeln eine Runde drehen.

Bin auf eure Leinenlängen und Handhabung gespannt zu lesen. :)

LG
 
Dabei
14 Mai 2012
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#2
Also Riley hat nur zwei Leinen: eine 2 Meter Leine, die ich normal für Stadt etc benutze und eine 15 Meter Schleppleine, falls sie wieder nur Murmeln dank der Pubertät im Kopf hat :)

Ich finde kürzer als 2 Meter sollten Leinen auch nicht sein
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#3
Danke für dieses Thema. Lassie läuft im Dorf und mittlerweile fast immer auf dem Hundeplatz bei mir und der jüngeren Tochter relativ Stress frei an der Leine. In der Stadt wird es besser, üben wir aber zu wenig. Bei allen anderen zieht sie eher.
Lassie ist jetzt 16 Monate, und wir verwenden je nach Laune irgendeine Leine von kurz bis Lang. Am Geschirr geht sie meistens ohne ziehen.:cool::confused:
Bin auf die Anregungen gespannt
 
Dabei
12 Jul 2012
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#4
hm...wie soll ein hund an einer 2m lange ordentlich bei fuß gehen? für mich erschließt sich der sinn dieser leinen nicht wirklich. entweder geht mein hund bei mir, sprich bei fuß. da gibt es dann weder pieschern noch schnüffeln sondern ich möchte das sie einfach neben mir geht. wenn sie mehr freilauf darf nehme ich die 8m flexi. 2m frustriert uns beide..
achja, meine normale leine ist 1m lang oder die "gute hunter" 2m leine aber max kurz gestellt
 
Dabei
30 Dez 2011
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#5
Ich hab für die Stadt eine 2m Leine, die häng ich mir um, damit ich die Hände frei hab und sonst eine 1m Leine, sehe es wie Anna, wenn der Hund an der Leine ist, geht der Fuß (oder Bei) und sonst ist der frei.
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#6
Ich finde, dass die Leinenführigkeit sehr individuell ist. Ich hab da selbst mit meinem 4-jährigen viel rumprobiert und finde es für ihn schwer, den Punkt zu finden, wo der Frust nicht zu groß ist.

Mein Hund möchte gern vor mir laufen und außerdem einen gewissen Radius ausnutzen können. Bei 3m kann er sehr entspannt laufen und je nachdem was ich von ihm verlange, muss nicht permanent geschnüffelt und gepinkelt werden. Je kürzer ich ihn jedoch nehme, desto unwohler fühlt er sich und desto trotziger reagiert er auf Kommandos. Er will nicht wirklich neben mir laufen und hinter mir schon gar nicht. Das ist irgendwie nicht seine Position. Gebe ich ihm jedoch die Möglichkeit eine Hundelänge vor mir zu gehen, ist alles schon viel entspannter. Glücklicherweise kann mein Hund vor mir laufen, ohne dabei ständig Leute anzuschnüffeln oder deswegen andere Hunde anzupöbeln. Er ist in dieser Position sogar offener für Kommandos, als wenn ich ihn neben mir einordne.
Was für ihn immernoch sehr schwer ist, ist das ordentliche Leinelaufen, wenn andere Hunde dabei sind. Da fehlt ihm die Gewohnheit und es ist alles sehr aufregend. Wenn ich da dann anfange, ihn zu erziehen, sieht man quasi, wie sich der Hund vor lauter Stress zweiteilen möchte. Der eine Teil will spielen und Kontakt halten und der andere möchte mir gehorchen. In so einer Situation brauch ich gar nicht groß rumerziehen. Wenn er sich mir zuwendet, können wir arbeiten, ansonsten zieht er halt. Manchmal hab ich aber das Glück mit zwei Hunden allein unterwegs zu sein. Da nehm ich mir dann alle Zeit der Welt, beide Hunde auf Kniehöhe einzuordnen. Komischerweise fällt es Ivo auch leichter, wenn ein zweiter Hund ebenfalls nicht vorprellen darf ;)

Was bei Ivo überhaupt nicht geht, sind neue Orte. Er ist so derartig auf seine Umwelt fixiert, dass er in neuen Städten oder im Urlaub immer gewisse Zeit braucht, um wieder entspannt und abgeklärt durch die Welt zu gehen. Das ist halt so, da kann ich erzieherisch nichts dran ändern. Entweder der Hund ist selbstsicher genug, um sowas locker wegzustecken, oder eben nicht. Deshalb lass ich ihm da seinen Willen, dann zieht er halt. Sobald er sich mir zuwendet und freiwillig auf meiner Höhe läuft, wird er belohnt. Dadurch nehm ich ihm den Stress und langsam aber sicher, kommt er auch wieder runter.

Übrigens: ohne Leine sind Kommandos wie "zurück" (lauf hinter mir) wesentlich unproblematischer. Der Hund ist auch ohne Leine entspannter. Tja, was soll man machen :rolleyes:
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#7
Ich hab eine 2 Meter Leine, aber stell die manchmal auch kürzer, je nachdem.
Ich bin mir nicht 100%ig sicher, was ich genau will. Das Problem liegt bei uns also bei mir.
Eigentlich isses mir egal, wenn ich spazieren gehe, wo er läuft... solange er nicht zieht. Ob er nun neben mir läuft oder n Stück vor mir
oder die 2 Meter voll ausnutzt, ... stört mich ansich alles nicht. Hauptsache er zieht nicht.
Aber in unserer Hundeschule ist "bei Fuß" nunmal links neben dem Hundeführer zu gehen... kein Blickkontakt, nichts. Nur einfach die Position links neben dem HF.
Ich allerdings strebe mal ein recht ordentliches "Fuß", mit Blickkontakt an ... und finde es schwierig dann eben 3 Komponenten zu haben. In der HuSchu links neben mir und irgendwie, beim Fußlaufen dann links nah und gucken ... und ansonsten isses' mir egal...
Joshi ist übrigens auch einer, wie der Hund von KON, der es nicht sooo toll findet, neben mir zu gehen, der mag auch gern ein Stück vor mir, zieht aber nicht oder so. Und da find ichs soooo unentspannend wenn ich dauernd beim Gassi da dran rumerziehen muss dass er links neben mir geht... zumal mir dieses "Irgendwie Fuß" gar nicht wichtig ist,,,
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#8
Wenn du verschiedene "Fuß" möchtest, brauchst du mehrere Befehle. Wir habe für lockeres Leine laufen, entweder garkeinen Befehl oder "lockre Leine". Unser größtes Problem ist das 5 Leute spazieren gehen.
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#9
Ja klar. Ich sag normal gar nichts und nehm es als selbstverständlich dass er nicht zieht. Und fuer richtiges Fuß sag ich "Fuß". Das andere, das in der HuSchu verlangt wird, ist mir irgendwie unwichtig.. aber vl fuehr ich da nochmal ein anderes Kommando ein..
 
Dabei
22 Sep 2014
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#10
Ist das so ein Rüden-Ding? Otis läuft ebenfalls wesentlich enrspannter, wenn er leicht vor mir läuft. Da auf dem Hundeplatz ein Fuß mit Blickkontakt gefordert wird, nenne ich das Gassi- Fuß nur "Leine". Zwischendurch üben wir etwas richtiges Fuß.

Das Problem mit den neuen Orten kenne ich (hoffe aber sehr, dass es mit dem Alter vielleicht nachlässt): alles ist dann super interessant und Hund zieht auch mal. Aber wir üben ja fleißig weiter. ..
 

Suki

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Dabei
9 Okt 2014
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#11
Wenn ich mit meinen beiden unterwegs bin habe ich eine recht lange Doppelleine dabei. Weil ich wenn ich zwei Leinen dabei habe verliere ich sicher eine ;D Die Leine ist über 2m lang. Ansonsten habe ich lieber kurze Leinen dabei.
ÄSie müssen eh eigentlich nie an der Leine laufen und wenn es dann mal ein paar Meter sind muss Jus recht nah bei Fuß laufen. Macht ihm nix aus er macht das sogar ganz gerne. Ihm ist es ziemlich gleich ob er eine Leine an hat oder nicht.
Suki hasst Leine laufen, obwohl sie versucht mir das Recht zumachen und läuft gut neben mir, aber toll finden ist was anderes:) Bei ihr nehme ich lieber längere leinen, weil sie nicht gerne eng bei Fuß läuft. In der Stadt (kommt meistens nur Jus mit) habe ich eine 1-1,5m Leine. Es wäre viel zu voll das er einen größeren Radius haben könnte.
Ich mach das so selten und dann soll er eben Fuß laufen. Ansonstem darf er auf Befehl den Radius nutzen. Er soll aber trotzdem nicht Ziehen. Jusssi hat keine Probleme damit sehr nah bei mir zu laufen, er läuft auch mal hinter mir. Suki findet das wie gesagt blöd, hinter mir läuft sie gar nicht gerne:)
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#12
Ist das so ein Rüden-Ding? Otis läuft ebenfalls wesentlich enrspannter, wenn er leicht vor mir läuft. .
Leider nein, hätte es euch gerne abgetreten aber Lassie ist eine Hündin, und es geht gar nicht hinten zu laufen. Erstaunlicher weise bleibt sie ohne Leine im Dorf vielleichte da und freiwillig:confused: Sobald eine Leine dran ist muss da erstmal reingelaufen wird, Und da unser Hund noch nichts von FlexiLeinen gelesen hat. Zieht er mit Flexi und Geschirr gar nicht, beziehungsweise kehrt sofort um wenn die Leine zu ende ist. Ich mag nur leider keine Flexi leine
 
Dabei
8 Nov 2014
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#13
...und ich dachte schon ich wär alleine mit meinem "Problem" :)
Wir haben auch zwei Fusssignale. Das schöne Fuss für Prüfungen und das schlampige Beimir für den alltag wo sie links oder rechts neben mir laufen kann.

Nayla geht auch lieber vor mir als hintermir an der Leine, "vergisst" allerdings dann gern mal das ich noch hinten dran bin wenns wo lecker riecht. Im Freilauf achtet sie jedenfalls vielmehr auf micb als an der Leine. Ich denke sie weiss dass ich e da bin wenn Leine drsn idt und geht dann in "offlimodus" :p

Sie hat zwei Laufarten:.entweder himmelt sie mich an beim gehen miz tendenz zur genickstarre oder sie läuft vor mir und lässt sich oft zu stsrk ablenken sodass es zur Leinenspannung kommt.
Mir fällt auf dass sie an Strecken wo wir ofter gehen freiwillig ins fuss geht u mit dem kopf beimir ist als wenn wir eine neue Gasse einbiegen.

Hab alle Leinenlängen probiert, aber das schema is immer das gleiche. Umso länger die Leine, umso mehr abgelent ist sie und dann die wurschtlerei zwischen den Beinen..
 
Dabei
5 Sep 2014
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#14
Wir haben auch zwei Fusssignale. Das schöne Fuss für Prüfungen und das schlampige Beimir für den alltag wo sie links oder rechts neben mir laufen kann.
Dito :)

Wir haben nur 2 Leinen... Eine mit 2 Meter Radius für die Stadt und überall wo ich sie nicht ab der Leine lassen kann und die Schleppleine falls sie mal nicht so gut hört im Freilauf.
Beim Gassi durchs Dorf etc. muss sie neben mir gehen, darf auch ein bisschen trödeln und schnüffeln oder hinter mir bleiben...halt in meinem Tempo. Sie hat zwar auch immer die Tendenz nach vorne zu ziehen, aber seit ich darauf bestehe dass sie neben mir geht ist es viel besser geworden. Nur halt in neuen Situationen und Umgebungen zieht sie immer noch stark.
ALs sie allerdings noch vor mir gehen durfte (also den ganzen Leinenradius nutzen) hat sie unheimlich fest gezogen!
Das Prüfungs-Fuss gibts bei uns nur als Übung und wird im Alltag nie gebraucht...
 
Dabei
8 Nov 2014
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#15
So richtig ziehen tut sie nur bei hoher Ablenkung. Bei uns ist es eher so dass sie einfach auf Spannung läuft und das nervt ebenso. Aisserdem bin ich sicher, dass aus leichter Dauerspannung sehr schnell wieder ziehen wird.

Ich hatte es auch eine Weile so praktiziert sie mich nicht überholen zu lassen. Also neben oder hintermir laufen war erlaubt. Klappte eigentlich ganz gut und sie bremste sich teilweise schon selbst wenn sie merkte dass sie mejne Zehenspitzen überholt.
Allerdings hatte sie hierbei so gut wie garkeine schnuppermöglichkeiten, weil hinten gehen tut sie so gut wie garnicht an der Leine (im Freilauf aber schon) es seidenn och hab angehalten und da war mir wieder auf dauer nicht so wohl dabei, weil sie ja vom Leinenspaziergang dann nicht viel hatte.
 
Dabei
4 Apr 2012
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#16


Wir haben eine 3m – Leine.


Die wird bei uns in der Hundeschule angeboten. Man kann sie problemlos auf die Hälfte kürzen (doppelt genommen und den Haltegriff eingehakt).


Wenn ich spazieren gehe, wo ich Zora an der Leine habe, darf sie bei wenig Verkehr und in Dörfern locker vorausgehen. Ziehen darf sie nicht. Kommt mittlerweile so gut wie gar nicht mehr vor. Es kommt natürlich auch drauf an, ob irgendwo ein anderer Hund in Sicht ist. Dann muss sie Fuß gehen und ich lenke sie ab.
An der Straße und in Städten nehme ich die Leine dann zur Hälfte und mittlerweile mit fast zwei Jahren geht sie brav neben mir. Möchte sie doch schneller werden, reichts es, wenn ich sie kurz berühre und sage, „da bleiben“.

Fuß gehen heißt Blickkontakt und auf keinen Fall überholen.
Was ich gar nicht leiden kann ist, wenn sie erst die 3 Meter nach vorne geht und dann auf meine rechte Seite wechselt. Das haben wir ausgemerzt. Das machte sie früher immer. Sie geht jetzt immer links.

 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#17
@Alyan: Also ich bleibe bei andauerndem Zug sofort stehen und warte, dass der Hund sich zu mir orientiert. Ivo läuft meistens ganz leicht in die Leine, merkt sich, wo Ende ist und lässt dann die Leine locker. Dabei muss ich aber aufpassen, dass die Leine nicht auf dem Boden schleift, das irritiert ihn. Sollte er sich nicht recht fix zu mir orientieren und die Spannung aufgeben, gehe ich ohne Worte in die andere Richtung, und dann wird er eben kurz hinterher gezogen.

Dein Hund ist ja nun doch noch ein Stück jünger als meiner. Vielleicht ist es da angebracht, in regelmäßigen Abständen ein kleines Orientierungstraining zu machen. Ich nehm Ivo dann an die lange Leine, etwa 3m und sobald er mich stur überholt und nicht auf mich achtet, wechsle ich die Richtung von ihm weg. Wenn er dann zu mir aufschließt, ohne vorher in die Leine gerannt zu sein, wird er bestätigt. Nach ein paar Winkeln achtet er dann eigentlich soweit auf mich, dass die Leine nicht auf Spannung kommt. Früher hab ich das zu Beginn jedes Spaziergangs gemacht, damit während der Pubertät die Regeln immer wieder klar aufgestellt werden. Dann konnte er sich auch nicht damit rausreden, dass er das gar nicht wusste ;)
 
Dabei
8 Nov 2014
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#19
Ich komme gerade vom Stadttraining. Sind einmal die Fussgängerzone rauf gegangen mit Stop.n.Go beim rückweg kanntr sie die Strecke dann schon und hing die ganze zeit freiwillig im Fuss ohne signal meinerseits. Bin ich in ejne passage eimgebogen zog sie wieder weil sie die gasse noch nicht abgecheckt hatte.

Wenn ich stehen bleibe warte ich bis sie auf meine hohe zurück kommt und dann gehts erst weiter. Paar Meter später probiert sies wieder.. mach ich richtingswechsel frustet sie das noch mehr, dann prescht sie erst recht vor.

Irgendwas mach ich falsch. Vlt. Belohne ich zuviel? Sollte ich sie beim leinengehen ignorieren anstatt zu loben? Sobald sie ein Leckerlie bekommt denkt sie..Übung zu ende gehen wir wieder voran.. Keine Ahnung wie ich ihr klar mache dass ich am längerem Hebel sitze..
 
Dabei
17 Nov 2014
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#20
also wir haben etwa 4 leinen, aber 2 werden nur häufig gebraucht. eine 5m schleppleine, mit der sind wir zureit nur im wald,wiesen,wassergegenden unterwegs, da der pubertätskopf manchmal den rückruf meint ignorieren zu müssen. dann eine 2m leine, welche ich für den "normalen" spaziergang brauche, da darf er schnüffeln und ich geb ihm auch zeit sein revier abzustecken (sonntagsleine xD) dann hab ich noch eine 2m die ich aber kurz machen kann, wo er gezielt bei mir laufen muss, darf nicht schnüffeln ect. fynn ist auch eher der,der gerne mal voraus geht,aber solange keine spannung da ist und er sich eh immer wieder an mir orientiert mach ich da keine sache draus. finde es nicht schlimm das der stinker gerne mal den kopf vorne hat.

das mit dem richtungswechsel war bei fynn auch anfangs so, seitdem ich ihn mit dem kong belohne und ein kurzes zerrspiel mache, klebt der regelrecht an mir! ich gehe normal mit ihm und direkt einen schnellen richtungswechel machen-> sofort spieli zücken....und falls er mir an gewissen tagen zuuu überdreht ist mach ichs mit nem klickerwort...funktioniert super bisher....3-5mal machen und er hatte es raus =)
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#21
Kann es sein, dass dein Hund noch nicht begriffen hat, wann eine Übung beendet ist oder eine Anforderung aufgelöst wird? Viele Hundehalter machen es falsch, in dem sie nach der Belohnung auch sofort die Übung auflösen. Klar, für bestimmte Sachen bietet es sich einfach an, aber wenn man z.B. ein Platz fordert und der Hund lange liegen bleiben soll, muss man auch zwischen drin bestätigen können, ohne, dass der Hund deswegen sofort aufspringt und von sich aus die Übung beendet.
Ich hab fürs Ableinen ein Kommando, woraufhin der Hund dann selbstständig laufen darf, aber eben erst nach Blickkontakt und Auflösungswort. Wenn er an der Leine mitlaufen soll ohne Pinkeln gibts ein "Komm" und wenn er dann pinkeln darf und ich auf ihn warte, gibts ein "mach Pipi". Ist ja ein Rüde, pinkeln und schnüffeln kann da sehr zeitintensiv sein ;)

Du solltest also schauen, dass dein Hund lernt, dass du ihn bestätigen kannst, ohne gleich die Übung aufzulösen. Manchmal helfen auch so kleine Tricks, dass man den Hund am Halsband führt, wenn er absolut nicht ziehen und nerven darf und ihn aufs Geschirr umklickt, wenn man gerade nicht so streng arbeiten will. Das verknüpfen Hunde meistens sehr schnell, man muss aber penibel sein, wenn man dann das Halsband benutzt.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#22
Lassie versucht auch oft nach dem Leckerli die Übung zu beenden, vor allem beim Leine laufen. Sie weis aber durchaus das dies nicht so geht. Ich habe jetzt 2 Vorgehensweisen die ich je nach Laune und Situation verwende.
a) gehe ich irgendwo wo die Ablenkung nicht besonders groß ist, gehe ich vollkommen Kommentarlos, belohne nicht, nur wenn sie längere Strecken toll geht verbal. Prescht sie vor, gehe ich in die andere Richtung oder bleibe stehen.

b) ist viel Ablenkung belohne ich sie mit Leckerli dann belohne ich sie aber hinter mir, so kann ich das Kommando rechtzeitig wiederholen.

Irgendwie habe ich allerdings den Eindruck unser Hund verwechselt das Leine gehen mit Freilauf. Sie ist heute im Dorf ohne Leine keine 2 Meter von mir entfernt gelaufen. Ist den Katzen nicht nach. An der Leine konnte sie kaum einen Meter motiviert gelaufen und voll in die Leine gerannt um Katzen zu jagen. Verstehe einer den Hund.
 
Dabei
8 Nov 2014
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#23
Das ist ziemlich sicher sogar dass sie das Leckerlie als Übungsende betrachtet. Jedesmal wenn ich sie während des fuss laufens zb belohne, meint sie nichtmehr fuss laifen zu müssen. Dann muss ich sie korrigieren oder soforr nacb dem leckerlie wieder fuss sagen damit sje in position bleibt.
Wenn ich sie aber fur ein langes sitz, platz, steh zwischendurch belohne bleibt sie trotzdem solang in der position bis ich auflöse.

Ich denke ich sollte mir bei der belohnung vlt mehr zeit lassen wenn sie brav geht. Und sie ist ja auch eine ausgefuchste. Sie weiss wie sie an Fraukis Kekse kommt und kann sich dafür perfekt in Musterhundszene setzen.
Schwubs..Keks ergattert.. dann geh ich wieder schnuppern :p
 
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